11. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, 1. September 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
1.9.2019 | 11. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

11. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Sixt Karl Kapff
(† 1. September 1879 in Stuttgart)

 
Bewegliches Datum
Der 11. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>2. August und dem 5. September eines Jahres.
  • 11. Sonntag nach Trinitatis
  • 19. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 11. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    2. August und dem 5. September eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 133 Tage nach Ostern
  • am 134. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch
 

Der evangelische

11. Sonntag
nach Trinitatis

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Dancket dem HERRN vnd prediget ſeinen Namen/ Verkün­di­get ſein Thun vnter den Völ­ck­ern.

Halleluja.

→Ps 105,1     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Gott widerſtehet den Hoffertigen / Aber den Demütigen gibt er gnade.

→1Petr 5,5b

Pſalm
145
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 299 Aus tiefer Not schrei ich zu dir
B EG HE 584 Meine engen Grenzen
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG HE: Evangelisches Gesangbuch, Ausgabe Hessen und Nassau / Kurhessen-Waldeck

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 18,9-14
Epistel Zum TextEph 2,4-10
Altes Testament Zum Text2Sam 12,1-10.13-15a
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2018/2019 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Text für die Predigt Pool weiterer Texte
2018/2019 1.9.2019 I Zum TextHiob 23,1-17 Zum Text1Sam 17 (in Auswahl, David und Goliath; besonders Verse 38-51
2019/2020 23.8.2020 II Zum TextLk 18,9-14 Zum TextHiob 22,21-30
2020/2021 15.8.2021 III Zum TextEph 2,4-10 Zum TextMt 23,1-12
2021/2022 28.8.2022 IV Zum Text2Sam 12,1-10.13-15a
2022/2023 20.8.2023 V Zum TextLk 7,36-50
2023/2024 11.8.2024 VI Zum TextGal 2,16-21
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 2018/2019 mit Reihe I und wird kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgt wieder Reihe I.

Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, danach wieder für das Kirchenjahr 2024/2025.
Die Reihe II gilt für das Kirchenjahr 2019/2020, danach wieder für das Kirchenjahr 2025/2026,
usw.

Pool weiterer Texte:
Der Pool weiterer Texte stellt Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

11. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 18,9-14

REIHE

II

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVIII.

 

 

Verse 9-14

Das Gleichnis vom Phariſäer und Zöllner

 

IHſus ſaget aber zu etlichen / die ſich ſelbs vermaſſen / das ſie frum weren / Vnd verachteten die andern / ein ſolch Gleichnis. 10Es giengen zween Menſchen hinauff in den Tempel zu beten / Einer ein Phariſeer / der ander ein Zölner. 11Der Phariſeer ſtund vnd betet bey ſich ſelbs alſo / Ich dancke dir Gott / Das ich nicht bin wie die andern Leute / Reuber / Vngerechte / Ehebrecher / oder auch wie dieſer Zölner / 12Ich faſte zwier in der Wochen / vnd gebe den Zehenden / von allem das ich habe. 13Vnd der Zölner ſtund von ferne / wolte auch ſeine augen nicht auffheben gen Himel / Sondern ſchlug an ſeine Bruſt / vnd ſprach / Gott ſey mir Sünder gnedig. 14Ich ſage euch / Dieſer gieng hinab gerechtfertiget in ſein haus / a fur jenem. Denn wer ſich ſelbs erhöhet / der wird ernidriget werden / Vnd wer ſich ſelbs ernidriget / Der wird erhöhet werden.

 

a

(Fur jenem)

Das iſt / Je­ner iſt nicht ge­recht / ſon­dern ver­dampt heim gan­gen. Ebra­iſmus eſt / et ne­ga­ti­ue di­ci­tur. Si­cut Pſal. 118. Es iſt gut auff den HERRN ver­traw­en / fur dem ver­traw­en auff Für­ſten / das iſt / nicht auff Für­ſten. Hoc effi­cit Ebrea li­te­ra Mem. Al­ſo auch Matth. 21. Hu­ren vnd Bu­ben wer­den fur euch in Hi­mel komen / Fur euch / das iſt / Ir nicht.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) a) lat.: Ebraismus est / et ne­ga­ti­ve di­ci­tur. Si­cut Psal. 118.

dt.: »Das ist ein Hebraismus [= ein Ausdruck, der dem Hebräischen entlehnt ist] und verneinend gemeint, so wie in Psalm 118.«

b) lat.: Hoc effi­cit Ebrea li­te­ra Mem.

dt.: »Dies geht aus den Anmerkungen zum hebräischen Text hervor.«

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Eph 2,4-10

REIHE

III

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das neue Leben aus Gnade

Verse 4-10

 

 

Paulus schreibt:

 

GOTT / der da reich iſt von Bbarmhertzigkeit /durch ſeine groſ­ſe Liebe / da mit er vns geliebet hat / 5Da wir tod waren in den ſünden / hat er vns ſampt Chriſto lebendig gemacht (Denn aus gnade ſeid jr ſelig worden) 6vnd hat vns ſampt jm aufferwecket / vnd ſampt jm in das himliſche weſen geſetzt / in Chriſto Jheſu / 7Auff das er erzeigete in den zukünfftigen zeiten den vberſchwenglichen Reichthum ſeiner gnade / durch ſeine güte vber vns in Chriſto Jheſu. 8Denn aus gnade ſeid jr ſelig worden / durch den glauben / vnd dasſelbige nicht aus euch / Gottes gabt iſt es / 9nicht aus den wercken / Auff das ſich nicht jemand rhüme. 10Denn wir ſind ſein werck / geſchaffen in Chriſto Jheſu / zu guten wercken / zu welchen Gott vns zuuor bereitet hat / das wir darinnen wandeln ſollen.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Zweites Buch Samuel

2Sam 12,1-10.13-15a

REIHE

IV

 

 

 

Das Ander Bucĥ
Samuel.

