Gibt es einen Gott?

Gedankenpausen

Gibt es einen Gott?

Gedanken zwischen Glauben und Wissen

Ich bin Jahwe, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben als mich. (Deutsch)

Die wissenschaftlichen Beweise fehlen, und so ist dies eine Glaubensfrage, womit der Streit auch schon vorprogrammiert ist.

Wie oft wird gerne zitiert: »Glauben heißt nicht Wissen!« Diese Aussage wird vorgeschoben, um sich auf eine sehr bequeme Position zurückzuziehen, die das Nachdenken über Glaubensfragen erübrigt. Leider wird gleichzeitig denen, die über solche Fragen nachdenken oder für die Glauben Lebensinhalt ist, manchmal unbewusst und manchmal absichtlich eine gewisse Dummheit unterstellt. Das erschwert jede konstruktive Diskussion.

 

Erkenntnis im Wandel

Wissen – das impliziert den wissenschaftlichen Beweis. Und der Beweis fehlt. Wenn dieses Argument herangezogen wird, dann wird in der Diskussion allerdings übersehen, dass es der Wissenschaft bis heute nicht gelungen ist, alle wissenschaftlichen Annahmen und alle natürlichen Phänomene zu beweisen. Sogar längst bewiesene Erkenntnisse werden durch neuere Forschungen fortlaufend revidiert.

Wissenschaftliche Erkenntnis befindet sich in einem Prozess, der sich ständig weiterentwickelt und verändert. Das ist gut so! Es wäre dumm – wenn nicht sogar anmaßend! –, anzunehmen, dass unser heutiger Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse uns, unsere Welt und unser Weltbild hinreichend beschreibt. Wir würden nicht nur die Diskussion über Glaubensfragen verweigern müssen, wir würden dann auch uns und künftigen Generationen die Fähigkeit und die Erlaubnis absprechen, sich und ihr Wissen weiter zu entwickeln.

 

Ich bin Jahwe, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben als mich. (Altgriechisch)

Anregungen zum Nachdenken

Wie können wir nun diese Frage angehen? Sind Sie ein gläubiger Mensch? Ein Christ, ein Jude oder ein Moslem? Glauben Sie an Gott? Suchen Sie Bestätigung? Oder nagt der Zweifel in Ihnen? Sind Sie ein Atheist?

Welche Antwort erwarten Sie? Ich weiß nicht, ob ich es Ihnen Recht machen kann. Ich will deswegen indirekt antworten mit einem Beispiel, das Ihnen vertraut ist. Ich möchte eine Parallele ziehen zu etwas, von dem sie vermutlich glauben, es zu kennen.

Doch so viel vorweg: Ich kann die Frage für Sie nicht abschließend beantworten. Ich kann Ihnen nur etwas mitgeben, das zum Denken anregen mag.

 

Gott und die Software des Lebens – oder: Was wissen Sie über Software?

Sie wissen doch, was Software ist, oder? Wirklich? – Glauben Sie mir: Sie wissen es nicht! Das mit der Software ist eine merkwürdige Geschichte: Da ist etwas fester Bestandteil unseres Lebens geworden – wir alle sind inzwischen im Alltag dieser Sache vollkommen ausgeliefert! – und niemand weiß, was es ist.

 

Software existiert nicht

Fakt ist: Software existiert nicht! – Jedenfalls nicht so, wie Sie denken mögen. Sie lässt sich nicht wiegen, sie hat keine Länge, keine Breite und keine Höhe. Sie ist demnach kein materieller Körper, der Teil unserer dreidimensionalen Welt ist. Sie kann mit den Sinnen nicht wahrgenommen werden. Sie lässt sich nicht anfassen, nicht sehen, nicht riechen, nicht schmecken und man hört sie nicht.

»Aber ich habe doch die Software gekauft und ich habe sogar selbst Software auf eine CD kopiert!«, werden Sie vielleicht entgegnen. Ja und nein.

Wo ist sie denn nun, diese Software?, frage ich Sie!

Was Sie haben ist eine CD. Der Brenner hat keine Software darauf geschrieben. Er hat vielmehr auf der CD in eine extra dafür vorbereitete Schicht regelmäßig in Spuren mittels Laser mehr oder weniger längliche Vertiefungen gebrannt. Das sind Informationen, mit denen nur ein kompatibles CD-ROM-Laufwerk etwas anfangen kann: Es tastet diese Vertiefungen mit seinem Laser ab und erzeugt daraus Signale, mit denen eine andere, dafür bestimmte Software auf komplizierten Wegen mit Hilfe von Prozessoren und Controllern wieder etwas in Gang setzen kann, das wir Software nennen. Glauben Sie mir: Auf Ihrer CD ist keine Software!

