3. Sonntag nach Ostern | Sonntag, 12. Mai 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
12.5.2019 | 3. Sonntag nach Ostern | Jubilate
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

3. Sonntag nach Ostern

Jubilate

 
Symbol

Pankratius
(† um 304 in Rom)

Info

Fällt der 3. Sonntag nach Ostern (Jubilate) auf den 25. April, dann wird der →Tag des Evangelisten Markus am Vortag oder an einem Tag in der folgenden Woche gefeiert.

Dies tritt im 21. Jahrhundert ein in den Jahren 2010, 2021, 2083 und 2094 eintreten.

 

Fällt der Sonntag Jubilate auf den 1. Mai, dann kann dort, wo es üblich ist, den Bitttag um gesegnete Arbeit am 1. Mai zu begehen, dies in der →Vesper des Vorabends oder in der Vesper des Sonntags berücksichtigt werden, jedoch nicht im Hauptgottesdienst.

Dies tritt im 21. Jahrhundert ein in den Jahren 2039, 2050, 2061 und 2072 ein.

 

Fällt der 3. Sonntag nach Ostern (Jubilate) auf den 3. Mai, dann wird der →Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren am Vortag oder an einem Tag in der folgenden Woche gefeiert.

Dies tritt im 21. Jahrhundert ein in den Jahren 2009, 2020, 2093 und 2099.

 

Wirkung in 2019

- keine -

 
Kalenderblätter
 
Bewegliches Datum
Sonntag Jubilate zwischen dem 12. April und dem 16. Mai
  • 3. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Sonntag Jubilate liegt zwischen
    dem 12. April und dem 16. Mai eines Jahres
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 21 Tage nach Ostern
  • am 22. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
 
Alternativer Artikel zum Sonntag 3. Sonntag nach Ostern

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag
finden Sie in diesem Artikel:  

Titel

Sonntag Jubilate 2019

Der Name leitet sich ab vom Lateinischen »Jubilate Deo«, zu Deutsch: »Bejubelt Gott«. Schöpfung und Neuschöpfung durch die Auferstehung Christi sind die Themen dieses Sonntags.

Mehr darüber in diesem Artikel.
 

Die Bedeutung des Namens
Jubilate

 

»Jubelt!«

Der Name Jubilate geht zurück auf die vorreformatorische Zeit und leitet sich ab von den ersten Worten des lateinischen Introitus (Messeingangs) der römisch-katholischen Messe für diesen Sonntag:

»Jubilate Deo, omnis terra!«, »Bejubelt Gott, alle Länder der Welt!«

Dieser Name hat sich in den evangelischen Kirchen für den 3. Sonntag nach Ostern bis heute erhalten.

Biblisch stützt sich die Bezeichnung Jubilate auf den Text in Psalm 66, 1.

 

Hier der Text aus der lateinischen Biblia Sacra Vulgata ( Ps 65,1-2 ) und
der Text →Ps 66,1-2 aus Luthers Biblia von 1545:

 

651 VICTORI CANTICUM PSALMI
Iubilate Deo omnis terra
2 cantate gloriam nomini eius date gloriam laudi eius

 

661 Ein Pſalmlied / vor zu ſingen.
Jauchzet Gott alle Lande /
2 Lobſinget zu ehren ſeinem Namen / rhümet jn herrlich.

 

Die mittelalterlichen Bezeichnungen

 

Tercia Dominica post albas

Für den 3. Sonntag nach Ostern sind unterschiedliche Bezeichnungen bekannt. Die lateinische Bezeichnung tercia dominica post albas bedeutet genau dies: »Dritter Sonntag nach Ostern«.

Andere Bezeichnungen sind beispielsweise:

  • Dominica trium septimanarum pasche oder Dominica trium septimanarum paschatis
    Dies meint: »Sonntag drei von sieben der Osterzeit«
     
  • Dominica de modicum oder Dominica modicum.
    Das lateinische Wort modicum meint »kurze Zeit, kleine Weile«. Die Übersetzung bedeutet daher »Sonntag von der kurzen Zeit« (Sonntag, der vom Erscheinen Christi kurz nach seinem Tod und seiner Auferstehung handelt).

