Sonntag Septuagesimae | Sonntag, 17. Februar 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
17.2.2019 | 3. Sonntag vor der Passionszeit | Septuagesimae
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

3. Sonntag vor der Passionszeit

Septuagesimae

 
Symbol

Johann Heermann
(† 17. Februar 1647 in Lissa)

 
Kalenderblätter
Kalender

Der 3. Sonntag vor der Passionszeit in den Kirchenjahren 2018/2019 bis 2025/2026
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
  • 9. Sonntag vor Ostern
  • Septuagesimae
  • Abhängig vom Osterdatum
    Der 3. Sonntag vor der Passionszeit liegt zwischen dem 18. Januar und dem 21. Februar eines Jahres
  • Ab 2019 entfällt der Sonntag Septuagesimae, wenn Ostern vor dem 7. April liegt (Schaltjahr: 6. April)
 
Symbol: Abstand zum Osterfest

Wenn vorhanden:

  • 63 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 64. Tag Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 70. Tag der Samstag der Osterwoche
 

Die Sonntage der Vorpassionszeit im evangelischen Kirchenkalender (gültig ab 2019)

 

Mit der »Neuordnung der Gottes­dienst­li­chen Texte und Lieder«, die ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt, erhöht sich durch die verkürzte →Epi­pha­ni­as­zeit die Zahl der Sonntage in der Vor­pas­si­ons­zeit. Hinzugekommen sind der 5. und der 4. Sonntag vor der Passionszeit.

Die gesamte Vorpassionszeit dient nun als vor­ös­ter­li­cher Puffer für den Zeitraum zwi­schen dem →letzten Sonntag nach Epi­pha­ni­as und →Ostern und ist abhängig vom Osterdatum im Kalender.

Die Vorpassionszeit umfasst somit bis zu fünf Sonntage, kann aber auch vollständig ent­fallen:

 

Tasächlich werden erst im →Jahr 2285 alle fünf Sonntage entfallen, und es wird keine Vor­pas­si­ons­zeit geben. Bis dahin wird nach wie vor mindestens der Sonntag Es­to­mi­hi vor Ascher­mitt­woch liegen.

Die liturgische Farbe ist für alle Sonntage in dieser Zeit Grün.

 

Die vollständige Übersicht finden Sie in unserem Kalender →Das Evangelische Kirchenjahr.

Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch

Der evangelische

3. Sonntag vor der Passionszeit

Septuagesimae

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Seid getroſt vnd vnuerzagt / Alle die jr des HERRN harret.

Halleluja.

→Ps 31,25     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wir ligen fur dir mit vnſerm Gebet / nicht auff vnſer gerechtigkeit / Sondern auff deine groſſe Barmhertzigkeit.

→Dan 9,18b

Pſalm
31
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 342 Es ist das Heil uns kommen her
B EG 452 Er weckt mich alle Morgen
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 20,1-16a
Epistel Zum TextPhil 2,12-13
Altes Testament Zum TextJer 9,22-23
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2018/2019 17.2.2019 I Zum TextPrd 7,15-18 Zum Text1Sam 15,35b - 16,13
2019/2020 9.2.2020 II Zum TextMt 20,1-16a Zum TextLk 17,7-10
2020/2021 --- III entfällt Zum TextRom 9,14-18
2021/2022 13.2.2022 IV Zum TextJer 9,22-23
2022/2023 5.2.2023 V Zum TextMt 9,9-13
2023/2024 --- VI entfällt
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, die Reihe II für das Kirchenjahr 2019/2020 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

3. Sonntag vor der Passionszeit

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Matthäus

Mt 20,1-16a

REIHE

II

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Arbeiter im Weinberg

Verse 1-16a

 

 

