Theologische Begriffe

Klärungen unter dem Maßstab der Wortbindung

Evangelisch gedacht
wortgebundene Klärungen zwischen Brauch, Bibel und Gegenwart

Theologische Begriffe

Klärungen unter dem Maßstab der Wortbindung

 

Begriffe, die Praxis entscheiden

 

Reiner Makohl | Februar 2026

 

Begriffe sind nicht neutral. Sie bestimmen, wie religiöse Praxis verstanden und beurteilt wird.

Worum es hier geht

 

Theologische Auseinandersetzungen schei­tern sel­ten an man­geln­der Fröm­mig­keit, meist schei­tern sie an un­kla­ren Be­grif­fen. Was ist ein Se­gen? Was meint Sa­kra­ment? Wann wird ein Sym­bol zur wirk­sa­men Grö­ße? Und was heißt ei­gent­lich Wort­bin­dung?

Die hier versammelten Be­grif­fe sind nicht le­xi­ka­lisch de­fi­niert. Sie sind Ar­beits­ins­tru­men­te. Sie die­nen da­zu, Tex­te, Tra­di­ti­o­nen und Bräu­che prü­fen zu kön­nen.

Maßstab ist die → evangelisch-reformatorische Wort­bin­dung: Gott bin­det sich an sein Wort der Ver­hei­ßung. Re­li­gi­ö­se Pra­xis darf die­ses Wort ver­an­schau­li­chen, sie darf es nicht er­set­zen.

 

 

Schluss

 

Begriffe entscheiden keine Streitfragen. Sie kon­kre­ti­sie­ren den Ver­stän­di­gungs­raum, in dem ge­prüft und un­ter­schie­den wird.

Wo Begriffe unklar bleiben, ent­ste­hen Miss­ver­ständ­nis­se.

Wo sie präzise gebraucht werden, wird sicht­bar, wo­rü­ber ge­spro­chen wird, und wo­rü­ber nicht.

Begriffe dienen nicht der Be­gren­zung, son­dern der Orien­tie­rung.

 

 

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SK Version 14.02.2026