11. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 28. August 2022

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

Evangelium    Zum TextLk 18,9-14
Predigt Zum Text2Sam 12,1-10.13-15a  
Lied EG 299, EG HE 584  
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
28.8.2022 | 11. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

11. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Augustinus von Hippo

(† 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien [heute: Annaba in Algerien])

Info

Fällt der →Tag des Apostels Bartholomäus (24. August) auf diesen Sonntag, so sollte er an einem Tag in der Folgewoche begangen werden.

 

Wirkung im Kirchenjahr 2021/2022

Achtung!

Der 24. August ist in diesem Jahr am Mittwoch vor dem 11. Sonntag nach Trinitatis. Der→Tag des Apostels Bartholomäus (24. August) kann nur am Mittwoch oder an einem anderen Tag der Woche begangen werden, jedoch nicht am Sonntag.

 

Bewegliches Datum
Der 11. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>2. August und dem 5. September eines Jahres.
 
  • 11. Sonntag nach Trinitatis
  • 19. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 11. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    2. August und dem 5. September eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 133 Tage nach Ostern
  • am 134. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Gottesdienstliche Ordnung

Symbol Evangelisch

Der evangelische

11. Sonntag
nach Trinitatis

Nach der Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

 

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Dancket dem HERRN vnd prediget ſeinen Namen/ Verkün­di­get ſein Thun vnter den Völ­ck­ern.

Halleluja.

→Ps 105,1     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Gott widerſtehet den Hoffertigen / Aber den Demütigen gibt er gnade.

→1Petr 5,5b

Pſalm
145
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 299 Aus tiefer Not schrei ich zu dir
B EG HE 584 Meine engen Grenzen
 

EG: Evangelisches Gesangbuch
EG HE: Evangelisches Gesangbuch, Ausgabe Hessen und Nassau / Kurhessen-Waldeck

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2022 - 2027 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 18,9-14
Epistel Zum TextEph 2,4-10
Altes Testament Zum Text2Sam 12,1-10.13-15a
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2021/2022 gilt die Reihe IV.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Text für die Predigt Pool weiterer Texte
2021/2022 28.8.2022 IV Zum Text2Sam 12,1-10.13-15a Zum Text1Sam 17 (in Auswahl, David und Goliath; besonders Verse 38-51
2022/2023 20.8.2023 V Zum TextLk 7,36-50 Zum TextHiob 22,21-30
2023/2024 11.8.2024 VI Zum TextGal 2,16-21 Zum TextMt 23,1-12
2024/2025 31.8.2025 I Zum TextHiob 23,1-17
2025/2026 16.8.2026 II Zum TextLk 18,9-14
2026/2027 8.8.2027 III Zum TextEph 2,4-10
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 2018/2019 mit Reihe I und wird kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgt wieder Reihe I.

Die Reihe IV gilt für das Kirchenjahr 2021/2022, danach wieder für das Kirchenjahr 2027/2028.
Die Reihe V gilt für das Kirchenjahr 2022/2023, danach wieder für das Kirchenjahr 2028/2029,
usw.

Pool weiterer Texte:
Der Pool weiterer Texte stellt Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 

Biblia 1545

Perikopen nach Luther 1545

11. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

 

Biblia
1545

Text nach der Lutherbibel von 1545.
Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 18,9-14

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVIII.

 

 

Verse 9-14

Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

 

IHeſus ſaget aber zu etlichen / die ſich ſelbs vermaſſen / das ſie frum weren / Vnd verachteten die andern / ein ſolch Gleichnis. 10Es giengen zween Men­ſchen hinauff in den Tempel zu beten / Einer ein Pha­ri­ſe­er / der ander ein Zölner. 11Der Pha­ri­ſe­er ſtund vnd betet bey ſich ſelbs alſo / Ich dancke dir Gott / Das ich nicht bin wie die andern Leute / Reuber / Vn­ge­rech­te / Ehebrecher / oder auch wie dieſer Zölner / 12Ich faſte zwier in der Wochen / vnd gebe den Zehenden / von allem das ich habe. 13Vnd der Zölner ſtund von ferne / wolte auch ſeine augen nicht auffheben gen Himel / Sondern ſchlug an ſeine Bruſt / vnd ſprach / Gott ſey mir Sünder gnedig. 14Ich ſage euch / Dieſer gieng hinab gerechtfertiget in ſein haus / a fur jenem. Denn wer ſich ſelbs erhöhet / der wird ernidriget werden / Vnd wer ſich ſelbs ernidriget / Der wird erhöhet werden.

