Christfest II | 2. Tag des Christfests | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)
26.12.2017 | Christfest II | 2. Weihnachtstag

Kirchenjahr 2017/2018

Christfest II

2. Weihnachtstag

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Info

Der 2. Christtag fällt mit dem →Tag des Erzmärtyrers Stephanus zusammen.
Findet am 2. Weihnachtsfeiertag nur ein Gottesdienst statt, ist das →Proprium des Tag des Erzmärtyrers Stephanus dem Proprium des Christfest II vorzuziehen (siehe dort).

 
 2. Tag des Christfests  in den Jahren 2017 bis 2024
 
Festes Datum
2. Weihnachtstag am 26. Dezember
     
  • das Christfest II, der 2. Weihnachtstag,
    ist immer am 26. Dezember eines Jahres.
  • der zweite Christtag fällt mit dem →Tag des Erzmärtyrers Stephanus zusammen
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
Gesetzlicher Feiertag
Brandenburg (BB)   Berlin (BE)   Baden-Württemberg (BW)   Bayern (BY)   Bremen (HB)   Hessen (HE)   Hamburg (HH)   Mecklenburg-Vorpommern (MV)   Niedersachsen (NI)   Nordrhein-Westfalen (NW)   Rheinland-Pfalz (RP)   Schleswig-Holstein (SH)   Saarland (SL)   Sachsen (SN)   Sachsen-Anhalt (ST)   Thüringen (TH)
Deutschland (DE)
Der 2. Weihnachtstag ist gesetzlicher Feiertag
in allen 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland (DE).
 
Alternative Artikel zum 26. Dezember

Der zweite Christtag fällt immer mit dem Tag des Erzmärtyrers Stephanus zusammen. Spruch, Psalm und die Textstellen für den Tag des Erzmärtyrers Stephanus finden Sie in diesem Artikel:

Zum Artikel

Tag des Erzmärtyrers Stephanus 2017

26. Dezember

Spruch, Psalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Während wir an dieser Stelle den zweiten Tag des Christfests aus der Sicht des evangelischen Kirchenkalenders beleuchten, finden Sie allgemeine Informationen und Gedanken zum 2. Weihnachtstag in diesem Artikel:

Titel

2. Weihnachtstag | 26. Dezember 2017

Der Weihnachtsbaum ist heute eines der stärksten Symbole der Weihnachtszeit. Seine Geschichte beginnt im mittelalterlichen Paradiesspiel, das in der Weihnachtsmesse aufgeführt wurde.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Das evangelische

Christfest

2. Weihnachtstag

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in Gold (Ersatz der liturgischen Farbe Weiß)

Weiß

Christfest II | 2. Weihnachtstag | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
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Abbildung: Christfest II | 2. Weihnachtstag
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Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

Bibelspruch Joh 1,14a | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Der Bibelspruch aus dem Evangelium des Johannes 1,14a
in den Schreibweisen der der lateinischen Vulgata und Luthers Biblia von 1545.
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
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Christfest II

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Das Wort ward Fleiſch / vnd wonet vnter vns / Vnd wir ſahen ſeine Herrligkeit.

→Joh 1,14a

Pſalm
96
 

Psalm für den Tag

 
 

→Psalm 96

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für den Tag

 

Das Wort ward Fleiſch / vnd wonet vnter vns / Vnd wir ſahen ſeine Herrligkeit.

→Joh 1,14a

Pſalm
96
 

Psalm für den Tag

 
 

→Psalm 96

 

 

 

Lied für den Tag

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 23
oder:
Gelobet seist du Jesu Christ A EG 32 Zu Bethlehem geboren
EG 38 Wunderbarer Gnadenthron B EG 39 Kommt und lasst uns Christus ehren
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Christfest II

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextJoh 1,1-5(6-8)9-14 Mt 1,18-25
Epistel Zum TextHebr 1,1-3(4-6) Hebr 1,1-4(5-14)
Altes Testament Zum TextJes 11,1-9 Hes 37,24-28
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
IV 26.12.2017 Zum TextOffb 7,9-12(13-17)
V 26.12.2018 Mt 1,1-17
VI 26.12.2019 2Kor 8,7.9
I 26.12.2020 Jes 62,1-5
II 26.12.2021 Hebr 1,1-4(5-14)
III 26.12.2022 Mt 1,18-25
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum TextOffb 12,1-6(13-17)MJoh 3,31-36
M1Kor 8,5-6
M1Joh 4,9-10
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Joh 1,1-5(6-8)9-14

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. I.

