Allerheiligen | 2017 - 2024

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Wissenswertes zum Tag
1.11.2017 | Allerheiligen | Gedenktag der Heiligen
 

Allerheiligen

Gedenktag der Heiligen

 
 
 Der Tag in den Jahren 2017 bis 2024
 
Festes Datum
Allerheiligen ist immer der 1. November
     
  • Der Tag Allerheiligen ist immer der 1. November eines Jahres.
 
Gesetzlicher Feiertag
Baden-Württemberg (BW) Bayern (BY)
Nordrhein-Westfalen (NW) Rheinland-Pfalz (RP)
Saarland (SL)  

Der Tag Allerheiligen ist in der Bundesrepublik Deutschland
gesetzlicher Feiertag in

  • Baden-Württemberg (BW)
  • Bayern (BY)
  • Nordrhein-Westfalen (NW)
  • Rheinland-Pfalz (RP)
  • Saarland (SL)
 
Hintergründig
Die Vorläufer Christi mit Heiligen und Märtyrern | Foto: Quelle: Wikipedia | Public Domain

Abbildung: Die Vorläufer Christi mit Heiligen und Märtyrern
Foto: Quelle: Wikipedia | Public Domain

Allerheiligen

Der Feiertag Allerheiligen geht wahrscheinlich auf ein 610 von Papst Bonifatius IV. zu Ehren Marias und aller Märtyrer in Rom eingeführtes Fest zurück. Es wurde beispielsweise in der alten mailändischen Kirche am Freitag nach Ostern gefeiert.

Papst Gregor IV. verlegte das Allerheiligenfest um 835 auf den 1. November. Zusammen mit Allerseelen (2. November) sind es Tage der katholischen Totenfeiern mit vielen Volkssitten, in denen sich vorchristliche und christliche Bestandteile mischen.

 
Gedenken im Kirchenjahr

Gedenktag der Heiligen

Erinnerung an die Kraft des Glaubens

Im evangelischen Deutschland wurde Allerheiligen jahrhundertelang begangen, verschwand aber schließlich als Festtag (anders als in den anglikanischen und skandinavischen Kirchen).

Heute findet sich der Tag als »Gedenktag der Heiligen« in den Gottesdienstordnungen. Insbesondere die lutherischen Kirchen sehen Leben und Werk etlicher Heiliger als Beispiele und Vorbilder für gelebten Glauben. Sie sehen sich gebunden an Artikel 21 der Confessio Augustana (Augsburger Bekenntnis), in dem 1530 die Protestanten, die Verfechter der Reformation, die Bedeutung der Heiligen für Kirche und Christen gegenüber Kaiser Karl V. formulierten.

Confessio Augustana

ARTIKEL 21: DIE VEREHRUNG VON HEILIGEN

Über die Verehrung von Heiligen lehren wir Folgendes: Man kann sich an Heilige erinnern, um ihrem Glauben nachzueifern. Man kann sich auch die guten Werke der Heiligen zum Vorbild nehmen; das soll entsprechend der jeweiligen gesellschaftlichen Stellung geschehen. [...] Aber die Heilige Schrift lehrt nicht, dass wir Heilige anrufen oder von ihnen Hilfe erbitten sollen, sondern sie stellt uns allein Christus hin als Mittler, Sühneopfer, Priester und Fürsprecher. Der soll angerufen werden, und er hat versprochen, dass er unsere Bitten erhören wird. Wenn wir ihn in allen Nöten anrufen, dann gefällt ihm das sehr. Im 1. Johannesbrief steht: "Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist" (1. Joh. 2,1).

 

Text der Confessio Augustana nach der lateinischen Fassung. Ausgelassen ([...]) ist ein an Kaiser Karl V. gerichtetes Handlungsbeispiel aus jener Zeit, womit ihn die Protestanten auf dem Augsburger Reichstag am 25. Juni 1530 beim Verlesen des Bekenntnisses direkt adressierten, das aber inhaltlich zum Bekenntnis nichts beiträgt.

Danach ist der Gedenktag der Heiligen ein Tag, um den Glauben zu stärken anhand der der Beispiele, die das Leben der Heiligen bietet. Es ist ein Gedenktag an die Kraft des Glaubens und an die Wirksamkeit Gottes in Menschen, ohne dabei die Person selbst zu erhöhen.

Anders als in der katholischen Kirche geht es nicht um Heiligenverehrung. Es geht erst recht nicht um Heiligenanbetung. Man soll die Heiligen weder anrufen noch Hilfe bei Ihnen suchen. Die evangelischen Kirchen kennen daher keine »Schutzheiligen«. Die Beziehung der Menschen zu Gott und zu Christus benötigt keine Vermittler. Jeder Mensch kann und soll sich unmittelbar und direkt an Gott wenden (siehe unseren Artikel→Die Macht des Betens). Der einzige Fürsprecher in allen Nöten und Anliegen ist Jesus Christus selbst.

 

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Gedenktag der Heiligen 2017

1. November

Spruch, Psalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

Mehr dazu in diesem Artikel.

 
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Allerseelen | 2. November 2017

Der Gedächtnistag Allerseelen wurde eingeführt von Abt Odilo von Cluny um 995 n. Chr., nachdem er zuvor schon in Mönchskreisen begangen worden war (seit 663 n. Chr. belegt).

Mehr darüber in diesem Artikel.
Die Macht des Betens | © Geschütztes Bildmaterial
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