 

a

(Fur jenem)

Das iſt / Je­ner iſt nicht ge­recht / ſon­dern ver­dampt heim gan­gen. Ebra­iſmus eſt / et ne­ga­ti­ue di­ci­tur. Si­cut Pſal. 118. Es iſt gut auff den HERRN ver­traw­en / fur dem ver­traw­en auff Für­ſten / das iſt / nicht auff Für­ſten. Hoc effi­cit Ebrea li­te­ra Mem. Al­ſo auch Matth. 21. Hu­ren vnd Bu­ben wer­den fur euch in Hi­mel komen / Fur euch / das iſt / Ir nicht.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) a) lat.: Ebraismus est / et ne­ga­ti­ve di­ci­tur. Si­cut Psal. 118.

dt.: »Das ist ein Hebraismus [= ein Ausdruck, der dem Hebräischen entlehnt ist] und verneinend gemeint, so wie in Psalm 118.«

b) lat.: Hoc effi­cit Ebrea li­te­ra Mem.

dt.: »Dies geht aus den Anmerkungen zum hebräischen Text hervor.«

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus

Eph 2,4-10

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das neue Leben aus Gnade

Verse 4-10

 

 

Paulus schreibt:

 

GOTT / der da reich iſt von Barm­her­tz­ig­keit /durch ſeine groſ­ſe Liebe / da mit er vns geliebet hat / 5Da wir tod waren in den ſünden / hat er vns ſampt Chri­ſ­to lebendig gemacht (Denn aus gnade ſeid jr ſelig worden) 6vnd hat vns ſampt jm auff­er­we­cket / vnd ſampt jm in das himliſche weſen geſetzt / in Chri­ſ­to Jheſu / 7Auff das er erzeigete in den zu­künff­ti­gen zeiten den vberſchwenglichen Reichthum ſeiner gnade / durch ſeine güte vber vns in Chri­ſ­to Jheſu. 8Denn aus gnade ſeid jr ſelig worden / durch den glauben / vnd das­ſel­bi­ge nicht aus euch / Gottes gabt iſt es / 9nicht aus den wercken / Auff das ſich nicht jemand rhüme. 10Denn wir ſind ſein werck / geſchaffen in Chri­ſ­to Jheſu / zu guten wercken / zu welchen Gott vns zuuor bereitet hat / das wir darinnen wandeln ſollen.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Zweites Buch Samuel

2Sam 12,1-10.13-15a

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Das Ander Bucĥ
Samuel.

 

C. XII.

 

 

Verse 1-9

Nathans Strafrede

 

 

 

 

 

 

1. Par. 17.

DEr HERR ſandte Nathan zu Dauid / Da der zu jm kam / ſprach er zu jm / Es waren zween Men­ner in einer Stad / Einer reich / der ander arm. 2Der Reiche hatte ſeer viel ſchafe vnd rinder / 3Aber der Arme hatte nichts / denn ein einiges kleins Scheflin / das er gekaufft hatte / vnd er meret es / das es gros ward / bey jm vnd bey ſeinen Kindern zu gleich / Es aſs von ſeinem Biſſen / vnd tranck von ſeinem Becher / vnd ſchlieff in ſeinem Schos / vnd er hielts wie eine Tochter. 4Da aber dem reichen Man ein Gaſt kam / ſchonet er zu nemen von ſeinen ſchafen vnd rindern / das er dem Gaſt etwas zurichtet / der zu jm komen war / vnd nam das ſchaf des armen Mans / vnd richtet zu dem Man der zu jm komen war.

Nathan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5DA ergrimmet Dauid mit groſſem zorn wider den Man / vnd ſprach zu Nathan / So war der HERR lebt / der Man iſt ein kind des tods / der das gethan hat. 6Da zu ſol er das ſchaf vierfeltig bezalen / darumb das er ſolchs gethan vnd nicht geſchonet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſprach Nathan zu Dauid / Du biſt der Man. So ſpricht der HERR der Gott Jſrael / Jch habe dich zum Könige ge­ſal­bet vber Jſrael / vnd hab dich errettet aus der hand Saul / 8vnd hab dir deines Herrn Haus gegeben / dazu ſeine Wei­ber in deinen ſchos / vnd hab dir das haus Jſrael vnd Juda gegeben / Vnd iſt das zu wenig / wil ich noch dis vnd das dazu thun.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9Warumb haſtu denn das Wort des HERRN verachtet / Das du ſolches vbel fur ſeinen Augen theteſt? Vriam den He­thi­ter haſtu erſchlagen mit dem Schwert / ſein Weib haſtu dir zum weib genomen / Jn aber haſtu erwürget mit dem Schwert der kin­der Ammon.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Nathan verkündet Gottes Urteil über David

Vers 10

 

 

 

2.Samu. 13.

2.Samu. 16.

