4. Sonntag im Advent | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Regeln

Fällt der →Tag des Apostels Thomas (21. Dezember) auf den 4. Sonntag im Advent, dann kann der Aposteltag nur am Samstag zuvor oder am Montag bzw. Dienstag danach gefeiert werden, nicht aber am 4. Advent oder am 24. Dezember.

 

Wirkung in 2017

- keine -

 
 4. Sonntag im Advent  in den Jahren 2017 bis 2024
 
Bewegliches Datum
4. Advent zwischen dem 18. Dezember und dem 24. Dezember
  • Mit dem 1. Sonntag im Advent begann das neue Kirchenjahr 2017/2018.
  • Die →Adventszeit umfasst die vier Sonntage vor dem →1. Weih­nachts­tag. Sie beginnt immer am 1. Advent und endet an →Heiligabend.
  • Der frühest mögliche Termin für den 4. Advent ist der 18. Dezember. In diesem Fall wird Heiligabend ein Samstag sein.
  • Der spätest mögliche Termin ist der 24. Dezember, Heiligabend..
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
 

Der Name Advent

 

Adventus Domini

Der Name Advent stammt aus dem Lateinischen und meint Ankunft (lat. adventus). Der vollständige lateinische Name lautet Adventus Domini ( »Ankunft des Herrn«) und bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Hochfest der Geburt von Jesus von Nazaret, auf Weihnachten, vorbereitet.

Die Christen gedenken der Geburt Jesu und feiern sie als Menschwerdung Gottes. Zugleich erinnert Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen.

 

Die Adventszeit

 

Praeparatio adventus Domini

Der lateinische Ausdruck praeparatio adventus Domini meint Vorbereitung der Ankunft des Herrn und bezeichnete bereits in der frühen Kirche das, was wir heute Adventszeit nennen.

Zunächst wurde die Adventszeit als Fastenzeit vor →Epiphanias (6. Januar) bzw. vor Weihnachten verstanden. Vermutlich seit dem 6. Jahrhundert wird die Adventszeit auch liturgisch im Messfeiern begangen. Anfangs schwankte die Zahl der Tage und damit die Zahl der Sonntage in der Adventszeit. Erst im 6. Jahrhundert wurden vier Adventssonntage vor Weihnachten durch Papst Gregor dem Großen (540 - 604) festgelegt.

 
Alternativer Artikel zum 4. Advent

Während wir an dieser Stelle den 4. Sonntag im Advent aus der Sicht des evangelischen Kirchenkalenders beleuchten, finden Sie allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag in diesem Artikel:

Zum Artikel

4. Advent 2017

Schenken und beschenkt werden, »sich auf den Weg machen«, um die Geschenke zu überbringen. Der Besuch drückt aus, wie groß Freude, Respekt und Wertschätzung sind.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

4. Sonntag
im Advent

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Violett

Violett

4. Sonntag im Advent
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: 4. Sonntag im Advent
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

4. Sonntag im Advent

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Frewet euch in dem HErrn allwege / vnd abermal / ſage ich / frewet euch. / Der HErr iſt nahe.

→Phil 4,4.5b

Pſalm
102
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Frewet euch in dem HErrn allwege / vnd abermal / ſage ich / frewet euch. / Der HErr iſt nahe.

→Phil 4,4.5b

Pſalm
102
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 9 Nun jauchzet all ihr Frommen A EG 11 Wie soll ich dich empfangen
B EG 19 O komm, o komm, du Morgenstern
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

4. Sonntag im Advent

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextLk 1,(39-45)46-55(56) Lk 1,(39-45)46-55(56)
Epistel Zum TextPhil 4,4-7 Phil 4,4-7
Altes Testament Zum TextJes 52,7-10 1Mose 18,1-2.9-15
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
IV 24.12.2017 Zum Text2Kor 1,18-22
V 23.12.2018 Phil 4,4-7
VI 22.12.2019 1Mose 18,1-2.9-15
I 20.12.2020 Lk 1,(26-38)39-56
II 19.12.2021 2Kor 1,18-22
III 18.12.2022 Hes 17,22-24
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum TextJoh 5,31-40MRom 5,12-14(18-21)
MZum TextRom 5,12-14(18-21)
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 1,(39-45)46-55(56)

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. I.

