Letzter Sonntag im Kirchenjahr: Ewigkeitssonntag | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
26.11.2017 | Ewigkeitssonntag | Letzter Sonntag im Kirchenjahr

Kirchenjahr 2016/2017

Ewigkeitssonntag

Letzter Sonntag im Kirchenjahr

 
Alternative Ordnung für den letzten Sonntag des Kirchenjahres

Regeln

Der Hauptgottesdienst an diesem Sonntag sollte der Ordnung für den Ewigkeitssonntag folgen.

Wo es üblich ist, an diesem Sonntag den Gedenktag der Entschlafenen zu begehen, sollte dies in einem zusätzlichen Früh-. Predigt- oder Vespergottesdienst geschehen, ggf. auch am Vortag.

Info

Für den letzten Sonntag des Kirchenjahres stehen ab 2019 zwei verschiedene Ordnungen bereit.

Dieser Artikel behandelt den Ewigkeitssonntag mit dem Leittext Mt 25,1-13, liturgische Farbe Grün.

Die zweite Ordnung behandelt den Tag als Totensonntag, Leittext Joh 5,24-29, liturgische Farbe Schwarz. Sie findet sich hier:

Zum Artikel

Totensonntag 2017

Spruch, Psalm und die Textstellen für Textlesungen und Predigten für den letzten Sonntag des Kirchenjahres,
Leittext Joh 5,24-29, liturgische Farbe Schwarz.

Mehr dazu in diesem Artikel.
 
  Der Ewigkeitssonntag in den Jahren 2017 bis 2024
 
Bewegliches Datum
Totensonntag | Ewigkeitssonntag zwischen dem 20. November und dem 26. November
  • Ewigkeitssonntag
  • Letzter Sonntag im →Kirchenjahr
  • der Ewigkeitssonntag ist der Sonntag vor dem →1. Advent
  • abhängig vom Wochentag, auf den der →1. Weihnachtstag fällt
  • der Ewigkeitssonntag liegt
    zwischen dem 20. und dem 26. November eines Jahres
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
Alternativer Artikel zum Ewigkeitssonntag

Allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag finden Sie in diesem Artikel aus unserem Jahreskalender:

Zum Artikel

Totensonntag | Ewigkeitssonntag 2017

Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist ein evangelischer Gedenktag für die Verstorbenen. Im Mittelpunkt des Brauchtums stehen Friedhofsbesuche.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

Ewigkeitssonntag

Letzter Sonntag im Kirchenjahr

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

Ewigkeitssonntag | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Ewigkeitssonntag
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

Ewigkeitssonntag

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Laſſet ewre Lenden vmbgürtet ſein / vnd ewre Liechter brennen.

→Lk 12,35

Pſalm
126
 

Psalm für die Woche

 
 

→Psalm 126

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Laſſet ewre Lenden vmbgürtet ſein / vnd ewre Liechter brennen.

→Lk 12,35

Pſalm
126
 

Psalm für die Woche

 
 

→Psalm 126

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 147 Wachet auf, ruft uns die Stimme A EG 147 Wachet auf, ruft uns die Stimme
B EG 153 Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel, der kommt
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Ewigkeitssonntag

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextMt 25,1-13 Mt 25,1-13
Epistel Zum TextOffb 21,1-7 Offb 21,1-7
Altes Testament Zum TextJes 65,17-19(20-22)23-25 Jes 65, 17-19(20-22)23-25
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 26.11.2017 Zum TextLk 12,42-48
IV 25.11.2018 Zum TextJes 65,17-19(20-22)23-25
V 24.11.2019 Jes 65,17-19(20-22)23-25
VI 22.11.2020 Ps 126
I 21.11.2021 2Petr 3,(3-7)8-13
II 20.11.2022 Mk 13,28-37
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MMt 22,23-33
MPhil 1,21-26
MHebr 4,9-11
M1Mose 25,7-11
M1Mose 23
MZum TextPs 103,13-18
MJes 35,3-10
MJes 51,9-16
MLk 12,42-48
M1Thess 4,13-16
M1Kor 15,12-20
  

 

 

Weitere Psalmen

Für diesen Sonntag stehen für Predigt und liturgischen Gebrauch weitere Psalmen zur Auswahl.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
PSZum TextPs 25
PSZum TextPs 26
PSZum TextPs 42
PSZum TextPs 73,23-26.28
PSZum TextPs 77,2-3.8-14
PSZum TextPs 102,2-28
PSZum TextPs 103,13-18
PSZum TextPs 116,1-17
PSZum TextPs 118,14-23
PSZum TextPs 121,1-2
PSZum TextPs 130
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 25,1-13

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXV.

