7. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 26. Juli 2020

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

Evangelium    Zum TextJoh 6,1-15
Predigt Zum TextHebr 13,1-3  
Lied EG 320, EG 418  
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
26.7.2020 | 7. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

7. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Louise Scheppler

(† 25. Juli 1837 in Waldersbach, Elsass)

Info

Der →Tag der Maria Magdalena (22. Juli) kann in die Woche nach dem 7. Sonntag nach Trinitatis fallen. Er kann jedoch nicht an diesem Sonntag vorgeholt werden.

 

Fällt der →Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) auf diesen Sonntag, so ist er am Vorabend oder in der Woche danach zu begehen.

 

Wirkung im Kirchenjahr 2019/2020

Achtung!

Der 22. Juli ist in diesem Jahr am Mittwoch vor dem 7. Sonntag nach Trinitatis. Die Feier des →Tag der Maria Magdalena (22. Juli) kann nicht an diesem Sonntag begangen werden.

Der 25. Juli ist in diesem Jahr am Samstag vor dem 7. Sonntag nach Trinitatis. Der→Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) kann nur am Samstag oder an einem anderen Tag der Woche begangen werden, jedoch nicht am Sonntag.

 

Kalenderblätter

 

Bewegliches Datum
Der 7. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>5. Juli und dem 8. August eines Jahres.
 
  • 7. Sonntag nach Trinitatis
  • 15. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 7. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    5. Juli und dem 8. August eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 105 Tage nach Ostern
  • am 106. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Gottesdienstliche Ordnung

Symbol Evangelisch

Der evangelische

7. Sonntag
nach Trinitatis

Nach der Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

 

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Von auffgang der Sonnen bis zu jrem nidergang / Sey gelobet der Name des HERRN.

Halleluja.

→Ps 113,3     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

So ſeid jr nu nicht mehr Geſte / vnd Frembdlinge / Sondern Bürger mit den Heiligen / vnd Gottes Hausgenossen.

→Eph 2,19

Pſalm
107
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 320 Nun lasst uns Gott, dem Herren
B EG 418 Brich den Hungrigen dein Brot
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2020 - 2025 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextJoh 6,1-15
Epistel Zum TextApg 2,41-47
Altes Testament Zum Text2Mos 16,2-3.11-18
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2019/2020 gilt die Reihe II.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Text für die Predigt Pool weiterer Texte
2019/2020 26.7.2020 II Zum TextHebr 13,1-3 Zum TextLk 9,10-17
2020/2021 18.7.2021 III Zum Text1Kon 17,1-16 Zum TextPhil 2,1-4
2021/2022 31.7.2022 IV Zum TextJoh 6,1-15 Zum TextOffb 19,1-10
2022/2023 23.7.2023 V Zum TextApg 2,41-47
2023/2024 14.7.2024 VI Zum Text2Mos 16,2-3.11-18
2024/2025 3.8.2025 I Zum TextJoh 6,30-35
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 2018/2019 mit Reihe I und wird kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgt wieder Reihe I.

Die Reihe II gilt für das Kirchenjahr 2019/2020, danach wieder für das Kirchenjahr 2025/2026.
Die Reihe III gilt für das Kirchenjahr 2020/2021, danach wieder für das Kirchenjahr 2026/2027,
usw.

Pool weiterer Texte:
Der Pool weiterer Texte stellt Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 

Biblia 1545

Perikopen nach Luther 1545

7. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

 

Biblia
1545

Text nach der Lutherbibel von 1545.
Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Johannes

Joh 6,1-15

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. VI.

 

 

Verse 1-15

Die Speisung der Fünftausend

|| →Mt 14,13-21    || →Mk 6,32-44    || →Lk 9,10-17

 

IHeſus fuhr weg vber das Meer an der ſtad Tiberias in Ga­li­lea / 2vnd es zoch jm viel Volcks nach / darumb das ſie Zeichen ſahen / die er an den Krancken thet. 3Jheſus aber gieng hin auff / auff einen Berg / vnd ſatzte ſich da­ſelbs mit ſeinen Jüngern. 4Es war aber nahe die Oſtern der Jüden Feſt.

Matt. 14.

Mar. 6.

