3. Sonntag nach Ostern

Sonntag, 10. Mai 1908

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Eisenacher Ordnung

1. Evangelium Zum TextJoh 16,16-23a
1. Epistel Zum Text1Petr 2,11-20
2. Evangelium  Zum TextJoh 12,20-26
2. Epistel Verweis1Joh 4,9-14
Alttestamentliche Lektion VerweisJes 40,26-31
→Gottesdienstordnungen

In den Landeskirchen galten zwischen 1958/1959 und 1978/1979 unterschiedliche Textordnungen.

Wahl der Kirchenordung

Altkirchliche


→ auswählen

Ei­se­na­cher


ak­tu­el­le An­sicht

 

Wir zeigen in den Kir­chen­jah­ren ab 1898/1899 bis 1977/1978 die in je­ner Zeit maß­geb­li­chen Le­se­ord­nun­gen.

Im Kirchenjahr 1907/1908 gal­ten be­vor­zugt:

  • I. Altkirchliche Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die nach wie vor der alt­kirch­li­chen Text­ord­nung folg­ten (seit Be­ginn der Re­for­ma­ti­on gül­tig; so die Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin-Bran­den­burg).
  • II. Eisenacher Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die den Emp­feh­lun­gen der Ei­se­n­a­cher Kon­fe­renz folg­ten (seit dem Kir­chen­jahr 1898/1899 ver­füg­bar; so die Evan­ge­li­sche Kir­che in Hes­sen und Nas­sau).

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
10.5.1908 | 3. Sonntag nach Ostern | Jubilate
Sonntag
 

3. Sonntag nach Ostern

Weiß

Jubilate

 

 

Kalenderblätter

 

Bewegliches Datum
Sonntag Jubilate zwischen dem 12. April und dem 16. Mai
 
  • 3. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Sonntag Jubilate liegt zwischen
    dem 12. April und dem 16. Mai eines Jahres
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 21 Tage nach Ostern
  • am 22. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Alternativer Artikel zum Sonntag

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag
finden Sie in diesem Artikel:  

Wissenswertes zum Tag

→Sonntag Jubilate 1908

Das lateinische »Jubilate Deo« be­deu­tet: »Be­ju­belt Gott«. Schöp­fung und Neu­schöp­fung durch die Auf­er­ste­hung Chris­ti sind die The­men die­ses Sonn­tags.

 

Der Name Jubilate

 

»Jubelt!«

Der Name Jubilate geht zurück auf die vorreformatorische Zeit und leitet sich ab von den ersten Worten des lateinischen Introitus (Messeingang) der römisch-katholischen Messe für diesen Sonntag:

»Jubilate Deo, omnis terra!«,
»Bejubelt Gott, alle Länder der Welt!«

Dieser Name hat sich in den evangelischen Kirchen für den 3. Sonntag nach Ostern bis heute erhalten.

Biblisch stützt sich die Bezeichnung Jubilate auf den Text in Psalm 66,1.

 

Hier der Text aus der lateinischen Biblia Sacra Vulgata (Ps 65,1-2) und der Text →Ps 66,1-2 aus Luthers Biblia von 1545:

651 VICTORI CANTICUM PSALMI
Iubilate Deo omnis terra
2 cantate gloriam nomini eius date gloriam laudi eius

661 Ein Pſalmlied / vor zu ſingen.
Jauchzet Gott alle Lande /
2 Lobſinget zu ehren ſeinem Namen / rhümet jn herrlich.

 

Die mittelalterlichen Bezeichnungen

 

Tercia Dominica post albas

Für den 3. Sonntag nach Ostern sind unterschiedliche Bezeichnungen bekannt. Die lateinische Bezeichnung tercia dominica post albas bedeutet genau dies: »Dritter Sonntag nach Ostern«.

Andere Bezeichnungen sind beispielsweise:

 

Dominica trium septimanarum pasche

Dominica trium septimanarum paschatis

Beide Bezeichnungen meinen: »Sonntag drei Wochen nach Ostern [3. Sonntag nach Ostern] «

 

Dominica de modicum

Dominica modicum

Das lateinische Wort modicum meint »kurze Zeit, kleine Weile«. Die Übersetzung bedeutet daher »Sonntag von der kurzen Zeit«.

