Letzter Sonntag im Kirchenjahr: Ewigkeitssonntag
Sonntag, 24. November 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
24.11.2019 | Ewigkeitssonntag | Letzter Sonntag im Kirchenjahr
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

Ewigkeitssonntag

Letzter Sonntag im Kirchenjahr

 
Symbol

Johannes Oekolampad
(† 24. November 1531 in Basel, Schweiz)

Symbol

John Knox
(† 24. November 1572 in Edinburgh)

Alternative Ordnung für den letzten Sonntag des Kirchenjahres
Info

Der Hauptgottesdienst an diesem Sonntag sollte der Ordnung für den Ewigkeitssonntag folgen.

 

Wo es üblich ist, an diesem Sonntag den →Gedenktag der Entschlafenen zu begehen, sollte dies in einem zusätzlichen Früh-. Predigt- oder →Vespergottesdienst geschehen, ggf. auch am Vortag.

Letzter Sonntag des Kirchenjahres: Gedenktag der Entschlafenen
Zum Artikel

Gedenktag der Entschlafenen 2018/2019

Spruch, Psalm und die Textstellen für Textlesungen und Predigten für den Gedenktag der Entschlafenen (Totensonntag) am letzten Sonntag des Kirchenjahres.

Mehr dazu in diesem Artikel.
 
Bewegliches Datum
Totensonntag | Ewigkeitssonntag zwischen dem 20. November und dem 26. November
  • Ewigkeitssonntag
  • Letzter Sonntag im →Kirchenjahr
  • der Ewigkeitssonntag ist der Sonntag vor dem →1. Advent
  • abhängig vom Wochentag, auf den der →1. Weihnachtstag fällt
  • der Ewigkeitssonntag liegt
    zwischen dem 20. und dem 26. November eines Jahres
 
Symbol: Abstand zum Christfest
 
Alternativer Artikel zum Ewigkeitssonntag

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag finden Sie in diesem Artikel aus unserem Jahreskalender:

Zum Artikel

Totensonntag | Ewigkeitssonntag 2019

Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist ein evangelischer Gedenktag für die Verstorbenen. Im Mittelpunkt des Brauchtums stehen Friedhofsbesuche.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch

Der evangelische

Ewigkeitssonntag

Letzter Sonntag im Kirchenjahr

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Du thuſt mir kund den weg zum Leben / Fur dir iſt Freude die fülle / vnd lieblich weſen zu deiner Rechten ewiglich.

Halleluja.

→Ps 16,11     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Laſſet ewre Lenden vmbgürtet ſein / vnd ewre Liechter brennen.

→Lk 12,35

Pſalm
126
 

Psalm für die Woche

 
 

→Psalm 126

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 147 (535) Wachet auf, ruft uns die Stimme
B EG 153 Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel, der kommt
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 25,1-13
Epistel Zum TextOffb 21,1-7
Altes Testament Zum TextJes 65,17-19(20-22)23-25
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2018/2019 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Text für die Predigt Pool weiterer Texte
2018/2019 24.11.2019 I Zum TextMt 25,1-13 Zum TextMt 22,23-33
2019/2020 22.11.2020 II Zum TextOffb 21,1-7 Zum TextHebr 4,9-11
2020/2021 21.11.2021 III Zum TextJes 65,17-19(20-22)23-25 Zum Text1Thess 4,13-18
2021/2022 20.11.2022 IV Zum TextMk 13,28-37
2022/2023 26.11.2023 V Zum Text2Petr 3,(3-7)8-13
2023/2024 24.11.2024 VI Zum TextPs 126
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 2018/2019 mit Reihe I und wird kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgt wieder Reihe I.

Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, danach wieder für das Kirchenjahr 2024/2025.
Die Reihe II gilt für das Kirchenjahr 2019/2020, danach wieder für das Kirchenjahr 2025/2026,
usw.

Pool weiterer Texte:
Der Pool weiterer Texte stellt Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

Ewigkeitssonntag

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Matthäus

Mt 25,1-13

REIHE

I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXV.

 

 

Verse 1-13

Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen

 

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEnn wird das Himelreich gleich ſein

zehen Jungfrawen / die jre Lampen namen / vnd giengen aus dem Breutgam entgegen. 2Aber fünff vnter jnen waren töricht / vnd fünff waren klug. 3Die törichten namen jre Lampen / Aber ſie namen nicht Ole mit ſich. 4Die klugen aber namen Ole in jren gefeſſen ſampt jren Lampen. 5Da nu der Breutgam verzog / worden ſie alle ſchlefferig / vnd entſchlieffen.