 

Verse 39-45

Der Beſuch der Maria bei Eliſabeth
Marias Lobgeſang

 

MAria aber ſtund auff in den tagen / vnd gieng auff das Gebirge endelich / zu der ſtad Jude / 40vnd kam in das haus Zacharias / vnd grüſſet Eliſabeth. 41Vnd es begab ſich / als Eliſabeth den grus Maria höret / hüpffet das Kind in jrem leibe. Vnd Eliſabeth ward des heiligen Geiſts vol / 42vnd rieff laut / vnd ſprach / a Gebenedeiet biſtu vnter den Weibern / vnd gebenedeiet iſt die Frucht deines Leibes. 43Vnd wo her kompt mir das / das die Mutter meines HErrn zu mir kompt? 44Sihe / da ich die ſtimme deines Gruſſes hörete / hüpffet mit freuden das Kind in meinem Leibe. 45Vnd o ſelig biſtu / die du gegleubt haſt / Denn es wird volendet werden / was dir geſagt iſt von dem HERRN.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

Auff Deudſch alſo / Gelobet biſtu etc

 

 

Verser 46-55

 

46Vnd Maria ſprach.

 

Meine Seele erhebt den HERRN.
47Vnd mein Geiſt frewet ſich Gottes meines Heilandes.

48Denn er hat ſeine elende Magd angeſehen / Sihe / von nu an werden mich ſelig preiſen alle Kinds kind.

49Denn er hat groſſe Ding an mir gethan / der da Mechtig iſt / vnd des Namen heilig iſt.

50Vnd ſeine Barmhertzigkeit weret jmer für vnd für / Bey denen die jn fürchten.

51Er vbet gewalt mit ſeinem Arm / Vnd zurſtrewet die Hoffertig ſind in jres hertzen ſinn.

52Er ſtöſſet die Gewaltigen vom ſtuel / Vnd erhebt die Elenden.

53Die Hungerigen füllet er mit Güttern / Vnd leſſt die Reichen leer.

54Er dencket der Barmhertzigkeit / Vnd hilfft ſeinem diener Jſrael auff.

55Wie er geredt hat vnſern Vetern / Abraham vnd ſeinem Samen ewiglich.

 

 

Vers 56

 

56VND Maria bleib bey jr bey dreien monden / Darnach keret ſie widerumb heim.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Phil 4,4-7

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Philipper.

 

 

C. IIII.

 

Verse 4-7

Verkündigung, Dank und Gebet als Vorbereitung auf die Wiederkunft Chriſti

 

FRewet euch in dem HErrn allwege / vnd abermal / ſage ich / frewet euch. 5Ewer Lindigkeit laſſet kund ſein allen Menſchen. Der HErr iſt nahe. 6Sorget nichts / Sondern in allen dingen laſſet ewre Bitte im Gebet vnd Flehen / mit Danckſagung fur Gott kund werden. 7Vnd der friede Gottes / welcher höher iſt / denn alle vernunfft / beware ewre hertzen vnd ſinne in Chriſto Jheſu.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 52,7-10

AT
VI

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáia.

 

 

C. LII.

 

 

Die frohe Botſchaft

Nahum. 1.

Rom. 10.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pſal. 98.

Wje lieblich ſind auff den bergen die füſſe der Boten / die da Friede verkündigen / Guts predigen / Heil verkündigen / Die da ſagen zu Zion / Dein Gott iſt König. 8Deine Wechter ruffen laut mit jrer Stim / vnd rhümen miteinander / Denn man wirds mit augen ſehen / wenn der HERR Zion bekeret. 9Laſſet frölich ſein vnd miteinander rhümen das wüſte zu Jeruſalem / Denn der HERR hat ſein Volck getröſtet vnd Jeruſalem gelöſet. 10Der HERR hat offenbart ſeinen heiligen Arm fur den augen aller Heiden / Das aller Welt ende ſihet das Heil vnſers Gottes.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lukas 1,26–33(34–37)38

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. I.