Diese Namen werden zurückgeführt auf Joh 16,16-22 (Trost und Freude im Blick auf Jesu Abscheiden und Wiederkehr). Dort heißt es im Vers 16: »Noch eine kleine Weile (lat.: modicum), dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen«. Jesus spricht über die Zeit seiner letzten Tage auf Erden und seinem Tod am Kreuz sowie über die Zeit zwischen Kreuzigung und Auferstehung.

Doch der Sonntag »Dominica modicum« liegt mitten in der Osterzeit. Die mittelalterliche kirchliche Auslegung bezog die Angaben der kleinen Weile auf die Zeit zwischen Auferstehung und Himmelfahrt sowie auf eine kurze Zeit zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft im Sinne einer Naherwartung.

 

 

Unsere Kalender verwenden die vorreformatorischen Bezeichnungen bis zum Jahr 1530 (Verlesung der →Confessio Augustana, des Augsburgischen Bekenntnisses).

 

Got­tes­dienstliche Ordnungen

Symbol Evangelisch

Der evangelische

3. Sonntag nach Ostern

Jubilate

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

 

→ in unierten und reformierten Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1977/1978

→ in lutherischen Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1956/1957

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

 

Thema des Sonntags

(nach dem Evangeliumstext Joh 16,16-23a )

 

Von Jeſu Heimgang zum Va­ter und ſei­ner Wiederkunft

 

 

 

Spruch und Psalm für die Woche

 
Biblia
1545
 

Spruch
für die Woche

 

Iſt jemand in Chriſto / ſo iſt er eine newe Cre­a­tur / Das alte iſt vergangen / ſi­he / es iſt alles new wor­den.

→2Kor 5,17

Pſalm
66
 

Psalm
für die Woche

 
 

→Psalm 66

 

 

 

Lied für die Woche

 
EG alt EG neu Titel
81 EG 108 Mit Freuden zart zu die­ſer Fahrt
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG alt: Nummer des Liedes in alten Evangelischen Gesangbüchern
EG neu: Nummer des Liedes im neuen Evangelischen Gesangbuch (ab 2013)

 

 

 

Die biblischen Texte für Lesung und Predigt

 
Reihe Inhalt Text für die Predigt
Reihe I:
altkirchliche Reihe
 
Epistel Zum Text1Petr 2,11-20
Evangelium Zum TextJoh 16,16-23a
Reihe II  2. Epistel Verweis1Joh 4,9-14
2. Evangelium  Zum TextJoh 12,20-26
alttestamentliche Reihe Alttestamentliche Perikope VerweisJes 40,26-31
     

Aufbau der Leseordnung

Die Eisenacher Kon­fe­renz (ei­ne Kon­fe­renz der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen Deutsch­lands) er­ar­bei­te­te in den Jah­ren von 1888 bis 1896 eine Pe­ri­ko­pen­ord­nung für die evan­ge­li­schen Kir­chen. Sie ver­stand die alt­kirch­li­chen Pe­ri­ko­pen (Epis­tel und Evan­ge­li­um) als eine ers­te Rei­he und füg­te ihnen in ei­ner zwei­ten Rei­he ei­nen zwei­ten Text aus den Epis­teln und ei­nen zwei­ten Text aus den Evan­ge­li­en hin­zu. Die gro­ße Be­son­der­heit die­ser Ord­nung war die Ein­füh­rung ei­ner drit­ten, alt­tes­ta­ment­li­chen Rei­he, die für je­den Sonn­tag des Kirchen­jah­res erst­mals ei­nen alt­tes­ta­ment­li­chen Text bot. Die Ver­wen­dung die­ser Pe­ri­ko­pen ge­schah nicht ein­heit­lich. Ge­dacht wa­ren sie da­zu, sie wech­sel­weise im Got­tes­dienst zu ver­wen­den, so in­ner­halb ei­ner Fol­ge von vier Jah­ren:

  • im 1. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 2. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und Lek­ti­on Al­tes Tes­ta­ment
  • im 3. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 4. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und 2. Epis­tel

Da­mit er­gab sich für die Le­sun­gen ein Zyklus von vier Jah­ren und für die Pre­digt, die sich je­weils auf die Evan­ge­li­en­pe­ri­ko­pe stützte, ein Zyklus von zwei Jah­ren.

