16. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 19. September 1915

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Eisenacher Ordnung

1. Evangelium Zum TextLk 7,11-17
1. Epistel Zum TextEph 3,13-21
2. Evangelium  Zum TextMt 11,25-30
2. Epistel VerweisHebr 12,18-24
Alttestamentliche Lektion VerweisHiob 5,17-26
→Gottesdienstordnungen

In den Landeskirchen galten zwischen 1958/1959 und 1978/1979 unterschiedliche Textordnungen.

Wahl der Kirchenordung

Altkirchliche


→ auswählen

Ei­se­na­cher


ak­tu­el­le An­sicht

 

Wir zeigen in den Kir­chen­jah­ren ab 1898/1899 bis 1977/1978 die in je­ner Zeit maß­geb­li­chen Le­se­ord­nun­gen.

Im Kirchenjahr 1914/1915 gal­ten be­vor­zugt:

  • I. Altkirchliche Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die nach wie vor der alt­kirch­li­chen Text­ord­nung folg­ten (seit Be­ginn der Re­for­ma­ti­on gül­tig; so die Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin-Bran­den­burg).
  • II. Eisenacher Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die den Emp­feh­lun­gen der Ei­se­n­a­cher Kon­fe­renz folg­ten (seit dem Kir­chen­jahr 1898/1899 ver­füg­bar; so die Evan­ge­li­sche Kir­che in Hes­sen und Nas­sau).

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
19.9.1915 | 16. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

16. Sonntag
nach Trinitatis

Grün

 

 

 

Kalenderblätter
Kalender

Der 16. Sonntag nach Trinitatis in den Kirchenjahren 1914/1915 bis 1921/1922
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 

Bewegliches Datum
Der 16. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>6. September und dem 10. Oktober eines Jahres.
 
  • 16. Sonntag nach Trinitatis
  • 24. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 16. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    6. September und dem 10. Oktober eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 168 Tage nach Ostern
  • am 169. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Got­tes­dienstliche Ordnungen

Symbol Evangelisch

Der evangelische

16. Sonntag
nach Trinitatis

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

 

→ in unierten und reformierten Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1977/1978

→ in lutherischen Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1956/1957

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 

Thema des Sonntags

(nach dem Evangeliumstext Lk 7,11-17 )

 

Auferweckung des Jünglings zu Nain

 

 

 

Spruch und Psalm für die Woche

 
Biblia
1545
 

Spruch
für die Woche

 

Jhe­ſus Chriſt / Der dem Tod die macht hat genomen / vnd das Leben vnd ein vnuergenglich we­ſen ans Liecht bracht.

→2Tim 1,10b

Pſalm
102
 

Psalm
für die Woche

 
 

→Psalm 102

 

 

 

Lied für die Woche

 
EG alt EG neu Titel
280 EG 364 Was mein Gott will, das geſche allzeit
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG alt: Nummer des Liedes in alten Evangelischen Gesangbüchern
EG neu: Nummer des Liedes im neuen Evangelischen Gesangbuch (ab 2013)

 

 

 

Die biblischen Texte für Lesung und Predigt

 
Reihe Inhalt Text für die Predigt
Reihe I:
altkirchliche Reihe
 
Epistel Zum TextEph 3,13-21
Evangelium Zum TextLk 7,11-17
Reihe II  2. Epistel VerweisHebr 12,18-24
2. Evangelium  Zum TextMt 11,25-30
alttestamentliche Reihe Alttestamentliche Perikope VerweisHiob 5,17-26
     

Aufbau der Leseordnung

Die Eisenacher Kon­fe­renz (ei­ne Kon­fe­renz der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen Deutsch­lands) er­ar­bei­te­te in den Jah­ren von 1888 bis 1896 eine Pe­ri­ko­pen­ord­nung für die evan­ge­li­schen Kir­chen. Sie ver­stand die alt­kirch­li­chen Pe­ri­ko­pen (Epis­tel und Evan­ge­li­um) als eine ers­te Rei­he und füg­te ihnen in ei­ner zwei­ten Rei­he ei­nen zwei­ten Text aus den Epis­teln und ei­nen zwei­ten Text aus den Evan­ge­li­en hin­zu. Die gro­ße Be­son­der­heit die­ser Ord­nung war die Ein­füh­rung ei­ner drit­ten, alt­tes­ta­ment­li­chen Rei­he, die für je­den Sonn­tag des Kirchen­jah­res erst­mals ei­nen alt­tes­ta­ment­li­chen Text bot. Die Ver­wen­dung die­ser Pe­ri­ko­pen ge­schah nicht ein­heit­lich. Ge­dacht wa­ren sie da­zu, sie wech­sel­weise im Got­tes­dienst zu ver­wen­den, so in­ner­halb ei­ner Fol­ge von vier Jah­ren:

  • im 1. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 2. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und Lek­ti­on Al­tes Tes­ta­ment
  • im 3. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 4. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und 2. Epis­tel

Da­mit er­gab sich für die Le­sun­gen ein Zyklus von vier Jah­ren und für die Pre­digt, die sich je­weils auf die Evan­ge­li­en­pe­ri­ko­pe stützte, ein Zyklus von zwei Jah­ren.