Luc. 9.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA hub Jheſus ſeine augen auff / vnd ſihet / das viel Volcks zu jm kompt / vnd ſpricht zu Philippo / Wo keuffen wir Brot / das dieſe eſſen? 6Das ſaget er aber jn zuuerſuchen / Denn er wuſte wol / was er thun wolte. 7Philippus antwortet jm / Zwey hundert pfennig werd Brots iſt nicht gnug vnter ſie / das ein jg­li­cher ein wenig neme. 8Spricht zu jm einer ſeiner Jünger / Andreas der bruder Simonis Petri / 9Es iſt ein Knabe hie / der hat fünff gerſten Brot / vnd zween Fiſche / Aber was iſt das vnter ſo viele? 10Jheſus aber ſprach / Schaffet das ſich das Volck lagere. Es war aber viel Gras an dem ort. Da lagerten ſich bey fünff tau­ſent Man. 11Jheſus aber nam die Brot / dancket / vnd gab ſie den Jüngern / Die Jünger aber denen / die ſich gelagert hatten. Desſelbigen gleichen auch von den Fiſchen / wie viel er wolte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12DA ſie aber ſat waren / ſprach er zu ſeinen Jüngern / Samlet die vbrigen Brocken / das nichts vmbkome. 13Da ſamleten ſie / vnd fülleten zwelff Körbe mit Brocken / von den fünff gerſten Brot / die vberblieben / denen / die geſpeiſet worden. 14Da nu die Men­ſchen das Zeichen ſahen / das Jheſus that / ſprachen ſie / Das iſt warlich der Prophet / der in die Welt komen ſol. 15Da Jheſus nu mercket / das ſie komen würden / vnd jn haſchen / das ſie jn zum Könige machten / entweich er abermal / auff den Berg / er ſelbs alleine.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Apostelgeschichte nach Lukas

Apg 2,41-47

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die ersten Bekehrungen

Vers 41

 

DIe nu das Wort gerne an­na­men / lieſſen ſich teuffen / Vnd wurden hin zu gethan an dem tage&nbsp;/ bey drey tau­ſent Seelen.

 

 

 

 

Verse 42-47

Die erste Gemeinde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SIe blieben aber beſtendig in der Apoſteln lere / vnd in der Gemeinſchafft vnd im Brotbrechen / vnd im Gebet. 43Es kam auch alle Seelen furcht an. Vnd geſchahen viel Wunder vnd Zeichen durch die Apoſtel. 44Alle aber die gleubig waren worden / waren bey einander / vnd hielten alle ding gemein. 45Ire Güter vnd Habe verkaufften ſie / vnd teileten ſie aus vnter alle / nach dem jederman not war. 46Vnd ſie waren teg­lich vnd ſtets bey einander einmütig im Tempel / vnd brachen das brot hin vnd her in Heuſern / 47namen die Speiſe / vnd lobeten Gott / mit freuden vnd einfeltigem hertzen / vnd hatten genade bey dem gan­tzen Volck. Der HErr aber that hin zu teg­lich / die da ſelig wurden / zu der Gemeine.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Zweites Buch Mose | Exodus

2Mos 16,2-3.11-18

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Das Ander Bucĥ
Moſe.

 

C. XVI.

 

 

Aus dem Abschnitt:

Speisung mit Wachteln und Manna

Verse 2-3

Murren

des Volcks.

ES murret die gantze gemeine der kin­der Iſrael wider Moſen vnd Aaron in der wüſten / 3vnd ſpra­ch­en / Wolt Gott / wir weren in Egyp­ten geſtorben / durch des HERRN Hand / da wir bey den Fleiſch­töpffen ſaſſen / vnd hatten die fülle Brot zu eſſen / Denn jr habt vns darumb ausgefürt in dieſe wüſten / das jr dieſe gantze Gemeine hungers ſterben laſſet.

 

 

 

 

Verse 11-18

 

 

 

 

 

 

 

 

11Vnd der HERR ſprach zu Moſe / 12Ich hab der kin­der Iſ­ra­el murren ge­hö­ret / Sage jnen / Zwiſſchen abend ſolt jr Fleiſch zu eſſen haben / vnd am morgen Brots ſat werden / vnd innen werden / das ich der HERR ewr Gott bin.

 

 

 

 

 

 

 

Man.

→Num. 11.

→Pſal. 78.

Sap. 16.

→Johan. 6.

→1. Cor. 10.

 

 

 

 

 

 

 

 

VND am abend kamen Wachteln erauff / vnd bedeckten das Heer. Vnd am morgen lag der taw vmb das Heer her / 14vnd als der taw weg war / Sihe / da lags in der wüſten rund vnd klein / wie der Reiffe auff dem lande. 15Vnd da es die kin­der Iſ­ra­el ſahen / ſprachen ſie vn­ter­nan­der / Das iſt Man / Denn ſie wuſten nicht was es war. Moſe aber ſprach zu jnen / Es iſt das Brot / das euch der HERR zu eſſen gegeben hat. 16Das iſts aber das der HERR geboten hat / Ein jg­li­cher ſamle des / ſo viel er fur ſich eſſen mag / vnd neme ein Gomor auff ein jglich heubt / nach der zal der Seelen in ſeiner Hütten.