 

 

Das Wort ward Fleiſch

Verse 1-5

Gen.1.

IM anfang war das ❧

Wort / Vnd das wort war bey Gott / vnd Gott war das Wort. 2Das ſelbige war im anfang bey Gott. 3Alle ding ſind durch dasſelbige gemacht / vnd on dasſelbige iſt nichts gemacht / was gemacht iſt. 4In jm war das Leben / vnd das Leben war das Liecht der Menſchen / 5vnd das Liecht ſcheinet in der Finſternis / vnd die Finſternis habens nicht begriffen.

 

 

Verse 6-8

Matt.3.

Mar .1.

Luc.3.

ES ward ein Menſch von Gott geſand / der hies Johannes. 7Derſelbige kam zum zeugnis / das er von dem Liecht zeugete / auff das ſie alle durch jn gleubten. 8Er war nicht das Liecht / ſondern das er zeugete von dem Liecht.

 

Verse 9-14

9Das war das warhafftige Liecht / welchs a alle Menſchen erleuchtet / die in dieſe Welt komen. 10Es war in der Welt / vnd die Welt iſt durch dasſelbige gemacht / vnd die Welt kandte es nicht.

 

 

 

a

(Alle Menſchen)

Das iſt / Chriſtus iſt das Liecht der welt / derſelbige erleuchtet durchs Euangelium alle Menſchen. Denn es wird allen Crea­turen gepre­digt vnd allen fur­ge­tragen / die Men­ſchen ſind vnd werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mat.1.

Luc.2.

11ER kam in ſein eigenthum / Vnd die ſeinen namen jn nicht auff. 12Wie viel jn aber auffnamen / denen gab er macht / Gottes Kinder zu werden / die an ſeinen Namen gleuben / 13Welche nicht von dem Geblüt / noch von dem willen des Fleiſches / noch von dem willen eines Mannes / Sondern von Gott geboren ſind. 14Vnd das Wort ward Fleiſch / vnd wonet vnter vns / Vnd wir ſahen ſeine Herrligkeit / eine herrligkeit / als des eingeboren Sons vom Vater / voller Gnade vnd Warheit.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Hebr 1,1-3(4-6)

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

 

C. I.

 

Verse 1-3

Gottes endgültiges Reden durch den Sohn

 

NAch dem vor zeiten

Gott manchmal / vnd mancher-

ley weiſe geredt hat zu den Vetern durch die Propheten / 2Hat er am letzten in dieſen tagen zu vns geredt / durch den Son / welchen er geſetzt hat / zum Erben vber alles / Durch welchen er auch die Welt gemacht hat / 3Welcher / ſintemal er iſt der Glantz ſeiner Herrligkeit / vnd das Ebenbilde ſeines weſens / vnd tregt alle ding mit ſeinem krefftigen Wort / vnd hat gemacht die Reinigung vnſer ſünde / durch Sich ſelbs / Hat er ſich geſetzt zu der Rechten der Maieſtet / in der Höhe /

 

Verse 4-6

4ſo viel beſſer worden denn die Engel / ſo gar viel einen höhern Namen er fur jnen ererbet hat.

 

 

Der Sohn iſt höher als die Engel

5DEnn zu welchem Engel hat er jemals geſagt / Du biſt mein Son / Heute habe ich dich gezeuget? Vnd abermal / Ich werde ſein Vater ſein / Vnd er wird mein Son ſein. 6Vnd abermal / Da er einfüret den Erſtgebornen in die Welt / ſpricht er / Vnd es ſollen jn alle Gottes Engel anbeten.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 11,1-9

AT
V

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáia.

 

 

C. XI.

 

 

Der Meſſias und ſein Friedensreich

Verse 1-9

Rom. 15.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.The. 2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inf. 56.

