Das Hohelied Salomos | Gliederung

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Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

Das Hohelied Salomos

Inhaltsverzeichnis

 

Hld Index

 

Gliederung und Verzeichnis der Textabschnitte

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Gliederung in Luthers Vorrede zum Hohelied Salomos

 

Abschnitt

Überschrift | Link zum Text

1

→Das erste Buch: Die Sprüche Salomo (Proverbia)

2

→Das zweite Buch: Der Prediger Salomo (Kohelet)

3

→Das dritte Buch: Das Hohelied Salomos

 

Thematische Gliederung

Die Themenabschnitte im Hohelied Salomos

Die Links hinter den Einträgen führen zum Abschnittsbeginn im Text.

 

Textstelle

Themenabschnitt

1,1-4

→I. Beginn der Liederfolge: erstes Lied

1,5 - 2,7

→II. Zweites Lied

2,8 - 3,5

→III. Drittes Lied

3,6 - 5,1

→IV. Viertes Lied

5,2 - 6,3

→V. Fünftes Lied

6,4 - 8,4

→VI. Sechstes Lied

8,5-7

→VII. Abschlusslied

8,8-14

→VIII. Vier Liedfragmente

Abschluss

→Ende des ersten Bandes der zweibändigen Bibelausgabe

 

Inhaltliche Gliederung

Die Textabschnitte im Hohelied Salomos

 

Die Links hinter den Einträgen führen zu den Textstellen.

 

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

 

→Kapitel I.

 

 

1,2-4

 

I. BEGINN DER LIEDERFOLGE: ERSTES LIED

 

1

1,2A

→Die Braut

2

1,2b-3a

→Der Bräutigam

3

1,3b-4A

→Die Braut

4

1,4b

→Der Bräutigam

 

 

1,5 - 2,7

 

II. ZWEITES LIED

 

5

1,5-7

→Die Braut

6

1,8

→Der Chor

7

1,9-11

→Der Bräutigam

8

1,12-14

→Die Braut

9

1,15

→Der Bräutigam

10

1,16-17

→Die Braut

 

→Kapitel II.

1

2,1

→Die Braut

2

2,2

→Der Bräutigam

3

2,3-6

→Die Braut

4

2,7

→Refrain des Bräutigams

 

 

2,8 - 3,5

 

III. DRITTES LIED

 

5

2,8-17

→Die Braut

 

→Kapitel III.

1

3,1-4

→Die Braut

2

3,5

→Refrain des Bräutigams

 

 

3,6 - 5,1

 

IV. VIERTES LIED

 

3

3,1-4

→Der Chor

 

→Kapitel IIII.

1

4,1-15

→Der Bräutigam

2

4,16a

→Die Braut

 

→Kapitel V.

1

4,16b

→Die Braut

2

5,1

→Der Bräutigam

 

 

5,2 - 6,3

 

V. FÜNFTES LIED

 

3

5,2a

→Die Braut

4

5,2b

→Der Bräutigam

5

5,3-8

→Die Braut

6

5,9

→Der Chor

7

5,10-16

→Die Braut

 

→Kapitel VI.

1

6,1

→Der Chor

2

6,2-3

→Die Braut

 

 

6,4 - 8,4

 

VI. SECHSTES LIED

 

3

6,4-9

→Der Bräutigam

4

6,10

→Der Chor

5

6,11-12

→Die Braut

6

7,1a

→Der Chor

7

7,1b

→Der Bräutigam

 

→Kapitel VII.

1

7,2-10a

→Der Bräutigam

2

7,10b-14

→Die Braut

 

→Kapitel VIII.

1

8,1-3

→Die Braut

2

8,4

→Refrain des Bräutigams

 

 

8,5-7

 

VII. ABSCHLUSSLIED

 

3

8,5a

→Der Chor

4

8,5b

→Der Bräutigam

5

8,6-7

→Abschlussgesang über die Macht der Liebe

 

 

8,8-14

 

VIII. VIER LIEDFRAGMENTE

 

6

8,8-10

→Kleines Lied über die Wahl zwischen den Schwestern

7

8,11-12

→Kleines Lied über den Schatz der Liebe

8

8,13-14

→Letzte Anfügung zweier Fragmente aus den Liedquellen

 

 

Abschluss
Band 1

 

ENDE DES ERSTEN BANDES
DER
WITTENBERGER LUTHERBIBEL VON 1544

 

9

 

→Druckernotiz

 
Hintergründig

Die Gliederung der biblischen Texte

Die Tradition der Gliederung

Der Versuch, den Text der Bibel nach bestimmten Gesichtspunkten zu gliedern, folgt einer langen Tradition. Doch erst 1206 wurde der Text erstmals in Kapitel eingeteilt. Dies genügte als Hilfsmittel nur bedingt. Denn vor allem gab es keine Hinweise auf Inhalte. In alten Bibeln findet man daher bei der Kapitelnummer oft einen Satz, der kurz den Inhalt des jeweiligen Kapitels umreißt.

