8. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, 11. August 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
11.8.2019 | 8. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

8. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Klara von Assisi
(† 11. August 1253 in San Damiano, Assisi)

 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Info

Der →Tag der Maria Magdalena (22. Juli) kann in die Woche nach dem 8. Sonntag nach Trinitatis fallen. Er kann jedoch nicht an diesem Sonntag vorgeholt werden.

 

Fällt der →Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) auf diesen Sonntag, so ist er am Vorabend oder in der Woche danach zu begehen.

 

Wirkung in 2019

- keine -

 
Bewegliches Datum
Der 8. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>12. Juli und dem 15. August eines Jahres.
  • 8. Sonntag nach Trinitatis
  • 16. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 8. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    12. Juli und dem 15. August eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 112 Tage nach Ostern
  • am 113. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch
 

Der evangelische

8. Sonntag
nach Trinitatis

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Nicht vns HERR / nicht vns / ſondern dei­nem Namen gib Ehre / Vmb deine gnade vnd war­heit.

Halleluja.

→Ps 115,1     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wandelt wie die kinder des Liechts / Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit.

→Eph 5,8b.9

Pſalm
48
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 262/263 Sonne der Gerechtigkeit
B EG HE 614 Lass uns in deinem Namen, Herr
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG: Evangelisches Gesangbuch, Ausgabe Hessen und Nassau / Kurhessen-Waldeck

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 5,13-16
Epistel Zum TextEph 5,8b-14
Altes Testament Zum TextJes 2,1-5
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2018/2019 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Text für die Predigt Pool weiterer Texte
2018/2019 11.8.2019 I Zum TextJes 2,1-5 Zum TextSpr 4,18-27
2019/2020 2.8.2020 II Zum TextJoh 9,1-7 Zum TextMk 7,14-23
2020/2021 25.7.2021 III Zum Text1Kor 6,9-14(15-18)19-20 Zum TextRom 6,19-23
2021/2022 7.8.2022 IV Zum TextMk 12,41-44
2022/2023 30.7.2023 V Zum TextMt 5,13-16
2023/2024 21.7.2024 VI Zum TextEph 5,8b-14
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 2018/2019 mit Reihe I und wird kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgt wieder Reihe I.

Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, danach wieder für das Kirchenjahr 2024/2025.
Die Reihe II gilt für das Kirchenjahr 2019/2020, danach wieder für das Kirchenjahr 2025/2026,
usw.

Pool weiterer Texte:
Der Pool weiterer Texte stellt Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

8. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Matthäus

Mt 5,13-16

REIHE

V

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. V.

 

 

Vers 13

Das Salz der Erde

|| →Mk 9,50    || →Lk 14,34-35

 

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

Mar. 9.

Luc. 14.

 

 

 

Mar. 4.

Luc. 8. 11.

IR ſeid d das Saltz der Erden. Wo nu das Saltz thum wird / wo mit ſol man ſaltzen? Es iſt zu nicht hin furt nütze / denn das man es hin aus ſchütte / vnd las die Leute zutretten.

d

Wenn die Lerer auffhören Got­tes wort zu leren / müſſen sie von menſchen geſetzen vberfallen vnd zu tretten werden.

 

 

 

 

 

 

 

Verse 14-16

Das Licht der Welt

|| →Mk 4,21    || →Lk 8,16    || →Lk 11,33

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14 Ir ſeid das Liecht der Welt. Es mag die Stad die auff einem Berge ligt / nicht verborgen ſein. 15 Man zündet auch nicht ein Liecht an / vnd ſetzt es vnter einen Scheffel / ſondern auff einen Leuchter / So leuchtet es denn allen / die im Hauſe ſind. 16 Alſo laſſt ewer Liecht leuchten fur den Leuten / Das ſie ewre gute Werck ſehen / vnd ewren Vater im Himel preiſen.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Eph 5,8b-14

REIHE

VI

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Kinder des Lichts

Verse 8b-14

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 60.

