Sonntag Septuagesimae | Sonntag, 28. Januar 2018

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
28.1.2018 | 3. Sonntag vor der Passionszeit | Septuagesimae

Kirchenjahr 2017/2018

3. Sonntag vor der Passionszeit

Septuagesimae

 
Info

Ab Beginn der Vorpassionszeit (3. Sonntag der Vorpassionszeit – Septuagesimae) bis zum Ende der Passionszeit (→Karsamstag) entfällt im →Proprium der Hallelujavers.

 

Fällt der 3. Sonntag vor der Passionszeit (Septuagesimae) auf den 25. Januar, dann wird der →Tag der Berufung des Apostels Paulus auf den Samstag davor, den 24. Januar verlegt.

Dies trat im Zeitraum der Gültigkeit dieser Textordnung (1978/1979 bis 2017/2018) nicht ein.

 

Fällt der 3. Sonntag vor der Passionszeit (Septuagesimae) auf den 2. Februar, dann treten die Lesungen des →Tags der Darstellung des Herrn an die Stelle der Sonntagslesungen.

Dies trat im Zeitraum der Gültigkeit dieser Textordnung (1978/1979 bis 2017/2018) nicht ein.

 

Wirkung in 2018

- keine -

 
Kalenderblätter
Kalender

Der 3. Sonntag vor der Passionszeit in den Kirchenjahren 2017/2018 bis 2024/2025
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
  • 9. Sonntag vor Ostern
  • Septuagesimae
  • Abhängig vom Osterdatum
    3. Sonntag vor der Passionszeit liegt zwischen dem 18. Januar und dem 21. Februar eines Jahres
  • Ab 2019 entfällt der Sonntag Septuagesimae, wenn Ostern vor dem 7. April liegt (Schaltjahr: 6. April)
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 63 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 64. Tag Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 70. Tag der Samstag der Osterwoche
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

3. Sonntag vor der Passionszeit

Septuagesimae

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

3. Sonntag vor der Passionszeit | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Septuagesimae ist der dritte Sonntag vor der Passionszeit.
Die Zeit vor der Passionszeit umfasst drei Sonntage.
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wir ligen fur dir mit vnſerm Gebet / nicht auff vnſer gerechtigkeit / Sondern auff deine groſſe Barmhertzigkeit.

→Dan 9,18b

Pſalm
31
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 342 Es ist das Heil uns kommen her
oder EG 409 Gott liebt diese Welt
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 20,1-16a
Epistel Zum Text1Kor 9,24-27
Altes Testament Zum TextJer 9,22-23
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 28.1.2018 IV Zum TextJer 9,22-23 Zum Text1Sam 15,35b - 16,13
2018/2019 17.2.2019 Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019. Zum TextMal 3,13-20
2019/2020 9.2.2020   Zum TextRom 4,1-5
2020/2021 ---  
2021/2022 13.2.2022  
2022/2023 5.2.2023  
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 1978/1979, die Reihe II für das Kirchenjahr 1979/1980 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I beginnt. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 20,1-16a

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Arbeiter im Weinberg

Verse 1-16a

 

DAs Himelreich iſt gleich einem Haus-

vater der am morgen ausgieng / Erbeiter zu mieten / in ſeinen Weinberg. 2Vnd da er mit den Erbeitern eins ward / vmb einen Groſſchen zum Taglohn / ſandte er ſie in ſeinen Weinberg. 3Vnd gieng aus vmb die dritte ſtunde / vnd ſahe andere an dem Marckte müſſig ſtehen / 4vnd ſprach zu jnen / Gehet jr auch hin in den Weinberg / Ich wil euch geben / was recht iſt. 5Vnd ſie giengen hin. Abermal gieng er aus / vmb die ſechſte vnd neunde ſtunde / vnd thet gleich alſo. 6Vmb die eilffte ſtund aber gieng er aus / vnd fand andere müſſig ſtehen / vnd ſprach zu jnen / Was ſtehet jr hie den gantzen tag müſſig? 7Sie ſprachen zu jm / Es hat vns niemand gedinget. Er ſprach zu jnen / Gehet jr auch hin in den Weinberg / Vnd was recht ſein wird / ſol euch werden.

