Letzter Sonntag nach Epiphanias | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
5.2.2017 | Letzter Sonntag nach Epiphanias

Kirchenjahr 2016/2017

Letzter Sonntag
nach Epiphanias

 
 
  Letzter Sonntag nach Epiphanias in den Jahren 2017 bis 2024
Kalender

Letzter Sonntag nach Epiphanias in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bis 2018: Bewegliches Datum
Der Letzte Sonntag nach Epiphanias
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Letzte Sonntag nach Epiphanias liegt zwischen dem
    11. Januar und dem 14. Februar eines Jahres.
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 70 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 71. Tag Ostern
Ab 2019: Bewegliches Datum
Der Letzte Sonntag nach Epiphanias
  • Abhängig von →Epiphanias
  • Die Zeit von Epiphanias bis zum letzten Sonntag nach Epiphanias umfasst immer vier Sonntage.
    Der Letzte Sonntag nach Epiphanias ist der vierte Sonntag ab Epiphanias.
  • Der Letzte Sonntag nach Epiphanias liegt zwischen dem
    27. Januar und dem 2. Februar eines Jahres.
 

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig bis 2018)

 

Die Bezeichnung Epiphanias geht zurück auf das altgriechische Wort έπιφάνεια (epiphaneia), das »Erscheinung« meint. Es bezeichnete in der frühen Kirche die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes als Inhalt des Festes, das am 6. Januar gefeiert wurde.

Unter diesem ursprünglichen Namen hat der 6. Januar Einzug gefunden in den →Kalender des Evangelischen Kirchenjahrs.

Abhängig vom Osterdatum folgen dem Tag Epiphanias im Kalender einer bis sechs Sonntage, die einfach als »Sonntage nach Epiphanias« durchgezählt werden. Der »Letzte Sonntag nach Epiphanias« schließt die Epiphaniaszeit ab:

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Die Sonntage der Epiphaniaszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig ab 2019)

 

Mit der Revision der Leseordnung, die ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gelten wird, reduziert sich Zahl der Sonntage nach Epiphanias. Zudem kann nur noch der 3. Sonntag nach Epihanias entfallen; dies in Jahren, in denen der 6. Januar ein Sonntag ist.

Die Epiphaniaszeit umfasst somit immer vier Sonntage, gerechnet ab dem Epi­pha­nias­fest, das selbst auf einem Sonntag liegen kann.

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische Sonntag

Letzter Sonntag nach
Epiphanias

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

1. Sonntag nach Epiphanias | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Die Zeit nach Epiphanias umfasst einen bis sechs Sonntage. Die ersten fünf Sonntage können entfallen (abhängig vom Osterdatum).
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

Letzter Sonntag nach Epiphanias

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Vber dir gehet auff der HERR vnd ſeine Herrligkeit erſcheinet vber dir.

→Jes 60,2b

Pſalm
97
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Vber dir gehet auff der HERR vnd ſeine Herrligkeit erſcheinet vber dir.

→Jes 60,2b

Pſalm
97
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 67 Herr Christ, der einig Gotts Sohn A EG 67 Herr Christ, der einig Gotts Sohn
B EG 450 Morgenglanz der Ewigkeit
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Letzter Sonntag nach Epiphanias

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextMt 17,1-9 Mt 17,1-9
Epistel Zum Text2Kor 4,6-10 2Kor 4,6-10
Altes Testament Zum Text2Mos 3,1-10(11-14) 2Mose 3,1-8a(8b-9)10(11-12)13-14(15)
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 5.2.2017 Zum Text2Mos 3,1-10(11-14)
IV 21.1.2018 Zum TextOffb 1,9-18
V 27.1.2019 Joh 12,32-36(37-41)
VI 2.2.2020 2Petr 1,16-19(20-21)
I 31.1.2021 Mt 17,1-9
II 30.1.2022 2Kor 4,6-10
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum Text2Mos 24,1-2.9-11(15-18)MOffb 1,9-18
MZum Text2Mos 34,29-35M2Kor 3,7-18
M2Mos 24,1-2.9-11(15-18)
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 17,1-9

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XVII.

 

Verse 1-9 aus dem Abschnitt

Die Verklärung Jeſu

|| →Mk 9,2-13   || →Lk 9,28-36

Mar.9.

Luc.9.