 

C. XII.

 

 

Verse 1-9

Nathans Strafrede

 

 

 

 

 

 

1. Par. 17.

DEr HERR ſandte Nathan zu Dauid / Da der zu jm kam / ſprach er zu jm / Es waren zween Menner in einer Stad / Einer reich / der ander arm. 2Der Reiche hatte ſeer viel ſchafe vnd rinder / 3Aber der Arme hatte nichts / denn ein einiges kleins Scheflin / das er gekaufft hatte / vnd er meret es / das es gros ward / bey jm vnd bey ſeinen Kindern zu gleich / Es aſs von ſeinem Biſſen / vnd tranck von ſeinem Becher / vnd ſchlieff in ſeinem Schos / vnd er hielts wie eine Tochter. 4Da aber dem reichen Man ein Gaſt kam / ſchonet er zu nemen von ſeinen ſchafen vnd rindern / das er dem Gaſt etwas zurichtet / der zu jm komen war / vnd nam das ſchaf des armen Mans / vnd richtet zu dem Man der zu jm komen war.

Nathan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5DA ergrimmet Dauid mit groſſem zorn wider den Man / vnd ſprach zu Nathan / So war der HERR lebt / der Man iſt ein kind des tods / der das gethan hat. 6Da zu ſol er das ſchaf vierfeltig bezalen / darumb das er ſolchs gethan vnd nicht geſchonet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſprach Nathan zu Dauid / Du biſt der Man. So ſpricht der HERR der Gott Jſrael / Jch habe dich zum Könige geſalbet vber Jſrael / vnd hab dich errettet aus der hand Saul / 8vnd hab dir deines Herrn Haus gegeben / dazu ſeine Weiber in deinen ſchos / vnd hab dir das haus Jſrael vnd Juda gegeben / Vnd iſt das zu wenig / wil ich noch dis vnd das dazu thun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9Warumb haſtu denn das Wort des HERRN verachtet / Das du ſolches vbel fur ſeinen Augen theteſt? Vriam den Hethiter haſtu erſchlagen mit dem Schwert / ſein Weib haſtu dir zum weib genomen / Jn aber haſtu erwürget mit dem Schwert der kinder Ammon.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Nathan verkündet Gottes Urteil über David

Vers 10

 

 

 

2.Samu. 13.

2.Samu. 16.

 

10NV ſo ſol von deinem Hauſe das Schwert nicht laſſen ewiglich / Darumb das du mich verachtet haſt / vnd das weib Vria des Hethiters genomen haſt / das ſie dein weib ſey.

 

 

 

 

Verse 13-15a

Eccl. 47.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſprach Dauid zu Nathan / Jch hab geſündiget wider den HERRN. Nathan ſprach zu Dauid / So hat auch der HERR deine ſünde weggenomen / Du wirſt nicht ſterben. 14Aber weil du die Feinde des HERRN haſt durch dieſe Geſchicht leſtern gemacht / wird der Son der dir geboren iſt / des tods ſterben. 15Vnd Nathan gieng heim.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch Hiob

Hiob 23,1-17

REIHE

I

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

C. XXIII.

 

 

Verse 1-17

Hiobs Klage über Gott wegen der fehlenden Möglichkeit zur Rechtfertigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HIob antwortet Elifas vnd ſprach /2Meine rede bleibt noch betrübt / meine macht iſt ſchwach vber meinem ſeuffzen. 3Ah das ich wüſte / wie ich jn finden / vnd zu ſeinem Stuel komen möcht. 4Vnd das recht fur jm ſolt furlegen / vnd den mund vol ſtraffe faſſen. 5Vnd erfaren die Rede die er mir antworten / vnd vernemen / was er mir ſagen würde. 6Wil er mit groſſer macht mit mir rechten? Er ſtelle ſich nicht ſo gegen mir. 7Sondern lege mirs gleich fur / ſo wil ich mein Recht wol gewinnen. 8Aber gehe ich nu ſtracks fur mich / ſo iſt er nicht da / Gehe ich zu rück / ſo ſpür ich jn nicht. 9Iſt er zur lincken / ſo ergreiff ich jn nicht / Verbirget er ſich zur rechten / ſo ſehe ich jn nicht.

Hiob.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10ER aber kennet meinen weg wol / Er verſuche mich / ſo wil ich erfunden werden / wie das gold. 11Denn ich ſetze meinen fuſſ auff ſeiner ban / vnd halte ſeinen weg vnd weiche nicht ab. 12Vnd trette nicht von dem Gebot ſeiner Lippen / vnd beware die rede ſeines mundes mehr denn ich ſchüldig bin. 13Er iſt einig / wer wil jm antworten? vnd er machts wie er wil. 14Vnd wenn er mir gleich vergilt / was ich verdienet habe / ſo iſt ſein noch mehr da hinden. 15Darumb erſchreck ich fur jm / vnd wenn ichs mercke / ſo fürcht ich mich fur jm. 16Gott hat mein hertz blöde gemacht / vnd der Allmechtige hat mich erſchreckt. 17Denn die finſternis machts kein ende mit mir / vnd das tunckel wil fur mir nicht verdeckt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Einig)

Alſo →Gal. 3. Gott iſt einig / Des einigen aber iſt kein Mittler.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Lukas

Lk 7,36-50

REIHE

V

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VII.