8DA es nu abend ward / ſprach der Herr des Weinbergs zu ſeinem Schaffner / ruffe den Erbeitern / vnd gib jnen den Lohn / Vnd heb an / an den letzten / bis zu den erſten. 9Da kamen die vmb die eilffte ſtunde gedinget waren / vnd empfieng ein jglicher ſeinen Groſſchen. 10Da aber die erſten kamen / meineten ſie / ſie würden mehr empfahen / Vnd ſie empfiengen auch ein jglicher ſeinen Groſſchen. 11Vnd da ſie den empfiengen / murreten ſie wider den Hausvater / 12vnd ſprachen / Dieſe letzten haben nur eine ſtunde geerbeitet / Vnd du haſt ſie vns gleich gemacht / da wir des tages Laſt vnd die Hitze getraben haben.

13ER antwortet aber / vnd ſaget zu einem vnter jnen / Mein Freund / ich thu dir nicht vnrecht / Biſtu nicht mit mir eins worden vmb einen Groſſchen? 14Nim was dein iſt / vnd gehe hin. Ich wil aber dieſem letzten geben / gleich wie dir. 15Oder habe ich nicht macht zu thun / was ich wil / mit dem meinen? Siheſtu darumb ſcheel / Das ich ſo Gütig bin? 16Alſo werden die letzten die erſten / Vnd die erſten die letzten ſein.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
1Kor 9,24-27

EP
II

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. IX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Der Apoſtel als Sklave aller Menſchen und als Wettkämpfer

Verse 24-27

 

WIſſet jr nicht / das die / ſo in den Schrancken lauffen / die lauffen alle / Aber einer erlanget das Kleinod. Lauffet nu alſo / das jr es ergreiffet. 25Ein jglicher aber der da kempffet / enthelt ſich alles dinges / Jene alſo / das ſie eine vergengliche Krone empfahen / Wir aber eine vnuergengliche. 26Ich lauffe aber alſo / nicht als b auffs vngewiſſe. Ich fechte alſo / nicht als der in die Lufft ſtreichet / 27Sondern ich beteube meinen Leib / vnd zeme jn / Das ich nicht den andern predige / vnd ſelbs verwerfflich werde.

b

Auffs vngewiſſe)

Gleich wie ein Kempffer / der zur ſei­ten ne­ben aus­leufft / des Ziels mus fei­len / vnd der da fich­tet vnd Feil­ſtrei­che thut / der ſchle­het ver­geb­lich in die lufft. Al­ſo ge­het es allen / die faſt viel gu­te werck on glau­ben thun Denn ſie ſind vn­ge­wis / wie ſie mit Gott dran ſind / dar­umb ſind es ei­tel Feil­leuf­fe / Feil­ſtrei­che vnd Feil­werck.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jer 9,22-23

AT
IV

 

 

 

 

Der Próphet Jeremiá.

 

C. IX.

 

 

Verse 22-23

Das rechte Rühmen

 

 

 

 

 

 

1.Cor. 1.

2. Cor. 10.

SO ſpricht der HERR / Ein Weiſer rhüme ſich nicht ſeiner weisheit / Ein Starcker rhüme ſich nicht ſeiner ſtercke / Ein Reicher rhüme ſich nicht ſeines reichthumbs. 23Sondern / wer ſich rhümen wil / der rhüme ſich des / Das er mich wiſſe vnd kenne / das ich der HERR bin / der barmhertzigkeit / recht vnd gerechtigkeit vbet auff Erden / Denn ſolchs gefellet mir / ſpricht der HERR.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 17,7-10

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVII.