 

Ich bin Jahwe, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben als mich. (Lateinisch)

Auswirkungen lassen sich beobachten

Wir wissen aber, dass die Software da ist, denn wir können ihre Auswirkungen beobachten. Richtig. Aber das ist es auch schon. Und zwar nur das: Auswirkungen lassen sich beobachten! Das allerdings ist eine sehr wichtige Erkenntnis! Das sollten Sie sich merken!

Die Existenz von Software lässt sich nur durch ihre Aktivität zur Laufzeit feststellen.

Laden wir beispielsweise in einen Computer ein bestimmtes Programm, wird die Software bestimmte Reaktionen des Computers auslösen: Auf dem Bildschirm erscheinen Bilder, Grafiken und Daten. Verantwortlich ist diese spezielle Software – das wissen wir und nehmen deshalb an, dass das, was wir sehen, die Software sei.

Doch das ist falsch! Das sind ihre Auswirkungen. Das sind unter anderem der auf die Farbmaske des Monitors ausgerichtete Elektronenstrahl der Bildröhre oder LCDs, die auf dem Monitor aufleuchten. Erst sie machen Bilder auf Monitoren sichtbar.

Die Software bewirkt zwar ursächlich die Ausrichtung des Elektronenstrahls oder das Leuchten der LCDs, doch wo ist sie? In der CPU? Im Speicher des Systems? Ja und nein – sie muss da sein! – doch selbst, wenn Sie den Hauptprozessor und alle Speicher-Chips Ihres Computers aufbrächen: Sie würden keine Software finden. Tun Sie es bitte nicht!

 

Programme sind keine Software

Befragen wir doch Fachleute: die Programmierer beispielsweise! Aber die kennen Software auch nicht. Programmierer kennen Programme. Und die lieben sie. Sie schreiben sie in einer speziell dafür erfundenen, eigentümlichen Sprache – die übrigens kein Computer versteht! – und sie befinden sich während des Schreibens und Programmierens ganz weit entfernt von jeder Software.

Erst, wenn diese Programme anderen Programmen zur Verarbeitung übergeben werden, wenn durch bestimmte Verfahren der Programmübersetzung mit Hilfe von Interpretern, Compilern und Assemblierern gearbeitet wird, dann wird aus diesen Programmen Software – der Stoff, der Maschinen Leben einhaucht.

 

Ich bin Jahwe, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben als mich. (Hebräisch)

Software – ein energetischer Zustand

Wenn Software keine Materie ist, dann kann sie physikalisch betrachtet nur Antimaterie oder Energie sein. Und obwohl sich manch ein Programm schon ins Nichts verabschiedet hat, ist Software sicher keine Antimaterie.

Software ist vielmehr ein flüchtiger, energetischer Zustand, der sich nach bestimmten Regeln konzipieren und variieren lässt und sich ständig ändert. Regeln, die die Ingenieure beherrschen, die Compiler und Assemblierer für Programmierer bauen.

Diese Ingenieure arbeiten an der Grenzschicht zwischen Programm und Software. Aber auch sie sind niemals durch diese Grenzschicht hindurch gestoßen.

Software ist also Energie. Jedoch ist diese Energie äußerst gering. Maschinen können sie nicht direkt nutzen. Deshalb wird die Energie mit Hilfe zahlloser Schalter und Verstärker nutzbar gemacht, also mit winzigen, komplizierten Transistorengeflechten, die millionenfach auf jeden Computer-Prozessor gebrannt sind, und mit Steuereinheiten, die geeignet sind, bestimmte Geräte anzutreiben, wie beispielsweise Grafikarten für Monitore. So lassen sich die energetischen Zustände der Software auswerten, um Maschinen Arbeitsbefehle zu erteilen.

Ein PC-Prozessor reagiert ebenso auf Befehle aus der Software wie ein Chip im Handy, im Auto oder in der Armbanduhr.

Die Prozessoren arbeiten stur Anweisungen ab, die ihnen zu bestimmten Energiemustern der Software vorgegeben sind. Sie tasten diese Muster ab, verarbeiten sie und senden daraufhin definierte Signale an die vorgesehenen Peripheriegeräte: Drucker beginnen zu drucken, Monitore zeigen Bilder, Uhren ticken, Fräsköpfe fressen sich durch Stahl usw., usw. Ohne Software sind all diese Prozessoren, Speicher, Chips und CPUs nur eine funktionslose Masse aus Silizium, Plastik und Gold. So weit, so gut.

Sie sind aber immer noch sicher, dass es Software gibt, oder? Gut so.

 

Biologische Maschinen brauchen Software

Lange, bevor die ersten Maschinen oder elektronischen Geräte erfunden wurden, gab es bereits Hochleistungssysteme auf biologischer Basis: Pflanzen, Tiere und Menschen.

Zwar sind die Baumaterialien dieser Systeme grundsätzlich von denen moderner Maschinen und Geräte zu unterscheiden, aber sie sind wie bei diesen so zusammengestellt, dass das Gesamtsystem bestimmten Zwecken dient. – Und: Sie brauchen Software!