 

 

Verse 36-50

Die Salbung Jeſu durch die Sünderin

 

ES bat Jhesu aber der Phariſeer einer / das er mit jm eſſe. Vnd er gieng hin ein / in des Phariſeers haus / vnd ſetzet ſich zu tiſch. 37Vnd ſihe / ein Weib war in der Stad / die war eine Sünderin. Da die vernam / das er zu tiſche ſaſs in des Phariſeers hauſe / bracht ſie ein Glas mit Salben / 38vnd trat hinden zu ſeinen Füſſen / vnd weinet / vnd fieng an ſeine Füſſe zu netzen mit Threnen / vnd mit den haren jres Heubts zu trucken / vnd küſſet ſeine Füſſe / vnd ſalbet ſie mit a Salben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

(Salben)

Das iſt / Mit köſt­lichem waſſer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

39DA aber das der Phariſeer ſahe / der jn geladen hatte / ſprach er bey ſich ſelbs / vnd ſaget / Wenn dieſer ein Prophet were / ſo wüſte er / wer vnd welch ein Weib das iſt / die jn anrüret / Denn ſie iſt eine Sünderin. 40Jheſus antwortet / vnd ſprach zu jm / Simon / Ich habe dir etwas zu ſagen. Er aber ſprach / Meiſter / ſage an. 41Es hatte ein Wücherer zween Schüldener / Einer war ſchüldig fünff hundert Groſſchen / der ander funffzig. 42Da ſie aber nicht hatten zu bezalen / ſchencket ers beiden. Sage an / Welcher vnter denen wird jn am meiſten lieben? 43Simon antwortet vnd ſprach / Ich achte / dem er am meiſten geſchencket hat. Er aber ſprach zu jm / Du haſt recht gerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

44VND er wandte ſich zu dem Weibe / vnd ſprach zu Simon / Siheſtu dis weib? Ich bin komen in dein Haus / Du haſt mir nicht Waſſer gegeben / zu meinen Füſſen / Dieſe aber hat meine Füſſe mit threnen genetzet / vnd mit den haren jres Heubts getrücket. 45Du haſt mir keinen Kuſs gegeben / Dieſe aber nach dem ſie herein komen iſt / hat ſie nicht abgelaſſen meine Füſſe zu küſſen. 46Du haſt mein Heubt nicht mit öle geſalbet / Sie aber hat meine Füſſe mit ſalben geſalbet. 47Derhalben ſage ich dir / Ir ſind viel Sünde vergeben / Denn ſie hat viel geliebet / Welchem aber wenig vergeben wird / der liebet wenig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

48VND er ſprach zu jr / Dir ſind deine Sünde vergeben. 49Da fiengen an die mit jm zu tiſch ſaſſen / vnd ſprachen bey ſich ſelbs / Wer iſt dieſer / der auch die ſünde vergibt? 50Er aber ſprach zu dem weibe / Dein Glaube hat dir geholffen / Gehe hin mit frieden.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief des Paulus an die Gemeinden in Galatien

Gal 2,16-21

REIHE

VI

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Gálater.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Evangelium des Paulus
Die Darlegung der Rechtfertigungslehre

Verse 16-21

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

→Rom. 3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WEil wir wiſſen / das der Menſch durch des Geſetzes werck nicht gerecht wird / Sondern durch den Glauben an Jheſum Chriſt / So gleuben wir auch an Chriſtum Jheſum / Auff das wir gerecht werden durch den glauben an Chriſtum / Vnd nicht durch des Geſetzes werck / Denn durch des Geſetzes werck wird kein Fleiſch gerecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17SOlten wir aber / die da ſuchen durch Chriſtum gerecht zu werden / auch noch ſelbs Sünder erfunden werden / So were Chriſtus ein ** Sündendiener. Das ſey ferne. 18Wenn ich aber das / ſo ich zubrochen habe / widerumb bawe / So mache ich mich ſelbs zu einem Vbertretter. 19Ich bin aber durchs a Geſetz dem geſetz geſtorben / auff das ich Gotte lebe / Ich bin mit Chriſto gecreutziget. 20Ich lebe aber / doch nu nicht ich / ſondern Chriſtus lebet in mir. Denn was ich jtzt lebe im Fleiſch / das lebe ich in dem glauben des Sons Gottes / Der mich geliebet hat / Vnd ſich Selbs fur mich dargegeben. 21Ich werffe nicht weg die gnade Gottes. Denn ſo durch das Geſetz die gerechtigkeit kompt / So iſt Chriſtus vergeblich geſtorben.

 

 

**

(Sündendiener)

Wer durch werck wil from wer­den / der thut eben als macht vns Chri­ſtus durch ſei­nen dienſt ampt / pre­di­gen / vnd lei­den al­ler erſt zu Sün­der / die durchs ge­ſe­tze mü­ſten frum wer­den / Das iſt Chri­ſtum ver­leug­net / ge­creu­tzi­get / ver­leſtert / vnd die ſün­de wi­der­baw­et / die zu­uor durchs glau­bens pre­digt ab­ge­than war.

a

(Dem Geſtz)

Durch den glau­ben / der ein geiſt­lich / le­ben­dig Ge­ſetz iſt / ſind wir dem Ge­ſetze des buch­ſta­bens ge­ſtor­ben / das wir jm nicht mehr ſchül­dig ſind / Rom. 7.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erstes Buch Samuel

1Sam 17 in Auswahl

David und Goliath
insbesondere: Verse 38-51a

POOL

W
1

Achtung!

Es bleibt im Gottesdienst dem Prediger überlassen, geeignete Abschnitte und Verse als Grundlage seiner Predigt für die Gemeinde aus dem empfohlenen Textumfang auszuwählen.

Für das persönliche Studium und die Meditation außerhalb der gottesdienstlichen Praxis empfiehlt es sich, den gesamten Text heranzuziehen.

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Samuel.