    Diese Namen werden zurückgeführt auf Joh 16,16-22 (Trost und Freude im Blick auf Jesu Abscheiden und Wiederkehr). Dort heißt es im Vers 16: »Noch eine kleine Weile (lat.: modicum), dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen«.
 

Unsere Kalender verwenden die vorreformatorischen Bezeichnungen bis zum Jahr 1530 (Verlesung der →Confessio Augustana, des Augsburgischen Bekenntnisses).

Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch

Der evangelische

3. Sonntag nach Ostern

Jubilate

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Lobet den HERRN in ſeinem Heiligthum / ALles was Odem hat / Lobe den HERRN

Halleluja.

→Ps 150,1a.6     

Halleluja.

Der HErr iſt aufferſtanden. Er iſt warhafftig aufferſtanden.

Halleluja.

→Lk 24,6b.34b     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Iſt jemand in Chriſto / ſo iſt er eine newe Creatur / Das alte iſt vergangen / ſihe / es iſt alles new worden.

→2Kor 5,17

Pſalm
66
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 316/317 Lobe den Herren, den mächtigen König
B EG 432 Gott gab uns Atem
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextJoh 15,1-8
Epistel Zum TextApg 17,22-34
Altes Testament Zum Text1Mos 1,1-4a(4b-25)26-28(29-30)31a(31b); 2,1-4a
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2018/2019 12.5.2019 I Zum TextSpr 8,22-36 Zum TextJes 43,14-21
2019/2020 3.5.2020 II Zum TextJoh 15,1-8 Zum TextHes 47,1-12
2020/2021 25.4.2021 III Zum TextApg 17,22-34 Zum Text1Joh 5,1-4
2021/2022 8.5.2022 IV Zum Text1Mos 1,1-4a(4b-25)26-28(29-30)31a(31b); 2,1-4a
2022/2023 30.4.2023 V Zum TextJoh 16,16-23a
2023/2024 21.4.2024 VI Zum Text2Kor 4,14-18
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, die Reihe II für das Kirchenjahr 2019/2020 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

3. Sonntag nach Ostern

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Johannes

Joh 15,1-8

REIHE

II

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XV.

 

 

Verse 1-8

Abschiedsreden:
Der rechte Weinſtock

 

Christus spricht:

 

ICH bin ein rechter Weinſtock / vnd mein

Vater ein Weingartner. 2Einen jg­li­chen Reben an mir / der nicht Frucht bringet / wird er weg­ne­men / Vnd einen jglichen der da Frucht bringet / wird er reinigen / das er mehr frucht bringe. 3Ir ſeid jtzt rein / vmb des Worts willen / das ich zu euch geredt habe. 4Bleibt in mir / vnd ich in euch. Gleich wie der Rebe kan keine Frucht bringen von jm ſelber / er bleibe denn am Weinſtock / Alſo auch jr nicht / jr bleibet denn an mir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5ICh bin der Weinſtock / Ir ſeid die Reben / Wer in mir bleibet / vnd ich in jm / der bringet viel frucht / Denn on mich künd jr nichts thun. 6Wer nicht in mir bleibet / Der wird weggeworffen / wie ein Rebe / vnd verdorret / Vnd man ſamlet ſie / vnd wirfft ſie ins fewer / vnd mus brennen. 7So jr in mir bleibet / vnd meine wort in euch bleiben / werdet jr bitten was jr wolt / vnd es wird euch widerfaren. 8Darinnen wird mein Vater geehret / das jr viel Frucht bringet / vnd werdet meine Jünger.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Apostelgeschichte nach Lukas
Apg 17,22-34

REIHE

III

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. XVII.