6ZVr Mitternacht aber ward ein geſchrey / Sihe / der Breutgam kompt / gehet aus jm entgegen. 7Da ſtunden dieſe Jungfrawen alle auff / vnd ſchmückten jre Lampen. 8Die törichten aber ſprachen zu den klugen / Gebt vns von ewrem Ole / Denn vnſere Lampen verleſſchen. 9Da antworten die Klugen / vnd ſprachen / Nicht alſo / auff das nicht vns vnd euch gebreche / Gehet aber hin zu den Kremern / vnd keuffet fur euch ſelbs. 10Vnd da ſie hin giengen zukeuffen / kam der Breutgam / vnd welche bereit waren / giengen mit jm hin ein zur Hochzeit / Vnd die thür ward verſchloſſen. 11Zu letzt kamen auch die andern Jungfrawen / vnd ſprachen / HErr / HErr / thu vns auff. 12Er antwortet aber / vnd ſprach / Warlich ich ſage euch / Ich kenne ewer nicht. 13Darumb wachet / Denn jr wiſſet weder tag noch ſtund in welcher des menſchen Son komen wird.

 

(Ire Lampen)

Die Lampen on öle / ſind die gu­ten werck on glau­ben / die mü­ſſen alle ver­le­ſſchen. Das Ole­ge­feſs aber iſt der glau­be im ge­wi­ſſen auff Got­tes gna­de / der thut gu­te werck / die be­ſte­hen. Wie aber hie das Ole kei­ne der an­dern gibt / Al­ſo mus ein jg­lich­er fur ſich ſelbs gleu­ben.

 

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Buch der Offenbarung an Johannes

Offb 21,1-7

REIHE

II

 

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. XXI.

 

 

Aus dem Abschhnitt

Die neue Gemeinſchaft mit Gott

Verse 1-7

 

 

CC.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzschnitt, Bild CC aus der Offenbarung des Johannes: Die Vision des neuen Jerusalems

 

 

 

 

Johannes brichtet von seiner Vision:

CC.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICh ſahe einen newen Himel / vnd eine newe Erden / Denn der erſte Himel vnd die Erſte Erden vergieng / vnd das Meer iſt nicht mehr. 2Vnd ich Johannes ſahe die heilige Stad / das newe Jeruſalem / von Gott aus dem Himel her ab faren / zubereit / als eine geſchmückte Braut jrem Man. 3Vnd höret eine groſſe ſtim von dem Stuel / die ſprach / Sihe da / eine hütte Gottes bey den Menſchen / vnd er wird bey jnen wonen / vnd ſie werden ſein Volck ſein / vnd er ſelb Gott mit jnen / wird jr Gott ſein. 4Vnd Gott wird abwiſſchen alle threnen von jren augen / vnd der Tod wird nicht mehr ſein / noch leid / noch geſchrey / noch ſchmertzen wird mehr ſein / Denn das erſte iſt vergangen. 5Vnd der auff dem Stuel ſaſs / ſprach / Sihe / Ich machs alles new. Vnd er ſpricht zu mir / Schreibe / denn dieſe wort ſind warhafftig vnd gewis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6VND er ſprach zu mir / Es iſt geſchehen. Ich bin das A vnd das O / der anfang vnd das ende. Ich wil dem Durſtigen geben von dem Brun des lebendigen Waſſers vmb ſonſt. 7Wer vberwindet / der wirds alles ererben / vnd ich werde ſein Gott ſein / vnd er wird mein Son ſein.

 

 

 

Die Holzschnitte der Bibel

Holzschnitt in der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21

Bild CC: »Die Vision des neuen Jerusalems«

Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Erläuterungen zur Abbildung in Offb 21

Das Kapitel 21 der Offenbarung des Johannes enthält einen Holzschnitt. Mit dem Buchstaben in der Marginalspalte hatte Luther kenntlich gemacht, zu welchem Textabschnitt die abgebildete Szene gehört.

Bild CC

Zu sehen ist die Vision des Engels, der Johannes das neue Jerusalem zeigt (Offb 21,9-27).

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Buch des Propheten Jesaja

Jes 65,17-19(20-22)23-25

REIHE

III

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

 

C. LXV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Der neue Himmel und die neue Erde

Verse 17-19

 

 

GOTT sprach:

→2.Pet. 3.