 

Was ist Leben?

Wissen Sie, was Leben ist? Bewegen Sie doch mal Ihren rechten Zeigefinger. – Warum hat das wohl funktioniert? Was denken Sie? Etwa weil Ihr Gehirn über Nervenbahnen den Muskeln Impulse zuführte? Weil Muskeln reagierten, die mit Sehnen über Gelenke geleitet sind und Blut die nötige Energie lieferte? – Ich gebe zu: Dies ist stark vereinfacht dargestellt, aber ein hinreichendes Bild, das uns Laien zum Verständnis eines hochkomplexen Vorgangs genügen mag.

Aber dieses vereinfachte Bild ist grundlegend falsch! Das ist ebenso falsch, als würde behauptet werden, in einem Computer sorgten der Prozessor, der Datenbus, die Grafikkarte, der Monitor und etwas Strom für ein Bild auf dem Bildschirm. Das alles sind nur die nötigen physikalischen und technischen Komponenten, um die ausgewerteten energetischen Zustände, die Software, umzusetzen, die ursächlich für das Bild sorgen. Muskeln, Sehnen, Blut, Nervenbahnen und Impulse sind die biologischen Komponenten, die es braucht, um umzusetzen, was etwas Unbekanntes ursächlich ausgelöst hat.

Warum also hat sich Ihr Zeigefinger bewegt? Weil Sie es so wollten? Stimmt! Aber das hieße ja, Ihr Wille ist in der Lage – übertragen wir das einmal auf die Funktionsweise eines Computers! – eine Art »Programm« zu schreiben, das irgendwie durch irgendwelche »Compiler« und »Assemblierer« in energetische, biologische oder chemische Zustände gewandelt wird. Es durchläuft zahllose »Schalter«- und »Transistorengeflechte« im Gehirn, und seine energetischen, biologischen oder chemischen Muster regen an, dass die »Steuereinheiten« bestimmter »Peripheriegeräte« im Gehirn aktiviert werden und Signale über Leitungen laufen. Letztendlich krümmt sich der Finger.

 

Dann bildete Jahwe Gott den Menschen aus Staub vom Erdboden und blies in seine Nase einen Lebenshauch. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.

Die Software des Lebens

Befragen wir dazu Mediziner, werden sie zugeben, dass ihnen die Verfahren und Abläufe im menschlichen Körper bekannt sind, und dass sie fast alle nötigen Komponenten kennen. Nur eine kennen sie nicht: die »Software« dahinter, die Software des Lebens. Sie ist bis heute unbekannt.

Fällt ein Mensch ins Koma oder stirbt er gar, sind während des Komas und kurz nach Eintritt des Todes immer noch alle Komponenten vorhanden, nur scheint es, als fehle eine einzige Komponente: ein Stück des Lebens oder das Leben selbst.

Niemand kann konkret beschreiben, was das fehlende Element ist. Gehirn, Nervenbahnen, Botenstoffe, Enzyme, Hormone, Sauerstoff, Blut, Muskeln und Sehnen – alles noch da! –, aber sie genügen nicht, um einen Finger zu krümmen.

Dieser »Lebenshauch«, die Software des Lebens, muss da sein. Wir erleben ja täglich ihre Auswirkungen!

Wissenschaftler forschen danach und sie untersuchen den Ort, der maßgeblich in Frage kommt wie bei einem PC die CPU mit angeschlossenem Hauptspeicher: das Gehirn. Sie durchleuchten und sezieren, sie messen Ströme und grenzen Areale ein. Ergebnislos. Die Software »Leben« haben sie bisher nicht gefunden. Es ist wohl eine Art flüchtiger, energetischer Zustand, der sich ständig ändert und nicht eingefangen werden kann.

Könnten Ingenieure diese Software in lebenden Körpern ausfindig machen, extrahieren, zu einem Programm dekompilieren, exportieren, wieder importieren und neu kompilieren – so, wie man Software von einem Computer zum anderen überträgt! –, dann wäre es möglich, toten Körpern Leben einzuhauchen. – Eine Idee, mit der sich die Menschen in unterschiedlichen Varianten schon seit den alten Ägyptern beschäftigen, die im Mittelalter große Forscher umtrieb, die zu hässlichen Experimenten verführte, und die bis heute von Wissenschaftlern ernsthaft verfolgt wird.

Aber was hat das alles mit der einleitenden Fragestellung zu tun: Gibt es einen Gott?