 

10NV ſo ſol von deinem Hauſe das Schwert nicht laſſen ewiglich / Dar­umb das du mich verachtet haſt / vnd das weib Vria des He­thi­ters genomen haſt / das ſie dein weib ſey.

 

 

 

 

Verse 13-15a

Eccl. 47.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſprach Dauid zu Nathan / Jch hab ge­ſün­di­get wider den HERRN. Nathan ſprach zu Dauid / So hat auch der HERR deine ſünde weggenomen / Du wirſt nicht ſterben. 14Aber weil du die Feinde des HERRN haſt durch dieſe Geſchicht leſtern gemacht / wird der Son der dir geboren iſt / des tods ſterben. 15Vnd Nathan gieng heim.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch Hiob

Hiob 23,1-17

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

C. XXIII.

 

 

Verse 1-17

Hiobs Klage über Gott wegen der fehlenden Möglichkeit zur Rechtfertigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HIob antwortet Elifas vnd ſprach /2Meine rede bleibt noch betrübt / meine macht iſt ſchwach vber meinem ſeuffzen. 3Ah das ich wüſte / wie ich jn finden / vnd zu ſeinem Stuel komen möcht. 4Vnd das recht fur jm ſolt furlegen / vnd den mund vol ſtraffe faſſen. 5Vnd erfaren die Rede die er mir antworten / vnd vernemen / was er mir ſagen würde. 6Wil er mit groſſer macht mit mir rechten? Er ſtelle ſich nicht ſo gegen mir. 7Sondern lege mirs gleich fur / ſo wil ich mein Recht wol gewinnen. 8Aber gehe ich nu ſtracks fur mich / ſo iſt er nicht da / Gehe ich zu rück / ſo ſpür ich jn nicht. 9Iſt er zur lincken / ſo ergreiff ich jn nicht / Verbirget er ſich zur rechten / ſo ſehe ich jn nicht.

Hiob.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10ER aber kennet meinen weg wol / Er verſuche mich / ſo wil ich erfunden werden / wie das gold. 11Denn ich ſetze meinen fuſſ auff ſeiner ban / vnd halte ſeinen weg vnd weiche nicht ab. 12Vnd trette nicht von dem Gebot ſeiner Lippen / vnd beware die rede ſeines mundes mehr denn ich ſchüldig bin. 13Er iſt einig / wer wil jm antworten? vnd er machts wie er wil. 14Vnd wenn er mir gleich vergilt / was ich verdienet habe / ſo iſt ſein noch mehr da hinden. 15Darumb erſchreck ich fur jm / vnd wenn ichs mercke / ſo fürcht ich mich fur jm. 16Gott hat mein hertz blöde gemacht / vnd der All­mech­ti­ge hat mich erſchreckt. 17Denn die finſternis machts kein ende mit mir / vnd das tunckel wil fur mir nicht verdeckt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Einig)

Alſo →Gal. 3. Gott iſt einig / Des einigen aber iſt kein Mittler.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Lukas

Lk 7,36-50

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VII.

 

 

Verse 36-50

Die Salbung Jesu durch die Sünderin

 

ES bat Jhesu aber der Phariſeer einer / das er mit jm eſſe. Vnd er gieng hin ein / in des Pha­ri­ſe­ers haus / vnd ſetzet ſich zu tiſch. 37Vnd ſihe / ein Weib war in der Stad / die war eine Sün­derin. Da die vernam / das er zu tiſche ſaſs in des Pha­ri­ſe­ers hauſe / bracht ſie ein Glas mit Salben / 38vnd trat hinden zu ſeinen Füſſen / vnd weinet / vnd fieng an ſeine Füſſe zu netzen mit Threnen / vnd mit den haren jres Heubts zu trucken / vnd küſſet ſeine Füſſe / vnd ſalbet ſie mit a Salben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

(Salben)

Das iſt / Mit köſt­lichem waſſer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

39DA aber das der Pha­ri­ſe­er ſahe / der jn geladen hatte / ſprach er bey ſich ſelbs / vnd ſaget / Wenn dieſer ein Prophet were / ſo wüſte er / wer vnd welch ein Weib das iſt / die jn anrüret / Denn ſie iſt eine Sün­derin. 40Jheſus antwortet / vnd ſprach zu jm / Simon / Ich habe dir etwas zu ſagen. Er aber ſprach / Meiſter / ſage an. 41Es hatte ein Wücherer zween Schüldener / Einer war ſchüldig fünff hundert Groſſchen / der ander funff­zig. 42Da ſie aber nicht hatten zu bezalen / ſchencket ers beiden. Sage an / Welcher vnter denen wird jn am meiſten lieben? 43Simon antwortet vnd ſprach / Ich achte / dem er am meiſten geſchencket hat. Er aber ſprach zu jm / Du haſt recht gerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

