Gründonnerstag

Donnerstag, 11. April 1895

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Altkirchliche Ordnung

Evangelium     Zum TextJoh 13,1-15   
Epistel Zum Text1Kor 11,23-32   
Lied Nr. 154   [EG 215]   
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

nach den altkirchlichen Leseordnungen

Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
11.4.1895 | Gründonnerstag | Tag der Einsetzung des heiligen Abendmahls
Donnerstag
 

Gründonnerstag

Weiß

Tag der Einsetzung des heiligen Abendmahls

 

 

Bewegliches Datum
 
Gründonnerstag zwischen dem 19. März und dem 22. April
 
  • Christlicher Gedenktag
  • Donnerstag vor →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
    Gründonnerstag liegt zwischen dem 19. März und dem 22. April eines Jahres
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 3 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 4. Tag Ostern

 

Alternativer Artikel zum Gründonnerstag
Wissenswertes zum Tag

→Gründonnerstag 1895

Zu Gründonnerstag gehört die Geschichte vom Letz­ten Abend­mahl. Wir er­klä­ren das jü­di­sche Pa­scha-Ri­tu­al und wie es von Je­sus im Abend­mahl um­ge­setzt wur­de.

 

Der Name Gründonnerstag

 

Ein unbekannter Name

Seit dem 12. Jahrhundert ist die Bezeichnung »Grün­don­ners­tag« für den Ge­denk­tag der Ein­set­zung des Abend­mahls (de co­e­na do­mi­ni) be­kannt. Wo­her der Na­me stammt und wel­che Be­deu­tung er be­saß, ist bis heu­te un­ge­klärt. Alle Ver­su­che, den deut­schen Na­men zu ent­rät­seln, stüt­zen sich auf va­ge, un­be­leg­te Ab­lei­tun­gen und be­frie­di­gen nicht.

Fest steht aber, dass bereits in der al­ten Kir­che der Don­ners­tag der Kar­wo­che als Ge­denk­tag der Ein­set­zung des Abend­mahls und als Ge­denk­tag an die Vor­gän­ge des Ta­ges vor der Kreu­zi­gung Je­su ge­fei­ert wur­de.

 

Die mittelalterlichen Bezeichnungen

 

Feria Quinta in Coena Domini

Für den Gründonnerstag gab es zahl­rei­che Be­zeich­nun­gen. Die la­tei­nisch-kir­ch­li­che Be­zeich­nung Fe­ria Quin­ta in Coe­na Do­mi­ni be­deu­tet »Fünf­ter Tag, im Ge­den­ken an das Abend­mahl des Herrn«.

Feria quinta ist die mit­tel­al­ter­li­che Be­zeich­nung für Don­ners­tag, den fünf­ten Tag der Wo­che, wo­bei der Sonn­tag (dies do­mi­ni­ca) der ers­te Tag (fe­ria pri­ma) ist.

Der Name lässt sich somit auch lesen als: Fünf­ter Tag [der Pas­si­ons­wo­che], Ge­denk­tag an das Abend­mahl des Herrn.

 

 

Dies Coenae Dominicae

Die la­tei­ni­sche Bezeichnung Dies Coenae Domincae bedeutet »Tag des Abendmahls des Herrn« und meinte »den nächsten donnerstag fur Ostern«, Gründonnerstag. (→Sehling, EVKO-08/1, S.308 Sp.2.)

 

 

Coena Domini

Die la­tei­ni­sche Bezeichnung Coe­na Do­mi­ni bedeutet »(Nacht-)Mahl des Herrn«. Sie entspricht un­se­rer Kurz­be­zeich­nung »Abend­mahl« – und be­deu­tet als Ka­len­der­da­tum den Tag des Abend­mahls, Grün­don­ners­tag.

 

Das Triduum Sacrum

 

Die drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn

Der Abend des Gründonnerstags mit der Abend­mahls­fei­er und als Vor­abend des Kar­frei­tags war lan­ge Zeit und ist wie­der Teil des Tri­du­um Sacrum. In­for­ma­ti­o­nen und Er­läu­te­run­gen da­zu fin­den sich in die­sem Ar­ti­kel:

Bild zum Artikel Triduum
Wissenswertes

→Triduum

Die Be­grif­fe »Tri­du­um Sa­c­rum« und »Tri­du­um Pa­scha­le« be­zeich­nen ka­tho­li­sche Fes­te. Doch was be­deu­ten sie? Der Ar­ti­kel gibt Ant­wor­ten.