 

 

Alt­kirch­li­che Text­ord­nung in Lan­des­kir­chen

In ei­ni­gen Lan­des­kir­chen, da­run­ter die evan­ge­li­sche Kir­che Bran­den­burgs, galt in die­ser Zeit wei­ter­hin die alt­kirch­li­che Text­ord­nung. Sie kennt nur Evan­ge­li­um und Epis­tel (Reihe I in der Ei­sen­acher Text­ord­nung), die bei­de nach wie vor für die Text­lesung so­wie für die Pre­digt im Haupt- und Abend­got­tes­dienst emp­foh­len wa­ren.

 

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs nutz­te in die­ser Zeit ei­ne Pe­ri­ko­pen­ord­nung, die sich auf ei­nen Drei­jah­res­zy­k­lus stütz­te. Über die drei Jahr­gän­ge hin­weg fan­den sich die Pe­ri­ko­pen wie hier ge­nannt, al­ler­dings in an­de­rer An­ord­nung und er­gänzt um wei­te­re Pe­ri­ko­pen, die we­der in alt­kirch­li­chen Ord­nun­gen noch in der neu­en Ei­sen­acher Ord­nung be­kannt wa­ren.

Diese Ord­nung der evan­ge­li­schen Kir­che Würt­tem­bergs ist der­zeit hier nicht wie­der­ge­ge­ben.

 

Geschicht­li­che An­mer­kun­gen: Die Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen in Zei­ten des Um­bruchs

  • In den Jah­ren des na­ti­o­nal­so­zi­a­li­sti­schen Re­gi­mes gab es im Zu­sam­men­hang mit der brach­i­a­len an­ti­se­mi­ti­schen Aus­rich­tung in Po­li­tik und Ge­sell­schaft in den evan­ge­li­schen Kir­chen re­gi­o­nal In­ten­ti­o­nen, die alt­tes­ta­ment­li­che Rei­he ab­zu­schaf­fen und die an­de­ren Rei­hen im Sin­ne ei­ner Staats­rä­son zu kor­ri­gie­ren. Die­ses An­sin­nen wirk­te trotz ei­ner Be­ken­nen­den Kir­che ver­ein­zelt bis weit die Zeit nach dem 2. Welt­krieg nach.
  • Auch nach der Ver­ei­ni­gung von Lan­des­kir­chen, wie der Grün­dung von VELKD und EKD, blie­ben die Ord­nun­gen der Pre­digt­tex­te den Sy­no­den der Lan­des­kir­chen un­ter­wor­fen und ent­wickel­ten sich so­mit zu­neh­mend un­ein­heit­lich.
  • Ab dem Jahr 1957/1958, spä­tes­tens ab 1960/1961 galt dann in den meis­ten evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Kir­chen ei­ne neue Pe­ri­ko­pen­ord­nung auf Ba­sis von sechs Rei­hen, weil sich nun erst­mals nach Ei­sen­ach über Jah­re hin­weg eine lan­des­kirch­lich über­grei­fen­de und un­ab­hän­gi­ge Kon­fe­renz (Lu­the­ri­sche Li­tur­gi­sche Kon­fe­renz Deutsch­lands) mit li­tur­gisch-ho­mi­le­ti­schen Fra­gen be­schäf­tig­te und 1957 Ant­wor­ten in Form ei­ner »Ord­nung der Pre­digt­tex­te« vor­leg­te.
  • Doch die Ent­schei­dungs­ho­heit ob­lag nach wie vor den lan­des­kirch­li­chen Sy­no­den. Über­wie­gend unier­te und re­for­mier­te Lan­des­kir­chen nutz­ten die hier vor­lie­gen­de Ord­nung der Pre­digt­tex­te nach dem Ei­sen­acher Sche­ma wei­ter­hin bis 1977/1978 oder auch da­rü­ber hi­n­aus.
  • Bis heute gilt in man­chen evan­ge­li­schen Kir­chen und Frei­kir­chen eine Ord­nung auf Grund­la­ge der Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen im vier­jäh­ri­gen Zy­k­lus.