44VND er wandte ſich zu dem Weibe / vnd ſprach zu Simon / Siheſtu dis weib? Ich bin komen in dein Haus / Du haſt mir nicht Waſſer gegeben / zu meinen Füſſen / Dieſe aber hat meine Füſſe mit threnen genetzet / vnd mit den haren jres Heubts getrücket. 45Du haſt mir keinen Kuſs gegeben / Dieſe aber nach dem ſie herein komen iſt / hat ſie nicht abgelaſſen meine Füſſe zu küſſen. 46Du haſt mein Heubt nicht mit öle ge­ſal­bet / Sie aber hat meine Füſſe mit ſalben ge­ſal­bet. 47Derhalben ſage ich dir / Ir ſind viel Sünde vergeben / Denn ſie hat viel geliebet / Welchem aber wenig vergeben wird / der liebet wenig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

48VND er ſprach zu jr / Dir ſind deine Sünde vergeben. 49Da fiengen an die mit jm zu tiſch ſaſſen / vnd ſprachen bey ſich ſelbs / Wer iſt dieſer / der auch die ſünde vergibt? 50Er aber ſprach zu dem weibe / Dein Glaube hat dir geholffen / Gehe hin mit frieden.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief des Paulus an die Gemeinden in Galatien

Gal 2,16-21

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Gálater.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Evangelium des Paulus
Die Darlegung der Rechtfertigungslehre

Verse 16-21

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

→Rom. 3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WEil wir wiſſen / das der Menſch durch des Ge­ſe­tzes werck nicht gerecht wird / Sondern durch den Glauben an Jheſum Chriſt / So gleuben wir auch an Chri­ſtum Jheſum / Auff das wir gerecht werden durch den glauben an Chri­ſtum / Vnd nicht durch des Ge­ſe­tzes werck / Denn durch des Ge­ſe­tzes werck wird kein Fleiſch gerecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17SOlten wir aber / die da ſuchen durch Chri­ſtum gerecht zu werden / auch noch ſelbs Sün­der erfunden werden / So were Chri­ſ­tus ein ** Sündendiener. Das ſey ferne. 18Wenn ich aber das / ſo ich zubrochen habe / wi­der­umb bawe / So mache ich mich ſelbs zu einem Vbertretter. 19Ich bin aber durchs a Ge­ſetz dem geſetz geſtorben / auff das ich Gotte lebe / Ich bin mit Chri­ſ­to gecreutziget. 20Ich lebe aber / doch nu nicht ich / ſondern Chri­ſ­tus lebet in mir. Denn was ich jtzt lebe im Fleiſch / das lebe ich in dem glauben des Sons Gottes / Der mich geliebet hat / Vnd ſich Selbs fur mich dargegeben. 21Ich werffe nicht weg die gnade Gottes. Denn ſo durch das Ge­ſetz die gerechtigkeit kompt / So iſt Chri­ſ­tus vergeblich geſtorben.

 

 

**

(Sündendiener)

Wer durch werck wil from wer­den / der thut eben als macht vns Chri­ſtus durch ſei­nen dienſt ampt / pre­di­gen / vnd lei­den al­ler erſt zu Sün­der / die durchs ge­ſe­tze mü­ſten frum wer­den / Das iſt Chri­ſtum ver­leug­net / ge­creu­tzi­get / ver­leſtert / vnd die ſün­de wi­der­baw­et / die zu­uor durchs glau­bens pre­digt ab­ge­than war.

a

(Dem Geſtz)

Durch den glau­ben / der ein geiſt­lich / le­ben­dig Ge­ſetz iſt / ſind wir dem Ge­ſetze des buch­ſta­bens ge­ſtor­ben / das wir jm nicht mehr ſchül­dig ſind / Rom. 7.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erstes Buch Samuel

1Sam 17 in Auswahl

David und Goliath
insbesondere: Verse 38-51a

POOL

W
1

Achtung!

Es bleibt im Gottesdienst dem Prediger überlassen, geeignete Abschnitte und Verse als Grundlage seiner Predigt für die Gemeinde aus dem empfohlenen Textumfang auszuwählen.

Für das persönliche Studium und die Meditation außerhalb der gottesdienstlichen Praxis empfiehlt es sich, den gesamten Text heranzuziehen.

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Samuel.

