Überblick: Zeit nach Epiphanias

Zeit nach Epiphanias

Vom 1. bis zum letzten Sonntag nach Epiphanias

Zeit nach Epiphanias

Inhalt dieser Seite

Diese Übersicht listet alle Beiträge zu den Tagen in der Zeit nach Epiphanias auf gemäß der Ordnung der evangelischen Kirchen. Die Beiträge enthalten für die Sonntage, Festtage und Gedenktage im Kirchenjahr den zugehörigen Spruch bzw. Wochenspruch, den Psalm oder Wochenpsalm, sowie die Textverweise für die angedachten Bibellesungen und Predigten im Gottesdienst und im Alltagsgebrauch.

Zu vielen Sonntagen, Festtagen und Gedenktagen finden sich weitere Informationen und kleinere Abhandlungen zu den Themen des Tages in den Beiträgen des Stilkunst-Jahreskalenders.

Die Länge der Zeit nach Epiphanias

Die Zeit nach Epiphanias folgt der Weihnachtzeit und beginnt mit dem Tag nach Epiphanias. Sie umfasst einen bis sechs Sonntage, abhängig vom Osterdatum. In jedem Jahr gibt es den Letzten Sonntag nach Epiphanias. Die übrigen fünf Sonntage stellen im Kalender den Puffer dar, der für das bewegliche Datum des Osterfestes vor Ostern benötigt wird.

Hinweis: Kalenderreform im Probelauf

Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Perikopenordnung1 in den evangelischen Kirchen (EKD, UEK und VLEKD)2 ist eine moderate Nachjustierung des Kirchenjahrs vorgesehen.

Der Revisionsvorschlag betrifft die Zeit nach Epiphanias und die Zeit vor der Passionszeit. Er sieht vor, dass es künftig nur noch vier Sonntage nach Epiphanias gibt. Der 1., 2. und letzte Sonntag nach Epiphanias sind immer im Kalender enthalten. Nur der 3. Sonntag nach Epiphanias kann künftig noch entfallen, nämlich dann, wenn der 6. Januar ein Sonntag ist.

Dadurch läuft die erweiterte Weihnachtszeit in jedem Jahr bis Anfang Februar und schließt Lichtmess (Darstellung des Herrn) am 2. Februar mit ein.

Der 4. und 5. Sonntag nach Epiphanias werden gestrichen. Dafür gibt es neu den 5. und 4. Sonntag vor der Passionszeit, die vor Septuagesimae liegen. Zusammen mit dem 3. Sonntag nach Epiphanias übernehmen die ersten vier Sonntage der Vorpassionszeit inklusive Septuagesimae und Sexagesimae die Pufferung des beweglichen Osterdatums.

 

1 Veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«

2 Abkürzungen:
EKD: Evangelische Kirche in Deutschland
UEK: Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland
VELKD: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands

Die Beiträge in diesem Kalender
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1. Sonntag nach Epiphanias 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

Mehr dazu in diesem Artikel.
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2. Sonntag nach Epiphanias 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

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3. Sonntag nach Epiphanias 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

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4. Sonntag nach Epiphanias 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

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5. Sonntag nach Epiphanias 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

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Letzter Sonntag nach Epiphanias 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

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Die Bibel lesen

Die biblischen Texte, auf die in den Artikeln verwiesen wird, sind nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle interessierten Leser, unabhängig davon, ob sie sich mit dem Christentum verbunden fühlen, oder nicht. Sie sind besonders geeignet für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und sich für die Bibel in der praktischen Anwendung interessieren.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Die Texte aus der Lutherbibel von 1545

Für etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch und die Psalmen) verwenden wir die Schreibweise und die Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545: Luther-Deutsch in Frakturschrift.

Frakturschrift statt Antiqua

Wir haben uns nach reiflicher Überlegung entschieden, diese Texte weitgehend in Frakturschrift zu setzen. Gleichzeitig sind wir bemüht, möglichst dicht an das Satzbild des Originals heranzukommen, bis hin zur Wahl der richtigen Schrifttypen, so z. B. im Psalter, trotz aller Hindernisse, die uns Internet-Browser für typografische Arbeiten entgegenstellen.

Das Satzbild als Lesehilfe

In der Lutherbibel wurde Typografie ähnlich wie in alten Handschriften genutzt, um einerseits ein ansprechendes Design zu erreichen, aber andererseits, um bestimmte Aussagen zu erzielen, die weit über die Bedeutung der Buchstaben allein hinausgehen. Dies alles würde beim Satz mit einer einfachen und einheitlichen Antiqua-Schrift, wie wir es aus der Zeitung gewohnt sind, verloren gehen.

Der Geist der Reformation

Sprachlich sind diese Texte gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für Meditationen über ihre Botschaften und über die gewaltige Aussagekraft, die in so machen Wörtern, Begriffen und Formulierungen steckt.

Diese Texte treten an als Zeitzeugen für den Geist des 16. Jahrhunderts und für den Geist der Reformation. Beide wirken bis heute in unsere Sprache, in unsere Kultur und in unser religiöses Verständnis hinein.

Sabrina

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