5. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 12. Juli 2020

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

Evangelium    Zum TextLk 5,1-11
Predigt Zum TextLk 5,1-11  
Lied EG 241, EG 313  
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
12.7.2020 | 5. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

5. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Nathan Söderblom

(† 12. Juli 1931 in Uppsala, Schweden)

Info

Fällt der →Tag Johannes des Täufers (24. Juni) auf den 5. Sonntag nach Trinitatis oder auf einen Tag der vorausgehenden oder folgenden Woche, dann sollen die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Fällt der →Gedenktag der Augsburgischen Konfession auf den 5. Sonntag nach Trinitatis, dann kann sein →Proprium das Sonntagsproprium ersetzen, wenn dieser Sonntag nicht schon für die Feier des →Tags der Geburt Johannes des Täufers vorgesehen ist.

 

Fällt der →Tag der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni) auf den 5. Sonntag nach Trinitatis, dann können die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Fällt der→Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth, Heimsuchung, (2. Juli) auf den 5. Sonntag nach Trinitatis oder auf einen Tag der vorausgehenden oder folgenden Woche, dann sollen die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Fällt der →Tag des Apostels Thomas (3. Juli) auf den 5. Sonntag nach Trinitatis, dann können die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Der →Tag der Maria Magdalena (22. Juli) kann in die Woche nach dem 5. Sonntag nach Trinitatis fallen. Er kann jedoch nicht an diesem Sonntag vorgeholt werden.

 

Fällt der →Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) auf diesen Sonntag, so ist er am Vorabend oder in der Woche danach zu begehen.

 

Wirkung im Kirchenjahr 2019/2020

- keine -

 

Kalenderblätter

 

Bewegliches Datum
Der 5. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>21. Juni und dem 25. Juli eines Jahres.
 
  • 5. Sonntag nach Trinitatis
  • 13. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 5. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    21. Juni und dem 25. Juli eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 91 Tage nach Ostern
  • am 92. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Gottesdienstliche Ordnung

Symbol Evangelisch

Der evangelische

5. Sonntag
nach Trinitatis

Nach der Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

 

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Der HERR leſſt ſein Heil verkündigen / Fur den Völ­ck­ern leſſt er ſeine Gerechtigkeit offenbaren.

Halleluja.

→Ps 98,2     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Aus gnade ſeid jr ſelig worden / durch den glauben / vnd dasſelbige nicht aus euch / Gottes gabt iſt es.

→Eph 2,8

Pſalm
73
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 241 Wach auf, du Geist der ersten Zeugen
B EG 313 Jesus, der zu den Fischern lief
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2020 - 2025 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 5,1-11
Epistel Zum Text1Kor 1,18-25
Altes Testament Zum Text1Mos 12,1-4a
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2019/2020 gilt die Reihe II.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Text für die Predigt Pool weiterer Texte
2019/2020 12.7.2020 II Zum TextLk 5,1-11 Zum Text1Kon 19,19-21
2020/2021 4.7.2021 III Zum Text1Kor 1,18-25 Zum TextHes 2,3-8a
2021/2022 17.7.2022 IV Zum Text1Mos 12,1-4a Zum TextLk 14,25-33
2022/2023 9.7.2023 V Zum TextJoh 1,35-51 Zum TextRom 16,1-16
2023/2024 30.6.2024 VI Zum Text2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10
2024/2025 20.7.2025 I Zum TextMt 9,35 - 10,1(2-4)5-10
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 2018/2019 mit Reihe I und wird kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgt wieder Reihe I.

Die Reihe II gilt für das Kirchenjahr 2019/2020, danach wieder für das Kirchenjahr 2025/2026.
Die Reihe III gilt für das Kirchenjahr 2020/2021, danach wieder für das Kirchenjahr 2026/2027,
usw.

Pool weiterer Texte:
Der Pool weiterer Texte stellt Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 

Biblia 1545

Perikopen nach Luther 1545

5. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

 

Biblia
1545

Text nach der Lutherbibel von 1545.
Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 5,1-11

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. V.

