Pfingstmontag | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot
5.6.2017 | Pfingstmontag | 2. Tag des Pfingstfestes

Kirchenjahr 2016/2017

Pfingstmontag

2. Tag des Pfingstfestes

 
 
  Pfingstmontag in den Jahren 2017 bis 2024
Kalender

Pfingstmontag in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
Pfingstmontag zwischen dem 11. Mai und dem 14. Juni
  • Christlicher Gedenktag
  • Montag nach →Pfingstsonntag
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Pfingstmontag liegt zwischen dem
    11. Mai und dem 14. Juni eines Jahres
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 50 Tage nach Ostern
  • am 51. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
 
Gesetzlicher Feiertag
Brandenburg (BB)   Berlin (BE)   Baden-Württemberg (BW)   Bayern (BY)   Bremen (HB)   Hessen (HE)   Hamburg (HH)   Mecklenburg-Vorpommern (MV)   Niedersachsen (NI)   Nordrhein-Westfalen (NW)   Rheinland-Pfalz (RP)   Schleswig-Holstein (SH)   Saarland (SL)   Sachsen (SN)   Sachsen-Anhalt (ST)   Thüringen (TH)
Deutschland (DE)
Der Pfingstmontag ist gesetzlicher Feiertag
in allen 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland (DE).
 
Alternativer Artikel zum Pfingstmontag

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag
finden Sie in diesem Artikel:  

Titel

Pfingstmontag 2017

Das zweitägige Pfingstfest erinnert an die Ereignisse des ersten Pfingstfestes nach Christi Auferstehung. Es erinnert an die Ausgießung des Heiligen Geistes.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

Pfingstmontag

2. Tag des Pfingstfestes

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot

Rot

Pfingstmontag | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Der Pfingstmontag im Kirchenkalender
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

Pfingstmontag

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Es ſol nicht durch Heer oder Krafft / ſondern durch meinen Geiſt geſchehen / ſpricht der HERR Zebaoth.

→Sach 4,6b

Pſalm
100
 

Psalm für den Tag

 
 

→Psalm 100

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Es ſol nicht durch Heer oder Krafft / ſondern durch meinen Geiſt geſchehen / ſpricht der HERR Zebaoth.

→Sach 4,6b

Pſalm
118
 

Psalm für den Tag

 

 

 

Lied für den Tag

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 125
oder:
Komm, Heiliger Geist, Herre Gott A EG 129 Freut euch, ihr Christen alle
EG 129 Freut euch, ihr Christen alle B EG 268 Strahlen brechen viele
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Pfingstmontag

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextMt 16,13-19 Joh 20,19-23
Epistel Zum Text1Kor 12,4-11 1Kor 12,4-11
Altes Testament Zum Text1Mos 11,1-9 4Mos 11,11-12.14-17.24-25(26-30)
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 5.6.2017 Zum Text1Mos 11,1-9
IV 21.5.2018 Zum TextEph 4,11-15(16)
V 10.6.2019 1Kor 12,4-11
VI 1.6.2020 4Mos 11,11-12.14-17.24-25(26-30)
I 24.5.2021 Joh 4,19-26
II 6.6.2022 Eph 4,(1-6)11-15(16)
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum Text1Sam 3,1-10(11-14)MJoel 3,1-5
MZum TextJoel 3,1-5MMk 13,9-11
MZum TextMk 13,9-11MApg 2,22-23.32-33.36-39
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 16,13-19

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XVI.

 

 

Verse 13-19

Das Bekenntnis des Petrus

|| →Mk 8,27-33    || →Lk 9,18-21

Mar.8.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Mat. 18.