 

Die energetische Kraft Gottes

Nun, die Religionen dieser Welt behaupten, es gibt eine Art energetischer Kraft, die Pflanzen, Tiere und Menschen beeinflussen oder steuern kann. Manchmal nennen sie diese Macht Gott, manchmal Herr, Vater, Jahwe, Jehova, Adonai, Allah oder sonst wie. Sie ist etwas, was existiert, aber nicht mit den Sinnen wahrgenommen, nicht gewogen und nicht gemessen werden kann. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Menschen behaupten felsenfest, Reaktionen auf diese energetische Macht waren und werden in ihrem Umfeld gesehen und erkannt. Die Auswirkungen werden beobachtet. Nur die Auswirkungen! Wie bei der Software, oder?

Niedergeschrieben wurden solche Erlebnisse beispielsweise in der Bibel, in der Thora und im Koran. Denken Sie nun bitte nicht, dass unsere Vorfahren, die solche Geschichten erzählt und solche Schriften geschrieben haben, ahnungslose, abergläubische und ungebildete Dilettanten oder gar blöd waren. Im Gegenteil: Historiker sind immer wieder fasziniert davon, wie klug und hochgebildet sie gewesen sein mussten und welch gute Beobachter unter ihnen lebten. So nebenbei: 200 Jahre Aufklärung und Humanismus haben uns zwar aus einem finsteren Mittelalter herausgeführt, konnten uns aber bis heute nicht helfen, den Menschen klüger zu machen. Wissender ja, aber nicht klüger. Doch das ist eine andere Geschichte ...

 

Am Tage, da Gott Adam schuf, machte er ihn Gott ähnlich. Als Mann und Frau schuf er sie und gab ihnen den Namen Mensch.

Von der göttlichen Kompatibilität

Wie soll man sich das nun vorstellen, diese Sache mit »Gott«? Ging Gott also einfach so auf der Erde spazieren? Wer weiß? – Wenn wir der Bibel vertrauen: durchaus! Dann tat er es in einer personifizierten Form. Aber wenn er ein körperliches Lebewesen ist, wie kann er dann in brennenden Büschen erscheinen, durch den Mund der Propheten reden, oder allgegenwärtig sein?

Der Begriff Gott umfasst mehr als nur ein körperliches Wesen. Das jedenfalls beschreiben die Autoren der biblischen Texte so. Es handelt sich um etwas, was ich energetische Kraft genannt habe. Was genau wir darunter verstehen sollen, wird uns der Evangelist Johannes weiter unten erklären.

Bis dahin: Lässt sich die göttliche Kraft mit Software vergleichen? Versuchen wir es, bisher sind die Parallelen ausreichend groß.

Was ist Software ohne Computer? Auch diese göttliche Macht, die energetische Kraft Gottes, muss sich wie ein Software-Programm in ein geeignetes – also in ein kompatibles! – Medium bewegen, dessen Komponenten steuerbar sind.

Software läuft nur auf Computern und mit Geräten, für die sie geschaffen wurde. Umgekehrt gilt das Gleiche: Computer werden so hergestellt, dass bestimmte Software auf ihnen funktioniert. Sie werden nach dem Bauplan eines Prototypen gefertigt, der in den wesentlichen Elementen die Voraussetzung für die Software erfüllt. Mit anderen Worten: Computer, auf denen die gleiche Software laufen soll, müssen in den wesentlichen Komponenten identisch sein. Unabhängig davon, wer sie hergestellt hat, wie sie aussehen und welche speziellen Zusatzteile womöglich verbaut wurden.

Der altertümliche Begriff des Ebenbildes impliziert diese Kompatibilität: Der Mensch als Ebenbild Gottes, Gott ähnlich, ist seit Jahrtausenden ein grundlegender religiöser Gedanke, der oft auf alle Lebewesen ausgedehnt wird: Gott funktioniert als Prototyp, nach dessen Bauplan in der Schöpfung die wesentlichen Merkmale für die Funktion »Leben« bei Pflanzen, Tieren und Menschen entwickelt sind.

Im übertragenen Sinn sind lebende Organismen also kompatible Medien für die Software »Gott« – oder wie immer Sie sie auch nennen wollen. So ist es möglich, dass Gott in einem brennenden Dornbusch erschien, dass er durch die Propheten redete, dass er in Jesus Christus Fleisch wurde.

 

Gott – die Software des Lebens?

Ist Gott, als »energetische Kraft« verstanden, also so etwas wie eine spezielle Software des Lebens? Eine Art Zusatzprogramm? Oder eine bestimmte Funktion darin? Sollten wir Gott womöglich als die Software des Lebens selbst, das Master-Control-Program, das »Betriebssystem« verstehen? Vielleicht. Das theologische Verständnis der Bibelautoren gibt dazu ausreichend Anlass. Wie genau hier Zuordnungen und Abgrenzungen zu treffen sind, darüber muss an anderer Stelle diskutiert werden. Welche Prioritäten wir unseren psychischen »Software-Funktionen« einräumen – bewusst und unbewusst! –, das diskutieren beispielsweise die Psychoanalytiker.

Jedenfalls kann mit diesem Modell erklärt werden, warum wir es alle haben, und warum es bei dem einen stärker und bei anderen schwächer in Erscheinung tritt.