 

C. XVII.

 

 

David und Goliat

Verse 1-37

 

DIe Philiſter ſamleten jre Heer zumſtreit / vnd kamen zuſamen zu Socho in Juda / vnd lagerten ſich zwiſſchen Socho vnd Aſeka / am ende Damim. 2Aber Saul vnd die menner Iſrael kamen zuſamen / vnd lagerten ſich im Eichgrunde / vnd rüſteten ſich zum ſtreit gegen die Philiſter. 3Vnd die Philiſter ſtunden auff einem Berge jenſeids / vnd die Iſraeliter auff einem Berge diſſeids / das ein Tal zwiſchen jnen war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA trat erfür aus den Lagern der Philiſter / ein Riſe / mit namen Goliath von Gath / ſechs ellen vnd einer handbreit hoch / 5Vnd hatte ein ehern Helm auff ſeinem heubt / vnd ein ſchüppicht Pantzer an / vnd das gewicht ſeines pantzers war fünff tauſent Sekel ertzs / 6vnd hatte ehern Beinharniſch an ſeinen ſchenckeln / vnd ein ehern Schilt auff ſeinen ſchuldern / 7Vnd der ſchafft ſeines Spieſſes war wie ein Weberbawm / vnd das eiſen ſeines Spieſſes hatte ſechs hundert ſekel eiſens / Vnd ſein Schilttreger gieng fur jm her.

Goliath.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8VND er ſtund vnd rieff zu dem zeug Iſrael / vnd ſprach zu jnen / Was ſeid jr ausgezogen euch zurüſten in einen ſtreit? Bin ich nicht ein Philiſter / vnd jr Sauls knechte? Erwelet einen vnter euch / der zu mir erab kome / 9Vermag er wider mich zuſtreitten / vnd ſchlegt mich / So wollen wir ewr Knechte ſein / Vermag ich aber wider jn / vnd ſchlage jn / So ſolt jr vnſer Knechte ſein / das jr vns dienet. 10Vnd der Philiſter ſprach / Ich habe heuts tags dem Zeuge Iſrael hohn geſprochen / Gebt mir einen / vnd laſſt vns mit einander ſtreitten. 11Da Saul vnd gantz Iſrael dieſe rede des Philiſters höreten / entſatzten ſie ſich / vnd furchten ſich ſeer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dauid aber war eins ephratiſſchen mans ſon von Bethlehem Juda / der hies Iſai / der hatte acht Söne / vnd war ein alter Man zu Sauls zeiten / vnd war betaget vnter den Mennern. 13Vnd die drey gröſten ſöne Iſai waren mit Saul in ſtreit gezogen / vnd hieſſen mit namen / Eliab der erſtgeborne / Abinadab der ander / vnd Samma der dritte / 14Dauid aber war der jüngſt. Da aber die drey Elteſten mit Saul in Krieg zogen / 15gieng Dauid widerumb von Saul / das er der ſchafe ſeines Vaters hütet zu Bethlehem. 16Aber der Philiſter trat er zu früe morgens vnd abends / vnd ſtellet ſich dar vierzig tage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17ISai aber ſprach zu ſeinem ſon Dauid / Nim fur deine Brüder dieſe Epha ſangen / vnd dieſe zehen Brot / vnd lauff ins Heer zu deinen brüdern / 18vnd dieſe zehen friſſche Keſe / vnd bringe ſie dem Heubtman / vnd beſuche deine Brüder / obs jnen wol gehe / vnd nim was ſie dir befelhen. 19Saul aber vnd ſie vnd alle menner Iſrael waren im Eichgrunde / vnd ſtritten wider die Philiſter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20DA machte ſich Dauid des morgens früe auff / vnd lies die ſchafe dem Hüter / vnd trug vnd gieng hin / wie jm Iſai geboten hatte / vnd kam zur Wagenburg. Vnd das Heer war ausgezogen / vnd hatte ſich gerüſtet / vnd ſchrien im ſtreit / 21Denn Iſrael hatte ſich gerüſtet / So waren die Philiſter wider jren Zeug auch gerüſtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA lies Dauid das gefeſs das er trug / vnter dem Hüter der gefeſs / vnd lieff zu dem Zeug / vnd gieng hinein / vnd grüſſet ſeine Brüder. 23Vnd da er noch mit jnen redet / Sihe / Da trat er auff der Rieſe mit namen Goliath / der Philiſter von Gath / aus der Philiſter zeug / vnd redet wie vorhin / Vnd Dauid hörets.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24ABer jederman in Iſrael / wenn er den Man ſahe / flohe er fur jm / vnd furchte ſich ſeer. 25Vnd jederman in Iſrael ſprach / Habt jr den Man geſehen erauff tretten? Denn er iſt erauff getretten Iſrael hohn zu ſprechen. Vnd wer jn ſchlegt / den wil der König ſeer reich machen / vnd jm ſeine Tochter geben / vnd wil ſeins Vaters haus frey machen in Iſrael. 26Da ſprach Dauid zu den Mennern / die bey jm ſtunden / Was wird man dem thun / der dieſen Philiſter ſchlegt vnd die ſchande von Iſrael wendet? Denn wer iſt der Philiſter dieſer vnbeſchnittener der den Zeug des lebendigen Gottes hönet? 27Da ſagt jm das volck wie vorhin / So wird man thun dem / der jn ſchlegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28VND Eliab ſein gröſter Bruder höret jn reden mit den Mennern / vnd ergrimmet mit zorn wider Dauid / vnd ſprach / Warumb biſtu erab komen? vnd warumb haſtu die wenige Schafe dort in der wüſten verlaſſen? Ich kenne deine vermeſſenheit wol vnd deines hertzen bosheit / Denn du biſt erab komen das du den ſtreit ſeheſt. 29Dauid antwortet / Was hab ich denn nu gethan? Iſt mirs nicht befolhen? 30Vnd wand ſich von jm / gegen einem andern / vnd ſprach wie er vorhin geſagt hatte. Da antwortet jm das Volck / wie vorhin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND da ſie die wort höreten / die Dauid ſagt / verkündigeten ſie es fur Saul / Vnd er lies jn holen. 32Vnd Dauid ſprach zu Saul / Es entfalle keinem Menſchen das hertz vmb des willen / Dein Knecht ſol hin gehen / vnd mit dem Philiſter ſtreitten. 33Saul aber ſprach zu Dauid / Du kanſt nicht hin gehen wider dieſen Philiſter mit jm zu ſtreitten / Denn du biſt ein Knabe / Dieſer aber iſt ein Kriegsman von ſeiner jugent auff. 34Dauid aber ſprach zu Saul / Dein Knecht hütet der ſchafe ſeines Vaters / vnd es kam ein Lewe vnd ein Beer / vnd trug ein ſchaf weg von der Herde. 35Vnd ich lieff jm nach vnd ſchlug jn / vnd errettets aus ſeinem maul / Vnd da er ſich vber mich machet / ergreiff ich jn bey ſeinem bart / vnd ſchlug jn / vnd tödtet jn. 36Alſo hat dein knecht geſchlagen beide den Lewen vnd den Beren / So ſol nu dieſer Philiſter der vnbeſchnittene ſein / gleich wie der einer / Denn er hat geſchendet den Zeuge des lebendigen Gottes. 37Vnd Dauid ſprach / Der HERR / der mich von dem Lewen vnd Beren errettet hat / der wird mich auch erretten von dieſem Philiſter.

