Wer andere Menschen verachtet, handelt nicht im Sinne Jesu. Warum Glaubensbekenntnis, Taufschein und Kirchenmitgliedschaft kein Ersatz für christliches Handeln sind.
Gott lebt in jedem Menschen. Er nimmt Anteil an unserem Leben, unserem Leid und unserem Sterben. Doch wie viel Raum geben wir seinem Willen in unserem Denken, Reden und Handeln?
Gott vergibt. Aber Jesus knüpft Gottes Vergebung an eine Bedingung: Auch wir sollen anderen vergeben. Das Vaterunser macht deutlich, wie eng beides zusammengehört.
Besteht ein Anspruch auf Zugehörigkeit zur christlichen Germeinschaft, wenn bewußt gegen maßgebliche Lehren verstoßen wird? Ist menschenverachtendes Denken, Reden und Handeln, das konkrete Menschen zu Opfern macht, für den Glauben und die Zugehörigkeit zur Kirche belanglos? – Der kleine Aufsatz gibt Denkanstöße dazu.
Kann die Tötung eines Menschen gerecht sein, weil ein Gericht sie angeordnet hat? Aus christlicher Sicht: nein!
Ich stehe als Christ entschieden gegen jede vorsätzliche Tötung eines Menschen. Daran ändert sich auch nichts, wenn ein Staat sie anordnet, ein Gericht sie erlaubt oder eine Religion sie duldet, rechtfertigt oder gar verlangt.
Gott delegiert Verantwortung und schenkt dem Menschen Freiheit im Glaubensraum. Er vertraut darauf, dass der Mensch zur Antwort fähig ist und Verantwortung übernimmt. Gott nimmt die Verantwortung des Menschen nicht zurück. Genau darin liegt der Preis der Freiheit. Aber was geschieht, wenn Menschen Verantwortung doch wieder an Gott zurückdelegieren wollen?
Ein Essay, dass fragt, was passiert, wenn im Glauben neben GOTT und einem selbst das DU, der Mitmensch, keine Würdigung findet.