Sonntag Septuagesimae | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
12.2.2017 | Septuagesimae | 3. Sonntag vor der Passionszeit

Kirchenjahr 2016/2017

Sonntag
Septuagesimae

3. Sonntag vor der Passionszeit

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Info

Regelung bis 2018: Der Sonntag Septuagesimae ist immer vorhanden.

Neue Regelung ab 2019: Der Sonntag Septuagesimae entfällt, wenn Ostern vor dem 7. April liegt (Schaltjahr: 6. April).

Inhalt dieser Seite

 
 Sonntag Septuagesimae in den Jahren 2017 bis 2024
Kalender

Der Sonntag Septuagesimae in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
  • 9. Sonntag vor Ostern
  • 3. Sonntag vor der Passionszeit
  • Abhängig vom Osterdatum
    Septuagesimae liegt zwischen dem 18. Januar und dem 21. Februar eines Jahres
  • Ab 2019 entfällt der Sonntag Septuagesimae, wenn Ostern vor dem 7. April liegt (Schaltjahr: 6. April)
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 63 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 64. Tag Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 70. Tag der Samstag der Osterwoche
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische Sonntag

Septuagesimae

3. Sonntag vor der Passionszeit

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

1. Sonntag nach Epiphanias | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Septuagesimae ist der dritte Sonntag vor der Passionszeit.
Die Zeit vor der Passionszeit umfasst drei Sonntage.
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

Septuagesimae

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wir ligen fur dir mit vnſerm Gebet / nicht auff vnſer gerechtigkeit / Sondern auff deine groſſe Barmhertzigkeit.

→Dan 9,18b

Pſalm
31
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wir ligen fur dir mit vnſerm Gebet / nicht auff vnſer gerechtigkeit / Sondern auff deine groſſe Barmhertzigkeit.

→Dan 9,18b

Pſalm
31
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 342
oder:
Es ist das Heil uns kommen her A EG 342 Es ist das Heil uns kommen her
EG 409 Gott liebt diese Welt B EG 452 Er weckt mich alle Morgen
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Septuagesimae

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextMt 20,1-16a Mt 20,1-16a
Epistel Zum Text1Kor 9,24-27 Phil 2,12-13
Altes Testament Zum TextJer 9,22-23 Jer 9,22-23
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 12.2.2017 Zum TextLk 17,7-10
IV 28.1.2018 Zum TextJer 9,22-23
V 17.2.2019 1Kor 9,19-27
VI 9.2.2020 Pred 7,15-18
I 31.1.2021 2021: entfällt
II 13.2.2022 Mt 20,1-16a
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
M1Sam 15,35b - 16,13MLk 17,7-10
MMal 3,13-20MRöm 9,14-18
MZum TextRom 4,1-5M1Sam 15,35b - 16,13
MMal 3,13-20
MRöm 4,1-5.18-21
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 20,1-16a

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XX.

 

Verse 1-16a

Die Arbeiter im Weinberg

 

DAs Himelreich iſt gleich einem Hausvater der am morgen ausgieng / Erbeiter zu mieten / in ſeinen Weinberg. 2Vnd da er mit den Erbeitern eins ward / vmb einen Groſſchen zum Taglohn / ſandte er ſie in ſeinen Weinberg. 3Vnd gieng aus vmb die dritte ſtunde / vnd ſahe andere an dem Marckte müſſig ſtehen / 4vnd ſprach zu jnen / Gehet jr auch hin in den Weinberg / Ich wil euch geben / was recht iſt. 5Vnd ſie giengen hin. Abermal gieng er aus / vmb die ſechſte vnd neunde ſtunde / vnd thet gleich alſo. 6Vmb die eilffte ſtund aber gieng er aus / vnd fand andere müſſig ſtehen / vnd ſprach zu jnen / Was ſtehet jr hie den gantzen tag müſſig? 7Sie ſprachen zu jm / Es hat vns niemand gedinget. Er ſprach zu jnen / Gehet jr auch hin in den Weinberg / Vnd was recht ſein wird / ſol euch werden.

