5. Sonntag nach Epiphanias | 2017 - 2018

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
Kein Datum

Kirchenjahr 2016/2017

5. Sonntag
nach Epiphanias

Kalender

2017: entfällt
(5. Februar 2017)

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Info

Regelung bis 2018: Nach der Leseordnung bis 2017/2018 entfällt der 4. Sonntag nach Epiphanias, wenn im selben Jahr der →Ostersonntag vor dem 22. April liegt (im Schaltjahr: vor dem 21. April).
Der Letzte Sonntag nach Epiphanias bleibt immer erhalten.

Neue Regelung ab 2019: Den 5. Sonntag nach →Epiphanias gibt es nicht mehr. Die Zeit nach Ephanias umfasst nicht mehr bis zu sechs, sondern höchstens vier Sonntage.

 
  5. Sonntag nach Epiphanias in den Jahren 2017 bis 2018
Kalender

5. Sonntag nach Epiphanias in den Jahren 2017 bis 2018
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

  • 2017: entfällt
    (5. Februar 2017)
  • 2018: entfällt
    (4. Februar 2018)
 
Bewegliches Datum
Der 5. Sonntag nach Epiphanias zwischem dem 4. Februar und dem 10. Februar
  • Nur in den Gottesdienstordnungen bis zum Kirchenjahr 2017/2018 vorhanden (tatsächlich letztmals am 6. Februar 2011).
  • Abhängig vom →Osterdatum
    Der 5. Sonntag nach Epiphanias kann entfallen.
    Andernfalls liegt er zwischen dem 4. Februar und dem 10. Februar eines Jahres.
 

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig bis 2018)

 

Die Bezeichnung Epiphanias geht zurück auf das altgriechische Wort έπιφάνεια (epiphaneia), das »Erscheinung« meint. Es bezeichnete in der frühen Kirche die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes als Inhalt des Festes, das am 6. Januar gefeiert wurde.

Unter diesem ursprünglichen Namen hat der 6. Januar Einzug gefunden in den →Kalender des Evangelischen Kirchenjahrs.

Abhängig vom Osterdatum folgen dem Tag Epiphanias im Kalender einer bis sechs Sonntage, die einfach als »Sonntage nach Epiphanias« durchgezählt werden. Der »Letzte Sonntag nach Epiphanias« schließt die Epiphaniaszeit ab:

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig ab 2019)

 

Mit der Revision der Leseordnung, die ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gelten wird, reduziert sich Zahl der Sonntage nach Epiphanias. Zudem kann nur noch der 3. Sonntag nach Epihanias entfallen; dies in Jahren, in denen der 6. Januar ein Sonntag ist.

Die Epiphaniaszeit umfasst somit immer vier Sonntage, gerechnet ab dem Epi­pha­nias­fest, das selbst auf einem Sonntag liegen kann.

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

5. Sonntag nach
Epiphanias

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

5. Sonntag nach Epiphanias | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Die Zeit nach Epiphanias umfasst einen bis sechs Sonntage. Die ersten fünf Sonntage können entfallen (abhängig vom Osterdatum).
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

5. Sonntag nach Epiphanias

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Der HErr wird ans liecht bringen / was im finſtern verborgen iſt / vnd den rat der hertzen offenbaren.

→1Kor 4,5b

Pſalm
37
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Der HErr wird ans liecht bringen / was im finſtern verborgen iſt / vnd den rat der hertzen offenbaren.

→1Kor 4,5b

Pſalm
37
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 246 Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ A
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

5. Sonntag nach Epiphanias

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextMt 13,24–30
Epistel Zum Text1Kor 1,(4–5)6–9
Altes Testament Zum TextJes 40,12–25
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 5.2.2017 2017: entfällt
IV 4.2.2018 2018: entfällt
V 10.2.2019 2019: entfällt
VI 9.2.2020 2020: entfällt
I 7.2.2021 2021: entfällt
II 6.2.2022 2022: entfällt
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum TextHes 33,10-16
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 13,24–30

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XIII.

