Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres | Sonntag, 11. November 2018

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
11.11.2018 | Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Kirchenjahr 2017/2018

Drittletzter Sonntag
des Kirchenjahres

 

 
Info

Fällt der→Reformationstag (31. Oktober) auf den Montag der vorhergegangenen Woche und konnte er weder am 31. Oktober noch am 1. November gefeiert werden, dann wird er an diesem Sonntag nachgeholt.

 

Fällt der →Gedenktag der Heiligen (1. November) in die Woche vor dem Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres, kann seine Feier nicht auf diesem Sonntag verlegt werden.

 

Der Sonntag kann auch mit den Texten des →24. Sonntags nach Trinitatis gefeiert werden, wenn dieser ausgefallen ist.

 

Wirkung in 2018

Achtung!

Der 24. Sonntag nach Trinitatis ist entfallen. Für die Gestaltung des Drittletzten Sonntags des Kirchenjahres können dessen Texte herangezogen werden (→siehe dort).
 

 
Bewegliches Datum
der drittletzte Sonntag des Kirchenjahres liegt<br>zwischen dem 6. November und dem 12. November eines Jahres
  • Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
  • drei Wochen vor dem →1. Advent
  • abhängig vom Wochentag, auf den der →1. Weihnachtstag fällt
  • der drittletzte Sonntag des Kirchenjahres liegt
    zwischen dem 6. November und dem 12. November eines Jahres
 
Symbol: Abstand zum Christfest
Titel Gottesdienstliche Ordnung
 

Der evangelische

Drittletzter Sonntag
des Kirchenjahres

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Wir dancken dir Gott / wir dancken dir / Vnd verkündigen deine Wunder / das dein Name ſo nahe iſt.

Halleluja.

→Ps 75,2     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Sehet / jtzt iſt die angeneme zeit / jtzt iſt der tag des Heils.

→2Kor 6,2c

Pſalm
90
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 152 Wir warten dein, o Gottes Sohn
oder EG 518 Mitten wir im Leben sind
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 17,20-24(25-30)
Epistel Zum TextRom 14,7-9
Altes Testament Zum TextHiob 14,1-6
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 11.11.2018 IV Zum TextHiob 14,1-6 Zum TextJer 18,1-10
2018/2019 10.11.2019 Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019. Zum TextAmos 8,1-3(4-10)
2019/2020 8.11.2020   Zum TextMt 13,47-50
2020/2021 7.11.2021  
2021/2022 6.11.2022  
2022/2023 12.11.2023  
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 1978/1979, die Reihe II für das Kirchenjahr 1979/1980 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I beginnt. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 17,20-24(25-30)

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Rede vom Gottesreich
und vom Tag des Menſchenſohns

Verse 20-24

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mat. 24.

Mar. 13.

DA er aber gefraget ward von den Phariſeern / Wenn kompt das reich Gottes? Antwortet er jnen / vnd ſprach / Das reich Gottes kompt nicht mit euſſerlichen Geberden / 21Man wird auch nicht ſagen / Sihe hie / oder da iſt es. Denn ſehet / Das reich Gottes iſt inwendig in euch. 22Er ſprach aber zu den Jüngern / Es wird die zeit komen / das jr werdet begeren zu ſehen einen Tag des menſchen Sons / Vnd werdet jn nicht ſehen. 23Vnd ſie werden zu euch ſagen / Sihe hie / ſihe da. Gehet nicht hin / vnd folget auch nicht. 24Denn wie der Blitz oben vom Himel blitzet / vnd leuchtet vber alles das vnter dem Himel iſt.

Alſo wird des menſchen Son an ſeinem tage ſein.

 

 

 

 

(Euſſerlichen)

Das iſt / Gottes reich ſtehet nicht in wercken / die an ſtete / ſpeiſe kleider / zeit / per­ſon gebunden ſind ſondern im glau­ben vnd liebe frey.

 

 

Fakultativ: Verse 25-30

 

25Zuuor aber mus er viel leiden / vnd verworffen werden von dieſem Geſchlechte.

→Mat. 24.

→Gen. 7.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Gen. 19.