 

 

Alt­kirch­li­che Text­ord­nung in Lan­des­kir­chen

In ei­ni­gen Lan­des­kir­chen, da­run­ter die evan­ge­li­sche Kir­che Bran­den­burgs, galt in die­ser Zeit wei­ter­hin die alt­kirch­li­che Text­ord­nung. Sie kennt nur Evan­ge­li­um und Epis­tel (Reihe I in der Ei­sen­acher Text­ord­nung), die bei­de nach wie vor für die Text­lesung so­wie für die Pre­digt im Haupt- und Abend­got­tes­dienst emp­foh­len wa­ren.

 

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs nutz­te in die­ser Zeit ei­ne Pe­ri­ko­pen­ord­nung, die sich auf ei­nen Drei­jah­res­zy­k­lus stütz­te. Über die drei Jahr­gän­ge hin­weg fan­den sich die Pe­ri­ko­pen wie hier ge­nannt, al­ler­dings in an­de­rer An­ord­nung und er­gänzt um wei­te­re Pe­ri­ko­pen, die we­der in alt­kirch­li­chen Ord­nun­gen noch in der neu­en Ei­sen­acher Ord­nung be­kannt wa­ren.

Diese Ord­nung der evan­ge­li­schen Kir­che Würt­tem­bergs ist der­zeit hier nicht wie­der­ge­ge­ben.

 

Geschicht­li­che An­mer­kun­gen: Die Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen in Zei­ten des Um­bruchs

  • In den Jah­ren des na­ti­o­nal­so­zi­a­li­sti­schen Re­gi­mes gab es im Zu­sam­men­hang mit der brach­i­a­len an­ti­se­mi­ti­schen Aus­rich­tung in Po­li­tik und Ge­sell­schaft in den evan­ge­li­schen Kir­chen re­gi­o­nal In­ten­ti­o­nen, die alt­tes­ta­ment­li­che Rei­he ab­zu­schaf­fen und die an­de­ren Rei­hen im Sin­ne ei­ner Staats­rä­son zu kor­ri­gie­ren. Die­ses An­sin­nen wirk­te trotz ei­ner Be­ken­nen­den Kir­che ver­ein­zelt bis weit die Zeit nach dem 2. Welt­krieg nach.
  • Auch nach der Ver­ei­ni­gung von Lan­des­kir­chen, wie der Grün­dung von VELKD und EKD, blie­ben die Ord­nun­gen der Pre­digt­tex­te den Sy­no­den der Lan­des­kir­chen un­ter­wor­fen und ent­wickel­ten sich so­mit zu­neh­mend un­ein­heit­lich.
  • Ab dem Jahr 1957/1958, spä­tes­tens ab 1960/1961 galt dann in den meis­ten evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Kir­chen ei­ne neue Pe­ri­ko­pen­ord­nung auf Ba­sis von sechs Rei­hen, weil sich nun erst­mals nach Ei­sen­ach über Jah­re hin­weg eine lan­des­kirch­lich über­grei­fen­de und un­ab­hän­gi­ge Kon­fe­renz (Lu­the­ri­sche Li­tur­gi­sche Kon­fe­renz Deutsch­lands) mit li­tur­gisch-ho­mi­le­ti­schen Fra­gen be­schäf­tig­te und 1957 Ant­wor­ten in Form ei­ner »Ord­nung der Pre­digt­tex­te« vor­leg­te.
  • Doch die Ent­schei­dungs­ho­heit ob­lag nach wie vor den lan­des­kirch­li­chen Sy­no­den. Über­wie­gend unier­te und re­for­mier­te Lan­des­kir­chen nutz­ten die hier vor­lie­gen­de Ord­nung der Pre­digt­tex­te nach dem Ei­sen­acher Sche­ma wei­ter­hin bis 1977/1978 oder auch da­rü­ber hi­n­aus.
  • Bis heute gilt in man­chen evan­ge­li­schen Kir­chen und Frei­kir­chen eine Ord­nung auf Grund­la­ge der Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen im vier­jäh­ri­gen Zy­k­lus.

