Ostermontag
Montag, 13. April 2009

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
13.4.2009 | Ostermontag | und die Osterwoche
Montag
 

Kirchenjahr 2008/2009

Ostermontag

und die Osterwoche

 
Gesetzlicher Feiertag

→Gesetzlicher Feiertag
in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland

 
Symbol

Konrad Hubert
(† 13. April 1577 in Straßburg)

Symbol

Georg Scherer
(† 13. April 1528 in Radstadt [inoffiziell])

Info

Die Texte der →Proprien von →Osternacht, →Ostersonntag und →Ostermontag können untereinander getauscht werden.

 

Fällt Ostermontag auf den 25. März, dann wird der →Tag der Ankündigung der Geburt Jesu (Mariä Verkündigung) in die Woche nach dem →1. Sonntag nach Ostern (Quasimodogeniti) verlegt und dort an einem geeigneten Werktag begangen.

Dies wird nach 1940 erst wieder im Jahr 2391 eintreten.

 

Wirkung in 2009

- keine -

 
Bewegliches Datum
 
Ostermontag zwischen dem 23. März und dem 26. April
  • Montag nach →Ostersonntag
  • Bildet zusammen mit Ostersonntag das Fest Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
    Der Ostermontag liegt zwischen dem 23. März und dem 26. April eines Jahres
 
Gesetzlicher Feiertag
Brandenburg (BB)   Berlin (BE)   Baden-Württemberg (BW)   Bayern (BY)   Bremen (HB)   Hessen (HE)   Hamburg (HH)   Mecklenburg-Vorpommern (MV)   Niedersachsen (NI)   Nordrhein-Westfalen (NW)   Rheinland-Pfalz (RP)   Schleswig-Holstein (SH)   Saarland (SL)   Sachsen (SN)   Sachsen-Anhalt (ST)   Thüringen (TH)
Deutschland (DE)
Der Ostermontag ist im Jahr 2009 →gesetzlicher Feiertag
in allen 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland (DE).
 
Artikel zum Ostermontag im Jahreskalender

Die biblische Geschichte um das leere Grab Jesu und um die Auferstehung begründete faktisch das Christentum. Die Lehren eines Wanderpredigers formten sich zum Gerüst einer Religion, die schließlich die Kulturen vieler Staaten maßgeblich beeinflusste. Doch was ist dran an der Geschichte der Auferstehung, die sich jeder rationalen Erklärung entzieht?

Neben vielen Fakten , die unser Artikel rund um den Ostermontag beleuchtet, gehen wir der Frage nach: Was ist das Geheimnis der Auferstehung?  

Titel

Ostermontag 2009

Die Auferstehung Christi ist ein schwieriges Thema. Sie entzieht sich all unserer Erfahrungen mit dem Thema Tod. Sie ist rational nicht zu begründen. Was ist das Geheimnis der Auferstehung?

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch

Der evangelische

Ostermontag

und die Osterwoche

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

Bibelspruch Off 1,18 | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Der Bibelspruch aus der Offenbarung des Johannes, Off 1,18
in den Schreibweisen der lateinischen Biblia Vulgata und Luthers Biblia von 1545.
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
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Hallelujavers

 
 

Halleluja.

DIs iſt der Tag / den der HERR macht / Laſſt vns frewen vnd frö­lich drinnen ſein.

Halleluja.

→Ps 118,24     

Halleluja.

Der HErr iſt aufferſtanden. Er iſt warhafftig aufferſtanden.

Halleluja.

→Lk 24,6b.34b     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

(Chriſtus ſpricht:)
Ich war tod / vnd ſihe / Ich bin lebendig von ewigkeit zu ewigkeit / vnd habe die Schlüſſel der Helle vnd des Tods.

→Offb 1,18

Pſalm
118
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 101 Christ lag in Todesbanden
oder EG 105 Erstanden ist der heilig Christ
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2009 - 2014 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 24,13-35
Epistel Zum Text1Kor 15,12-20
Altes Testament Zum TextJes 25,8-9
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2008/2009 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2008/2009 13.4.2009 I Zum TextLk 24,13-35 Zum TextApg 13,30-33.38-39
2009/2010 5.4.2010 II Zum Text1Kor 15,12-20
2010/2011 25.4.2011 III Zum TextLk 24,36-45
2011/2012 9.4.2012 IV Zum Text1Kor 15,50-58
2012/2013 1.4.2013 V Zum TextJes 25,8-9
2013/2014 21.4.2014 VI Zum TextApg 10,34a.36-43
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe I galt für das Kirchenjahr 2008/2009, danach wieder für das Kirchenjahr 2014/2015.
Die Reihe II galt für das Kirchenjahr 2009/2010. Danach wieder für das Kirchenjahr 2015/2016.