 

 

Verse 1-11

Der Fischzug des Petrus
Die Berufung der ersten Jünger

|| →Mt 4,18-22    || →Mk 1,16-20

 

ES begab ſich aber / da ſich das Volck zu Jheſus drang / zu hören das wort Gottes / Vnd er ſtund am ſee Genezareth / 2vnd ſahe zwey ſchiff am ſee ſtehen / die Fiſcher aber waren ausgetretten / vnd wuſchen jre Netze / 3Trat er in der ſchiff eins / welches Simonis war / vnd bat jn / das ers ein wenig vom lande füret. Vnd er ſatzte ſich / vnd leret das Volck aus dem ſchiff.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4VND als er hatte auffgehört zu reden / ſprach er zu Simon / Fare auff die höhe / vnd werffet ewre Netze aus / das jr einen zug thut. 5Vnd Simon antwortet / vnd ſprach zu jm / Meiſter / wir haben die gantze Nacht geerbeitet / vnd nichts gefangen / Aber auff dein Wort / wil ich das Netze auswerffen. 6Vnd da ſie das theten / beſchloſſen ſie eine groſſe menge Fiſche / vnd jr Netz zureis. 7Vnd ſie wincketen jren Geſellen / die im andern ſchiff waren / das ſie kemen / vnd hülffen jnen ziehen. Vnd ſie kamen / vnd fülleten beide Schiff vol / alſo / das ſie ſuncken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Matt. 4.

Mar. 1.

 

 

 

 

 

 

 

8DA das Simon Petrus ſahe / Fiel er Jheſu zu den knien / vnd ſprach / HErr / gehe von mir hinaus / Ich bin ein ſündiger Menſch. 9Denn es war jn ein ſchrecken ankomen / vnd alle die mit jm waren / vber dieſem Fiſchzug / den ſie mit einander gethan hatten / 10Deſſelbigen gleichen auch Jacobum vnd Johannem / die ſöne Zebedei / Simonis geſellen. Vnd Jheſus ſprach zu Simon / Fürchte dich nicht / Denn von nu an wirſtu Men­ſchen fahen. 11Vnd ſie füreten die Schiff zu lande / vnd verlieſſen alles / vnd folgeten jm nach.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Erster Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

1Kor 1,18-25

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. I.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Weisheit der Welt ist Torheit vor Gott

Verse 18-25

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

Jeſa. 29.

 

 

Jeſa. 33.

DAs wort vom Creutz iſt eine tor­heit / denen / die verloren wer­den / Vns aber / die wir ſelig werden / iſts eine Gottes krafft. 19Denn es ſtehet geſchrieben / Ich wil vmbbringen die weisheit der Weiſen / vnd den verſtand der Verſtendigen / wil ich verwerffen. 20Wo ſind die Klugen? Wo ſind die Schrifft­ge­ler­ten? Wo ſind die Welt weiſen? Hat nicht Gott die weisheit dieſer Welt zur torheit gemacht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21DEnn die weil die Welt / durch jre weisheit / Gott in ſeiner weisheit nicht erkandte / Gefiel es Gott wol / durch törichte Predigte ſelig zu machen / die / ſo dar an gleuben. 22Sin­te­mal die Jüden Zeichen foddern / vnd die Griechen nach Weisheit fragen. 23Wir aber predigen den gecreutzigten Chriſt / Den Jüden eine Ergernis / Vnd den Griechen eine Torheit / 24Denen aber die beruffen ſind / beide Jüden vnd Griechen / predigen wir Chri­ſtum / göttliche Krafft vnd göttliche Weisheit. 25Denn die göttliche Torheit iſt weiſer denn die Men­ſchen ſind / vnd die göttliche Schwacheit iſt ſtercker denn die Men­ſchen ſind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gött­li­che tor­heit vnd ſchwach­eit iſt das Eu­an­ge­lium / das fur den Klu­gen ner­riſch / fur den Hei­li­gen ket­ze­riſch / Aber fur den Chri­ſten mech­tig vnd wei­ſe iſt.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Erstes Buch Mose | Genesis

1Mos 12,1-4a

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. XII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Abrams Berufung und der Aufbruch nach Kanaan

Verse 1-4a

→Acto. 7.

→Ebre. 11.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Gal. 3.

 

 

DEr HERR ſprach zu Abram / Gehe aus deinem Vaterland / vnd von deiner Freundſchafft / vnd aus deines Vatershauſe / In ein Land / das ich dir zeigen wil. 2Vnd ich wil dich zum groſſen Volck machen / vnd wil dich ſegenen / vnd dir einen groſſen Namen machen / vnd ſolt ein Segen ſein / 3Ich wil ſegenen die dich ſegenen / Vnd verfluchen die dich verfluchen. Vnd in dir ſollen geſegenet werden alle Ge­ſchlecht auff Erden.