VND nach ſechs tagen / nam Jheſus zu

ſich Petrum vnd Jacobum vnd Johannem ſeinen Bruder / vnd füret ſie beiſeits auff einen hohen Berg / 2vnd ward verkleret fur jnen. Vnd ſein Angeſichte leuchtet wie die Sonne / vnd ſeine Kleider wurden weis als ein Liecht. 3Vnd ſihe / da erſchienen jnen Moſes vnd Elias / die redten mit jm. 4Petrus aber antwortet / vnd ſprach zu Jheſu / HErr / Hie iſt gut ſein / Wiltu / ſo wöllen wir drey Hütten machen / Dir eine / Moſi eine / vnd Elias eine. 5Da er noch alſo redete / ſihe / da vberſchattet ſie eine liechte Wolcken. Vnd ſihe / eine ſtimme aus der wolcken ſprach / Dis iſt mein lieber Son / an welchem ich wolgefallen habe / Den ſolt jr hören.

6DA das die Jünger höreten / fielen ſie auff jr Angeſichte / vnd erſchracken ſeer. 7Jheſus aber trat zu jnen / rüret ſie an / vnd ſprach / Stehet auff / vnd fürchtet euch nicht. 8Da ſie aber jre augen auffhuben / ſahen ſie niemand / denn Jheſum alleine. 9Vnd da ſie vom Berge herab giengen / gebot jnen Jheſus / vnd ſprach / Jr ſolt dis Geſicht niemand ſagen / Bis des menſchen Son von den Todten aufferſtanden iſt.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
2Kor 4,6-10

EP
II

 

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

 

C. IIII.

 

Vers 6 aus dem Abschnitt

Der Auftrag des Paulus

 

Gen. 1.

6Denn Gott / der da hies das Liecht aus der finſternis erfur leuchten / Der hat einen hellen ſchein in vnſer hertzen gegeben / das durch vns h entſtunde die erleuchtung von der erkenntnis der klarheit Gottes / in dem i angeſichte Jheſu Chriſti.

 

Verse 7-10 aus dem Abschnitt

Leidensgemeinſchaft mit Chriſtus

7WIr haben aber ſolchen Schatz in jrdiſchen Gefeſſen / auff das die vberſchwengliche krafft / ſey Gottes / vnd nicht von vns. 8Wir haben allenthalben trübſal / Aber wir engſten vns nicht. Vns iſt bange / Aber wir verzagen nicht. 9Wir leiden verfolgung / Aber wir werden nicht verlaſſen. Wir werden vntergedrückt / Aber wir komen nicht vmb. 10Vnd tragen vmb alle zeit das ſterben des HErrn Jheſu / an vnſerm Leibe. / Auff das auch das Leben des HErrn Jheſu an vnſerm Leibe offenbar werde.

 

h

((Entſtünde)

Das iſt / Wir ſoll­en leuch­ten vnd pre­di­gen / wie man Got­tes gna­de er­kenn­en ſol / in Chri­ſto vns er­zei­get. An­de­re mü­gen werck vnd ge­ſetz leuch­ten etc.

i

(Angeſichte)

Erkenntnis Chri­ſti nicht das an­ge­ſich­te Mo­ſi / wel­ches iſt er­kent­nis des Ge­ſetz­es. Denn durch Chri­ſtum er­kenn­en wir Gott / Joh. 6.

 

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
2Mos 3,1-10(11-14)

AT
III

 

 

 

 

Das II. Bucĥ Moſe.

 

 

C. III.

 

Aus dem Abschnitt

Moſes Berufung

Verse 1-10

 

MOſe aber hütet der ſchafe Jethro ſeins

Schwehers / des Prieſters in Midian / vnd treib die Schafe enhinder in die wüſten / vnd kam an den berg Gottes Horeb.

VND der Engel des HERRN erſchein jm in einer fewrigen Flammen aus dem Puſch / Vnd er ſahe / das der Puſch mit fewr brandte / vnd ward doch nicht verzeret / 3Vnd ſprach / Ich wil dahin / vnd beſehen dis gros Geſicht / warumb der Puſch nicht verbrennet. 4Da aber der HERR ſahe / das er hin gieng zu ſehen / rieff jm Gott aus dem Puſch / vnd ſprach / Moſe / Moſe. Er antwortet hie bin ich. 5Er ſprach / Trit nicht herzu / zeuch deine ſchuch aus von deinen Füſſen / Denn der Ort / da du auffſteheſt / iſt ein heilig land.

6Vnd ſprach weiter / Ich bin der Gott deines Vaters / der Gott Abraham / der Gott Iſaac / vnd der Gott Jacob. Vnd Moſe verhüllet ſein angeſicht / Denn er furchte ſich Gott an zu ſchawen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Act. 7.

