Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
12.11.2017 | Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Kirchenjahr 2016/2017

Drittletzter Sonntag
des Kirchenjahres

 

Regeln

Fällt der→Reformationstag (31. Oktober) auf den Montag der vorhergegangenen Woche und konnte er weder am 31. Oktober noch am 1. November gefeiert werden, dann wird er an diesem Sonntag nachgeholt.

Der Sonntag kann auch mit den Texten des →24. Sonntags nach Trinitatis gefeiert werden, wenn dieser ausgefallen ist.

 

Wirkung in 2017

Info

Der 24. Sonntag nach Trinitatis ist entfallen. Für die Gestaltung des Drittletzten Sonntags können dessen Texte herangezogen werden (→siehe dort).
 

Inhalt dieser Seite

 
  Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres in den Jahren 2017 bis 2024
Kalender

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
der drittletzte Sonntag des Kirchenjahres liegt<br>zwischen dem 6. November und dem 12. November eines Jahres
  • Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
  • drei Wochen vor dem →1. Advent
  • abhängig vom Wochentag, auf den der →1. Weihnachtstag fällt
  • der drittletzte Sonntag des Kirchenjahres liegt
    zwischen dem 6. November und dem 12. November eines Jahres
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
Titel Gottesdienstliche Ordnung
 

Der evangelische

Drittletzter Sonntag
des Kirchenjahres

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Sehet / jtzt iſt die angeneme zeit / jtzt iſt der tag des Heils.

→2Kor 6,2c

Pſalm
90
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Selig ſind die Friedfertigen / Denn ſie werden Gottes kinder heiſſen.

→Mt 5,9

Pſalm
85
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 152
oder:
Wir warten dein, o Gottes Sohn A EG 430 Gib Frieden, Herr, gib Frieden
EG 518 Mitten wir im Leben sind B EG 426 Es wird sein in den letzten Tagen
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextLk 17,20-24(25-30) Lk 17,20-24(25-30)
Epistel Zum TextRom 14,7-9 Rom 8,18-25
Altes Testament Zum TextHiob 14,1-6 Mi 4,1-5(7b)
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 12.11.2017 Zum TextLk 11,14-23
IV 11.11.2018 Zum TextHiob 14,1-6
V 10.11.2019 Ps 85
VI 8.11.2020 Lk 17,20-24(25-30)
I 7.11.2021 Rom 8,18-25
II 6.11.2022 Mi 4,1-5(7b)
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MJer 18,1-10MJer 18,1-10
MAmos 8,1-3(4-10)
MZum TextMt 13,47-50
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 17,20-24(25-30)

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVII.

 

Verse 20-24

Die Rede vom Gottesreich
und vom Tag des Menſchenſohns

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mat. 24.

Mar. 13.

DA er aber gefraget ward von den Phariſeern / Wenn kompt das reich Gottes? Antwortet er jnen / vnd ſprach / Das reich Gottes kompt nicht mit euſſerlichen Geberden / 21Man wird auch nicht ſagen / Sihe hie / oder da iſt es. Denn ſehet / Das reich Gottes iſt inwendig in euch. 22Er ſprach aber zu den Jüngern / Es wird die zeit komen / das jr werdet begeren zu ſehen einen Tag des menſchen Sons / Vnd werdet jn nicht ſehen. 23Vnd ſie werden zu euch ſagen / Sihe hie / ſihe da. Gehet nicht hin / vnd folget auch nicht. 24Denn wie der Blitz oben vom Himel blitzet / vnd leuchtet vber alles das vnter dem Himel iſt. Alſo wird des menſchen Son an ſeinem tage ſein.

 

 

 

 

(Euſſerlichen)

Das iſt / Gottes reich ſtehet nicht in wercken / die an ſtete / ſpeiſe kleider / zeit / per­ſon gebunden ſind ſondern im glau­ben vnd liebe frey.

 

 

Verse 25-30

 

25Zuuor aber mus er viel leiden / vnd verworffen werden von dieſem Geſchlechte.

Mat. 24.

Gen. 7.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gen. 19.