 

Die alten Namen und Bezeichnungen der Sonn­ta­ge, Fest­ta­ge und Fei­er­ta­ge ent­stam­men al­ten Kir­chen­ord­nun­gen, Pe­ri­ko­pen­ord­nun­gen, Ge­sang­bü­chern und ins­be­son­de­re →H.Gro­te­fend, Zeit­rech­nung.

 

Got­tes­dienstliche Ordnungen

Symbol Evangelisch

Der evangelische

Gründonnerstag

Tag der Einsetzung des heiligen Abendmahls

nach der altkirchlichen Leseordnung

 

→ allgemein seit der Reformation mindestens bis zum Kirchenjahr 1897/1898 in Gebrauch

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

 

Thema des Sonntags

( nach dem Evangeliumstext Joh 13,1-15 )

 

Die Fußwaschung

 

 

 

Psalm für den Tag

 

Hinweis: Es gilt der Wochenspruch des vorgehenden Sonntags.

 

 

 

 

Lied für den Tag

 
EG alt EG neu Titel
154 EG 215 Jeſus Chriſtus, unsſer Heiland, der von uns den Gotteszorn wandt
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG alt: Nummer des Liedes in alten Evangelischen Gesangbüchern
EG neu: Nummer des Liedes im neuen Evangelischen Gesangbuch (ab 2013)

 
 

Die biblischen Texte für Lesung und Predigt

 
Lesung Predigttext Text
Evangelium im Hauptgottesdienst  Zum TextJoh 13,1-15
Epistel im zweiten Gottesdienst Zum Text1Kor 11,23-32
     

 

Erläuterungen zu den Perikopen

Mit der Re­for­ma­ti­on än­der­te sich die Be­deu­tung der Le­sun­gen und der Pre­digt im Got­tes­dienst grund­le­gend. Gab es vor­her kei­ne oder nur ei­ne sehr lo­se Bin­dung der Pe­ri­ko­pen an die Mes­se, so war für Luther nun re­gel­mäßig die Evan­ge­li­en­pe­ri­ko­pe Grund­la­ge der Pre­digt im sonn­täg­li­chen Haupt­got­tes­dienst (vor­mit­tags), an die­sem Tag also  Zum TextJoh 13,1-15.

Im Fo­kus der Pre­digt stand jetzt als Teil der Ver­kün­di­gung die Aus­le­gung des Evan­ge­li­ums.

Die Epis­tel­pe­ri­ko­pe war als Pre­digt­text emp­foh­len für den Ge­brauch im Got­tes­dienst am Nach­mit­tag bzw. Abend (siehe dazu auch Luthers Schrift → Von der Ord­nung des Got­tes­diens­tes in der Ge­mein­de, 1523, Über den Sonn­tags­got­tes­dienst).

Die Rei­he der Epis­tel­pe­ri­ko­pen ent­hielt (an­ders als heu­te) auch Tex­te aus dem Al­ten Tes­ta­ment. Es gab kei­ne spe­zi­el­le Rei­he für Le­sun­gen aus dem Al­ten Tes­ta­ment.

Doch die Pfar­rer und Pre­di­ger wa­ren zu­nächst nicht nur frei da­rin, ei­nen bib­li­schen Text für die Pre­digt zu wäh­len, son­dern ge­ra­de­zu auf­ge­for­dert, die Pre­digt an den Be­dürf­nis­sen der Ge­mein­de und an der ge­üb­ten Pra­xis aus­zu­rich­ten.

In den meis­ten Kir­chen wur­den na­he­zu täg­lich Got­tes­diens­te ge­bo­ten (die in un­se­ren Ka­len­dern z. Z. nicht ab­ge­bil­det sind). An Sonn- und Fei­er­ta­gen konn­ten gleich meh­re­re Got­tes­diens­te und Mes­sen statt­fin­den. Hier ent­wickel­ten sich Le­se­emp­feh­lun­gen für je­den Wo­chen­tag, in Sum­me also für je­den Tag des Kir­chen­jah­res.