 

 

 

 

 

 

 

( Man )

Heiſſt auff Ebre­iſch ei­ne ga­be. Be­deut das vns das Euan­ge­li­um / on vn­ſer ver­dienſt vnd ge­dan­cken / aus lau­ter gna­den vom Hi­mel ge­ge­ben wird / wie dis Man auch ge­ge­ben ward.

 

 

 

→2. Cor. 8.

 

 

 

 

 

17VND die kin­der Iſ­ra­el theten alſo / vnd ſamleten / einer viel der ander wenig. 18Aber da mans mit dem Gomor mas / fand er nicht drüber der viel geſamlet hatte / vnd der nicht drunter der wenig geſamlet hatte / Sondern ein jg­li­cher hatte geſamlet / ſo viel er fur ſich eſſen mocht.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 6,30-35

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Jesus, das Brot des Lebens
Die Rede in der Synagoge von Kapernaum

Verse 30-35

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 78.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAs Volck ſprach zu Jheſus / Was thuſtu fur ein Zeichen / auff das wir ſehen vnd gleuben dir? Was wirckeſtu? 31Vnſer Veter haben Manna geſſen in der Wüſten / wie geſchrieben ſtehet / Er gab jnen Brot vom Himel zu eſſen. 32Da ſprach Jheſus zu jnen / Warlich / warlich / ich ſage euch / Moſes hat euch nicht Brot vom Himel gegeben / Sondern mein Vater gibt euch das rechte Brot vom Himel. 33Denn dis iſt das brot Gottes / das vom Himel kompt / vnd gibt der Welt das Leben.

34DA ſprachen ſie zu jm / HErr / gib vns allewege ſolch brot. 35Jheſus aber ſprach zu jnen / Ich bin das Brot des Lebens / Wer zu mir kompt / den wird nicht hungern / vnd wer an mich gleubet / den wird nimer mehr dürſten.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief an die Hebräer

Hebr 13,1-3

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel an die
Ebreer.

 

C. XIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Verschiedene Ermahnungen

Verse 1-3

 

 

Der Apostel schreibt:

BLeibet feſt in der brüderlichen Liebe. 2Gaſt­frey zu ſein vergeſſet nicht / Denn durch das­ſel­bi­ge haben et­li­che / on jr wiſſen / Engel be­her­get. 3Ge­den­cket der Ge­bun­de­nen / als die Mit­ge­bun­de­ne / vnd dere / die trüb­ſal lei­den / als die jr auch noch im Leibe lebet.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Erstes Buch der Könige

1Kon 17,1-16

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
von den Kònigen.

 

C. XVII.

 

 

Aus dem Abschnitt

 
KÖNIG AHAB UND DER PROPHET ELIA

 

 

Vers 1

Elia kündigt Missernten und Teuerung an

 

 

 

Eccl. 44.

→*1)

ES ſprach Elia der Thiſbiter aus den bürgern Gilead zu Ahab / So war der HERR der Gott Iſrael lebet fur dem ich ſtehe / Es ſol dieſe jar weder Taw noch Regen komen / ich ſage es denn.

Thew-

rung zu Elias zei­ten.

 

 

 

 

 

Verse 2-6

Elia am Bach Krit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND das wort des HERRN kam zu jm / vnd ſprach / 3Gehe weg von hinnen / vnd wende dich gegen morgen / vnd verbirge dich am bach Crith / der gegen dem Jordan fleuſſt / 4Vnd ſolt vom Bach trin­cken / vnd ich hab den Raben geboten / das ſie dich da­ſelbs ſollen ver­ſor­gen. 5Er aber gieng hin / vnd thet nach dem wort des HERRN / vnd gieng weg / vnd ſetzt ſich am bach Crith / der gegen dem Jordan fleuſſt. 6Vnd die Raben brachten jm Brot vnd Fleiſch / des mor­gens vnd des abends / Vnd er tranck des bachs.

 

 

 

 

 

 

Verse 7-16

Elia und die Widwe zu Sarepta

 

 

 

 

 

 

→Luc. 4.

