Reiner Makohl | Februar 2026
Positionen legen fest, von wo aus theologisch geklärt wird.
Die Positionen bündeln die theologischen Maßstäbe, von denen aus Stilkunst arbeitet. Sie legen keinen Zaun um das Denken, sondern benennen den Boden, auf dem geprüft wird.
Die Positionen schaffen Transparenz. Sie legen den theologischen Standort offen, von dem aus argumentiert wird, und machen deutlich, wie von diesem Standort her das Evangelium an das Wort gebunden verstanden wird und welche Konsequenzen das für kirchliche Praxis hat.
Positionen sind keine Endpunkte. Sie sind Leitlinien, an denen sich Prüfung und Kritik orientieren.