Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes | Sonntag, 9. Juni 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot
9.6.2019 | Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes | Pfingstsonntag
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes

Pfingstsonntag

 
Gesetzlicher Feiertag

→Gesetzlicher Feiertag
im Land Brandenburg (Bundesrepublik Deutschland)

Symbol

Ephräm der Syrer
(† 9. Juni 373 in Edessa)

 
Kalenderblätter
Kalender

Der Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes in den Kirchenjahren 2018/2019 bis 2025/2026
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
Pfingstsonntag zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni
  • Christlicher Gedenktag
  • 7. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Pfingstsonntag liegt zwischen dem
    10. Mai und dem 13. Juni eines Jahres
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 49 Tage nach Ostern
  • am 50. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
 
Gesetzlicher Feiertag
Brandenburg (BB)

Der Pfingstsonntag ist der Bundesrepublik Deutschland
im Jahr 2019 →gesetzlicher Feiertag in

  • Brandenburg (BB)

Stiller Tag

Die Feiertagsgesetze der Länder erklären den Pfingstsonntag zu einem stillen Tag, an dem besondere Beschränkungen gelten. Die Beschränkungen können in den einzelnen Ländern unterschiedlich festgelegt sein.

So sind am Pfingstsonntag in Hessen ganztägig alle öffentlichen Veranstaltungen verboten, »wenn sie nicht der Würdigung der Feiertage, der seelischen Erhebung oder einem überwiegenden Interesse der Kunst, Wissenschaft, Volksbildung oder Politik dienen«. (Hessisches Feiertagsgesetz, §7.9). Dazu zählen insbesondere Tanzveranstaltungen.

 
Alternativer Artikel zum Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag
finden Sie in diesem Artikel:  

Titel

Pfingstsonntag 2019

Am 50. Tag nach nach der Auferstehung Christi sitzen die Apostel beisammen und beraten, wie es nun weitergehen solle. Da geschieht etwas Sonderbares.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch

Der evangelische

Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes

Pfingstsonntag

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Rot

Rot

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Gott, du leſſeſt aus deinen Odem / ſo wer­den ſie geſchaffen / Vnd verneweſt die geſtalt der Erden.

Halleluja.

→Ps 104,30     

Halleluja.

Komm, Heiliger Geiſt, erfüll die Herzen deiner Gläubigen / vnd entzünd in ihnen das Fewer deiner göttlichen Liebe.

Halleluja.

altkirchlich     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Es ſol nicht durch Heer oder Krafft / ſondern durch meinen Geiſt geſchehen / ſpricht der HERR Zebaoth.

→Sach 4,6b

Pſalm
118
 

Psalm für den Tag

 

 

 

Lied für den Tag

 
Liedauswahl
A EG 126 Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist
B fT 7 Atme in uns, Heiliger Geist
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
fT: freie Töne

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextJoh 14,15-19(20-23a)23b-27
Epistel Zum TextApg 2,1-21
Altes Testament Zum Text1Mos 11,1-9
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2018/2019 9.6.2019 I Zum TextJoh 14,15-19(20-23a)23b-27 Zum Text2Mos 19 (in Auszügen)
2019/2020 31.5.2020 II Zum TextApg 2,1-21 Zum TextJes 44,1-5
2020/2021 23.5.2021 III Zum Text1Mos 11,1-9 Zum TextPs 119,89-105
2021/2022 5.6.2022 IV Zum TextRom 8,1-2(3-9)10-11 Zum Text1Kor 12,12-14.26-27
2022/2023 28.5.2023 V Zum Text1Kor 2,12-16 Zum Text2Kor 3,(12-16)17-18
2023/2024 19.5.2024 VI Zum TextHes 37,1-14
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, die Reihe II für das Kirchenjahr 2019/2020 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Johannes

Joh 14,15-19(20-23a)23b-27

REIHE

I

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XIIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Abschiedsreden:
Über die Verheißung des heiligen Geiſts

Verse 15-19

 

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LIebet jr mich / ſo haltet meine Gebot. 16Vnd ich wil den Vater bitten / vnd er ſol euch einen andern Tröſter geben / das er bey euch bleibe ewiglich / 17den Geiſt der warheit / welchen die Welt nicht kan empfahen / Denn ſie ſihet jn nicht / vnd kennet jn nicht. Ir aber kennet jn / denn er bleibet bey euch vnd wird in euch ſein. 18Ich wil euch nicht Waiſen laſſen / Ich kome zu euch. 19Es iſt noch vmb ein kleines / ſo wird mich die Welt nicht mehr ſehen / Ir aber ſolt mich ſehen / Denn ich lebe / vnd jr ſolt auch leben.

