1. Sonntag nach Epiphanias

Sonntag, 10. Januar 1904

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Eisenacher Ordnung

1. Evangelium  Zum TextLk 2,41-52
1. Epistel Zum TextRom 12,1-6
2. Evangelium  Zum TextJoh 1,35-42
2. Epistel Verweis2Kor 6,14 - 7,1
Alttestamentliche Lektion VerweisPs 122
→Gottesdienstordnungen

In den Landeskirchen galten zwischen 1958/1959 und 1978/1979 unterschiedliche Textordnungen.

Wahl der Kirchenordung

Altkirchliche


→ auswählen

Ei­se­na­cher


ak­tu­el­le An­sicht

 

Wir zeigen in den Kir­chen­jah­ren ab 1898/1899 bis 1977/1978 die in je­ner Zeit maß­geb­li­chen Le­se­ord­nun­gen.

Im Kirchenjahr 1903/1904 gal­ten be­vor­zugt:

  • I. Altkirchliche Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die nach wie vor der alt­kirch­li­chen Text­ord­nung folg­ten (seit Be­ginn der Re­for­ma­ti­on gül­tig; so die Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin-Bran­den­burg).
  • II. Eisenacher Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die den Emp­feh­lun­gen der Ei­se­n­a­cher Kon­fe­renz folg­ten (seit dem Kir­chen­jahr 1898/1899 ver­füg­bar; so die Evan­ge­li­sche Kir­che in Hes­sen und Nas­sau).

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
10.1.1904 | 1. Sonntag nach Epiphanias
Sonntag
 

1. Sonntag
nach Epiphanias

Grün

 

 
Bewegliches Datum
Der 1. Sonntag nach Epiphanias zwischem dem 7. Januar und dem 13. Januar
 
  • abhängig von →Epiphanias
  • der 1. Sonntag nach Epiphanias liegt
    zwischen dem 7. Januar und dem 13. Januar eines Jahres
  • Hinweis für Jahre bis 2018:
    Der 1. Sonntag nach Epiphanias kann entfallen sein (letztmals 2008).
 
Symbol: Abstand zum Christfest
 
 

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig bis 1957)

 

Die Bezeichnung Epiphanias geht zurück auf das altgriechische Wort έπιφάνεια (epiphaneia), das »Erscheinung« meint. Es bezeichnete in der frühen Kirche die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes als Inhalt des Festes, das am 6. Januar gefeiert wurde.

Unter diesem ursprünglichen Namen hat der 6. Januar Einzug gefunden in den →Kalender des Evangelischen Kirchenjahrs.

Abhängig vom Osterdatum folgen dem Tag Epiphanias im Kalender einer bis sechs Sonntage, die einfach als »Sonntage nach Epiphanias« durchgezählt werden. Der »6. Sonntag nach Epiphanias« schließt die Epiphaniaszeit ab.

 

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Die Regelung der Sonntagsfolge in der Epiphaniaszeit änderte sich ab 1957/1958 und zuletzt 2018/2019.

 

Got­tes­dienstliche Ordnungen

Symbol Evangelisch

Der evangelische

1. Sonntag
nach Epiphanias

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

 

→ in unierten und reformierten Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1977/1978

→ in lutherischen Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1956/1957

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 

Thema des Sonntags

(nach dem Evangeliumstext Lk 2,41-52 )

 

Der zwölfjährige Jeſus im Tempel

 

 

 

Spruch und Psalm für die Woche

 
Biblia
1545
 

Spruch
für die Woche

 

Vnd wir ſa­hen ſei­ne Herrligkeit / eine herrligkeit / als des eingeboren Sons vom Va­ter / voller Gnade vnd War­heit.