 

 

Vers 22-34

Die Rede des Paulus vor dem Areopag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PAulus aber ſtund mitten auff dem Richtsplatz / vnd ſprach / Jr Men­ner von Athene / Jch ſehe euch / das jr in allen ſtücken allzu Aber­gleu­big ſeid. 23Jch bin her durch gegangen / vnd hab geſehen ewre Gottes­dienſte / Vnd fand einen Altar / dar auff war ge­ſchrie­ben / Dem vnbekanten Gott. Nu ver­kün­di­ge ich euch den ſelbigen / dem jr vn­wiſſend Gottes­dienſt thut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GOtt der die Welt gemacht hat / vnd alles was drinnen iſt / Sintemal er ein HERR iſt Himels vnd der Erden / wonet er nicht in Tempeln mit henden gemacht / 25Sein wird auch nicht von Menſchen henden gepfleget / als der jemands bedürffe / So er ſelber jederman Leben vnd Adem allenthalben gibt. 26Vnd hat gemacht / das von einem Blut aller Menſchen geſchlecht auff dem gantzen Erdboden wonen / Vnd hat Ziel geſetzt zuuor verſehen / wie lang vnd weit ſie wonen ſollen / 27Das ſie den HErrn ſuchen ſolten / ob ſie doch jn fülen vnd finden möchten. Vnd zwar / Er iſt nicht ferne von einem jglichen vnter vns / 28Denn in jm leben / weben / vnd ſind wir.

Predigt S.

Pauli zu Athene.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als auch etliche Poeten bey euch geſagt haben / Wir ſind ſeines Geſchlechts. 29So wir denn göttlichs Geſchlechts ſind / Sollen wir nicht meinen / die Gottheit ſey gleich den gülden / ſilbern / ſteinern / Bilden / durch menſchliche gedancken gemacht.

 

(Geſchlechts)

Das iſt / wir ſind von jm her komen als vom Vater oder Schepffer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30VND zwar hat Gott die zeit der vnwiſſenheit vberſehen / Nu aber gebeut er allen Menſchen / an allen Enden / buſſe zu thun / 31Darumb / das er einen tag geſetzt hat / auff welchen er richten wil den kreis des Erdboden / mit gerechtigkeit / Durch einen Man / in welchem ers beſchloſſen hat / vnd jederman furhelt den glauben / nach dem er jn hat von den Todten aufferweckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſie höreten die aufferſtehung der Todten / Da hattens etliche jren ſpot / Etliche aber ſprachen / Wir wollen dich dauon weiter hören. 33Alſo gieng Paulus von jnen. 34Etliche Menner aber hiengen jm an / vnd wurden gleubig / Vnter welchen war Dionyſius / einer aus dem Rat / vnd ein weib mit namen Damaris / vnd andere mit jnen.

 

 

 

 

 

 

(Gleubig)

On Geſetz vnd werck / Denn ſie waren ja Heiden.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Erstes Buch Mose | Genesis

1Mos 1,1-4a(4b-25)26-28(29-30)31a(31b); 2,1-4a

REIHE

IV

 

 

 

 

Holzschnitt, Titelbild zum 1. Buch Mose

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

 

 

 

C. I.

 

 

 

 

 

 

Verse 1-2

Der Anbeginn: Die lebloſe Materie

 

→Joh. 1.

→Col. 1.

→Ebre. 11.

→Pſal. 33.

 

 

 

 

 

 

 

 

AM anfáng ẛcĥuff

Gott Himel vnd Erden.

2Vnd die Erde war wüſt

vnd leer / vnd es war finſter auff der Tieffe / Vnd der Geiſt Gottes ſchwebet auff dem Waſſer.

 

 

 

 

 

 

(Geiſt)

Wind iſt da zu­mal noch nicht ge­weſt / dar­umb mus es den hei­li­gen Geiſt deu­ten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Der erſte Schöpfungstag: Zeit

Verse 3-4a

Liecht.

 

 

 

 

VND Gott ſprach / Es werde Liecht / Vnd es ward Liecht. 4Vnd Gott ſahe / das das Liecht gut war /

 

 

 

(Gut)

Das iſt / nütz / fein / köſtlich.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 4b-5

 

 

 

I.