 

(Tröſter)

Paracletus hei­ſſet ein Aduo­cat / Fur­ſpre­cher oder Bey­ſtand fur Ge­richt / der den Schül­digen trö­ſtet / ſterckt vnd hilfft. Alſo thut der hei­lige Geiſt auch vns im Gewi­ſſen fur Got­tes ge­richt / wi­der die Sün­de vnd des Teu­fels an­kla­ge.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 20-22

 

 

 

20An dem ſelbigen tage werdet jr erkennen / das ich in meinem Vater bin / vnd jr in mir / vnd ich in euch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21WEr meine Gebot hat / vnd helt ſie / der iſts / der mich liebet. Wer mich aber liebet / der wird von meinem Vater geliebet werden / vnd ich werde jn lieben / vnd mich jm offenbaren. 22Spricht zu jm Judas / nicht der Iſcharioth / HErr / was iſts / das du vns wilt dich offenbaren / vnd nicht der welt?

 

 

 

 

 

 

(Was iſts)

Wie gehet das zu? Was ſol das ſein?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Abschiedsreden:
Über die Verheißung des heiligen Geiſts

Fakultativ: Vers 23a

 

23Jheſus antwortet / vnd ſprach zu jm /

 

 

 

 

Verse 23-26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer mich liebet / der wird meine wort halten / Vnd mein Vater wird jn lieben / vnd wir werden zu jm komen / vnd Wonung bey jm machen. 24Wer aber mich nicht liebet / Der helt meine wort nicht. Vnd das wort das jr höret / iſt nicht mein / Sondern des Vaters / der mich geſand hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

25Solchs hab ich zu euch geredt / weil ich bey euch geweſen bin. 26Aber der Tröſter der heilige Geiſt / welchen mein Vater ſenden wird in meinem Namen / der ſelbige wirds euch alles leren / vnd euch erinnern alles des / das ich euch geſagt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Abschiedsreden:
Über den Frieden Chriſti

Vers 27

 

 

 

27DEn Friede laſſe ich euch / meinen Friede gebe ich euch. Nicht gebe ich euch wie die welt gibt.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Apostelgeschichte nach Lukas

Apg 2,1-21

REIHE

II

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. II.

 

 

Verse 1-13

Der Pfingſttag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als der tag der Pfingſten erfüllet war / waren ſie alle einmütig bey einander. 2Vnd es geſchach ſchnelle ein Brauſen vom Himel / als eines gewaltigen Windes / vnd erfüllet das gantze Haus / da ſie ſaſſen. 3Vnd man ſahe an jnen die Zungen zerteilet / als weren ſie fewrig / Vnd er ſatzte ſich auff einen jglichen vnter jnen / 4vnd wurden alle vol des heiligen Geiſts / Vnd fiengen an zu predigen mit andern Zungen / nach dem der Geiſt jnen gab aus zuſprechen.

H. Geiſt ge-

ſand am Pfing­ſtag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ES waren aber Jüden zu Jeruſalem wonend / die waren gottfürchtige Menner / aus allerley Volck / das vnter dem Himel iſt. 6Da nu dieſe ſtimme geſchach / kam die Menge zuſamen / vnd wurden verſtörtzt / Denn es höret ein jglicher / das ſie mit ſeiner Sprache redten. 7Sie entſatzten ſich aber alle / verwunderten ſich / vnd ſprachen vnternander / Sihe / ſind nicht dieſe alle / die da reden / aus Galilea? 8Wie hören wir denn / ein jglicher ſeine Sprache / darinnen wir geboren ſind? 9Parther vnd Meder / vnd Elamiter / vnd die wir wonen in Meſopotamia / vnd in Judea / vnd Cappadocia / Ponto vnd Aſia / 10Phrygia vnd Pamphylia / Egypten / vnd an den enden der Lybien bey Kyrenen / vnd Auslender von Rom / 11Jüden vnd Jüdegenoſſen / Kreter vnd Araber / Wir hören ſie mit vnſern Zungen / die groſſen Thaten Gottes reden. 12Sie entſatzten ſich alle / vnd wurden jrre / vnd ſprachen einer zu dem andern / Was wil das werden? 13Die andern aber hattens jren ſpot / vnd ſprachen / Sie ſind vol ſüſſes Weins.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Pfingſtpredigt des Petrus