 

Verse 24-30

Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen

→Verse 36-43

ER leget jnen ein ander Gleichnis fur / vnd ſprach. Das Himelreich iſt gleich einem Menſchen / der guten Samen auff ſeinen Acker ſeet. 25Da aber die Leute ſchlieffen / kam ſein Feind / vnd ſeete Vnkraut zwiſſchen den Weitzen / vnd gieng dauon. 26Da nu das Kraut wuchs / vnd Frucht bracht / Da fand ſich auch das Vnkraut. 27Da tratten die Knechte zu dem Hausvater / vnd ſprachen / Herr / haſtu nicht guten Samen auff deinen acker geſeet? Wo her hat er denn das Vnkraut? 28Er ſprach zu jnen / Das hat der Feind gethan.

 

Da ſprachen die knechte / Wiltu denn / das wir hin gehen / vnd es ausgetten? 29Er ſprach / Nein / Auff das jr nicht zu gleich den Weitzen mit ausreuffet / ſo jr das Vnkraut ausgettet. 30Laſſet beides mit einander wachſen / bis zu der Erndte. Vnd vmb der erndte zeit / wil ich zu den Schnittern ſagen / Samlet zuuor das Vnkraut / vnd bindet es in Bündlin / das man es verbrenne / Aber den Weitzen ſamlet mir in meine Schewren.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
1Kor 1,(4–5)6–9

EP
II

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

 

C. I.

 

 

Dank für den Segen des Evangeliums in Korinth

Verse 4-5

 

ICh dancke meinem Gott alle zeit ewer halben / fur die gnade Gottes / die euch gegeben iſt in Chriſto Jheſu / 5Das jr ſeid durch jn an allen ſtücken reich gemacht / an aller Lere / vnd in aller Erkentnis.

 

 

Verse 6-9

 

6Wie denn die predigt von Chriſto in euch krefftig worden iſt / 7Alſo / das jr keinen mangel habt an jrgent einer Gaben / Vnd wartet nur auff die offenbarung vnſers HErrn Jheſu Chriſti / 8welcher auch wird euch feſt behalten bis ans ende / Das jr vnſtrefflich ſeid auff den tag vnſers HErrn Jheſu Chriſti. 9Denn Gott iſt trew / durch welchen jr beruffen ſeid zur * gemeinſchafft ſeines Sons Jheſu Chriſti vnſers HErrn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

(Gemeinſchafft)

Das iſt / Jr ſeid Mit­er­ben vnd Mit­ge­noſ­ſen al­ler gü­ter Chri­ſti.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 40,12–25

AT
III

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáia.

 

 

C. XL.

 

Vesre 12-25 aus dem Abschnitt

Iſraels unvergleichlicher Gott

 

 

 

 

 

 

Rom. 11.

1. Cor. 2.

WEr miſſet die Waſſer mit der fauſt / vnd faſſet den Himel mit der ſpannen? vnd begreifft die Erden mit einem Dreiling / vnd wieget die Berge mit einem gewicht / vnd die Hügel mit einer woge? 13Wer vnterrichtet den Geiſt des HERRN / vnd welcher Ratgeber vnterweiſet jn? 14Wen fragt er vmb Rat / der jm verſtand gebe / vnd lere jn den weg des Rechts? vnd lere jn die Erkentnis / vnd vnterweiſe jn den weg des verſtandes? 15Sihe / die Heiden ſind geacht wie ein Tropff ſo im eimer bleibt / vnd wie ein Scherfflin ſo in der wage bleibet / Sihe / die Inſulen ſind wie ein Steublin. 16Der Libanon were zu geringe zum Fewr / vnd ſeine Thiere zu geringe zum Brandopffer. 17Alle Heiden ſind fur jm nichts / vnd wie ein nichtiges vnd eitels geacht.