Abram.

 

 

 

 

 

DA zoch Abram aus / wie der HERR zu jm geſagt hatte /

 

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Matthäus

Mt 9,35 - 10,1(2-4)5-10

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. IX.

 

 

Kapitel 9, Verse 35-38

Die große Ernte

Mar.6.

Luc.13.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luc.10.

IHeſus gieng vmbher in alle Stedte vnd Merckte / leret in jren Schulen / vnd pre­di­get das Euangelium von dem Reich / Vnd heilete al­ler­ley Seuche vnd al­ler­ley Kranckheit im volcke. 36Vnd da er das Volck ſahe / jamert jn deſſelbigen / Denn ſie waren verſchmacht vnd zur­ſtrew­et wie die Schafe / die keinen Hirten haben. 37Da ſprach er zu ſeinen Jüngern / Die Erndte iſt gros / Aber wenig ſind der Erbeiter. 38Darumb bittet den HERRN der Erndte / Das er Erbeiter in ſeine erndte ſende.

 

 

 

 

 

C. X.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Berufung der zwölf Jünger

|| →Mk 3,13-19    || →Lk 6,12-16    || →Apg 1,13

Kapitel 10, Vers 1

Luvc. 3. 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

IHeſus rieff ſeine zwelff Jün­ge­re zu ſich / vnd gab jnen macht / vber die vn­ſau­bern Gei­ſter / Das ſie die ſel­bi­gen aus­trie­ben / vnd heileten al­ler­ley Seu­che vnd al­ler­ley Kranck­heit.

 

 

 

 

Fakultativ: Kapitel 10, Verse 2-4

Luc. 3 .9.

Act. 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

2DIe namen aber der zwelff Apoſtel ſind dieſe / Der erſt / Simon / genant Petrus / vnd Andreas ſein bruder / Jacobus Zebedei ſon / vnd Johannes ſein bruder / 3Philippus vnd Bartholomeus / Thomas vnd Mattheus der Zölner / Jacobus Alphei ſon / Lebbeus mit dem zunamen Thaddeus / 4Simon von Cana / Vnd Judas Iſcharioth / welcher jn veriet.

 

 

 

 

 

 

 

(Lebbeus)

Iſt der frome Judas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Aussendung der Jünger
Die Aussendungsrede

|| →Mk 6,7-13    || →Lk 9,1-6

Kapitel 10, Verse 5-10

Mar. 6.

Luc. 9.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIeſe zwelffe ſandte Jheſus / gebot jnen / vnd ſprach / Gehet nicht auff der Hei­den ſtraſſen / vnd ziehet nicht in der Samariter ſtedte / 6Sondern gehet hin zu den verloren Schafen / aus dem hauſe Iſrael. 7Gehet aber vnd predigt / vnd ſprecht / Das Himelreich iſt nahe her bey komen. 8Machet die Krancken geſund / Reiniget die Auſſetzigen / Wecket die Todten auff / Treibet die Teu­fel aus / Vmb ſonſt habt jrs empfangen / vmb ſonſt gebet es auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9IR ſolt nicht Gold / noch Silber / noch Ertz in ewren Gürteln haben / 10auch keine Taſchen zur wegfart / auch nicht zween Röcke / keinen Schuch / auch keinen Stecken. Denn ein Erbeiter iſt ſeiner Speiſe werd.

 

(Haben)

Das heiſſt hie ha­ben / wie die Gei­tzi­gen den Mam­mon ha­ben / wel­che mit dem her­tzen da­ran han­gen / vnd ſor­gen / welchs hin­dert das Pre­dig­ampt. Aber zur not vnd brauch hatte Chri­ſtus ſelbs Gelt / Beu­tel vnd Brot­körbe.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 1,35-51

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. I.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die ersten Jünger

Verse 35-42

 

