Credits
Video: ©2026 by Reiner Makohl
Musik: © Bluevalley, »Fury«
Gott ist in uns – in jeder Sekunde unseres Lebens.
Er freut sich mit uns, wenn wir uns freuen.
Er leidet mit uns, wenn wir leiden.
Und er stirbt mit uns, wenn wir sterben.
Doch Gott ist dann nicht tot. Er durchschreitet mit uns das Reich des Todes und geleitet uns zur Auferstehung.
Einst schenkte Gott dem Menschen die Freiheit zu handeln. Nun kann der Mensch Gott in sich zulassen oder ausblenden.
Gott vertraut dem Menschen. Der Mensch allein entscheidet, ob er diesem Vertrauen gerecht wird.
Der Mensch kann Gott ausblenden und andere Menschen aus Hass, Gier und Machtbesessenheit zu Opfern machen.
Wenn ein Mensch zum Täter wird, macht er Gott im Opfer zum Leidenden. Tötet er einen Menschen, tötet er zugleich Gott, der in diesem Menschen war.
Aber Gott ist nicht tot – er hat das Leiden und Sterben dieses Menschen durchlebt, so wie er es am Kreuz auf Golgatha tat.
Gott bleibt beim Opfer. Und beim Täter schweigt er nicht: Das Blut des Opfers schreit zu ihm. Er weiß es. Er vergisst es nicht. Am Ende wird er feststellen, was war und was ist: „Ich kenne euch nicht.“
Opfer vermeiden heißt: Gottes Vertrauen nicht enttäuschen. Nicht zum Täter werden.
Gott in sich selbst Raum geben – im Denken, Reden und Handeln.