26VND wie es geſchach zun zeiten Noe / So wirds auch geſchehen in den tagen des menſchen Sons. 27Sie aſſen / ſie truncken / ſie frieten →*1) / ſie lieſſen ſich freien / Bis auff den tag / da Noe in die Archa gieng / vnd kam die Sindflut / vnd brachte ſie alle vmb. 28Desſelbigen gleichen / wie es geſchach zun zeiten Lot / Sie aſſen / ſie truncken / ſie kaufften / ſie verkaufften / ſie pflantzeten / ſie baweten. 29An dem tage aber / da Lot aus Sodoma gieng / da regnet es Fewer vnd Schwefel vom Himel / vnd brachte ſie alle vmb. 30Auff dieſe weiſe wirds auch gehen an dem tage / wenn des menſchen Son ſol offenbart werden.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Rom 14,7-9

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XIIII.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Von den Schwachen und Starken im Glauben

Verse 7-9

 

7Denn vnſer keiner lebet jm ſelber / vnd keiner ſtirbet jm ſelber. 8Leben wir / ſo leben wir dem HErrn / Sterben wir / ſo ſterben wir dem HErrn. Darumb / wir leben oder ſterben / ſo ſind wir des HErrn. 9Denn dazu iſt Chriſtus auch geſtorben vnd aufferſtanden / vnd wider lebendig worden / das er vber Todte vnd Lebendige HErr ſey.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Hiob 14,1-6

AT
IV

 

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

C. XIIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Hiobs Klage über die Nichtigkeit des Lebens

Vergebliches Hoffen auf Troſt nach dem Tod

Verse 1-6

 

DER Menſch vom Weibe geborn / lebt

kurtze zeit / vnd iſt vol vnruge. 2Gehet auff wie eine Blume vnd fellet abe / Fleucht wie eine Schatten / vnd bleibt nicht. 3Vnd du thuſt deine Augen vber ſolchen auff / das du mich fur dir ins Gericht zeuheſt. 4Wer wil einen Reinen finden bey denen / da keiner rein iſt? 5Er hat ſein beſtimpte zeit / die zal ſeiner monden ſtehet bey dir / Du haſt ein Ziel geſetzt / das wird er nicht vbergehen. 6Thu dich von jm / das er ruge hab / bis das ſeine zeit kome / der er wie ein Taglöner wartet.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 11,14-23

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Macht Jheſu über die böſen Geiſter

|| →Mt 12,22-30    || →Mt 12,43-45    || →Mk 3,22-37

Verse 14-23

 

Matt.12.

Mar.3.

VND er treib einen Teufel aus / der war ſtum /

Vnd es geſchach / da der Teufel ausfur / da redete der Stumme / Vnd das Volck verwunderte ſich. 15Etliche aber vnter jnen ſprachen / Er treibt die Teufel aus / durch Beelzebub den oberſten der Teufel. 16Die andern aber verſuchten jn / vnd begerten ein Zeichen von jm / vom Himel. 17Er aber vernam jre gedancken / vnd ſprach zu jnen / Ein jglich reich / ſo es mit jm ſelbs vneins wird / das wird wüſte / Vnd ein Haus fellet vber das ander. 18Iſt denn der Satanas auch mit jm ſelbs vneins / Wie wil ſein Reich beſtehen? Die weil jr ſaget / Ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub. 19So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe / durch wen treiben ſie ewre Kinder aus? Darumb werden ſie ewre Richter ſein. 20So ich aber durch Gottes finger die Teufel austreibe / So kompt je das reich Gottes zu euch.

 

21WEnn ein Starcker gewapneter ſein Pallaſt bewaret / ſo bleibt das ſeine mit frieden. 22Wenn aber ein Stercker vber jn kompt / vnd vberwindet jn / So nimpt er jm ſeinen Harniſch / darauff er ſich verlies / vnd teilet den Raub aus. 23Wer nicht mit mir iſt / Der iſt wider mich / Vnd wer nicht mit mir ſamlet / der zurſtrewet.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 18,1-8

V

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVIII.