Verse 14-21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Joel. 2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA trat Petrus auff mit den Eilffen / hub auff ſeine ſtimme / vnd redte zu jnen / Ir Jüden / lieben Menner / vnd alle die jr zu Jeruſalem wonet / Das ſey euch kund gethan / vnd laſſet meine wort zu ewren ohren eingehen. 15Denn dieſe ſind nicht truncken / wie jr wehnet / ſintemal es iſt die dritte ſtund am tage. 16Sondern das iſts / das durch den Propheten Joel zuuor geſagt iſt / 17Vnd es ſol geſchehen in den letzten tagen / ſpricht Gott / Ich wil ausgieſſen von meinem Geiſt auff alles Fleisch / Vnd ewre Söne vnd ewre Töchter ſollen weiſſagen / vnd ewre Jünglinge ſollen Geſichte ſehen / vnd ewre Elteſten ſollen Trewme haben. 18Vnd auff meine Knechte vnd auff meine Megde wil ich in den ſelbigen tagen von meinem Geiſt ausgieſſen / vnd ſie ſollen weiſſagen. 19Vnd ich wil Wunder thun oben im Himel / vnd Zeichen vnten auff Erden / Blut und Fewr / vnd Rauchdampff. 20Die Sonne ſol ſich verkeren in Finſternis / vnd der Mond in Blut / ehe denn der groſſe vnd offenberliche Tag des HERRN kompt. 21Vnd ſol geſchehen / Wer den Namen des HERRN anruffen wird / ſol ſelig werden.

S. Peters

predigt am Pfing­ſtag etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Alles Fleiſch)

Beide in vnd au­ſſer dem Geſetz /
Denn in Chriſto ſind ſie alle gleich on alle werck vnd verdienſt / zur gna­den beruffen.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Erstes Buch Mose | Genesis

1Mos 11,1-9

REIHE

III

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. XI.

 

 

Verse 1-9

Der Turmbau zu Babel

Sinear.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thurn

zu Babel.

ES hatte aber alle Welt einerley zungen

vnd ſprache. 2Da ſie nu zogen gen Morgen / funden ſie ein eben Land / im lande Sinear / vnd woneten daſelbs. 3Vnd ſprachen vnternander / Wolauff / laſſt vns Ziegel ſtreichen vnd brennen / Vnd namen ziegel zu ſtein / vnd thon zu kalck / 4vnd ſprachen / Wolauff / Laſſt vns eine Stad vnd Thurn bawen / des ſpitze bis an den Himel reiche / das wir vns einen namen machen / Denn wir werden vieleicht zerſtrewet in alle Lender.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwirrung der ſpra­chen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5DA fur der HERR ernider / das er ſehe die Stad vnd Thurn / die die Menſchenkinder baweten. 6Vnd der HERR ſprach / Sihe / Es iſt einerley Volck vnd einerley Sprach vnter jnen allen / vnd haben das angefangen zu thun / ſie werden nicht ablaſſen von allem das ſie furgenomen haben zu thun. 7Wolauff / laſſt vns ernider faren / vnd jre Sprache da ſelbs verwirren / das keiner des andern ſprache verneme. 8Alſo zerſtrewet ſie der HERR von dannen in alle Lender / das ſie muſten auffhören die Stad zu bawen / 9Da her heiſſt jr name Babel / das der HERR daſelbs verwirret hatte aller Lender ſprache / vnd ſie zerſtrewet von dannen in alle Lender.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Babel)

Auff Deudſch / Ein vermiſchung oder verwirrung.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 8,1-2(3-9)10-11

REIHE

IV

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. VIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Leben im Geiſt

Verse 1-2

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO iſt nu nichts d verdamlichs an denen /

die in Chriſto Jheſu ſind / die nicht nach dem Fleiſch wandeln / ſondern nach dem Geiſt. 2Denn das geſetz des Geiſtes / der da lebendig machet in Chriſto Jheſu / hat mich frey gemacht von dem Geſetz der ſünden vnd des todes.

