Sonntag Trinitatis

Sonntag, 24. Mai 1970

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Eisenacher Ordnung

1. Evangelium  Zum TextJoh 3,1-15
1. Epistel Zum TextRom 11,33-36
2. Evangelium  Zum TextMt 28,16-20
2. Epistel VerweisEph 1,3-14
Alttestamentliche Lektion VerweisJes 6,1-8
→Gottesdienstordnungen

In den Landeskirchen galten zwischen 1958/1959 und 1978/1979 unterschiedliche Textordnungen.

Wahl der Kirchenordung

Altkirchliche


→ auswählen

Ei­se­na­cher


ak­tu­el­le An­sicht

Lu­the­ri­sche


→ auswählen

 

Wir zeigen in den Kir­chen­jah­ren ab 1898/1899 bis 1977/1978 die in je­ner Zeit maß­geb­li­chen Le­se­ord­nun­gen.

Im Kirchenjahr 1969/1970 gal­ten be­vor­zugt:

  • I. Altkirchliche Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die nach wie vor der alt­kirch­li­chen Text­ord­nung folg­ten (seit Be­ginn der Re­for­ma­ti­on gül­tig; so die Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin-Bran­den­burg).
  • II. Eisenacher Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die den Emp­feh­lun­gen der Ei­se­n­a­cher Kon­fe­renz folg­ten (seit dem Kir­chen­jahr 1898/1899 ver­füg­bar; so die Evan­ge­li­sche Kir­che in Hes­sen und Nas­sau).
  • III. Ordnung der Lu­the­ri­schen Li­tur­gi­schen Kon­fe­renz Deutsch­lands:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die der Lese­ord­nung der Lu­the­ri­schen Li­tur­gi­schen Kon­fe­renz Deutsch­lands folg­ten (seit dem Kir­chen­jahr 1957/1958 ver­füg­bar).

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
24.5.1970 | Trinitatis | Tag der Heiligen Dreifaltigkeit
Sonntag
 

Sonntag
Trinitatis

Weiß

Tag der Heiligen Dreifaltigkeit

 

 

Bewegliches Datum
Sonntag Trinitatis zwischen dem 17. Mai und dem 20. Juni
 
  • Christlicher Gedenktag
  • 1. Sonntag nach →Pfingstsonntag
  • 8. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Sonntag Trinitatis liegt zwischen
    dem 17. Mai und dem 20. Juni eines Jahres
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 56 Tage nach Ostern
  • am 57. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
  • am 8. Tag nach Pfingsten

 

Alternativer Artikel zum Sonntag

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag
finden Sie in diesem Artikel:  

Wissenswertes zum Tag

→Sonntag Trinitatis 1970

Der Artikel thematisiert die Tri­ni­tät, die Drei­fal­tig­keit Got­tes, und das Glau­bens­be­kennt­nis. Wir be­leuch­ten Hin­ter­grün­de und be­trach­ten sie kri­tisch.

 

Got­tes­dienstliche Ordnungen

Symbol Evangelisch

Der evangelische

Sonntag
Trinitatis

Tag der Heiligen Dreifaltigkeit

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

 

→ in unierten und reformierten Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1977/1978

→ in lutherischen Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1956/1957

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

 

Thema des Sonntags

(nach dem Evangeliumstext Joh 3,1-15 )

 

Jeſus und Nikodemus

 

 

 

Spruch und Psalm für die Woche

 
Biblia
1545
 

Spruch
für die Woche

 

Heilig / heilig / heilig iſt der HERR Zebaoth / Alle land ſind ſei­ner Ehren vol.

→Jes 6,3b

Pſalm
99
 

Psalm
für die Woche

 
 

→Psalm 99

 

 

 

Lied für die Woche

 
EG alt EG neu Titel
97 EG 126 Komm, Gott Schöpfer, Heilger Geiſt
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG alt: Nummer des Liedes in alten Evangelischen Gesangbüchern
EG neu: Nummer des Liedes im neuen Evangelischen Gesangbuch (ab 2013)

 

 

 

Die biblischen Texte für Lesung und Predigt

 
Reihe Inhalt Text für die Predigt
Reihe I:
altkirchliche Reihe
 
Epistel Zum TextRom 11,33-36
Evangelium  Zum TextJoh 3,1-15
Reihe II  2. Epistel VerweisEph 1,3-14 oder
Verweis2Kor 13,11-13)
2. Evangelium  Zum TextMt 28,16-20
alttestamentliche Reihe Alttestamentliche Perikope VerweisJes 6,1-8 oder
Verweis4Mos 6,22-27
     

