Barbaratag | 4. Dezember | 2017 - 2024

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Wissenswertes zum Tag
4. Dezember | Barbaratag
 

Barbaratag

 
  • Katholischer Gedenktag für
    Barbara von Nikomedien
Brauchtum

Der Gedächtnistag zu Ehren der heiligen Barbara ist mit einem hübschen Brauch verbunden, dem Schneiden der Barbara-Zweige:

So soll man an diesem Tag Zweige vom Kirschbaum oder Apfelbaum, vom Forsythienbusch oder Weißdorn schneiden, sie über Nacht in handwarmes Wasser legen und dann in eine Vase nahe einer Heizung stellen.

Wem an Weihnachten diese Barbara-Zweige erblühen, dem soll besonderes Glück für das folgende Jahr beschieden sein.

Hintergründig
Kirschblüten – werden sie Weihnachten erblühen? | Foto: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz: CC BY-SA
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Abbildung: Kirschblüten – werden sie Weihnachten erblühen?
Foto: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die heilige Barbara

Die heilige Barbara ist im 3. Jahrhundert als Märtyrerin in Nikomedien in Kleinasien gestorben.

Sie ist eine von 14 Nothelfern und gilt als Patronin der Geologen, der Bergleute, der Architekten, der Glöckner, der Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW), der Schlesier, der Gefangenen und der Sterbenden. Sie ist Helferin gegen Blitzeinschlag und Feuer und Helferin der Artillerie.

Die Legende von Barbara

Die Legende beschreibt Barbara als Tochter des Kaufmanns Dioscuros aus Nikomedien (heutiges Izmet, Türkei). Sie lebte etwa um das Jahr 300 n. Chr.

Während seiner Reisen sperrte der Vater Barbara stets in einen Turm, um ihre Unschuld zu bewahren. Dieser Turm hatte zwei Fenster.

Zurückgekehrt von einer seiner Reisen fand Dioscuros ein drittes Turmfenster vor. Barbara hatte sich von einem als Arzt verkleideten Priester taufen und als Symbol der Dreifaltigkeit das dritte Fenster einbauen lassen.

Barbara wurde daraufhin angeklagt, verhöhnt, gefoltert und zum Tode verurteilt.

Ein Kirschbaumzweig hatte sich in ihrem Kleid verfangen, als man sie in den Kerker sperrte. Diesen soll sie mit Wasser aus ihrem Trinknapf benetzt haben. Am Tag ihres Martyriums (vermutlich mitten im Winter des Jahres 306) soll der Zweig erblüht sein.

In seinem Zorn hatte der Vater die Hinrichtung persönlich vorgenommen. Gleich danach soll er vom Blitz erschlagen worden sein.

Reliquienverehrung

Die Reliquien der heiligen Barbara werden im Kloster S. Giovanni Evangelista auf der Insel Torcello (in der Nähe von Venedig) verwahrt.

Sabrina

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