4. Sonntag nach Trinitatis | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
9.7.2017 | 4. Sonntag nach Trinitatis

Kirchenjahr 2016/2017

4. Sonntag
nach Trinitatis

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Regeln

Fällt der →Tag Johannes des Täufers (24. Juni) auf diesen Sonntag oder auf einen Tag der folgenden Woche, dann sollen die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Lesungen des 4. Sonntag nach Trinitatis treten.

Der →Gedenktag der Augsburgischen Konfession (25. Juni), der →Tag der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni) und der →Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth, Heimsuchung (2. Juli) können auf diesen Sonntag oder in die Woche danach fallen. Diese Gedenktage können dann am 4. Sonntag nach Trinitatis liturgisch gewürdigt werden, wenn sie auf den Sonntag fallen.

Nach der neuen Ordnung (ab dem Jahr 2019) kann der →Tag des Apostels Thomas (3. Juli) auf diesen Sonntag oder in die Woche danach fallen. Der →Tag der Maria Magdalena (22. Juli) kann in die Woche nach diesen Sonntag fallen.

 

Wirkung in 2017

- keine -

 
 4. Sonntag nach Trinitatis  IN DEN JAHREN 2017 BIS 2024
Kalender

Der 4. Sonntag nach Trinitatis in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
Der 4. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>14. Juni und dem 18. Juli eines Jahres.
  • 4. Sonntag nach Trinitatis
  • 12. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 4. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    14. Juni und dem 18. Juli eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 84 Tage nach Ostern
  • am 85. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
Titel Gottesdienstliche Ordnung
 

Der evangelische

4. Sonntag
nach Trinitatis

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

4. Sonntag nach Trinitatis | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: 4. Sonntag nach Trinitatis
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

4. Sonntag nach Trinitatis

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Einer trage des andern Laſt / ſo werdet jr das geſetz Chriſti erfüllen.

→Gal 6,2

Pſalm
42
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Einer trage des andern Laſt / ſo werdet jr das geſetz Chriſti erfüllen.

→Gal 6,2

Pſalm
42
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 428
oder:
Komm in unsre stolze Welt A EG 355 Mir ist Erbarmung widerfahren
EG 495 O Gott, du frommer Gott B EG 417 Lass die Wurzel unsres Handelns Liebe sein
    C EG Regio 669 Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen
   

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG Regio: Lied aus dem Regionalteil der Gesangbücher bestimmter Landeskirchen (nicht in allen Landeskirchen verfügbar).

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

4. Sonntag nach Trinitatis

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextLk 6,36-42 Lk 6,36-42
Epistel Zum TextRom 14,10-13 Rom 12,17-21
Altes Testament Zum Text1Mos 50,15-21 1Mos 50,15-21
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 9.7.2017 Zum Text1Mos 50,15-21
IV 24.6.2018 Zum Text1Petr 3,8-15a(15b-17)
V 14.7.2019 1Mos 50,15-21
VI 5.7.2020 Joh 8,3-11
I 27.6.2021 1Petr 3,8-17
II 10.7.2022 1Sam 24,2b-20.23b
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum TextJak 1,(19-21)22-25MRom 14,(1-6)10-13
MZum TextJak 3,13-18MJak 1,(19-21)22-25
MJak 3,13-18
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 6,36-42

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VI.

 

 

Verse 36-42

Die Rede gegen den Richtgeiſt

|| →Mt 7,1-5

Mar. 7.

DARumb ſeid barmhertzig / wie auch ewr Vater barmhertzig iſt. 37Richtet nicht / So werdet jr auch nicht gerichtet. Verdampt nicht / So werdet jr nicht verdampt. Vergebet / So wird euch vergeben. 38Gebt / So wird euch gegeben. Ein vol / getrückt / gerüttelt vnd vberflüſſig Mas wird man in ewern ſchos geben. Denn eben mit dem Mas / da jr mit meſſet / wird man euch wider meſſen.

Matt. 15.