 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

16. Sonntag nach Trinitatis

 

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

 

Texte nach der Lutherbibel von 1545 ge­setzt nach der Vor­la­ge des Ori­gi­nals in Frak­tur­schrift mit Luthers Scho­li­on und Ver­wei­sen in den Mar­gi­nal­spal­ten. Er­gänzt um Vers­zäh­lung und Ab­schnitts­über­schrif­ten.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

Evangelium

Evangelium nach Lukas

Lk 7,11-17

REIHE

EV

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VII.

 

 

Verse 11 - 17

Der Jüngling zu Nain

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ES begab ſich dar­nach / das Jhe­ſus in eine Stad / mit namen Nain / gieng / vnd ſei­ner Jünger gien­gen viel mit jm / vnd viel Volcks. 12Als er aber nahe an das Stadthor kam / Sihe / da trug man einen Tod­ten heraus der ein einiger Son war ſei­ner Mutter / vnd ſie war eine Widwe / Vnd viel Volcks aus der Stad / gieng mit jr. 13Vnd da ſie der HErr ſa­he / jamerte jn der ſel­bi­gen / vnd ſprach zu jr / Weine nicht. 14Vnd trat hin zu / vnd rü­ret den Sarck an / Vnd die Treger ſtun­den. Vnd er ſprach / Jüngling / Ich ſa­ge dir / ſtehe auff. 15Vnd der Tod­te richtet ſich auff / vnd fieng an zu reden / Vnd er gab jn ſei­ner Mutter. 16Vnd es kam ſie alle ein furcht an / vnd prei­ſe­ten Gott / vnd ſpra­chen / Es iſt ein groſ­ſer Prophet vn­ter vns auffgeſtanden / vnd Gott hat ſein Volck heim geſucht. 17Vnd die­ſe Rede von jm erſchall in das gantze Jü­di­ſche­land / vnd in alle vmbligende Lender.

 

 

 

LESUNG UND ZWEITER PREDIGTTEXT

Epistel

Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Eph 3,13-21

REIHE

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. III.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Gebet des Paulus, Fürbitte für die Gemeinde

Verse 13 - 21

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DArumb bitte ich / das jr nicht müde wer­det / vmb meiner trübſaln willen / die ich fur euch leide / welche euch eine Ehre ſind. 14Derhalben beuge ich meine Knie / gegen dem Va­ter vn­ſers HErrn Jhe­ſu Chri­ſti / 15der der rechte Va­ter iſt vber alles was da b Kinder heiſ­ſet / im Hi­mel vnd auff Erden / 16Das er euch Krafft gebe / nach dem reichthum ſei­ner Herr­lig­keit / ſtarck zu wer­den durch ſei­nen Geiſt / an dem in­wen­di­gen Men­ſchen / 17vnd Chri­ſtum zu wonen durch den glauben in ew­ren her­tzen / vnd durch die Liebe eingewurtzelt vnd gegründet wer­den / 18Auff das jr begreiffen möget mit allen Heiligen / welches da ſey die c breite / vnd die lenge / vnd die tieffe / vnd die höhe / 19Auch erkennen das Chri­ſtum d lieb­ha­ben / viel beſ­ſer iſt / denn alles wi­ſſen / Auff das jr erfüllet wer­det mit al­ler­ley e Got­tes fülle.

20DEm aber / der vberſchwenglich thun kan / vber alles / das wir bitten oder ver­ſte­hen / nach der Krafft / die da in vns wircket / 21Dem ſey Ehre in der Ge­mei­ne / die in Chri­ſto Jhe­ſu iſt / zu aller zeit / von ewigkeit zu ewigkeit / Amen.

 

 

 

1) Lateinisch: Quo ibo a ſpiritu tuo?

Dies ist der Anfang des →Psalm 139,7, was über­setzt b­edeu­tet:
Wo ſol ich hin gehen fur deinem Geiſt?

 

 

 

2) Lateinisch: Jtem, dt.: ebenso, ebenfalls

 

 

 

3) Lateinisch: Petre amas me etc.

Eine Formulierung aus dem »Hirtenauftrag« → Joh 21,15-17: Petrus, ha­ſtu mich lieb? etc.

 

 

b

(Kinder)

Es ſind auch alle Engel / alle Chri­ſten / ja auch aller Men­ſchen kin­der / Got­tes kin­der / Denn er ſie alle geſchaffen hat.

c

(Die breite)

Die lie­be beweiſet das der Glaube rechtſchaffen ſey. Der­ſel­bi­ge be­greif­fet / denn das nichts ſo breit / lang / tieff / hoch ſey / da Chri­ſtus nicht macht habe vnd helf­fen künde / Vnd fürchtet ſich nicht weder fur ſun­de / tod noch helle / es ſey breit / lang / tieff etc. Wie Pſal. 139. auch ſagt Quo ibo a ſpiritu tuo?

