5. Sonntag nach Epiphanias | 2017/2018

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
Kein Datum: Festtag entfällt

Kirchenjahr 2017/2018

5. Sonntag
nach Epiphanias

 

Kalender

entfällt in diesem Kirchenjahr

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Info

Der 5. Sonntag nach Epiphanias entfällt, wenn im selben Jahr der →Ostersonntag vor dem
22. April liegt (im Schaltjahr: vor dem 21. April)
.

Der Letzte Sonntag nach Epiphanias bleibt immer erhalten.

 

Wirkung in 2018

Info

Ostern ist in diesem Jahr am →Sonntag, den 1. April 2018. Der 5. Sonntag nach Epiphanias entfällt.
 

 
Kalenderblätter
Kalender

Der 5. Sonntag nach Epiphanias in den Kirchenjahren 2017/2018 bis 2024/2025

  • 2017/2018:
    entfällt
  • 2018/2019:
    entfällt
  • 2019/2020:
    entfällt
  • 2020/2021:
    entfällt
  • 2021/2022:
    entfällt
  • 2022/2023:
    entfällt
  • 2023/2024:
    entfällt
  • 2024/2025:
    entfällt
 
Bewegliches Datum
Der 5. Sonntag nach Epiphanias zwischem dem 4. Februar und dem 10. Februar
  • Nur in den Gottesdienstordnungen bis zum Kirchenjahr 2017/2018 vorhanden (tatsächlich letztmals am 6. Februar 2011).
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 5. Sonntag nach Epiphanias kann entfallen.
    Andernfalls liegt er zwischen dem 4. Februar und dem 10. Februar eines Jahres.
 

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig bis 2018)

 

Die Bezeichnung Epiphanias geht zurück auf das altgriechische Wort έπιφάνεια (epiphaneia), das »Erscheinung« meint. Es bezeichnete in der frühen Kirche die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes als Inhalt des Festes, das am 6. Januar gefeiert wurde.

Unter diesem ursprünglichen Namen hat der 6. Januar Einzug gefunden in den →Kalender des Evangelischen Kirchenjahrs.

Abhängig vom Osterdatum folgen dem Tag Epiphanias im Kalender einer bis sechs Sonntage, die einfach als »Sonntage nach Epiphanias« durchgezählt werden. Der »Letzte Sonntag nach Epiphanias« schließt die Epiphaniaszeit ab:

 

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Diese Regelung der Sonntagsfolge in der Epiphanisazeit gilt etwa ab 1952/1953 und ändert sich ab 2018/2019.

Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

5. Sonntag nach
Epiphanias

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

5. Sonntag nach Epiphanias | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Die Zeit nach Epiphanias umfasst einen bis sechs Sonntage. Die ersten fünf Sonntage können entfallen (abhängig vom Osterdatum).
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

MEin hertz iſt bereit / Gott / mein hertz iſt bereit / Das ich ſinge vnd lobe.

Halleluja.

→Ps 57,8     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Der HErr wird ans liecht bringen / was im finſtern verborgen iſt / vnd den rat der hertzen offenbaren.

→1Kor 4,5b

Pſalm
37
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 246 Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 13,24–30
Epistel Zum Text1Kor 1,(4–5)6–9
Altes Testament Zum TextJes 40,12–25
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 --- IV entfällt Zum TextHes 33,10-16
2018/2019 --- Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019.
2019/2020 ---  
2020/2021 ---  
2021/2022 ---  
2022/2023 ---  
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 1978/1979, die Reihe II für das Kirchenjahr 1979/1980 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I beginnt. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 13,24–30

EV
I
IV

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XIII.

 

 

Verse 24-30

Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen

→Verse 36-43

ER leget jnen ein ander Gleichnis fur / vnd ſprach. Das Himelreich iſt gleich einem Menſchen / der guten Samen auff ſeinen Acker ſeet. 25Da aber die Leute ſchlieffen / kam ſein Feind / vnd ſeete Vnkraut zwiſſchen den Weitzen / vnd gieng dauon. 26Da nu das Kraut wuchs / vnd Frucht bracht / Da fand ſich auch das Vnkraut. 27Da tratten die Knechte zu dem Hausvater / vnd ſprachen / Herr / haſtu nicht guten Samen auff deinen acker geſeet? Wo her hat er denn das Vnkraut? 28Er ſprach zu jnen / Das hat der Feind gethan.

 

Da ſprachen die knechte / Wiltu denn / das wir hin gehen / vnd es ausgetten? 29Er ſprach / Nein / Auff das jr nicht zu gleich den Weitzen mit ausreuffet / ſo jr das Vnkraut ausgettet. 30Laſſet beides mit einander wachſen / bis zu der Erndte. Vnd vmb der erndte zeit / wil ich zu den Schnittern ſagen / Samlet zuuor das Vnkraut / vnd bindet es in Bündlin / das man es verbrenne / Aber den Weitzen ſamlet mir in meine Schewren.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
1Kor 1,(4–5)6–9

EP
II
V

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. I.

 

 

Aus dem Abschnitt

Dank für den Segen des Evangeliums in Korinth

Fakultativ: Verse 4-5

 

ICh dancke meinem Gott alle zeit ewer halben / fur die gnade Gottes / die euch gegeben iſt in Chriſto Jheſu / 5Das jr ſeid durch jn an allen ſtücken reich gemacht / an aller Lere / vnd in aller Erkentnis.