Weitere Texte:
Für diesen Tag standen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passten. Aus ihnen konnte die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzte.

 
Titel Perikopen

Ostermontag

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

DieTexte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 24,13-35

REIHE

I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XXIIII.

 

 

Verse 13-35

Die Emmausjünger

|| →Mk 16,12-13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND ſihe / Zween aus den Jüngern giengen an demſelbigen tage in einen Flecken der war von Jeruſalem ſechzig Feld­wegs weit / des namen heiſſt Em­ma­hus / 14Vnd ſie re­de­ten mit ein ander von allen dieſen Geſchichten. 15Vnd es ge­ſchach / da ſie ſo redeten vnd befragten ſich mit einander / nahet Jheſus zu jnen / vnd wandelte mit jnen / 16Aber jre augen wurden gehalten / das ſie jn nicht kandten. 17Er ſprach aber zu jnen / Was ſind das fur rede / die jr zwiſchen euch handelt vnter wegen / vnd ſeid trawrig?

 

Forte eſt Ebraice Hemaos / Schlös­lin / Feſte / Burg.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18DA antwortet einer mit namen Cleophas / vnd ſprach zu jm / Biſtu allein vnter den Frembdlingen zu Jeruſalem / der nicht wiſſe / was in dieſen tagen drinnen geſchehen iſt? 19Vnd er ſprach zu jnen / Welchs? Sie aber ſprachen zu jm / Das / von Jheſu von Nazareth / welcher war ein Prophet / mechtig von Thaten vnd Worten / fur Gott vnd allem Volck / 20wie jn vnſer Hohenprieſter vnd Oberſten vberantwortet haben / zum verdamnis des Todes / vnd gecreutziget. 21Wir aber hoffeten / er ſolte Iſrael erlöſen. Vnd vber das alles / iſt heute der dritte tag / das ſolchs geſchehen iſt. 22Auch haben vns erſchreckt etliche Weiber der vnſern / die ſind früe bey dem Grabe geweſen / 23haben ſeinen Leib nicht funden / Komen vnd ſagen / ſie haben ein geſichte der Engel geſehen / welche ſagen / er lebe. 24Vnd etliche vnter vns giengen hin zum Grabe / vnd fundens alſo / wie die Weiber ſagten / Aber jn funden ſie nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25VND er ſprach zu jnen / O jr Thoren vnd treges hertzen / zu gleuben alle dem / das die Propheten geredt haben / 26Muſte nicht Chriſtus ſolches leiden / vnd zu ſeiner Herrligkeit eingehen? 27Vnd fieng an von Moſe vnd allen Propheten / vnd leget jnen alle Schrifft aus / die von jm geſagt waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28VND ſie kamen nahe zum Flecken / da ſie hin giengen. Vnd er ſtellet ſich / als wolt er fürder gehen / 29Vnd ſie nötigeten jn / vnd ſprachen / Bleib bey vns / Denn es wil abend werden / vnd der tag hat ſich geneiget. Vnd er gieng hin ein bey jnen zu bleiben. 30Vnd es geſchach / da er mit jnen zu tiſche ſaſs / Nam er das Brot / dancket / brachs / vnd gabs jnen. 31Da worden jre augen geöffnet / vnd erkenneten jn. Vnd er verſchwand fur jnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32VND ſie ſprachen vnternander / Brandte nicht vnſer Hertze in vns / da er mit vns redet auff dem wege / als er vns die Schrifft öffnet. 33Vnd ſie ſtunden auff zu der ſelbigen ſtunde / kereten wider gen Jeruſalem / vnd funden die Eilffe verſamlet / vnd die bey jnen waren / 34welche ſprachen / Der HErr iſt warhafftig aufferſtanden / vnd Simoni erſchienen. 35Vnd ſie erzeleten jnen / was auff dem wege geſchehen war / vnd wie er von jnen erkand were / an dem / da er das Brot brach.

 

 

*1) lat.: Forte est Ebraice Hemaos / Schlöslin / Feſte / Burg.

dt.: »Das hebräische Hemaos meint in etwa Schlößlein, Feste, Burg.«

Luther erklärt den Namen Emmahus. Wohl um klar zu machen, dass es sich nicht um ein Dorf oder eine Stadt handle, sondern um einen Hof, ein Gut oder ein Gebäude außerhalb der Stadt.