Jesus spricht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAs Himelreich iſt gleich einem Haus-

vater der am morgen ausgieng / Erbeiter zu mieten / in ſeinen Weinberg. 2Vnd da er mit den Erbeitern eins ward / vmb einen Groſſchen zum Taglohn / ſandte er ſie in ſeinen Weinberg. 3Vnd gieng aus vmb die dritte ſtunde / vnd ſahe andere an dem Marckte müſſig ſtehen / 4vnd ſprach zu jnen / Gehet jr auch hin in den Weinberg / Ich wil euch geben / was recht iſt. 5Vnd ſie giengen hin. Abermal gieng er aus / vmb die ſechſte vnd neunde ſtunde / vnd thet gleich alſo. 6Vmb die eilffte ſtund aber gieng er aus / vnd fand andere müſſig ſtehen / vnd ſprach zu jnen / Was ſtehet jr hie den gantzen tag müſſig? 7Sie ſprachen zu jm / Es hat vns niemand gedinget. Er ſprach zu jnen / Gehet jr auch hin in den Weinberg / Vnd was recht ſein wird / ſol euch werden.

8DA es nu abend ward / ſprach der Herr des Weinbergs zu ſeinem Schaffner / ruffe den Erbeitern / vnd gib jnen den Lohn / Vnd heb an / an den letzten / bis zu den erſten. 9Da kamen die vmb die eilffte ſtunde gedinget waren / vnd empfieng ein jglicher ſeinen Groſſchen. 10Da aber die erſten kamen / meineten ſie / ſie würden mehr empfahen / Vnd ſie empfiengen auch ein jglicher ſeinen Groſſchen. 11Vnd da ſie den empfiengen / murreten ſie wider den Hausvater / 12vnd ſprachen / Dieſe letzten haben nur eine ſtunde geerbeitet / Vnd du haſt ſie vns gleich gemacht / da wir des tages Laſt vnd die Hitze getraben haben.

13ER antwortet aber / vnd ſaget zu einem vnter jnen / Mein Freund / ich thu dir nicht vnrecht / Biſtu nicht mit mir eins worden vmb einen Groſſchen? 14Nim was dein iſt / vnd gehe hin. Ich wil aber dieſem letzten geben / gleich wie dir. 15Oder habe ich nicht macht zu thun / was ich wil / mit dem meinen? Siheſtu darumb ſcheel / Das ich ſo Gütig bin? 16Alſo werden die letzten die erſten / Vnd die erſten die letzten ſein.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Philippi

Phil 2,12-13

REIHE

III

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Philipper.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Auswirkungen des Heils

Verse 12-13

 

 

Paulus schreibt:

 

ALſo meine Liebeſten / wie jr alle zeit ſeid gehorſam geweſen / Nicht allein in meiner gegenwertigkeit / ſondern auch nu viel mehr in meinem abweſen / ſchaffet / das jr ſelig werdet mit furcht vnd zittern. 13Denn Gott iſts / der in euch wircket / beide das wollen vnd das thun / nach ſeinem wol gefallen.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Buch des Propheten Jeremia

Jer 9,22-23

REIHE

IV

 

 

 

Der Próphet Jeremiá.

 

C. IX.

 

 

Verse 22-23

Das rechte Rühmen

 

 

 

 

 

 

1.Cor. 1.

2. Cor. 10.

SO ſpricht der HERR / Ein Wei­ſer rhüme ſich nicht ſeiner weis­heit / Ein Starcker rhüme ſich nicht ſeiner ſtercke / Ein Reicher rhüme ſich nicht ſeines reichthumbs. 23Sondern / wer ſich rhümen wil / der rhüme ſich des / Das er mich wiſſe vnd kenne / das ich der HERR bin / der barmhertzigkeit / recht vnd gerechtigkeit vbet auff Erden / Denn ſolchs gefellet mir / ſpricht der HERR.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch des Predigers Salomo

Prd 7,15-18

REIHE

I

 

 

 

Der Prediger
Salomo.