Da kam Jheſus in die gegend der ſtad Ceſarea

Philippi / vnd fraget ſeine Jünger / vnd ſprach / Wer ſagen die Leute / das des menſchen Son ſey? 14Sie ſprachen / Etliche ſagen / du ſeieſt Johannes der Teuffer / Die andern / du ſeieſt Elias / Etliche / du ſeieſt Jeremias / oder der Propheten einer. 15Er ſprach zu jnen / Wer ſaget denn jr / das ich ſey? 16Da antwortet Simon Petrus / vnd ſprach / Du biſt Chriſtus / des lebendigen Gottes Son. 17Vnd Jheſus antwortet vnd ſprach zu jm / Selig biſtu Simon Jonas ſon / Denn fleiſch vnd blut hat dir das nicht offenbart / Sondern mein Vater im Himel. 18Vnd ich ſage dir auch / Du biſt * Petrus / vnd auff dieſen Felſen wil ich bawen meine Gemeine / Vnd die Pforten a der Hellen ſollen ſie nicht vberweldigen. 19Vnd wil dir des Himelreichs ſchlüſſel geben / Alles was du auff Erden binden wirſt / Sol auch im Himel gebunden ſein / Vnd alles was du auff Erden löſen wirſt / Sol auch im Himel los ſein.

 

*

(Petrus)

Cepha Syriſch / Petrus Griech­iſch / heiſſ­et auff Deudſch ein Fels. Vnd alle Chriſt­en ſind Petri / vmb der bekent­nis willen / die hie Petrus thut / Welche iſt der Fels / da­rauff Petrus vnd alle Petri ge­bawet ſind. Gemein iſt die be­kent­nis / alſo auch der name.

a

(Helle pforten)

Die Helle pforten ſind aller gewalt wider die Chri­ſten / als da ſind / tod / helle / welt­li­che weiſ­heit vnd gewalt.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
1Kor 12,4-11

EP
II

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. XII.

 

 

Verse 4-11 aus dem Abschnitt:

Viele Gaben – ein Geiſt

 

4ES ſind b mancherley Gaben / aber es iſt ein Geiſt. 5Vnd es ſind mancherley Empter / aber es iſt ein HErr. 6Vnd es ſind mancherley Krefften / aber es iſt ein Gott / der da wircket alles in allen. 7In einem jglichen erzeigen ſich die gaben des Geiſts / zum gemeinen nutz. 8Einem wird gegeben durch den Geiſt zu reden von der Weisheit / Dem andern wird gegeben zu reden von der Erkentnis / nach dem ſelbigen Geiſt. 9Einem andern der Glaube / in dem ſelbigen Geiſt. Einem andern die Gabe geſund zu machen / in dem ſelbigen Geiſt. 10Einem andern Wunder zu thun. Einem andern Weiſſagung. Einem andern Geiſter zu vnterſcheiden. Einem andern mancherley ſprachen. Einem andern die ſprachen auszulegen. 11Dis aber alles wircket derſelbige einige Geiſt / vnd teilet einem jglichen ſeines zu / nach dem er wil.

b

(Mancherley)

Es iſt in al­len Chri­ſten ein Geiſt / weis­heit / er­kent­nis / glau­be / krafft etc. Aber ſol­ches ge­gen an­der vben vnd be­wei­ſen / iſt nicht je­der­mans / Son­dern / von weis­heit re­den / die da le­ren Gott er­ken­nen. Von er­kent­nis re­den / die da le­ren euſ­ſer­lich we­ſen vnd Chri­ſtli­che Frei­heit. Glau­be be­wei­ſen die jn öf­fent­lich be­ken­nen mit wor­ten vnd wer­cken / als die Mar­terer. Gei­ſter vn­ter­ſchei­den die da prü­fen die Pro­phe­cei­en vnd Le­ren.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
1Mos 11,1-9

AT
III

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. XI.

 

 

Der Turmbau zu Babel

Sinear.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thurn

zu Babel.

ES hatte aber alle Welt einerley zungen

vnd ſprache. 2Da ſie nu zogen gen Morgen / funden ſie ein eben Land / im lande Sinear / vnd woneten daſelbs. 3Vnd ſprachen vnternander / Wolauff / laſſt vns Ziegel ſtreichen vnd brennen / Vnd namen ziegel zu ſtein / vnd thon zu kalck / 4vnd ſprachen / Wolauff / Laſſt vns eine Stad vnd Thurn bawen / des ſpitze bis an den Himel reiche / das wir vns einen namen machen / Denn wir werden vieleicht zerſtrewet in alle Lender.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwirrung der ſpra­chen.

