3. Sonntag nach Epiphanias

Sonntag, 24. Januar 1904

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Eisenacher Ordnung

1. Evangelium  Zum TextMt 8,1-13
1. Epistel Zum TextRom 12,17-21
2. Evangelium VerweisJoh 4,5-14
2. Epistel VerweisRom 1,13-20
Alttestamentliche Lektion Verweis2Kon 5,1-19a
→Gottesdienstordnungen

In den Landeskirchen galten zwischen 1958/1959 und 1978/1979 unterschiedliche Textordnungen.

Wahl der Kirchenordung

Altkirchliche


→ auswählen

Ei­se­na­cher


ak­tu­el­le An­sicht

 

Wir zeigen in den Kir­chen­jah­ren ab 1898/1899 bis 1977/1978 die in je­ner Zeit maß­geb­li­chen Le­se­ord­nun­gen.

Im Kirchenjahr 1903/1904 gal­ten be­vor­zugt:

  • I. Altkirchliche Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die nach wie vor der alt­kirch­li­chen Text­ord­nung folg­ten (seit Be­ginn der Re­for­ma­ti­on gül­tig; so die Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin-Bran­den­burg).
  • II. Eisenacher Ordnung:
    Die Ordnung für Lan­des­kir­chen, die den Emp­feh­lun­gen der Ei­se­n­a­cher Kon­fe­renz folg­ten (seit dem Kir­chen­jahr 1898/1899 ver­füg­bar; so die Evan­ge­li­sche Kir­che in Hes­sen und Nas­sau).

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
24.1.1904 | 3. Sonntag nach Epiphanias
Sonntag
 

3. Sonntag
nach Epiphanias

Grün

 

 
Achtung!

Der 3. Sonn­tag nach Epi­pha­ni­as ent­fiel, wenn im sel­ben Jahr der →Os­ter­sonn­tag vor dem 1. April lag (im Schalt­jahr: vor dem 31. März).

Es ent­fie­len dann auch der 4., 5. und 6. Sonn­tag nach Epi­pha­ni­as.

 

Kalenderblätter
Kalender

Der 3. Sonntag nach Epiphanias in den Kirchenjahren 1903/1904 bis 1910/1911
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 

Bewegliches Datum
Der 3. Sonntag nach Epiphanias zwischem dem 21. Januar und dem 27. Januar
 
  • Abhängig vom →Osterdatum
    Der 3. Sonntag nach Epiphanias kann entfallen.
    Andernfalls liegt er zwischen dem 21. Januar und dem 27. Januar eines Jahres.
 

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig bis 1957)

 

Die Bezeichnung Epiphanias geht zurück auf das altgriechische Wort έπιφάνεια (epiphaneia), das »Erscheinung« meint. Es bezeichnete in der frühen Kirche die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes als Inhalt des Festes, das am 6. Januar gefeiert wurde.

Unter diesem ursprünglichen Namen hat der 6. Januar Einzug gefunden in den →Kalender des Evangelischen Kirchenjahrs.

Abhängig vom Osterdatum folgen dem Tag Epiphanias im Kalender einer bis sechs Sonntage, die einfach als »Sonntage nach Epiphanias« durchgezählt werden. Der »6. Sonntag nach Epiphanias« schließt die Epiphaniaszeit ab.

 

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Die Regelung der Sonntagsfolge in der Epiphaniaszeit änderte sich ab 1957/1958 und zuletzt 2018/2019.

 

Got­tes­dienstliche Ordnungen

Symbol Evangelisch

Der evangelische

3. Sonntag
nach Epiphanias

nach der Leseordnung der Eisenacher Konferenz

 

→ in unierten und reformierten Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1977/1978

→ in lutherischen Landeskirchen überwiegend gültig in den Jahren 1898/1899 bis 1956/1957

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 

Thema des Sonntags

(nach dem Evangeliumstext Mt 8,1-13 )

 

Der Hauptmann von Kapernaum

 

 

 

Spruch und Psalm für die Woche

 
Biblia
1545
 

Spruch
für die Woche

 

Es wer­den ko­men vom Morgen vnd vom Abend / von Mitternacht / vnd vom Mittage / die zu ti­ſche ſi­tzen wer­den im reich Got­tes .