 

Gedanken über das Unfassbare

Was nun? Überdenken Sie es! Es lässt sich nicht ernsthaft behaupten, es gibt keinen Gott. Wir kennen doch noch nicht einmal die Software-Programme, die gerade eben in unseren PCs da unter dem Schreibtisch laufen – wollen wir deshalb ihre Existenz bestreiten? Wir tun es wohlweislich nicht!

Vielleicht haben Sie selbst die Auswirkungen göttlicher Energie, der Existenz Gottes, noch nicht bewusst erkennen, sehen oder spüren können. Ebenso wenig, wie Sie die Auswirkungen von Computer-Software sehen könnten, wenn Sie keinen Monitor hätten. Doch wenn über merkwürdig klingende Begriffe erzählt wird wie Anwendungen, Games, Viren, Trojaner und Downloads, dann nicken auch Sie wissend – es geht um Software!

Dieses oftmals sehr oberflächliche, rudimentäre Wissen genügt Ihnen, und Sie glauben nicht nur, Sie sind überzeugt davon, dass es Software gibt. Obwohl Sie noch nie Software gesehen haben und obwohl sich deren Existenz immer nur indirekt, anhand der Auswirkungen, beweisen lässt.

Es mag sein, dass manche Menschen in der Lage sind, bestimmte Auswirkungen der Software »Gott« deutlich zu erkennen und einige Menschen sogar gelernt haben, sie aktiv einzusetzen.

 

Bedeutet Glauben tatsächlich »nicht Wissen«?

Gläubige wissen, dass es Gott gibt. Der Begriff Glauben in Religion und Theologie meint nicht: es könnte sein, dass es so ist, ich weiß es nicht genau, aber halte mich daran fest! Er bezeichnet das religiöse Grundgerüst, das Gedankenmodell, in dem dieses Wissen um Gott wahr ist.

Wie in wissenschaftlichen Disziplinen, so bedient man sich auch im Glauben bestimmter Axiome und Theoreme, also bestimmter Annahmen und Lehrsätze, deren Richtigkeit nur durch die fehlerfreie Beweisführung für auf sie aufbauende Erkenntnisse bestätigt wird. Selbstverständlich dürfen diese Annahmen und Lehrsätze nicht im Widerspruch zu Erkenntnissen anderer Disziplinen stehen.

Interessant ist: Bis heute ist es niemanden gelungen, zu beweisen, dass eine Existenz Gottes im Widerspruch zu den Erkenntnissen der Naturwissenschaften stünde.

 

Glauben ist nicht glauben

Das Wort glauben hat im religiösen Kontext also eine völlig andere Bedeutung als im herkömmlichen Sprachgebrauch. Es sind zwei verschiedene Wörter. Wer »Glauben heißt nicht Wissen!« als Antwort auf religiösen Glauben verwendet, der weiß das nicht! Man sollte ihm besser nicht glauben.

 

Schöpfung und Evolution

Solche grundlegenden Lehren des Glaubens, die weder bewiesen noch bestritten werden können, sind beispielsweise die Schöpfungsgeschichten. Wissenschaftlich steht ihnen scheinbar als Kontrapunkt die Evolutionstheorie gegenüber. Kritiker führen sie besonders gern als Beweis für die Unsinnigkeit religiösen Glaubens an.

Die Evolutionstheorie antwortet aber gerade an den Stellen, an denen es interessant wird, nur mit vage formulierten, oberflächlichen und abgeleiteten Argumenten, nicht, wie der Laie es vermuten mag, mit Beweisen. Viele Glieder in der Evolutionskette fehlen.

So gibt es beispielsweise in der Entwicklungsgeschichte des Menschen den Schimpansen und dann den Menschen. Der Schritt vom Affen zum Menschen ist nur eine dünne Linie auf einem Blatt Papier. Sie beruht auf einer unbewiesenen Annahme, abgeleitet aus der sehr hohen genetischen Übereinstimmung beider Lebewesen. Diese Übereinstimmung wird offiziell mit ca. 98,5% angegeben. Aber auch das ist innerhalb der Evolutionstheorie nicht einmal ein Indizienbeweis. Die Linie hat bis heute nur deshalb ihre Berechtigung, weil sie in das Bild passt – also nicht gegen die übrigen Annahmen und Beweise im Bild spricht.

Trotzdem könnte es sein, dass künftige Wissenschaftler zu ganz anderen Ergebnissen gelangen werden. Nicht vergessen werden darf zudem, dass auch die genetische Homologie des Menschen zu anderen Lebewesen sehr hoch ist, was eigentlich kaum verwundert. Der grundlegende Bauplan für Lebewesen auf der Erde ist weitgehend identisch. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig!