 

 

 

 

 

 

David und Goliat

Verse 38-51a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SAul ſprach zu Dauid / Gehe hin / der HERR ſey mit dir. Vnd Saul zoch Dauid ſeine Kleider an / vnd ſetzt jm ein ehern Helm auff ſein Heubt / vnd legt jm ein Pantzer an. 39Vnd Dauid gürtet ſein Schwert vber ſeine Kleider / vnd fieng an zugehen / denn er hats nie verſucht. Da ſprach Dauid zu Saul / Ich kan nicht alſo gehen / denn ich bins nicht gewonet / vnd legets von ſich. 40Vnd nam ſeinen Stab in ſeine Hand / vnd erwelet funff glatte Stein aus dem bach / vnd thet ſie in die Hirtentaſſche die er hatte / vnd in den Sack / vnd nam die Schleuder in ſeine Hand vnd macht ſich zu dem Philiſter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND der Philiſter gieng auch einher / vnd macht ſich zu Dauid / vnd ſein Schilttreger fur jm her. 42Da nu der Philiſter ſahe vnd ſchawet Dauid an / veracht er jn / Denn er war ein Knabe / braunlicht vnd ſchön. 43Vnd der Philiſter ſprach zu Dauid / Bin ich denn ein Hund / das du mit Stecken zu mir kompſt? Vnd fluchet dem Dauid bey ſeinem Gott / 44vnd ſprach zu Dauid / Kom her zu mir / ich wil dein Fleiſch geben den Vogeln vnter dem Himel / vnd den Thieren auff dem felde.

 

 

 

→Pſal. 20.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

45DAuid aber ſprach zu dem Philiſter / Du kompſt zu mir mit ſchwert / ſpies vnd ſchilt / Jch aber kome zu dir im Namen des HERRN Zebaoth des Gottes des zeugs Jſrael / die du gehönet haſt. 46Heuts tags wird dich der HERR in meine hand vberantworten / Das ich dich ſchlahe / vnd neme dein Heubt von dir / vnd gebe den Leichnam des Heers der Philiſter heute den Vogeln vnter dem Himel / vnd dem Wild auff erden / Das alles Land innen werde / das Jſrael einen Gott hat / 47Vnd das alle dieſe Gemeine innen werde / das der HERR nicht durch Schwert noch Spies hilfft / Denn der ſtreit iſt des HERRN / vnd wird euch geben in vnſere hende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzschnitt, Bild zum 1. Buch Samuel, Kapitel 17: David und Goliat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eccl. 47.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſich nu der Philiſter auffmacht / gieng da her / vnd nahet ſich gegen Dauid / eilet Dauid vnd lieff vom Zeug gegen dem Philiſter. 49Vnd Dauid thet ſeine hand in die Taſſchen / vnd nam einen Stein daraus / vnd ſchleudert / vnd traff den Philiſter an ſeine ſtirn / das der Stein in ſeine ſtirn fuhr / vnd er zur erden fiel auff ſein angeſicht. 50Alſo vberwand Dauid den Philiſter mit der Schleuder vnd mit dem Stein / vnd ſchlug jn / vnd tödtet jn. Vnd da Dauid kein Schwert in ſeiner hand hatte / 51lieff er / vnd trat zu dem Philiſter / vnd nam ſein Schwert vnd zogs aus der ſcheiden / vnd tödtet jn / vnd hieb jm den Kopff damit abe.

 

 

 

Goliath von

Dauid vber­wun­den vnd ge­töd­tet.

 

 

 

DA aber die Philiſter ſahen / das jr Sterckſter tod war / flohen ſie.

 

 

 

 

 

 

David und Goliat

Verse 52-58

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

52Vnd die menner Iſrael vnd Juda machten ſich auff / vnd rieffen vnd jagten den Philiſtern nach / bis man kompt ins Tal / vnd bis an die thor Ekron / Vnd die Philiſter fielen erſchlagen auff dem wege / zu den thoren / bis gen Gath vnd gen Ekron. 53Vnd die kinder Iſrael kereten vmb von dem nachiagen der Philiſter / vnd beraubten jr Lager. 54Dauid aber nam des Philiſters Heubt / vnd brachts gen Jeruſalem / Sein Waffen aber legt er in ſeine Hütten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA aber Saul Dauid ſahe ausgehen wider den Philiſter / ſprach er zu Abner ſeinem Feldheubtman / Wes ſon iſt der Knabe? Abner aber ſprach / So war deine ſeele lebt König / ich weis nicht. Der König ſprach / 56So frage darnach / wes Son der Jüngling ſey. 57Da nu Dauid widerkam von der Schlacht des Philiſters / nam jn Abner / vnd bracht jn fur Saul / vnd er hatte des Philiſters heubt in ſeiner hand. 58Vnd Saul ſprach zu jm / Wes ſon biſtu Knabe? Dauid ſprach / Ich bin ein ſon deines knechts Iſai des Bethlehemiten.