 

C. IX.

 

Aus dem Abschnitt

Von der wahren Weisheit

Verse 15-18

 

 

Der Prediger schreibt:

 

ALlerley hab ich geſehen die zeit vber meiner eitelkeit / Da iſt ein Gerechter / vnd gehet vnter in ſeiner Gerechtigkeit / Vnd iſt ein Gottloſer der lange lebt in ſeiner bosheit. 16Sey nicht all zu gerecht vnd all zu weiſe / Das du dich nicht verderbeſt. 17Sey nicht all zu Gottlos vnd narre nicht / Das du nicht ſterbeſt zur vnzeit. 18Es iſt gut / das du dis faſſeſt / vnd jenes auch nicht aus deiner hand leſſeſt / Denn wer Gott fürchtet / der entgehet dem allen.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Matthäus

Mt 9,9-13

REIHE

V

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. IX.

 

Verse 9-13

Die Berufung des Mattheus

|| →Mk 2,13-17    || →Lk 5,27-32

Marc.2.

Luc.5.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oſee.6.

 

 

 

 

 

 

 

 

DA Jheſus von dannen gieng / ſahe er einen Menſchen am Zol ſitzen / der hies Mattheus / vnd ſprach zu jm / Folge mir. Vnd er ſtund auff vnd folgete jm. 10Vnd es begab ſich / da er zu tiſch ſaſs im Hauſe / Sihe / da kamen viel Zölner vnd Sünder / vnd ſaſſen zu tiſche mit Jheſu vnd ſeinen Jüngern. 11Da das die Phariſeer ſahen / ſprachen ſie zu ſeinen Jüngern / Warumb iſſet ewer Meiſter mit den Zölner vnd Sündern? 12Da das Jheſus höret ſprach er zu jnen / Die Starcken dürffen des Artztes nicht / Sondern die krancken.13Gehet aber hin / vnd lernet / was das ſey (Ich habe wolgefallen an Barmhertzigkeit / vnd nicht am Opffer) Ich bin komen die Sünder zur buſſe zu ruffen / vnd d nicht die Fromen.

 

 

 

 

 

 

d

(Nicht die Fro­men)

Das iſt / Alle Men­ſchen / Denn nie­mand iſt From / Rom.3. Pha­ri­ſeer hal­ten ſich fur from / ſinds aber nicht. Vnd j. Tim. j. ſpricht Pau­lus / Chri­ſtus ſey in die welt ko­men die Sün­der ſe­lig zu ma­chen.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 9,19-27

REIHE

VI

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. IX.

 

 

Verse 19-27

Der Apoſtel als Sklave aller Menſchen und als Wettkämpfer

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIewol ich frey bin von jederman / hab ich doch mich ſelbs jederman zum Knechte gemacht / auff das ich jrer viel gewinne. 20Den Jüden bin ich worden als ein Jüde / auff das ich die Jüden gewinne. Denen die vnter dem Geſetz ſind / bin ich worden als vnter dem Geſetz / auff das ich die ſo vnter dem Geſetz ſind gewinne. 21Denen die on Geſetz ſind / bin ich als on Geſetz worden / (So ich doch nicht on Geſetz bin fur Gott / ſondern bin in dem geſetz Chriſti) Auff das ich die / ſo on Geſetz ſind / gewinne. 22Den Schwachen bin ich worden als ein Schwacher / auff das ich die ſchwachen gewinne. Ich bin jederman allerley worden / auff das ich allenthalben ja etliche ſelig mache. 23Solches aber thu ich vmb des Euangelij willen / auff das ich ſein teilhafftig werde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIſſet jr nicht / das die / ſo in den Schrancken lauffen / die lauffen alle / Aber einer erlanget das Kleinod. Lauffet nu alſo / das jr es ergreiffet. 25Ein jglicher aber der da kempffet / enthelt ſich alles dinges / Jene alſo / das ſie eine vergengliche Krone empfahen / Wir aber eine vnuergengliche. 26Ich lauffe aber alſo / nicht als b auffs vngewiſſe. Ich fechte alſo / nicht als der in die Lufft ſtreichet / 27Sondern ich beteube meinen Leib / vnd zeme jn / Das ich nicht den andern predige / vnd ſelbs verwerfflich werde.