 

 

Verse 6-9

 

6Wie denn die predigt von Chriſto in euch krefftig worden iſt / 7Alſo / das jr keinen mangel habt an jrgent einer Gaben / Vnd wartet nur auff die offenbarung vnſers HErrn Jheſu Chriſti / 8welcher auch wird euch feſt behalten bis ans ende / Das jr vnſtrefflich ſeid auff den tag vnſers HErrn Jheſu Chriſti. 9Denn Gott iſt trew / durch welchen jr beruffen ſeid zur * gemeinſchafft ſeines Sons Jheſu Chriſti vnſers HErrn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

(Gemeinſchafft)

Das iſt / Jr ſeid Mit­er­ben vnd Mit­ge­noſ­ſen al­ler gü­ter Chri­ſti.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 40,12–25

AT
III
VI

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. XL.

 

 

Aus dem Abschnitt

Iſraels unvergleichlicher Gott

Verse 12-25

 

 

 

 

 

 

→Rom. 11.

→1. Cor. 2.

WEr miſſet die Waſſer mit der fauſt / vnd faſſet den Himel mit der ſpannen? vnd begreifft die Erden mit einem Dreiling / vnd wieget die Berge mit einem gewicht / vnd die Hügel mit einer woge? 13Wer vnterrichtet den Geiſt des HERRN / vnd welcher Ratgeber vnterweiſet jn? 14Wen fragt er vmb Rat / der jm verſtand gebe / vnd lere jn den weg des Rechts? vnd lere jn die Erkentnis / vnd vnterweiſe jn den weg des verſtandes? 15Sihe / die Heiden ſind geacht wie ein Tropff ſo im eimer bleibt / vnd wie ein Scherfflin ſo in der wage bleibet / Sihe / die Inſulen ſind wie ein Steublin. 16Der Libanon were zu geringe zum Fewr / vnd ſeine Thiere zu geringe zum Brandopffer. 17Alle Heiden ſind fur jm nichts / vnd wie ein nichtiges vnd eitels geacht.

 

 

 

(Dreiling) Das iſt / mit eim Mas

dreier Finger breit.

Jeſa. 44.

48.

18WEm wolt jr denn Gott nachbilden? Oder was fur ein Gleichnis wollet jr jm zurichten? 19Der Meiſter geuſſt wol ein Bilde / vnd der Goldſchmid vber güldets / vnd machet ſilbern Keten dran. 20Des gleichen / wer eine arme Hebe vermag / der welet ein Holtz das nicht faulet / vnd ſuchet einen klugen Meiſter dazu / der ein Bilde fertige / das beſtendig ſey. 21 Wiſſet jr nicht? höret jr nicht? Iſts euch nicht vormals verkündiget? Habt jrs nicht verſtanden von anbegin der Erden? 22Er ſitzt vber dem kreis der Erden / vnd die drauff wonen ſind wie a Hewſchrecken. Der den Himel ausdehnet wie ein dünne Fell / vnd breitet ſie aus wie eine Hütten da man inne wonet. 23Der die Fürſten zu nicht machet / vnd die Richter auff Erden eitel machet / 24als hette jr Stam weder pflantzen / noch ſamen / noch wurtzel in der Erden / Das ſie / wo ein Wind vnter ſie wehet / verdorren / vnd ſie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfüret. 25Wem wollet jr denn mich nachbilden / dem ich gleich ſey? ſpricht der Heilige.

 

 

 

 

 

 

(Hebe) Das iſt / ein Opf­fer zum Göt­zen / wie die Heb­opf­fer im Ge­ſetz Mo­ſe. Wil ſa­gen / Die Rei­chen ma­chen gül­dene / die Ar­men ma­chen hült­zen Göt­zen.

a

Hew­ſchrec­ken die leicht­lich ver­jagt vnd zu­ſcheucht wer­den.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Hes 33,10-16

M1

 

 

 

 

Der Próphet Heſekiel.

 

C. XXXIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Gott richtet jeden nach ſeinem Handeln

Verse 10-16

 

DARumb / du Menſchenkind / ſage dem hauſe Iſrael / Ir ſprecht alſo / Vnſer ſünde vnd miſſethat ligen auff vns / das wir darunter vergehen / wie können wir denn leben? 11So ſprich zu jnen / So war als ich lebe / ſpricht der HErr HERR / Ich habe keinen gefallen am tode des Gottloſen / Sondern das ſich der Gottloſe bekere von ſeinem weſen / vnd lebe. So bekeret euch doch nu / von ewrem böſen weſen. Warumb wolt jr ſterben / jr vom hauſe Iſrael.

 

12VND du Menſchenkind / ſprich zu deinem Volck / Wenn ein Gerechter böſes thut / So wirds jn nicht helffen / das er from geweſen iſt. Vnd wenn ein Gottloſer from wird / So ſols jm nicht ſchaden / das er Gottlos geweſen iſt.

 

So kan auch der Gerechte nicht leben / wenn er ſündigt. 13Denn wo ich zu dem Gerechten ſpreche / Er ſol leben / Vnd er verleſſt ſich auff ſeine gerechtigkeit / vnd thut böſes / So ſol alle ſeiner fromkeit nicht gedacht werden / Sondern er ſol ſterben / in ſeiner bosheit / die er thut. 14Vnd wenn ich zum Gottloſen ſpreche / Er ſol ſterben / Vnd er bekeret ſich von ſeiner ſünde / vnd thut was recht vnd gut iſt / 15Alſo / das das Gottloſe das Pfand wider gibt / vnd bezalet was er geraubt hat / vnd nach dem wort des lebens wandelt / das er kein böſes thut / So ſol er leben / vnd nicht ſterben / 16Vnd alle ſeiner ſünden / die er gethan hat / ſollen nicht gedacht werden / Denn er thut nu was recht vnd gut iſt / darumb ſol er leben.

 

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlagen die Ordnungen der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen!

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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