→Joh 1,14b

Pſalm
100
 

Psalm
für die Woche

 
 

→Psalm 100

 

 

 

Lied für die Woche

 
EG alt EG neu Titel
47 EG - O süßer Herre Jeſu Chriſt
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG alt: Nummer des Liedes in alten Evangelischen Gesangbüchern
EG neu: Nummer des Liedes im neuen Evangelischen Gesangbuch (ab 2013)

 

 

 

Die biblischen Texte für Lesung und Predigt

 
Reihe Inhalt Text für die Predigt
Reihe I:
altkirchliche Reihe
 
Epistel Zum TextRom 12,1-6
Evangelium  Zum TextLk 2,41-52
Reihe II  2. Epistel Verweis2Kor 6,14 - 7,1
2. Evangelium  Zum TextJoh 1,35-42
alttestamentliche Reihe Alttestamentliche Perikope VerweisPs 122
     

Aufbau der Leseordnung

Die Eisenacher Kon­fe­renz (ei­ne Kon­fe­renz der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen Deutsch­lands) er­ar­bei­te­te in den Jah­ren von 1888 bis 1896 eine Pe­ri­ko­pen­ord­nung für die evan­ge­li­schen Kir­chen. Sie ver­stand die alt­kirch­li­chen Pe­ri­ko­pen (Epis­tel und Evan­ge­li­um) als eine ers­te Rei­he und füg­te ihnen in ei­ner zwei­ten Rei­he ei­nen zwei­ten Text aus den Epis­teln und ei­nen zwei­ten Text aus den Evan­ge­li­en hin­zu. Die gro­ße Be­son­der­heit die­ser Ord­nung war die Ein­füh­rung ei­ner drit­ten, alt­tes­ta­ment­li­chen Rei­he, die für je­den Sonn­tag des Kirchen­jah­res erst­mals ei­nen alt­tes­ta­ment­li­chen Text bot. Die Ver­wen­dung die­ser Pe­ri­ko­pen ge­schah nicht ein­heit­lich. Ge­dacht wa­ren sie da­zu, sie wech­sel­weise im Got­tes­dienst zu ver­wen­den, so in­ner­halb ei­ner Fol­ge von vier Jah­ren:

  • im 1. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 2. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und Lek­ti­on Al­tes Tes­ta­ment
  • im 3. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 4. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und 2. Epis­tel

Da­mit er­gab sich für die Le­sun­gen ein Zyklus von vier Jah­ren und für die Pre­digt, die sich je­weils auf die Evan­ge­li­en­pe­ri­ko­pe stützte, ein Zyklus von zwei Jah­ren.

 

 

Alt­kirch­li­che Text­ord­nung in Lan­des­kir­chen

In ei­ni­gen Lan­des­kir­chen, da­run­ter die evan­ge­li­sche Kir­che Bran­den­burgs, galt in die­ser Zeit wei­ter­hin die alt­kirch­li­che Text­ord­nung. Sie kennt nur Evan­ge­li­um und Epis­tel (Reihe I in der Ei­sen­acher Text­ord­nung), die bei­de nach wie vor für die Text­lesung so­wie für die Pre­digt im Haupt- und Abend­got­tes­dienst emp­foh­len wa­ren.

 

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs nutz­te in die­ser Zeit ei­ne Pe­ri­ko­pen­ord­nung, die sich auf ei­nen Drei­jah­res­zy­k­lus stütz­te. Über die drei Jahr­gän­ge hin­weg fan­den sich die Pe­ri­ko­pen wie hier ge­nannt, al­ler­dings in an­de­rer An­ord­nung und er­gänzt um wei­te­re Pe­ri­ko­pen, die we­der in alt­kirch­li­chen Ord­nun­gen noch in der neu­en Ei­sen­acher Ord­nung be­kannt wa­ren.

Diese Ord­nung der evan­ge­li­schen Kir­che Würt­tem­bergs ist der­zeit hier nicht wie­der­ge­ge­ben.