 

 

Verse 1-8

Die bittende Witwe
Das Gleichnis vom ungerechten Richter

 

ER ſaget jnen aber ein Gleichnis dauon /

Das man alle zeit beten vnd nicht laſs werden ſolt / 2Vnd ſprach / Es war ein Richter in einer Stad der furchte ſich nicht fur Gott / vnd ſchewet ſich fur keinem Menſchen. 3Es war aber eine Widwe in der ſelbigen Stad / die kam zu jm / vnd ſprach / Rette mich von meinem Widerſacher / 4Vnd er wolte lange nicht. Darnach aber dachte er bey ſich selbs / Ob ich mich ſchon fur Gott nicht fürchte / noch fur keinem Menſchen ſchewe / 5Dieweil aber mir dieſe Widwe ſo viel mühe machet / wil ich ſie retten / Auff das ſie nicht zu letzt kome / vnd vberteube mich.

6DA ſprach der HErr / Höret hie / was der vngerechte Richter ſaget. 7Solt aber Gott nicht auch retten ſeine Auſſerweleten / die zu jm tag vnd nacht ruffen / vnd ſolt gedult drüber haben? 8Ich ſage euch / Er wird ſie erretten in einer kürtz. Doch wenn des menſchen Son komen wird / Meineſtu das er auch werde Glauben finden auff Erden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Uberteube)

Das iſt / Das ſie mich nicht pla­ge vnd mar­te­re / wie man ſagt von den Gei­lern / Wie pla­get mich der Menſch ſo wol.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
1Thess 5,1-6(7-11)

VI

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Theſſalónicĥer.

 

C. V.

 

 

Von der Erwartung des Herrn

Verse 1-6

 

VON den zeiten aber vnd ſtunden / lieben

Brüder / iſt nicht not euch zu ſchreiben / 2Denn jr ſelbs wiſſet gewis / das der tag des HErrn wird komen / wie ein Dieb in der nacht. 3Denn wenn ſie werden ſagen / Es iſt friede / Es hat keine fahr / So wird ſie das verderben ſchnel vberfallen / Gleich wie der ſchmertz ein ſchwanger Weib / vnd werden nicht entpfliehen.

 

4IR aber / lieben Brüder / ſeid nicht in der finſternis / das euch der tag wie ein Dieb ergreiffe / 5Ir ſeid allzumal Kinder des liechtes vnd Kinder des tages / Wir ſind nicht von der nacht noch von der finſternis. 6So laſſet vns nu nicht ſchlaffen / wie die andern / ſondern laſſet vns wachen vnd nüchtern ſein.

 

 

Fakultativ: Verse 7-11

 

7Denn die da ſchlaffen / die ſchlaffen des nachtes / vnd die da truncken ſind / die ſind des nachts truncken. 8Wir aber die wir des tages ſind / ſollen nüchtern ſein / Angethan mit dem Krebs des glaubens vnd der Liebe / vnd mit dem Helm der Hoffnung zur ſeligkeit. 9Denn Gott hat vns nicht geſetzt zum zorn / ſondern die ſeligkeit zu beſitzen / Durch vnſern HErrn Jheſum Chriſt / 10der fur vns geſtorben iſt / Auff das / wir wachen oder ſchlaffen / zu gleich mit jm leben ſollen. 11Darumb ermanet euch vnternander / vnd bawet einer den andern / wie jr denn thut.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Jer 18,1-10

M1

 

 

 

Der Próphet Jeremiá.

 

C. XVIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Gleichnis vom Töpfer

Verse 1-10

DIs iſt das wort das geſchach vom

HERRN zu Jeremia / vnd ſprach / 2Mach dich auff / vnd gehe hinab in des Töpffers haus / daſelbs wil ich dich meine wort hören laſſen. 3Vnd ich gieng hin ab in des Töpffers haus / vnd ſihe / er erbeitet eben auff der Scheiben. 4Vnd der Topff ſo er aus dem thon machet / misriet jm vnter henden / Da machet er widerumb ein andern Topff / wie es jm gefiel. 5Da geſchach des HERRN wort zu mir / vnd ſprach / 6Kan ich nicht auch alſo mit euch vmbgehen / jr vom hauſe Iſrael / wie dieſer Töpffer / ſpricht der HERR? Sihe / wie der Thon iſt in des Töpffers hand / Alſo ſeid auch jr vom hauſe Iſrael in meiner hand.

 

Töpffers

haus.