WAndelt wie die kinder des Liechts / 9Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit / 10Vnd prüfet / was da ſey wolgefellig dem HErrn. 11Vnd habt nicht gemeinſchafft mit den vnfruchtbarn Wercken der finſternis / ſtraffet ſie aber viel mehr. 12Denn was heimlich von jnen geſchicht / das iſt auch ſchendlich zu ſagen. 13Das alles aber wird offenbar / wens vom Liecht geſtraffet wird / Denn alles was offenbar wird / das iſt liecht. 14Darumb ſpricht er / Wache auff der du ſchleffeſt / vnd ſtehe auff von den Todten / So wird dich Chriſtus erleuchten.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 2,1-5

REIHE

I

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. II.

 

 

Verse 1-5

In Zion finden alle Völker Heil und Frieden

 

 

→Mich. 4.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

oder Hip­pen

 

 

 

 

DIs iſts / das Jeſaia der ſon Amoz ſa­he / von Juda vnd Jeruſalem. 2Es wird zur letzten zeit der Berg da des HERRN Haus iſt / gewis ſein / höher denn alle Berge / vnd vber alle Hügel erhaben werden. Vnd werden alle Heiden dazu a lauffen / 3vnd viel Völcker hin gehen / vnd ſagen / Kompt / laſſt vns auff den Berg des HERRN gehen / zum Hause des Gottes Jacob / Das er vns lere ſeine wege / vnd wir wandeln auff ſeinen ſteigen. Denn von Zion wird das Geſetz ausgehen / vnd des HERRN wort von Jeruſalem. 4Vnd er wird richten vnter den Heiden / vnd ſtraffen viel Völcker / Da werden ſie jre Schwerter zu Pflugſcharen / vnd jre Spieſſe zu b Sicheln machen. Denn es wird kein Volck wider das ander ein Schwert auffheben / vnd werden fort nicht mehr kriegen lernen. 5Komet jr nu vom hauſe Jacob / laſſt vns wandeln im Liecht des HERRN.

 

 

 

 

 

Gewis ſein Das man nicht hie vnd da darff lauf­fen / Son­dern gewis Gott fin­den wird Con­tra du­bia et va­ga ope­ra cul­tu­um. →*1)

a

(Lauffen)

Wie waſſer leufft mit gewalt vnd ſelbs frey.

 

 

*1) lat: Contra dubia et vaga opera cultuum.

dt.: »Gegenüber Zweifeln und unbeständigen Lebensweisen.«

Luthers kleine Notiz in lateinischer Sprache ist wohl gegen jene Priester und Theologen seiner Zeit gerichtet, die sich durch ständige Zweifel, wechselhafte Ansichten und durch eine fragwürdige Lebensweise auszeichnen.

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 9,1-7

REIHE

II

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. IX.

 

 

Verse 1-7

Die Heilung eines Blindgeborenen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHeſus gieng fur vber / vnd ſahe ei­nen der Blind geborn war / 2Vnd ſeine Jünger frageten jn / vnd ſpra­ch­en / Meiſter / wer hat ge­ſun­di­get? Dieſer / oder ſeine Eltern / das er iſt blind geborn? 3Jheſus antwortet / Es hat weder dieſer geſündiget / noch ſeine Eltern / ſondern das die werck Gottes offenbar würden an jm. 4Ich mus wircken die werck / des / der mich geſand hat / ſo lange es tag iſt / Es kompt die nacht / da niemands wircken kan. 5Dieweil ich bin in der Welt / bin ich das Liecht der Welt. 6Da er ſolches geſaget / ſpützet er auff die Erden / vnd machet einen Kot aus dem Speichel / vnd ſchmiret den kot auff des blinden Augen / 7vnd ſprach zu jm / Gehe hin zu dem teich Siloha (das iſt verdolmetſcht / geſand) vnd waſſche dich. Da gieng er hin / vnd wuſch ſich / vnd kam ſehend.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 6,9-14(15-18)19-20

REIHE

III

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Unzucht und ſittliche Freiheit

Verse 9-14

 

 

Paulus schreibt:

 

