Tag der Apostel Philippus und Jakobus d.J.

Montag, 0. 2009

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

Evangelium    Zum TextJoh 14,1-13
Predigt – keine Predigt vorgesehen –  
Lied EG 154, EG 250  
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot
2009 | Der Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren
Montag
 

Tag der Apostel
Philippus und Jakobus des Jüngeren

Rot

 

 
Symbol

Girolamo Savonarola

(† 23. Mai 1498 in Florenz)

Symbol

Ludwig Ingwer Nommensen

(† 23. Mai 1918 in Sigumpar, Sumatra)

Regeln

Info

Fällt der 3. Mai auf einen Sonntag, dann wird der Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren am Samstag davor oder an einem Tag in der folgenden Woche gefeiert.

 

Wirkung im Kirchenjahr 2008/2009

- keine -

 

Kalenderblätter
Kalender

Der Der Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren in den Kirchenjahren 2008/2009 bis 2015/2016
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 

Festes Datum
3. Mai
 
  • Der Der Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren
    ist immer der 3. Mai eines Jahres.

 

Gottesdienstliche Ordnung

Symbol Evangelisch

Der evangelische

Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot

Rot

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Halleluja.

→     

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 154 Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt
oder EG 250 Ich lobe dich von ganzer Seelen
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2009 - 2014 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextJoh 14,1-13
Epistel Zum Text1Kor 4,9-15
Altes Testament ./.
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2008/2009 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2008/2009 2009 I – keine Predigt vorgesehen –
2009/2010 2010 II – keine Predigt vorgesehen –
2010/2011 2011 III – keine Predigt vorgesehen –
2011/2012 2012 IV – keine Predigt vorgesehen –
2012/2013 2013 V – keine Predigt vorgesehen –
2013/2014 2014 VI – keine Predigt vorgesehen –
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen wer­den mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe I galt für das Kirchenjahr 2008/2009, danach wieder für das Kirchenjahr 2014/2015.
Die Reihe II galt für das Kirchenjahr 2009/2010. Danach wieder für das Kirchenjahr 2015/2016.

Tage ohne Predigt:
An einigen Gedenktagen war für den Gottesdienst keine Predigt vorgesehen, sondern nur die Lesung aus Epistel oder Evangelium, ggf. aus dem Altem Testament.
Wir führen die Tabelle der Predigttexte dennoch, um die absichtliche Ausslassung unmissverständlich kenntlich zu machen.

<

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

Der Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

 

Biblia
1545

Text nach der Lutherbibel von 1545.
Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM

Evangelium nach Johannes

Joh 14,1-13

LESUNG

EV

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XIIII.

 

 

Abschiedsreden:
Jesus, der Weg zum Vater

Verse 1 - 13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND er ſprach zu ſei­nen Jüngern / Ewer hertz erſchrecke nicht. Gleubet jr an Gott / ſo gleubet jr auch an mich. 2In meines Vaters hau­ſe ſind viel Wonungen. Wens nicht ſo we­re / ſo wolt ich zu euch ſa­gen / Ich gehe hin / euch die Stete zubereiten. 3Vnd ob ich hin gienge euch die Stete zu bereiten / wil ich doch wi­der komen / vnd euch zu mir ne­men / Auff das jr ſeid wo ich bin / 4Vnd wo ich hin gehe / das wi­ſſet jr / vnd den weg wi­ſſet jr auch.

 

 

 

 

 

 

 

5SPricht zu jm Thomas / HErr / wir wi­ſſen nicht wo du hin geheſt / vnd wie können wir den weg wi­ſſen? 6Jhe­ſus ſpricht zu jm / Ich bin der Weg / vnd die War­heit / vnd das Leben. Niemand kompt zum Va­ter / denn durch Mich. 7Wenn jr mich kennetet / ſo kennetet jr auch mei­nen Va­ter. Vnd von nu an kennet jr jn / vnd habt jn geſehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8SPricht zu jm Philippus / HErr / zeige vns den Va­ter / ſo genüget vns. 9Jhe­ſus ſpricht zu jm / So lang bin ich bey euch / vnd du kenneſt mich nicht? Philippe / wer Mich ſi­het / der ſi­het den Va­ter / wie ſprichſtu denn / Zeige vns den Vater? 10Gleubeſtu nicht / das ich im Va­ter / vnd der Va­ter in mir iſt? Die wort die ich zu euch rede / die rede ich nicht von mir ſelbs. Der Va­ter aber der in mir wonet / der­ſel­bi­ge thut die Werck. 11Gleubet mir / das ich im Va­ter / vnd der Va­ter in mir iſt. Wo nicht ſo gleubet mir doch vmb der Werck willen.