Je nachdem, welche Betrachtungen angestellt werden, erreichen auch Hausschweine eine genetische Übereinstimmung von über 90% mit dem Menschen. Nur: Wer kann sich ein Hausschwein als nahen Vorfahren in der Evolutionskette vorstellen? Beim Schimpansen treffen die hohe Übereinstimmung und das menschenähnliche Äußere aufeinander, um für die Annahme zu argumentieren. Die Voraussetzungen für Mutationen, die Affen zu Menschen werden lassen, scheinen ideal zu sein.

Interessant ist allerdings, dass sich diese möglichen Mutationen in der Geschichte der Welt offensichtlich nicht wiederholt haben und sich auch bis heute in Forschungslabors nicht provozieren lassen. Womöglich fand sie nie statt! Der Beweis dafür steht aus. Es fehlt das beweisende Verbindungselement, der echte Link zwischen Mensch und Schimpanse, der die hauchdünne Bleistiftlinie zwischen beiden Lebewesen druckfähig macht. Wissenschaftler auf der ganzen Welt suchen fieberhaft diesen "Missing Link". Die Beziehung Schimpanse – Mensch ist bis heute eine rein theoretische. Hätten sie das gedacht?

Uns ist klar, dass die Betrachtungen der Übereinstimmungen komplexe Wechselwirkungen von Genen, Basen und Proteinen umfassen müssen, dass weitere Faktoren eine Rolle spielen und dass einfache Auszählungen übereinstimmender Gene nicht genügen. Die Untersuchung der genetischen Übereinstimmung des Menschen mit dem Schimpansen hat gerade erst begonnen und ist längst nicht abgeschlossen.

Umgangssprachlich kann man es so formulieren: Die heutigen Wissenschaftler glauben daran, dass es sich so entwickelt hat. Sie wissen es allerdings nicht!

 

Wie entstand das Leben?

Insbesondere das erste Glied in der Evolutionskette fehlt: Wie entstand das, was wir Leben nennen? Das sind genau die Stellen, in denen die Schöpfungsgeschichten sehr konkret werden.

Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichten überlappen und ergänzen sich an vielen Stellen gegenseitig. Sie stehen keineswegs per se im Widerspruch, wenn auch die Schöpfungsgeschichten verständlicherweise mit einer Bildersprache für die Menschen ihrer Zeit aufwarten, die nur sehr schwer zu verstehen ist, und die sehr vorsichtig interpretiert werden muss.

 

Die Bibel verstehen

Bibeltexte sind schwierig. Den Menschen der damaligen Zeit fehlte es selbstverständlich am nötigen Wissen, um bestimmte Sachverhalte so ausdrücken, dass wir sie heute mit unserem Wissen leicht verstehen. Trotzdem haben sie Wege gefunden, den Menschen ihrer Zeit hoch komplexe, schwierige Themen verständlich nahezubringen. Uns dagegen fehlt es am Lebens- und Erfahrungshintergrund der damaligen Menschen, um die biblischen Texte unverfälscht zu verstehen. Das sind jedoch keine Gründe, die Beschreibungen der Bibelautoren als unglaubwürdig abzutun.

Die ältesten Handschriften biblischer Texte liegen uns in hebräischer, altgriechischer und lateinischer Sprache vor. Deutsche und anderssprachige Bibelausgaben gibt es erst seit dem 16. Jahrhundert.

Sieht man einmal vom kulturellen, regionalen und zeitgemäßen Kontext ab, in dem die Texte entstanden sind, ist es immer noch unglaublich schwer, Bibeltexte an den Sprachgebrauch der Gegenwart ihrer Leser anzupassen. Allein der Sprachgebrauch verändert sich rasant, von anderen gesellschaftlichen Veränderungen, die unser Verstehen beeinflussen, ganz zu schweigen. Neue Übersetzungen müssen entstehen, ohne sich von den ursprünglichen Aussagen zu entfernen. Das gelingt verständlicherweise nicht oft und hinkt zwangsweise der Zeit hinterher. Kein Wunder, wenn Bibeltexte auf Unverständnis stoßen – im wahrsten Sinne des Wortes!

 

Die Idee im Experiment

Wagen wir es! Versuchen wir einmal eine Anpassung eines Bibeltextes aus dem Johannes-Evangelium an unseren hier diskutierten Vergleich der göttlichen Macht mit der Software des Lebens.

Wir wissen zwar noch nicht genau, was diese Software des Lebens ist, aber wir haben inzwischen eine vage Idee davon. Hält diese Idee den Texten des Evangelisten stand? In Johannes 1,1ff. heißt es:

»Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch Es geworden, und ohne Es ist nichts geworden. Was geworden ist – in ihm war das Leben.«

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch Es geworden. Und ohne Es ist nichts geworden. Was geworden ist - in ihm war das Leben.