 

 

Verse 7-10

Die Rede über Leiſtung und Demut

 

WElcher iſt vnter euch / der einen Knecht hat / der jm pflüget / oder das Viehe weidet / wenn er heim kompt vom felde / das er jm ſage / Gehe bald hin / vnd ſetze dich zu tiſche? 8Iſts nicht alſo? das er zu jm ſaget / Richte zu / das ich zu abend eſſe / ſchürtze dich / vnd diene mir / bis ich eſſe vnd trincke / Darnach ſoltu auch eſſen vnd trincken. 9Dancket er auch dem ſelbigen Knechte / das er gethan hat / was jm befolhen war? Ich meine es nicht. 10Alſo auch jr / Wenn jr alles gethan habt / was euch befolhen iſt / ſo ſprechet / Wir ſind vnnütz Knechte / wir haben gethan / das wir zuthun ſchüldig waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Gethan)

Hie re­det Chri­ſtus auff das al­ler ein­fel­ti­geſt von euſ­ſer­li­chen wer­cken auff menſchen weiſe. Denn ſonſt kan fur Gott nie­mand thun / ſo viel er ſchül­dig iſt / der jm an wer­cken nicht be­gnü­gen leſſt.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 9,9-13

V

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. IX.

 

Verse 9-13

Die Berufung des Mattheus

|| →Mk 2,13-17    || →Lk 5,27-32

Marc.2.

Luc.5.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oſee.6.

VND da Jheſus von dannen gieng / ſahe er einen Menſchen am Zol ſitzen / der hies Mattheus / vnd ſprach zu jm / Folge mir. Vnd er ſtund auff vnd folgete jm. 10Vnd es begab ſich / da er zu tiſch ſaſs im Hauſe / Sihe / da kamen viel Zölner vnd Sünder / vnd ſaſſen zu tiſche mit Jheſu vnd ſeinen Jüngern. 11Da das die Phariſeer ſahen / ſprachen ſie zu ſeinen Jüngern / Warumb iſſet ewer Meiſter mit den Zölner vnd Sündern? 12Da das Jheſus höret ſprach er zu jnen / Die Starcken dürffen des Artztes nicht / Sondern die krancken. 13Gehet aber hin / vnd lernet / was das ſey (Ich habe wolgefallen an Barmhertzigkeit / vnd nicht am Opffer) Ich bin komen die Sünder zur buſſe zu ruffen / vnd d nicht die Fromen.

 

 

 

 

 

 

d

(Nicht die Fro­men)

Das iſt / Alle Men­ſchen / Denn nie­mand iſt From / Rom.3. Pha­ri­ſeer hal­ten ſich fur from / ſinds aber nicht. Vnd j. Tim. j. ſpricht Pau­lus / Chri­ſtus ſey in die welt ko­men die Sün­der ſe­lig zu ma­chen.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 9,14-24

VI

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. IX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Gottes freie Gnadenwahl

Verse 14-24

 

 

 

→Exo. 33.

 

 

 

 

 

 

Exo. 9.

WAS wollen wir denn hie ſagen? Iſt denn Gott vngerecht? Das ſey ferne. 15Denn er ſpricht zu Moſe / Welchem ich gnedig bin / dem bin ich gnedig / Vnd welches ich mich erbarme / des erbarme ich mich. 16So ligt es nu nicht an jemands wollen oder lauffen / ſondern an Gottes erbarmen. 17Denn die Schrifft ſagt zum Pharao / Eben darumb hab ich dich erweckt / das ich an dir meine Macht erzeige / Auff das mein Name verkündiget werde in allen Landen. 18So erbarmet er ſich nu / welches er wil / Vnd verſtocket welchen er wil.

