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Muss man nicht lesen, kann man aber!

Gott delegiert – der Mensch reagiert

25. Mai 2026

Gott hilft.
Aber was, wenn der Mensch genau dort auf Gottes Hilfe wartet, wo Gott längst Verantwortung delegiert hat?

Der neue Aufsatz ent­wickelt einen un­ge­wöhn­li­chen Ge­dan­ken:
Das Evangelium be­schreibt Gott nicht als re­li­gi­ö­sen Mi­kro­ma­na­ger, son­dern als de­le­gie­ren­den Gott. Mit dem Ende der alt­tes­ta­ment­li­chen Op­fer­lo­gik ver­än­dert sich auch die Struk­tur der Got­tes­be­zie­hung. Ver­ant­wor­tung wird nicht län­ger kul­tisch ver­wal­tet, son­dern dem Men­schen über­tragen.

Doch was geschieht, wenn Men­schen Ver­ant­wor­tung wie­der an Gott rück­de­le­gie­ren wollen?

Der Text verbindet neu­tes­ta­ment­li­che Theo­lo­gie, Va­ter­un­ser, Kreuz, Ver­ge­bung und mo­der­ne Ma­na­ge­ment­be­grif­fe wie „De­le­ga­tion“ und „Rück­de­le­ga­tion“ zu einem neuen Blick auf Glau­ben, Frei­heit und Ver­ant­wor­tung.

Im Zentrum steht eine un­be­queme Frage:

Was bleibt vom Glau­ben übrig, wenn das „Du“, der Mit­mensch, aus der Be­zie­hung zwi­schen Gott und Mensch ver­schwin­det?

Zum Essay auf Stilkunst.de:


Zum Aufsatz: Der delegierende Gott
Theo­lo­gi­sche Po­si­ti­o­nen

→Der delegierende Gott

Das Evangelium be­schreibt Gott nicht als kon­trol­lie­ren­de In­s­tanz, son­dern als de­le­gie­ren­den Gott. Was ge­schieht, wenn Men­schen Ver­ant­wor­tung an Gott rück­de­le­gie­ren wol­len?

Reiner Makohl

Kategorien: Evangelisch Christsein | Kirche und Religion

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