VNDes wird eine Rute auffgehen von

dem ſtam Iſai / vnd ein Zweig aus ſeiner wurtzel Frucht bringen. 2Auff welchem wird rugen der Geiſt des HERRN / der Geiſt der weisheit vnd des verſtands / der Geiſt des rats vnd der ſtercke / der Geiſt des erkentnis vnd der furcht des HERRN. 3Vnd ſein b Riechen wird ſein in der furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem ſeine augen ſehen / noch ſtraffen / nach dem ſeine Ohren hören / 4Sondern wird mit gerechtigkeit richten die Armen / vnd * mit Gericht ſtraffen die Elenden im Lande. Vnd wird mit dem Stabe ſeines Mundes die Erden ſchlahen / vnd mit dem Odem ſeiner Lippen den Gottloſen tödten. 5Gerechtigkeit wird die gurt ſeiner Lenden ſein / vnd der Glaube die gurt ſeiner Nieren.

6DIe Wolffe werden bey den Lemmern wonen / vnd die Pardel bey den Böcken ligen. Ein kleiner Knabe wird Kelber vnd Jungelewen vnd Maſtvihe mit einander treiben. 7Kühe vnd Beeren werden an der Weide gehen / das jre Jungen bey einander ligen / vnd Lewen werden ſtroh eſſen wie die Ochſen. 8Vnd ein Seugling wird ſeine luſt haben am loch der Ottern / vnd ein Entweneter wird ſeine hand ſtecken in die hüle des Baſilisken. 9Man wird nirgend letzen noch verderben auff meinem heiligen Berge / Denn das Land iſt vol Erkentnis des HERRN / wie mit waſſer des Meers bedeckt.

b

(Riechen)

Sein Opffer das fur Gott wol reucht / vnd ſein Reuch­werg / wird nicht ſein / wie des al­ten Prie­ſter­thums des Ge­ſetz­es in euſ­ſer­lich ein Reuch­werg / Son­dern in der furcht Got­tes / das iſt / ſein Ge­bet wird im Geiſt ge­ſche­hen Joh. 4. Denn reu­chen heiſſt be­ten / Rie­chen heiſſt er­hö­ren.

 

*

(Mit gericht)

Er wird ſie durch gna­de ge­recht ma­chen / vnd doch durchs Creutz laſ­ſen ſtraf­fen / den vbri­gen al­ten Adam im fleiſch / Vnd das heiſſt / mit ge­richt ſtraf­fen / das iſt / Nicht im grim noch zorn ſon­dern mit ver­nunfft vnd zu jrem nutz.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 8,12-16

III

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. VIII.

 

 

Das Zeugnis Jheſu über ſich ſelbſt:
Das Licht der Welt

Verse 12-16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deut. 17.

DA redet Jheſus abermal zu jnen / vnd ſprach / Ich bin das Liecht der Welt / wer mir nachfolget / der wird nicht wandeln im Finſternis / ſondern wird das Liecht des Lebens haben. 13Da ſprachen die Phariſeer zu jm / Du zeugeſt von dir ſelbs / dein zeugnis iſt nicht war. 14Jheſus antwortet / vnd ſprach zu jnen / So ich von mir ſelbs zeugen würde / ſo iſt mein zeugnis war / Denn ich weis von wannen ich komen bin / vnd wo ich hin gehe / Ir aber wiſſet nicht / von wannen ich kome / vnd wo ich hin gehe. 15Ir richtet nach dem fleiſch / Ich richte niemands. 16So ich aber richte / ſo iſt mein Gerichte recht / Denn ich bin nicht alleine / ſondern Ich vnd der Vater der mich geſand hat.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Offb 7,9-12(13-17)

IV

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. VII.

 

 

Die große Schar aus allen Völkern

Verse 9-12

 

DARnach ſahe ich / Vnd ſihe / eine groſſe Schar / welche niemand zelen kund / aus allen Heiden vnd Völckern vnd Sprachen / fur dem Stuel ſtehend vnd fur dem Lamb / angethan mit weiſſem Kleide / vnd Palmen in jren Heiden*1) / 10ſchrien mit groſſer ſtimme / vnd ſprachen / Heil ſey dem / der auff dem ſtuel ſitzt / vnſerm Gott vnd dem Lamb. 11Vnd alle Engel ſtunden vmb den ſtuel / vnd vmb die Elteſten / vnd vmb die vier *1)Thier / vnd fielen fur dem ſtuel auff jr angeſicht / vnd beteten Gott an / 12vnd ſprachen / Amen. Lob vnd ehre / vnd weisheit / vnd danck / vnd preis / vnd krafft / vnd ſtercke ſey vnſerm Gott / von ewigkeit zu ewigkeit / Amen.