SO ſageſtu zu mir. Was ſchüldiget er denn vns? Wer kan ſeinem willen widerſtehen? 20Ja lieber Menſch / wer biſtu denn / das du mit Gott rechten wilt? Spricht auch ein Werck zu ſeinem Meiſter / Warumb machſtu mich alſo? 21Hat nicht ein Töpffer macht / aus einem Klumpen zu machen / ein Fas zu ehren / vnd das ander zu vnehren? 22Derhalben da Gott wolte zorn erzeigen / vnd kund thun ſeine Macht / Hat er mit groſſer gedult getragen die Gefeſſe des zorns / die da zugerichtet ſind zur verdamnis / 23Auff das er kundthete den reichthum ſeiner Herrligkeit / an den Gefeſſen der barmhertzigkeit / die er bereitet hat zur Herrligkeit.

 

WElche er beruffen hat / nemlich vns / Nicht alleine aus den Jüden / ſondern auch aus den Heiden.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
1Sam 15,35b - 16,13

M1

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Samuel.

 

C. XV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Saul wird verworfen

Vers 35b

 

35bAber doch trug Samuel leide vmb Saul / das den HERRN gerewet hatte / das er Saul zum Könige vber Iſrael gemacht hatte.

 

 

C. XVI.

 

 

Verse 1-13

David wird zum König geſalbt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Act. 13.

VND der HERR ſprach zu Samuel /

Wie lange tregeſtu leide vmb Saul / den ich verworffen habe / das er nicht König ſey vber Iſrael? Fülle dein Horn mit öle / vnd gehe hin / Ich wil dich ſenden zu dem Bethlemiter Iſai / Denn vnter ſeinen Sönen hab ich mir einen König erſehen. 2Samuel aber ſprach / Wie ſol ich hin gehen? Saul wirds erfaren / vnd mich erwürgen. Der HERR ſprach / Nim ein Kalb von den rindern zu dir / vnd ſprich / Ich bin komen dem HERRN zu opffern. 3Vnd ſolt Iſai zum opffer laden / Da wil ich dir weiſen / was du thun ſolt / das du mir ſalbeſt / welchen ich dir ſagen werde.

Gott ſen

det Samuel Da­uid zum Kö­nig zu ſal­ben etc.

 

SAmuel thet wie jm der HERR geſagt hatte / vnd kam gen Bethlehem / Da entſatzten ſich die Elteſten der Stad / vnd giengen jm entgegen / vnd ſprachen / Iſts Friede / das du komeſt? 5Er ſprach / Ja / Ich bin komen dem HERRN zu opffern / Heiliget euch / vnd kompt mit mir zum Opffer / Vnd er heiliget den Iſai vnd ſeine Söne / vnd lud ſie zum Opffer.

 

6DA ſie nu er ein kamen / ſahe er den Eliab an / vnd gedacht / Ob fur dem HERRN ſey ſein Geſalbter. 7Aber der HERR ſprach zu Samuel / Sihe nicht an ſeine Geſtalt / noch ſeine groſſe Perſon / Ich habe jn verworffen / Denn es gehet nicht wie ein Menſch ſihet / Ein Menſch ſihet was fur augen iſt / der HERR aber ſihet das hertz an. 8Da rieff Iſai dem Abinadab / vnd lies jn fur Samuel vbergehen / Vnd er ſprach / Dieſen hat der HERR auch nicht erwelet. 9DA lies Iſai fur vbergehen Samma / Er aber ſprach / Dieſen hat der HERR auch nicht erwelet. 10Da lies Iſai ſeine ſieben Söne fur Samuel

 

Holzschnitt, Bild zum 1. Buch Samuel, Kapitel 16: Die Salbung Davids

 

vbergehen / Aber Samuel ſprach zu Iſai / Der HERR hat der keinen erwelet.