Da ſcheidet Gott das Liecht vom Finſternis / 5vnd nennet das liecht / Tag / vnd die finſternis / Nacht. Da ward aus abend vnd morgen der erſte Tag.

 

 

 

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 6-8

Der zweite Schöpfungstag: Atmosphäre und Klima

 

 

 

 

Feſte.

Himel.

 

 

 

II.

VND Gott ſprach / Es werde eine Feſte zwiſchen den Waſſern / vnd die ſey ein Vnterſcheid zwiſchen den Waſſern. 7Da machet Gott die Feſte / vnd ſcheidet das waſſer vnter der Feſten / von dem waſſer vber der Feſten / Vnd es geſchach alſo. 8Vnd Gott nennet die Feſten / Himel. Da ward aus abend vnd morgen der ander Tag.

 

 

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 9-13

Der dritte Schöpfungstag: Land und Pflanzen

 

 

 

 

Erde.

Meer.

 

 

 

VND Gott ſprach / Es ſamle ſich das Waſſer vnter dem Himel / an ſondere Orter / das man das Trocken ſehe / Vnd es geſchach alſo. 10Vnd Gott nennet das trocken / Erde / vnd die ſamlung der Waſſer nennet er / Meer. Vnd Gott ſahe das es gut war.

 

Gras.

Kraut.

Bewme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

III.

 

11VND Gott ſprach / Es laſſe die Erde auffgehen Gras vnd Kraut / das ſich beſame / vnd fruchtbare Bewme / da ein jglicher nach ſeiner art Frucht trage / vnd habe ſeinen eigen Samen bey jm ſelbs / auff Erden / Vnd es geſchach alſo. 12Vnd die Erde lies auffgehen / Gras vnd Kraut / das ſich beſamet / ein jglichs nach ſeiner art / vnd Bewme die da Frucht trugen / vnd jren eigen Samen bey ſich ſelbs hatten / ein jglicher nach ſeiner art. Vnd Gott ſahe das es gut war. 13Da ward aus abend vnd morgen der dritte Tag.

 

 

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 14-19

Der vierte Schöpfungstag: Sonne, Mond und Sterne

 

Sonn.

Mond.

Sterne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IIII.

 

VND Gott ſprach / Es werden Liechter an der Feſte des Himels / vnd ſcheiden tag vnd nacht / vnd geben / Zeichen / Zeiten / Tage vnd Jare / 15vnd ſeien Liechter an der Feſte des Himels / das ſie ſcheinen auff Erden / Vnd es geſchach alſo. 16Vnd Gott machet zwey groſſe Liechter / ein gros Liecht / das den Tag regiere / vnd ein klein Liecht / das die Nacht regiere / dazu auch Sternen. 17Vnd Gott ſetzt ſie an die Feſte des Himels / das ſie ſchienen auff die Erde 18vnd den Tag vnd die Nacht regierten / vnd ſcheideten Liecht vnd Finſternis. Vnd Gott ſahe das es gut war. 19Da ward aus abend vnd morgen der vierde Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 20-23

Der fünfte Schöpfungstag: Tiere im Waſſer und am Himmel

 

Fiſch.

Vogel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

V.

 

VND Gott ſprach / Es errege ſich das Waſſer mit webenden vnd lebendigen Thieren / vnd mit Geuogel / das auff Erden vnter der Feſte des Himels fleuget. 21Vnd Gott ſchuff groſſe Walfiſche vnd allerley Thier / das da lebt vnd webt / vnd vom Waſſer erreget ward / ein jglichs nach ſeiner art / vnd allerley gefidderts Geuogel / ein jglichs nach ſeiner art / Vnd Gott ſahe das es gut war. 22Vnd Gott ſegenet ſie / vnd ſprach / Seid fruchtbar vnd mehret euch vnd erfüllet das Waſſer im Meer / Vnd das Geuogel mehre ſich auff Erden. 23Da ward aus abend vnd morgen der fünffte Tag.