 

Verse 1-13

Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen

 

DEnn wird das Himelreich gleich ſein zehen Jungfrawen / die jre Lampen namen / vnd giengen aus dem Breutgam entgegen. 2Aber fünff vnter jnen waren töricht / vnd fünff waren klug. 3Die törichten namen jre Lampen / Aber ſie namen nicht Ole mit ſich. 4Die klugen aber namen Ole in jren gefeſſen ſampt jren Lampen. 5Da nu der Breutgam verzog / worden ſie alle ſchlefferig / vnd entſchlieffen.

6ZVr Mitternacht aber ward ein geſchrey / Sihe / der Breutgam kompt / gehet aus jm entgegen. 7Da ſtunden dieſe Jungfrawen alle auff / vnd ſchmückten jre Lampen. 8Die törichten aber ſprachen zu den klugen / Gebt vns von ewrem Ole / Denn vnſere Lampen verleſſchen. 9Da antworten die Klugen / vnd ſprachen / Nicht alſo / auff das nicht vns vnd euch gebreche / Gehet aber hin zu den Kremern / vnd keuffet fur euch ſelbs. 10Vnd da ſie hin giengen zukeuffen / kam der Breutgam / vnd welche bereit waren / giengen mit jm hin ein zur Hochzeit / Vnd die thür ward verſchloſſen. 11Zu letzt kamen auch die andern Jungfrawen / vnd ſprachen / HErr / HErr / thu vns auff. 12Er antwortet aber / vnd ſprach / Warlich ich ſage euch / Jch kenne ewer nicht. 13Darumb wachet / Denn jr wiſſet weder tag noch ſtund in welcher des menſchen Son komen wird.

 

(Ire Lampen)

Die Lampen on öle / ſind die gu­ten werck on glau­ben / die mü­ſſen alle ver­le­ſſchen. Das Ole­ge­feſs aber iſt der glau­be im ge­wi­ſſen auff Got­tes gna­de / der thut gu­te werck / die be­ſte­hen. Wie aber hie das Ole kei­ne der an­dern gibt / Al­ſo mus ein jg­lich­er fur ſich ſelbs gleu­ben.

 

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Offb 21,1-7

EP
II

 

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

 

C. XXI.

 

Verse 1-7

Die neue Gemeinſchaft mit Gott

CC.

Holzschnitt, Bild CC aus der Offenbarung des Johannes

CC.

VND ich ſahe einen newen Himel / vnd eine newe Erden / Denn der erſte Himel vnd die Erſte Erden vergieng / vnd das Meer iſt nicht mehr. 2Vnd ich Johannes ſahe die heilige Stad / das newe Jeruſalem / von Gott aus dem Himel her ab faren / zubereit / als eine geſchmückte Braut jrem Man. 3Vnd höret eine groſſe ſtim von dem Stuel / die ſprach / Sihe da / eine hütte Gottes bey den Menſchen / vnd er wird bey jnen wonen / vnd ſie werden ſein Volck ſein / vnd er ſelb Gott mit jnen / wird jr Gott ſein. 4Vnd Gott wird abwiſſchen alle threnen von jren augen / vnd der Tod wird nicht mehr ſein / noch leid / noch geſchrey / noch ſchmertzen wird mehr ſein / Denn das erſte iſt vergangen. 5Vnd der auff dem Stuel ſaſs / ſprach / Sihe / Jch machs alles new. Vnd er ſpricht zu mir / Schreibe / denn dieſe wort ſind warhafftig vnd gewis.

 

6VND er ſprach zu mir / Es iſt geſchehen. Jch bin das A vnd das O / der anfang vnd das ende. Jch wil dem Durſtigen geben von dem Brun des lebendigen Waſſers vmb ſonſt. 7Wer vberwindet / der wirds alles ererben / vnd ich werde ſein Gott ſein / vnd er wird mein Son ſein.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 65,17-19(20-22)23-25

AT
IV

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáia.

 

 

C. LXV.

 

Verse 17-19

Der neue Himmel und die neue Erde

2. Pet. 3.

Apo. 21.

17DEnn ſihe / Jch wil ein newen Himel vnd newe Erde ſchaffen / Das man der Vorigen nicht mehr gedencken wird / noch zu hertzen nemen. 18Sondern ſie werden ſich ewiglich frewen / vnd frölich ſein vber dem / das ich ſchaffe / Denn ſihe / Jch wil Jeruſalem ſchaffen zur wonne / vnd jr Volck zur freude. 19Vnd ich wil frölich ſein vber Jeruſalem / vnd mich frewen vber mein Volck / Vnd ſol nicht mehr drinnen gehort werden die ſtim des weinens noch die ſtim des klagens.

 

Verse 20-22

20Es ſollen nicht mehr da ſein Kinder / die jre tage nicht erreichen / oder Alten / die jre jar nicht erfüllen / Sondern die b Knaben von hundert jaren ſollen ſterben / vnd die Sünder von hundert jaren ſollen verflucht ſein.

