Das Evangelium nach Johannes

Kapitel VI.

Symbol Biblia 1545

Die Lutherbibel von 1545

 

Die Texte der Lutherbibel von 1545 in Frakturschrift

Das Neue Testament

Die Evangelien und die Offenbarung

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Das Evangelium nach
Johannes

 

C. VI.

 

Joh 6,1-71

 

Der Text in 21 Kapiteln

 

Gliederung Kapitel VI.

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

Kapitel VI.

 

 

6,1-71

 

V. WEITERE ZEICHEN UND REDEN IN GALILÄA

 

1

6,1-15

→Die Speisung der Fünftausend

2

6,16-21

→Jesus geht auf dem See

3

6,22-59

→Jesus, das Brot des Lebens

Die Rede in der Synagoge von Kapernaum

4

6,60-66

→Die Ablehnung der Rede Jesu durch die Jünger

5

6,67-71

→Das Bekenntnis des Petrus

 

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

 

 

 

[300a]

 

 

V.

WEITERE ZEICHEN UND REDEN IN GALILÄA

 

6,1-71

 

 

VI.

 

 

Die Speisung der Fünftausend

|| → Mt 14,13-21    || → Mk 6,32-44    || → Lk 9,10-17

 

DArnach fuhr Jhe­ſus weg vber das Meer an der ſtad Ti­be­ri­as in Ga­li­lea / 2vnd es zoch jm viel Volcks nach / dar­umb das ſie Zei­chen ſa­hen / die er an den Kran­cken thet. 3Jhe­ſus aber gieng hin auff / auff ei­nen Berg / vnd ſatz­te ſich da­ſelbs mit ſei­nen Jün­gern. 4Es war aber na­he die Oſtern der Jü­den Feſt.

DA hub Jhe­ſus ſei­ne au­gen auff / vnd ſi­het / das viel Volcks zu jm kompt / vnd ſpricht zu Phi­lip­po / Wo keuf­fen wir Brot / das die­ſe eſſen? 6Das ſa­get er aber jn zu­uer­ſu­chen / Denn er wu­ſte wol / was er thun wol­te. 7Phi­li­p­pus ant­wor­tet jm / Zwey hun­dert pfen­nig werd Brots iſt nicht gnug vn­ter ſie / das ein jg­li­cher ein we­nig ne­me. 8Spricht zu jm ei­ner ſei­ner Jün­ger / An­dre­as der bru­der Si­mo­nis Pet­ri / 9Es iſt ein Kna­be hie / der hat fünff ger­ſten Brot / vnd zwe­en Fi­ſche / Aber was iſt das vn­ter ſo vie­le? 10Jhe­ſus aber ſprach / Schaf­fet das ſich das Volck la­ge­re. Es war aber viel Gras an dem ort. Da la­ger­ten ſich bey fünff tau­ſent Man. 11Jhe­ſus aber nam die Brot / dan­cket / vnd gab ſie den Jün­gern / Die Jün­ger aber de­nen / die ſich ge­la­gert hat­ten. Deſ­ſel­bi­gen glei­chen auch von den Fi­ſchen / wie viel er wol­te.

 

12DA ſie aber ſat wa­ren / ſprach er zu ſei­nen Jün­gern / Sam­let die vbri­gen Bro­cken / das nichts vmb­ko­me. 13Da ſam­le­ten ſie / vnd fül­le­ten zwelff Kör­be mit Bro­cken / von den fünff ger­ſten Brot / die vber­blie­ben / de­nen / die ge­ſpei­ſet wor­den. 14Da nu die Men­ſchen das Zei­chen ſa­hen / das Jhe­ſus that / ſpra­chen ſie / Das iſt war­lich der Pro­phet / der in die Welt ko­men ſol. 15Da Jhe­ſus nu mer­cket / das ſie ko­men wür­den / vnd jn ha­ſchen / das ſie jn zum Kö­ni­ge mach­ten / ent­weich er aber­mal / auff den Berg / er ſelbs al­lei­ne.

 

 

 

 

[300a | 300b]

 

 

Euángelium     C. VI.