39VND er ſaget jnen ein Gleichnis / Mag auch ein Blinder einem Blinden den weg weiſen? Werden ſie nicht alle beide in die Gruben fallen? 40Der a Jünger iſt nicht vber ſeinen Meiſter / Wenn der Jünger iſt wie ſein Meiſter / ſo iſt volkomen. 41Was ſiheſtu aber einen Splitter in deines Bruders auge / vnd de Balcken in deinem auge wirſtu nicht gewar? 42Oder wie kanſtu ſagen zu deinem Bruder / Halt ſtille bruder / ich wil den Splitter aus deinem auge ziehen / vnd du ſiheſt ſelbſt nicht den Balcken in deinem auge? Du Heuchler / Zeuch zuuor den Balcken aus deinem auge / vnd beſihe denn / das du den Splitter aus deines Bruders auge zieheſt.

 

 

 

a

(Jünger)

Das iſt / wens dem Jünger ge­het wie dem Mei­ſter / ſo gehets recht.

 

 

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Rom 14,10-13

EP
II

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XIIII.

 

 

Vers 10-13 aus dem Abschnitt:

Von den Schwachen und Starken im Glauben

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 45.

DV aber / was richteſtu deinen Bruder? Oder du ander / was verachteſtu deinen Bruder? Wir werden alle fur den richtſtuel Chriſti dargeſtellet werden / 11Nach dem geſchrieben ſtehet / So war als ich lebe / ſpricht der HERr / mir ſollen alle Knie gebeuget werden / vnd alle Zungen ſollen Gott bekennen. 12So wird nu ein jglicher fur ſich ſelbs Gotte rechenſchafft geben. 13Darumb laſſet vns nicht mehr einer den andern richten / ſondern das richtet viel mehr / das niemand ſeinem Bruder einen anſtos oder ergernis darſtelle.

 

 

 

 

 

 

(Mir)

So mus Chriſtus rechter Gott ſein / weil ſolches ſol fur ſeinem Richtſtuel geſchehen.

 

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
1Mos 50,15-21

AT
III

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. L.

 

 

Joſephs Edelmut und ſein Tod

 

DIe Brüder aber Joſeph furchten ſich / da jr Vater geſtorben war / vnd ſprachen / Joſeph möcht vns gram ſein / vnd vergelten alle bosheit die wir an jm gethan haben. 16Darumb lieſſen ſie jm ſagen / Dein Vater befalh fur ſeinem tod / vnd ſprach / 17Alſo ſolt jr Joſeph ſagen / Lieber / vergib deinen Brüdern die miſſethat vnd jre ſünde / das ſie ſo vbel an dir gethan haben. Lieber / So vergib nu dieſe miſſethat vns den Dienern des Gottes deines Vaters / Aber Joſeph weinet / da ſie ſolchs mit jm redten. 18Vnd ſeine Brüder giengen hin / vnd fielen fur jm nider / vnd ſprachen / Sihe / Wir ſind deine Knechte. 19Joſeph ſprach zu jnen / Fürchtet euch nicht / Denn ich bin vnter Gott. 20Ir gedachtets böſe mit mir zumachen / Aber Gott gedachts gut zu machen / das er thet / wie es jtzt am tage iſt / zu erhalten viel volcks. 21So fürchtet euch nu nicht / Ich wil euch verſorgen vnd ewre Kinder / Vnd er tröſtet ſie / vnd redet freundlich mit jnen.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
1Petr 3,8-15a(15b-17)

IV

 

 

 

Die erſte Epiſtel
S. Peters.

 

C. III.

 

 

Mahnungen an die ganze Gemeinde

Verse 8-15a

Rom. 1.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 34.

ENdlich aber / ſeid alleſampt gleich geſinnet / mitleidig / brüderlich / barmhertzig / freundlich. 9Vergeltet nicht böſes mit böſem / oder ſcheltwort mit ſcheltwort / ſondern da gegen ſegenet / Vnd wiſſet das jr dazu beruffen ſeid / das jr den Segen beerbet. 10Denn wer leben wil vnd gute tage ſehen / Der ſchweige ſeine Zunge / das ſie nichts böſes rede / vnd ſeine Lippen / das ſie nicht triegen. 11Er wende ſich vom böſen / vnd thue gutes / Er ſuche Friede vnd jage jm nach. 12Denn die augen des HERRN ſehen auff die Gerechten / vnd ſeine ohren auff jr gebet. Das angeſichte aber des HERRN ſihet auff die da böſes thun.