 

 

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 24-25

Der ſechſte Schöpfungstag: Tiere auf der Erde

 

Vieh.

Gewür

Thier

auff Erden.

 

 

 

 

 

 

 

24VND Gott ſprach / Die Erde bringe erfür lebendige Thier / ein jglichs nach ſeiner art / Vieh / Gewürm vnd Thier auff Erden / ein jglichs nach ſeiner art / Vnd es geſchach alſo. 25Vnd Gott machet die Thier auff Erden / ein jglichs nach ſeiner art / vnd das Vieh nach ſeiner art / vnd allerley Gewürm auff Erden / nach ſeiner art. Vnd Gott ſahe das es gut war.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Der ſechſte Schöpfungstag: Menſchen

Verse 26-28

Menſch

 

 

 

 

 

 

 

 

VND Gott ſprach / Laſſt vns Menſchen machen / ein Bild / das vns gleich ſey / Die da herrſchen vber die Fiſch im Meer / vnd vber die Vogel vnter dem Himel / vnd vber das Vieh / vnd vber die gantzen Erde / vnd vber alles Gewürm das auff Erden kreucht.

→Matt. 19.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27VND Gott ſchuff den Menſchen Im zum Bilde / zum Bilde Gottes ſchuff er jn / Vnd ſchuff ſie ein Menlin vnd Frewlin.28Vnd Gott ſegenet ſie / vnd ſprach zu jnen / Seid fruchtbar vnd mehret euch vnd füllet die Erden / vnd macht ſie euch * vnterthan. Vnd herrſchet vber Fiſch im Meer / vnd vber Vogel vnter dem Himel / vnd vber alles Thier das auff Erden kreucht.

 

*

(Vnterthan)

Was jr baw­et vnd er­bei­tet auff dem Lan­de / das ſol ewr ei­gen ſein / vnd die Er­de ſol euch hie­rin die­nen / tra­gen vnd ge­ben.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 29-30

Speiſe

fur den Men­ſchen vnd Thier etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29VND Gott ſprach / Sehet da / Ich hab euch gegeben allerley Kraut / das ſich beſamet auff der gantzen Erden / vnd allerley fruchtbare Bewme / vnd Bewme die ſich beſamen / zu ewr Speiſe / 30vnd aller Thiere auff Erden / vnd allen Vogeln vnter dem Himel / vnd allem Gewürm das das Leben hat auff Erden / das ſie allerley grün Kraut eſſen / Vnd es geſchach alſo

 

 

 

 

 

Vers 31a

 

 

 

 

31aVnd Gott ſahe an alles was er gemacht hatte / Vnd ſihe da / es war ſeer gut.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 31b

 

 

 

 

31bDa ward aus abend vnd morgen der ſechſte Tag.

 

 

 

 

 

C. II.

 

 

 

 

 

 

Verse 1-4a

Der ſiebente Schöpfungstag: Vollendung und Ruhe

 

 

 

 

 

 

Sab-

bath.

→Ebre. 3.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

ALſo ward volendet Himel vnd Erden mit

jrem gantzen Heer. 2Vnd alſo volendet Gott am ſiebenden tage ſeine Werck die er machet / vnd rugete am ſiebenden tage / von allen ſeinen Wercken die er machet. 3Vnd ſegnete den ſiebenden Tag vnd heiliget jn / darumb / das er an dem ſelben geruget hatte von allen ſeinen Wercken / die Gott ſchuff vnd machet.

4aALſo iſt Himel vnd Erden worden / da ſie geſchaffen ſind.