 

Verse 26-33

Die Ankündigung der Geburt Jheſu

 

VND im ſechſten mond / ward der engel Gabriel geſand von Gott / in eine ſtad in Galilea / die heiſſt Nazareth / 27Zu einer Jungfrawen / die vertrawet war einem Manne / mit namen Joſeph / vom hauſe Dauid / vnd die Jungfraw hies Maria. 28Vnd der Engel kam zu jr hin ein / vnd ſprach / Gegrüſſet ſeiſtu holdſelige / der HERR iſt mit dir / du Gebenedeiete vnter den Weibern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Gebenedeiete)

Das iſt auff deudſch / Du Hoch­gelobte.

 

29DA ſie aber jn ſahe / erſchrack ſie vber ſeiner rede / vnd gedachte / welch ein grus iſt das? 30Vnd der Engel ſprach zu jr / Fürchte dich nicht Maria / Du haſt gnade bey Gott funden. 31Sihe / du wirſt ſchwanger werden im Leibe / vnd einen Son geberen / des Namen ſoltu Jheſus heiſſen. 32Der wird gros / vnd ein Son des Höheſten genennet werden. Vnd Gott der HERR wird jm den ſtuel ſeines vaters Dauid geben / 33vnd er wird ein König ſein vber das haus Jacob ewiglich / vnd ſeines Königreichs wird kein ende ſein.

 

 

 

 

(Gnade funden)

Das iſt / du haſt einen gnedigen Gott.

 

 

Verse 34-37

 

34DA ſprach Maria zu dem Engel / Wie ſol das zugehen? ſintemal ich von keinem Manne weis. 35Der Engel antwortet / vnd ſprach zu jr / Der heilige Geiſt wird vber dich komen / vnd die krafft des Höheſten wird dich vberſchatten. Darumb auch das Heilige / das von dir geboren wird / wird Gottes Son genennet werden. 36 Vnd ſihe / Eliſabet deine gefreundete / iſt auch ſchwanger mit einem Son / in jrem alter / vnd gehet itzt im ſechſten mond / die im geſchrey iſt / das ſie vnfruchtbar ſey / 37Denn bey Gott iſt kein ding vmmüglich.

 

 

Vers 38

 

38Maria aber ſprach Sihe / Jch bin des HERRN magd / mir geſchehe wie du geſagt haſt. Vnd der Engel ſchied von jr.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
2Kor 1,18-22

IV

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. I.

 

Verse 18-22 aus dem Abschnitt:

Gegen den Vorwurf der Unredlichkeit

 

 

 

 

Silua-

nus.

Timo-

theus.

18Aber O ein trewer Gott / das vnſer wort an euch nicht ja vnd nein geweſen iſt. 19Denn der Son Gottes Jheſus Chriſtus / der vnter euch durch vns geprediget iſt / durch mich vnd Siluanum vnd Timotheum / der war nicht ja vnd nein / ſondern es war ja in jm. 20Denn alle Gottes verheiſſung ſind Ja in jm / vnd ſind Amen in jm / Gotte zu lobe / durch vns. 21Gott iſts aber / der vns befeſtiget ſampt euch in Chriſtum / vnd vns geſalbet 22vnd verſiegelt / vnd in vnſer hertzen das Pfand / den Geiſt gegeben hat.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 1,19-23(24-28)

V

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. I.

 

Verse 19-23

Des Täufers Zeugnis von ſich ſelbſt

→Mt 3,1-12    ↑ →Mk 1,1-8    ↑ →Lk 3,1-18

Matt.3.

Mar.1.

Luc.3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeſa.40.

VND dis iſt das zeugnis Johannis / Da die Jüden ſandten von Jeruſalem Prieſter vnd Leuiten / das ſie jn fragten / Wer biſtu? 20Vnd er bekandte vnd leugnet nicht / vnd er bekandte / Ich bin nicht Chriſtus. 21Vnd ſie fragten jn / Was denn? Biſtu Elias? Er ſprach / ich bins nicht. Biſtu ein Prophet? Vnd er antwortet / Nein. 22Da ſprachen ſie zu jm / Was biſtu denn? Das wir antwort geben / denen / die vns geſand haben. Was ſageſtu von dir ſelbs? 23Er ſprach / Ich bin eine ſtimme eines Predigers in der Wüſten / Richtet den weg des HERRN / wie der Prophet Jſaias geſagt hat.