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 8.

13VND wer iſt / der euch ſchaden kündte / ſo jr dem guten nachkomet? 14Vnd ob jr auch leidet vmb Gerechtigkeit willen / ſo ſeid jr doch ſelig. Fürchtet euch aber fur jrem trotzen nicht / vnd erſchreckt nicht / 15aHeiliget aber Gott den HERRN in ewrem hertzen.

 

 

Verse 15b-17

 

15bSeid aber allezeit bereit zur Verantwortung jederman / der grund foddert der Hoffnung / die in euch iſt / 16vnd das mit ſanfftmütigkeit vnd furcht / Vnd habt ein gut gewiſſen / Auff das ſie / ſo von euch affterreden / als von Vbelthetern / zuſchanden werden / das ſie geſchmecht haben ewern guten wandel in Chriſto.

 

17DEnn es iſt beſſer / ſo es Gottes wille iſt / das jr von Wolthat wegen leidet / denn von Vbelthat wegen. 18Sintemal auch Chriſtus ein mal fur vnſer ſünde gelidden hat / der Gerechte fur die Vngerechten / Auff das er vns Gotte opfferte / Vnd iſt getödtet nach dem Fleiſch / Aber lebendig gemacht nach dem Geiſt.

 

 

 

*1) Die Angabe Rom. 1. ist vermutlich ein Druckfehler und meint Rom. 12.
Wir haben daher auf die Stelle Rom 12,14-18 verknüpft.

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 8,3-11

V

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. VIII.

 

 

Verse 3-11 aus dem Abschnitt:

Jeſus und die Ehebrecherin

 

 

 

 

 

 

 

Leu. 20.

ABer die Schrifftgelerten vnd Phariſeer brachten ein Weib zu jm / im Ehebruch begriffen / vnd ſtelleten ſie ins mittel dar / 4vnd ſprachen zu jm / Meiſter / Dis Weib iſt begriffen auff friſcher that im Ehebruch. 5Moſes aber hat vns im Geſetz geboten / ſolche zu ſteinigen. Was ſageſtu? 6Das ſprachen ſie aber / jn zuuerſuchen / auff das ſie eine ſache zu jm hetten.

 

ABer Jheſus bücket ſich nider / vnd ſchreib mit dem Finger auff die erden. 7Als ſie nu anhielten jn zu fragen / richtet er ſich auff / vnd ſprach zu jnen / Wer vnter euch on ſunde iſt / der werffe den erſten ſtein auff ſie. 8Vnd bücket ſich wider nider / vnd ſchreib auff die erden. 9Da ſie aber das höreten / giengen ſie hinaus / einer nach dem andern / von den Elteſten an / vnd Jheſus ward gelaſſen alleine / vnd das Weib im mittel ſtehend. 10Jheſus aber richtet ſich auff / vnd da er niemand ſahe / denn das weib / ſprach er zu jr / Weib / wo ſind ſie / deine Verkleger? Hat dich niemand verdampt? 11Sie aber ſprach / HErr / niemand. Jheſus aber ſprach / So verdamne ich dich auch nicht. Gehe hin / vnd ſündige fort nicht mehr.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 12,17-21

VI

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XII.

 

 

Verse 17-21 aus dem Abschnitt:

Ermahnung zur brüderlichen Gemeinſchaft

 

 

 

 

 

 

 

 

→Deut. 32.

 

 

 

 

Prou. 21.

 

VErgeltet niemand böſes mit böſem. Vleiſſiget euch der ehrbarkeit gegen jederman / 18Iſt es müglich / ſo viel an euch iſt / ſo habt mit allen Menſchen friede. 19Rechet euch ſelber nicht / meine Liebeſten / ſondern gebet raum dem zorn (Gottes) Denn es ſtehet geſchrieben / Die Rache iſt mein / Ich wil vergelten / ſpricht der HERR.20So nu deinen Feind hungert / ſo ſpeiſe jn / Dürſtet jn / ſo trencke jn / Wenn du das thuſt / ſo wirſtu fewrige c Kolen auff ſein Heubt ſamlen. 21Las dich nicht das böſe vberwinden / Sondern vberwinde das böſe mit gutem.