WIſſet jr nicht / Das die vngerechten werden das reich Gottes nicht ererben? Laſſet euch nicht verfüren / We­der die Hurer / noch die Ab­göt­ti­ſchen / noch die Ehebrecher / noch die Weichlingen / noch die Knabenſchender / 10noch die Diebe / noch die Geitzigen / noch die Trunck­en­bold / noch die Leſterer / noch die Reuber / werden das reich Gottes ererben. 11Vnd ſolche ſind ewr etlich geweſen / Aber jr ſeid abgewaſchen / jr ſeid geheiliget / jr ſeid gerecht worden / durch den namen des HErrn Jheſu / vnd durch den geiſt vnſers Gottes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH hab es alles macht / Es fromet aber nicht alles. Ich hab es alles macht / Es ſol mich aber nichts gefangen nemen. 13Die Speiſe dem bauche / vnd der Bauch der ſpeiſe / Aber Gott wird dieſen vnd jene hinrichten. Der Leib aber nicht der Hurerey / ſondern dem HErrn / vnd der HErr dem leibe. 14Gott aber hat den HErrn aufferwecket / vnd wird vns auch auff erwecken / durch ſeine krafft.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 15-18

 

 

 

 

 

 

 

 

→Gen. 2.

 

 

15Wiſſet jr nicht / das ewre leibe Chriſti glieder ſind? Solt ich nu die glieder Chriſti nemen / vnd Hurenglieder draus machen? Das ſey ferne. 16Oder wiſſet jr nicht / das / wer an der Huren hanget / der iſt ein Leib mit jr? Denn ſie werden (ſpricht er) zwey in einem Fleiſche ſein. 17Wer aber dem HErrn anhanget / der iſt c ein Geiſt mit jm.

 

 

 

 

 

 

 

 

c

Wie jene ein Fleiſch ſind.

 

 

 

→2. Cor. 6.

 

18FLiehet die Hurerey. Alle ſünde die der Menſch thut / ſind auſſer ſeinem Leibe / Wer aber huret / der ſündiget an ſeinem eigen Leibe.

 

 

 

 

Verse 19-20

 

 

 

 

 

 

 

 

19Oder wiſſet jr nicht das ewer leib ein Tempel des heiligen Geiſtes iſt / der in euch iſt / welchen jr habt von Gott / vnd ſeid nicht ewer ſelbs? 20Denn jr ſeid thewer erkaufft. Darumb ſo preiſet Gott an ewrem Leibe / vnd in ewrem geiſt / welche ſind Gottes.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Markus

Mk 12,41-44

REIHE

IV

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. XII.

 

 

Verse 41-44

Das Scherflein der Witwe

|| →Lk 21,1-4

Luc. 21.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHeſus ſetzet ſich gegen den Got­tes­ka­ſten / vnd ſchawet / wie das volck Geld einlegte in den Got­tes­ka­ſten / Vnd viel Reichen legten viel ein. 42Vnd es kam eine arme Widwe / vnd legte zwey Scherfflin ein / die machen einen Heller. 43Vnd er rieff ſeine Jünger zu ſich / vnd ſprach zu jnen / Warlich / Jch ſage euch / dieſe arme Widwe hat mehr in den Gotteskaſten gelegt / denn alle die eingelegt haben. 44Denn ſie haben alle von jrem vbrigen eingelegt / Dieſe aber hat von jrem armut alles was ſie hat / jre gantze Narung eingelegt.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch der Sprüche Salomos

Spr 4,18-27

POOL

W
1

 

 

 

 

Die Sprücĥe Salomo.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Väterliche Mahnung zur Erwählung der Weisheit

Verse 18-27

 

DEr Gerechten pfad glentzet wie ein Liecht / das da fort gehet vnd leuchtet bis auff den vollen tag. 19Der Gottloſen weg aber / iſt wie tunckel / vnd wiſſen nicht / wo ſie fallen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MEin ſon / Mercke auff mein wort / vnd neige dein ohre zu meiner Rede. 21Las ſie nicht von deinen augen faren / behalte ſie in deinem hertzen. 22Denn ſie ſind das Leben denen / die ſie finden / vnd geſund jrem gantzen Leibe. 23Behüte dein hertz mit allem vleis / Denn daraus gehet das Leben. 24Thu von dir den verkereten Mund / vnd las das Leſtermaul ferne von dir ſein. 25Las deine augen ſtracks fur ſich ſehen / vnd deine augenlied richtig fur dir hin ſehen. 26Las deinen Fus gleich fur ſich gehen / ſo geheſtu gewis. 27Wancke weder zur rechten noch zur lincken / wende deinen Fus vom böſen.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Markus

Mk 7,14-23

POOL

W
2

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. VII.