VND der HERR ſprach / Ich hab geſehen das Elend meins Volcks in Egypten / vnd habe jr geſchrey gehöret vber die / ſo ſie treiben / Ich hab jr Leid erkand / 8vnd bin ernider gefahren / das ich ſie errette von der Egypter hand / vnd ſie ausfüre aus dieſem Lande / in ein gut vnd weit Land / In ein land / darinnen milch vnd honig fleuſſt / nemlich / an den ort der Cananiter / Hethiter / Amoriter / Phereſiter / Heuiter / vnd Jebuſiter. 9Weil denn nu das geſchrey der kinder Iſrael fur mich komen iſt / vnd hab auch dazu geſehen jr angſt / wie ſie die Egypter engſten / 10So gehe nu hin / Ich wil dich zu Pharao ſenden / das du mein Volck / die kinder Iſrael aus Egypten füreſt.

 

 

Verse 1-10

 

11MOſe ſprach zu Gott / Wer bin ich / das ich zu Pharao gehe / vnd füre die kinder Iſrael aus Egypten? 12Er ſprach / Ich wil mit dir ſein. Vnd das ſol dir das Zeichen ſein / das ich dich geſand habe / Wenn du mein Volck aus Egypten gefüret haſt / werdet jr Gott opffern auff dieſem Berge. 13Moſe ſprach zu Gott / Sihe / wenn ich zu den kindern Iſrael kome / vnd ſpreche zu jnen / Der Gott ewer Veter hat mich zu euch geſand / Vnd ſie mir ſagen werden / wie heiſſt ſein Name? Was ſol ich jnen ſagen? 14Gott ſprach zu Moſe / Ich werde ſein der ich ſein werde. Vnd ſprach / Alſo ſoltu zu den kindern Iſrael ſagen / * Ich werds ſein / der hat mich zu euch geſand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

(Ich werds ſein)

Wenn jr dahin kompt / ſo wil ich bey euch ſein / vnd mich ſo erzeigen / Das jr erkennen ſolt / das ichs ſey.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Offb 1,9-18

IV

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. I.

 

Verse 9-18

Der Auftrag an Johannes

 

ICH Johannes / der auch ewer Bruder vnd Mitgenos am trübſal iſt / vnd am Reich / vnd an der gedult Jheſu Chriſti / war in der Inſulen die heiſſt Pathmos / vmb des wort Gottes willen / vnd des zeugnis Jheſu Chriſti. 10Ich war im geiſt an des HErrn tag / vnd hörete hinder mir eine groſſe ſtim / als einer Poſaunen / 11die ſprach / Ich bin das A vnd das O / der Erſt vnd der Letzt. Vnd was du ſiheſt / das ſchreibe in ein Buch / vnd ſende es zu den gemeinen in Aſia / gen Epheſum / vnd gen Smyrnen / vnd gen Pergamum / vnd gen Thyatiras / vnd gen Sardis / vnd gen Philadelphian / vnd gen Laodicean.

 

 

 

 

Pathmos

A.

Holzschnitt, Bild A aus der Offenbarung des Johannes

 

A.

VND ich wand mich vmb / zu ſehen nach der ſtim / die mit mir redet. Vnd als ich mich wand / ſahe ich ſieben gülden Leuchter / 13vnd mitten vnter den ſieben Leuchtern einen / der war eines menſchen Son gleich / der war angethan mit einem Kittel / vnd begürtet vmb die bruſt mit einem gülden Gürtel. 14Sein Heubt aber vnd ſein Har war weis / wie weiſſe wolle / als der ſchnee. Vnd ſeine Augen wie ein fewerflamme / 15vnd ſeine Füſſe gleich wie meſſing / das im ofen glüet. Vnd ſeine Stim wie gros waſſer rauſſchen / 16vnd hatte ſieben Sterne in ſeiner rechten Hand. Vnd aus ſeinem Munde gieng ein ſcharff zweiſchneidig Schwert / vnd ſein Angeſichte leuchtet wie die helle Sonne.

 

17VND als ich jn ſahe / fiel ich zu ſeinen Füſſen als ein Todter. Vnd er leget ſeine rechte Hand auff mich / vnd ſprach zu mir / Fürchte dich nicht / Ich bin der Erſt vnd der Letzt / 18vnd der Lebendige / Ich war tod / vnd ſihe / Ich bin lebendig von ewigkeit zu ewigkeit / vnd habe die Schlüſſel der Helle vnd des Tods.