 

 

 

 

 

 

c

(Kolen)

Fewer auff das Heubt legen iſt / das der Feind durch Wolthat / vber ſich ſelbs er­zürnet / das er vns ſo vbel gethan hat.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Jak 1,(19-21)22-25

M1

 

 

 

Die Epiſtel S. Jacobi.

 

C. I.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Nicht nur Hörer, ſondern auch Täter des Wortes ſein

Verse 19-21

 

19Darumb / lieben Brüder / ein jglicher Menſch ſey ſchnel zu hören / Langſam aber zu reden / vnd langſam zum zorn / 20Denn des Menſchen zorn thut nicht was fur Gott recht iſt.

 

21DArumb ſo leget abe alle Vnſauberkeit vnd alle Bosheit / vnd nempt das Wort an mit ſanfftmut / das in euch gepflantzet iſt / welches kan ewer Seele ſelig machen.

 

 

Verse 22-25

 

22Seid aber Theter des worts vnd nicht Hörer allein / damit jr euch ſelbs betrieget. 23Denn ſo jemand iſt ein Hörer des worts / vnd nicht ein Theter / Der iſt gleich einem Man / der ſein leiblich Angeſichte im Spiegel beſchawet / 24Denn nach dem er ſich beſchawet hat / gehet er von ſtund an dauon / vnd vergiſſet wie er geſtalt war. 25Wer aber durchſchawet in das volkomen Geſetz der freiheit / vnd darinnen beharret / vnd iſt nicht ein vergeſlicher Hörer / ſondern ein Theter / Derſelbige wird ſelig ſein in ſeiner that.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Jak 3,13-18

M2

 

 

 

Die Epiſtel S. Jacobi.

 

C. III.

 

 

Verse 13-18

Die wahre Weisheit

 

13WEr iſt weiſe vnd klug vnter euch? der erzeige mit ſeinem guten wandel ſeine werck / in der ſanfftmut vnd weisheit. 14Habt jr aber bittern neid vnd zanck in ewern hertzen / So rhümet euch nicht / vnd lieget nicht wider die Warheit. 15Denn das iſt nicht die weisheit / die von oben her ab kompt / Sondern jrdiſch / menſchlich vnd teufeliſch. 16Denn wo neid vnd zanck iſt / da iſt vnordnung vnd eitel böſe ding. 17Die Weisheit aber von oben her / iſt auffs erſt keuſch / darnach friedſam / gelinde / leſſt jr ſagen / vol barmhertzigkeit vnd guter früchte / vnparteiſch / on heucheley. 18Die frucht aber der Gerechtigkeit wird geſeet im friede / denen / die den friede halten.

 

 

 

 
Gedankenpause Text: Kommt her zu mir! Ich will Euch Ruhe geben und erfrischen. (Mt 11,28)

Die Einladung zum Glauben

Die Sonntage der Trinitatiszeit möchten dazu anleiten und dabei behilflich sein, Glauben zu finden und zu leben.

Wer mag, kann in den vielen biblischen Textempfehlungen dieser Sonntage selbst nachforschen, was Glauben meint. Sie erzählen vom Wissen, von den Erfahrungen und vom Glauben anderer Menschen in unterschiedlichen Formen: als Geschichten, als Gleichnisse, als Reden, als Lieder oder als Sprüche.

Wer dann dazu bereit ist, kann versuchen, christlichen Glauben im Alltag zu entdecken und hier und da für sich selbst anzuwenden. Durchaus in kleinen Schritten und Stück für Stück, jedoch immer wieder.

Damit das Glaubensbekenntnis keine leere Formel bleibt, die man nur zu gegebenen Anlässen aus der Schublade holt, sondern gelebtes Leben ausdrückt:

Ich glaube an Gott, den Vater. Und an Jesus Christus. Und an den Heiligen Geist.

Glaube und lebe danach!

Dies ist die Aufforderung zur Tat, der »Call-to-action«, zu der alle Sonntage der Trinitatiszeit immer wieder mit aller gebotenen Festlichkeit einladen:

Glaube und lebe danach!