→Lk 13,29

Pſalm
97
 

Psalm
für die Woche

 
 

→Psalm 97

 

 

 

Lied für die Woche

 
EG alt EG neu Titel
189 EG 293 Lobt Gott den Herrn, ihr Hei­den all
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG alt: Nummer des Liedes in alten Evangelischen Gesangbüchern
EG neu: Nummer des Liedes im neuen Evangelischen Gesangbuch (ab 2013)

 

 

 

Die biblischen Texte für Lesung und Predigt

 
Reihe Inhalt Text für die Predigt
Reihe I:
altkirchliche Reihe
 
Epistel Zum TextRom 12,17-21
Evangelium  Zum TextMt 8,1-13
Reihe II  2. Epistel VerweisRom 1,13-20
2. Evangelium VerweisJoh 4,5-14
alttestamentliche Reihe Alttestamentliche Perikope Verweis2Kon 5,1-19a
     

Aufbau der Leseordnung

Die Eisenacher Kon­fe­renz (ei­ne Kon­fe­renz der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen Deutsch­lands) er­ar­bei­te­te in den Jah­ren von 1888 bis 1896 eine Pe­ri­ko­pen­ord­nung für die evan­ge­li­schen Kir­chen. Sie ver­stand die alt­kirch­li­chen Pe­ri­ko­pen (Epis­tel und Evan­ge­li­um) als eine ers­te Rei­he und füg­te ihnen in ei­ner zwei­ten Rei­he ei­nen zwei­ten Text aus den Epis­teln und ei­nen zwei­ten Text aus den Evan­ge­li­en hin­zu. Die gro­ße Be­son­der­heit die­ser Ord­nung war die Ein­füh­rung ei­ner drit­ten, alt­tes­ta­ment­li­chen Rei­he, die für je­den Sonn­tag des Kirchen­jah­res erst­mals ei­nen alt­tes­ta­ment­li­chen Text bot. Die Ver­wen­dung die­ser Pe­ri­ko­pen ge­schah nicht ein­heit­lich. Ge­dacht wa­ren sie da­zu, sie wech­sel­weise im Got­tes­dienst zu ver­wen­den, so in­ner­halb ei­ner Fol­ge von vier Jah­ren:

  • im 1. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 2. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und Lek­ti­on Al­tes Tes­ta­ment
  • im 3. Jahr: alt­kirch­li­ches Evan­ge­li­um und alt­kirch­li­che Epis­tel
  • im 4. Jahr: 2. Evan­ge­li­um und 2. Epis­tel

Da­mit er­gab sich für die Le­sun­gen ein Zyklus von vier Jah­ren und für die Pre­digt, die sich je­weils auf die Evan­ge­li­en­pe­ri­ko­pe stützte, ein Zyklus von zwei Jah­ren.

 

 

Alt­kirch­li­che Text­ord­nung in Lan­des­kir­chen

In ei­ni­gen Lan­des­kir­chen, da­run­ter die evan­ge­li­sche Kir­che Bran­den­burgs, galt in die­ser Zeit wei­ter­hin die alt­kirch­li­che Text­ord­nung. Sie kennt nur Evan­ge­li­um und Epis­tel (Reihe I in der Ei­sen­acher Text­ord­nung), die bei­de nach wie vor für die Text­lesung so­wie für die Pre­digt im Haupt- und Abend­got­tes­dienst emp­foh­len wa­ren.

 

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs

Die evan­ge­li­sche Kir­che Würt­tem­bergs nutz­te in die­ser Zeit ei­ne Pe­ri­ko­pen­ord­nung, die sich auf ei­nen Drei­jah­res­zy­k­lus stütz­te. Über die drei Jahr­gän­ge hin­weg fan­den sich die Pe­ri­ko­pen wie hier ge­nannt, al­ler­dings in an­de­rer An­ord­nung und er­gänzt um wei­te­re Pe­ri­ko­pen, die we­der in alt­kirch­li­chen Ord­nun­gen noch in der neu­en Ei­sen­acher Ord­nung be­kannt wa­ren.

Diese Ord­nung der evan­ge­li­schen Kir­che Würt­tem­bergs ist der­zeit hier nicht wie­der­ge­ge­ben.

 

Geschicht­li­che An­mer­kun­gen: Die Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen in Zei­ten des Um­bruchs