→Apo. 21.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SIhe / Ich wil ein newen Himel vnd newe Erde ſchaffen / Das man der Vorigen nicht mehr gedencken wird / noch zu hertzen nemen. 18Sondern ſie werden ſich ewiglich frewen / vnd frölich ſein vber dem / das ich ſchaffe / Denn ſihe / Ich wil Jeruſalem ſchaffen zur wonne / vnd jr Volck zur freude. 19Vnd ich wil frölich ſein vber Jeruſalem / vnd mich frewen vber mein Volck / Vnd ſol nicht mehr drinnen gehort werden die ſtim des weinens noch die ſtim des klagens. 20Es ſollen nicht mehr da ſein Kinder / die jre tage nicht erreichen / oder Alten / die jre jar nicht erfüllen / Sondern die b Knaben von hundert jaren ſollen ſterben / vnd die Sünder von hundert jaren ſollen verflucht ſein.

 

b

Knaben von hun­dert jaren) Hei­ſſen die Got­lo­ſen aus ſol­cher re­de / Wenn du gleich hun­dert Jar le­be­teſt / ſo blie­be­ſtu doch ein Kind. Wenn du hun­dert Jar le­be­teſt / ſo blie­be­ſtu doch ein Bu­be. Das iſt / du wilt ni­mer mehr wei­ſe vnd klug wer­den. Eben daſ­ſel­bi­ge heiſſt auch / Die ta­ge er­rei­chen vnd jar er­fül­len / Das iſt / wei­ſe vnd from wer­den.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 20-22

 

 

 

 

 

 

 

 

20Es ſollen nicht mehr da ſein Kinder / die jre tage nicht erreichen / oder Alten / die jre jar nicht erfüllen / Sondern die b Knaben von hundert jaren ſollen ſterben / vnd die Sünder von hundert jaren ſollen verflucht ſein.

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 1.

 

 

21SIE werden Heuſer bawen vnd bewonen / Sie werden Weinberge pflantzen / vnd der ſelbigen Früchte eſſen. 22Sie ſollen nicht bawen / Das ein ander bewone / Vnd nicht pflantzen / Das ein ander eſſe / Denn die tage meines Volcks werden ſein / wie die tage eines Bawmes / Vnd das werck jrer hende wird alt werden bey meinen Auserweleten.

 

 

 

 

Verse 23-25

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 11.

 

 

 

 

 

 

 

 

23Sie ſollen nicht vmb ſonſt erbeiten / noch vnzeitige Geburt geberen / Denn ſie ſind der Same / der Geſegneten des HERRN / vnd jre Nachkomen mit jnen. 24Vnd ſol geſchehen / Ehe ſie ruffen / wil ich antworten / Wenn ſie noch reden / wil ich hören. 25Wolff vnd Lamb ſollen weiden zu gleich / der Lewe wird ſtro eſſen / wie ein Rind. Vnd die Schlangen ſol erden eſſen / Sie werden nicht ſchaden noch verderben auff meinem gantzen heiligen Berge / ſpricht der HERR.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Markus

Mk 13,28-37

REIHE

IV

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. XIII.

 

 

Verse 28-32

Endzeitrede: Der Zeitpunkt der Wiederkunft

|| →Mt 24,32-36    || →Lk 21,29-33

 

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

 

AN dem Feigenbawm lernet ein Gleich­nis / Wenn jtzt ſeine Zweige ſaff­tig werden / vnd Bletter ge­win­net / So wiſſet jr / das der Sommer nahe iſt. 29Alſo auch / wenn jr ſehet / das ſolchs geſchicht / So wiſſet / das es nahe fur der thür ist. 30Warlich / Ich ſage euch / Dis geſchlecht wird nicht vergehen / bis das dis alles geſchehe. 31Himel vnd Erden werden vergehen / Meine wort aber werden nicht vergehen. 32Von dem Tage aber vnd der ſtunde weis niemand / auch die Engel nicht im Himel / auch der Son nicht / ſondern allein der Vater.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verse 33-37

Endzeitrede: Vom Warten auf das Kommen Chriſti. Mahnung zur Wachſamkeit

|| →Mt 24,42    || →Mt 25,13

Mat. 25.

