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Muss man nicht lesen, kann man aber!

Gott braucht Raum im Menschen

5. Mai 2026

Credits
Video: ©2026 by Reiner Makohl
Musik: © Bluevalley, »Fury«

Gott ist in uns – in je­der Se­kun­de un­se­res Le­bens.

Er freut sich mit uns, wenn wir uns freu­en.
Er lei­det mit uns, wenn wir lei­den.
Und er stirbt mit uns, wenn wir ster­ben.


Doch Gott ist dann nicht tot. Er durch­schrei­tet mit uns das Reich des To­des und ge­lei­tet uns zur Auf­er­ste­hung.


Einst schenk­te Gott dem Men­schen die Frei­heit zu han­deln. Nun kann der Mensch Gott in sich zu­las­sen oder aus­blen­den.


Gott ver­traut dem Men­schen. Der Mensch al­lein ent­schei­det, ob er die­sem Ver­trau­en ge­recht wird.


Der Mensch kann Gott aus­blen­den und an­de­re Men­schen aus Hass, Gier und Macht­be­ses­sen­heit zu Op­fern ma­chen.


Wenn ein Mensch zum Tä­ter wird, macht er Gott im Op­fer zum Lei­den­den. Tö­tet er ei­nen Men­schen, tö­tet er zu­gleich Gott, der in die­sem Men­schen war.
Aber Gott ist nicht tot – er hat das Lei­den und Ster­ben die­ses Men­schen durch­lebt, so wie er es am Kreuz auf Gol­ga­tha tat.


Gott bleibt beim Op­fer. Und beim Tä­ter schweigt er nicht: Das Blut des Op­fers schreit zu ihm. Er weiß es. Er ver­gisst es nicht. Am En­de wird er fest­stel­len, was war und was ist: „Ich ken­ne euch nicht.“


Op­fer ver­mei­den heißt: Got­tes Ver­trau­en nicht ent­täu­schen. Nicht zum Tä­ter wer­den.


Gott in sich selbst Raum ge­ben – im Den­ken, Re­den und Han­deln.

Reiner Makohl

Kategorien: Glaube | Hope for the Future

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