 

 

*1) Verweis auf Hebr. 3:

Luther verweist auf den Abschnitt Hebr 3,7 - 4,10. Dort heißt es in Hebr 3,11: »Das ich auch ſchwur in meinem zorn / Sie ſolten zu meiner Ruge nicht komen.« Das Wort Ruge (Ruhe) bezieht sich dort auf den siebenten Schöpfungetag, den Tag der Ruhe Gottes. Der Hebräerbrief greift die Formulierung mehrfach auf und erklärt sie schließlich unmißverständlich in Hebr 4,4 mit dem Ruhetag Gottes aus 1Mos 2,3.

 

 

Hinweis zur Abbildung in 1Mos 1: : Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Das Bild ist auch als Poster verfügbar:

Titelbild zum 1. Buch Mose

→Poster: Das Titelbild zum 1. Buch Mose

Das Titelbild des 1. Buchs Mose zeigt die Schöpfungsgeschichte. Das Poster liegt vor im PDF-Format, optimiert für den Druck in DIN A3, ist aber auch für andere Druckgrößen geeignet.

Format: PDF, Dateigröße: 2 MB

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch der Sprüche Salomos

Spr 8,22-36

REIHE

I

 

 

 

Die Sprücĥe Salomo.

 

C. VIII.

 

 

Verse 22-36

Weisheit und Schöpfung

 

Die Weisheit spricht:

Sap. 3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DER HERR hat mich gehabt im anfang ſeiner wege / Ehe er was machet / war ich da. 23Ich bin eingeſetzt von ewigkeit / von anfang vor der Erden. 24Da die Tieffen noch nicht waren / da war ich ſchon bereit / Da die Brunne noch nicht mit waſſer quollen. 25Ehe denn die Berge eingeſenckt waren / vor den Hügeln war ich bereit. 26Er hatte die Erden noch nicht gemacht / vnd was dran iſt / noch die Berge des Erdbodens. 27Da er die Himel bereitet / war ich daſelbs / da er die Tieffen mit ſeim ziel verfaſſet. 28Da er die Wolcken droben feſtet / da er feſtiget die Brünnen der tieffen. 29Da er dem Meer das ziel ſetzet / vnd den Waſſern / das ſie nicht vbergehen ſeinen Befelh. Da er den grund der Erden legt / 30da war ich der Werckmeiſter bey jm / vnd hatte meine luſt teglich / vnd ſpielet fur jm allezeit. 31Vnd ſpielet auff ſeinem Erdboden / Vnd meine luſt iſt bey den Menſchenkindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO gehorcht mir nu meine Kinder / Wol denen / die meine wege behalten. 33Höret die Zucht vnd werdet Weiſe / vnd laſſet ſie nicht faren. 34Wol dem Menſchen der mir gehorchet / das er wache an meiner Thür teglich / das er warte an den pfoſten meiner thür. 35Wer mich findet / der findet das Leben / vnd wird wolgefallen vom HERRN bekomen. 36Wer aber an mir ſündiget / Der verletzt ſeine Seele / Alle die mich haſſen / lieben den Tod.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 16,16-23a

REIHE

V

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XVI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Abschiedsreden:
Jeſu Ankündigung ſeiner Wiederkehr

Vers 16-23a

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VBer ein kleines / ſo werdet jr mich nicht ſehen / vnd aber vber ein kleines / ſo werdet jr mich ſehen / denn ich gehe zum Vater. 17Da ſprachen etliche vnter ſeinen Jüngern vnternander / Was iſt das / das er ſaget zu vns / Vber ein kleines / ſo werdet jr mich nicht ſehen / vnd aber vber ein kleines / ſo werdet jr mich ſehen / Vnd das ich zum Vater gehe? 18Da ſprachen ſie / Was iſt das / das er ſaget / Vber ein kleines? Wir wiſſen nicht / was er redet. 19Da mercket Jheſus / das ſie jn fragen wolten / vnd ſprach zu jnen / Dauon fraget jr vnternander / das ich geſagt hab / Vber ein kleines / ſo werdet jr mich nicht ſehen / vnd aber vber ein kleines / ſo werdet jr mich ſehen. 20Warlich / warlich / ich ſage euch / Ir werdet weinen vnd heulen / Aber die welt wird ſich frewen / Ir aber werdet trawrig ſein / Doch ewer trawrigkeit ſol in freude verkeret werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21EIn Weib wenn ſie gebirt / ſo hat ſie trawrigkeit / Denn jre ſtunde iſt komen. Wenn ſie aber das Kind geboren hat / dencket ſie nicht mehr an die angſt / vmb der freude willen / das der Menſch zur welt geboren iſt. 22Vnd jr habt auch nu trawrigkeit / Aber ich wil euch wider ſehen / vnd ewer Hertz ſol ſich frewen / vnd ewer freude ſol niemand von euch nemen. 23aVnd an dem ſelbigen tage werdet jr mich nichts fragen.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Zweiter Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