→Luc.19.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SEhet zu / wachet vnd betet / Denn jr wiſſet nicht / wenn es zeit iſt. 34Gleich als ein Menſch / der vber Land zoch / vnd lies ſein Haus / vnd gab ſeinen Knechten macht / einem jglichen ſein werck / vnd gebot dem Thurhüter / er ſolt wachen. 35So wachet nu / Denn jr wiſſet nicht / wenn der Herr des hauſes kompt / Ob er kompt am Abend / oder zu Mitternacht oder vmb den Hanenſchrey / oder des Morgens / 36Auff das er nicht ſchnelle kome / vnd finde euch ſchlaffend. 37Was ich aber euch ſage / das ſage ich allen / Wachet.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Zweiter Brief des Petrus

2Petr 3,(3-7)8-13

REIHE

V

 

 

 

Die Ander Epiſtel
S. Peters.

 

C. III.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Argumentation gegen die Irrlehrer und ihre falſchen Lehren

Fakultativ: Verse 3-7

 

 

Petrus schreibt:

 

 

 

 

 

 

Gene. 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gen. 7.

 

 

 

 

 

 

 

 

WIſſet das auffs erſt / Das in den letzten tagen komen werden / Spötter / die nach jren eigen Lüſten wandeln / 4vnd ſagen / Wo iſt die verheiſſung ſeiner Zukunfft? Denn nach dem die Veter entſchlaffen ſind / bleibet es alles / wie es von anfang der Creaturn geweſen iſt. 5Aber mutwillens wollen ſie nicht wiſſen / Das der Himel vorzeiten auch war / da zu die Erde aus waſſer vnd im waſſer beſtanden / durch Gottes wort / 6Dennoch ward zu der zeit / die Welt durch b dieſelbigen mit der Sindflut verderbet. 7Alſo auch der Himel jtzund vnd die Erde / werden durch ſein Wort geſparet / das ſie zum Fewr behalten werden / am tage des gerichts vnd verdamnis der gottloſen Menſchen.

Spötter ſind vn­ſer Epi­cu­rer vnd Sa­du­ceer / die we­der dis noch das gleu­ben / Le­ben nach jrem ge­fal­len da­hin. Oder / wie Pe­trus ſa­get / nach jrem ei­gen lü­ſten / Thun was ſie wol­len / vnd gar wol ge­lü­ſtet / Wie wir fur au­gen ſe­hen.

 

b

(Dieſelbigen)

Wort vnd waſſer.

 

 

 

 

Verse 8-9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EInes aber ſey euch vnuerhalten / jr lieben / Das ein tag fur dem HERrn iſt wie tauſent jar / vnd tauſent jar wie ein tag. 9Der HERR verzeuhet nicht die Verheiſſung / wie es etliche fur einen verzug achten / Sondern er hat gedult mit vns / Vnd wil nicht / das jemand verloren werde / ſondern das ſich jederman zur Buſſe kere.

 

 

 

 

 

 

Verse 10-13

Die Gewiſsheit über das Kommen des Herrn

→1. Theſ. 5.

 

 

 

 

 

 

 

 

ES wird aber des HErrn tag komen / als ein Dieb in der nacht / In welchem die Himel zergehen werden / mit groſſem krachen / Die Element aber werden fur hitze ſchmeltzen / Vnd die Erde vnd die werck die drinnen ſind / werden verbrennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 65.

 

 

 

11SO nu das alles ſol zurgehen / wie ſolt jr denn geſchickt ſein / mit heiligem wandel vnd Gottſeligem weſen? 12das jr wartet vnd eilet zu der Zukunfft des tages des HErrn / In welchem der Himel vom fewr zurgehen vnd die Element fur hitze zerſchmeltzen werden. 13Wir warten aber eines newen Himels / vnd einer newen Erden / nach ſeiner Verheiſſung / In welchen Gerechtigkeit wonet.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Psalter

Psalm 126

REIHE

VI

 

 

 

Der Pſalter.

 

CXXVI.

 

1Ein Lied im höhern Chor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WEnn der HERR die

Gefangen Zion er­lö­ſen wird / So wer­den wir ſein wie die Trew­men­de.

2Denn wird vnſer mund vol lachens vnd vnſer zunge vol rhümens ſein / Da wird man ſagen vnter den Hei­den / Der HERR hat groſſes an jnen gethan.

3Der HERR hat Groſſes an vns ge­than / Des ſind wir frölich.

4HERR wende vnſer Gefengnis / Wie du die Waſſer gegen mittage tro­cke­neſt.