 

Geschicht­li­che An­mer­kun­gen: Die Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen in Zei­ten des Um­bruchs

  • In den Jah­ren des na­ti­o­nal­so­zi­a­li­sti­schen Re­gi­mes gab es im Zu­sam­men­hang mit der brach­i­a­len an­ti­se­mi­ti­schen Aus­rich­tung in Po­li­tik und Ge­sell­schaft in den evan­ge­li­schen Kir­chen re­gi­o­nal In­ten­ti­o­nen, die alt­tes­ta­ment­li­che Rei­he ab­zu­schaf­fen und die an­de­ren Rei­hen im Sin­ne ei­ner Staats­rä­son zu kor­ri­gie­ren. Die­ses An­sin­nen wirk­te trotz ei­ner Be­ken­nen­den Kir­che ver­ein­zelt bis weit die Zeit nach dem 2. Welt­krieg nach.
  • Auch nach der Ver­ei­ni­gung von Lan­des­kir­chen, wie der Grün­dung von VELKD und EKD, blie­ben die Ord­nun­gen der Pre­digt­tex­te den Sy­no­den der Lan­des­kir­chen un­ter­wor­fen und ent­wickel­ten sich so­mit zu­neh­mend un­ein­heit­lich.
  • Ab dem Jahr 1957/1958, spä­tes­tens ab 1960/1961 galt dann in den meis­ten evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Kir­chen ei­ne neue Pe­ri­ko­pen­ord­nung auf Ba­sis von sechs Rei­hen, weil sich nun erst­mals nach Ei­sen­ach über Jah­re hin­weg eine lan­des­kirch­lich über­grei­fen­de und un­ab­hän­gi­ge Kon­fe­renz (Lu­the­ri­sche Li­tur­gi­sche Kon­fe­renz Deutsch­lands) mit li­tur­gisch-ho­mi­le­ti­schen Fra­gen be­schäf­tig­te und 1957 Ant­wor­ten in Form ei­ner »Ord­nung der Pre­digt­tex­te« vor­leg­te.
  • Doch die Ent­schei­dungs­ho­heit ob­lag nach wie vor den lan­des­kirch­li­chen Sy­no­den. Über­wie­gend unier­te und re­for­mier­te Lan­des­kir­chen nutz­ten die hier vor­lie­gen­de Ord­nung der Pre­digt­tex­te nach dem Ei­sen­acher Sche­ma wei­ter­hin bis 1977/1978 oder auch da­rü­ber hi­n­aus.
  • Bis heute gilt in man­chen evan­ge­li­schen Kir­chen und Frei­kir­chen eine Ord­nung auf Grund­la­ge der Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen im vier­jäh­ri­gen Zy­k­lus.

 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

1. Sonntag nach Epiphanias

 

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

 

Texte nach der Lutherbibel von 1545 ge­setzt nach der Vor­la­ge des Ori­gi­nals in Frak­tur­schrift mit Luthers Scho­li­on und Ver­wei­sen in den Mar­gi­nal­spal­ten. Er­gänzt um Vers­zäh­lung und Ab­schnitts­über­schrif­ten.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

Evangelium

Evangelium nach Lukas

Lk 2,41-52

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. II.

 

 

