Markus 7,31-37

Das Hörbuch-Video zur Lutherbibel von 1545

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Hörbuch-Video zur Lutherbibel von 1545

Biblia

 

 

Hörbuch-Video

Die Wanderung Jesu außerhalb Galiläas

Die Heilung eines gehörlosen und stummen Mannes

Evangelium nach Markus
7,31-37

vorgelesen von Reiner Makohl

 

 

 

Gedanken zum Text

 

Evangelium nach Markus
Kapitel 7, Verse 31-37

Die Wanderung Jesu außerhalb Galiläas

Die Heilung eines gehörlosen und stummen Mannes

Einleitung

Der Text Mk 7,31-37 erzählt die Geschichten von der Heilung eines Gehörlosen, der auch nicht sprechen konnte, und davon, wie sich die Nachrichten von Jesu Heilen und Wirken im Volk gegen seinen Willen herumsprachen.

Die persönliche Dimension dieser Heilung steht für Jesu Mitgefühl und seine Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse jedes Einzelnen. Evangelische Theologen betonen, dass Gott uns in unserer individuellen Not begegnet und uns auf persönliche Weise anspricht.

Tu dich auf!

In der Erzählung spricht Jesus das Wort »Hefata!«, was »Tu dich auf!« oder »Öffne dich!« bedeutet. Diese Worte haben nicht nur eine körperliche Bedeutung für den taubstummen Mann, sondern auch eine tieferen geistlichen Sinn. Sie zeigen, dass Jesus das Gehör und das Herz der Menschen öffnen will, damit sie Gottes Wort hören und verstehen können.

In der evangelischen Lehre steht dieses »Hefata!« als Symbol für die Öffnung des Herzens für das Evangelium. Es ist ein Bild für die Notwendigkeit, dass Menschen geistlich »geöffnet« werden müssen, um die Wahrheit des Evangeliums zu empfangen.

Der Mensch ist auf Gottes Gnade angewiesen, um wirklich hören, verstehen und »richtig« über Gott reden zu können.

Gott begegnet uns auf eine sehr persönliche Weise. Wir sollten offen dafür sein.

Der Text zählt zu den altkirchlichen Perikopen und wird in den evangelischen Kirchen seit Beginn der Reformation als Evangeliumstext liturgisch verwendet am → 12. Sonntag nach Trinitatis.

Hinweis zur Ortsangabe am Textanfang:

Markus erzählt, dass Jesus zuvor im Gebiet des Libanon war (in den grentzen Tyri vnd Sidon) und nun an das Ostufer des Sees Genezareth wanderte (das Galileiſche meer). Dort spielte die Geschichte im Grenzgebiet des Hoheitsgebietes von Herodes Phillipos, dem ein großer Teil der Dekapolis (zehen Stedte) unterstand.

Siehe dazu die Karte Palästinas zur Zeit Jesu:

Titelbild
Karte aus dem Bibelatlas

→Palästina von 6 n.Chr. bis 34 n.Chr.

Die Karte zeigt die Gebietsaufteilungen und Grenzen, sowie und die bedeutenden Städte und Stätten zur Zeit Jesu.

Auf der Karte sind die zehn Städte der Dekapolis verzeichnet. Oben sind auf der Karte am Ostufer des Mittelmeeres im Libanon die Städte Tyros und Sidon zu sehen.

 

 

Liturgiegeschichtliche Verwendung
Perikope Typ Tag
1531 - 1898  

Mk 7,31-37

Evangelium

→ 12. Sonntag nach Trinitatis

1899 - 1978  

Mk 7,31-37

Evangelium

→ 12. Sonntag nach Trinitatis

Lutherische Kirchen
1958-1978
 

Mk 7,31-37

Evangelium +
Reihe I

→ 12. Sonntag nach Trinitatis

1979 - 2018  

Mk 7,31-37

Evangelium +
Reihe I

→ 12. Sonntag nach Trinitatis

seit 2019  

Mk 7,31-37

Evangelium +
Reihe III

→ 12. Sonntag nach Trinitatis

 

 

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Titelbild
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Frakturschrift ist nicht leicht zu lesen. Die Videos zeigen ausgewählte Texte aus der Lutherbibel von 1545, vorgelesen von Reiner Makohl.

 

 

Zum Gebrauch

Die Lutherbibel von 1545 ist mit ihrem Frakturzeichensatz nicht leicht zu lesen. Wir bieten Videos, in denen ausgewählte Perikopen aus den Sonn- und Feiertagsreihen vorgelesen werden.

Wir empfehlen, die Videos im Vollbildmodus zu genießen.

 

 

Credits zum Video:

©2024 by Reiner D. Makohl | www.stilkunst.de

Bibeltexte: Dr. Martin Luther, Biblia, Wittenberg 1545
Zeichensätze der Frakturschriften, Typografie & Layout,
Video: Reiner D. Makohl

Sprecher: Reiner D. Makohl
Musik: ©Bluevalley, J.S.Bach, Präludium in C-Dur, Gitarre

 

 

Text | Grafik | Webdesign | Layout:

©by Reiner Makohl | Stilkunst.de

SK Version 09.09.2026