DES andern tags ſtund abermal Johannes / vnd zween ſeiner Jünger. 36Vnd als er ſahe Jheſum wandeln / ſprach er / Sihe / das iſt Gottes Lamb.37Vnd zween ſeiner Jünger höreten jn reden / vnd folgeten Jheſu nach. 38Jheſus aber wandte ſich vmb / vnd ſahe ſie nach folgen / vnd ſprach zu jnen / Was ſuchet jr? Sie aber ſprachen zu jm / Rabbi (das iſt verdolmetſcht / Meiſter) Wo biſtu zur herberge? 39Er ſprach zu jnen / Kompt vnd ſehets. Sie kamen vnd ſahens / vnd blieben den­ſel­bi­gen tag bey jm. Es war aber vmb die zehende ſtunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

40EIner aus den Zween / die von Johanne höreten / vnd Jheſu nachfolgeten / war Andreas der bruder Simonis Petri. 41Derſelbige findet am erſten ſeinen bruder Simon / vnd ſpricht zu jm / Wir haben den Meſſias funden (welches iſt verdolmetſcht / der Geſalbete) 42Vnd füret jn zu Jheſu. Da jn Jheſus ſahe / ſprach er / Du biſt Simon Jonas ſon / du ſolt Kephas hei­ſſen / das wird verdolmetſcht / ein fels.

 

 

 

 

 

 

(Meſſias)

Chri­ſ­tus Griech­iſch / Geſalbe­ter deudſch / vnd Meſſias Ebre­iſch / iſt ein ding.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DES andern tages / wolte Jheſus wider in Ga­li­lean ziehen / vnd findet Philippum / vnd ſpricht zu jm / Folge mir nach. 44Philippus aber war von Bethſaida aus der ſtad Andreas vnd Peters. 45Philippus findet Nathanael / vnd ſpricht zu jm / Wir haben den funden / von welchem Moſes im Ge­ſetz vnd die Propheten geſchrieben haben / Jheſum Joſephs ſon von Nazareth. 46Vnd Nathanael ſprach zu jm / Was kan von Nazareth gutes komen? Philippus ſpricht zu jm / Kom / vnd ſihe es.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Gen.28.

 

 

 

47JHEſus ſahe Nathanael zu ſich komen / vnd ſpricht von jm / Sihe / ein rechter Iſraeliter / in welchem kein falſch iſt. 48Nathanael ſpricht zu jm / Wo her kenneſtu mich? Jheſus antwortet / vnd ſprach zu jm / Ehe denn dir Philippus rieff / da du vnter dem Feigenbawm wareſt / ſahe ich dich. 49Nathanael antwortet vnd ſpricht zu jm / Rabbi / Du biſt Gottes ſon / du biſt der König von Iſrael. 50Jheſus antwortet / vnd ſprach zu jm / Du gleubeſt weil ich dir geſagt habe / das ich dich geſehen habe vnter dem Feigenbawm / Du wirſt noch gröſſers denn das ſehen. 51Vnd ſpricht zu jm / Warlich warlich / ſage ich euch / Von nu an werdet jr den Himel offen ſehen / vnd die Engel Gottes hinauff vnd erab faren / auff des menſchen Son.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Zweiter Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth

2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. XI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Paulus in der Rolle des Narren

 

 

Paulus schreibt:

 

 

Fakultativ: Kapitel 11, Vers 18

 

Sintemal / viel ſich rhümen nach dem fleiſch / wil ich mich auch rhümen.

 

 

 

 

 

Fakultativ: Kapitel 11, Verse 23b-30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23bIch habe mehr geerbeitet / Ich habe mehr ſchlege erlidden / Ich bin offter gefangen / Offt in todes nöten geweſt. 24Von den Jüden habe ich fünff mal empfangen viertzig Streich / weniger eines. 25Ich bin drey mal geſteupet / Einmal geſteiniget / Drey mal habe ich Schiffbruch erlidden / Tag vnd nacht hab ich zubracht in der tieffe des meers / 26Ich hab offt gereiſet. Ich bin in ferligkeit ge­we­ſen zu waſſer / In ferligkeit vnter den Mördern / In ferligkeit vnter den Jüden / In ferligkeit vnter den Hei­den / In ferligkeit in den Stedten / In ferligkeit in den wüſten / In ferligkeit auff dem meer / In ferligkeit vnter den falſchen Brüdern. 27In mühe vnd erbeit / In viel wachen / In hunger vnd durſt / In viel faſten / In froſt vnd blöſſe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28ON was ſich ſonſt zutregt / nem­lich / das ich teg­lich werde angelauffen / vnd trage ſorge fur alle Gemeinen. 29Wer iſt ſchwach / vnd ich werde nicht ſchwach? Wer wird geergert / vnd ich brenne nicht? 30So ich mich je rhümen ſol / wil ich mich meiner ſchwacheit rhümen.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Schwach)

Mit den Schwa­chen im glau­ben / thet vnd lies er viel / des er wol an­ders macht hat­te / Wie er. j. Corin 9. vnd j2. ſa­get. Vnd brand­te (das iſt) Es ver­dros jn hart / wenn man die Schwa­chen er­ger­te.