5Die mit Threnen ſeen / Werden mit freu­den erndten.

6Sie gehen hin vnd weinen / vnd tra­gen edlen Samen / Vnd komen mit Freuden / vnd bringen jre Gar­ben.

 

 

 

 

 

(Trewmende)

Das iſt / Die Freu­de wird ſo gros ſein / das wir ſie kaum gleu­ben wer­den / vnd wird vns gleich ſein / als trew­met es vns / vnd we­re nicht war.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Matthäus

Mt 22,23-33

POOL

W
1

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXII.

 

 

Verse 23-33

Die Frage nach der Auferſtehung der Toten

|| →Mk 12,18-27    || →Lk 20,27-40

Mar. 12.

Luc. 20.

Deut. 25.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AN dem ſelbigen tage tratten zu Jheſus die Saduceer / die da halten / es ſey kein Aufferſtehen / vnd frageten jn / 24vnd ſprachen / Meiſter / Moſes hat geſagt / So einer ſtirbt / vnd hat nicht Kinder / ſo ſol ſein Bruder ſein weib freien / vnd ſeinem Bruder Samen erwecken. 25Nu ſind bey vns geweſen ſieben Brüder / Der erſte freiet / vnd ſtarb / Vnd dieweil er nicht ſamen hatte / lies er ſein weib ſeinem bruder / 26Des ſelben gleichen / der ander / vnd der dritte / bis an den ſiebenden / 27Zu letzt nach allen ſtarb auch das weib. 28Nu in der Aufferſtehung / welches Weib wird ſie ſein / vnter den ſieben? Sie haben ſie ja alle gehabt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Exo. 3.

 

 

 

 

 

 

29JHeſus aber antwortet / vnd ſprach zu jnen / Ir jrret / vnd wiſſet die Schrifft nicht / noch die krafft Gottes . 30In der Aufferſtehung werden ſie weder freien / noch ſich freien laſſen / Sondern ſie ſind gleich wie die engel Gottes im Himel. 31Habt jr aber nicht geleſen von der Todten aufferſtehung / das euch geſagt iſt von Gott / da er ſpricht / 32Ich bin der Gott Abraham / vnd der Gott Iſaac / vnd der Gott Jacob? Gott aber iſt nicht ein Gott der Todten / ſondern der Lebendigen. 33Vnd da ſolchs das Volck höret / entſatzten ſie ſich vber ſeiner Lere.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief an die Hebräer

Hebr 4,9-11

POOL

W
2

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die verheißene Gottesruhe

Verse 9-10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DArumb iſt noch eine Ruge furhanden dem volck Gottes. 10Denn wer zu ſeiner Ruge komen iſt / der ruget auch von ſeinen wercken / gleich wie Gott von ſeinen.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Wort Gottes und der Prieſter Chriſtus

Vers 11

 

 

 

 

 

SO laſſet vns nu vleis thun ein zukomen zu dieſer Ruge / auff das nicht jemand falle in dasſelbige Exempel des vnglaubens.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki

1Thess 4,13-18

POOL

W
3

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Theſſalónicĥer.

 

C. IIII.

 

 

Verse 13-18

Von der Auferſtehung der Toten

 

WIr wollen euch aber / lieben Brü­der / nicht verhalten von denen die da Schlaffen / Auff das jr nicht traw­rig ſeid / wie die andern / die kei­ne hoff­nung haben. 14Denn ſo wir gleuben / das Jheſus geſtorben vnd aufferſtanden iſt / Alſo wird Gott auch / die da entſchlaffen ſind durch Jheſum / mit jm füren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15DEnn das ſagen wir euch / als ein wort des HErrn / Das wir / die wir leben vnd vberbleiben in der zukunfft des HErrn / werden denen nicht vorkomen die da ſchlaffen. 16Denn er ſelbs der HErr wird mit einem Feldgeſchrey vnd ſtimme des Ertzengels / vnd mit der poſaunen Gottes ernidder komen vom Himel / Vnd die Todten in Chriſto werden aufferſtehen zu erſt. 17Darnach wir / die wir leben vnd vberbleiben / werden zu gleich mit denſelbigen hin gerückt werden in den wolcken / dem HErrn entgegen in der lufft / vnd werden alſo bey dem HErrn ſein alle zeit. 18So tröſtet euch mit dieſen worten vnternander.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
 
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Sabrina

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