2Kor 4,14-18

REIHE

VI

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Leidensgemeinſchaft mit Chriſtus

Verse 16-18

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

Pſal. 116.

WIR wiſſen / Das der / ſo den HErrn Jheſum hat aufferweckt / wird vns auch aufferwecken / durch Jheſum / vnd wird vns darſtellen ſampt euch. 15Denn es geſchicht alles vmb ewern willen / Auff das die vberſchwengliche gnade / durch vieler danckſagen / Gott reichlich preiſe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16DArumb werden wir nicht müde / ſondern ob vnſer euſſerlicher Menſch verweſet / So wird doch der innerliche von tage zu tage vernewert. 17Denn vnſer Trübſal / die zeitlich vnd leichte iſt / ſchaffet eine ewige vnd vber alle mas wichtige Herrligkeit / 18vns / die wir nicht ſehen auff das ſichtbare / ſondern auff das vnſichtbare. Denn was ſichtbar iſt / das iſt zeitlich / Was aber vnſichtbar iſt / das iſt ewig.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 43,14-21

POOL

W
1

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. XLIII.

 

 

Verse 14-20

Gott führt ſein Volk aus der Gefangenſchaft

 

Jesaja sprach:

 

 

 

 

 

 

 

 

→Exod. 14.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO ſpricht der HERR ewer erlöſer / der Heilige in Iſrael / Vmb ewer willen hab ich gen Babel geſchickt / Vnd habe die Rigel alle herunter geſtoſſen / vnd die klagende Chaldeer in die ſchiffe geiagt. 15Ich bin der HERR ewer Heilige / der ich Iſrael geſchaffen habe / ewer König. 16So ſpricht der HERR / der im Meer weg / vnd in ſtarcken Waſſern ban machet / 17Der eraus bringt / Wagen vnd Ros / Heer vnd Macht / das ſie auff eim Hauffen da ligen / vnd nicht auffſtehen / Das ſie verleſſchen / wie ein Tocht verleſſcht.

 

 

 

(Rigel)

Das iſt / die Für­ſten vnd ge­wal­ti­gen zu Ba­bel / durch kö­nig Co­res ver­ſtö­ret.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18GEdencket nicht an das Alte / vnd achtet nicht auff das Vorige. 19Denn ſihe / Ich wil ein Newes machen / Itzt ſol es auffwachſen / das jr erfaren werdet / das ich Weg in der Wüſte mache / vnd Waſſerſtröm in der Einöde. 20Das mich das Thier auff dem felde preiſe / die Drachen vnd Strauſſen / Denn ich wil waſſer in der Wüſten / vnd ſtröme in der Einöde geben / zutrencken mein Volck / meine Auserweleten.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Gott tilgt Iſraels Sünde

Vers 21

 

 

 

 

 

 

 

DIs Volck hab ich mir zugericht / Es ſol meinen Rhum erzelen.

 

 

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Propheten Hesekiel

Hes 47,1-12

POOL

W
2

 

 

 

Der Próphet Heſekiel.