 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

3. Sonntag nach Ostern

 

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

 

Texte nach der Lutherbibel von 1545 ge­setzt nach der Vor­la­ge des Ori­gi­nals in Frak­tur­schrift mit Luthers Scho­li­on und Ver­wei­sen in den Mar­gi­nal­spal­ten. Er­gänzt um Vers­zäh­lung und Ab­schnitts­über­schrif­ten.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

Evangelium

Evangelium nach Johannes

Joh 16,16-23a

REIHE

EV

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XVI.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Abschiedsreden:
Jesu Ankündigung seiner Wiederkehr

Verse 16 - 23a

 

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VBer ein kleines / ſo wer­det jr mich nicht ſe­hen / vnd aber vber ein kleines / ſo wer­det jr mich ſe­hen / denn ich gehe zum Va­ter. 17Da ſpra­chen etliche vn­ter ſei­nen Jüngern vn­ter­nan­der / Was iſt das / das er ſa­get zu vns / Vber ein kleines / ſo wer­det jr mich nicht ſe­hen / vnd aber vber ein kleines / ſo wer­det jr mich ſe­hen / Vnd das ich zum Va­ter gehe? 18Da ſpra­chen ſie / Was iſt das / das er ſa­get / Vber ein kleines? Wir wi­ſſen nicht / was er redet. 19Da mercket Jhe­ſus / das ſie jn fragen wolten / vnd ſprach zu jnen / Dauon fra­get jr vn­ter­nan­der / das ich ge­ſagt hab / Vber ein kleines / ſo wer­det jr mich nicht ſe­hen / vnd aber vber ein kleines / ſo wer­det jr mich ſe­hen. 20War­lich / war­lich / ich ſa­ge euch / Ir wer­det weinen vnd heulen / Aber die welt wird ſich frewen / Ir aber wer­det trawrig ſein / Doch ew­er trawrigkeit ſol in freude verkeret wer­den.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21EIn Weib wenn ſie gebirt / ſo hat ſie trawrigkeit / Denn jre ſtun­de iſt ko­men. Wenn ſie aber das Kind geboren hat / dencket ſie nicht mehr an die angſt / vmb der freude willen / das der Menſch zur welt geboren iſt. 22Vnd jr habt auch nu trawrigkeit / Aber ich wil euch wi­der ſe­hen / vnd ew­er Hertz ſol ſich frewen / vnd ew­er freude ſol niemand von euch ne­men. 23aVnd an dem ſel­bi­gen ta­ge wer­det jr mich nichts fragen.

 

 

 

LESUNG UND ZWEITER PREDIGTTEXT

Epistel

Erster Brief des Petrus

1Petr 2,11-20

REIHE

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die erſte Epiſtel
S. Peters.

 

C. II.

 

 

Verse 11 - 17

Das Verhalten in der Welt

 

 

Petrus schreibt:

 

LIeben Brüder / Ich ermane euch / als die Frembd­lin­gen vnd Bil­ge­rin / enthaltet euch von fleiſch­li­chen Lüſten / welche wi­der die See­len ſtrei­ten / 12Vnd füret einen guten wandel vn­ter den Hei­den / Auff das die / ſo von euch affterreden / als von Vbelthetern / ew­re gute werck ſe­hen / vnd Gott preiſen / wens nu * an den tag ko­men wird.

 

 

* (An tag)

Es bleibt zu letzt kein Tu­gend noch vn­tu­gend ver­bor­gen j. Tim. 5. Es iſt nichts heim­lichs / das nicht of­fen­bar wer­de / Mat. 10.

→Rom. 13.