 

 

 

 

 

 

12WAr­lich / war­lich / Ich ſa­ge euch / Wer an mich gleubet / der wird die werck auch thun / die ich thu / vnd wird gröſſere denn die­ſe thun / Denn ich gehe zum Va­ter. 13Vnd was jr bitten wer­det in meinem Namen / das wil Ich thun / Auff das der Va­ter geehret wer­de in dem Sone.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 4,9-15

LESUNG

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Gegen die Selbstüberhebung der Korinther

Verse 9 - 13

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH halte aber / Gott habe vns Apo­ſtel fur die allergeringſten dar­ge­ſtel­let / als dem Tode vber­ge­ben. Denn wir ſind ein Schaw­ſpiel wor­den der Welt / vnd den En­geln / vnd den Men­ſchen. 10Wir ſind Narren vmb Chri­ſtus willen / Jr aber ſeid klug in Chri­ſto. Wir ſchwach / Jr aber ſtarck. Jr herrlich / Wir aber verachtet. 11Bis auff die­ſe ſtund leiden wir hunger vnd durſt / vnd ſind nacket / vnd wer­den ge­ſchla­gen / vnd haben keine ge­wi­ſſe Stete / 12vnd erbeiten vnd wircken mit vn­ſern eigen henden. Man ſchilt vns / ſo ſegen wir / Man verfolget vns / So dulden wirs / Man leſtert vns / So flehen wir / 13Wir ſind ſtets als ein b Fluch der welt / vnd ein Fegopffer aller Leu­te.

 

Aus dem Abschnitt:

Paulus der Va­ter der Gemeinde zu Korinth

Verse 14 - 15

14NJcht ſchreibe ich ſol­ches / das ich euch beſcheme / Son­dern ich vermane euch / als meine lie­ben Kinder. 15Denn ob jr gleich zehen tau­ſent Zuchtmeiſter het­tet / in Chri­ſto / So habt jr doch nicht viel Ve­ter / Denn ich habe euch gezeuget in Chri­ſto Jhe­ſu / durchs Euangelium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

(Fluch/Fegopff­er) Fluch auff Grie­chiſch / Ka­thar­ma / Feg­op­f­fer / Pe­ri­pſe­ma / La­ti­niſch pia­cu­lum / hies ein Menſch / der ein ſol­che bö­ſe that be­gan­gen hat­te / das man mei­net / Gott wür­de Land vnd Leu­te dar­umb ver­flu­chen vnd ver­der­ben. Dar­umb wenn ſie den­ſel­bi­gen ab­the­ten / mei­ne­ten ſie / ſie het­ten den Fluch weg­ge­than / vnd das Land ge­rei­ni­get. Sol­cher Fluch war der Pro­phet Jo­nas / da er ins Meer ge­worf­fen ward / Zu wei­len na­men ſie auch ei­nen vn­ſchul­di­gen men­ſchen / wenn ſo gro­ſſe Pla­ge im Lan­de war / vnd mei­ne­ten / ſie fe­ge­ten das Land von ſol­cher Pla­ge mit ſol­chem Tod oder Opf­fer / wurf­fen jn ins meer / vnd ſpra­chen / Du ſei­eſt vn­ſer Feg­op­f­fer / das wird ge­ne­ſen vnd er­lö­ſet wer­den. Al­ſo mei­net die welt / das die Apo­ſtel vnd des Euan­ge­lij Pre­di­ger / die er­ge­ſten vnd ſched­lich­ſten Leu­te auff Er­den ſei­en / Wenn ſie der los we­re / ſo ſtün­de es wol / vnd we­ren al­les vn­glücks vnd Fluchs los / het­ten da mit Gott gro­ſſen Dienſt ge­than / Joh. xvj.