So, wie Martin Luther sich eingeladen fühlte nach einer vielfach wiederholten Meditation über einen ganz bestimmten Bibeltext:

Biblia D. Mart. Luth. M·D·XLV·
Epiſtel S. Paul an die Römer. C.I·xvia.xvii.

 

Ich ſcheme mich des Euangelij
von Chriſto nicht.

Denn es iſt eine Krafft Gottes / die da ſelig machet /
alle / die daran gleuben /

Sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit /
die fur Gott gilt /
welche kompt aus glauben in glauben /
Wie denn geſchrieben ſtehet

Der Gerechte wird ſeines Glaubens leben.

→Römer 1,16A.17

 

Ob Sie die Einladung annehmen möchten, bleibt Ihnen überlassen.

Erläuterungen zum Text Römer 1,16a.17

Vision, Mission, Strategie

Der kurze Text →Römer 1,16A.17 ist äußerst modern konzipiert. Er enthält alle wesentlichen Merkmale des Konzepts des heutigen sog. normativen Unternehmensmanagements, ausgedrückt auf engstem Raum: das Leitbild, die Vision, die Mission, die Strategie und die Zielvereinbarung. Darüber hinaus steckt in ihm das Grundgerüst für die Botschaften, die es zu vermitteln gilt, sowie eine klare und eindeutige Handlungsempfehlung.

 

I. Das Leitbild

Das Leitbild beantwortet im Managementkonzept die Frage »Wofür stehen wir?« und formuliert dafür das Wertesystem, das zugrunde gelegt wird.

Paulus schreibt im ersten Satz: Wir stehen für das Evangelium von Chriſto. Die Christenheit orientiert sich am Wertesystem und an den Lehren des Evangeliums.

Das Leitbild ist klar. Die erste Herausforderung, der wir uns als Leser dieses Textes stellen müssen, ist es, die Glaubenslehren und die christliche Ethik des Evangeliums zu begreifen.

 

II. Die Vision

Die Vision beantwortet die Frage »Wo wollen wir hin?« und beschreibt, welches Fernziel erreicht werden soll.

Paulus nennt die Vision für praktizierende Christen im zweiten Satz: Selig werden!

»Selig werden«, das meint: Von allen irdischen Übeln erlöst werden (wie im Vaterunser formuliert) und des ewigen Lebens teilhaftig werden (wie es im Glaubensbekenntnis ausgedrückt ist). Den Weg dahin vermittelt Paulus in den Botschaften im selben Textstück.

Die Vision ist eindeutig: Selig werden, vom Übel erlöst werden, am ewigen Leben teilhaben. Das ist das ferne Ziel, dem wir zustreben. Doch wie? Dafür bedarf es der Mission.

 

III. Die Mission

Die Mission beantwortet die Frage »Was tun wir dafür?« und nennt die Aufgabe sowie den Zweck des Unternehmens.

Paulus sieht die Aufgabe darin, die Gerechtigkeit / die fur Gott gilt zu erlangen. Den Zweck beschreibt er so: daran gleuben , also den Glauben praktizieren.

Die Mission stellt die nächste Herausforderung dar: Glauben funktioniert nicht von jetzt auf nachher. Glauben entsteht nicht allein durch das stille Bekenntnis »Ich glaube!«. Glauben möchte und muss gelebt werden. Das verlangt Engagement.

Was die Aufgabe angeht, was »Gerechtigkeit« meint, die vor Gott gilt, das ist zu ergründen, bevor wir es leben können. Das ist eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Gemeint ist die Gerechtigkeit, die sich aus dem Leitbild ableitet. Es geht also nicht um irgendeine Gerechtigkeit, wie sie beispielsweise in den Gesetzgebungen der Länder, Staaten und Nationen abgebildet ist, sondern um die vor Gott gültige, um die des Evangeliums.

Dafür muss man sich damit ernsthaft auseinandersetzen, um zu verstehen, was das Evangelium dazu sagt.

Neugierig macht uns Paulus mit seiner mahnenden Erkenntnis. Er schreibt: Das Evangelium Christi iſt eine Krafft Gottes. Sie ist es, die selig macht. Die Mission orientiert sich an der Vision »Selig werden«.