5DA fur der HERR ernider / das er ſehe die Stad vnd Thurn / die die Menſchenkinder baweten. 6Vnd der HERR ſprach / Sihe / Es iſt einerley Volck vnd einerley Sprach vnter jnen allen / vnd haben das angefangen zu thun / ſie werden nicht ablaſſen von allem das ſie furgenomen haben zu thun. 7Wolauff / laſſt vns ernider faren / vnd jre Sprache da ſelbs verwirren / das keiner des andern ſprache verneme. 8Alſo zerſtrewet ſie der HERR von dannen in alle Lender / das ſie muſten auffhören die Stad zu bawen / 9Da her heiſſt jr name Babel / das der HERR daſelbs verwirret hatte aller Lender ſprache / vnd ſie zerſtrewet von dannen in alle Lender.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Babel)

Auff Deudſch / Ein vermiſchung oder verwirrung.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Eph 4,11-15(16)

IV

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. IIII.

 

 

Verse 11-14 aus dem Abschnitt:

Die perſönlichen Fähigkeiten ſind Gnadengaben und münden in unterſchiedliche Aufgaben

 

11VND er hat etliche zu Apoſtel geſetzt / etliche aber zu Propheten / etliche zu Euangeliſten / etliche zu Hirten vnd Lerer / 12das die Heiligen b zugerichtet werden zum werck des Ampts / da durch der leib Chriſti erbawet werde / 13Bis das wir alle hinan komen / zu einerley glauben vnd erkenntnis des Sons Gottes / vnd ein volkomen Man werden / der da ſey in der maſſe des volkomenen alters Chriſti / 14Auff das wir nicht mehr Kinder ſeien / vnd vns wegen vnd wigen laſſen / von allerley wind der Lere / durch ſchalckheit c der Menſchen vnd teuſcherey / da mit ſie vns erſchleichen zu verfüren.

b

(Zugericht)

Das iſt / wol­ge­rüſt / vnd allent­hal­ben ver­ſor­get vnd zu­be­reit / das nichts fei­le zum Ampt der Chri­ſten­heit etc.

c

(Schalckheit)

Das iſt / Wie die Spitzbuben mit dem würffel vmb gehen / Alſo gehen die mit der Schrifft vmb / die Menſchenlere fur geben.

 

 

Die Liebe vereint alle in ihren verſchiedenen Rollen zu einem funktionierenden Leib

Vers 15

 

15LAſſet vns aber rechtſchaffen ſein in der Liebe / vnd wachſen in allen ſtücken / an den / der das Heubt iſt / Chriſtus /

 

 

Vers 16

 

16aus welchem der gantze Leib zuſamen gefüget / vnd ein Glied am andern hanget / durch alle Gelencke / da durch eins dem andern Handreichung thut / nach dem werck eines jglichen Gliedes / in ſeiner maſſe / vnd machet / das der Leib wechſet zu ſein ſelbs beſſerung / vnd das alles in der Liebe.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 4,19-26

V

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. IIII.

 

 

Verse 19-26 aus dem Abschnitt:

Das Geſpräch Jeſu mit der Samariterin

 

19DAs weib ſpricht zu jm / Herr / ich ſehe / das du ein Prophet biſt. 20Vnſer Veter haben auff dieſem Berge angebetet / vnd jr ſaget / Zu Jeruſalem ſey die Stete / da man anbeten ſolle. 21Jheſus ſpricht zu jr / Weib / gleube mir / Es kompt die zeit / das jr weder auff dieſem Berge / noch zu Jeruſalem werdet den Vater an beten. 22Ir wiſſet nicht / was jr anbetet / Wir wiſſen aber / was wir anbeten / Denn das Heil kompt von den Jüden.23Aber es kompt die zeit / vnd iſt ſchon jtzt / Das die warhafftigen Anbeter werden den Vater anbeten / im Geiſt vnd in der Warheit / Denn der Vater wil auch haben / die jn alſo anbeten. 24Gott iſt ein Geiſt / vnd die jn anbeten / die müſſen jn im Geiſt vnd in der Warheit anbeten.

 

25SPricht das Weib zu jm / Ich weis / das Meſſias kompt / der da Chriſtus heiſt / Wenn derſelbige komen wird / ſo wird ers vns alles verkündigen. 26Jheſus ſpricht zu jr / Ich bins / der mit dir redet.