Wechseln wir nun einige wenige Wörter aus und glätten den Text geringfügig:

»Im Anfang war die Software des Lebens, und die Software des Lebens war bei Gott, und Gott war die Software des Lebens. So war das anfangs mit Gott. Alles ist durch die Software des Lebens geworden, und ohne die Software des Lebens ist nichts geworden. Was (mit Hilfe der Software des Lebens) entstanden ist – in dem war Leben.«

Richtig: theologisch nicht perfekt. Auch die Wortwahl ist nicht perfekt, sie ist schlicht unserem Vergleich angelehnt. Nur darum ging es.

Sie können anstelle des Ausdrucks Software des Lebens für die Begriffe »Wort« und »es« auch überall den Ausdruck Lebenshauch einsetzen, oder einfach mal das Wort Leben ausprobieren. Es entstehen die gleichen Aussagen, die aber an anderen Erfahrungs- und Wissenshintergründen in unserem Gehirn andocken und womöglich das Verständnis dieses theologisch sehr schwierigen Textes noch einmal erleichtern. Aber das ist nicht wichtig.

 

Das Gottesbild im Einklang mit der Wissenschaft

Wichtig ist viel mehr, dass sich herauskristallisiert, welches Gottesbild der Evangelist hatte: Er sah einerseits Gott, ein personifiziertes Wesen, und andererseits die energetische Lebenskraft. Er sah beide als eine zusammengehörige Einheit, die wir meinen, wenn wir von Gott sprechen. Er sah beides im Begriff Gott identisch. In etwa so, wie wir Menschen nicht nur aus Körpern bestehen, sondern erst das »Ich« als zweite Komponente unsere Persönlichkeit ausmacht.

Gott gab in der Schöpfung diese energetische Lebenskraft, den Lebenshauch, an Adam, an den Menschen, an die Tiere und Pflanzen weiter. Die Organismen der Schöpfung hatten Körper nach einem Bauplan, der sicherstellt, dass diese Lebenskraft aktiv werden kann. Nur das, was diese Lebenskraft besitzt, lebt.

Dies ist eine Vorstellung, die modernen, wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht widerspricht: Die Lebenskraft kann nur weitergegeben werden, sie wird vererbt. Sie kann nicht aus dem Nichts heraus entstehen. Wenn Organismen sie besitzen, leben sie. Leben können nur Organismen, die bestimmte Voraussetzungen nach einem bestimmten Bauplan, basierend auf dem genetischen Code, besitzen.

Hier erklärt sich recht einfach, warum die genetische Übereinstimmung aller Lebewesen recht hoch ist, ja, recht hoch sein muss! Hat die Lebenskraft einen Organismus verlassen, ist er tot. Ist der genetische Code stark verändert, kann das dazu führen, dass ein Organismus nicht lebensfähig ist.

 

Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Das Wort ist Leben

Der Evangelist nennt diese Lebenskraft »Wort«. Wie kommt er darauf? Wie meint er das?

Das gesprochene Wort und der Atem oder der Hauch sind in der alltäglichen Begriffswelt eng miteinander verbunden. Beim Sprechen atmen wir aus. Ein Hauch tritt über unsere Lippen. Sprechen erlaubt es, Anweisungen zu geben und Namen zu rufen. Das sind bis heute sehr oft Zeichen für Macht. Wort steht also für Hauch, Sprechen und Macht.

Hauch und Namen rufen sind in der theologischen Begriffswelt eng beieinander. In der Schöpfungsgeschichte sind zwei Dinge maßgeblich bei der Erschaffung des Menschen: »den Lebenshauch einblasen« und » einen Namen geben. «

 

» ... und blies in seine Nase einen Lebenshauch. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.« (Genesis 2,7)

»Als Mann und Frau schuf er sie und gab ihnen den Namen Mensch.« (Genesis 5,1f.)

Für die Autoren der Schöpfungsgeschichte sind das symbiotische Komponenten, auf die spätere Autoren das Verhältnis zwischen Mensch und Gott begründen: Wer einem Ding, einer Sache, einer Pflanze, einem Tier oder einem Menschen einen Namen gibt, der besitzt, beherrscht, ist zuständig, ist verantwortlich, kümmert sich und schafft die Lebensgrundlagen.

Das sind auch heute grundlegende Verhaltensmuster im Sozialverhalten menschlicher Gesellschaften. Wir legen uns einen Hund zu und geben dem Tier einen Namen. Jedes mal, wenn wir es rufen, machen wir für jedermann, der es hört, öffentlich: Das ist mein Hund. Wir geben unseren Kindern Namen und erklären damit, dass wir die Eltern sind und Verantwortung übernehmen.

Die Autoren der Bibel sehen das Verhältnis Gottes zum Menschen genauso und wollen es so verstanden wissen, wenn Gott spricht:

»Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen: Du bist mein.« (Jesaja 43,1)

 

Das Wort – die Insignie der Macht

Die Lebensgrundlage der Schöpfung ist also der Lebenshauch. Die Verantwortlichkeit Gottes für die Schöpfung drückt sich darin aus, dass er uns einen Namen gegeben hat. Das ist das Grundmotiv aller biblischen Texte! Es durchzieht die gesamte Bibel in jedem Textstück als Basis der Beziehung Gottes zu den Menschen.