Aufbau der Leseordnung

Die Eisenacher Kon­fe­renz (ei­ne Kon­fe­renz der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen Deutsch­lands) er­ar­bei­te­te in den Jah­ren von 1888 bis 1896 eine Pe­ri­ko­pen­ord­nung für die evan­ge­li­schen Kir­chen. Sie ver­stand die alt­kirch­li­chen Pe­ri­ko­pen (Epis­tel und Evan­ge­li­um) als eine ers­te Rei­he und füg­te ihnen in ei­ner zwei­ten Rei­he ei­nen zwei­ten Text aus den Epis­teln und ei­nen zwei­ten Text aus den Evan­ge­li­en hin­zu. Die gro­ße Be­son­der­heit die­ser Ord­nung war die Ein­füh­rung ei­ner drit­ten, alt­tes­ta­ment­li­chen Rei­he, die für je­den Sonn­tag des Kirchen­jah­res erst­mals ei­nen alt­tes­ta­ment­li­chen Text bot. Die Ver­wen­dung die­ser Pe­ri­ko­pen ge­schah nicht ein­heit­lich. Ge­dacht wa­ren sie da­zu, sie wech­sel­weise im Got­tes­dienst zu ver­wen­den, so in­ner­halb ei­ner Fol­ge von vier Jah­ren:

  • im 1. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 2. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und Lek­ti­on Al­tes Tes­ta­ment
  • im 3. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 4. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und 2. Epis­tel

Da­mit er­gab sich für die Le­sun­gen ein Zyklus von vier Jah­ren und für die Pre­digt, die sich je­weils auf die Evan­ge­li­en­pe­ri­ko­pe stützte, ein Zyklus von zwei Jah­ren.

 

 

Alt­kirch­li­che Text­ord­nung in Lan­des­kir­chen

In ei­ni­gen Lan­des­kir­chen, da­run­ter die evan­ge­li­sche Kir­che Bran­den­burgs, galt in die­ser Zeit wei­ter­hin die alt­kirch­li­che Text­ord­nung. Sie kennt nur Evan­ge­li­um und Epis­tel (Reihe I in der Ei­sen­acher Text­ord­nung), die bei­de nach wie vor für die Text­lesung so­wie für die Pre­digt im Haupt- und Abend­got­tes­dienst emp­foh­len wa­ren.

 

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs nutz­te in die­ser Zeit ei­ne Pe­ri­ko­pen­ord­nung, die sich auf ei­nen Drei­jah­res­zy­k­lus stütz­te. Über die drei Jahr­gän­ge hin­weg fan­den sich die Pe­ri­ko­pen wie hier ge­nannt, al­ler­dings in an­de­rer An­ord­nung und er­gänzt um wei­te­re Pe­ri­ko­pen, die we­der in alt­kirch­li­chen Ord­nun­gen noch in der neu­en Ei­sen­acher Ord­nung be­kannt wa­ren.

Diese Ord­nung der evan­ge­li­schen Kir­che Würt­tem­bergs ist der­zeit hier nicht wie­der­ge­ge­ben.

 

Geschicht­li­che An­mer­kun­gen: Die Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen in Zei­ten des Um­bruchs

  • In den Jah­ren des na­ti­o­nal­so­zi­a­li­sti­schen Re­gi­mes gab es im Zu­sam­men­hang mit der brach­i­a­len an­ti­se­mi­ti­schen Aus­rich­tung in Po­li­tik und Ge­sell­schaft in den evan­ge­li­schen Kir­chen re­gi­o­nal In­ten­ti­o­nen, die alt­tes­ta­ment­li­che Rei­he ab­zu­schaf­fen und die an­de­ren Rei­hen im Sin­ne ei­ner Staats­rä­son zu kor­ri­gie­ren. Die­ses An­sin­nen wirk­te trotz ei­ner Be­ken­nen­den Kir­che ver­ein­zelt bis weit die Zeit nach dem 2. Welt­krieg nach.
  • Auch nach der Ver­ei­ni­gung von Lan­des­kir­chen, wie der Grün­dung von VELKD und EKD, blie­ben die Ord­nun­gen der Pre­digt­tex­te den Sy­no­den der Lan­des­kir­chen un­ter­wor­fen und ent­wickel­ten sich so­mit zu­neh­mend un­ein­heit­lich.
  • Ab dem Jahr 1957/1958, spä­tes­tens ab 1960/1961 galt dann in den meis­ten evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Kir­chen ei­ne neue Pe­ri­ko­pen­ord­nung auf Ba­sis von sechs Rei­hen, weil sich nun erst­mals nach Ei­sen­ach über Jah­re hin­weg eine lan­des­kirch­lich über­grei­fen­de und un­ab­hän­gi­ge Kon­fe­renz (Lu­the­ri­sche Li­tur­gi­sche Kon­fe­renz Deutsch­lands) mit li­tur­gisch-ho­mi­le­ti­schen Fra­gen be­schäf­tig­te und 1957 Ant­wor­ten in Form ei­ner »Ord­nung der Pre­digt­tex­te« vor­leg­te.
  • Doch die Ent­schei­dungs­ho­heit ob­lag nach wie vor den lan­des­kirch­li­chen Sy­no­den. Über­wie­gend unier­te und re­for­mier­te Lan­des­kir­chen nutz­ten die hier vor­lie­gen­de Ord­nung der Pre­digt­tex­te nach dem Ei­sen­acher Sche­ma wei­ter­hin bis 1977/1978 oder auch da­rü­ber hi­n­aus.
  • Bis heute gilt in man­chen evan­ge­li­schen Kir­chen und Frei­kir­chen eine Ord­nung auf Grund­la­ge der Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen im vier­jäh­ri­gen Zy­k­lus.