  • In den Jah­ren des na­ti­o­nal­so­zi­a­li­sti­schen Re­gi­mes gab es im Zu­sam­men­hang mit der brach­i­a­len an­ti­se­mi­ti­schen Aus­rich­tung in Po­li­tik und Ge­sell­schaft in den evan­ge­li­schen Kir­chen re­gi­o­nal In­ten­ti­o­nen, die alt­tes­ta­ment­li­che Rei­he ab­zu­schaf­fen und die an­de­ren Rei­hen im Sin­ne ei­ner Staats­rä­son zu kor­ri­gie­ren. Die­ses An­sin­nen wirk­te trotz ei­ner Be­ken­nen­den Kir­che ver­ein­zelt bis weit die Zeit nach dem 2. Welt­krieg nach.
  • Auch nach der Ver­ei­ni­gung von Lan­des­kir­chen, wie der Grün­dung von VELKD und EKD, blie­ben die Ord­nun­gen der Pre­digt­tex­te den Sy­no­den der Lan­des­kir­chen un­ter­wor­fen und ent­wickel­ten sich so­mit zu­neh­mend un­ein­heit­lich.
  • Ab dem Jahr 1957/1958, spä­tes­tens ab 1960/1961 galt dann in den meis­ten evan­ge­lisch-lu­the­ri­schen Kir­chen ei­ne neue Pe­ri­ko­pen­ord­nung auf Ba­sis von sechs Rei­hen, weil sich nun erst­mals nach Ei­sen­ach über Jah­re hin­weg eine lan­des­kirch­lich über­grei­fen­de und un­ab­hän­gi­ge Kon­fe­renz (Lu­the­ri­sche Li­tur­gi­sche Kon­fe­renz Deutsch­lands) mit li­tur­gisch-ho­mi­le­ti­schen Fra­gen be­schäf­tig­te und 1957 Ant­wor­ten in Form ei­ner »Ord­nung der Pre­digt­tex­te« vor­leg­te.
  • Doch die Ent­schei­dungs­ho­heit ob­lag nach wie vor den lan­des­kirch­li­chen Sy­no­den. Über­wie­gend unier­te und re­for­mier­te Lan­des­kir­chen nutz­ten die hier vor­lie­gen­de Ord­nung der Pre­digt­tex­te nach dem Ei­sen­acher Sche­ma wei­ter­hin bis 1977/1978 oder auch da­rü­ber hi­n­aus.
  • Bis heute gilt in man­chen evan­ge­li­schen Kir­chen und Frei­kir­chen eine Ord­nung auf Grund­la­ge der Ei­sen­acher Pe­ri­ko­pen im vier­jäh­ri­gen Zy­k­lus.

 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Perikopen

Perikopen nach Luther 1545

3. Sonntag nach Epiphanias

 

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

 

Texte nach der Lutherbibel von 1545 ge­setzt nach der Vor­la­ge des Ori­gi­nals in Frak­tur­schrift mit Luthers Scho­li­on und Ver­wei­sen in den Mar­gi­nal­spal­ten. Er­gänzt um Vers­zäh­lung und Ab­schnitts­über­schrif­ten.

 

LESUNG UND PREDIGTTEXT

Evangelium

Evangelium nach Matthäus

Mt 8,1-13

 

Text hören:

Sprecher: R. Makohl | Musik: ©Bluevalley, J.S. Bach
Das Verzeichnis der Hörbuch-Videos mit den Lesungen des Evangeliums finden Sie hier:
→  Video-Hörbuch

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. VIII.

 

 

Verse 1 - 4

Aus den Berichten über das Wirken Jesu:
Die Heilung eines Aussätzigen

|| → Mk 1,40-44    || → Lk 5,12-14

→ Marc. 1.

→ Luc. 5.

 

 

 

 

 

 

 

 

→ Levi. 14.

DA er aber vom Berge her ab gieng / fol­ge­te jm viel Volcks nach. 2Vnd ſi­he ein Auſ­ſe­tzi­ger kam / vnd be­tet jn an / vnd ſprach / HErr a ſo du wilt / kan­ſtu mich wol rei­ni­gen. 3Vnd Jhe­ſus ſtre­cket ſei­ne Hand aus / rü­ret jn an / vnd ſprach / Ich wils thun / ſey ge­rei­ni­get / Vnd als bald ward er von ſei­nem auſ­ſatz rein. 4Vnd Jhe­ſus ſprach zu jm / S­ihe zu / ſags nie­mand / Son­dern ge­he hin / vnd zei­ge dich dem Prie­ſter / Vnd opf­fe­re die ga­be / die Mo­ſes be­fol­hen hat / zu ei­nem zeug­nis vber ſie.

 

 

 

 

a

(So du wilt)

Der glaube weis nicht / ver­traw­et aber auff Got­tes gna­de.

 

 

Verse 5 - 13

Aus den Berichten über das Wirken Jesu:
Der Hauptmann zu Kapernaum

|| → Lk 7,1-10    ↑ → Joh 4,46-53

DA aber Jhe­ſus eingieng zu Ca­per­na­um / trat ein Heubt­man zu jm / der bat jn / 6vnd ſprach / HErr / mein Knecht ligt zu Hauſe / vnd iſt Gicht­brü­chig / vnd hat gro­ſſe qual. 7Jhe­ſus ſprach zu jm / Ich wil ko­men / vnd jn ge­ſund machen. 8Der Heubt­man ant­wor­tet / vnd ſprach / HErr ich bin nicht werd / das du vn­ter mein Dach ge­heſt / Son­dern ſprich nur ein Wort ſo wird mein Knecht ge­ſund. 9Denn ich bin ein Menſch / da zu der Ober­keit vn­ter­than / vnd hab vn­ter mir Kriegs­knechte / Noch b wenn ich ſa­ge zu einem / Gehe hin / ſo ge­het er. Vnd zum andern / Kom her / ſo kompt er / Vnd zu meinem Knecht / Thu das / ſo thut ers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