 

 

 

Jesus geht auf dem See

|| → Mt 14,22-33    || → Mk 6,45-52

 

AM abend aber / gien­gen die Jün­ger hin­ab an das Meer / 17vnd tra­ten in das Schiff / vnd ka­men vber das Meer / gen Ca­per­na­um / vnd es war ſchon fin­ſter wor­den / Vnd Jhe­ſus war nicht zu jnen ko­men. 18Vnd das Meer er­hub ſich von ei­nem gro­ßen Win­de. 19Da ſie nu ge­ru­dert hat­ten bey fünff vnd zwen­zig oder drei­ſſig Feld­wegs / ſa­hen ſie Jhe­ſum auff dem Mee­re da­her ge­hen / vnd na­he bey das ſchiff ko­men / Vnd ſie furch­ten ſich. 20Er aber ſprach zu jnen / Ich bins / Fürch­tet euch nicht. 21Da wol­ten ſie jn in das Schiff ne­men / vnd al­ſo bald war das ſchiff am lan­de / da ſie hin fu­ren.

 

 

Jesus, das Brot des Lebens
Die Rede in der Synagoge von Kapernaum

 

DEs an­dern ta­ges / ſa­he das Volck / das di­ſſeid des Meers ſtund / das kein an­der ſchiff da­ſelbs war / denn das ei­ni­ge / da­rein ſei­ne Jün­ger ge­tret­ten wa­ren / Vnd das Jhe­ſus nicht mit ſei­nen Jün­gern in das ſchiff ge­tret­ten war / ſon­dern al­lei­ne ſei­ne Jün­ger wa­ren weg­ge­fa­ren. 23Es ka­men aber an­der ſchiffe von Ti­be­ri­as na­he zu der Ste­te / da ſie das Brot geſ­ſen hat­ten / durch des HErrn danck­ſa­gun­ge. 24Da nu das Volck ſa­he / das Jhe­ſus nicht da war / noch ſei­ne Jün­ger / tra­ten ſie auch in die ſchif­fe / vnd ka­men gen Ca­per­na­um vnd ſuch­ten Jhe­ſum. 25Vnd da ſie jn fun­den jen­ſeid des Meers / ſpra­chen ſie zu jm / Rab­bi / wenn bi­ſtu her ko­men?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→ Pſal. 78.

IHEſus ant­wor­tet jnen / vnd ſprach / War­lich / war­lich ich ſa­ge euch / Ir ſu­chet mich / nicht dar­umb / das jr Zei­chen ge­ſe­hen habt / ſon­dern das jr von dem Brot geſ­ſen habt / vnd ſeid ſat wor­den. 27Wir­cket ſpei­ſe / nicht die ver­geng­lich iſt / ſon­dern die da blei­bet in das ewi­ge Le­ben / wel­che euch des men­ſchen Son ge­ben wird / Denn den­ſel­bi­gen hat Gott der Va­ter ver­ſie­gelt.

28DA ſpra­chen ſie zu jm / Was ſol­len wir thun / das wir Got­tes wer­cke wir­cken? 29Jhe­ſus ant­wor­tet / vnd ſprach zu jnen / Das iſt Got­tes werck / das jr an Den gleu­bet / den Er ge­ſand hat. 30Da ſpra­chen ſie zu jm / Was thu­ſtu fur ein Zei­chen / auff das wir ſe­hen vnd gleu­ben dir? Was wir­cke­ſtu? 31Vn­ſer Ve­ter ha­ben Man­na geſ­ſen in der Wü­ſten / wie ge­ſchrie­ben ſte­het / Er gab jnen Brot vom Hi­mel zu eſſen. 32Da ſprach Jhe­ſus zu jnen / War­lich / war­lich / ich ſa­ge euch / Mo­ſes hat euch nicht Brot vom Hi­mel ge­ge­ben / Son­dern mein Va­ter gibt euch das rech­te Brot vom Hi­mel. 33Denn dis iſt das brot Got­tes / das vom Hi­mel kompt / vnd gibt der Welt das Le­ben.