 

 

 

 

 

 

C. XII.

 

 

 

 

 

 

 

Kapitel 12, Verse 1-10

Offenbarung des HErrn und die Schwachheit des Paulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ES iſt mir ja das rhümen nichts nütze / Doch wil ich komen auff die Ge­ſich­te vnd Offenbarung des HErrn. 2Ich kenne einen Men­ſchen in Chri­ſ­to / vor vierzehen jaren / Iſt er in dem Leibe ge­we­ſen / ſo weis ichs nicht / Oder iſt er auſſer dem Leibe ge­we­ſen / ſo weis ichs auch nicht / Gott weis es / Derſelbige ward ent­zü­cket / bis in den dritten Himel. 3Vnd ich kenne den­ſel­bi­gen Men­ſchen / Ob er in dem Leibe oder auſſer dem Leibe ge­we­ſen iſt / weis ich nicht / Gott weis es / 4Er ward ent­zü­cket in das Paradis / vnd höret vn­aus­ſprech­li­che wort / welche kein Menſch ſagen kan. 5Dauon wil ich mich rhümen / Von mir ſelbs aber wil ich mich nichts rhümen / on meiner ſchwacheit. 6Vnd ſo ich mich rhümen wolte / thet ich darumb nicht törlich / denn ich wolte die warheit ſagen. Ich enthalte mich aber des / auff das nicht jemand mich höher achte / denn er an mir ſihet oder von mir höret.

7VND auff das ich mich nicht der hohen offenbarung vberhebe / Iſt mir gegeben ein a Pfal ins Fleiſch / nem­lich / des Sa­ta­nas engel / der mich mit Feuſten ſchlahe / auff das ich mich nicht vberhebe. 8Dafur ich drey mal dem HErrn geflehet habe / das er von mir wiche / 9Vnd er hat zu mir geſagt / Las dir an meiner Gnade genügen / Denn b meine Krafft iſt in den Schwa­chen mechtig. Darvmb wil ich mich am allerliebſten rhümen meiner ſchwacheit / auff das die krafft Chriſti bey mir wone. 10Darumb bin ich guts muts / in ſchwacheiten / in ſchmachen / in nöten / in verfolgungen / in engſten / vmb Chri­ſ­tus willen. Denn wenn ich ſchwach bin / ſo bin ich ſtarck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

(Pfal)

Heisſt hie nicht des Flei­ſches an­fech­tung zur vn­keuſch­eit / Son­dern groſ­ſe pla­ge vnd ſchreck­en vom Teu­fel. Denn Pfal iſt / da man die Leu­te an­ge­ſpieſ­ſet / ge­creutz­iget / oder ge­henckt hat.

 

b

(Meine krafft)

Mit dieſ­em wort trö­ſtet Chri­ſtus al­le / die in ſchwa­cheit oder lei­den ſind. Denn er kann ſei­ne ſter­cke in vns nicht be­wei­ſen / wir ſein denn ſchwach vnd lei­den.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erstes Buch der Könige

1Kon 19,19-21

POOL

W
1

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
von den Kònigen.

 

C. XIX.

 

 

Verse 19-21

Die Berufung des Elisa zum Propheten

 

ELia gieng weiter / vnd fand Eliſa den ſon Saphat / das er pflüget mit zwelff Jochen fur ſich hin / vnd er war ſelbs vnter den zwelffen / vnd Elia gieng zu jm / vnd warff ſeinen Mantel auff jn. 20Er aber lies die Rinder / vnd lieff Elia nach / vnd ſprach / Las mich meinen Vater vnd meine Mutter küſſen / ſo wil ich dir nachfolgen. Er ſprach zu jm / Gehe hin vnd kom wider / denn ich hab etwas mit dir zu thun. 21Vnd er lieff wider von jm vnd nam ein joch Rinder vnd opffert es / vnd kochet das fleiſch mit dem holtzwerg an den rindern / vnd gabs dem Volck das ſie aſſen / Vnd macht ſich auff vnd folgete Elia nach / vnd dienete jm.

