Luxor | Der Tempelkomplex

Titelbild Luxor mit dem ägyptischen Namen der Tempelanlage in Hieroglyphen

Luxor

Die Tempelanlage

Der Tempel Ipet-Reset

Hieroglyphen Tempel Ipet-reset | Luxor

Im alten Ägypten war Luxor ein Tempelbezirk der Königsmetropole Theben und hieß Ipet-Reset, was soviel wie »Südlicher Harem des Amun [von Karnak]« bedeutet. Geographisch befindet sich die Tempelanlage auf dem östlichen Nilufer, südlich von Karnak. Beide Tempelbezirke, der von Karnak und der von Luxor, waren mit einer Prozessionsstraße verbunden, die von hunderten von Sphingen gesäumt war. Anlässlich wichtiger Amun-Feste führten Priester Prozessionen zwischen den Heiligtümern der beiden Tempel auf einem kilometerlangen Weg.

Religiös waren beide Tempelanlagen als eine Einheit zu Ehren des Gottes Amun zu verstehen, der seinen Sitz in Karnak hatte. Mit der Fertigstellung der Tempelanlagen der Maat-ka-Ra Hatschepsut in Deir el-Bahari, kam ein drittes Element dazu, das nun ganz Theben großflächig umspannte.

Wie fast alle großen Tempelanlagen erlebte auch der Tempelkomplex von Luxor zahlreiche Erweiterungen und Umbauten durch die jeweils herrschenden Pharaonen. Wir finden heute beispielsweise Bauten, Statuen und Obelisken von Maat-ka-Ra Hatschepsut, von Thutmosis III., von Ramses II. von Nektanebos I. und von Alexander dem Großen.

Die Tempelanlage diente vorrangig für zwei Zeremonien: Einerseits wurde sie in das Opet-Fest eingebunden, bei dem symbolhaft die göttliche Heilige Hochzeit gefeiert wurde, verbunden mit der Zeugung des »Ka« des Pharao (also mit der Zeugung des Pharaos selbst) und mit der Legitimierung und Krönung des Königs. Dieses Fest begingen die Ägypter zunächst über 11 Tage, später über insgesamt 27 Tage. Anderseits feierte man hier alljährlich die Vereinigung des Königs mit seinem göttlichen »Ka«, die wiederum seine Abstammung belegte und seine außergewöhnliche Lebenskraft (»Ka«) hervorhob, die ihn über alle Menschen stellte und zum Mittler zwischen den Menschen und den Göttern machte.

Icon Creative Commons CC BY SA  43 Fotos der Tempelanlage
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Im alten Ägypten war Luxor ein Tempelbezirk der Königsmetropole Theben und hieß Ipet-Reset, was soviel wie »Südlicher Harem des Amun [von Karnak]« bedeutet. Geographisch befindet sich die Tempelanlage auf dem östlichen Nilufer, südlich von Karnak. Beide Tempelbezirke, der von Karnak und der von Luxor, waren mit einer Prozessionsstraße verbunden, die von hunderten von Sphingen gesäumt war. Anlässlich wichtiger Amun-Feste führten Priester Prozessionen zwischen den Heiligtümern der beiden Tempel auf einem kilometerlangen Weg.

Religiös waren beide Tempelanlagen als eine Einheit zu Ehren des Gottes Amun zu verstehen, der seinen Sitz in Karnak hatte. Mit der Fertigstellung der Tempelanlagen der Maat-ka-Ra Hatschepsut in Deir el-Bahari, kam ein drittes Element dazu, das nun ganz Theben großflächig umspannte.

Wie fast alle großen Tempelanlagen erlebte auch der Tempelkomplex von Luxor zahlreiche Erweiterungen und Umbauten durch die jeweils herrschenden Pharaonen. Wir finden heute beispielsweise Bauten, Statuen und Obelisken von Maat-ka-Ra Hatschepsut, von Thutmosis III., von Ramses II. von Nektanebos I. und von Alexander dem Großen.

Die Tempelanlage diente vorrangig für zwei Zeremonien: Einerseits wurde sie in das Opet-Fest eingebunden, bei dem symbolhaft die göttliche Heilige Hochzeit gefeiert wurde, verbunden mit der Zeugung des »Ka« des Pharao (also mit der Zeugung des Pharaos selbst) und mit der Legitimierung und Krönung des Königs. Dieses Fest begingen die Ägypter zunächst über 11 Tage, später über insgesamt 27 Tage. Anderseits feierte man hier alljährlich die Vereinigung des Königs mit seinem göttlichen Ka, die wiederum seine Abstammung belegte und seine außergewöhnliche Lebenskraft (»Ka«) hervorhob, die ihn über alle Menschen stellte und zum Mittler zwischen den Menschen und den Göttern machte.

 

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