 

 

 

Hinweis zur Abbildung in Offb 1: : Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Erläuterungen zur Abbildung in Offb 1

Das Kapitel 1 der Offenbarung des Johannes wird mit einem detailreichen Holzschnitt eingeleitet. Am Buchstaben A ist erkenntlich, dass die abgebildete Szene zum Abschnitt der Verse 12-17a.20 gehört.

Zu sehen ist die Begegnungsvision:

  • Im Vordergrund am Boden liegt Johannes, ohnmächtig (»als ein Todter«; Vers 17a).
  • In der Mitte steht eine Person, die menschliche Gestalt besitzt (Vers 13), es ist der auferstandene Jesus, der in folgenden Versen zu Johannes spricht.
  • Die Person trägt einen »Kittel« und ist mit einem goldenen Gürtel gegürtet (Vers 13).
  • Der Kopf trägt auffällig weißes Haar (Vers 14).
  • Die Augen erscheinen wie Feuerflammen (Vers 14). Auf dem Bild treten rechts und links flammenartige Blitze aus den Augen hervor .
  • Die Person trägt sieben Sterne in der rechten Hand (Vers 16), stellvertretend für die Engel der sieben Gemeinden (Vers 20).
  • Aus dem Mund geht ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor (Vers 16), Symbol für das Wort als Richtschwert.
  • Das Angesicht leuchtet hell wie die Sonne (Vers 16), der riesige Nimbus (Heiligenschein) der Figur ist im Zentrum mit hellem Licht ausgekleidet, das die Figur ganz umgibt und den Kopf wie aus einem weißen Kragen ragen lässt.
  • Um die Person herum stehen sieben Leuchter (Vers 12), stellvertretende für die sieben Gemeinden (Vers 20).

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 12,34-36(37-41)

V

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XII.

 

Verse 34-36 aus dem Abschnitt

Die Verherrlichung naht

 

 

 

 

 

 

 

 

Pſal. 117.

34Da antwortet jm das volck / Wir haben gehöret im Geſetz / das Chriſtus ewiglich bleibe / vnd wie ſageſtu denn / Des menſchen Son mus erhöhet werden? Wer iſt dieſer menſchen Son? 35Da ſprach Jheſus zu jnen / Es iſt das Liecht noch eine kleine zeit bey euch. Wandelt die weil jr das Liecht habt / das euch die Finſterniſſe nicht vberfallen. Wer im finſternis wandelt / der weis nicht wo er hin gehet. 36Gleubet an das Liecht / die weil jrs habt / Auff das jr des liechtes Kinder ſeid.

 

 

Verse 37-41 aus dem Abschnitt

Der Unglaube des Volks

 

 

 

 

 

 

 

Jeſa. 53.

 

 

 

Jeſa. 6.

SOlchs redet Jheſus / vnd gieng weg / vnd verbarg ſich fur jnen. Vnd ob er wol ſolche Zeichen fur jnen thet / gleubten ſie doch nicht an jn / 38Auff das erfüllet würde der Spruch des Propheten Jſaia / den er ſaget / HERR / wer gleubet vnſerm predigen / vnd wem iſt der Arm des HERRN offenbaret? 39Darumb kundten ſie nicht gleuben / Denn Jſaias ſaget abermal / 40Er hat jre Augen verblendet / vnd jr Hertz verſtocket / das ſie mit den augen nicht ſehen / noch mit dem hertzen vernemen / vnd ſich bekeren / vnd ich jnen hülffe. 41Solchs ſaget Jſaias / da er ſeine Herrligkeit ſahe / vnd redete von jm.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
2Petr 1,16-19(20-21)

VI

 

 

 

Die Ander Epiſtel
S. Peters.

 

C. I.

 

Verse 16-18 aus dem Abbschnitt

Das apoſtoliſche Zeugnis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Matt. 17.

Mar. 9.

Luc. 9.

16DEnn wir haben nicht den klugen Fabeln gefolget / da wir euch kund gethan haben die Krafft vnd zukunfft vnſers HErrn Iheſu Chriſti. Sondern wir haben ſeine Herrligkeit ſelber geſehen / 17da er empfieng von Gott dem Vater ehre vnd preis / durch eine ſtimme / die zu jm geſchach von der groſſen Herrligkeit / der maſſen / Dis iſt mein lieber Son / an dem ich wolgefallen habe. 18Vnd dieſe ſtimme haben wir gehöret vom Himel bracht / da wir mit jm waren / auff dem heiligen Berge.