Die Verszählung ist erst seit etwa 1550 bekannt. Luther kannte sie noch nicht. Davor gab es unterschiedliche Versuche, ein Kapitel in Blöcke zu zu teilen. So gibt es alte Bibelausgaben, die in den Marginalspalten mit aufeinanderfolgenden Buchstaben beginnend mit A Abschnitte markieren, um Sätze leichter auffinden zu können. Eine ähnliche Vorgehensweise finden wir auch in der Lutherbibel von 1545 in etlichen Büchern oder Kapiteln, so beispielsweise im →Psalm 119. Luther markiert dort Abschnitte mit römischen Ziffern.

Sinnabschnitte wurden vom Schriftsetzer der Lutherbibel durch Versalien mit mehrfacher Zeilenhöhe am Anfang eingeleitet. Ein guter Hinweis für uns, darüber nachdenken, ob hier eine passende Überschrift eingefügt werden könnte. Zusätzlich nutzte Luther (wie andere Herausgeber auch) die Marginalspalten, um kurze Hinweise auf den Inhalt zu geben, und sei es nur ein Name oder ein einziges Wort. Aus diesen Anmerkungen hatten sich schließlich Abschnittsüberschriften entwickelt, wie wir sie heute kennen.

Die Gliederung ist frei wählbar

Die Gliederung nach Themen und die Einteilung nach Sinnabschnitten wird dem Herausgeber einer Bibel überlassen. So unterscheiden sich die Bibeln auch darin, nach welchen Gesichtspunkten sie gliedern, wie stark sie den Text in Sinnabschnitte unterteilen und welche Überschriften sie dafür formulieren.

Zusätzlich findet man abweichende Gliederungen in vielen theologischen Werken, in denen Wissenschaftler die Gliederung ihren Erkenntnissen bei der Erforschung der Texte unterwerfen.

Unsere Gesichtspunkte für eine Gliederung

Die Berücksichtigung bestehender Ansätze

Wir sind bei unserer Gliederung unterschiedlichen Parametern gefolgt. Die Grundlage bildeten zwar die Lutherbibeln der Ausgaben von 1912, 1984 und 2017, doch haben wir ebenso kritisch geprüft, wie andere Bibeln, so beispielsweise die Jerusalemer Bibel und die Elberfelder Bibel, sowie Kommentare zu Altem und Neuem Testament aus der Bibelforschung den Text sehen.

Luthers Einteilung in Sinnabschnitte, wie er sie über das Druckbild der Ausgabe von 1545 angezeigt hatte, genoss besondere Beachtung.

Die Berücksichtigung elektronischer Verweise

Wegen der Möglichkeit, in diesem elektronischen Medium Verweise auf andere Textstellen sozusagen in Mausklicks zu übersetzen, war in den Evangelien ein weiteres Kriterium die sinnvolle Granularität für eine synoptische Vergleichbarkeit per Mausklick. Hier kann es durchaus vorkommen, dass ein Sinnabschnitt nur aus einem Satz besteht.

Die Berücksichtigung gängiger Sprache

Nicht zuletzt war es uns wichtig, abweichend von Traditionen, Überschriften zu formulieren, die dem heutigen Sprachgebrauch eher gerecht werden. Dies ist selbstverständlich ein mühsames Unterfangen und kann nicht befriedigend gelöst werden. Aber dort, wo herkömmliche Formulierungen und die geübte Wortwahl einer (oft veralteten) »Religionssprache« entsprangen, die heute durchaus in kritischer Weise bestens geeignet ist, eine angestaubte Frömmigkeit zu unterstellen, schien es uns oft unumgänglich, einzugreifen und neue Überschriften zu finden.

Die Berücksichtigung des Ziels

Es ist daher Wahrscheinlich, dass unsere Gliederung und unsere Überschriften nicht Ihrem gewohnten Textverständnis entsprechen. Wir hoffen dennoch, dass diese Werkzeuge, dass unsere Beigaben zum Text der Lutherbibel von 1545 Ihnen als Leser dienlich sind. Sie sollen helfen, rote Fäden zu entdecken, Themen zu erkennen, Inhalte zu begreifen und Aussagen zu verstehen. Sie sollen anregen, den Text nicht nur runterzulesen, sondern ihn oder eine Aussage auch kreuz und quer durch unsere Publikation bei Stilkunst.de zu verfolgen.

 

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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Sabrina

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