 

7PLötzlich rede ich wider ein Volck vnd Königreich / Das ichs ausrotten / zerbrechen vnd verderben wolle. 8Wo ſichs aber bekeret von ſeiner bosheit / dawider ich rede / ſo ſol mich auch rewen das vnglück / das ich jm gedacht zuthun. 9Vnd plötzlich rede ich von einem Volck vnd Königreich / das ichs bawen vnd pflantzen wolle. 10So es aber böſes thut fur meinen augen / das es meiner ſtim nicht gehorcht / So ſol mich auch rewen das Gut / das ich jm verheiſſen hatte zuthun.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Amos 8,1-3(4-10)

M2

 

 

 

Der Prophet Amós.

 

C. VIII.

 

 

Verse 1-3

Die vierte Viſion: Ein Erntekorb

 

DEr HErr HERR zeigete mir ein Ge-

ſichte / Vnd ſihe / Da ſtund ein Korb mit obs. 2Vnd er ſprach / Was ſiheſtu Amos? Ich aber antwortet / Einen Korb mit obs. Da ſprach der HERR zu mir / Das ende iſt komen vber mein volck Iſrael / Ich wil jm nicht mehr vberſehen. 3Vnd die Lieder in den Kirchen ſollen in ein Heulen verkeret werden / zur ſelbigen zeit / ſpricht der HErr HERR / Es werden viel todter Leichnam ligen an allen orten / die man heimlich wegtragen wird.

 

(Korb)

Im Ebreiſchen lau­ten die zwey wort (Kor­be vnd En­de) faſt gleich / Kaitz vnd Ketz. Al­ſo ömet er von ei­nem zum an­dern / vnd ſpricht / Der Korb / ja das En­de iſt ko­men. Wie wir ſa­gen möch­ten / Ich wil mit dir re­den / Ja ich wil dich re­dern etc.

 

 

Fakultativ: Verse 4-10

Gegen den Wucher der Reichen

 

HOret dis / die jr den Armen vnterdrückt / vnd die Elenden im Lande verderbet / 5vnd ſprecht / Wenn wil denn der Newmond ein ende haben / Das wir Getreide verkeuffen / vnd der Sabbath / das wir Korn veil haben mügen / vnd den Epha ringern / vnd den Sekel ſteigern / vnd die Woge felſchen / 6Auff das wir die Armen vmb geld / vnd die Dürfftigen vmb ein b par Schuch / vnter vns bringen / vnd Sprew fur Korn verkeuffen. 7Der HERR hat geſchworen wider die hoffart Jacob / Was gilts / ob ich ſolcher jrer werck ewig vergeſſen werde? 8Solt nicht vmb ſolchs willen das Land erbeben müſſen / vnd alle Einwoner trawren? Ja es ſol gantz / wie mit einem Waſſer / vberlauffen werden / vnd weggefüret vnd vberſchwemmet werden / wie mit dem c flus in Egypten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

(Par Schuch)

Das iſt / vmb al­ler­ley not­durfft / das ſie thewr müſ­ſen be­za­len.

 

c

(Flus)

Das iſt der Ni­lus / der al­le jar das Land Egyp­ten vber­ſchwem­met im Som­mer.

 

9ZVr ſelbigen zeit / ſpricht der HErr HERR / wil ich die Sonnen im mittage vntergehen laſſen / vnd das Land am hellen tage laſſen finſter werden. 10Ich wil ewr Feiertage in trawren / vnd alle ewre Lieder in wehklagen / verwandeln / Ich wil vber alle Lenden / den Sack bringen / vnd alle Köpffe kalh machen / vnd wil jnen ein Trawren ſchaffen / wie man vber einem einigen Son hat / vnd ſollen ein jemerlich ende nemen.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 13,47-50

M3

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Gleichnis vom Fiſchnetz

Verse 47-50

 

Aber mal iſt gleich das Himelreich einem Netze / das ins Meer geworffen iſt / da mit man allerley Gattung fehet. 48Wenn es aber vol iſt / ſo ziehen ſie es eraus an das Vfer / ſitzen vnd leſen die guten in ein Gefes zuſamen / Aber die faulen werffen ſie weg. 49Alſo wird es auch am ende der Welt gehen / Die Engel werden ausgehen / Vnd die Böſen von den Gerechten ſcheiden / 50vnd werden ſie in den Fewr ofen werffen / Da wird heulen vnd zeenklappen ſein.

 

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlagen die Ordnungen der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen!

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

Sabrina

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