8DA es nu abend ward / ſprach der Herr des Weinbergs zu ſeinem Schaffner / ruffe den Erbeitern / vnd gib jnen den Lohn / Vnd heb an / an den letzten / bis zu den erſten. 9Da kamen die vmb die eilffte ſtunde gedinget waren / vnd empfieng ein jglicher ſeinen Groſſchen. 10Da aber die erſten kamen / meineten ſie / ſie würden mehr empfahen / Vnd ſie empfiengen auch ein jglicher ſeinen Groſſchen. 11Vnd da ſie den empfiengen / murreten ſie wider den Hausvater / 12vnd ſprachen / Dieſe letzten haben nur eine ſtunde geerbeitet / Vnd du haſt ſie vns gleich gemacht / da wir des tages Laſt vnd die Hitze getraben haben.

13ER antwortet aber / vnd ſaget zu einem vnter jnen / Mein Freund / ich thu dir nicht vnrecht / Biſtu nicht mit mir eins worden vmb einen Groſſchen? 14Nim was dein iſt / vnd gehe hin. Ich wil aber dieſem letzten geben / gleich wie dir. 15Oder habe ich nicht macht zu thun / was ich wil / mit dem meinen? Siheſtu darumb ſcheel / Das ich ſo Gütig bin? 16Alſo werden die letzten die erſten / Vnd die erſten die letzten ſein.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
1Kor 9,24-27

EP
II

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

 

C. IX.

 

Verse 24-27 aus dem Abschnitt

Der Apoſtel als Sklave aller Menſchen und als Wettkämpfer

 

WIſſet jr nicht / das die / ſo in den Schrancken lauffen / die lauffen alle / Aber einer erlanget das Kleinod. Lauffet nu alſo / das jr es ergreiffet. 25Ein jglicher aber der da kempffet / enthelt ſich alles dinges / Jene alſo / das ſie eine vergengliche Krone empfahen / Wir aber eine vnuergengliche. 26Ich lauffe aber alſo / nicht als b auffs vngewiſſe. Ich fechte alſo / nicht als der in die Lufft ſtreichet / 27Sondern ich beteube meinen Leib / vnd zeme jn / Das ich nicht den andern predige / vnd ſelbs verwerfflich werde.

b

Auffs vngewiſſe)

Gleich wie ein Kempffer / der zur ſei­ten ne­ben aus­leufft / des Ziels mus fei­len / vnd der da fich­tet vnd Feil­ſtrei­che thut / der ſchle­het ver­geb­lich in die lufft. Al­ſo ge­het es allen / die faſt viel gu­te werck on glau­ben thun Denn ſie ſind vn­ge­wis / wie ſie mit Gott dran ſind / dar­umb ſind es ei­tel Feil­leuf­fe / Feil­ſtrei­che vnd Feil­werck.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jer 9,22-23

AT
IV

 

 

 

 

Der Próphet Jeremiá.

 

 

C. IX.

 

Verse 22-23

Das rechte Rühmen

 

 

 

 

 

 

1.Cor. 1.

2. Cor. 10.

SO ſpricht der HERR / Ein Weiſer rhüme ſich nicht ſeiner weisheit / Ein Starcker rhüme ſich nicht ſeiner ſtercke / Ein Reicher rhüme ſich nicht ſeines reichthumbs. 23Sondern / wer ſich rhümen wil / der rhüme ſich des / Das er mich wiſſe vnd kenne / das ich der HERR bin / der barmhertzigkeit / recht vnd gerechtigkeit vbet auff Erden / Denn ſolchs gefellet mir / ſpricht der HERR.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 17,7-10

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVII.

 

Verse 7-10

Die Rede über Leiſtung und Demut

 

WElcher iſt vnter euch / der einen Knecht hat / der jm pflüget / oder das Viehe weidet / wenn er heim kompt vom felde / das er jm ſage / Gehe bald hin / vnd ſetze dich zu tiſche? 8Iſts nicht alſo? das er zu jm ſaget / Richte zu / das ich zu abend eſſe / ſchürtze dich / vnd diene mir / bis ich eſſe vnd trincke / Darnach ſoltu auch eſſen vnd trincken. 9Dancket er auch dem ſelbigen Knechte / das er gethan hat / was jm befolhen war? Ich meine es nicht. 10Alſo auch jr / Wenn jr alles gethan habt / was euch befolhen iſt / ſo ſprechet / Wir ſind vnnütz Knechte / wir haben gethan / das wir zuthun ſchüldig waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Gethan)

Hie re­det Chri­ſtus auff das al­ler ein­fel­ti­geſt von euſ­ſer­li­chen wer­cken auff menſchen weiſe. Denn ſonſt kan fur Gott nie­mand thun / ſo viel er ſchül­dig iſt / der jm an wer­cken nicht be­gnü­gen leſſt.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 9,9-13

V

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. IX.