 

Fakultativ: Verse 3-9

3Denn das dem Geſetz vmmüglich war (Sintemal es durch das Fleiſch geſchwechet ward) Das that Gott / vnd ſandte ſeinen Son in der geſtalt des ſündlichen Fleiſches / vnd verdampte die Sünde im Fleiſch durch Sünde / 4Auff das die gerechtigkeit vom Geſetz erfoddert / in vns erfüllet würde / Die wir nu nicht nach dem Fleiſche wandeln / ſondern nach dem Geiſt.

5DEnn die da fleiſchlich ſind / die ſind fleiſchlich geſinnet / Die aber geiſtlich ſind / die ſind geiſtlich geſinnet. 6Aber e fleiſchlich geſinnet ſein / iſt der Tod / Vnd geiſtlich geſinnet ſein / iſt leben vnd friede. 7Denn fleiſchlich geſinnet ſein / iſt eine Feindſchafft wider Gott / Sintemal es dem geſetze Gottes nicht vnterthan iſt / denn er vermag es auch nicht. 8Die aber fleiſchlich ſind / mügen Gotte nicht gefallen. 9Ir aber ſeid nicht fleiſchlich / ſondern geiſtlich / So anders Gottes geiſt in euch wonet. Wer aber Chriſtus geiſt nicht hat / Der iſt nicht ſein.

 

Verse 10-11

10So aber Chriſtus in euch iſt / So iſt der Leib zwar tod vmb der Sünde willen / Der Geiſt aber iſt das Leben / vmb der Gerechtigkeit willen. 11So nu der Geiſt / des / der Jheſum von den Todten aufferwecket hat / in euch wonet / So wird auch derſelbige der Chriſtum von den Todten aufferwecket hat / ewre ſterbliche Leibe lebendig machen / vmb des willen / das ſein Geiſt in euch wonet.

d

(Verdamlich)

Ob wol noch ſun­de im fleiſch wü­tet ſo ver­dampt es doch nicht / Dar­umb / das der Geiſt gerecht iſt / vnd da wider ſtrei­tet. Wo derſelbige nicht iſt / da wird das Ge­ſetz durchs Fleiſch ge­ſchwe­cht vnd vber­tret­ten / Das vm­müg­lich iſt / das dem Men­ſchen das Ge­ſetz hel­ffen ſol­te / denn nur zur ſün­de vnd to­de. Dar­umb ſand­te Gott ſei­nen Son / vnd lud auff jn vn­ſer ſün­de / vnd halff vns al­ſo das Ge­ſetz er­fül­len / durch ſei­nen Geiſt.

 

e

Fleiſch­lich ge­ſin­net ſein iſt / Das man nichts nach Gott fra­get / oder ſein nicht ach­tet / vnd nichts da­uon ver­ſte­het.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 2,12-16

REIHE

V

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Von der Weisheit Gottes

Verse 12-16

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 40.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIR aber haben nicht empfangen den Geiſt der welt / ſondern den Geiſt aus Gott / das wir wiſſen können / was vns von Gott gegeben iſt / 13Welchs wir auch reden / nicht mit worten / welche menſchliche weisheit leren kan / Sondern mit worten / die der heilige Geiſt leret / vnd richten geiſtliche ſachen geiſtlich. 14Der * natürliche Menſch aber vernimpt nichts vom geiſt Gottes / Es iſt jm eine torheit / vnd kan es nicht erkennen / Denn es mus geiſtlich gerichtet ſein. 15Der Geiſtliche aber a richtet alles / vnd wird von niemand gerichtet. 16Denn wer hat des HERRN ſinn erkand? Oder wer wil jn vnterweiſen? Wir aber haben Chriſtus ſinn.