Von Be­deu­tung war auch die pro­tes­tan­ti­sche Aus­rich­tung der Ge­biets­kir­che: lu­the­risch, re­for­miert (cal­vi­nis­tisch) und uniert. Un­ter­schie­de zeig­ten sich in der Li­tur­gie und da­mit im Ver­ständ­nis der Pre­digt als Teil der Ver­kün­di­gung.

Luthers all­ge­mei­nen Emp­feh­lun­gen in sei­nen Schrif­ten folg­ten et­wa ab 1560 ver­ein­zelt An­sät­ze, ei­ne ge­wis­se ver­bind­li­che Text­ord­nung für Pfar­rer und Ge­mein­den zu ge­stal­ten. Dies ge­schah je­doch zag­haft und zö­ger­lich an­ge­sichts der be­ste­hen­den Mei­nungs­viel­falt und an­ge­sichts der La­ge der Ent­schei­dungs­ho­heit, die nicht in der Kir­che, son­dern beim Lan­des­fürs­ten an­ge­sie­delt war. Zu­nächst gab es auch kei­nen hin­rei­chen­den Be­darf für neue Re­ge­lun­gen: Got­tes­dienst war selbst­ver­ständ­lich und die Be­völ­ke­rung nahm re­ge teil. Doch spä­tes­tens im Zeit­al­ter der Auf­klä­rung, als ein deut­li­cher Rück­gang christ­li­chen En­ga­ge­ments in der Be­völ­ke­rung zu er­ken­nen war, die Zahl der Got­tes­dienst­be­su­cher ste­tig ab­nahm und et­li­che un­ter­wö­chi­ge Got­tes­diens­te und Mes­sen ge­stri­chen wur­den, trat die Not­wen­dig­keit deut­lich her­vor, das Got­tes­dienst­ver­ständ­nis und die Got­tes­diens­te des Kir­chen­jah­res zu über­den­ken.

Dies führ­te viel­fach schon früh und spe­ziell im 19. Jahr­hun­dert zu zahl­rei­chen un­ter­schied­li­chen Durch­füh­run­gen, Vor­schlä­gen und Er­pro­bun­gen, bis sich 1896 die Ei­sena­cher Kon­fe­renz als reichs­wei­te Kon­fe­renz der deut­schen Lan­des­kir­chen mit der Idee ei­ner all­ge­mein gül­ti­gen Text­ord­nung be­schäf­tig­te und schließ­lich ei­ne Pe­ri­ko­pen­ord­nung be­schloss, die ab 1898/1899 al­len evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen zur Um­set­zung emp­foh­len wur­de.

Es ist der­zeit an die­ser Stel­le nicht mög­lich, für die Jah­re 1530/1531 bis 1898/1899 Text­ord­nun­gen dar­zu­stel­len, die über die alt­kirch­li­chen Pe­ri­ko­pen für die Le­sun­gen und Pre­dig­ten hi­n­aus ge­hen. Wir sind uns da­bei be­wusst, dass die­se Pe­ri­ko­pen re­gi­o­nal und zeit­lich be­grenzt kei­ne Be­deu­tung hat­ten.

 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

Gründonnerstag

 

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

 

Texte nach der Lutherbibel von 1545 ge­setzt nach der Vor­la­ge des Ori­gi­nals in Frak­tur­schrift mit Luthers Scho­li­on und Ver­wei­sen in den Mar­gi­nal­spal­ten. Er­gänzt um Vers­zäh­lung und Ab­schnitts­über­schrif­ten.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

Evangelium

Evangelium nach Johannes

Joh 13,1-15

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XIII.