 

 

Verse 13-17

 

13VNd es antwortet der Elteſten einer / vnd ſprach zu mir / Wer ſind dieſe mit dem weiſſen Kleide angethan? Vnd wo her ſind ſie komen? 14Vnd ich ſprach zu jm / Herr / du weiſſeſts. Vnd er ſprach zu mir / Dieſe ſinds / die komen ſind aus groſſem trübſal / vnd haben jre Kleider gewaſſchen / vnd haben jre kleider helle gemacht im blut des Lambs / 15Darumb ſind ſie fur dem ſtuel Gottes / vnd dienen jm tag vnd nacht in ſeinem Tempel. Vnd der auff dem ſtuel ſitzt / wird vber jnen wonen / 16Sie wird nicht mehr hungern noch dürſten / es wird auch nicht auff ſie fallen die Sonne / oder jrgent eine hitze / 17Denn das Lamb mitten im ſtuel wird ſie weiden / vnd leiten zu den lebendigen Waſſerbrunnen / vnd Gott wird abwaſſchen alle threnen von jren augen.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
2Kor 8,9

VI

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. VIII.

 

Vers 9 aus dem Abschnitt:

Die Geldſammlung für die Gemeinde

 

9Denn jr wiſſet die gnade vnſers HErrn Jheſu Chriſti / das / ob er wol reich iſt / ward er doch Arm vmb ewren willen / Auff das jr durch ſein Armut Reich würdet.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Offb 12,1-6(13-17)

M1

 

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

 

C. XII.

 

 

Die Frau, ihr Kind und der Drache

Verse 1-6

Q.

Holzschnitt, Bild Q aus der Offenbarung des Johannes

Q.

VND es erſchein ein gros Zeichen im himel / Ein Weib mit der Sonnen bekleidet / vnd der Mond vnter jren Füſſen / vnd auff jrem Heubt eine Krone von zwelff ſternen. 2Vnd ſie war ſchwanger / vnd ſchrey / vnd war in Kindesnöten / vnd hatte groſſe qual zur Geburt.

 

VND es erſchein ein ander Zeichen im Himel / vnd ſihe ein groſſer roter Drach / der hatte ſieben Heubter vnd zehen Hörner / vnd auff ſeinen Heubten ſieben Kronen / 4vnd ſein Schwantz zoch den dritten teil der Sternen / vnd warff ſie auff die erden. Vnd der Drach trat fur das Weib / die geberen ſolt / auff das / wenn ſie geboren hette / er jr Kind freſſe. 5Vnd ſie gebar einen Son ein Kneblin / der alle Heiden ſolt weiden mit der eiſern Ruten / Vnd jr Kind ward entrückt zu Gott vnd ſeinem Stuel / 6Vnd das Weib entflohe in die Wüſten / da ſie hat einen Ort bereit von Gott / das ſie daſelbs erneeret würde / tauſent / zwey hundert / vnd ſechzig tage.

 

 

Verse 13-17

 

VNd da der Drache ſahe / das er verworffen war auff die Erden / verfolget er das Weib / die das Kneblin geboren hatte. 14Vnd es wurden dem Weibe zween Flügel gegeben / wie eines groſſen Adelers / das ſie in die Wüſten flöge / an jren Ort / da ſie erneeret würde eine zeit / vnd zwo zeit / vnd eine halbe zeit / fur dem angeſichte der Schlangen. 15Vnd die Schlange ſchos nach dem Weibe aus jrem Munde ein waſſer / wie ein Strom / das er ſie erſeuffet. 16Aber die Erde halff dem Weibe / vnd thet jren mund auff vnd verſchlang den ſtrom / den der Drach aus ſeinem munde ſchos. 17Vnd der Drach ward zornig vber das Weib / vnd gieng hin zu ſtreiten / mit den Vbrigen von jrem Samen / die da Gottes gebot halten / vnd haben das zeugnis Jheſu Chriſti.

 

 

 

Hinweis zur Abbildung in Offb 12: : Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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Joh 1,14
Titel

Wochenspruch Heiligabend, Weihnacht

Johannes 1,14a | Lutherbibel 1545

Vnd das Wort ward Fleisch / vnd wonet vnter vns /
Und wir sahen seine Herrligkeit.

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