 

 

 

 

 

 

(Mit dir)

Mit einer Sama­ritin vnd Heidin.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Apg 2,22-23.32-33.36-39

VI

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Die Pfingſtpredigt des Petrus

Verse 22-23

 

IR Menner von Iſrael höret dieſe wort / Jheſum von Nazareth / den Man von Gott vnter euch mit Thaten vnd Wunder vnd Zeichen beweiſet / welche Gott durch jn that vnter euch (wie denn auch jr ſelbs wiſſet) 23Denſelbigen (nach dem er aus bedachtem rat vnd verſehung Gottes ergeben war) habt jr genomen durch die hende der Vngerechten / vnd jn angehefftet vnd erwürget.

 

 

Verse 32-33

 

32DIeſen Jheſum hat Gott aufferweckt / Des ſind wir alle Zeugen. 33Nu er durch die rechten Gottes erhöhet iſt / vnd empfangen hat die Verheiſſung des heiligen Geiſts vom Vater / hat er ausgegoſſen / dis / das jr ſehet vnd höret.

 

 

Vers 36

 

36So wiſſe nu das gantze haus Iſrael gewis / Das Gott dieſen Jheſum / den jr gecreutziget habt / zu einem HErrn vnd Chriſt gemacht hat.

 

 

Verse 37-39 aus dem Abschnitt:

Die erſten Bekehrungen

 

DA ſie aber das höreten giengs jnen durchs hertze / vnd ſprachen zu Petro vnd zu den andern Apoſteln / Ir Menner / lieben Brüder / Was ſollen wir thun? 38Petrus ſprach zu jnen / Thut buſſe / vnd laſſe ſich ein jglicher teuffen auff den namen Jheſu Chriſti / zur vergebung der ſünde / So werdet jr empfahen die Gabe des heiligen Geiſts. 39Denn ewer vnd ewer Kinder iſt dieſe Verheiſſung / vnd aller die ferne ſind / welche Gott vnſer HERR erzu ruffen wird. 40Auch mit viel andern worten bezeuget er / vnd ermanet / vnd ſprach / Laſſet euch helffen von dieſen vnartigen Leuten. 41Die nu ſein Wort gerne annamen / lieſſen ſich teuffen / Vnd wurden hin zu gethan an dem tage / bey drey tauſent Seelen.

 

 

 

 

(Buſſe)

Sihe / dieſe wer­den durchs Wort on werck from / Vnd müſſen da jr vorige heiligkeit büſſen.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
1Sam 3,1-10(11-14)

M1

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Samuel.

 

C. III.

 

Vers 1

Die ſpärliche Verkündigung des Wortes Gottes

 

VND da Samuel der Knabe dem

HERRN dienet vnter Eli / war des HERRN wort thewr zu derſelben zeit / vnd war wenig Weiſſagung.

(Thewr)

Es waren nicht Pre­di­ger noch Pfar­her gnug / Die Bi­bel iſt da vn­ter der Banck ge­le­gen / hat nie­mand ſtu­dirt / Sa­mu­el iſt ko­men vnd hats wi­der er­fur ge­zo­gen etc.

 

 

Verse 2-9

Samuels Berufung

 

VND es begab ſich zur ſelben zeit lag Eli an ſeinem ort / vnd ſeine augen fiengen an tunckel zu werden / das er nicht ſehen kund. 3Vnd Samuel hatte ſich geleget im Tempel des HERRN / da die Lade Gottes war / ehe denn die Lampe Gottes vertunckelt. 4Vnd der HERR rieff Samuel / Er aber antwortet / Sihe / hie bin ich. 5Vnd lieff zu Eli vnd ſprach / Sihe / hie bin ich / du haſt mir geruffen / Er aber ſprach Ich hab dir nicht geruffen / Gehe wider hin vnd leg dich ſchlaffen / vnd er gieng hin / vnd legt ſich ſchlaffen.