 

b

Knaben von hun­dert jaren) Hei­ſſen die Got­lo­ſen aus ſol­cher re­de / Wenn du gleich hun­dert Jar le­be­teſt / ſo blie­be­ſtu doch ein Kind. Wenn du hun­dert Jar le­be­teſt / ſo blie­be­ſtu doch ein Bu­be. Das iſt / du wilt ni­mer mehr wei­ſe vnd klug wer­den. Eben daſ­ſel­bi­ge heiſſt auch / Die ta­ge er­rei­chen vnd jar er­fül­len / Das iſt / wei­ſe vnd from wer­den.

 

 

 

 

 

 

 

 

Pſal. 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeſa. 11.

21SIE werden Heuſer bawen vnd bewonen / Sie werden Weinberge pflantzen / vnd der ſelbigen Früchte eſſen. 22Sie ſollen nicht bawen / Das ein ander bewone / Vnd nicht pflantzen / Das ein ander eſſe / Denn die tage meines Volcks werden ſein / wie die tage eines Bawmes / Vnd das werck jrer hende wird alt werden bey meinen Auserweleten.

 

Verse 23-25

23Sie ſollen nicht vmb ſonſt erbeiten / noch vnzeitige Geburt geberen / Denn ſie ſind der Same / der Geſegneten des HERRN / vnd jre Nachkomen mit jnen. 24Vnd ſol geſchehen / Ehe ſie ruffen / wil ich antworten / Wenn ſie noch reden / wil ich hören. 25Wolff vnd Lamb ſollen weiden zu gleich / der Lewe wird ſtro eſſen / wie ein Rind. Vnd die Schlangen ſol erden eſſen / Sie werden nicht ſchaden noch verderben auff meinem gantzen heiligen Berge / ſpricht der HERR.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Lk 12,42-48

III

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XII.

 

Verse 42-48

Das Gleichnis vom treuen und untreuen Knecht

→Mt 24,45-51

 

Mat.24.

42Der HErr aber ſprach / Wie ein gros ding iſts vmb einen trewen vnd klugen Haushalter / welchen ſein Herr ſetzet vber ſein Geſinde / das er jnen zu rechter zeit jr Gebür gebe? 43Selig iſt der Knecht / welchen ſein Herr findet alſo thun / wenn er kompt / 44Warlich / Jch ſage euch / er wird jn vber alle ſeine Güter ſetzen. 45So aber derſelbige Knecht in ſeinem hertzen ſagen wird / Mein Herr verzeucht zu komen / Vnd fehet an zu ſchlahen Knechte vnd Megde / auch zu eſſen vnd zu trincken / vnd ſich vol zu ſauffen / 46So wird deſſelben Knechtes Herr komen an dem tage / da er ſichs nicht verſihet / vnd zu der ſtunde / die er nicht weis / Vnd wird jn zuſcheittern / vnd wird jm ſeinen Lohn geben / mit den Vngleubigen.

 

47DEr Knecht aber / der ſeines Herrn willen weis / vnd hat ſich nicht bereitet / auch nicht nach ſeinem willen gethan / Der wird viel ſtreiche leiden müſſen. 48Der es aber nicht weis / hat doch gethan / das der ſtreiche werd iſt / wird wenig ſtreiche leiden. Denn welchem viel gegeben iſt / bey dem wird man viel ſuchen / Vnd / welchem viel befolhen iſt / von dem wird man viel foddern.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mk 13,31-37

V

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. XIII.

 

Verse 31-32 aus dem Abschnitt:

Endzeitrede: Der Zeitpunkt der Wiederkunft

|| →Mt 24,32-36    || →Lk 21,29-33

 

31Himel vnd Erden werden vergehen / Meine wort aber werden nicht vergehen. 32Von dem Tage aber vnd der ſtunde weis niemand / auch die Engel nicht im Himel / auch der Son nicht / ſondern allein der Vater.

 

 

Verse 33-37

Endzeitrede: Vom Warten auf das Kommen Chriſti. Mahnung zur Wachſamkeit

|| →Mt 24,42    || →Mt 25,13

Mat. 25.

Luc. 19.

SEhet zu / wachet vnd betet / Denn jr wiſſet nicht / wenn es zeit iſt. 34Gleich als ein Menſch / der vber Land zoch / vnd lies ſein Haus / vnd gab ſeinen Knechten macht / einem jglichen ſein werck / vnd gebot dem Thurhüter / er ſolt wachen. 35So wachet nu / Denn jr wiſſet nicht / wenn der Herr des hauſes kompt / Ob er kompt am Abend / oder zu Mitternacht oder vmb den Hanenſchrey / oder des Morgens / 36Auff das er nicht ſchnelle kome / vnd finde euch ſchlaffend. 37Was ich aber euch ſage / das ſage ich allen / Wachet.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
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Der Ewigkeitssonntag oder Totensonntag ist ein evangelischer Gedenktag für die Verstorbenen. Im Mittelpunkt des Brauchtums stehen Friedhofsbesuche.

Mehr darüber in diesem Artikel.
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