 

 

 

 

VND es ge­ſchach nach etlichen tagen / das der Bach vertrocknet / denn es war kein Regen im Lande. 8Da kam das wort des HERRN zu jm / vnd ſprach / 9Mach dich auff vnd gehe gen Zarpath / welche bey Zidon ligt / vnd bleibe da­ſelbs / Denn ich habe da­ſelbs einer Widwen geboten / das ſie dich verſorge.

Widwe zu

Zarpath.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10VND er macht ſich auff / vnd gieng gen Zarpath. Vnd da er kam an die thur der Stad / Sihe / da war eine Widwen / vnd las holtz auff / Vnd er rieff jr / vnd ſprach / Hole mir ein wenig waſſer im Gefeſſe das ich trin­cke. 11Da ſie aber hin gieng zu holen / rieff er jr / vnd ſprach / Bringe mir auch einen biſſen brots mit. 12Sie ſprach / So war der HERR dein Gott lebet / ich habe nichts gebackens / On ein hand vol melhs im Cad / vnd ein wenig öle im Kruge / Vnd ſihe / ich hab ein holtz oder zwey auffgeleſen / vnd gehe hin ein / vnd wil mir vnd meinem Son zurichten / das wir eſſen / vnd ſterben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13ELia ſprach zu jr / fürchte dich nicht / Gehe hin vnd machs / wie du geſagt haſt / Doch mache mir am erſten ein kleines gebackens dauon / vnd bringe mirs er aus / Dir aber vnd deinem Son ſoltu darnach auch machen. 14Denn alſo ſpricht der HERR der Gott Iſrael / Das melh im Cad ſol nicht verzeret werden / vnd dem Olekrug ſol nichts mangeln / Bis auff den tag / da der HERR regen laſſen wird auff Erden. 15Sie gieng hin vnd machet / wie Elia geſagt hatte / Vnd er aſs / vnd ſie auch vnd jr Haus / eine zeit lang. 16Das melh im Cad ward nicht verzeret / vnd dem Olekrug mangelte nichts / nach dem wort des HERRN / das er geredt hatte durch Elia.

 

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Lukas

Lk 9,10-17

POOL

W
1

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. IX.

 

 

Verse 10-17

Die Speisung der Fünftausend

|| →Mt 14,13-21    || →Mk 6,31-44    || →Joh 6,1-13

 

DIe Apoſtel kamen wider / vnd er­ze­le­ten Jheſus / wie gros ding ſie ge­than hatten. Vnd er nam ſie zu ſich / vnd entweich beſonders in eine Wüſten bey der Stad / die da hei­ſſet Bethſaida. 11Da des das Volck innen ward / zog es jm nach. Vnd er lies ſie zu ſich / vnd ſaget jnen vom reich Gottes / vnd machte geſund / die es bedurfften. Aber der tag fieng an ſich zu neigen.

 

Mat. 14.

Mar. 6.

Joh. 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA tratten zu jm die Zwelffe / vnd ſprachen zu jm / Las das Volck von dir / das ſie hin gehen in die Merckte vmb her / vnd in die Dörffer / das ſie Herberge vnd Speiſe finden / Denn wir ſind hie in der wüſten. 13Er aber ſprach zu jnen / Gebt jr jnen zu eſſen. Sie ſprachen / Wir haben nicht mehr den fünff Brot / vnd zween Fiſch. Es ſey denn das wir hin gehen ſollen / vnd Speiſe keuffen fur ſo gros Volck 14(denn es waren bey fünff tau­ſent Man) Er ſprach aber zu ſeinen Jüngern / Laſſet ſie ſich ſetzen bey ſchichten / ja funff­zig vnd funff­zig. 15Vnd ſie thaten alſo / vnd ſatzten ſich alle. 16Da nam er die fünff Brot / vnd zween Fiſch / vnd ſahe auff gen Himel / vnd dancket drüber / brach ſie / vnd gab ſie den Jüngern / das ſie dem Volck furlegten. 17Vnd ſie aſſen vnd wurden alle ſat. Vnd wurden auffgehaben / das jnen vberbleib von Brocken / zwelff Körbe.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Brief des Paulus an die Gemeinde in Phillipi

Phil 2,1-4

POOL

W
2

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Philipper.

 

C. II.

 

 

Verse 1-4

Aufruf zu Liebe, Barmherzigkeit und Gemeinschaft im Geist

 

 

Paulus schreibt:

 

ISt nu bey euch ermanung in Chri­ſto / Iſt troſt der liebe / Iſt ge­mein­ſchafft des geiſtes / Iſt hertz­li­che liebe vnd barm­hertz­ig­keit / 2So erfüllet meine freude / Das jr eines ſinnes ſeid / gleiche Liebe habt / einmütig vnd einhellig ſeid / 3Nichts thut durch zanck oder eitel ehre / Sondern durch demut achtet euch vn­ter­nan­der einer den andern höher / denn ſich ſelbs / 4Vnd ein jg­li­cher ſehe nicht auff das ſeine / ſondern auff das des andern iſt.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch der Offenbarung an Johannes

Offb 19,1-10

POOL

W
3

 

Biblia

 

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. XIX.