Das »Wort« des Johannes ist also eine Metapher für eine göttliche Insignie: Die Macht, Leben einzuhauchen, verbunden mit der Macht, einen Namen zu vergeben (zu rufen), als Begründung für die Verantwortlichkeit Gottes für alle Lebewesen.

Der Evangelist ist sich sicher: Alles Leben basiert auf diesem göttlichen Lebenshauch. Für ihn stand außer Frage: Es gibt einen Gott, ausgestattet mit besonderer, göttlicher Macht. Wir sollen ihn verstehen als Einheit zweier entscheidender Komponenten, die unser individuelles Dasein zeitlebens begründen.

Einerseits gaben sie unseren biologischen Körpern einst in der Schöpfung das Leben (auf welche Weise auch immer; die Bibel beschreibt es als Einhauchen durch den personifizierten Gott), und anderseits sind sie in jedem Körper präsent als vererbtes Leben, als energetische Kraft, als Software des Lebens – wie immer wir es nennen wollen!

 

Es ist eine Frage des persönlichen Verhältnisses zu Gott

Diese energetische Kraft, sie steckt in jedem von uns. Wir könnten ohne sie nicht leben. Verlässt sie den Körper, sterben wir. Sie wird gegenwärtig sein, solange es Menschen gibt, solange die Welt von Lebewesen bevölkert wird, denn sie wird vererbt. Das meint der auferstandene Christus, der sich in Galiläa von seinen Jüngern verabschiedet, in dem er genau auf diese göttliche Komponente in uns hinweist (Matthäus 28,20b):

»Ich bin bei Euch alle Tage bis an das Ende der Welt.«

Wir müssen uns nicht auf eine verzweifelte Suche nach Gott begeben, wir sind nicht allein gelassen, aber wir können auch nicht davor entfliehen: Gott lebt! – und ein Teil von ihm in jedem von uns.

Wie viele andere Menschen auch hatte König David erkannt, wie nah ihm Gott ist, und dass er ihm nicht entfliehen kann (Psalm 23,4):

»Und muss ich auch wandern im finsteren Tale, ich fürchte kein Unheil, denn Du bist bei mir. «

Der religiöse Standpunkt ist einfach und klar. Ob wir ihn akzeptieren und was wir daraus machen, das ist allein unsere Sache. Die Frage allerdings, ob es einen Gott gibt, kann sich deshalb nur auf unser persönliches Verhältnis zu einem in uns existenten Gott beziehen. Sie kann sich nur auf das Verhältnis unseres »Ichs« zu der in uns vorhandenen energetischen Lebenskraft, dem Leben selbst, beziehen.

 

Es ist Ihre Entscheidung

Diese Frage zu beantworten, das muss jedem von uns, auch Ihnen, überlassen bleiben. Ohne Zweifel werden Sie zugeben: »Ich lebe!« - Ob Sie dieses Leben und dieses »Ich« als göttliche Komponenten Ihres biologischen Organismus verstehen, das müssen Sie selbst entscheiden.

Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage: »Ich lebe!« – und deshalb aus guten Gründen antworte: »Er lebt!«, und zwar bis an das der Ende der Welt, solange es Leben gibt.

 

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Abgebildeter Text: Exodus 20,7f
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Übersetzung:
Ich bin Jahwe, dein Gott.
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Abgebildeter Text: Jesaja 43,1
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Abgebildeter Text: Exodus 20,7f
in lateinischer Sprache (Ausgabe der Vulgata)

Übersetzung:
»Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst keine anderen Götter haben als mich.«

Abgebildeter Text: Johannes 1,1-4
in deutscher Sprache (Ausgabe der Jerusalemer Bibel)

»Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch Es geworden, und ohne Es ist nichts geworden. Was geworden ist – in ihm war das Leben.«

Abgebildeter Text: Exodus 20,7f
in altgriechischer Sprache (Ausgabe der Septuaginta)

Übersetzung:
»Ich bin der Herr, dein Gott.
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Abgebildeter Text: Genesis, 2,7
in deutscher Sprache (Ausgabe der Jerusalemer Bibel)

»Dann bildete Jahwe Gott den Menschen aus Staub vom Erdboden und blies in seine Nase einen Lebenshauch. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.«

Abgebildeter Text: Genesis 5,1f.
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»Am Tage, da Gott Adam schuf, machte er ihn Gott ähnlich.
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Abgebildeter Text: Exodus 20,2f.
in deutscher Sprache (Ausgabe der Jerusalemer Bibel)

»Ich bin Jahwe, dein Gott.
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