 

IV. Die Strategie

Die Strategie beantwortet die Frage »Wie wollen wir es erreichen?« und hält die mittelfristigen Ziele fest, also jene Ziele, die wir jetzt sofort ansteuern und in Kürze erreichen können. In diesem Fall meint das: zu unseren Lebzeiten, vor den fernen Zielen der Vision.

Paulus schreibt, wir erreichen das Ziel, gerecht vor Gott zu werden, aus glauben in glauben.

Die Strategie will geübt werden: Aus Glauben in Glauben, das meint, sich ständig am Glauben, am Wertesystem, am Evangelium orientieren, daraus die Kraft ziehen für zielgerichtetes Handeln, und dann danach handeln. Nicht leicht! Aber möglich.

 

V. Die Zielvereinbarung

Die Zielvereinbarung beantwortet die Frage »Wie machen wir es messbar?« und formuliert dafür das Kriterium, das für die Erfolgsmessung herangezogen wird. Woran also macht sich der Erfolg fest, wenn wir der Strategie folgen?

Paulus beschreibt die Zielvereinbarung und benennt das Messkriterium im letzten Satz:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

Diese Zielvereinbarung erscheint trivial, ist sie aber nicht: Auf der Basis seines Glaubens leben, kann schwer sein. Und gefährlich. Unglaublich viele Menschen haben bis heute dafür schon ihr Leben gegeben. Und weitere werden folgen. Die Zeitungen berichten immer wieder über religiös motivierte Misshandlungen, über Folter und Verstümmelungen brutalster Art, sowie über Tötungen und Massentötungen von Menschen. Quer durch alle Kulturen und alle Religionen. Selbst Jesus, Petrus und auch Paulus haben letztendlich ihre religiöse Haltung mit dem Leben bezahlt.

Doch auch, wenn heute in Deutschland nicht unser Leben bedroht ist, nur weil wir Christen sind, gibt es sehr viele äußere und innere Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Sie scheinen klein und harmlos zu sein. Sind sie aber nicht!

Schämen Sie sich dafür, Christ zu sein? Als Christ in der Öffentlichkeit erkannt zu werden? Schämen Sie sich dafür, »Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst!« zu sagen, wenn es angebracht ist? Halten Sie sich dann zurück?

Paulus schrieb dazu seine Haltung, die nach seiner Erfahrung sowohl die äußeren Hindernisse wie auch die inneren Hindernisse überwinden hilft:

Ich ſcheme mich des Euangelij von Chriſto nicht.

Lernen, sich nicht zu schämen. Das setzt voraus, dass man übt und erfährt, wie es sich anfühlt. Lernen aus Erfahrung.

Sich nicht schämen für seinen Glauben, weder vor sich selbst noch vor anderen, auch das kann einem sehr schwer gemacht werden. Es verlangt Mut, zu seiner inneren Haltung zu stehen. Sehr viel Mut. Und denen, die den Mut aufbringen, gehört aller Respekt dafür. Sie sind es, die das Christentum und seine Lehren tragen und weitergeben, sie schreiten voran mit ihrem Beispiel. Das ist nicht einfach in einer Welt, in der andere Werte gesellschaftlich erstrebenswert und sehr oft bedeutungsvoller sind.

Es braucht Mut. Selbst Petrus hatte es im Angesicht der Gefangennahme Jesu nicht geschafft, zu Jesus zu stehen und ihn dreimal verleugnet. Gut, diese Situation war auch brandgefährlich für ihn.

Doch wie ist es bei Ihnen zu Hause? Beten Sie? Sprechen Sie beispielsweise Tischgebete? Auch wenn Gäste dabei sind? Gehen Sie in die Kirche ihrer Gemeinde? Erzählen Sie danach über ihre Erlebnisse und über das Gehörte dort im Bekanntenkreis? Ergreifen Sie Partei, wenn gegen christliche Lehren verstoßen wird, beispielsweise in der Nachbarschaft, im Verein oder am Stammtisch? Ergreifen Sie Partei, wenn Menschen zu Opfern gemacht werden von kleinen und größeren Taten? Wenn über Dritte hergezogen wird im lockeren Tratsch unter Nachbarn und am Arbeitsplatz? Wenn eigentlich »Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!« angesagt wäre?