26VND wie es geſchach zun zeiten Noe / So wirds auch geſchehen in den tagen des menſchen Sons. 27Sie aſſen / ſie truncken / ſie frieten*1) / ſie lieſſen ſich freien / Bis auff den tag / da Noe in die Archa gieng / vnd kam die Sindflut / vnd brachte ſie alle vmb. 28Desſelbigen gleichen / wie es geſchach zun zeiten Lot / Sie aſſen / ſie truncken / ſie kaufften / ſie verkaufften / ſie pflantzeten / ſie baweten. 29An dem tage aber / da Lot aus Sodoma gieng / da regnet es Fewer vnd Schwefel vom Himel / vnd brachte ſie alle vmb. 30Auff dieſe weiſe wirds auch gehen an dem tage / wenn des menſchen Son ſol offenbart werden.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Rom 14,7-9

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

 

C. XIIII.

 

Verse 7-9 aus dem Abschnitt:

Von den Schwachen und Starken im Glauben

 

7Denn vnſer keiner lebet jm ſelber / vnd keiner ſtirbet jm ſelber. 8Leben wir / ſo leben wir dem HErrn / Sterben wir / ſo ſterben wir dem HErrn. Darumb / wir leben oder ſterben / ſo ſind wir des HErrn. 9Denn dazu iſt Chriſtus auch geſtorben vnd aufferſtanden / vnd wider lebendig worden / das er vber Todte vnd Lebendige HErr ſey.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Hiob 14,1-6

AT
IV

 

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

 

C. XIIII.

 

 

Die Klage über die Nichtigkeit des Lebens
Vergebliches Hoffen auf Troſt nach dem Tod

 

DER Menſch vom Weibe geborn / lebt kurtze zeit / vnd iſt vol vnruge. 2Gehet auff wie eine Blume vnd fellet abe / Fleucht wie eine Schatten / vnd bleibt nicht. 3Vnd du thuſt deine Augen vber ſolchen auff / das du mich fur dir ins Gericht zeuheſt. 4Wer wil einen Reinen finden bey denen / da keiner rein iſt? 5Er hat ſein beſtimpte zeit / die zal ſeiner monden ſtehet bey dir / Du haſt ein Ziel geſetzt / das wird er nicht vbergehen. 6Thu dich von jm / das er ruge hab / bis das ſeine zeit kome / der er wie ein Taglöner wartet.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 11,14-23

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XI.

 

Verse 14-23

Die Macht Jheſu über die böſen Geiſter

|| →Mt 12,22-30    || →Mt 12,43-45    || →Mk 3,22-37

 

Matt.12.

Mar.3.

VND er treib einen Teufel aus / der war ſtum / Vnd es geſchach / da der Teufel ausfur / da redete der Stumme / Vnd das Volck verwunderte ſich. 15Etliche aber vnter jnen ſprachen / Er treibt die Teufel aus / durch Beelzebub den oberſten der Teufel. 16Die andern aber verſuchten jn / vnd begerten ein Zeichen von jm / vom Himel. 17Er aber vernam jre gedancken / vnd ſprach zu jnen / Ein jglich reich / ſo es mit jm ſelbs vneins wird / das wird wüſte / Vnd ein Haus fellet vber das ander. 18Jſt denn der Satanas auch mit jm ſelbs vneins / Wie wil ſein Reich beſtehen? Die weil jr ſaget / Jch treibe die Teufel aus durch Beelzebub. 19So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe / durch wen treiben ſie ewre Kinder aus? Darumb werden ſie ewre Richter ſein. 20So ich aber durch Gottes finger die Teufel austreibe / So kompt je das reich Gottes zu euch.

 

21WEnn ein Starcker gewapneter ſein Pallaſt bewaret / ſo bleibt das ſeine mit frieden. 22Wenn aber ein Stercker vber jn kompt / vnd vberwindet jn / So nimpt er jm ſeinen Harniſch / darauff er ſich verlies / vnd teilet den Raub aus. 23Wer nicht mit mir iſt / Der iſt wider mich / Vnd wer nicht mit mir ſamlet / der zurſtrewet.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 18,1-8

V

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVIII.