34DA ſpra­chen ſie zu jm / HErr / gib vns al­le­we­ge ſolch brot. 35Jhe­ſus aber ſprach zu jnen / Ich bin das Brot des Le­bens / Wer zu mir kompt / den wird nicht hun­gern / vnd wer an mich gleu­bet / den wird ni­mer mehr dür­ſten. 36Aber ich habs euch ge­ſagt / das jr mich ge­ſe­hen habt / vnd gleu­bet doch nicht. 37Al­les was mir mein Va­ter gibt / das kompt zu mir / Vnd wer zu mir kompt / den wer­de ich nicht hin aus ſtoſ­ſen. 38Denn ich bin vom Hi­mel ko­men / nicht das ich mei­nen wil­len thu / ſon­dern des / der mich ge­ſand hat. 39Das iſt aber der wil­le des Va­ters / der mich ge­ſand hat / Das ich nichts ver­lie­re von al­lem / das er mir ge­ge­ben hat / ſon­dern das ichs auff­er­we­cke am Jüng­ſten­ta­ge. 40Das iſt aber der wil­le des der mich ge­ſand hat / das / wer den Son ſi­het / vnd gleu­bet an jn / ha­be das ewi­ge Le­ben / Vnd ich wer­de jn auff­er­we­cken am Jüng­ſten­ta­ge.

 

 

 

 

(Wircket ſpeiſe)

Ge­het mit ſol­cher Spei­ſe vmb.

 

(Verſiegelt)

Das iſt / mit dem hei­li­gen Geiſt be­gabt vnd zu­ge­richt / das er al­lein fur al­len / zum Mei­ſter vnd Helf­fer fur­ge­ſtelt vnd dar­ge­ge­ben iſt / als nach dem ſich al­les rich­ten vnd hal­ten ſol.

 

DA mur­re­ten die Jü­den da­rü­ber / das er ſag­te / Ich bin das Brot / das vom Hi­mel ko­men iſt / 42Vnd ſpra­chen / Iſt die­ſer nicht Jhe­ſus Jo­ſephs ſon / des Va­ter vnd Mut­ter wir ken­nen? Wie ſpricht er denn / Ich bin vom Hi­mel ko­men?

 

 

 

 

 

→ Jeſa. 54.

→ Joh. 1.

IHeſus ant­wor­tet / vnd ſprach zu jnen / Mur­ret nicht vn­ter­nan­der. 44Es kan nie­mand zu mir ko­men / es ſey denn / das jn zie­he der Va­ter / der mich ge­ſand hat / vnd ich wer­de jn auff­er­we­cken am Jüng­ſten­ta­ge. 45Es ſte­het ge­ſchrie­ben in den Pro­phe­ten / Sie wer­den al­le von Gott ge­le­ret ſein. Wer es nu hö­ret vom Va­ter / vnd ler­nets / der kompt zu mir. 46Nicht / das je­mand den Va­ter habe ge-

 

 

 

 

[300b | 301a]

 

 

S. Jóhánnes.     C․ VI.

CCCI.

 

 

 

 

→ Exod. 16.

ſe­hen / on der vom Va­ter iſt / der hat den Va­ter ge­ſe­hen. 47War­lich / war­lich / Ich ſa­ge euch / Wer an Mich gleu­bet / der hat das ewi­ge Le­ben. 48Ich bin das Brot des Le­bens. 49Ew­er Ve­ter ha­ben Man­na geſ­ſen in der wü­ſten / vnd ſind ge­ſtor­ben. 50Dis iſt das Brot das vom Hi­mel kompt / auff das / wer da­uon i­ſſet / nicht ſter­be. 51Ich bin das le­ben­di­ge Brot / vom Hi­mel ko­men / Wer von die­ſem Brot eſſen wird / der wird le­ben in ewig­keit. Vnd das Brot / das ich ge­ben wer­de / iſt mein Fleiſch welchs ich ge­ben wer­de / fur das Le­ben der Welt.

 

52DA zan­cke­ten die Jü­den vn­ter­nan­der / vnd ſpra­chen / Wie kan die­ſer vns ſein Fleiſch zu eſſen ge­ben? 53Jhe­ſus ſprach zu jnen / War­lich / war­lich / Ich ſa­ge euch / Wer­det jr nicht eſſen das Fleiſch des men­ſchen Sons / vnd trin­cken ſein Blut / ſo habt jr kein Le­ben in euch. 54Wer mein Fleiſch i­ſſet / vnd trin­cket mein Blut / der hat das ewi­ge Le­ben / Vnd ich wer­de jn am Jüng­ſten ta­ge auff­er­we­cken. 55Denn mein Fleiſch iſt die rech­te Spei­ſe / vnd mein Blut iſt der rech­te Tranck. 56Wer mein Fleiſch i­ſſet / vnd trin­cket mein Blut / der bleibt in mir / vnd ich in jm. 57Wie mich ge­ſand hat der le­ben­di­ge Va­ter / vnd ich le­be vmb des Va­ters wil­len / Al­ſo / wer mich i­ſſet / der ſel­bi­ge wird auch le­ben vmb mei­nen wil­len. 58Dis iſt das Brot / das vom Hi­mel ko­men iſt. Nicht wie ew­er Ve­ter ha­ben Man­na geſ­ſen / vnd ſind ge­ſtor­ben / Wer dis Brot i­ſſet / der wird le­ben in ewig­keit.