 

 

Verse 14-23

Eine Belehrung über Rein und Unrein

|| →Mt 15,10-20

Matt. 15.

IHeſus rieff zu ſich das gantze Volck / vnd ſprach zu jnen / Höret mir alle zu / vnd vernemets. 15Es iſt nichts auſſer dem Menſchen / das jn künde gemein machen / ſo es in jn gehet / Sondern das von jm auſgehet / das iſts / das den Menſchen gemein macht. 16Hat jemand ohren zu hören der höre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17VND da er von dem Volck ins haus kam / Fragten jn ſeine Jünger vmb dieſe Gleichnis. 18Vnd er ſprach zu jnen / Seid jr denn auch ſo vnuerſtendig? Vernemet jr noch nicht / Das alles was auſſen iſt / vnd in den Menſchen gehet / das kan jn nicht gemein machen? 19Denn es gehet nicht in ſein Hertze / ſondern in den Bauch / vnd gehet aus durch den natürlichen Gang / der alle ſpeiſe ausfeget. 20Vnd er ſprach / Was aus dem Menſchen gehet / das macht den menſchen gemein. 21Denn von innen aus dem hertzen der Menſchen / gehen heraus / böſe gedancken / ehebruch / hurerey / mord / 22dieberey / geitz / ſchalckheit / liſt / vnzucht / ſchalcksauge / Gottesleſterung / hoffart / *vnuernunfft. 23Alle dieſe böſe ſtück gehen von innen heraus / vnd machen den Menſchen gemein.

 

 

 

 

 

*

(Vnuernunfft)

Das iſt / grobheit vnd vnbeſchei­den­heit gegen dem Neheſten. Als die da bawerkündig vnd ſtoltziglich ander verachten.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 6,19-23

POOL

W
3

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das neue Leben

Verse 19-23

 

 

Paulus schreibt:

 

ICH mus menſchlich dauon reden / vmb der ſchwacheit willen ewers Flei­ſches. Gleich wie jr ewre Glie­der begeben habet zu dienſte der Vn­rei­nig­keit / vnd von einer Vn­ge­rech­tig­keit zu der andern / Alſo begebet auch nu ewre Glieder zu dienſte der Gerechtigkeit / das ſie heilig werden. 20Denn da jr der Sünde Knechte wartet / da wartet jr frey von der Gerechtigkeit / 21Was hattet jr nu zu der zeit fur Frucht? welchs jr euch jtzt ſchemet / Denn das ende deſſelbigen / iſt der Tod. 22Nu jr aber ſeid von der Sünde frey / vnd Gottes Knechte worden / habt jr ewre Frucht / das jr heilig werdet / Das ende aber das ewige Leben. 23Denn der Tod iſt der Sünden ſold / Aber die gabe Gottes iſt das ewige Leben / in Chriſto Jheſu vnſerm HErrn.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
 
Gedankenpause Text: Kommt her zu mir! Ich will Euch Ruhe geben und erfrischen. (Mt 11,28)

Die Einladung zum Glauben

Die Sonntage der Trinitatiszeit möchten dazu anleiten und dabei behilflich sein, Glauben zu finden und zu leben.

Wer mag, kann in den vielen biblischen Textempfehlungen dieser Sonntage selbst nachforschen, was Glauben meint. Sie erzählen vom Wissen, von den Erfahrungen und vom Glauben anderer Menschen in unterschiedlichen Formen: als Geschichten, als Gleichnisse, als Reden, als Lieder oder als Sprüche.

Wer dann dazu bereit ist, kann versuchen, christlichen Glauben im Alltag zu entdecken und hier und da für sich selbst anzuwenden. Durchaus in kleinen Schritten und Stück für Stück, jedoch immer wieder.

Damit das Glaubensbekenntnis keine leere Formel bleibt, die nur zu gegebenen Anlässen aus der Schublade holt wird, sondern gelebtes Leben ausdrückt:

Ich glaube an Gott, den Vater. Und an Jesus Christus. Und an den Heiligen Geist.

Glaube und lebe danach!