 

 

Das prophetiſche Wort

Vers 19

 

19WIr haben ein feſtes Prophetiſch wort / Vnd jr thut wol / das jr drauff achtet / als auff ein Liecht / das da ſcheinet in einem tunckeln ort / Bis der Tag anbreche / vnd der Morgenſtern auffgehe in ewren hertzen.

 

 

Verse 20-21

 

20Vnd das ſolt jr fur das erſte wiſſen / Das keine Weiſſagung in der Schrifft geſchicht aus eigener auslegung. 21Denn es iſt noch nie keine Weiſſagung aus menſchlichem willen erfur bracht / Sondern die heiligen menſchen Gottes haben geredt / getrieben von dem heiligen Geiſt.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
2Mos 24,1-2.9-11(15-18)

M1

 

 

 

 

Das II. Bucĥ Moſe.

 

 

C. XXIIII.

 

Aus dem Abbschnitt

Der Bundesſchluſs am Sinai

Verse 1-2

 

VND zu Moſe ſprach er / Steig erauff

zum HERRN / du vnd Aaron / Nadab vnd Abihu / vnd die ſiebenzig Elteſten Iſrael / vnd betet an von ferne / 2Aber Moſe alleine nahe ſich zum HERRN / vnd las jene ſich nicht erzu nahen / vnd das Volck kome auch nicht mit jm erauff.

 

 

Verse 9-11

 

DA ſtiegen Moſe / Aaron / Nadab vnd Abihu / vnd die ſiebenzig Elteſten Iſrael hin auff / 10vnd ſahen den Gott Iſrael. Vnter ſeinen Füſſen war es / wie ein ſchöner Saphir / vnd wie die geſtalt des Himels / wens klar iſt. 11Vnd er lies ſeine Hand nicht vber die ſelben Oberſten in Iſrael / Vnd da ſie Gott geſchawet hatten aſſen vnd truncken ſie.

 

 

 

 

 

 

(Seine Hand)

Er ſchrecket ſie nicht / mit donner vnd blitz / wie zuuor das Volck erſchrecket ward / Cap. 20.

 

 

Verse 15-18 aus dem Abbschnitt

Moſes ſoll die Geſetzestafeln empfangen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moſes

bleibt auffm Berge 40. ta­ge.

Ex. 34.

Ex. 35

15DA nu Moſe auff den Berg kam / bedeckt eine wolcke den berg / 16Vnd die Herligckeit des HERRN wonete auff dem berge Sinai / vnd decket jn mit der wolcken ſechs tage / vnd rieff Moſe am ſiebenden tage aus der wolcken. 17Vnd das anſehen der herrligkeit des HERRN war wie ein verzerend fewr / auff der ſpitze des Bergs / fur den kindern Iſrael. 18vnd Moſe gieng mitten in die wolcken / vnd ſteig auff den Berg / vnd bleib auff dem berge viertzig tage vnd vierzig nacht.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
2Mos 34,29-35

M2

 

 

 

 

Das II. Bucĥ Moſe.

 

 

C. XXXIIII.

 

Verse 29-35

Der Glanz auf Moſes Angeſicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Cor. 3.

DA nu Moſe vom berge Sinai gieng / hatte er die

zwo Tafeln des Zeugnis in ſeiner hand / vnd wuſte nicht das die haut ſeines Angeſichts glentzet / dauon das er mit jm geredt hatte. 30Vnd da Aaron vnd alle kinder Iſrael ſahen / das die haut ſeines Angeſichts glentzet / furchten ſie ſich zu jm zu nahen. 31Da rieff jnen Moſe / Vnd ſie wandten ſich zu jm / beide Aaron vnd alle Oberſten der gemeine / vnd er redte mit jnen. 32Darnach naheten alle kinder Iſrael zu jm / Vnd er gebot jnen alles / was der HERR mit jm geredt hatte auff dem berge Sinai. 33Vnd wenn er ſolchs alles mit jnen redte / legt er eine Decke auff ſein angeſicht. 34Vnd wenn er hin ein gieng fur den HERRN / mit jm zu reden / thet er die Decke abe / bis er wider eraus gieng / Vnd wenn er eraus kam / vnd redet mit den kindern Iſrael was jm geboten war / 35ſo ſahen denn die kinder Iſrael ſein angeſicht an / wie das die haut ſeines Angeſichts glentzet / So thet er die Decke wider auff ſein angeſicht / bis er wider hin ein gieng / mit jm zu reden.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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