 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

Trinitatis

 

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

 

Texte nach der Lutherbibel von 1545 ge­setzt nach der Vor­la­ge des Ori­gi­nals in Frak­tur­schrift mit Luthers Scho­li­on und Ver­wei­sen in den Mar­gi­nal­spal­ten. Er­gänzt um Vers­zäh­lung und Ab­schnitts­über­schrif­ten.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

Evangelium

Evangelium nach Johannes

Joh 3,1-15

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. III.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Das Gespräch Jesu mit Nikodemus

Verse 1 - 15

 

ES war aber ein Menſch / vn­ter den Pha­ri­ſe­ern / mit na­men Ni­co­de­mus ein Ober­ſter vn­ter den Jü­den. 2Der kam zu Jhe­ſu bey der nacht / vnd ſprach zu jm / Mei­ſter / Wir wi­ſ­ſen / das du biſt ein Le­rer von Gott ko­men / Denn nie­mand kan die Zei­chen thun / die du thuſt / Es ſey denn Gott mit jm.

Vernunfft / na­tur / frey­wil­le etc. weis nichts von Got­tes gna­den vnd wer­cken / ja ſie ſchew­et es / ſchwei­ge / das ſie es be­ge­ren ſolt Wie die­ſer Text kler­lich bewei­ſet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3JHe­ſus ant­wor­tet / vnd ſprach zu jm / War­lich / war­lich / Ich ſa­ge dir / Es ſey denn / das je­mand von new­en ge­born wer­de / kan er das reich Got­tes nicht ſe­hen. 4Ni­co­de­mus ſpricht zu jm / Wie kan ein Menſch ge­bo­ren wer­den / wenn er alt iſt? Kan er auch wi­der­umb in ſei­ner Mut­ter­leib ge­hen / vnd ge­born wer­den? 5Jhe­ſus ant­wor­tet / War­lich / war­lich / Ich ſa­ge dir / Es ſey denn / das je­mand ge­bo­ren wer­de / aus dem Wa­ſ­ſer vnd Geiſt / ſo kan er nicht in das reich Got­tes ko­men / 6Was vom Fleiſch ge­born wird / das iſt fleiſch / Vnd was vom Geiſt ge­bo­ren wird / das iſt geiſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7LAS dichs nicht wun­dern / das ich dir ge­ſagt ha­be / Ir müſ­ſet von new­en ge­born wer­den. 8Der Wind ble­ſet wo er wil / vnd du ho­reſt ſein ſau­ſen wol / Aber du weiſt nicht von wan­nen er kompt / vnd wo hin er fe­ret. Al­ſo iſt ein jg­li­cher / der aus dem Geiſt ge­born iſt.

9Ni­co­de­mus ant­wor­tet / vnd ſprach zu jm / Wie mag ſolchs zu­ge­hen? 10Jhe­ſus ant­wor­tet / vnd ſprach zu jm / Bi­ſtu ein Mei­ſter in Iſ­ra­el / vnd weiſ­ſeſt das nicht? 11War­lich war­lich ich ſa­ge dir / Wir re­den / das wir wi­ſ­ſen / vnd zeu­gen / das wir ge­ſe­hen ha­ben / Vnd jr ne­met vn­ſer zeug­nis nicht an. 12Gleubt jr nicht / wenn ich euch von jr­di­ſchen din­gen ſa­ge / Wie wür­det jr gleu­ben / wenn ich euch von Hi­me­li­ſchen din­gen ſa­gen wür­de.

 

 

(Bleſet)

Die zwey ſtück hö­ren zu­ſa­men / Wort vnd Geiſt / gleich wie im win­de die zwey ſtück mit ein­an­der ſind ſau­ſen vnd we­hen.