 

C. XLVII.

 

 

Verse 1-12

Der Lebensſtrom aus dem Tempel

 

 

Hesekiel berichtet von seiner Vision:

 

VND er füret mich wider zu der thür des

Tempels / Vnd ſihe / da flos ein Waſſer her aus vnter der ſchwelle des Tempels / gegen morgen / Denn die thür des Tempels / was auch gegen morgen. Vnd das Waſſer lieff an der rechten ſeiten des Tempels / neben dem Altar hin / gegen mittag. 2Vnd er füret mich auswendig zum Thor gegen mitternacht / vom euſſern Thor gegen morgen / vnd ſihe / das Waſſer ſprang er aus von der rechten ſeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3VND der Man gieng er aus gegen morgen / vnd hatte die Meſsſchnur in der hand / vnd er mas tauſent Ellen / vnd füret mich durchs Waſſer / bis mirs an die Knöchel gieng. 4Vnd mas abermal tauſent ellen / vnd füret mich durchs Waſſer / bis mirs an die Knie gieng. Vnd mas noch tauſent ellen / vnd lies mich da durch gehen / bis es mir an die Lenden gieng. 5Da mas er noch tauſent ellen / vnd es ward ſo tieff / das ich nicht mehr gründen kund / Denn das Waſſer war zu hoch / das man drüber ſchwimmen muſte / vnd kundte es nicht gründen. 6Vnd er ſprach zu mir / Du Menſchenkind / das haſtu ja geſehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND er füret mich wider zu rück am vfer des bachs / 7Vnd ſihe / da ſtunden ſeer viel Bewme / am vfer auff beiden ſeiten. 8Vnd er ſprach zu mir / Dis waſſer / das da gegen morgen er aus fleuſſt / wird durchs Blachfeld flieſſen ins Meer / vnd von einem meer ins ander. Vnd wens dahin ins meer kompt / da ſollen die ſelbige Waſſer geſund werden / 9Ja alles was darin lebt vnd webt / da hin dieſe Ströme komen / das ſol leben / Vnd ſol ſeer viel Fiſſche haben / Vnd ſol alles geſund werden vnd leben / wo dieſer Strom hin kompt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10VND es werden die Fiſſcher an dem ſelben ſtehen / von EnGeddi / bis zu EnEglaim wird man die Fiſſchgarn auffſpannen. Denn es werden daſelbs ſeer viel Fiſſche ſein / gleich wie im groſſen Meer. 11Aber die Teiche vnd Lachen daneben / werden nicht geſund werden / ſondern geſaltzen bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12VND an dem ſelben Strom am vfer / auff beiden ſeiten / werden allerley fruchtbare Bewme wachſen / vnd jre Bletter werden nicht verwelcken / noch jre Früchte verfaulen / vnd werden alle Monden newe Früchte bringen. Denn jr waſſer fleuſſt aus dem Heiligthum / Ire Frucht wird zur Speiſe dienen / vnd jre bletter zur Ertzney.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erster Brief des Johannes

1Joh 5,1-4

POOL

W
3

 

 

 

Die erſte Epiſtel
S. Johánnis.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Kraft des Glaubens

Verse 1-4

 

 

Johannes schreibt::

 

WER da gleubet / das Jheſus ſey der

Chriſt / der iſt von Gott geboren. Vnd wer da liebet den / der jn geborn hat / der liebet auch den / der von jm geborn iſt. 2Daran erkennen wir / das wir Gottes kinder lieben / wenn wir Gott lieben / vnd ſeine Gebot halten. 3Denn das iſt die liebe zu Gotte / das wir ſeine Gebot halten / vnd ſeine Gebot ſind nicht ſchweer.

 

 

 

 

 

4DEnn alles was von Gott geborn iſt / vberwindet die Welt / vnd vnſer Glaube iſt der Sieg / der die welt vberwunden hat.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für alle Ge­mein­de­mit­glie­der, für Chris­ten, die sich nicht in der Ge­mein­de­ar­beit en­ga­gie­ren können oder wollen, und für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet und im Ver­lauf der Jahre wer­den Sie auf die­se Wei­se in klei­nen Ein­hei­ten, die nicht viel Zeit in An­spruch neh­men, die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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