Sich nicht schämen und Courage zeigen, dort, wo andere schweigen, sich nicht schämen und seinem Gewissen folgen, aus Glauben in Glauben, ist wirklich nicht leicht. Doch es ist die Voraussetzung dafür, die Zielvereinbarung für praktizierten Glauben zu erfüllen.

Das schafft man nicht immer. Nicht immer ist es möglich, 100% Zielerreichung zu erbringen. Was auch nicht schlimm ist, man sollte sich nur klar darüber werden, woran es liegt, und wie man es ändern kann, wenn man seine Ziele nicht geschafft hat. Diese Reflexion hilft dabei, sich zu rüsten für das, was vor einem liegt.

 

VI. Die Botschaften

Paulus liefert uns als Empfänger dieser Zeilen in diesem Text im wesentlichen gleich drei Botschaften:

1. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt – und damit vor den Menschen! –, kommt im Glauben an das Evangelium aus dem Glauben heraus.

2. Der vor Gott und vor seinen Mitmenschen »Gerechte« wird diesen Glauben leben und danach handeln. Reden ist eins, Handeln etwas anderes.

3. Wer entsprechend handelt, braucht sich seines Glaubens und des Evangeliums nicht zu schämen. Vielmehr ist er er aufgefordert, seinen Glauben frei und unbekümmert zu leben, wobei ihm die »Kraft Gottes« behilflich ist, die im Evangelium steckt.

 

VII. Die Handlungsempfehlung

Der Text liefert die Handlungsempfehlung für jeden, der in irgendeinem Sinne gerecht leben möchte: Probiere es einmal mit dem christlichen Glauben!

Denn egal, was man glaubt, es drückt sich immer in der Einstellung zum Leben und zu den Mitmenschen, im Denken, im Reden und im Handeln aus.

Dies gilt für Christen genau so. Ihre wirkliche Einstellung und das, was sie tatsächlich glauben unabhängig von einer Taufurkunde, lässt sich nicht verbergen! Ihr Reden und ihre Taten sind Ausdruck ihrer Gesinnung. Es sind die Zeugnisse, die sie sich selbst ausstellen. Es sind die Spiegelbilder, die alle anderen um sie herum wahrnehmen und die sich nicht beschönigen lassen. Immer und Überall.

Auch und oftmals gerade im Alltag wird es sichtbar: Im Umgang mit unseren Kindern und mit unseren Eltern, mit Verwandten und Bekannten, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Im Auto, im Supermarkt und im Restaurant. Kurz: Überall dort, wo wir sind, wo wir Handeln und wo wir Spuren unseres Seins hinterlassen..

Das christliche Bekenntnis und die Erwartung, selig werden zu wollen, geht einher mit der Aufforderung, gerecht zu leben. Immer und überall. Daran wird es sich erweisen, ob man Gerecht ist vor Gott und den Menschen:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

 

Motivation und Einladung

Insofern bietet der Text die Motivation für jedes Handeln eines Christen. Er beschreibt praktiziertes Christentum.

Gleichzeitig ist er die Einladung an alle, die gerecht leben wollen, ob getauft oder ungetauft, es doch einmal mit dem christlichen Glauben zu probieren. Es kostet ja nichts.

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir haben den Text→Römer 1,16A.17als Leittext für unsere Beiträge zu den Sonntagen nach Trinitatis gewählt. In dieser Zeit stehen die Themen »Glaube« und »Gemeinde« im Vordergrund. Es geht um die Fragestellungen, was Glauben ist, wie sich Glauben zeigt und auswirkt, wie die Gemeinde Glauben umsetzen und leben kann und wie Glauben die Gemeinde formt.

Wir meinen: Neben dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis bieten die Ausführungen von Paulus wunderbare Anleitungen für praktiziertes Christentum. Sie erklären in äußert knapper Form die Beziehung Gottes zu den Menschen.

Sie finden daher unter den Leseempfehlungen auf dieser Seite weitere Artikel und Materialien, die sich mit diesem Thema, der Beziehung Gottes zu den Menschen, auseinandersetzen.

 

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel auf dieser Seite ist in Anlehnung an das Druckbild des Ori­gi­nals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Typografie Lesehilfen be­reit­zu­stel­len, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 
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