Dies ist die Aufforderung zur Tat, der »Call-to-action«, zu der alle Sonntage der Trinitatiszeit immer wieder mit aller gebotenen Festlichkeit einladen:

Glaube und lebe danach!

So, wie Martin Luther sich eingeladen fühlte nach einer vielfach wiederholten Meditation über einen ganz bestimmten Bibeltext:

Biblia D. Mart. Luth. M·D·XLV·
Epiſtel S. Paul an die Römer. C.I·xvia.xvii.

 

Ich ſcheme mich des Euangelij
von Chriſto nicht.

Denn es iſt eine Krafft Gottes / die da ſelig machet /
alle / die daran gleuben /

Sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit /
die fur Gott gilt /
welche kompt aus glauben in glauben /
Wie denn geſchrieben ſtehet

Der Gerechte wird ſeines Glaubens leben.

→Römer 1,16A.17

 

Ob Sie die Einladung annehmen möchten, bleibt Ihnen überlassen.

Erläuterungen zum Text Römer 1,16a.17

Vision, Mission, Strategie

Der kurze Text →Römer 1,16A.17 ist äußerst modern konzipiert. Er enthält alle wesentlichen Merkmale des Konzepts des heutigen sog. normativen Unternehmensmanagements, ausgedrückt auf engstem Raum: das Leitbild, die Vision, die Mission, die Strategie und die Zielvereinbarung. Darüber hinaus steckt in ihm das Grundgerüst für die Botschaften, die es zu vermitteln gilt, sowie eine klare und eindeutige Handlungsempfehlung.

 

I. Das Leitbild

Das Leitbild beantwortet im Managementkonzept die Frage »Wofür stehen wir?« und formuliert dafür das Wertesystem, das zugrunde gelegt wird.

Paulus schreibt im ersten Satz: Wir stehen für das Evangelium von Chriſto. Die Christenheit orientiert sich am Wertesystem und an den Lehren des Evangeliums.

Das Leitbild ist klar. Die erste Herausforderung, der wir uns als Leser dieses Textes stellen müssen, ist es, die Glaubenslehren und die christliche Ethik des Evangeliums zu begreifen.

 

II. Die Vision

Die Vision beantwortet die Frage »Wo wollen wir hin?« und beschreibt, welches Fernziel erreicht werden soll.

Paulus nennt die Vision für praktizierende Christen im zweiten Satz: Selig werden!

»Selig werden«, das meint: Von allen irdischen Übeln erlöst werden (wie im Vaterunser formuliert) und des ewigen Lebens teilhaftig werden (wie es im Glaubensbekenntnis ausgedrückt ist). Den Weg dahin vermittelt Paulus in den Botschaften im selben Textstück.

Die Vision ist eindeutig: Selig werden, vom Übel erlöst werden, am ewigen Leben teilhaben. Das ist das ferne Ziel, dem wir zustreben. Doch wie? Dafür bedarf es der Mission.

 

III. Die Mission

Die Mission beantwortet die Frage »Was tun wir dafür?« und nennt die Aufgabe sowie den Zweck des Unternehmens.

Paulus sieht die Aufgabe darin, die Gerechtigkeit / die fur Gott gilt zu erlangen. Den Zweck beschreibt er so: daran gleuben , also den Glauben praktizieren.

Die Mission stellt die nächste Herausforderung dar: Glauben funktioniert nicht von jetzt auf nachher. Glauben entsteht nicht allein durch das stille Bekenntnis »Ich glaube!«. Glauben möchte und muss gelebt werden. Das verlangt Engagement.

Was die Aufgabe angeht, was »Gerechtigkeit« meint, die vor Gott gilt, das ist zu ergründen, bevor wir es leben können. Das ist eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Gemeint ist die Gerechtigkeit, die sich aus dem Leitbild ableitet. Es geht also nicht um irgendeine Gerechtigkeit, wie sie beispielsweise in den Gesetzgebungen der Länder, Staaten und Nationen abgebildet ist, sondern um die vor Gott gültige, um die des Evangeliums.

Dafür muss man sich damit ernsthaft auseinandersetzen, um zu verstehen, was das Evangelium dazu sagt.

Neugierig macht uns Paulus mit seiner mahnenden Erkenntnis. Er schreibt: Das Evangelium Christi iſt eine Krafft Gottes. Sie ist es, die selig macht. Die Mission orientiert sich an der Vision »Selig werden«.