 

C. XVII.

 

 

David und Goliat

Verse 1-37

 

DIe Philiſter ſamleten jre Heer zum ſtreit / vnd kamen zuſamen zu Socho in Juda / vnd lagerten ſich zwiſſchen Socho vnd Aſeka / am ende Damim. 2Aber Saul vnd die menner Iſrael kamen zuſamen / vnd lagerten ſich im Eichgrunde / vnd rüſteten ſich zum ſtreit gegen die Phi­li­ſter. 3Vnd die Phi­li­ſter ſtunden auff einem Berge jenſeids / vnd die Iſraeliter auff einem Berge diſſeids / das ein Tal zwiſchen jnen war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA trat erfür aus den Lagern der Phi­li­ſter / ein Riſe / mit namen Goliath von Gath / ſechs ellen vnd einer handbreit hoch / 5Vnd hatte ein ehern Helm auff ſeinem heubt / vnd ein ſchüppicht Pantzer an / vnd das gewicht ſeines pantzers war fünff tau­ſent Sekel ertzs / 6vnd hatte ehern Beinharniſch an ſeinen ſchenckeln / vnd ein ehern Schilt auff ſeinen ſchuldern / 7Vnd der ſchafft ſeines Spieſſes war wie ein Weberbawm / vnd das eiſen ſeines Spieſſes hatte ſechs hundert ſekel eiſens / Vnd ſein Schilttreger gieng fur jm her.

Goliath.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8VND er ſtund vnd rieff zu dem zeug Iſrael / vnd ſprach zu jnen / Was ſeid jr ausgezogen euch zurüſten in einen ſtreit? Bin ich nicht ein Phi­li­ſter / vnd jr Sauls knechte? Erwelet einen vnter euch / der zu mir erab kome / 9Vermag er wider mich zuſtreitten / vnd ſchlegt mich / So wollen wir ewr Knechte ſein / Vermag ich aber wider jn / vnd ſchlage jn / So ſolt jr vnſer Knechte ſein / das jr vns dienet. 10Vnd der Phi­li­ſter ſprach / Ich habe heuts tags dem Zeuge Iſrael hohn geſprochen / Gebt mir einen / vnd laſſt vns mit einander ſtreitten. 11Da Saul vnd gantz Iſrael dieſe rede des Phi­li­ſters höreten / entſatzten ſie ſich / vnd furchten ſich ſeer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dauid aber war eins ephratiſſchen mans ſon von Beth­le­hem Juda / der hies Iſai / der hatte acht Söne / vnd war ein alter Man zu Sauls zeiten / vnd war betaget vnter den Men­nern. 13Vnd die drey gröſten ſöne Iſai waren mit Saul in ſtreit gezogen / vnd hieſſen mit namen / Eliab der erſtgeborne / Abinadab der ander / vnd Samma der dritte / 14Dauid aber war der jüngſt. Da aber die drey El­te­ſten mit Saul in Krieg zogen / 15gieng Dauid wi­der­umb von Saul / das er der ſchafe ſeines Vaters hütet zu Beth­le­hem. 16Aber der Phi­li­ſter trat er zu früe mor­gens vnd abends / vnd ſtellet ſich dar vierzig tage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17ISai aber ſprach zu ſeinem ſon Dauid / Nim fur deine Brüder dieſe Epha ſangen / vnd dieſe zehen Brot / vnd lauff ins Heer zu deinen brüdern / 18vnd dieſe zehen friſſche Keſe / vnd bringe ſie dem Heubtman / vnd beſuche deine Brüder / obs jnen wol gehe / vnd nim was ſie dir befelhen. 19Saul aber vnd ſie vnd alle menner Iſrael waren im Eichgrunde / vnd ſtritten wider die Philiſter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20DA machte ſich Dauid des mor­gens früe auff / vnd lies die ſchafe dem Hüter / vnd trug vnd gieng hin / wie jm Iſai geboten hatte / vnd kam zur Wagenburg. Vnd das Heer war ausgezogen / vnd hatte ſich gerüſtet / vnd ſchrien im ſtreit / 21Denn Iſrael hatte ſich gerüſtet / So waren die Phi­li­ſter wider jren Zeug auch gerüſtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA lies Dauid das gefeſs das er trug / vnter dem Hüter der gefeſs / vnd lieff zu dem Zeug / vnd gieng hinein / vnd grüſſet ſeine Brüder. 23Vnd da er noch mit jnen redet / Sihe / Da trat er auff der Rieſe mit namen Goliath / der Phi­li­ſter von Gath / aus der Phi­li­ſter zeug / vnd redet wie vorhin / Vnd Dauid hörets.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24ABer jederman in Iſrael / wenn er den Man ſahe / flohe er fur jm / vnd furchte ſich ſeer. 25Vnd jederman in Iſrael ſprach / Habt jr den Man geſehen erauff tretten? Denn er iſt erauff getretten Iſrael hohn zu ſprechen. Vnd wer jn ſchlegt / den wil der König ſeer reich machen / vnd jm ſeine Tochter geben / vnd wil ſeins Vaters haus frey machen in Iſrael. 26Da ſprach Dauid zu den Mennern / die bey jm ſtunden / Was wird man dem thun / der dieſen Phi­li­ſter ſchlegt vnd die ſchande von Iſrael wendet? Denn wer iſt der Phi­li­ſter dieſer vnbeſchnittener der den Zeug des lebendigen Gottes hönet? 27Da ſagt jm das volck wie vorhin / So wird man thun dem / der jn ſchlegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28VND Eliab ſein gröſter Bruder höret jn reden mit den Mennern / vnd ergrimmet mit zorn wider Dauid / vnd ſprach / Warumb biſtu erab komen? vnd warumb haſtu die wenige Schafe dort in der wüſten verlaſſen? Ich kenne deine vermeſſenheit wol vnd deines hertzen bosheit / Denn du biſt erab komen das du den ſtreit ſeheſt. 29Dauid antwortet / Was hab ich denn nu gethan? Iſt mirs nicht befolhen? 30Vnd wand ſich von jm / gegen einem andern / vnd ſprach wie er vorhin geſagt hatte. Da antwortet jm das Volck / wie vorhin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND da ſie die wort höreten / die Dauid ſagt / ver­kün­di­ge­ten ſie es fur Saul / Vnd er lies jn holen. 32Vnd Dauid ſprach zu Saul / Es entfalle keinem Men­ſchen das hertz vmb des willen / Dein Knecht ſol hin gehen / vnd mit dem Phi­li­ſter ſtreitten. 33Saul aber ſprach zu Dauid / Du kanſt nicht hin gehen wider dieſen Phi­li­ſter mit jm zu ſtreitten / Denn du biſt ein Knabe / Dieſer aber iſt ein Kriegsman von ſeiner jugent auff. 34Dauid aber ſprach zu Saul / Dein Knecht hütet der ſchafe ſeines Vaters / vnd es kam ein Lewe vnd ein Beer / vnd trug ein ſchaf weg von der Herde. 35Vnd ich lieff jm nach vnd ſchlug jn / vnd errettets aus ſeinem maul / Vnd da er ſich vber mich machet / ergreiff ich jn bey ſeinem bart / vnd ſchlug jn / vnd tödtet jn. 36Alſo hat dein knecht ge­ſchla­gen beide den Lewen vnd den Beren / So ſol nu dieſer Phi­li­ſter der vnbeſchnittene ſein / gleich wie der einer / Denn er hat geſchendet den Zeuge des lebendigen Gottes. 37Vnd Dauid ſprach / Der HERR / der mich von dem Lewen vnd Beren errettet hat / der wird mich auch erretten von dieſem Philiſter.