 

 

 

Chiro-Symbol

Das Gedenken im Kirchenjahr

Apostelfeste

Die Apostel und ihre Gedenktage

Die Jünger Jesu

Die Be­zeich­nung »Apos­tel« meint im Deut­schen »Ge­sand­ter«. In der kirch­li­chen Auf­fas­sung han­delt es sich um den in­ne­ren Kreis der Jün­ger Jesu. Diese Jün­ger wa­ren zu Leb­zei­ten Jesu seit dessen Tau­fe durch Jo­han­nes sei­ne engs­ten Be­glei­ter. Allen Apo­s­teln wur­de der Sen­dungs­auf­trag, wie er in → Matthäus 28,19 be­schrie­ben ist, von Jesus selbst er­teilt.

Die Na­mens­lis­te der ers­ten zwölf Apo­s­tel, die Jesus be­ru­fen hatte, fin­det sich in der Bi­bel an meh­re­ren Stel­len, so im Matthäus-Evan­ge­li­um (→ Mt 10,1-4), im Markus-Evan­ge­li­um (→ Mk 3,13-19) und im Lukas-Evan­ge­li­um ( → Lk 6,12-16).

 

Den Text aus dem Lukas­evan­ge­li­um ge­ben wir hier in sprach­lich über­ar­bei­te­ter Form wieder:

 

Das Evangelium nach Lukas

Die Auswahl der Zwölf Apostel

 

6 12 In die­sen Ta­gen stieg Je­sus auf ei­nen Berg, um zu be­ten. Er ver­brach­te ei­ne gan­ze Nacht im Ge­bet zu Gott. 13 Als es Tag ge­wor­den war, rief er seine Jün­ger. Aus ih­nen wähl­te er zwölf aus, die er Apos­tel nann­te.

14 Simon, den er auch Pet­rus nann­te, und An­dre­as, sei­nen Bru­der, Ja­ko­bus und Jo­han­nes, Phi­lip­pus und Bar­tho­lo­mä­us, 15 Mat­thä­us und Tho­mas, Ja­ko­bus, den Sohn des Al­phä­us, und Si­mon mit dem Bei­na­men Ze­lot, 16 und Ju­das, den Sohn des Ja­ko­bus, und Ju­das Is­ka­ri­ot, der zum Ver­rä­ter wur­de.

 

Der Text in der Bibel von 1545:
→ Lukas 6,12-16

 

Der Kreis der Apostel

In der Apo­s­tel­ge­schich­te wird der Kreis der Apo­s­tel be­nannt, wie er sich nach Jesu Auf­er­ste­hung und Him­mel­fahrt ent­wickelt hatte. Die Lis­te in der → Apo­s­tel­ge­schich­te 1,13 nennt nur noch elf Na­men und lässt Judas Iskariot aus.

In → Apo­s­tel­ge­schich­te 1,21-26 wird über eine Nach­wahl be­rich­tet, die nö­tig war, da­mit der Kreis der Apo­s­tel wie­der aus 12 Per­so­nen be­stün­de. Ge­wählt wurde ein Mann na­mens Matthias.

In der römisch-katholischen Kirche

Zum Kreis der Apo­s­tel zählt die ka­tho­li­sche Kir­che zu­dem Barnabas und Paulus. Der Text in → Apo­s­tel­ge­schich­te 14,14 be­zeich­net bei­de als Apo­s­tel.

In der Apo­s­tel­ge­schich­te und in den Brie­fen im Neu­en Tes­ta­ment sind wei­te­re Per­so­nen aus­drück­lich als Apo­s­tel be­zeich­net. Ihre Na­men fan­den aber kei­nen Ein­zug in das Ka­len­da­ri­um der rö­mi­schen Kirche.

In der evangelischen Kirche

Die evan­ge­li­sche Kir­che kennt ins­ge­samt 13 Apo­s­tel, für die Ge­denk- und Fei­er­ta­ge im Ka­len­der ein­ge­rich­tet wur­den. In die­ser Lis­te sind Ju­das Is­ka­ri­ot, der Je­sus ver­ra­ten hat­te, und Bar­na­bas nicht ent­hal­ten, wohl aber Mat­thi­as und Pau­lus.

