Kirchweih
1989/1990

Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot
unbestimmtes Datum

Kirchweih

 

Das Datum der Kirchweih ist nicht allgemein festlegt und kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich bestimmt sein.

 
Die dritte Glocke der evangelischen Versöhnungskirche in Rüsselsheim
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Die dritte Glocken der evangelischen Versöhnungskirche in Rüsselsheim / Haßloch-Nord, aufgenommen bei der Glockenweihe 1963

Text (vermutlich; LK 24,6.34):
»CHRISTUS IST AUFERSTANDEN. ER IST WAHRLICH AUFERSTANDEN.«

Symbol: Das Christusmonogramm »XP« (gr.: chi-ro) für die beiden ersten Buchstaben im giechischen Wort Χριστός (Christus).

 

»Vnd Gott wird abwiſſchen alle threnen von jren augen / vnd der Tod wird nicht mehr ſein / noch leid / noch geſchrey / noch ſchmertzen wird mehr ſein /«

Offb 21,4

 

Das Datum IM Kalender

Erste Weihe einer Kirche

Bei der Kirchweihe wird ein Kirchengebäude als Raum für kirchlichen Gebrauch ein­ge­weiht. Geweiht werden dabei zugleich der Altar mit dem Kruzifix, die Abendmahlgeräte, der Taufstein, die Kanzel, und die Glocken.

Die evangelische Kirchweihe wird im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes begangen. Die Gemeinde versammelt sich zunächst vor dem neuen Gebäude. Vor der Kirchentür wer­den ihr die Schlüssel übergeben und die Gemeinde betritt den Raum für den ersten Gottes­dienst darin. Es schließt sich die Weihe der gottesdienstlichen Einrichtungen und Ge­gen­stän­de an.

Die Glocken der evangelischen Versöhnungskirche in Rüsselsheim, gegossen 1963
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Die Glocken der evangelischen Versöhnungskirche in Rüsselsheim / Haßloch-Nord
Foto von der Glockenweihe 1963
Foto: Pfr. R. Müller | Überarbeitung 2016 © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

 

Gedenktag der Kirchweihe

Die Gemeinde kann jährlich den Gedenktag der Kirchweihe begehen und zwar entweder am konkreten Datum oder davon unabhängig an einem »Tag der Kirchweih«, der vielerorts von einem Volksfest oder Jahrmarkt im Herbst (Kerb, Kirmes, usw.) begleitet wird.

Das Datum hängt daher von den Gebräuchen in den Gemeinden ab und findet sich nicht in unserem Ewigen Kalender.

Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch
 

Der evangelische Tag der

Kirchweih

 

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot

Rot

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

HERR ich habe lieb die Stete deines Hauſes / Vnd den ort / da deine Ehre wonet.

Halleluja.

→Ps 26,8     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Wie lieblich ſind deine Wonunge / HERR Zebaoth. Meine Seele ver­lan­get vnd ſehnet ſich nach den Vorhöfen des HERRN / Mein leib vnd ſeele frewen ſich in dem lebendigen Gott.

→Psalm 84,2-3

Pſalm
84
 

Psalm für den Tag

 

 

 

Lied für den Tag

 
Liedauswahl
EG 250 Ich lobe von ganzer Seelen
oder EG 264 Die Kirche steht gegründet
oder EG 245 Preis, Lob und Dank
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 1990 - 1995 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 19,1-10
Epistel Zum TextOffb 21,1-5a
Altes Testament Zum TextJes 66,1-2
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 1989/1990 gilt die Reihe VI.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
1989/1990 1990 VI Zum TextHebr 8,1-6 Zum TextHebr 8,8b.13 - 9,8
1990/1991 1991 I Zum TextLk 19,1-10
1991/1992 1992 II Zum TextOffb 21,1-5a
1992/1993 1993 III Zum TextMk 4,30-32
1993/1994 1994 IV Zum TextJos 24,14-16
1994/1995 1995 V Zum TextJes 66,1-2
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe VI galt für das Kirchenjahr 1989/1990, danach wieder für das Kirchenjahr 1995/1996.
Die Reihe I galt für das Kirchenjahr 1990/1991. Danach wieder für das Kirchenjahr 1996/1997.

Weitere Texte:
Für diesen Tag standen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passten. Aus ihnen konnte die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzte.

<

 

Titel Perikopen

Kirchweih

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

DieTexte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 19,1-10

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XIX.

 

 

Verse 5-13

Zachäus, der Oberzöllner

 

VND Jheſus zoch hin ein / vnd gieng durch Jericho. 2Vnd ſihe / da war ein Man / genant Zacheus / der war ein öberſter der Zölner / vnd war reich / 3Vnd begerte Jheſum zuſehen / wer er were / vnd kundte nicht fur dem Volck / Denn er war klein von perſon. 4Vnd er lieff fur hin / vnd ſteig auff einen Maulberbaum / auff das er jn ſehe / Denn alda ſolt er durch komen. 5Vnd als Jheſus kam an dieſelbige ſtete / ſahe er auff / vnd ward ſein gewar / vnd ſprach zu jm / Zachee / ſteig eilend ernider / Denn ich mus heute zu deinem Hauſe einkeren. 6Vnd er ſteig eilend ernider / vnd nam jn auff mit freuden. 7Da ſie das ſahen / murreten ſie alle / das er bey einem Sünder einkeret.