 

 

 

 

 

 

David und Goliat

Verse 38-51a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SAul ſprach zu Dauid / Gehe hin / der HERR ſey mit dir. Vnd Saul zoch Dauid ſeine Kleider an / vnd ſetzt jm ein ehern Helm auff ſein Heubt / vnd legt jm ein Pantzer an. 39Vnd Dauid gürtet ſein Schwert vber ſeine Kleider / vnd fieng an zugehen / denn er hats nie verſucht. Da ſprach Dauid zu Saul / Ich kan nicht alſo gehen / denn ich bins nicht gewonet / vnd legets von ſich. 40Vnd nam ſeinen Stab in ſeine Hand / vnd erwelet funff glatte Stein aus dem bach / vnd thet ſie in die Hirtentaſſche die er hatte / vnd in den Sack / vnd nam die Schleuder in ſeine Hand vnd macht ſich zu dem Phi­li­ſter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND der Phi­li­ſter gieng auch einher / vnd macht ſich zu Dauid / vnd ſein Schilttreger fur jm her. 42Da nu der Phi­li­ſter ſahe vnd ſchawet Dauid an / veracht er jn / Denn er war ein Knabe / braunlicht vnd ſchön. 43Vnd der Phi­li­ſter ſprach zu Dauid / Bin ich denn ein Hund / das du mit Stecken zu mir kompſt? Vnd fluchet dem Dauid bey ſeinem Gott / 44vnd ſprach zu Dauid / Kom her zu mir / ich wil dein Fleiſch geben den Vogeln vnter dem Himel / vnd den Thie­ren auff dem felde.