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 15,12-20

REIHE

II

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. XV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Gegen die Leugnung der Auferſtehung

Verse 12-20

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO aber Chriſtus geprediget wird / das er ſey von den Todten auff­er­ſtan­den / Wie ſagen denn et­li­che vnter euch / Die auff­er­ſte­hung der Todten ſey nichts? 13Iſt aber die auff­er­ſte­hung der Todten nichts / So iſt auch Chri­ſtus nicht auff­er­ſtan­den. 14Iſt aber Chriſtus nicht auff­er­ſtan­den / So iſt vn­ſer Pre­digt ver­geb­lich / So iſt auch ewer glaube ver­geb­lich. 15Wir würden auch er­fun­den fal­ſche Zeu­gen Got­tes / das wir wider Gott ge­zeu­get hetten / Er hette Chri­ſtum auff­er­weck­et / den er nicht auff­er­weckt hette / Sin­te­mal die Todten nicht auff­er­ſte­hen. 16Denn ſo die Todten nicht auff­er­ſte­hen / So iſt Chri­ſtus auch nicht auff­er­ſtan­den. 17Iſt Chri­ſtus aber nicht auff­er­ſtan­den / So iſt ewer glau­be ei­tel / So ſeid jr noch in ew­ren ſün­den / 18So ſind auch die / ſo in Chri­ſto ent­ſchlaff­en ſind ver­‌lo­ren / 19Hoffen wir allein in die­ſem Le­ben auff Chri­ſtum / So ſind wir die elen­de­ſten vn­ter allen Men­ſchen.

 

 

 

 

 

20NV aber iſt Chriſtus aufferſtanden von den Todten / vnd der Erſtling worden vnter denen / die da ſchlaffen.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 25,8-9

REIHE

V

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. XXV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das große Freudenmahl

Verse 8-9

 

→1. Cor. 15.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEr HERR Zebaoth wird den Tod verſchlingen b ewiglich / Vnd der HErr HERr wird die threnen von allen angeſichten abwiſſchen / vnd wird auffheben die ſchmach ſeines Volcks / in allen Landen / Denn der HERR hats geſagt.

9ZV der zeit wird man ſagen / Sihe / das iſt vnſer Gott / auff den wir harren / vnd er wird vns helffen. Das iſt der HERR / auff den wir harren / das wir vns frewen vnd frölich ſeien in ſeinem Heil /

b

(Ewiglich)

S. Paulus. j. Cor. 15 dol­metſcht hie al­ſo / Der Tod iſt ver­ſchlun­gen in den Sieg / Das iſt / Der Tod ligt dar­ni­der / vnd hat nu kein Macht mehr / Son­dern das Le­ben ligt oben / vnd ſpricht / Hie ge­won­nen / Wo biſtu nu Tod?

 

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Lukas

Lk 24,36-45

REIHE

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XXIIII.

 

 

Verse 36-42

Der Auferſtandene erſcheint den Apoſteln

|| →Mk 16,14-18    || →Joh 20,19-23    || →Apg 1,4-14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA die Jünger aber dauon redten / trat er ſelbs / Jheſus / mitten vnter ſie / vnd ſprach zu jnen / Friede ſey mit euch. 37Sie erſchracken aber vnd furchten ſich / meineten / ſie ſehen einen Geiſt. 38Vnd er ſprach zu jnen / Was ſeid jr ſo erſchrocken? vnd warumb komen ſolche gedancken in ewer hertz? 39Sehet meine Hende vnd meine Füſſe / Ich bins ſelber / Fület mich vnd ſehet / Denn ein Geiſt hat nicht fleiſch vnd bein / wie jr ſehet / das ich habe. 40Vnd da er das ſaget / zeiget er jnen Hende vnd Füſſe. 41Da ſie aber noch nicht gleubeten fur freuden / vnd ſich verwunderten / ſprach er zu jnen / Habt jr hie etwas zu eſſen? 42Vnd ſie legten jm fur ein ſtück vom gebraten Fiſch vnd Honigſeims / 43vnd er nams vnd aſs fur jnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Die letzten Weiſungen an die Apoſtel

→Mt 28,18-20   ↑ →Mk 16,15    || →Joh 20,21-23

Verse 43-45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ER aber ſprach zu jnen / Das ſind die Rede / die ich zu euch ſaget / da ich noch bey euch war / Denn es mus alles erfüllet werden / was von mir geſchrieben iſt im geſetz Moſi / in den Propheten / vnd in Pſalmen. 45Da öffenet er jnen das verſtentnis / das ſie die Schrifft verſtunden /

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 15,50-58

REIHE

IV

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. XV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Eigenart der Auferſtehung und der Auferſtehungsleib

Verse 50-53

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

DAuon ſage ich aber / lieben Brü­der / Das fleiſch vnd blut nicht können das reich Gottes er­er­ben / Auch wird das ver­weſ­li­che nicht erben das vn­uer­weſ­li­che.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SIhe / Ich ſage euch ein Geheimnis. Wir werden nicht alle entſchlaffen / Wir werden aber alle verwandelt werden / 52vnd dasſelb plötzlich in einem Augenblick / zur zeit der letzten Poſaunen. Denn es wird die Poſaune ſchallen / vnd die Todten werden aufferſtehen vnuerweſlich / Vnd wir werden verwandelt werden. 53Denn dis verweſliche mus anziehen das vnuerweſliche / vnd dis ſterbliche mus anziehen die vnſterblichkeit.