συκάμινος mo­rus eſt/ſupra cap. 17. συκομορέα ficus Aegyptia / non caprificus / a ficu et moro. Vi­de Atheneum lib.2

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8ZAcheus aber trat dar / vnd ſprach zu dem HErrn / Sihe HErr / die helffte meiner Güter gebe ich den Armen / Vnd ſo ich jemand betrogen hab / das gebe ich vierfeltig wider. 9Jheſus aber ſprach zu jm / Heute iſt dieſem hauſe Heil widerfaren / Sintemal er auch Abrahams ſon iſt. 10Denn des menſchen Son iſt komen zu ſuchen vnd ſelig zu machen / das verloren iſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) συκάμινος morus eſt / ſupra cap. 17. συκομορέα ficus Aegyptia / non caprificus / a ficu et moro. Vi­de Atheneum lib.2

dt.: »Sykaminos« meint den Maulbeerbbaum [siehe] oben, Kapitel 17. »Sykomorea« die ägyptische Feige, nicht den Caprificus. Nach (der Abhandlung] : »Feige und Maulbeere«, siehe Atheneum, Band 2.

Siehe unsere Erläuterungen zu Luthers Notiz im Bibelteil.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Buch der Offenbarung an Johannes

Offb 21,1-5a

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. XXI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die neue Gemeinſchaft mit Gott

Verse 1-5a

 

 

CC.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzschnitt, Bild CC aus der Offenbarung des Johannes: Die Vision des neuen Jerusalems

 

 

Johannes berichtet von seiner Vision:

CC.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND ich ſahe einen newen Himel / vnd eine newe Erden / Denn der erſte Himel vnd die Erſte Erden vergieng / vnd das Meer iſt nicht mehr. 2Vnd ich Johannes ſahe die heilige Stad / das newe Jeruſalem / von Gott aus dem Himel her ab faren / zubereit / als eine geſchmückte Braut jrem Man. 3Vnd höret eine groſſe ſtim von dem Stuel / die ſprach / Sihe da / eine hütte Gottes bey den Menſchen / vnd er wird bey jnen wonen / vnd ſie werden ſein Volck ſein / vnd er ſelb Gott mit jnen / wird jr Gott ſein. 4Vnd Gott wird abwiſſchen alle threnen von jren augen / vnd der Tod wird nicht mehr ſein / noch leid / noch geſchrey / noch ſchmertzen wird mehr ſein / Denn das erſte iſt vergangen. 5aVnd der auff dem Stuel ſaſs / ſprach / Sihe / Ich machs alles new.

 

 

 

Die Holzschnitte der Bibel

Holzschnitt in der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21

Bild CC: »Die Vision des neuen Jerusalems«

Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 66,1-2

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. LXVI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Falſcher Gottesdienſt

Verse 1-2

Act. 7.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pſal. 51.

SO ſpricht der HERR / Der Himel iſt

mein Stuel / vnd die Erde meine fusbanck / Was iſts denn fur ein Haus / das jr mir bawen wollet? Oder welchs iſt die Stet / da ich rugen ſol? 2Meine Hand hat alles gemacht / was da iſt / ſpricht der HERR / Ich ſehe aber an / den Elenden vnd der zubrochens Geiſts iſt / vnd der ſich fürchtet fur meinem wort.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Markus

Mk 4,30-32

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. IIII.

 

 

Verse 30-32

Das Gleichnis vom Senfkorn

|| →Mt 13,31-32    || →Lk 13,18-19

Mat. 13.

Luc. 8.

IHesus ſprach / Wem wöllen wir das reich Gottes vergleichen? vnd durch welch Gleichnis wöllen wir es furbilden? 31Gleich wie ein Senffkorn / wenn das geſeet wird auffs land / ſo iſts das kleineſt vnter allen ſamen auff Erden / 32Vnd wenn es geſeet iſt / ſo nimpt es zu vnd wird gröſſer denn alle Kolkreuter / vnd gewinnet groſſe zweige / Alſo / das die Vogel vnter dem Himel vnter ſeinem ſchatten wonnen können.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch des Josua

Jos 24,14-16

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Das Bucĥ
Jóſua.