 

 

 

(Dreiling) Das iſt / mit eim Mas

dreier Finger breit.

Jeſa. 44.

48.

18WEm wolt jr denn Gott nachbilden? Oder was fur ein Gleichnis wollet jr jm zurichten? 19Der Meiſter geuſſt wol ein Bilde / vnd der Goldſchmid vber güldets / vnd machet ſilbern Keten dran. 20Des gleichen / wer eine arme Hebe vermag / der welet ein Holtz das nicht faulet / vnd ſuchet einen klugen Meiſter dazu / der ein Bilde fertige / das beſtendig ſey. 21 Wiſſet jr nicht? höret jr nicht? Iſts euch nicht vormals verkündiget? Habt jrs nicht verſtanden von anbegin der Erden? 22Er ſitzt vber dem kreis der Erden / vnd die drauff wonen ſind wie a Hewſchrecken. Der den Himel ausdehnet wie ein dünne Fell / vnd breitet ſie aus wie eine Hütten da man inne wonet. 23Der die Fürſten zu nicht machet / vnd die Richter auff Erden eitel machet / 24als hette jr Stam weder pflantzen / noch ſamen / noch wurtzel in der Erden / Das ſie / wo ein Wind vnter ſie wehet / verdorren / vnd ſie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfüret. 25Wem wollet jr denn mich nachbilden / dem ich gleich ſey? ſpricht der Heilige.

 

 

 

 

 

 

(Hebe) Das iſt / ein Opf­fer zum Göt­zen / wie die Heb­opf­fer im Ge­ſetz Mo­ſe. Wil ſa­gen / Die Rei­chen ma­chen gül­dene / die Ar­men ma­chen hült­zen Göt­zen.

a

Hew­ſchrec­ken die leicht­lich ver­jagt vnd zu­ſcheucht wer­den.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Hes 33,10-16

M1

 

 

 

 

Der Próphet Heſekiel.

 

 

C. XXXIII.

 

Verse 10-16 aus dem Abschnitt

Gott richtet jeden nach ſeinem Handeln

 

DARumb / du Menſchenkind / ſage dem hauſe Iſrael / Ir ſprecht alſo / Vnſer ſünde vnd miſſethat ligen auff vns / das wir darunter vergehen / wie können wir denn leben? 11So ſprich zu jnen / So war als ich lebe / ſpricht der HErr HERR / Ich habe keinen gefallen am tode des Gottloſen / Sondern das ſich der Gottloſe bekere von ſeinem weſen / vnd lebe. So bekeret euch doch nu / von ewrem böſen weſen. Warumb wolt jr ſterben / jr vom hauſe Iſrael.

 

12VND du Menſchenkind / ſprich zu deinem Volck / Wenn ein Gerechter böſes thut / So wirds jn nicht helffen / das er from geweſen iſt. Vnd wenn ein Gottloſer from wird / So ſols jm nicht ſchaden / das er Gottlos geweſen iſt.

 

So kan auch der Gerechte nicht leben / wenn er ſündigt. 13Denn wo ich zu dem Gerechten ſpreche / Er ſol leben / Vnd er verleſſt ſich auff ſeine gerechtigkeit / vnd thut böſes / So ſol alle ſeiner fromkeit nicht gedacht werden / Sondern er ſol ſterben / in ſeiner bosheit / die er thut. 14Vnd wenn ich zum Gottloſen ſpreche / Er ſol ſterben / Vnd er bekeret ſich von ſeiner ſünde / vnd thut was recht vnd gut iſt / 15Alſo / das das Gottloſe das Pfand wider gibt / vnd bezalet was er geraubt hat / vnd nach dem wort des lebens wandelt / das er kein böſes thut / So ſol er leben / vnd nicht ſterben / 16Vnd alle ſeiner ſünden / die er gethan hat / ſollen nicht gedacht werden / Denn er thut nu was recht vnd gut iſt / darumb ſol er leben.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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