 

 

Verse 1 - 15

Die Fußwaschung:
Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße

 

VOr dem Feſt aber der Oſtern / da Jhe­ſus er­ken­net das ſei­ne zeit ko­men war / das er aus die­ſer Welt gien­ge zum Va­ter / wie er hat­te ge­lie­bet die ſei­nen / die in der welt wa­ren / ſo lie­bet er ſie ans en­de. 2Vnd nach dem Abend­eſ­ſen / Da ſchon der Teu­fel hat­te dem Ju­da Si­mo­nis Iſcha­ri­oth ins Hertz ge­ge­ben / das er jn ver­rhie­te / 3wu­ſte Jhe­ſus / das jm der Va­ter hat­te al­les in ſei­ne Hen­de ge­ge­ben / vnd / das er von Gott ko­men war / vnd zu Gott gieng / 4Stund er vom Abend­mal auff / le­get ſei­ne Klei­der ab / vnd nam ei­nen Schurtz / vnd vmb­gur­tet ſich. 5Dar­nach gos er Waſ­ſer in ein Be­cken / hub an den Jün­gern die Füſ­ſe zu Waſ­ſchen / vnd truck­net ſie mit dem Schur­tze / da­mit er vmb­gür­tet war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA kam er zu Si­mon Pe­t­ro. Vnd der­ſel­bi­ge ſprach zu jm / HErr / ſol­te­ſtu mir mei­ne Füſ­ſe waſ­ſchen? 7Jhe­ſus ant­wor­tet / vnd ſprach zu jm / Was ich thu / das weiſ­ſe­ſtu jtzt nicht / Du wirſts aber her­nach er­fa­ren. 8Da ſprach Pe­t­rus zu jm / Ni­mer mehr ſol­tu mir die Füſ­ſe waſ­ſchen. Jhe­ſus ant­wor­tet jm / Wer­de ich dich nicht wa­ſchen / ſo ha­ſtu kein Teil mit mir. 9Spricht zu jm Si­mon Pe­t­rus / HErr / nicht die Füſ­ſe al­lei­ne / ſon­dern auch die Hen­de / vnd das Heubt. 10Spricht Jhe­ſus zu jm / Wer gewaſ­ſchen iſt / der darff nicht / denn die Füſ­ſe waſ­ſchen / ſon­dern er iſt gantz rein. Vnd jr ſeid rein / Aber nicht al­le. 11Denn er wu­ſte ſei­nen Ver­rhe­ter wol / da­r­umb ſprach er / Ir ſeid nicht al­le rein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12DA er nu jre Füſ­ſe ge­waſ­ſchen hat­te / nam er ſei­ne Klei­der / vnd ſatz­te ſich wi­der ni­der / vnd ſprach aber mal zu jnen / Wiſ­ſet jr / was ich euch ge­than ha­be? 13Ir heiſ­ſet mich Mei­ſter vnd HErr / vnd ſa­get recht dran / Denn ich bins auch. 14So nu ich ewr HErr vnd Mei­ſter / euch die füſ­ſe ge­waſ­ſchen ha­be / So ſolt jr auch euch vn­ter­nan­der die füſ­ſe waſ­ſchen. 15Ein Bey­ſpiel habe ich euch ge­ge­ben / das jr thut / wie ich euch ge­than ha­be.

 

 

 

LESUNG UND ZWEITER PREDIGTTEXT

Epistel

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 11,23-32

REIHE

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. XI.

 

 

Verse 23 - 25

Die Einsetzungsworte zum heiligen Abendmahl

|| → Mt 26,26-29    ||→ Mk14,22-25    || → Lk 22,19-20

 

 

 

Paulus schreibt:

Mat. 26.

Mar. 14.

Luc. 22.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH habe es von dem HErrn emp­fan­gen / das ich euch gegeben habe / Denn der HErr Jhe­ſus / in der nacht da er verrhaten ward / nam er das Brot /24dancket / vnd brachs / vnd ſprach / Nemet / eſſet / das iſt mein Leib / der fur euch gebrochen wird / Solchs thut zu meinem Gedechtnis.25Deſ­ſel­bi­gen gleichen auch den Kelch / nach dem Abendmal / vnd ſprach / Die­ſer Kelch iſt das newe Teſtament in meinem Blut / Solchs thut / ſo offt jrs trin­cket / zu meinem Gedechtnis.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt:

Mahnung zum rechten Verhalten beim Abendmahl (2)