 

Verse 9-13

Die Berufung des Mattheus

|| →Mk 2,13-17    || →Lk 5,27-32

Marc.2.

Luc.5.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oſee.6.

VND da Jheſus von dannen gieng / ſahe er einen Menſchen am Zol ſitzen / der hies Mattheus / vnd ſprach zu jm / Folge mir. Vnd er ſtund auff vnd folgete jm. 10Vnd es begab ſich / da er zu tiſch ſaſs im Hauſe / Sihe / da kamen viel Zölner vnd Sünder / vnd ſaſſen zu tiſche mit Jheſu vnd ſeinen Jüngern. 11Da das die Phariſeer ſahen / ſprachen ſie zu ſeinen Jüngern / Warumb iſſet ewer Meiſter mit den Zölner vnd Sündern? 12Da das Jheſus höret ſprach er zu jnen / Die Starcken dürffen des Artztes nicht / Sondern die krancken. 13Gehet aber hin / vnd lernet / was das ſey (Ich habe wolgefallen an Barmhertzigkeit / vnd nicht am Opffer) Ich bin komen die Sünder zur buſſe zu ruffen / vnd d nicht die Fromen.

 

 

 

 

 

 

d

(Nicht die Fro­men)

Das iſt / Alle Men­ſchen / Denn nie­mand iſt From / Rom.3. Pha­ri­ſeer hal­ten ſich fur from / ſinds aber nicht. Vnd j. Tim. j. ſpricht Pau­lus / Chri­ſtus ſey in die welt ko­men die Sün­der ſe­lig zu ma­chen.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 9,14-24

VI

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. IX.

 

Verse 14-24 aus dem Abschnitt

Gottes freie Gnadenwahl

 

 

 

Exo. 33.

 

 

 

 

 

 

Exo. 9.

WAS wollen wir denn hie ſagen? Iſt denn Gott vngerecht? Das ſey ferne. 15Denn er ſpricht zu Moſe / Welchem ich gnedig bin / dem bin ich gnedig / Vnd welches ich mich erbarme / des erbarme ich mich. 16So ligt es nu nicht an jemands wollen oder lauffen / ſondern an Gottes erbarmen. 17Denn die Schrifft ſagt zum Pharao / Eben darumb hab ich dich erweckt / das ich an dir meine Macht erzeige / Auff das mein Name verkündiget werde in allen Landen. 18So erbarmet er ſich nu / welches er wil / Vnd verſtocket welchen er wil.

SO ſageſtu zu mir. Was ſchüldiget er denn vns? Wer kan ſeinem willen widerſtehen? 20Ja lieber Menſch / wer biſtu denn / das du mit Gott rechten wilt? Spricht auch ein Werck zu ſeinem Meiſter / Warumb machſtu mich alſo? 21Hat nicht ein Töpffer macht / aus einem Klumpen zu machen / ein Fas zu ehren / vnd das ander zu vnehren? 22Derhalben da Gott wolte zorn erzeigen / vnd kund thun ſeine Macht / Hat er mit groſſer gedult getragen die Gefeſſe des zorns / die da zugerichtet ſind zur verdamnis / 23Auff das er kundthete den reichthum ſeiner Herrligkeit / an den Gefeſſen der barmhertzigkeit / die er bereitet hat zur Herrligkeit.

 

WElche er beruffen hat / nemlich vns / Nicht alleine aus den Jüden / ſondern auch aus den Heiden.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 4,1-5

M3

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

 

C. IIII.

 

Verse 1-5 aus dem Abschnitt

Abraham vnd Dauid
ſind Zeugen der Gerechtigkeit durch Glauben

 

WAS ſagen wir denn von vnſerm vater

Abraham / das er funden habe nach dem fleiſch? 2Das ſagen wir / Iſt Abraham durch die Werck gerecht / ſo hat er wol rhum / Aber nicht fur Gott. 3Was ſaget aber die ſchrifft? Abraham hat Gott gegleubet / vnd das iſt jm zur Gerechtigkeit gerechnet.

4DEm aber / der mit wercken vmbgehet / wird der Lohn nicht aus gnade zugerechnet / ſondern aus pflicht. 5Dem aber / der nicht mit wercken vmbgehet / Gleubet aber an den / der die Gottloſen gerecht macht / dem wird ſein glaube gerechnet zur gerechtigkeit.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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