 

IV. Die Strategie

Die Strategie beantwortet die Frage »Wie wollen wir es erreichen?« und hält die mittelfristigen Ziele fest, also jene Ziele, die wir jetzt sofort ansteuern und in Kürze erreichen können. In diesem Fall meint das: zu unseren Lebzeiten, vor den fernen Zielen der Vision.

Paulus schreibt, wir erreichen das Ziel, gerecht vor Gott zu werden, aus glauben in glauben.

Die Strategie will geübt werden: Aus Glauben in Glauben, das meint, sich ständig am Glauben, am Wertesystem, am Evangelium orientieren, daraus die Kraft ziehen für zielgerichtetes Handeln, und dann danach handeln. Nicht leicht! Aber möglich.

 

V. Die Zielvereinbarung

Die Zielvereinbarung beantwortet die Frage »Wie machen wir es messbar?« und formuliert dafür das Kriterium, das für die Erfolgsmessung herangezogen wird. Woran also macht sich der Erfolg fest, wenn wir der Strategie folgen?

Paulus beschreibt die Zielvereinbarung und benennt das Messkriterium im letzten Satz:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

Diese Zielvereinbarung erscheint trivial, ist sie aber nicht: Auf der Basis seines Glaubens leben, kann schwer sein. Und gefährlich. Unglaublich viele Menschen haben bis heute dafür schon ihr Leben gegeben. Und weitere werden folgen. Die Zeitungen berichten immer wieder über religiös motivierte Misshandlungen, über Folter und Verstümmelungen brutalster Art, sowie über Tötungen und Massentötungen von Menschen. Quer durch alle Kulturen und alle Religionen. Selbst Jesus, Petrus und auch Paulus haben letztendlich ihre religiöse Haltung mit dem Leben bezahlt.

Doch auch, wenn heute in Deutschland nicht unser Leben bedroht ist, nur weil wir Christen sind, gibt es sehr viele äußere und innere Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Sie scheinen klein und harmlos zu sein. Sind sie aber nicht!

Schämen Sie sich dafür, Christ zu sein? Als Christ in der Öffentlichkeit erkannt zu werden? Schämen Sie sich dafür, »Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst!« zu sagen, wenn es angebracht ist? Halten Sie sich dann zurück?

Paulus schrieb dazu seine Haltung, die nach seiner Erfahrung sowohl die äußeren Hindernisse wie auch die inneren Hindernisse überwinden hilft:

Ich ſcheme mich des Euangelij von Chriſto nicht.

Lernen, sich nicht zu schämen. Das setzt voraus, dass man übt und erfährt, wie es sich anfühlt. Lernen aus Erfahrung.

Sich nicht schämen für seinen Glauben, weder vor sich selbst noch vor anderen, auch das kann einem sehr schwer gemacht werden. Es verlangt Mut, zu seiner inneren Haltung zu stehen. Sehr viel Mut. Und denen, die den Mut aufbringen, gehört aller Respekt dafür. Sie sind es, die das Christentum und seine Lehren tragen und weitergeben, sie schreiten voran mit ihrem Beispiel. Das ist nicht einfach in einer Welt, in der andere Werte gesellschaftlich erstrebenswert und sehr oft bedeutungsvoller sind.

Es braucht Mut. Selbst Petrus hatte es im Angesicht der Gefangennahme Jesu nicht geschafft, zu Jesus zu stehen und ihn dreimal verleugnet. Gut, diese Situation war auch brandgefährlich für ihn.

Doch wie ist es bei Ihnen zu Hause? Beten Sie? Sprechen Sie beispielsweise Tischgebete? Auch wenn Gäste dabei sind? Gehen Sie in die Kirche ihrer Gemeinde? Erzählen Sie danach über ihre Erlebnisse und über das Gehörte dort im Bekanntenkreis? Ergreifen Sie Partei, wenn gegen christliche Lehren verstoßen wird, beispielsweise in der Nachbarschaft, im Verein oder am Stammtisch? Ergreifen Sie Partei, wenn Menschen zu Opfern gemacht werden von kleinen und größeren Taten? Wenn über Dritte hergezogen wird im lockeren Tratsch unter Nachbarn und am Arbeitsplatz? Wenn eigentlich »Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!« angesagt wäre?