 

 

 

Die Holzschnitte der Bibel

Holzschnitt in 1Sam 17

»David und Goliat«

Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch Hiob

Hiob 22,21-30

POOL

W
2

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

C. XXII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Hiobs ſelbſtverſchuldetes Elend

Aufruf zur Buße

Verse 21-30

 

 

Elifas sprach zu seinem Freund Hiob:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21SO vertrage dich nu mit GOTT vnd habe friede / Daraus wird dir viel guts komen. 22Höre das Geſetz von ſeinem munde / vnd faſſe ſeine rede in dein hertz. 23Wirſtu dich bekeren zu dem Allmechtigen / ſo wirſtu gebawet werden / vnd vnrecht ferne von deiner Hütten thun. 24So wirſtu fur erden gold geben / vnd fur die felſen güldene beche. 25Vnd der Allmechtige wird dein gold ſein / vnd ſilber wird dir zugeheufft werden. 26Denn wirſtu deine luſt haben an dem Allmechtigen / vnd dein andlitz zu Gott auffheben. 27So wirſtu jn bitten / vnd er wird dich hören / vnd wirſt deine gelübde bezalen. 28Was du wirſt furnemen wird er dir laſſen gelingen / Vnd das liecht wird auff deinem wege ſcheinen. 29Denn die ſich demütigen / die erhöhet er / Vnd wer ſeine augen niderſchlegt / der wird geneſen. 30Vnd der vnſchüldige wird errettet werden / Er wird aber errettet vmb ſeiner hende reinigkeit willen.

 

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Matthäus

Mt 23,1-12

POOL

W
3

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Rede gegen die Schriftgelehrten und Phariſäer

|| →Mk 12,38-40    || →Lk 20,45-47    || →Lk 11,39-52

Verse 1-12

Luc. 11.

 

 

 

 

 

 

 

Mar. 10.

DA redete Jheſus zu dem Volck / vnd zu ſeinen Jüngern / 2vnd ſprach / Auff Moſes ſtuel ſitzen die Schrifft­ge­ler­ten vnd Phariſeer / 3Alles nu was ſie euch ſagen / das jr halten ſollet / das haltet vnd thuts / Aber nach jren wercken ſolt jr nicht thun / Sie ſagens wol / vnd thuns nicht. 4Sie binden aber ſchwere vnd vntregliche Bürden / vnd legen ſie den Menſchen auff den hals / Aber ſie wöllen die ſelben nicht mit einem finger regen. 5Alle jre werck aber thun ſie / das ſie von den Leuten geſehen werden. Sie machen jre Denckzedel breit / vnd die Seume an jren Kleidern gros. 6Sie ſitzen gerne oben an vber Tiſſch / vnd in den Schulen / 7vnd habens gerne / das ſie gegrüſſet werden auff dem Marckt / vnd von den menſchen Rabbi genant werden.

 

 

 

(Auff Moſes ſtuel ſitzen)

Wenn man an­ders vnd mehr denn Moſes geſetz leret / ſo ſitzet man nicht auff Moſes ſtuel / darumb ver­wirfft er auch her­nach jre werck vnd menſchen lere.

 

 

 

 

 

 

Luc. 14. 18.

 

 

 

 

 

 

 

8ABer jr ſolt euch nicht Rabbi nennen laſſen / Denn einer iſt ewer Meiſter / Chriſtus / Ir aber ſeid alle brüder. 9Vnd ſolt niemand Vater heiſſen auff erden / Denn einer iſt ewer Vater / der im Himel iſt. 10Vnd jr ſolt euch nicht laſſen Meiſter nennen / Denn einer iſt ewer Meiſter / Chriſtus / 11Der gröſſeſt vnter euch / ſol ewer diener ſein / 12Denn wer ſich ſelbs erhöhet / der wird ernidriget / Vnd wer ſich ſelbs ernidriget / der wird erhöhet.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
 
Gedankenpause Text: Kommt her zu mir! Ich will Euch Ruhe geben und erfrischen. (Mt 11,28)

Die Einladung zum Glauben

Die Sonntage der Trinitatiszeit möchten dazu anleiten und dabei behilflich sein, Glauben zu finden und zu leben.

Wer mag, kann in den vielen biblischen Textempfehlungen dieser Sonntage selbst nachforschen, was Glauben meint. Sie erzählen vom Wissen, von den Erfahrungen und vom Glauben anderer Menschen in unterschiedlichen Formen: als Geschichten, als Gleichnisse, als Reden, als Lieder oder als Sprüche.

Wer dann dazu bereit ist, kann versuchen, christlichen Glauben im Alltag zu entdecken und hier und da für sich selbst anzuwenden. Durchaus in kleinen Schritten und Stück für Stück, jedoch immer wieder.

Damit das Glaubensbekenntnis keine leere Formel bleibt, die nur zu gegebenen Anlässen aus der Schublade holt wird, sondern gelebtes Leben ausdrückt:

Ich glaube an Gott, den Vater. Und an Jesus Christus. Und an den Heiligen Geist.

Glaube und lebe danach!

Dies ist die Aufforderung zur Tat, der »Call-to-action«, zu der alle Sonntage der Trinitatiszeit immer wieder mit aller gebotenen Festlichkeit einladen:

Glaube und lebe danach!

So, wie Martin Luther sich eingeladen fühlte nach einer vielfach wiederholten Meditation über einen ganz bestimmten Bibeltext:

Biblia D. Mart. Luth. M·D·XLV·
Epiſtel S. Paul an die Römer. C.I·xvia.xvii.

 

Ich ſcheme mich des Euangelij
von Chriſto nicht.

Denn es iſt eine Krafft Gottes / die da ſelig machet /
alle / die daran gleuben /

Sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit /
die fur Gott gilt /
welche kompt aus glauben in glauben /
Wie denn geſchrieben ſtehet

Der Gerechte wird ſeines Glaubens leben.