→Tit. 3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SEid vn­ter­than aller menſchlicher Ordnung / vmb des HErrn willen / Es ſey dem Könige als dem Ober­ſten / 14oder den Heubt­leu­ten als den ge­ſand­ten von jm / Zur rache vber die Vbeltheter / vnd zu lobe den Frumen. 15Denn das iſt der wille Got­tes / das jr mit wolthun verſtopffet die vn­wi­ſſen­heit der törichten Men­ſchen / 16Als die Freien / vnd nicht als het­tet jr die Freiheit zum deckel der bos­heit / ſon­dern als die knechte Got­tes . 17Thut ehre jederman. Habt die Brüder lieb. Fürchtet Gott. Ehret den König.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt:

Mahnungen an Arbeitnehmer und Bedienstete

Verse 18 - 20

 

 

 

 

 

 

 

 

IR Knechte ſeid vn­ter­than mit aller furchte den Herren / nicht allein den gütigen vnd gelinden / ſon­dern auch den wünderlichen. 19Denn das iſt gnade / ſo jemand vmb des Ge­wi­ſſens willen zu Gott / das vbel vertregt / vnd leidet das vnrecht. 20Denn was iſt das fur ein Rhum / ſo jr vmb miſ­ſe­that willen ſtreiche leidet? Aber wenn jr vmb Wol­that willen leidet vnd erduldet / das iſt gnade bey Gott.

 

 

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

2. Evangelium

Evangelium nach Johannes

Joh 12,20-26

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XII.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Das Ende des öffentlichen Wirkens Jesu:
Die Verherrlichung Jesu naht

Verse 20 - 26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→ Mat. 16.

→ Mar. 8.

→ Luc. 9.

 

 

 

 

ES waren aber et­li­che Grie­chen vn­ter de­nen / die hin auff ko­men wa­ren / das ſie an­be­te­ten auff das Feſt. 21Die trat­ten zu Phi­lip­po / der von Beth­ſa­i­da aus Ga­li­lea war / ba­ten jn / vnd ſpra­chen / Herr / wir wol­ten Jhe­ſum ger­ne ſe­hen. 22Phi­lip­pus kompt vnd ſa­gets An­dre­as / vnd Phi­lip­pus vnd An­dre­as ſag­tens wei­ter Jhe­ſu. 23Jhe­ſus aber ant­wor­tet jnen / vnd ſprach / Die zeit iſt ko­men / das des men­ſchen Son ver­kle­ret wer­de. 24War­lich / war­lich / Ich ſa­ge euch / Es ſey denn / das das Wei­tzen­korn in die er­den fal­le / vnd er­ſter­be / ſo bleibts al­lei­ne. Wo es aber er­ſtir­bet / ſo brin­gets viel Früch­te. 25Wer ſein Le­ben lieb hat / der wirds ver­lie­ren. Vnd wer ſein Leben auff die­ſer Welt ha­ſſet / der wirds er­hal­ten zum ewi­gen le­ben. 26Wer mir die­nen wil / der fol­ge mir nach / Vnd wo ich bin / da ſol mein Die­ner auch ſein. Vnd wer mir die­nen wird / den wird mein Va­ter eh­ren.

 

 

 

  Hörbuch-Video

Das Ende des öffentlichen Wirkens Jesu: Die Verherrlichung Jesu naht (Joh 12,20-26)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→ Hörbuch-Video: Joh 12,20-26

Das Video zeigt den Text der Er­zäh­lung, in der Je­sus an­hand des Bil­des vom ster­ben­den Wei­zen­korn an­kün­digt, dass sein Tod not­wen­dig ist, um neu­es Le­ben und Frucht zu brin­gen, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Der Rückblick auf die Perikopenordnungen vergangener Jahrhunderte zeigt auf, wie sich die Verwendung der biblischen Texte in evangelischen Gottesdiensten im Laufe der Zeit veränderte.

Wir beschränken uns in den weit zurückliegenden Jahren auf Perikopenordnungen, die überwiegend in Gebrauch waren.

Durch die neue Ordnung für die Verwendung von Sprüchen, Psalmen, Bibeltexten und Liedern in Gottesdiensten sind die alten Ordnungen zwar liturgisch überholt, aber inhaltlich deswegen keineswegs falsch.

Wir möchten Sie daher ermuntern, die in alter Zeit verwendeten Perikopen zu betrachten. Nur so können Sie ergründen, ob das, worauf sich Pfarrer vor Hunderten von Jahren in Gottesdienst und Predigt stützten, auch noch heute aktuell ist. Aktuell für Sie ganz persönlich.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel ist auf unseren Seiten in Anlehnung an das Druckbild des Originals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers Intentionen, mit der Typografie Lesehilfen bereitzustellen, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 

 

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Daten historischer Kalender Deutschlands

 
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