 

*

(Natürliche)

Der natürliche Menſch iſt / wie er auſſer der gna­den iſt / mit al­ler ver­nunfft / kunſt / ſin­nen vnd ver­mü­gen / auch auffs beſte ge­ſchickt.

a

(Richtet)

Verſtehet / fü­let / fin­det / iſt gewis / etc. welchs die Ver­nunfft nicht ver­mag / weis auch nichts / was glau­be oder Eu­an­ge­li­um iſt. Hie hat S. Pau­lus das Bapſtum vnd al­le Sec­ten ver­dampt.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch des Propheten Hesekiel

Hes 37,1-14

REIHE

VI

 

 

 

Der Próphet Heſekiel.

 

C. XXXVII.

 

 

Verse 1-14

Der Odem Gottes erweckt zum Leben

 

 

Hes 37: Der Odem Gottes erweckt zum Leben

 

 

 

Hesekiel berichtet:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DND des HERRN Hand kam vber mich / vnd füret mich hinaus im Geiſt des HERRN / vnd ſtellet mich auff ein weit Feld / das voller Beine lag / 2Vnd er füret mich allenthalb da durch / Vnd ſihe (des Gebeines) lag ſeer viel / auff dem Feld / vnd ſihe / ſie waren ſeer verdorret. 3Vnd er ſprach zu mir / Du Menſchenkind / Meinſtu auch / das dieſe Beine wider lebendig werden? Vnd ich ſprach / HErr HERR / das weiſtu wol.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4VND er ſprach zu mir / Weiſſage von dieſen Beinen / vnd ſprich zu jnen / Ir verdorreten beine / höret des HERRN wort / 5ſo ſpricht der HErr HERR von dieſen Gebeinen / Sihe / ich wil einen Odem in euch brangen / das jr ſolt lebendig werden. 6Ich wil euch Adern geben / vnd Fleiſch laſſen vber euch wachſen / vnd mit Haut vberziehen / vnd wil euch Odem geben / das jr wider lebendig werdet / vnd ſolt erfaren / das ich der HERR bin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND ich weiſſagte / wie mir befolhen war / Vnd ſihe / da rauſſchet es / als ich weiſſagte / Vnd ſihe / es regete ſich / vnd die Gebeine kamen wider zuſamen / ein jglichs zu ſeinem gebein. 8Vnd ich ſahe / vnd ſihe / es wuchſen Adern vnd Fleiſch drauff / vnd er vberzoch ſie mit Haut / Es war aber noch kein Odem in jnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9VND er ſprach zu mir / Weiſſage zum Winde / weiſſage / du Menſchenkind / vnd ſprich zum Wind / ſo ſpricht der HErr HERR / Wind / kom herzu aus den vier Winden / vnd blaſe dieſe Getödten an / das ſie wider lebendig werden. 10Vnd ich weiſſaget / wie er mir befolhen hatte / Da kam Odem in ſie / vnd ſie wurden wider lebendig / vnd richten ſich auff jre füſſe. Vnd jr war ein ſeer gros Heer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND er ſprach zu mir / Du Menſchenkind / Dieſe Beine ſind das gantze haus Iſrael. Sihe / jtzt ſprechen ſie / Vnſer Beine ſind verdorret / vnd vnſer hoffnung iſt verlorn / vnd iſt aus mit vns. 12Darumb weiſſage / vnd ſprich zu jnen / ſo ſpricht der HErr HERR / Sihe / ich wil ewre Greber auffthun / vnd wil euch / mein Volck / aus den ſelben er aus holen / vnd euch ins land Iſrael bringen. 13Vnd ſolt erfaren das ich der HERR bin / wenn ich ewr Greber geöffnet / vnd euch / mein Volck / aus den ſelben bracht habe. 14Vnd ich wil meinen Geiſt in euch geben / das jr wider leben ſollet / vnd wil euch in ewer Land ſetzen / Vnd ſolt erfaren / das ich der HERR bin / Ich rede es / vnd thue es auch / ſpricht der HERR.