 

 

 

→ Num. 21.

 

 

 

13VND ni­emand fe­ret gen Hi­mel / Denn der vom Hi­mel er­ni­der ko­men iſt / nem­lich / des men­ſchen Son / der im Hi­mel iſt. 14Vnd wie Mo­ſes in der Wü­ſten ei­ne Schlan­ge er­hö­het hat / Al­ſo mus des men­ſchen Son er­hö­het wer­den /15Auff das Al­le die an jn gleu­ben / nicht ver­lo­ren wer­den / Son­dern das ewi­ge Le­ben ha­ben.

 

 

 

LESUNG UND ZWEITER PREDIGTTEXT

Epistel

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 11,33-36

REIHE

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XI.

 

 

Verse 33 - 36

Lobpreis der Wunderwege Got­tes

 

 

Paulus schreibt:

O Welch ein tieffe des reichthums / beide der weis­heit vnd er­kent­nis Got­tes  / Wie gar vnbegreifflich ſind ſei­ne gerichte / vnd vnerforſchlich ſei­ne wege. 34Denn wer hat des HER­RN ſinn erkand? Oder wer iſt ſein Ratgeber ge­we­ſen? 35Oder wer hat jm was zu­uor gegeben / das jm wer­de wi­der vergolten? 36Denn von jm / vnd durch jn / vnd in jm / ſind alle ding / Im ſey Ehre in ewigkeit / A M E N.

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT

Zweites Evangelium

Evangelium nach Matthäus

Mt 28,16-20

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXVIII.

 

 

Verse 16 - 20

Nach der Auferstehung Jesu:
Der Auftrag Jesu, zu lehren und zu taufen, und das Versprechen seiner immerwährenden Gegenwart
(der Missionsbefehl)

→ Mk 16,15    ↑ → Lk 24,46-47    ↑ → Joh 20,21-23

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIe eilff Jün­ger gien­gen in Ga­li­lea / auff ei­nen Berg / da hin Jhe­ſus jnen be­ſchei­den hat­te. 17Vnd da ſie jn ſa­hen / fie­len ſie fur jm ni­der / Et­li­che aber zwei­uel­ten. 18Vnd Jhe­ſus trat zu jnen / re­det mit jnen / vnd ſprach

 

Mir iſt ge­ge­ben al­le Ge­walt im Hi­mel vnd Er­den.

19Da­r­umb ge­het hin / vnd le­ret al­le Völ­cker /
vnd teuf­fet ſie /
im Na­men des Va­ters /
vnd des Sons /
vnd des hei­li­gen Geiſts /

20Vnd le­ret ſie hal­ten al­les was ich euch be­fol­hen habe.

Vnd ſi­he /
Ich bin bey euch al­le ta­ge /
bis an der Welt ende.

 

 

 

   Hörbuch-Videos

Das Gespräch Jesu mit Nikodemus. (Joh 3,1-15)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→ Hörbuch-Video: Joh 3,1-15

Das Video zeigt den Text der Er­zäh­lung aus der Luther­bi­bel von 1545, in der Je­sus mit Ni­ko­de­mus über das Neu­ge­bo­ren­wer­den im Geist spricht, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

Der Missionsbefehl (Mt 28,16-20)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→Hörbuch-Video: Mt 28,16-20

Das Video zeigt die Geschichte aus der Luther­bi­bel von 1545, in der Je­sus die Jün­ger aus­sen­det, um zu leh­ren und zu tau­fen, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Der Rückblick auf die Perikopenordnungen vergangener Jahrhunderte zeigt auf, wie sich die Verwendung der biblischen Texte in evangelischen Gottesdiensten im Laufe der Zeit veränderte.

Wir beschränken uns in den weit zurückliegenden Jahren auf Perikopenordnungen, die überwiegend in Gebrauch waren.

Durch die neue Ordnung für die Verwendung von Sprüchen, Psalmen, Bibeltexten und Liedern in Gottesdiensten sind die alten Ordnungen zwar liturgisch überholt, aber inhaltlich deswegen keineswegs falsch.

Wir möchten Sie daher ermuntern, die in alter Zeit verwendeten Perikopen zu betrachten. Nur so können Sie ergründen, ob das, worauf sich Pfarrer vor Hunderten von Jahren in Gottesdienst und Predigt stützten, auch noch heute aktuell ist. Aktuell für Sie ganz persönlich.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel ist auf unseren Seiten in Anlehnung an das Druckbild des Originals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers Intentionen, mit der Typografie Lesehilfen bereitzustellen, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 

 

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