 

C. XXIIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Der Landtag zu Sichem

Verse 14-16

 

 

Josua sprach zum Volk:

 

SO fürchtet nu den HERRN / vnd dienet jm trewlich vnd rechtſchaffen vnd laſt fahren die Götter / den ewer Veter gedienet haben jenſeid dem Waſſer / vnd in Egypten / vnd dienet dem HERRN. 15Gefellet es euch aber nicht / das jr dem HERRN dienet / So erwelet euch heute / welchem jr dienen wolt / dem Gott dem ewr Veter gedienet haben jenſeid dem Waſſer / Oder den Göttern der Amoriter / in welcher Land jr wonet / Ich aber vnd mein Haus wöllen dem HERRN dienen.

 

 

 

 

 

DA antwortet das Volck / vnd ſprach / Das ſey ferne von vns / das wir den HERRN verlaſſen / vnd andern Göttern dienen /

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief an die Hebräer

Hebr 8,1-6

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. VIII.

 

 

Verse 1-5

Das neue Prieſtertum und das neue Heiligtum

 

 

Der Apostel schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS iſt nu die ſumma / dauon wir re-

den / Wir haben einen ſolchen Hohenprieſter / der da ſitzet zu der Rechten auff dem ſtuel der Maieſtet im Himel / 2vnd iſt ein Pfleger der heiligen Güter / vnd der warhafftigen Hütten / welche Gott auffgerichtet hat / vnd kein Menſch. 3Denn ein jglicher Hoherprieſter wird eingeſetzt zu opffern gaben vnd opffer / Darumb mus auch dieſer etwas haben / das er opffere. 4Wenn er nu auff Erden were / ſo were er nicht Prieſter / Dieweil da Prieſter ſind / die nach dem Geſetz die gaben opffern / 5Welche dienen dem Furbilde / vnd dem Schatten der himliſchen Güter / Wie das göttliche antwort zu Moſe ſprach / da er ſolte die Hütten volenden / Schawe zu / ſprach er / Das du macheſt alles nach dem Bilde / das dir auff dem Berge gezeiget iſt.

 

Aus dem Abschnitt

Chriſtus, der Mittler eines neuen Bundes

Vers 6

 

 

 

 

 

6NV aber hat er ein beſſer Ampt erlanget / als der eines beſſern Teſtaments Mitler iſt / welches auch auff beſſern Verheiſſungen ſtehet.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief an die Hebräer

Hebr 8,8b.13 - 9,8

POOL

M
1

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. VIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Chriſtus, der Mittler eines neuen Bundes

Verse 8b.13

 

 

Der Apostel schreibt:

 

 

→Jere. 31.

SIhe / Es komen die tage / ſpricht der HERR / Das ich vber das haus Iſrael / vnd vber das haus Juda / ein new Teſtament machen wil /

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10DEnn das iſt das Teſtament / das ich machen wil dem hauſe Iſrael nach dieſen tagen / ſpricht der HERR / Ich wil geben mein Geſetz in jren Sinn / vnd in jr Hertz wil ich es ſchreiben / Vnd wil jr Gott ſein / vnd ſie ſollen mein Volck ſein / 11Vnd ſol nicht leren jemand ſeinen Neheſten / noch jemand ſeinen Bruder / vnd ſagen / Erkenne den HERRN / Denn ſie ſollen mich alle kennen / von dem kleineſten an bis zu dem gröſſeſten / 12Denn ich wil gnedig ſein jrer vntugent vnd jren ſünden / vnd jrer vngerechtigkeit wil ich nicht mehr gedencken. 13In dem er ſaget / Ein newes / machet er das erſte alt / Was aber alt vnd vberiaret iſt / das iſt nahe bey ſeinem ende.

 

 

C. IX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Chriſtus iſt eingetreten in das himmliſche Heiligtum

Verse 1-8

→Exod. 40.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ES hatte zwar auch das erſte ſeine Rech-

te vnd Gottesdienſt / vnd euſſerliche Heiligkeit. 2Denn es war da auff gericht das forder teil der Hütten / darinnen war der Leuchter / vnd der Tiſch / vnd die Schawbrot / Vnd dieſe heiſſet die Heilige. 3Hinder dem andern Furhang aber war die Hütte / die da heiſſet / die Allerheiligeſte / 4Die hatte das gülden Reuchfas / vnd die lade des Teſtaments / allenthalben mit gold vberzogen / in welcher war die güldene gelte / die das Himelbrot hatte / vnd die rute Aaron / die gegrünet hatte / vnd die tafeln des Teſtaments. 5Oben drüber aber waren die Cherubim der herrligkeit / die vberſchatteten den Gnadenſtuel / Von welchem jtzt nicht zuſagen iſt in ſonderheit.

 

Leui. 16.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6DA nu ſolches alſo zugericht war / giengen die Prieſter allezeit in die förderſten Hütten / vnd richteten aus den Gottesdienſt. 7In die ander aber / gieng nur ein mal im jar / alleine der Hoheprieſter / nicht on Blut / das er opfferte fur ſein ſelbs vnd des Volcks vnwiſſenheit. 8Da mit der heilige Geiſt deutet / Das noch nicht offenbart were der weg zur Heiligkeit / ſo lange die erſte Hütte ſtunde /

 

 

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