 

 

 

Hinweis zur Abbildung in Hesekiel 37: Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Die Bildsprechung finden Sie in diesem Artikel:

Bild zu Hesekiel 37

→»Die Erweckungsvision« (Hes 37)

Das Bild im Kapitel 37 des Buchs He­se­kiel zeigt die Er­we­ckungs­vi­si­on: He­se­kiel steht vor dem Feld der Kno­chen und Ge­bei­ne. Er wird von Gott an­ge­wie­sen, die To­ten wie­der zum Le­ben zu er­we­cken.

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Zweites Buch Mose | Exodus

2Mos 19

(in Auszügen)

POOL

W
1

 

 

 

Das Ander Bucĥ
Moſe.

 

C. XIX.

 

 

Verse 1-3a

Ankunft am Sinai

 

 

 

 

Num. 33.

 

 

 

 

 

 

 

IM dritten mond nach dem Ausgang der

kinder Iſrael aus Egyptenland / kamen ſie dieſes tages in die wüſten Sinai / 2Denn ſie waren ausgezogen von Raphidim / vnd wolten in die wüſten Sinai / vnd lagerten ſich in der wüſten daſelbs / gegen dem Berg / 3Vnd Moſe ſteig hin auff zu Gott.

 

 

 

 

 

 

Verse 3b-6

Gott erläutert ſeinen Bund mit Iſrael

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→1. Pet. 2.

 

 

 

 

 

 

VND der HERR rieff jm vom Berge / vnd ſprach / So ſoltu ſagen zu dem hauſe Jacob / vnd verkündigen den kindern Iſrael. 4Ir habt geſehen / was ich den Egyptern gethan habe / vnd wie ich euch getragen habe auff Adeler flügeln / vnd hab euch zu mir bracht. 5Werdet jr nu meiner ſtimme gehorchen / vnd meinen Bund halten / So ſolt jr mein Eigenthum ſein fur allen Völckern / denn die gantze Erde iſt mein / 6Vnd jr ſolt mir ein prieſterlich Königreich / vnd ein heiliges Volck ſein. Das ſind die wort / die du den kindern Iſrael ſagen ſolt.

 

 

 

 

 

 

Verse 7-9

Das Volk nimmt den Bund an

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7MOſe kam / vnd foddert die Elteſten im volck / vnd legt jnen alle dieſe wort fur / die der HERR geboten hatte. 8Vnd alles volck antwortet zu gleich / vnd ſprachen / Alles was der HERR geredt hat / wöllen wir thun / Vnd Moſe ſagt die rede des Volcks dem HERRN wider. 9Vnd der HERR ſprach zu Moſe / Sihe / Ich wil zu dir komen in einer dicken wolcken / Auff das dis volck meine wort höre / die ich mit dir rede / vnd gleube dir ewigklich / Vnd Moſe verkündigt dem HERRN die rede des volcks.

 

 

 

 

 

 

Verse 10-15

Das Volk wird auf die Begegnung mit Gott vorbereitet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Ebre. 12.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DER HERR ſprach zu Moſe / Gehe hin zum volck / Vnd heilige ſie heute vnd morgen / das ſie jre Kleider waſſchen / 11vnd bereit ſeien auff den dritten tag / Denn am dritten tage wird der HERR fur allem Volck erab fahren auff den berg Sinai. 12Vnd mache dem volck ein Gehege vmbher / vnd ſprich zu jnen / Hütet euch / das jr nicht auff den Berg ſteiget noch ſein ende anrüret / Denn wer den Berg anrüret / ſol des tods ſterben. 13Keine hand ſol jn anrüren / ſondern er ſol geſteinigt oder mit Geſchos erſchoſſen werden / es ſey ein Thier oder Menſch / ſo ſol er nicht leben / Wenn es aber lange dohnen wird / denn ſollen ſie an den Berg gehen. 14Moſe ſteig vom Berge zum Volck / vnd heiliget ſie / vnd ſie wuſſchen jre Kleider. 15Vnd er ſprach zu jnen / Seid bereit auff den dritten tag / vnd keiner nahe ſich zum Weibe.