Eliſa.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Propheten Hesekiel

Hes 2,3-8a

POOL

W
2

 

Biblia

 

 

 

 

Der Próphet Heſekiel.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Berufung zum Prophetenamt

Verse 3-8a

 

 

Hesekiel berichtet von seiner Vision:

 

GOTT ſprach zu mir / Du Men­ſchen­kind / Ich ſende dich zu den kin­dern Iſrael / zu dem abtrünnigen Volck / ſo von mir ab­trü­n­nig wor­den ſind / Sie ſampt jren Ve­tern / haben bis auff dieſen heutigen tag wider mich ge­than. 4Aber die Kinder / zu welchen ich dich ſende / haben harte Köpffe / vnd ver­ſto­ck­te Hertzen / Zu den ſoltu ſagen / So ſpricht der HErr HERR /5ſie gehorchen oder laſſens / Es iſt wol ein vn­ge­hor­ſam Haus / Dennoch ſollen ſie wiſſen / das ein Prophet vnter jnen iſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND du Men­ſchenkind / ſolt dich fur jnen nicht fürchten / noch fur jren worten fürchten / Es ſind wol widerſpenſtige vnd ſtachliche Dornen bey dir / vnd du woneſt vnter den Scorpion / Aber du ſolt dich nicht fürchten / fur jren worten / noch fur jrem Angeſicht dich entſetzen / Ob ſie wol ein vn­ge­hor­ſam Haus ſind. 7Sondern du ſolt jnen mein wort ſagen / ſie gehorchen oder laſſens / Denn es iſt ein vn­ge­hor­ſam Volck.

 

 

 

 

 

8aABer du Men­ſchenkind / höre du / was ich dir ſage / vnd ſey nicht vn­ge­hor­ſam / wie das vn­ge­hor­ſa­me Haus iſt /

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Lukas

Lk 14,25-33

POOL

W
3

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XIIII.

 

 

Verse 25-33

Die Bedingungen der Nachfolge

ES gieng aber viel Volcks mit Jheſus / Vnd er wandte ſich / vnd ſprach zu jnen / 26So jemand zu mir kompt vnd haſſet nicht ſeinen Vater / Mutter / Weib / Kind / Brüder / Schweſter / auch dazu ſein eigen Leben / der kan nicht mein Jünger ſein. 27Vnd wer nicht ſein Creutz tregt / vnd mir nachfolget / der kan nicht mein Jünger ſein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28WEr iſt aber vnter euch / der einen Thurn bawen wil / vnd ſitzt nicht zuuor / vnd vberſchleget die Koſt / ob ers habe hinaus zu füren? 29Auff das nicht / wo er den Grund gelegt hat / vnd kans nicht hin aus füren / alle die es ſehen / fahen an ſein zu ſpotten / 30vnd ſagen / Dieſer Menſch hub an zu bawen / vnd kans nicht hin aus füren. 31Oder welcher König wil ſich begeben in einen Streit / wider einen andern König / vnd ſitzt nicht zuuor vnd ratſchlaget / Ob er künde mit zehen tau­ſent begegen / dem / der vber jn kompt mit zwen­zig tau­ſent? 32Wo nicht / ſo ſchickt er Botſchafft / wenn jener noch ferne iſt / vnd bittet vmb Friede. 33Alſo auch ein jg­li­cher vnter euch / der nicht a abſaget allem das er hat / kan nicht mein Jünger ſein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

(Abſaget)

Fur dem göttlich­en Gerichte mag niemand beſtehen. Er verzage denn an alle ſeinem ver­mügen / vnd ſuche gnade / vnd bitte vmb hülffe in Chri­ſ­to.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom

Rom 16,1-16

POOL

W
4

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. XVI.

 

 

Verse 1-16

Empfehlung der Phebe
Grüsse

 

 

Paulus schrieb:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH befehl euch vnſer Schweſter Phe­ben / welche iſt am dienſte der Ge­mei­ne zu Kenchrea / 2Das jr ſie auff­ne­met in dem HErrn / wie ſichs zimet den Heiligen / Vnd thut jr bey­ſtand in allem Geſcheffte / darinnen ſie ewer bedarff / Denn ſie hat auch vielen beyſtand gethan / auch mir ſelbs.