 

Verse 1-8

Die bittende Witwe
Das Gleichnis vom ungerechten Richter

 

ER ſaget jnen aber ein Gleichnis dauon / Das man alle zeit beten vnd nicht laſs werden ſolt / 2Vnd ſprach / Es war ein Richter in einer Stad der furchte ſich nicht fur Gott / vnd ſchewet ſich fur keinem Menſchen. 3Es war aber eine Widwe in der ſelbigen Stad / die kam zu jm / vnd ſprach / Rette mich von meinem Widerſacher / 4Vnd er wolte lange nicht. Darnach aber dachte er bey ſich selbs / Ob ich mich ſchon fur Gott nicht fürchte / noch fur keinem Menſchen ſchewe / 5Dieweil aber mir dieſe Widwe ſo viel mühe machet / wil ich ſie retten / Auff das ſie nicht zu letzt kome / vnd vberteube mich.

6DA ſprach der HErr / Höret hie / was der vngerechte Richter ſaget. 7Solt aber Gott nicht auch retten ſeine Auſſerweleten / die zu jm tag vnd nacht ruffen / vnd ſolt gedult drüber haben? 8Jch ſage euch / Er wird ſie erretten in einer kürtz. Doch wenn des menſchen Son komen wird / Meineſtu das er auch werde Glauben finden auff Erden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Uberteube)

Das iſt / Das ſie mich nicht plage vnd martere / wie man ſagt von den Geilern / Wie pla­get mich der Menſch ſo wol.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
1Thess 5,1-6(7-11)

VI

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Theſſalónicĥer.

 

C. V.

 

Verse 1-6

Von der Erwartung des Herrn

 

VON den zeiten aber vnd ſtunden / lieben Brüder / iſt nicht not euch zu ſchreiben / 2Denn jr ſelbs wiſſet gewis / das der tag des HErrn wird komen / wie ein Dieb in der nacht. 3Denn wenn ſie werden ſagen / Es iſt friede / Es hat keine fahr / So wird ſie das verderben ſchnel vberfallen / Gleich wie der ſchmertz ein ſchwanger Weib / vnd werden nicht entpfliehen.

 

4JR aber / lieben Brüder / ſeid nicht in der finſternis / das euch der tag wie ein Dieb ergreiffe / 5Jr ſeid allzumal Kinder des liechtes vnd Kinder des tages / Wir ſind nicht von der nacht noch von der finſternis. 6So laſſet vns nu nicht ſchlaffen / wie die andern / ſondern laſſet vns wachen vnd nüchtern ſein.

 

 

Verse 7-11

 

7Denn die da ſchlaffen / die ſchlaffen des nachtes / vnd die da truncken ſind / die ſind des nachts truncken. 8Wir aber die wir des tages ſind / ſollen nüchtern ſein / Angethan mit dem Krebs des glaubens vnd der Liebe / vnd mit dem Helm der Hoffnung zur ſeligkeit. 9Denn Gott hat vns nicht geſetzt zum zorn / ſondern die ſeligkeit zu beſitzen / Durch vnſern HErrn Jheſum Chriſt / 10der fur vns geſtorben iſt / Auff das / wir wachen oder ſchlaffen / zu gleich mit jm leben ſollen. 11Darumb ermanet euch vnternander / vnd bawet einer den andern / wie jr denn thut.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 13,47-50

M3

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XIII.

 

Verse 47-50

Das Gleichnis vom Fiſchnetz

 

Aber mal iſt gleich das Himelreich einem Netze / das ins Meer geworffen iſt / da mit man allerley Gattung fehet. 48Wenn es aber vol iſt / ſo ziehen ſie es eraus an das Vfer / ſitzen vnd leſen die guten in ein Gefes zuſamen / Aber die faulen werffen ſie weg. 49Alſo wird es auch am ende der Welt gehen / Die Engel werden ausgehen / Vnd die Böſen von den Gerechten ſcheiden / 50vnd werden ſie in den Fewr ofen werffen / Da wird heulen vnd zeenklappen ſein.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

Sabrina

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