 

 

 

→Pſal. 20.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

45DAuid aber ſprach zu dem Phi­li­ſter / Du kompſt zu mir mit ſchwert / ſpies vnd ſchilt / Jch aber kome zu dir im Namen des HERRN Ze­ba­oth des Gottes des zeugs Jſrael / die du gehönet haſt. 46Heuts tags wird dich der HERR in meine hand vber­ant­wort­en / Das ich dich ſchlahe / vnd neme dein Heubt von dir / vnd gebe den Leichnam des Heers der Phi­li­ſter heute den Vogeln vnter dem Himel / vnd dem Wild auff erden / Das alles Land innen werde / das Jſrael einen Gott hat / 47Vnd das alle dieſe Gemeine innen werde / das der HERR nicht durch Schwert noch Spies hilfft / Denn der ſtreit iſt des HERRN / vnd wird euch geben in vnſere hende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzschnitt, Bild zum 1. Buch Samuel, Kapitel 17: David und Goliat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eccl. 47.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA ſich nu der Philiſter auffmacht / gieng da her / vnd nahet ſich gegen Dauid / eilet Dauid vnd lieff vom Zeug gegen dem Phi­li­ſter. 49Vnd Dauid thet ſeine hand in die Taſſchen / vnd nam einen Stein daraus / vnd ſchleudert / vnd traff den Phi­li­ſter an ſeine ſtirn / das der Stein in ſeine ſtirn fuhr / vnd er zur erden fiel auff ſein angeſicht. 50Alſo vberwand Dauid den Phi­li­ſter mit der Schleuder vnd mit dem Stein / vnd ſchlug jn / vnd tödtet jn. Vnd da Dauid kein Schwert in ſeiner hand hatte / 51lieff er / vnd trat zu dem Phi­li­ſter / vnd nam ſein Schwert vnd zogs aus der ſcheiden / vnd tödtet jn / vnd hieb jm den Kopff damit abe.

 

 

 

Goliath von

Dauid vber­wun­den vnd ge­töd­tet.

 

 

 

DA aber die Phi­li­ſter ſahen / das jr Sterckſter tod war / flohen ſie.

 

 

 

 

 

 

David und Goliat

Verse 52-58

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

52Vnd die menner Iſrael vnd Juda machten ſich auff / vnd rieffen vnd jagten den Phi­li­ſtern nach / bis man kompt ins Tal / vnd bis an die thor Ekron / Vnd die Phi­li­ſter fielen erſchlagen auff dem wege / zu den thoren / bis gen Gath vnd gen Ekron. 53Vnd die kin­der Iſ­ra­el kereten vmb von dem nachiagen der Phi­li­ſter / vnd beraubten jr Lager. 54Dauid aber nam des Phi­li­ſters Heubt / vnd brachts gen Je­ru­ſa­lem / Sein Waffen aber legt er in ſeine Hütten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA aber Saul Dauid ſahe ausgehen wider den Phi­li­ſter / ſprach er zu Abner ſeinem Feld­heubt­man / Wes ſon iſt der Knabe? Abner aber ſprach / So war deine ſeele lebt König / ich weis nicht. Der König ſprach / 56So frage darnach / wes Son der Jüngling ſey. 57Da nu Dauid widerkam von der Schlacht des Phi­li­ſters / nam jn Abner / vnd bracht jn fur Saul / vnd er hatte des Phi­li­ſters heubt in ſeiner hand. 58Vnd Saul ſprach zu jm / Wes ſon biſtu Knabe? Dauid ſprach / Ich bin ein ſon deines knechts Iſai des Beth­le­hemiten.

 

 

 

Holzschnitte der Bibel

Die Holzschnitte der Bibel

Holzschnitt in 1Sam 17

»David und Goliat«

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WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch Hiob

Hiob 22,21-30

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2

 

Biblia

 

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

C. XXII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Hiobs selbstverschuldetes Elend

Aufruf zur Buße

Verse 21-30

 

 

Elifas sprach zu seinem Freund Hiob:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO vertrage dich nu mit GOTT vnd habe friede / Daraus wird dir viel guts komen. 22Höre das Ge­ſetz von ſeinem munde / vnd faſſe ſeine rede in dein hertz. 23Wirſtu dich bekeren zu dem All­mech­ti­gen / ſo wirſtu gebawet werden / vnd vnrecht ferne von deiner Hütten thun. 24So wirſtu fur erden gold geben / vnd fur die felſen güldene beche. 25Vnd der All­mech­ti­ge wird dein gold ſein / vnd ſilber wird dir zugeheufft werden. 26Denn wirſtu deine luſt haben an dem All­mech­ti­gen / vnd dein andlitz zu Gott auffheben. 27So wirſtu jn bitten / vnd er wird dich hören / vnd wirſt deine gelübde bezalen. 28Was du wirſt furnemen wird er dir laſſen gelingen / Vnd das liecht wird auff deinem wege ſcheinen. 29Denn die ſich demütigen / die erhöhet er / Vnd wer ſeine augen niderſchlegt / der wird geneſen. 30Vnd der vnſchüldige wird errettet werden / Er wird aber errettet vmb ſeiner hende reinigkeit willen.