 

 

 

Liste der Gedenktage

Apostel Symbol Katholisch
Katholischer
Kalender
Symbol Evangelisch
Evangelischer
Kalender
(ab 1978/1979)
Matthias 14. Mai  
→ 24. Februar
24. Februar | Tag des Apostels Matthias
 
Philippus und Jakobus,
Sohn des Alphäus
(Jakobus der Jüngere)
3. Mai  
→ 3. Mai
3. Mai | Tag der Apostel Philippus und Jakobus des Jüngeren
 
Barnabas 11. Juni  
kein Gedenktag
 
Petrus und Paulus
(Peter und Paul)
29. Juni  
→ 29. Juni
29. Juni | Tag der Apostel Petrus und Paulus
 
Thomas 3. Juli  
→ 3. Juli 1)

3. Juli | Tag des Apostels Thomas
 
 
→ 21. Dezember
21. Dezember | Tag des Apostels Thomas
 
Thomas 3. Juli  
→ 21. Dezember
21. Dezember | Tag des Apostels Thomas
 
Jakobus
(Jakobus der Ältere)
25. Juli  
→ 25. Juli
25. Juli | Tag des Apostels Jakobus des Älteren
 
Bartholomäus 24. August  
→ 24. August
24. August | Tag des Apostels Bartholomäus
 
Matthäus 21. September  
→ 21. September
21. September | Tag des Apostels und Evangelisten Matthäus
 
Simon und Judas
(Simon der Eiferer und
Judas, Sohn des Jakobus)
28. Oktober  
→ 28. Oktober
28. Oktober | Tag der Apostel Simon und Judas
 
Andreas 30. November  
→ 30. November
30. November | Tag des Apostels Andreas
 
Johannes 27. Dezember  
→ 27. Dezember
27. Dezember | Tag des Apostels und Evangelisten Johannes
 
 
 
Symbol Evangelisch

Apostelfeste in der Evangelischen Kirche

Die Apo­s­tel­feste der römisch-ka­tho­li­schen Kirche hatte Dr. Martin Luther zu­sam­men mit den Hei­li­gen­festen ab­ge­lehnt (siehe dazu: → M. Luther: Von der Ord­nung des Got­tes­diens­tes, 1923; Ab­schnitt 15).

Er sah in den Apo­s­tel­le­gen­den zu we­nig Wahr­heit mit Aus­nahme der Ge­schich­te von Pau­lus. Zwar hat­te Lu­ther die Apo­s­tel­fes­te nicht ab­ge­schafft, emp­fahl aber, sie nicht zu deut­lich zu be­to­nen.

Während die evan­ge­li­schen Kir­chen zu­nächst an den Tra­di­tio­nen der rö­mi­schen Kir­che fest­hiel­ten, ver­lo­ren die Feste recht schnell an Be­deu­tung und ver­schwan­den schließ­lich. Nur das äl­teste Apo­s­tel­fest, das Peter-und-Pauls-Fest (seit etwa 354 nach­ge­wie­sen), hielt sich bis in das 19. Jahr­hun­dert.

Mit den Re­for­men der Kir­che nach dem Drit­ten Reich ka­men wie­der­holt Vor­schlä­ge auf, die Fei­er der Apo­s­tel­feste wie­der zu be­le­ben. Sie fan­den spä­tes­tens ab dem Kir­chen­jahr 1978/1979 ihren Ort in der Kir­chen­ord­nung, doch die Emp­feh­lungen konn­ten sich in der ge­meind­li­chen Pra­xis nicht durch­set­zen. Es gab und gibt keine ge­leb­te Tra­di­tion mehr.

Die Apo­s­tel­feste sind da­her zwar li­tur­gisch an­er­kannt, ha­ben aber im christ­lich-evan­ge­li­schen Le­ben kaum oder nur ge­rin­ge Be­deu­tung.

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Men­ſchen Friede.«

→ Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen seit Jahr­hun­der­ten bib­li­sche Tex­te vor.

Die hier ge­bo­te­nen Tex­te fol­gen ei­ner Kir­chen­ord­nung, die heu­te nicht mehr gül­tig ist!

Bit­te ru­fen Sie den Kir­chen­tag im ak­tu­el­len Jahr auf, wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Bi­bel­stel­len für Le­sun­gen und Pre­digt nach der gül­ti­gen Kir­chen­ord­nung für den Got­tes­dienst emp­foh­len wer­den.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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