Viele religiöse Vorstellungen denken Glauben als eine direkte Verbindung zwischen Mensch und Gott. Der Mitmensch erscheint dann oft nur noch als Folge, Pflicht oder Nebensache.
Die Evangelien zeichnen jedoch ein anderes Bild.
Was geschieht, wenn die Beziehung zum Mitmenschen aus dem Glauben herausgelöst wird?
Was bleibt übrig, wenn nur noch die Linie zwischen ICH und GOTT bestehen soll?
Mein neues Positionsessay beschreibt Glauben als Raum gelebter Beziehung. Es fragt, warum dieser Raum implodiert, sobald das DU verschwindet.
Zum Essay:
Theologische Positionen
DU – GOTT – ICH
Das Glaubensdreieck DU – GOTT – ICH beschreibt Glauben nicht als isolierte Gottesbeziehung, sondern als Raum gelebter Verantwortung zwischen Gott und Mitmensch.