Verse 41 - 52

Aus den Kindheitsgeschichten Jesu:
Der zwölfjährige Jesus im Tempel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHeſu El­tern gien­gen alle jar gen Je­ru­ſa­lem / auff das Oſter­feſt. 42Vnd da er zwelff jar alt war / gien­gen ſie hin auff gen Je­ru­ſa­lem / nach ge­won­heit des Fe­ſtes. 43Vnd da die ta­ge vol­en­det waren / vnd ſie wi­der zu hau­ſe gien­gen / bleib das kind Jhe­ſus zu Je­ru­ſa­lem / vnd ſei­ne El­tern wu­ſtens nicht. 44Sie mei­ne­ten aber / er we­re vn­ter den Geferten / vnd ka­men eine ta­gereiſe / vnd ſuch­ten jn vn­ter den Gefreundeten vnd Bekandten. 45Vnd da ſie jn nicht funden / gien­gen ſie wi­der­umb gen Je­ru­ſa­lem / vnd ſuch­ten jn. 46Vnd es begab ſich nach dreien ta­gen / funden ſie jn im Tempel ſi­tzen / mitten vn­ter den Lerern / das er jnen zuhörete / vnd ſie fra­gete. 47Vnd alle die jm zu­hö­re­ten / ver­wun­der­ten ſich ſei­nes verſtands vnd ſei­ner antwort. 48Vnd da ſie jn ſa­hen / ent­ſatz­ten ſie ſich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND ſei­ne Mutter ſprach zu jm / Mein ſon / wa­rumb ha­ſtu vns das ge­than? Si­he / dein Va­ter vnd Ich ha­ben dich mit ſchmer­tzen ge­ſucht. 49Vnd er ſprach zu jnen / Was iſts / das jr mich ge­ſucht habt? Wiſ­ſet jr nicht / das ich ſein mus in dem / das mei­nes Va­ters iſt? 50Vnd ſie ver­ſtun­den das wort nicht / das er mit jnen re­det. 51Vnd er gieng mit jnen hin ab / vnd kam gen Na­za­reth / vnd war jnen vn­ter­than. Vnd ſei­ne Mut­ter be­hielt al­le die­ſe wort in jrem her­tzen. 52Vnd Jhe­ſus nam zu / an weis­heit / al­ter vnd gna­de / bey Gott vnd den Men­ſchen.

 

 

 

LESUNG UND ZWEITER PREDIGTTEXT

Epistel

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 12,1-6

REIHE

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XII.

 

 

Verse 1 - 2

Das Leben eines Christen ist Got­tes­dienst

 

 

Paulus schreibt:

 

ICH ermane euch / lie­ben Brü­der / durch die Barm­her­tzig­keit Got­tes / Das jre ew­re Leibe be­ge­bet zum Opf­fer / das da le­ben­dig / hei­lig / vnd Gott wol­ge­fel­lig ſey / welchs ſey ew­er ver­nünff­ti­ger Got­tes­dienſt. 2Vnd ſtellet euch nicht die­ſer Welt gleich / ſon­dern ver­en­dert euch durch ver­new­e­rung ew­ers ſin­nes / Auff das jr prü­fen mö­get / welchs da ſey der gu­te / der wol­ge­fel­li­ge / vnd der vol­ko­me­ne Got­tes wille.

 

 

 

 

 

(Vernünfftig)

S. Pau­lus heiſ­ſet hie al­le Opf­fer / Werck / Got­tes­dienſt / vn­uer­nünff­tig / wenn ſie on glau­ben vnd Got­tes er­kent­nis ge­ſche­hen.

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt:

Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde

Verse 3 - 6

 

 

 

 

→ 1.Cor. 12.

 

 

 

 

 

 

 

 

DEnn ich ſa­ge durch die Gna­de / die mir ge­ge­ben iſt / je­der­man vn­ter euch / Das nie­mand wei­ter von jm hal­te / denn ſichs ge­bürt zu hal­ten / Son­dern das er von jm me­ſſig­lich hal­te / ein jg­li­cher nach dem Gott aus­ge­tei­let hat / das mas des glau­bens. 4Denn glei­cher wei­ſe als wir in ei­nem Lei­be viel Glie­der ha­ben / aber al­le glie­der nicht ei­ner­ley Ge­ſchefft ha­ben / 5Al­ſo ſind wir vie­le ein Leib in Chri­ſto / Aber vn­ter­nan­der iſt ei­ner des an­dern Glied / 6Vnd ha­ben man­cher­ley Ga­ben nach der gna­de / die vns ge­ge­ben iſt.