Sich nicht schämen und Courage zeigen, dort, wo andere schweigen, sich nicht schämen und seinem Gewissen folgen, aus Glauben in Glauben, ist wirklich nicht leicht. Doch es ist die Voraussetzung dafür, die Zielvereinbarung für praktizierten Glauben zu erfüllen.

Das schafft man nicht immer. Nicht immer ist es möglich, 100% Zielerreichung zu erbringen. Was auch nicht schlimm ist, man sollte sich nur klar darüber werden, woran es liegt, und wie man es ändern kann, wenn man seine Ziele nicht geschafft hat. Diese Reflexion hilft dabei, sich zu rüsten für das, was vor einem liegt.

 

VI. Die Botschaften

Paulus liefert uns als Empfänger dieser Zeilen in diesem Text im wesentlichen gleich drei Botschaften:

1. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt – und damit vor den Menschen! –, kommt im Glauben an das Evangelium aus dem Glauben heraus.

2. Der vor Gott und vor seinen Mitmenschen »Gerechte« wird diesen Glauben leben und danach handeln. Reden ist eins, Handeln etwas anderes.

3. Wer entsprechend handelt, braucht sich seines Glaubens und des Evangeliums nicht zu schämen. Vielmehr ist er er aufgefordert, seinen Glauben frei und unbekümmert zu leben, wobei ihm die »Kraft Gottes« behilflich ist, die im Evangelium steckt.

 

VII. Die Handlungsempfehlung

Der Text liefert die Handlungsempfehlung für jeden, der in irgendeinem Sinne gerecht leben möchte: Probiere es einmal mit dem christlichen Glauben!

Denn egal, was man glaubt, es drückt sich immer in der Einstellung zum Leben und zu den Mitmenschen, im Denken, im Reden und im Handeln aus.

Dies gilt für Christen genau so. Ihre wirkliche Einstellung und das, was sie tatsächlich glauben unabhängig von einer Taufurkunde, lässt sich nicht verbergen! Ihr Reden und ihre Taten sind Ausdruck ihrer Gesinnung. Es sind die Zeugnisse, die sie sich selbst ausstellen. Es sind die Spiegelbilder, die alle anderen um sie herum wahrnehmen und die sich nicht beschönigen lassen. Immer und Überall.

Auch und oftmals gerade im Alltag wird es sichtbar: Im Umgang mit unseren Kindern und mit unseren Eltern, mit Verwandten und Bekannten, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Im Auto, im Supermarkt und im Restaurant. Kurz: Überall dort, wo wir sind, wo wir Handeln und wo wir Spuren unseres Seins hinterlassen.

Das christliche Bekenntnis und die Erwartung, selig werden zu wollen, geht einher mit der Aufforderung, gerecht zu leben. Immer und überall. Daran wird es sich erweisen, ob man Gerecht ist vor Gott und den Menschen:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

 

Motivation und Einladung

Insofern bietet der Text die Motivation für jedes Handeln eines Christen. Er beschreibt praktiziertes Christentum.

Gleichzeitig ist er die Einladung an alle, die gerecht leben wollen, ob getauft oder ungetauft, es doch einmal mit dem christlichen Glauben zu probieren. Es kostet ja nichts.

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir haben den Text→Römer 1,16A.17als Leittext für unsere Beiträge zu den Sonntagen nach Trinitatis gewählt. In dieser Zeit stehen die Themen »Glaube« und »Gemeinde« im Vordergrund. Es geht um die Fragestellungen, was Glauben ist, wie sich Glauben zeigt und auswirkt, wie die Gemeinde Glauben umsetzen und leben kann und wie Glauben die Gemeinde formt.

Wir meinen: Neben dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis bieten die Ausführungen von Paulus wunderbare Anleitungen für praktiziertes Christentum. Sie erklären in äußert knapper Form die Beziehung Gottes zu den Menschen.

Sie finden daher unter den Leseempfehlungen auf dieser Seite weitere Artikel und Materialien, die sich mit diesem Thema, mit der Beziehung Gottes zu den Menschen, auseinandersetzen.

 
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