 

 

 

 

 

 

Verse 54-58

Lobpreis Gottes im Blick auf die Auferſtehungshoffnung

 

 

 

 

 

→Jeſa. 25.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

54WEnn aber dis verweſlich wird anziehen das vnuerweſliche / vnd dis ſterbliche wird anziehen die vnſterblichkeit / Denn wird erfüllet werden das wort / das geſchrieben ſtehet / 55 a Der Tod iſt verſchlungen in dem Sieg. Tod / wo iſt deine Stachel? / Helle / wo iſt dein Sieg? 56Aber der Stachel des Todtes iſt die Sünde. Die Krafft aber der Sünde iſt das Geſetz. 57Gott aber ſey danck / der vns den Sieg gegeben hat / Durch vnſern HErrn Jheſum Chriſtum.

 

 

 

 

a

Das iſt / Der Tod ligt dar­ni­der vnd hat nu kei­ne macht mehr / Son­dern das Leben ligt oben / vnd ſpricht / Hie ge­wonn­en / Wo biſtu nu Tod etc.

 

 

 

 

 

 

 

58Darumb / meine lieben Brüder / ſeid feſte / vnbeweglich / vnd nemet jmer zu in dem werck des HErrn / Sintemal jr wiſſet / das ewer Erbeit nicht vergeblich iſt / in dem HErrn.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Apostelgeschichte nach Lukas

Apg 10,34a.36-43

REIHE

VI

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. X.

 

 

Aus dem Abschnitt

Petrus und der Hauptmann Kornelius

Vers 34a

 

PEtrus aber that ſeinen Mund auff / vnd ſprach /

 

 

 

Petrus pre-

digt Cornelio.

 

 

 

 

Verse 36-43

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IR wiſſet wol von der predigt / die Gott zu den kindern Iſrael geſand hat vnd verkündigen laſſen den Friede / durch Jheſum Chriſtum (welcher iſt ein HErr vber alles) 37Die durchs gantze Jüdiſcheland geſchehen iſt / vnd angangen in Galilea nach der tauffe / die Johannes predigete / 38Wie Gott den ſelbigen Jheſum von Nazareth geſalbet hat mit dem heiligen Geiſte vnd krafft / Der vmbher gezogen iſt / vnd hat wolgethan vnd geſund gemacht alle / die vom Teufel vberweldiget waren / denn Gott war mit jm. 39Vnd wir ſind Zeugen alles / das er gethan hat im Jüdiſchenlande vnd zu Jeruſalem. Den haben ſie getödtet / vnd an ein Holtz gehangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

40DEnſelbigen hat Gott aufferwecket am dritten tage / vnd jn laſſen offenbar werden / 41Nicht allem Volck / Sondern vns / den vorerweleten Zeugen von Gott / die wir mit jm geſſen vnd getruncken haben / nach dem er aufferſtanden iſt von den Todten. 42Vnd er hat vns geboten / zu predigen dem Volck / vnd zeugen / Das Er iſt verordenet von Gott ein Richter der Lebendigen vnd der Todten. 43Von dieſem zeugen alle Propheten / Das durch ſeinen Namen / alle die an jn gleuben / vergebung der ſünde empfahen ſollen.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Apostelgeschichte nach Lukas

Apg 13,30-33.38-39

POOL

M
1

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. XIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Paulus predigt in Antiochia/Piſidien

Verse 30-33

 

 

Paulus sprach:

 

GOtt hat Jheſus Chriſtus auff­er­weckt von den Todten / 31vnd er iſt er­ſchie­nen viel tage / de­nen / die mit jm hin auff von Ga­li­lea gen Je­ru­ſa­lem ge­gan­gen wa­ren / wel­che ſind ſei­ne Zeu­gen an das Volck.

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 2.

 

 

 

32VND wir auch verkündigen euch die Verheiſſunge / die zu vnſern Vetern geſchehen iſt / 33Das dieſelbige Gott / vns / jren Kindern erfüllet hat / In dem das er Jheſum aufferwecket hat. Wie denn im erſten Pſalm geſchrieben ſtehet / Du biſt mein Son / Heute habe ich dich gezeuget.

 

 

 

 

Verse 38-39

 

 

 

 

 

 

 

 

38SO ſey es nu euch / kund lieben Brüder / Das euch verkündiget wird vergebung der Sünde durch Dieſen / vnd von dem allem / durch welches jr nicht kundtet im geſetz Moſi gerecht werden. 39Wer aber an Dieſen gleubet / der iſt gerecht.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
 
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