 

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Matthäus

Mt 23,1-12

POOL

W
3

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Rede gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer

|| →Mk 12,38-40    || →Lk 20,45-47    || →Lk 11,39-52

Verse 1-12

Luc. 11.

 

 

 

 

 

 

 

Mar. 10.

DA redete Jheſus zu dem Volck / vnd zu ſeinen Jüngern / 2vnd ſprach / Auff Moſes ſtuel ſitzen die Schrifft­ge­ler­ten vnd Pha­ri­ſe­er / 3Alles nu was ſie euch ſagen / das jr halten ſollet / das haltet vnd thuts / Aber nach jren wercken ſolt jr nicht thun / Sie ſagens wol / vnd thuns nicht. 4Sie binden aber ſchwere vnd vntregliche Bürden / vnd legen ſie den Men­ſchen auff den hals / Aber ſie wöllen die ſelben nicht mit einem finger regen. 5Alle jre werck aber thun ſie / das ſie von den Leuten geſehen werden. Sie machen jre Denckzedel breit / vnd die Seume an jren Kleidern gros. 6Sie ſitzen gerne oben an vber Tiſſch / vnd in den Schulen / 7vnd habens gerne / das ſie gegrüſſet werden auff dem Marckt / vnd von den menſchen Rabbi genant werden.

 

 

 

(Auff Moſes ſtuel ſitzen)

Wenn man an­ders vnd mehr denn Moſes geſetz leret / ſo ſitzet man nicht auff Moſes ſtuel / darumb ver­wirfft er auch her­nach jre werck vnd menſchen lere.

 

 

 

 

 

 

Luc. 14. 18.

 

 

 

 

 

 

 

8ABer jr ſolt euch nicht Rabbi nennen laſſen / Denn einer iſt ewer Meiſter / Chri­ſ­tus / Ir aber ſeid alle brüder. 9Vnd ſolt niemand Vater hei­ſſen auff erden / Denn einer iſt ewer Vater / der im Himel iſt. 10Vnd jr ſolt euch nicht laſſen Meiſter nennen / Denn einer iſt ewer Meiſter / Chri­ſ­tus / 11Der gröſſeſt vnter euch / ſol ewer diener ſein / 12Denn wer ſich ſelbs erhöhet / der wird ernidriget / Vnd wer ſich ſelbs ernidriget / der wird erhöhet.

 

 

 

Gedankenpause

Gedankenpause

»Der Gerechte wird seines Glaubens leben.«

Römerbrief, Kapitel 1, Verse 16a und 17

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir ha­ben den Text→Römer 1,16A.17 als Leit­text für die Bei­trä­ge zu den Sonn­ta­gen nach Tri­ni­ta­tis ge­wählt. In die­ser Zeit ste­hen die The­men »Glau­be« und »Ge­mein­de« im Vor­der­grund der Ver­kün­di­gung. Es geht um die Fra­ge­stel­lun­gen, was Glau­ben ist, wie sich Glau­ben zeigt und aus­wirkt, wie die Ge­mein­de Glau­ben um­set­zen und le­ben kann, wie Glau­ben die Ge­mein­de formt.

Ne­ben dem Vaterunser, der Se­gens­bi­tte und dem Glau­bens­be­kenn­tnis bie­ten die Aus­füh­run­gen von Pau­lus wun­der­ba­re An­lei­tun­gen für prak­ti­zier­tes Chris­ten­tum. Sie er­klä­ren in äu­ßert knap­per Form Sinn, In­hal­te und Ziel des Glau­bens.

Sie fin­den An­re­gun­gen für ei­ge­nen Ge­dan­ken über das The­ma Glau­ben in die­sem Ar­ti­kel:

Die Einladung zum Glauben | © Geschütztes Bildmaterial
Zum Artikel

→Die Einladung zum Glauben

Genügt es, Glau­ben zu be­ken­nen? Wie wirkt sich die­ses Be­kennt­nis aus? Ist mehr zu tun? Wie kann ich den Er­folg mes­sen? Was ist das Ziel des Glau­bens?

Anregungen für Ihre Gedanken

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Men­ſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Tex­te vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Biblia 1545

   Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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Der Sonntag thematisiert die Tri­ni­tät, die Drei­fal­tig­keit Got­tes, und das Glau­bens­be­kennt­nis. Wir be­leuch­ten Hin­ter­grün­de und be­trach­ten sie kri­tisch.

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