→Römer 1,16A.17

 

Ob Sie die Einladung annehmen möchten, bleibt Ihnen überlassen.

Erläuterungen zum Text Römer 1,16a.17

Vision, Mission, Strategie

Der kurze Text →Römer 1,16A.17 ist äußerst modern konzipiert. Er enthält alle wesentlichen Merkmale des Konzepts des heutigen sog. normativen Unternehmensmanagements, ausgedrückt auf engstem Raum: das Leitbild, die Vision, die Mission, die Strategie und die Zielvereinbarung. Darüber hinaus steckt in ihm das Grundgerüst für die Botschaften, die es zu vermitteln gilt, sowie eine klare und eindeutige Handlungsempfehlung.

 

I. Das Leitbild

Das Leitbild beantwortet im Managementkonzept die Frage »Wofür stehen wir?« und formuliert dafür das Wertesystem, das zugrunde gelegt wird.

Paulus schreibt im ersten Satz: Wir stehen für das Evangelium von Chriſto. Die Christenheit orientiert sich am Wertesystem und an den Lehren des Evangeliums.

Das Leitbild ist klar. Die erste Herausforderung, der wir uns als Leser dieses Textes stellen müssen, ist es, die Glaubenslehren und die christliche Ethik des Evangeliums zu begreifen.

 

II. Die Vision

Die Vision beantwortet die Frage »Wo wollen wir hin?« und beschreibt, welches Fernziel erreicht werden soll.

Paulus nennt die Vision für praktizierende Christen im zweiten Satz: Selig werden!

»Selig werden«, das meint: Von allen irdischen Übeln erlöst werden (wie im Vaterunser formuliert) und des ewigen Lebens teilhaftig werden (wie es im Glaubensbekenntnis ausgedrückt ist). Den Weg dahin vermittelt Paulus in den Botschaften im selben Textstück.

Die Vision ist eindeutig: Selig werden, vom Übel erlöst werden, am ewigen Leben teilhaben. Das ist das ferne Ziel, dem wir zustreben. Doch wie? Dafür bedarf es der Mission.

 

III. Die Mission

Die Mission beantwortet die Frage »Was tun wir dafür?« und nennt die Aufgabe sowie den Zweck des Unternehmens.

Paulus sieht die Aufgabe darin, die Gerechtigkeit / die fur Gott gilt zu erlangen. Den Zweck beschreibt er so: daran gleuben , also den Glauben praktizieren.

Die Mission stellt die nächste Herausforderung dar: Glauben funktioniert nicht von jetzt auf nachher. Glauben entsteht nicht allein durch das stille Bekenntnis »Ich glaube!«. Glauben möchte und muss gelebt werden. Das verlangt Engagement.

Was die Aufgabe angeht, was »Gerechtigkeit« meint, die vor Gott gilt, das ist zu ergründen, bevor wir es leben können. Das ist eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Gemeint ist die Gerechtigkeit, die sich aus dem Leitbild ableitet. Es geht also nicht um irgendeine Gerechtigkeit, wie sie beispielsweise in den Gesetzgebungen der Länder, Staaten und Nationen abgebildet ist, sondern um die vor Gott gültige, um die des Evangeliums.

Dafür muss man sich damit ernsthaft auseinandersetzen, um zu verstehen, was das Evangelium dazu sagt.

Neugierig macht uns Paulus mit seiner mahnenden Erkenntnis. Er schreibt: Das Evangelium Christi iſt eine Krafft Gottes. Sie ist es, die selig macht. Die Mission orientiert sich an der Vision »Selig werden«.

 

IV. Die Strategie

Die Strategie beantwortet die Frage »Wie wollen wir es erreichen?« und hält die mittelfristigen Ziele fest, also jene Ziele, die wir jetzt sofort ansteuern und in Kürze erreichen können. In diesem Fall meint das: zu unseren Lebzeiten, vor den fernen Zielen der Vision.

Paulus schreibt, wir erreichen das Ziel, gerecht vor Gott zu werden, aus glauben in glauben.

Die Strategie will geübt werden: Aus Glauben in Glauben, das meint, sich ständig am Glauben, am Wertesystem, am Evangelium orientieren, daraus die Kraft ziehen für zielgerichtetes Handeln, und dann danach handeln. Nicht leicht! Aber möglich.

 

V. Die Zielvereinbarung

Die Zielvereinbarung beantwortet die Frage »Wie machen wir es messbar?« und formuliert dafür das Kriterium, das für die Erfolgsmessung herangezogen wird. Woran also macht sich der Erfolg fest, wenn wir der Strategie folgen?

Paulus beschreibt die Zielvereinbarung und benennt das Messkriterium im letzten Satz:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

Diese Zielvereinbarung erscheint trivial, ist sie aber nicht: Auf der Basis seines Glaubens leben, kann schwer sein. Und gefährlich. Unglaublich viele Menschen haben bis heute dafür schon ihr Leben gegeben. Und weitere werden folgen. Die Zeitungen berichten immer wieder über religiös motivierte Misshandlungen, über Folter und Verstümmelungen brutalster Art, sowie über Tötungen und Massentötungen von Menschen. Quer durch alle Kulturen und alle Religionen. Selbst Jesus, Petrus und auch Paulus haben letztendlich ihre religiöse Haltung mit dem Leben bezahlt.

Doch auch, wenn heute in Deutschland nicht unser Leben bedroht ist, nur weil wir Christen sind, gibt es sehr viele äußere und innere Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Sie scheinen klein und harmlos zu sein. Sind sie aber nicht!

Schämen Sie sich dafür, Christ zu sein? Als Christ in der Öffentlichkeit erkannt zu werden? Schämen Sie sich dafür, »Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst!« zu sagen, wenn es angebracht ist? Halten Sie sich dann zurück?

Paulus schrieb dazu seine Haltung, die nach seiner Erfahrung sowohl die äußeren Hindernisse wie auch die inneren Hindernisse überwinden hilft:

Ich ſcheme mich des Euangelij von Chriſto nicht.