 

 

 

 

 

 

Verse 16-25

Gott erſcheint

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Deut. 4.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ALS nu der dritte tag kam / vnd morgen war / Da hub ſich ein donnern vnd blitzen / vnd ein dicke wolcken auff dem Berge / vnd ein dohn einer ſeer ſtarcken Poſaunen / Das gantz Volck aber das im Lager war / erſchrack. 17Vnd Moſe füret das Volck aus dem Lager / Gott entgegen / Vnd ſie traten vnten an den Berg. 18Der gantz berg aber Sinai rauchet / darumb das der HERR erab auff den Berge fure mit fewr / Vnd ſein Rauch gieng auff / wie ein rauch vom ofen / das der gantze Berg ſeer bebete / 19Vnd der Poſaunen dohn ward jmer ſtercker. Moſe redet / vnd Gott antwortet jm laut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20ALS nu der HERR ernider komen war auff den berg Sinai / oben auff ſeine ſpitzen / foddert er Moſe / oben auff die ſpitze des Bergs / Vnd Moſe ſteig hin auff. 21Da ſprach der HERR zu jm / Steig hin ab / vnd zeuge dem Volck / das ſie nicht erzu brechen zum HERRN / das ſie jn ſehen / vnd viel aus jnen fallen. 22Dazu die Prieſter die zum HERRN nahen / ſollen ſich heiligen / das ſie der HERR nicht zuſchmettere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23MOſe aber ſprach zum HERRN / Das volck kan nicht auff den berg Sinai ſteigen / Denn du haſt vns bezeuget / vnd geſagt / Mache ein gehege vmb den Berg / vnd heilige jn. 24Vnd der HERR ſprach zu jm / Gehe hin / ſteige hinab / Du vnd Aaron mit dir / ſolt herauff ſteigen / Aber die Prieſter vnd das Volck ſollen nicht her zu brechen / das ſie hinauff ſteigen zu dem HERRN / das er ſie nicht zuſchmettere. 25Vnd Moſe ſteig hervnter zum Volck / vnd ſagts jnen.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 44,1-5

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W
2

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. XLIIII.

 

 

Verse 1-5

Das wahre Iſrael

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Joh. 7.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO höre nu mein knecht Jacob / vnd

Iſrael den ich erwelet habe / 2So ſpricht der HERR / der dich gemacht vnd zubereitet hat / vnd der dir beiſtehet von Mutterleibe an. Fürchte dich nicht mein knecht Jacob / vnd du Fromer den ich erwelet habe. 3Denn ich wil Waſſer gieſſen auff die Durſtige / vnd ſtröme auff die dürre. Ich wil meinen Geiſt auff deinen Samen gieſſen / vnd meinen Segen auff deine Nachkomen / 4Das ſie wachſen ſollen wie gras / wie die weiden an den Waſſerbechen. 5Dieſer wird ſagen / Ich bin des HERRN / vnd jener wird genennet werden mit dem namen Jacob. Vnd dieſer wird ſich mit ſeiner hand dem HERRN zuſchreiben / vnd wird mit dem namen Iſrael genennet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Dieſe Jener)

Das iſt / Hie vnd dort vnd al­lent­hal­ben wer­den Chri­ſten ſein / auch vn­ter den Hei­den.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Der Psalter

Psalm 119,89-105

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3

 

 

 

Der Pſalter.

 

C. CXIX.

 

 

Verse 89-105

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HERR dein Wort bleibt

ewiglich / So weit der Himel iſt.

90Deine War­heit weh­ret fur vnd fur / Du haſt die Er­de zu­ge­rich­tet / vnd ſie bleibt ſte­hen.

91Es bleibt teglich nach deinem Wort / Denn es mus dir alles dienen.

92WO dein Geſetz nicht mein troſt ge­weſt were / So were ich vergangen in meinem Elende.

93Ich wil deinen Befelh nimer mehr vergeſſen / Denn du erquickeſt mich da mit.

94Ich bin dein / hilff mir / Denn ich ſuche deine Befelh.

95Die Gottloſen warten auff mich das ſie mich vmbbringen / Ich aber mercke auff deine Zeugnis.

96Ich hab alles dinges ein ende geſehen / Aber dein Gebot wehret.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIE habe ich dein Geſetz ſo

lieb / Teglich rede ich da­uon. 98Du ma­cheſt mich mit dei­nem Ge­bot wei­ſer / denn mei­ne Fein­de ſind / Denn es iſt ewig­lich mein Schatz.