 

 

Verse 1-10

Jubel über den Untergang Babylons

 

 

Johannes berichtet von seiner Vision:

 

ICh höret eine ſtim groſſer Scha­ren im Himel / die ſprachen / Haleluia. Heil vnd Preis / Ehre vnd Krafft ſey Gott vnſerm HERRN / 2Denn warhafftig vnd gerecht ſind ſeine Gerichte / das er die groſſe Hu­re verurteilet hat / welche die Erden mit jrer Hu­re­rey verderbet / vnd hat das blut ſeiner Knechte von jrer Hand gerochen. 3Vnd ſprachen zum andern mal / Haleluia. Vnd der Rauch gehet auff ewiglich / 4Vnd die vier vnd zwen­zig El­te­ſten vnd die vier Thier fielen nider / vnd betten an Gott / der auff dem Stuel ſaſs / vnd ſprachen / Amen / Haleluia. 5Vnd eine ſtim gieng von dem Stuel / Lobet vnſern Gott alle ſeine Knechte / vnd die jn fürchten / beide klein vnd gros.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICh höret eine ſtim einer groſſen Schar / vnd als eine ſtim groſſer Waſſer / vnd als eine ſtim ſtar­cker Donner die ſprachen / Haleluia. Denn der all­mech­ti­ge Gott hat das Reich eingenomen / 7Laſſet vns frewen vnd frölich ſein / vnd jm die Ehre geben / denn die Hochzeit des Lambs iſt komen / vnd ſein Weib hat ſich bereitet. 8Vnd es ward jr gegeben / ſich anzuthun mit reiner vnd ſchöner Seiden (Die ſeide aber iſt die gerechtigkeit der Heiligen) 9Vnd er ſprach zu mir / Selig ſind die zum abendmal des Lambs beruffen ſind. Vnd er ſprach zu mir / Dis ſind warhafftige wort Gottes. 10Vnd ich fiel fur jn zu ſeinen füſſen jn anzubeten. Vnd er ſprach zu mir / Sihe zu / thu es nicht / Ich bin dein Mitknecht vnd deiner Brüder / vnd dere / die das zeugnis Jheſu haben / Bete Gott an (Das zeugnis aber Jheſu iſt der Geiſt der Wei­ſſa­gung.)

 

 

 

Gedankenpause

Gedankenpause

»Der Gerechte wird seines Glaubens leben.«

Römerbrief, Kapitel 1, Verse 16a und 17

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir ha­ben den Text→Römer 1,16A.17 als Leit­text für die Bei­trä­ge zu den Sonn­ta­gen nach Tri­ni­ta­tis ge­wählt. In die­ser Zeit ste­hen die The­men »Glau­be« und »Ge­mein­de« im Vor­der­grund der Ver­kün­di­gung. Es geht um die Fra­ge­stel­lun­gen, was Glau­ben ist, wie sich Glau­ben zeigt und aus­wirkt, wie die Ge­mein­de Glau­ben um­set­zen und le­ben kann, wie Glau­ben die Ge­mein­de formt.

Ne­ben dem Vaterunser, der Se­gens­bi­tte und dem Glau­bens­be­kenn­tnis bie­ten die Aus­füh­run­gen von Pau­lus wun­der­ba­re An­lei­tun­gen für prak­ti­zier­tes Chris­ten­tum. Sie er­klä­ren in äu­ßert knap­per Form Sinn, In­hal­te und Ziel des Glau­bens.

Sie fin­den An­re­gun­gen für ei­ge­nen Ge­dan­ken über das The­ma Glau­ben in die­sem Ar­ti­kel:

Die Einladung zum Glauben | © Geschütztes Bildmaterial
Zum Artikel

→Die Einladung zum Glauben

Genügt es, Glau­ben zu be­ken­nen? Wie wirkt sich die­ses Be­kennt­nis aus? Ist mehr zu tun? Wie kann ich den Er­folg mes­sen? Was ist das Ziel des Glau­bens?

Anregungen für Ihre Gedanken

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Men­ſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Tex­te vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet, wer­den Sie auf die­se Wei­se die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

 

Biblia 1545

   Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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