Lernen, sich nicht zu schämen. Das setzt voraus, dass man übt und erfährt, wie es sich anfühlt. Lernen aus Erfahrung.

Sich nicht schämen für seinen Glauben, weder vor sich selbst noch vor anderen, auch das kann einem sehr schwer gemacht werden. Es verlangt Mut, zu seiner inneren Haltung zu stehen. Sehr viel Mut. Und denen, die den Mut aufbringen, gehört aller Respekt dafür. Sie sind es, die das Christentum und seine Lehren tragen und weitergeben, sie schreiten voran mit ihrem Beispiel. Das ist nicht einfach in einer Welt, in der andere Werte gesellschaftlich erstrebenswert und sehr oft bedeutungsvoller sind.

Es braucht Mut. Selbst Petrus hatte es im Angesicht der Gefangennahme Jesu nicht geschafft, zu Jesus zu stehen und ihn dreimal verleugnet. Gut, diese Situation war auch brandgefährlich für ihn.

Doch wie ist es bei Ihnen zu Hause? Beten Sie? Sprechen Sie beispielsweise Tischgebete? Auch wenn Gäste dabei sind? Gehen Sie in die Kirche ihrer Gemeinde? Erzählen Sie danach über ihre Erlebnisse und über das Gehörte dort im Bekanntenkreis? Ergreifen Sie Partei, wenn gegen christliche Lehren verstoßen wird, beispielsweise in der Nachbarschaft, im Verein oder am Stammtisch? Ergreifen Sie Partei, wenn Menschen zu Opfern gemacht werden von kleinen und größeren Taten? Wenn über Dritte hergezogen wird im lockeren Tratsch unter Nachbarn und am Arbeitsplatz? Wenn eigentlich »Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!« angesagt wäre?

Sich nicht schämen und Courage zeigen, dort, wo andere schweigen, sich nicht schämen und seinem Gewissen folgen, aus Glauben in Glauben, ist wirklich nicht leicht. Doch es ist die Voraussetzung dafür, die Zielvereinbarung für praktizierten Glauben zu erfüllen.

Das schafft man nicht immer. Nicht immer ist es möglich, 100% Zielerreichung zu erbringen. Was auch nicht schlimm ist, man sollte sich nur klar darüber werden, woran es liegt, und wie man es ändern kann, wenn man seine Ziele nicht geschafft hat. Diese Reflexion hilft dabei, sich zu rüsten für das, was vor einem liegt.

 

VI. Die Botschaften

Paulus liefert uns als Empfänger dieser Zeilen in diesem Text im wesentlichen gleich drei Botschaften:

1. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt – und damit vor den Menschen! –, kommt im Glauben an das Evangelium aus dem Glauben heraus.

2. Der vor Gott und vor seinen Mitmenschen »Gerechte« wird diesen Glauben leben und danach handeln. Reden ist eins, Handeln etwas anderes.

3. Wer entsprechend handelt, braucht sich seines Glaubens und des Evangeliums nicht zu schämen. Vielmehr ist er er aufgefordert, seinen Glauben frei und unbekümmert zu leben, wobei ihm die »Kraft Gottes« behilflich ist, die im Evangelium steckt.

 

VII. Die Handlungsempfehlung

Der Text liefert die Handlungsempfehlung für jeden, der in irgendeinem Sinne gerecht leben möchte: Probiere es einmal mit dem christlichen Glauben!

Denn egal, was man glaubt, es drückt sich immer in der Einstellung zum Leben und zu den Mitmenschen, im Denken, im Reden und im Handeln aus.

Dies gilt für Christen genau so. Ihre wirkliche Einstellung und das, was sie tatsächlich glauben unabhängig von einer Taufurkunde, lässt sich nicht verbergen! Ihr Reden und ihre Taten sind Ausdruck ihrer Gesinnung. Es sind die Zeugnisse, die sie sich selbst ausstellen. Es sind die Spiegelbilder, die alle anderen um sie herum wahrnehmen und die sich nicht beschönigen lassen. Immer und Überall.

Auch und oftmals gerade im Alltag wird es sichtbar: Im Umgang mit unseren Kindern und mit unseren Eltern, mit Verwandten und Bekannten, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Im Auto, im Supermarkt und im Restaurant. Kurz: Überall dort, wo wir sind, wo wir Handeln und wo wir Spuren unseres Seins hinterlassen.

Das christliche Bekenntnis und die Erwartung, selig werden zu wollen, geht einher mit der Aufforderung, gerecht zu leben. Immer und überall. Daran wird es sich erweisen, ob man Gerecht ist vor Gott und den Menschen:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

 

Motivation und Einladung

Insofern bietet der Text die Motivation für jedes Handeln eines Christen. Er beschreibt praktiziertes Christentum.

Gleichzeitig ist er die Einladung an alle, die gerecht leben wollen, ob getauft oder ungetauft, es doch einmal mit dem christlichen Glauben zu probieren. Es kostet ja nichts.

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir haben den Text→Römer 1,16A.17als Leittext für unsere Beiträge zu den Sonntagen nach Trinitatis gewählt. In dieser Zeit stehen die Themen »Glaube« und »Gemeinde« im Vordergrund. Es geht um die Fragestellungen, was Glauben ist, wie sich Glauben zeigt und auswirkt, wie die Gemeinde Glauben umsetzen und leben kann und wie Glauben die Gemeinde formt.

Wir meinen: Neben dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis bieten die Ausführungen von Paulus wunderbare Anleitungen für praktiziertes Christentum. Sie erklären in äußert knapper Form die Beziehung Gottes zu den Menschen.

Sie finden daher unter den Leseempfehlungen auf dieser Seite weitere Artikel und Materialien, die sich mit diesem Thema, mit der Beziehung Gottes zu den Menschen, auseinandersetzen.

 
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