GRüſſet die Priſcan vnd den Aquilan / meine gehülffen in Chri­ſ­to Jheſu / 4welche haben fur mein Leben jre helſe dargegeben / Welchen nicht allein ich dancke / ſondern alle Gemeine vnter den Heiden / 5Auch grüſſet die Gemeine in jrem Hauſe. Grüſſet Epenetum / meinen liebeſten / welcher iſt der Erſtling vnter den aus Achaia in Chri­ſ­to. 6Grüſſet Mariam / welche viel mühe vnd erbeit mit vns gehabt hat. 7Grüſſet den Andronicum vnd den Junian meine gefreundte / vnd meine Mitgefangene / welche ſind berümpte Apoſtel / vnd fur mir ge­we­ſen in Chri­ſ­to. 8Grüſſet Amplian meinen lieben in dem HErrn. 9Grüſſet Vrban vnſern Gehülffen in Chri­ſ­to / vnd Stachyn meinen lieben. 10Grüſſet Apellen den bewerten in Chri­ſ­to. Grüſſet die da ſind von Ariſtobuli geſinde. 11Grüſſet Herodionem meinen gefreundten. Grüſſet die da ſind von Narciſſus geſinde / in dem HErrn. 12Grüſſet die Tryphena / vnd die Tryphoſa welche in dem HErrn geerbeitet haben. Grüſſet die Perſida meine liebe / welche in dem HErrn viel geerbeitet hat. 13Grüſſet Ruffum den auſſerweleten in dem HErrn / vnd ſeine vnd meine Mutter. 14Grüſſet Aſyncritum vnd Phlegonten / Herman / Patroban / Hermen / vnd die Brüder bey jnen. 15Grüſſet Philologum vnd die Julian / Nereum vnd ſeine Schweſter / vnd Olympan / vnd alle Heiligen bey jnen. 16Grüſſet euch vn­ter­nan­der mit dem heiligen Kus. Es grüſſen euch die gemeinen Chriſti.

 

 

 

Gedankenpause

Gedankenpause

»Der Gerechte wird seines Glaubens leben.«

Römerbrief, Kapitel 1, Verse 16a und 17

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir ha­ben den Text→Römer 1,16A.17 als Leit­text für die Bei­trä­ge zu den Sonn­ta­gen nach Tri­ni­ta­tis ge­wählt. In die­ser Zeit ste­hen die The­men »Glau­be« und »Ge­mein­de« im Vor­der­grund der Ver­kün­di­gung. Es geht um die Fra­ge­stel­lun­gen, was Glau­ben ist, wie sich Glau­ben zeigt und aus­wirkt, wie die Ge­mein­de Glau­ben um­set­zen und le­ben kann, wie Glau­ben die Ge­mein­de formt.

Ne­ben dem Vaterunser, der Se­gens­bi­tte und dem Glau­bens­be­kenn­tnis bie­ten die Aus­füh­run­gen von Pau­lus wun­der­ba­re An­lei­tun­gen für prak­ti­zier­tes Chris­ten­tum. Sie er­klä­ren in äu­ßert knap­per Form Sinn, In­hal­te und Ziel des Glau­bens.

Sie fin­den An­re­gun­gen für ei­ge­nen Ge­dan­ken über das The­ma Glau­ben in die­sem Ar­ti­kel:

Die Einladung zum Glauben | © Geschütztes Bildmaterial
Zum Artikel

→Die Einladung zum Glauben

Genügt es, Glau­ben zu be­ken­nen? Wie wirkt sich die­ses Be­kennt­nis aus? Ist mehr zu tun? Wie kann ich den Er­folg mes­sen? Was ist das Ziel des Glau­bens?

Anregungen für Ihre Gedanken

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Men­ſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Tex­te vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Biblia 1545

   Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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→Sonntag Trinitatis 2020

Der Sonntag thematisiert die Tri­ni­tät, die Drei­fal­tig­keit Got­tes, und das Glau­bens­be­kennt­nis. Wir be­leuch­ten Hin­ter­grün­de und be­trach­ten sie kri­tisch.

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