 

 

Verse 24-28

 

24VND die geſand waren / die waren von den Phariſeern. 25Vnd fragten jn / vnd ſprachen zu jm / Warumb teuffeſtu denn / ſo du nicht Chriſtus biſt / noch Elias / noch ein Prophet? 26Johannes antwortet jnen / vnd ſprach / Ich teuffe mit waſſer / Aber er iſt mitten vnter euch getretten / den jr nicht kennet. 27Der iſts / der nach mir komen wird / welcher vor mir geweſen iſt / Des ich nicht werd bin / das ich ſeine Schuchriemen aufflöſe. 28Dis geſchach zu Betharaba jenſeid des Jordans / da Johannes teuffet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder / Bethbara / Jud. 7 vt myſte­rium conſonet.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 5,31-40

M1

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

 

C. V.

 

Vesre 31-40

Das Zeugnis Jheſu für den Sohn Gottes

 

31So ich von mir ſelbs zeuge / ſo iſt mein Zeugnis nicht war. 32Ein ander iſts / der von mir zeuget / vnd ich weis / das das Zeugnis war iſt / das er von mir zeuget.

 

33IR ſchicket zu Johanne / vnd er zeugete von der warheit. 34Ich aber neme nicht Zeugnis von Menſchen / Sondern ſolchs ſage ich / auff das jr ſelig werdet. 35Er war ein brennend vnd ſcheinend Liecht / Ir aber woltet eine kleine weile frölich ſein von ſeinem Liechte. 36Ich aber habe ein gröſſer Zeugnis / denn Johannis zeugnis. Denn die Wercke die mir der Vater gegeben hat / das ich ſie volende / dieſelbigen werck / die ich thu / zeugen von mir / das mich der Vater geſand habe. 37Vnd der Vater der mich geſand hat / derſelbige hat von mir gezeuget. Ir habt nie / weder ſeine Stimme gehöret / noch ſeine Geſtalt geſehen / 38Vnd ſein Wort habt jr nicht in euch wonend / Denn jr gleubet dem nicht / den er geſand hat.

 

39SVchet in der Schrifft / Denn jr meinet / jr habt das ewige Leben drinnen / Vnd ſie iſts / die von mir zeuget / 40Vnd jr wolt nicht zu mir komen / das jr das Leben haben möchtet.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 5,12-14(18-21)

M2

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

 

C. V.

 

Verse 12-14

Adam vnd Chriſtus

 

Sünde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesetz.

DERhalben / wie durch einen Menſchen die Sünde iſt komen in die Welt / vnd der Tod durch die ſünde / vnd iſt alſo der Tod zu allen Menſchen durch gedrungen / die weil ſie alle geſündiget haben. 13Denn die Sünde war wol in der Welt / bis auff das Geſetz / Aber wo kein Geſetz iſt / da achtet man der ſunde nicht. 14Sondern der Tod herrſchete von Adam an bis auff Moſen / auch vber die / die nicht geſündigt haben / mit gleicher vbertrettung / wie Adam / welcher iſt ein Bilde / des / der zukünfftig war.

 

Verse 18-21

18 a WJe nu durch eines Sünde die verdamnis vber alle Menſchen komen iſt / Alſo iſt auch durch eines Gerechtigkeit die rechtfertigung des Lebens vber alle Menſchen komen. 19Denn gleich wie durch eines Menſchen vngehorſam viel Sünder worden ſind / Alſo auch durch eines Gehorſam werden viel Gerechten.

DAs Geſetz aber iſt neben ein komen / auff das die Sünde mechtiger würde. Wo aber die Sünde mechtig worden iſt / Da iſt doch die Gnade viel mechtiger worden / 21Auff das gleich wie die Sünde geherrſchet hat zu dem Tode / Alſo auch herrſche die Gnade durch die gerechtigkeit zum ewigen Leben / durch Jheſum Chriſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bilde)

Wie Adam vns mit fremb­der ſün­de / on vn­ſer ſchuld ver­der­bet hat. Al­ſo hat vns Chri­ſtus mit fremb­der Gna­de / on vn­ſer ver­dienſt / ſe­lig ge­macht.

 

a

Wie Adams ſün­de vn­ſer ei­gen wor­den iſt. Al­ſo iſt Chri­ſtus ge­rech­tig­keit vn­ſer ei­gen wor­den.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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