b

Auffs vngewiſſe)

Gleich wie ein Kempffer / der zur ſei­ten ne­ben aus­leufft / des Ziels mus fei­len / vnd der da fich­tet vnd Feil­ſtrei­che thut / der ſchle­het ver­geb­lich in die lufft. Al­ſo ge­het es allen / die faſt viel gu­te werck on glau­ben thun Denn ſie ſind vn­ge­wis / wie ſie mit Gott dran ſind / dar­umb ſind es ei­tel Feil­leuf­fe / Feil­ſtrei­che vnd Feil­werck.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erstes Buch Samuel

1Sam 15,35b - 16,13

POOL

W
1

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Samuel.

 

C. XV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Saul wird verworfen

Vers 35b

 

SAmuel trug leide vmb Saul / das den HERRN gerewet hatte / das er Saul zum Könige vber Iſrael gemacht hatte.

 

 

C. XVI.

 

Verse 1-13

David wird zum König geſalbt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Act. 13.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND der HERR ſprach zu Samuel /

Wie lange tregeſtu leide vmb Saul / den ich verworffen habe / das er nicht König ſey vber Iſrael? Fülle dein Horn mit öle / vnd gehe hin / Ich wil dich ſenden zu dem Bethlemiter Iſai / Denn vnter ſeinen Sönen hab ich mir einen König erſehen. 2Samuel aber ſprach / Wie ſol ich hin gehen? Saul wirds erfaren / vnd mich erwürgen. Der HERR ſprach / Nim ein Kalb von den rindern zu dir / vnd ſprich / Ich bin komen dem HERRN zu opffern. 3Vnd ſolt Iſai zum opffer laden / Da wil ich dir weiſen / was du thun ſolt / das du mir ſalbeſt / welchen ich dir ſagen werde.

Gott ſen

det Samuel Da­uid zum Kö­nig zu ſal­ben etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SAmuel thet wie jm der HERR geſagt hatte / vnd kam gen Bethlehem / Da entſatzten ſich die Elteſten der Stad / vnd giengen jm entgegen / vnd ſprachen / Iſts Friede / das du komeſt? 5Er ſprach / Ja / Ich bin komen dem HERRN zu opffern / Heiliget euch / vnd kompt mit mir zum Opffer / Vnd er heiliget den Iſai vnd ſeine Söne / vnd lud ſie zum Opffer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6DA ſie nu er ein kamen / ſahe er den Eliab an / vnd gedacht / Ob fur dem HERRN ſey ſein Geſalbter. 7Aber der HERR ſprach zu Samuel / Sihe nicht an ſeine Geſtalt / noch ſeine groſſe Perſon / Ich habe jn verworffen / Denn es gehet nicht wie ein Menſch ſihet / Ein Menſch ſihet was fur augen iſt / der HERR aber ſihet das hertz an. 8Da rieff Iſai dem Abinadab / vnd lies jn fur Samuel vbergehen / Vnd er ſprach / Dieſen hat der HERR auch nicht erwelet. 9DA lies Iſai fur vbergehen Samma / Er aber ſprach / Dieſen hat der HERR auch nicht erwelet. 10Da lies Iſai ſeine ſieben Söne fur Samuel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzschnitt, Bild zum 1. Buch Samuel, Kapitel 16: Die Salbung Davids

 

 

 

 

 

 

vbergehen / Aber Samuel ſprach zu Iſai / Der HERR hat der keinen erwelet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11VND Samuel ſprach zu Iſai / Sind das die Knaben alle? Er aber ſprach / Es iſt noch vberig der Kleineſt / vnd ſihe / er hütet der ſchaf. Da ſprach Samuel zu Iſai / Sende hin / vnd las jn holen / denn wir werden vns nicht ſetzen / bis er hie her kome. 12Da ſandte er hin vnd lies jn holen / Vnd er war braunlicht mit ſchönen augen / vnd guter geſtalt. Vnd der HERR ſprach / Auff / vnd ſalbe jn / denn der iſts. 13Da nam Samuel ſein Olehorn vnd ſalbet jn / mitten vnter ſeinen Brüdern / Vnd der Geiſt des HERRN geriet vber Dauid / von dem tag an vnd fürder / Samuel aber macht ſich auff / vnd gieng gen Rama.