 

6DEr HERR rieff aber mal / Samuel / Vnd Samuel ſtund auff vnd gieng zu Eli / vnd ſprach / Sihe / Hie bin ich / du haſſt mir geruffen / Er aber ſprach / Ich hab dir nicht geruffen / mein Son / Gehe wider hin / vnd lege dich ſchlaffen. 7Aber Samuel kennete den HERRN noch nicht / vnd des HERrn wort war jm noch nicht offenbart. 8Vnd der HERR rieff Samuel aber zum dritten mal / Vnd er ſtund auff / vnd gieng zu Eli vnd ſprach / Sihe / hie bin ich / du haſt mir geruffen. Da merckt Eli das der HERR dem Knaben rieff / 9vnd ſprach zu jm / Gehe wider hin / vnd lege dich ſchlaffen / Vnd ſo dir geruffen wird / ſo ſprich / Rede HERR / denn dein Knecht höret / Samuel gieng hin vnd legt ſich an ſeinen ort.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Samuel erfährt die erſte Prophezeiung

Vers 10

 

DA kam der HERR vnd trat da hin / vnd rieff wie vormals / Samuel Samuel / Vnd Samuel ſprach / Rede / denn dein Knecht höret.

 

 

Vers 11-14

 

11Vnd der HERR ſprach zu Samuel / Sihe / Ich thu ein ding in Iſrael / das / wer das hören wird / dem werden ſeine beide Ohren gellen. 12An dem tage wil ich erwecken vber Eli / was ich wider ſein Haus geredt habe / Ich wils anfahen vnd volenden. 13Denn ich habs jm angeſagt / das ich Richter ſein wil vber ſein Haus ewiglich / vmb der miſſethat willen / das er wuſte / wie ſeine Kinder ſich ſchendlich hielten / vnd hette nicht ein mal ſaur dazu geſehen. 14Darumb hab ich dem hauſe Eli geſchworen / das dieſe miſſethat des hauſes Eli / ſolle nicht verſünet werden / weder mit Opffer noch mit Speisopffer ewiglich.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Joel 3,1-5

M2

 

 

 

Der Próphet Jóel.

 

C. II.

 

 

Kapitel 3, Verse 1-5

Ausgießung des Geiſtes

 

 

 

→Act. 2.

VND nach dieſem / wil ich meinen Geiſt

ausgieſſen vber alles Fleiſch / Vnd ewre Söne vnd Töchter ſollen weiſſagen / Ewr Elteſten ſollen Trewme haben / vnd ewre Jünglinge ſollen Geſichte ſehen. 2Auch wil ich zur ſelbigen zeit / beide vber Knechte vnd Megde / meinen Geiſt ausgieſſen. 3Vnd wil Wunderzeichen geben im Himel vnd auff Erden / nemlich / Blut / Fewer vnd Rauchdampff. 4Die Sonne ſol in finſternis / vnd der Mond in blut verwandelt werden / ehe denn der groſſe vnd ſchreckliche Tag des HERRN kompt. 5Vnd ſol geſchehen / Wer des HERRN Namen anruffen wird / Der ſol errettet werden. Denn auff dem berge Zion vnd zu Jeruſalem / wird eine Errettung ſein / wie der HERR verheiſſen hat / Auch bey den andern Vbrigen / die der HERR beruffen wird.

So wird das Le­ui­tiſch Prie­ſter­thum aus ſein / wenn al­ler­ley ſten­de ſol­len zum Pre­dig­ampt ko­men.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mk 13,9-11

M3

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. XIII.

 

 

Verse 9-11 aus dem Abschnitt:

Endzeitrede: Die Ankündigung von Verfolgung

|| →Mt 10,16-22  || →Lk 21,8-19

Matt. 10.

Luc. 21.

 

 

 

 

 

→Mat. 24.

IR aber ſehet euch fur / Denn ſie werden euch vberantworten fur die Ratheuſer vnd Schulen / Vnd jr müſſet geſteupet werden / vnd fur Fürſten vnd Könige müſſet jr gefüret werden / vmb meinen willen / zu einem zeugnis vber ſie. 10Vnd das Euangelium mus zuuor geprediget werden / vnter alle Völcker.

 

11WEnn ſie euch nu füren vnd vberantworten werden / So ſorget nicht was jr reden ſolt / vnd bedencket auch nicht zuuor / Sondern was euch zu derſelbigen ſtunde gegeben wird / das redet / Denn jr ſeids nicht die da reden / ſondern der heilige Geiſt.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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