→*1)

d

(Lieb haben)

Viel ein gröſſer ding iſts Chri­ſtum lieb­haben / denn viel pre­di­gen kön­nen j. Cor. 3. Wiſſen blehet auff / lie­ben beſ­ſert / Jtem

→*2)

So jemand Gott lie­bet / der iſt von jm erkand / Joh. 21 Petre amas me etc.

→*3)

e

(Got­tes fülle)

Das Gott alleine in euch regiere vnd wircke / vnd jr ſein vol ſeid.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

2. Evangelium

Evangelium nach Matthäus

Mt 11,25-30

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XI.

 

 

Verse 25 - 30

Die Selbstzeugnisse Jesu:
Jesu Lobpreis des Vaters

 

Luc. 10.

 

 

 

 

Joh. 1.

ZV der ſel­bi­gen zeit ant­wor­tet Jhe­ſus / vnd ſprach / Ich prei­ſe dich Va­ter vnd HERR Hi­mels vnd der Er­den / Das du ſolchs den Wei­ſen vnd Klu­gen ver­bor­gen haſt / Vnd haſt es den Vn­mün­di­gen of­fen­ba­ret. 26Ja Va­ter / Denn es iſt al­ſo wol­ge­fel­lig ge­we­ſen fur dir. 27Alle ding ſind mir vber­ge­ben von mei­nem Va­ter. Vnd nie­mand ken­net den Son / denn nur der Va­ter / Vnd nie­mand ken­net den Va­ter / denn nur der Son / vnd wem es der Son wil of­fen­ba­ren.

 

 

(Solchs)

Das Euange­li­um vnd Glau­ben.

 

 

Verse 28 - 30

Die Selbstzeugnisse Jesu:
Der Heilandsruf

 

Kompt her zu mir / alle die jr mü­he­ſe­lig vnd be­la­den ſeid / Ich wil euch er­qui­cken. 29Ne­met auff euch mein Joch / vnd ler­net von mir / Denn / ich bin Senfft­mü­tig / vnd von her­tzen De­mü­tig / So wer­det jr Ru­ge fin­den fur ew­re See­le. 30Denn mein Joch iſt ſanfft / vnd meine Laſt iſt leicht.

 

 

 

 

(Mein Joch)

Das Creutz iſt gar ein leich­te Laſt / de­nen / die das Euan­ge­li­um ſchme­cken vnd fü­len.

 

 

 

 

  Hörbuch-Video

Die Selbstzeugnisse Jesu: Jesu Lobpreis des Vaters und der Heilandsruf (Mt 11,25-30)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→Hörbuch-Video: Mt 11,25-30

Das Video zeigt den Text der Erzählungen, in denen Jesus Gott dankt und jene Menschen zu sich ruft, die von Sorgen geplagt werden, vorgelesen von Reiner Makohl.

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Der Rückblick auf die Perikopenordnungen vergangener Jahrhunderte zeigt auf, wie sich die Verwendung der biblischen Texte in evangelischen Gottesdiensten im Laufe der Zeit veränderte.

Wir beschränken uns in den weit zurückliegenden Jahren auf Perikopenordnungen, die überwiegend in Gebrauch waren.

Durch die neue Ordnung für die Verwendung von Sprüchen, Psalmen, Bibeltexten und Liedern in Gottesdiensten sind die alten Ordnungen zwar liturgisch überholt, aber inhaltlich deswegen keineswegs falsch.

Wir möchten Sie daher ermuntern, die in alter Zeit verwendeten Perikopen zu betrachten. Nur so können Sie ergründen, ob das, worauf sich Pfarrer vor Hunderten von Jahren in Gottesdienst und Predigt stützten, auch noch heute aktuell ist. Aktuell für Sie ganz persönlich.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel ist auf unseren Seiten in Anlehnung an das Druckbild des Originals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers Intentionen, mit der Typografie Lesehilfen bereitzustellen, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 

 

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SK Version 21.06.2026  

Daten historischer Kalender Deutschlands

 
Die Kalenderangaben beziehen sich historische Kalender Deutschlands (DE).
Die Datums- und Zeitangaben gelten nach Mitteleuropäischer Zeit (→MEZ).
Fehler und Irrtümer sind nicht ausgeschlossen. Alle Angaben →ohne Gewähr.