 

 

 

Hinweis zur Abbildung in 1Sam 16: Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Lukas

Lk 17,7-10

POOL

W
2

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVII.

 

 

Verse 7-10

Die Rede über Leiſtung und Demut

 

 

Jesus spricht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WElcher iſt vnter euch / der einen Knecht hat / der jm pflüget / oder das Viehe weidet / wenn er heim kompt vom felde / das er jm ſage / Gehe bald hin / vnd ſetze dich zu tiſche? 8Iſts nicht alſo? das er zu jm ſaget / Richte zu / das ich zu abend eſſe / ſchürtze dich / vnd diene mir / bis ich eſſe vnd trincke / Darnach ſoltu auch eſſen vnd trincken. 9Dancket er auch dem ſelbigen Knechte / das er gethan hat / was jm befolhen war? Ich meine es nicht. 10Alſo auch jr / Wenn jr alles gethan habt / was euch befolhen iſt / ſo ſprechet / Wir ſind vnnütz Knechte / wir haben gethan / das wir zuthun ſchüldig waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Gethan)

Hie re­det Chri­ſtus auff das al­ler ein­fel­ti­geſt von euſ­ſer­li­chen wer­cken auff menſchen weiſe. Denn ſonſt kan fur Gott nie­mand thun / ſo viel er ſchül­dig iſt / der jm an wer­cken nicht be­gnü­gen leſſt.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 9,14-24

POOL

W
3

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. IX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Gottes freie Gnadenwahl

Verse 14-24

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

→Exo. 33.

 

 

 

 

 

 

Exo. 9.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WAS wollen wir denn hie ſagen? Iſt denn Gott vngerecht? Das ſey ferne. 15Denn er ſpricht zu Moſe / Welchem ich gnedig bin / dem bin ich gnedig / Vnd welches ich mich erbarme / des erbarme ich mich.16So ligt es nu nicht an jemands wollen oder lauffen / ſondern an Gottes erbarmen. 17Denn die Schrifft ſagt zum Pharao / Eben darumb hab ich dich erweckt / das ich an dir meine Macht erzeige / Auff das mein Name verkündiget werde in allen Landen.18So erbarmet er ſich nu / welches er wil / Vnd verſtocket welchen er wil.

SO ſageſtu zu mir. Was ſchüldiget er denn vns? Wer kan ſeinem willen widerſtehen? 20Ja lieber Menſch / wer biſtu denn / das du mit Gott rechten wilt? Spricht auch ein Werck zu ſeinem Meiſter / Warumb machſtu mich alſo? 21Hat nicht ein Töpffer macht / aus einem Klumpen zu machen / ein Fas zu ehren / vnd das ander zu vnehren? 22Derhalben da Gott wolte zorn erzeigen / vnd kund thun ſeine Macht / Hat er mit groſſer gedult getragen die Gefeſſe des zorns / die da zugerichtet ſind zur verdamnis / 23Auff das er kundthete den reichthum ſeiner Herrligkeit / an den Gefeſſen der barmhertzigkeit / die er bereitet hat zur Herrligkeit.

 

 

 

 

WElche er beruffen hat / nemlich vns / Nicht alleine aus den Jüden / ſondern auch aus den Heiden.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für alle Ge­mein­de­mit­glie­der, für Chris­ten, die sich nicht in der Ge­mein­de­ar­beit en­ga­gie­ren können oder wollen, und für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet und im Ver­lauf der Jahre wer­den Sie auf die­se Wei­se in klei­nen Ein­hei­ten, die nicht viel Zeit in An­spruch neh­men, die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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