99Ich bin Gelerter denn alle meine Lerer / Denn deine Zeugnis ſind meine Rede.

100Ich bin Klüger denn die Alten / Denn ich halte deinen Befelh.

101Ich were meinem fus alle böſe wege / Das ich dein Wort halte.

102Ich weiche nicht von deinen Rechten / Denn du lereſt mich.

103Dein Wort iſt meinem Mund ſüſſer / Denn Honig.

104Dein Wort macht mich klug / Darumb haſſe ich alle falſche Wege.

DEin Wort iſt meines fuſſes

Leuchte / Vnd ein Liecht auff meinem wege.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 12,12-14.26-27

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4

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. XII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Viele Glieder – ein Leib

Verse 12-14

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleich wie ein Leib iſt / vnd hat doch viel Glieder / alle glieder aber eines Leibes / wiewol jr viel ſind / ſind ſie doch ein leib / Alſo auch Chriſtus. 13Denn wir ſind durch einen Geiſt alle zu einem Leibe getaufft / wir ſeien Jüden oder Griechen / Knechte oder Freien / Vnd ſind alle zu einem Geiſt c getrencket. 14Denn auch der Leib iſt nicht ein glied / ſondern viele.

c

(Getrencket)

Wir trin­ken ei­ner­ley Sacra­ment das wir auch ei­ner­ley Geiſt empfa­hen / gleich wie wir ei­ner­ley Tauf­fe empfa­hen / das wir ein Leib ſei­en.

 

 

 

 

Verse 26-27

 

 

 

 

 

26Vnd ſo ein glied leidet / So leiden alle glieder mit / Vnd ſo ein glied wird herrlich gehalten / So frewen ſich alle glieder mit.

 

 

 

IR ſeid aber der Leib Chriſti vnd Glieder / ein jglicher nach ſeinem teil.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Zweiter Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

2Kor 3,(12-16)17-18

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5

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. III.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Herrlichkeit des Dienſtes im neuen Bund

Fakultativ: Verse 12-16

 

 

 

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

d

(Es)

Das hertz.

 

DIeweil wir nu ſolche hoffnung haben / brauchen wir groſſer Freidigkeit / 13vnd thun nicht wie Moſes / der die c Decke fur ſein Angeſichte hieng / das die kinder Iſrael nicht anſehen kundten das ende des / der auffhöret / 14ſondern jre ſinne ſind verſtocket. Denn bis auff den heutigen tag bleibet die ſelige Decke vnauffgedecket / vber dem alten Teſtament / wenn ſie es leſen / welche in Chriſto auffhöret. 15Aber bis auff den heutigen tag / wenn Moſes geleſen wird / henget die Decke fur jrem hertzen. 16Wenn d es aber ſich bekerete zu dem HErrn / ſo würde die Decke abgethan /

c

(Decke)

Die decke Moſi iſt / den buch­ſta­ben vnd ſei­ne le­re nicht er­ken­nen. Das auff­ge­deckt An­ge­ſich­te des HErrn / iſt klar er­kent­nis der gna­den vnd des geiſts der vns frey ma­chet vom Ge­ſetz / buch­ſta­ben vnd ſei­nen werck­en / das jre klar­heit vnd werck müſ­ſen auff­hö­ren.

 

 

 

 

Verse 17-18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der HErr iſt der Geiſt / Wo aber der Geiſt des HErrn iſt / da iſt die freiheit. 18Nu aber e ſpiegelt ſich in vns allen des HErrn klarheit / mit auffgedecktem Angeſichte / vnd wir werden verkleret in dasſelbige Bilde / von einer klarheit zu der andern / als vom Geiſt des HErrn.

 

 

e

(Spiegelt)

Wie der ſpie­gel ein bil­de fe­het / Al­ſo fe­het vn­ſer hertz die er­kent­nis Chri­ſti.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für alle Ge­mein­de­mit­glie­der, für Chris­ten, die sich nicht in der Ge­mein­de­ar­beit en­ga­gie­ren können oder wollen, und für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet und im Ver­lauf der Jahre wer­den Sie auf die­se Wei­se in klei­nen Ein­hei­ten, die nicht viel Zeit in An­spruch neh­men, die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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