(Wenn ich ſa­ge)

Das iſt / ſind mei­ne wort ſo mech­tig / Wie viel mech­ti­ger ſind denn dei­ne wort?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10DA das Jhe­ſus höret / ver­wun­dert er ſich / vnd ſprach zu denen die jm nach folgeten / War­lich ich ſa­ge euch / ſol­chen glauben hab ich in Iſ­ra­el nicht funden. 11Aber ich ſa­ge euch / viel wer­den ko­men vom c Morgen vnd vom Abend / vnd mit Ab­ra­ham vnd Iſaac vnd Jacob im Hi­mel­reich ſi­tzen / 12Aber die Kinder des reichs wer­den aus­ge­ſtoſ­ſen in das fin­ſter­nis hinaus / Da wird ſein heulen vnd zeen klappen. 13Vnd Jhe­ſus ſprach zu dem Heubtman / Gehe hin / Dir geſchehe wie du gegleubt haſt. Vnd ſein Knecht ward ge­ſund zu der ſel­bi­gen ſtun­de.

 

 

 

c

(Vom morgen)

Das iſt / Die Hei­den wer­den an­ge­nom­men / Da­rumb das ſie gleu­ben wer­den / Die Jü­den vnd Werck­hei­li­gen ver­wor­ffen /

→ Rom. 9

 

 

 

 

LESUNG UND ZWEITER PREDIGTTEXT

Epistel

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 12,17-21

REIHE

EP

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XII.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Ermahnung zur brüderlichen Gemeinschaft

Verse 17 - 21

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

→Deut. 32.

 

 

 

Prou. 21.

 

VErgeltet niemand bö­ſes mit bö­ſem. Vleiſſiget euch der ehrbarkeit gegen jederman / 18Iſt es müglich / ſo viel an euch iſt / ſo habt mit allen Men­ſchen friede. 19Rechet euch ſel­ber nicht / meine Liebeſten / ſon­dern gebet raum dem zorn (Gottes) Denn es ſtehet geſchrieben / Die Rache iſt mein / Ich wil vergelten / ſpricht der HERR.20So nu deinen Feind hungert / ſo ſpeiſe jn / Dürſtet jn / ſo trencke jn / Wenn du das thuſt / ſo wir­ſtu few­ri­ge c Kolen auff ſein Heubt ſamlen. 21Las dich nicht das bö­ſe vberwinden / Son­dern vberwinde das bö­ſe mit gutem.

 

 

 

 

 

 

c

(Kolen)

Fewer auff das Heubt legen iſt / das der Feind durch Wol­that / vber ſich ſelbs er­zürnet / das er vns ſo vbel ge­than hat.

 

 

 

  Hörbuch-Video

Aus den Berichten über das Wirken Jesu: Die Heilung eines Aussätzigen und die Geschichte vom Hauptmann zu Kapernaum (Mt 8,1-13)

Titelbild
Hörbuch-Video zur Biblia 1545

→Hörbuch-Video: Mt 8,1-13

Das Video zeigt die Er­zäh­lung, in der Je­sus ei­nen Aus­sät­zi­gen heilt, und die Ge­schich­te vom Haupt­mann zu Ka­per­naum, der für sei­nen Knecht um Hei­lung bit­tet, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Der Rückblick auf die Perikopenordnungen vergangener Jahrhunderte zeigt auf, wie sich die Verwendung der biblischen Texte in evangelischen Gottesdiensten im Laufe der Zeit veränderte.

Wir beschränken uns in den weit zurückliegenden Jahren auf Perikopenordnungen, die überwiegend in Gebrauch waren.

Durch die neue Ordnung für die Verwendung von Sprüchen, Psalmen, Bibeltexten und Liedern in Gottesdiensten sind die alten Ordnungen zwar liturgisch überholt, aber inhaltlich deswegen keineswegs falsch.

Wir möchten Sie daher ermuntern, die in alter Zeit verwendeten Perikopen zu betrachten. Nur so können Sie ergründen, ob das, worauf sich Pfarrer vor Hunderten von Jahren in Gottesdienst und Predigt stützten, auch noch heute aktuell ist. Aktuell für Sie ganz persönlich.

 

Biblia 1545

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel ist auf unseren Seiten in Anlehnung an das Druckbild des Originals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers Intentionen, mit der Typografie Lesehilfen bereitzustellen, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 

 

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Daten historischer Kalender Deutschlands

 
Die Kalenderangaben beziehen sich historische Kalender Deutschlands (DE).
Die Datums- und Zeitangaben gelten nach Mitteleuropäischer Zeit (→MEZ).
Fehler und Irrtümer sind nicht ausgeschlossen. Alle Angaben →ohne Gewähr.