 

 

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM

PREDIGTTEXT

2. Evangelium

Evangelium nach Johannes

Joh 1,35-42

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. I.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Die ersten Jünger

Verse 35 - 42

 

DES an­dern tags ſtund aber­mal Jo­han­nes / vnd zwe­en ſei­ner Jün­ger. 36Vnd als er ſa­he Jhe­ſum wan­deln / ſprach er / Si­he / das iſt Got­tes Lamb.37Vnd zwe­en ſei­ner Jün­ger hö­re­ten jn re­den / vnd fol­ge­ten Jhe­ſu nach. 38Jhe­ſus aber wand­te ſich vmb / vnd ſa­he ſie nach­fol­gen / vnd ſprach zu jnen / Was ſu­chet jr? Sie aber ſpra­chen zu jm / Rab­bi (das iſt ver­dol­metſcht / Mei­ſter) Wo bi­ſtu zur her­ber­ge? 39Er ſprach zu jnen / Kompt vnd ſe­hets. Sie ka­men vnd ſa­hens / vnd blie­ben den­ſel­bi­gen tag bey jm. Es war aber vmb die ze­hen­de ſtun­de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

40EIner aus den Zwe­en / die von Jo­han­ne hö­re­ten / vnd Jhe­ſu nach­fol­ge­ten / war An­dre­as der bru­der Si­mo­nis Pet­ri. 41Der­ſel­bi­ge fin­det am er­ſten ſei­nen bru­der Si­mon / vnd ſpricht zu jm / Wir ha­ben den Meſ­ſi­as fun­den (wel­ches iſt ver­dol­metſcht / der Ge­ſal­be­te) 42Vnd fü­ret jn zu Jhe­ſu. Da jn Jhe­ſus ſa­he / ſprach er / Du biſt Si­mon Jo­nas ſon / du ſolt Ke­phas heiſ­ſen / das wird ver­dol­metſcht / ein fels.

 

 

 

 

(Meſſias)

Chri­ſtus Grie­chiſch / Ge­ſal­be­ter deudſch / vnd Meſ­ſi­as Eb­re­iſch / iſt ein ding.

 

 

 

   Hörbuch-Videos

Aus den Kindheitsgeschichten Jesu: Der zwölfjährige Jesus im Tempel (Lk 2,41-52)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→Hörbuch-Video: Lk 2,41-52

Das Video zeigt die Ge­schich­te, in der Jesus bei ei­nem Be­such in Je­ru­sa­lem sei­nen El­tern weg­lief und erst drei Ta­ge spä­ter im Tem­pel ge­fun­den wur­de, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

Andreas und Petrus: Die ersten Jünger (Joh 1,35-42)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→ Hörbuch-Video: Joh 1,35-42

Das Video zeigt den Text der Er­zäh­lung aus der Luther­bi­bel von 1545, in der An­dre­as und Pe­t­rus Jün­ger Je­su wer­den, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Der Rückblick auf die Perikopenordnungen vergangener Jahrhunderte zeigt auf, wie sich die Verwendung der biblischen Texte in evangelischen Gottesdiensten im Laufe der Zeit veränderte.

Wir beschränken uns in den weit zurückliegenden Jahren auf Perikopenordnungen, die überwiegend in Gebrauch waren.

Durch die neue Ordnung für die Verwendung von Sprüchen, Psalmen, Bibeltexten und Liedern in Gottesdiensten sind die alten Ordnungen zwar liturgisch überholt, aber inhaltlich deswegen keineswegs falsch.

Wir möchten Sie daher ermuntern, die in alter Zeit verwendeten Perikopen zu betrachten. Nur so können Sie ergründen, ob das, worauf sich Pfarrer vor Hunderten von Jahren in Gottesdienst und Predigt stützten, auch noch heute aktuell ist. Aktuell für Sie ganz persönlich.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel ist auf unseren Seiten in Anlehnung an das Druckbild des Originals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers Intentionen, mit der Typografie Lesehilfen bereitzustellen, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 

 

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Daten historischer Kalender Deutschlands

 
Die Kalenderangaben beziehen sich historische Kalender Deutschlands (DE).
Die Datums- und Zeitangaben gelten nach Mitteleuropäischer Zeit (→MEZ).
Fehler und Irrtümer sind nicht ausgeschlossen. Alle Angaben →ohne Gewähr.