Vers 26 - 32

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26DEnn ſo offt jr von die­ſem Brot eſſet / vnd von die­ſem Kelch trin­cket / ſolt jr des HErrn tod verkündigen / bis das er kompt. 27Welcher nu vnwirdig von die­ſem Brot iſſet / oder von dem Kelch des HErrn trin­cket / der iſt ſchüldig an dem Leib vnd Blut des HErrn. 28Der Menſch a prüfe aber ſich ſelbs / vnd al­ſo eſſe er von die­ſem Brot / vnd trin­cke von die­ſem Kelch. 29Denn welcher vn­wir­dig iſſet vnd trin­cket / der iſſet vnd trin­cket im ſel­ber das Gerichte / da mit das er nicht b vn­ter­ſchei­det den Leib des HErrn.

 

 

 

 

 

 

30DArumb ſind auch al­ſo viel Schwa­chen vnd Krancken vn­ter euch / vnd ein gut teil ſchlaffen. 31Denn ſo wir vns ſel­ber richteten / ſo würden wir nicht gerichtet. 32Wenn wir aber gerichtet wer­den / ſo wer­den wir von dem HErrn gezüchtiget / Auff das wir nicht ſampt der Welt verdampt wer­den.

 

 

 

  Hörbuch-Video

Die Fußwaschung. (Joh 13,1-15)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→ Hörbuch-Video: Joh 13,1-15

Das Video zeigt den Text der Er­zäh­lung, in der Je­sus wäh­rend des Abend­mahls den Jün­gern die Füße wäscht, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Men­ſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Der Rück­blick auf die Pe­ri­ko­pen­ord­nun­gen ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te zeigt auf, wie sich die Ver­wen­dung der bib­li­schen Tex­te in evan­ge­li­schen Got­tes­diens­ten im Lau­fe der Zeit ver­än­der­te.

Wir be­schrän­ken uns in den weit zu­rück­lie­gen­den Jah­ren auf Pe­ri­ko­pen­ord­nun­gen, die über­wie­gend in Ge­brauch wa­ren.

Durch die neue Ord­nung für die Ver­wen­dung von Sprü­chen, Psal­men, Bi­bel­tex­ten und Lie­dern in Got­tes­diens­ten sind die al­ten Ord­nun­gen zwar li­tur­gisch über­holt, aber in­halt­lich des­we­gen kei­nes­wegs falsch.

Wir möch­ten Sie da­her er­mun­tern, die in al­ter Zeit ver­wen­de­ten Pe­ri­ko­pen zu be­trach­ten. Nur so kön­nen Sie er­grün­den, ob das, wo­rauf sich Pfar­rer vor Hun­der­ten von Jah­ren in Got­tes­dienst und Pre­digt stütz­ten, auch noch heu­te ak­tu­ell ist. Ak­tu­ell für Sie ganz per­sön­lich.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

Leseempfehlungen zum Tag
Wissenswertes zum Tag

→Gründonnerstag 1895

Zu Gründonnerstag gehört die Geschichte vom Letz­ten Abend­mahl. Wir er­klä­ren das jü­di­sche Pa­scha-Ri­tu­al und wie es von Je­sus im Abend­mahl um­ge­setzt wur­de.

Infos. Fakten. Wissen.

→Wann ist Ostern?

Die beweglichen Feiertage im Jah­res­lauf hän­gen ab vom Os­ter­datum. Der Artikel er­läu­tert, wie sich das Os­ter­da­tum be­rech­net und nennt die ak­tu­el­len Da­ten der Fei­er­ta­ge.

Text | Grafik | Webdesign | Layout:

©by Reiner Makohl | Stilkunst.de

SK Version 22.02.2026  

Daten historischer Kalender Deutschlands

 
Die Ka­len­der­an­ga­ben be­zie­hen sich hi­sto­ri­sche Ka­len­der Deutschlands (DE).
Die Datums- und Zeit­an­ga­ben gel­ten nach Mit­tel­eu­ro­pä­i­scher Zeit (→MEZ).
Fehler und Irr­tü­mer sind nicht aus­ge­schlos­sen. Alle An­ga­ben →ohne Ge­währ.