 

11VND Samuel ſprach zu Iſai / Sind das die Knaben alle? Er aber ſprach / Es iſt noch vberig der Kleineſt / vnd ſihe / er hütet der ſchaf. Da ſprach Samuel zu Iſai / Sende hin / vnd las jn holen / denn wir werden vns nicht ſetzen / bis er hie her kome. 12Da ſandte er hin vnd lies jn holen / Vnd er war braunlicht mit ſchönen augen / vnd guter geſtalt. Vnd der HERR ſprach / Auff / vnd ſalbe jn / denn der iſts. 13Da nam Samuel ſein Olehorn vnd ſalbet jn / mitten vnter ſeinen Brüdern / Vnd der Geiſt des HERRN geriet vber Dauid / von dem tag an vnd fürder / Samuel aber macht ſich auff / vnd gieng gen Rama.

 

 

 

 

Hinweis zur Abbildung in 1Sam 16: Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Mal 3,13-20

M2

 

 

 

Der Próphet Máleacĥi.

 

C. III.

 

 

Verse 13-15

Gegen alle, die Gottes Bund nicht ernſt nehmen

 

IR redet hart wider mich / ſpricht der HERR. So ſprecht jr / Was reden wir wider dich? 14Damit / das jr ſagt / Es iſt vmb ſonſt / das man Gott dienet / Vnd was nützet es / das wir ſein Gebot halten / vnd hart Leben fur dem HERRN Zebaoth füren? 15Darumb preiſen wir die Verechter / Denn die Gottloſen nemen zu / Sie verſuchen Gott / vnd gehet jnen alles wol hin aus.

 

 

Verse 16-18

Der Lohn der Gottesfürchtigen

 

Aber die Gottfürchtigen tröſten ſich vnternander alſo /

Der HERR merckts vnd hörets / vnd iſt fur jm ein Denckzedel / geſchrieben fur die / ſo den HERRN fürchten / vnd an ſeinen Namen gedencken. 17Sie ſollen (ſpricht der HERR Zebaoth) des tages / den ich machen wil / mein Eigenthum ſein / Vnd ich wil jr ſchonen / wie ein Man ſeines Sons ſchonet / der jm dienet. 18Vnd jr ſolt dagegen widerumb ſehen / was fur ein vnterſcheid ſey / zwiſchen dem Gerechten / Vnd Gottloſen / vnd zwiſchen dem / der Gott dienet / Vnd dem / der jm nicht dienet.

(Er vergiſſets nicht.

 

 

Die heu­ti­gen Ver­se 3,19-24 ge­hö­ren in die­ser Aus­ga­be zu Ka­pi­tel IIII. (4).

 

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Der Tag des HERRN

Verse 19-20

 

DEnn ſihe / Es kompt ein tag / der bren-

nen ſol / wie ein Ofen / Da werden alle Verachter vnd Gottloſen ſtro ſein / vnd der künfftig Tag wird ſie anzünden / ſpricht der HERR Zebaoth / vnd wird jnen weder Wurtzel noch Zweig laſſen. 20Euch aber / die jr meinen Namen fürchtet / ſol auffgehen die Sonn der Gerechtigkeit / vnd Heil vnter deſſelbigen Flügeln / Vnd jr ſolt aus vnd eingehen / vnd zunemen / wie die Maſtkelber.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 4,1-5

M3

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Abraham vnd Dauid
ſind Zeugen der Gerechtigkeit durch Glauben

Verse 1-5

 

WAS ſagen wir denn von vnſerm vater

Abraham / das er funden habe nach dem fleiſch? 2Das ſagen wir / Iſt Abraham durch die Werck gerecht / ſo hat er wol rhum / Aber nicht fur Gott. 3Was ſaget aber die ſchrifft? Abraham hat Gott gegleubet / vnd das iſt jm zur Gerechtigkeit gerechnet.

 

4DEm aber / der mit wercken vmbgehet / wird der Lohn nicht aus gnade zugerechnet / ſondern aus pflicht. 5Dem aber / der nicht mit wercken vmbgehet / Gleubet aber an den / der die Gottloſen gerecht macht / dem wird ſein glaube gerechnet zur gerechtigkeit.

 

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlagen die Ordnungen der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen!

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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