Dis Capitel re­det nicht vom Sacra­ment des brots vnd weins / Son­dern vom geiſt­li­chen eſſen / das iſt / gleu­ben / das Chri­ſtus Gott vnd menſch ſein Blut fur vns ver­goſ­ſen hat.

 

SOlchs ſa­get er in der Schu­le da er le­re­te / zu Ca­per­na­um.

 

 

Die Ablehnung der Rede Jesu durch die Jünger

 

60Viel nu ſei­ner Jün­ger / die das hö­re­ten / ſpra­chen / Das iſt ei­ne har­te Re­de / Wer kan ſie hö­ren? 61Da Jhe­ſus aber bey ſich ſelbs mer­cket / das ſei­ne Jün­ger da­rü­ber mur­re­ten / ſprach er zu jnen / Er­gert euch das? 62Wie / wenn jr denn ſe­hen wer­det des men­ſchen Son auff­fa­ren da hin / da er vor war? 63Der Geiſt iſts / der da le­ben­dig macht / Das fleiſch iſt kein nü­tze. Die wort die ich re­de / die ſind Geiſt vnd ſind Le­ben. 64Aber es ſind et­li­che vn­ter euch / die gleu­ben nicht. Denn Jhe­ſus wu­ſte von an­fang wol / wel­che nicht gleu­bend wa­ren / vnd wel­cher jn ver­rha­ten wür­de. 65Vnd er ſprach. Da­r­umb hab ich euch ge­ſa­get / Nie­mand kan zu mir ko­men / Es ſey jm denn von mei­nem Va­ter ge­ge­ben.

 

 

 

 

(Wie)

Er­gert euch das ich jtzt re­de auff Er­den / Was wil denn wer­den / wenn ich vom Hi­mel re­gie­ren wer­de / vnd die wort vol­fü­ren vnd drein greif­fen wer­de?

 

66VOn dem an gien­gen ſei­ner Jünger viel hin­der ſich / vnd wan­del­ten fort nicht mehr mit jm.

 

 

Das Bekenntnis des Petrus

|| → Mt 16,16    || → Mk 8,29    || → Lk 9,20

 

67Da ſprach Jhe­ſus zu den Zwelf­fen / Wolt jr auch weg ge­hen? 68Da ant­wor­tet jm Si­mon Pet­rus / HErr / wo hin ſol­len wir ge­hen? Du haſt Wort des ewi­gen Le­bens. 69Vnd wir ha­ben ge­gleu­bet vnd er­kand / Das du biſt Chri­ſtus / der Son des le­ben­di­gen Got­tes. 70Jhe­ſus ant­wor­tet jm / Hab ich nicht euch Zwelf­fe er­we­let / Vnd ew­er ei­ner iſt ein Teu­fel / 71Er re­det aber von dem Ju­da Si­mon Iſcha­ri­oth / der ſel­bi­ge ver­rhiet jn her­nach / vnd war der Zwelf­fen ei­ner.

 

 

 

 

 
 

 

Biblia 1545

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Joh.
Joha.
Johan.
Joan.
Euangelium S. Johannis.

Biblia Vulgata:
Evangelium secundum Iohannem

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Das Evangelium nach Johannes

Johannesevangelium

Joh

Joh

Joh

Ex.
Exo.
Exod.
Das ander Buch Moſe.
Exodus.

Biblia Vulgata:
Exodus

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Das zweite Buch Mose (Exodus)

Exodus

2. Buch Mose

2. Mose

Ex

2Mos

Pſal.
Der Pſalter.

Biblia Vulgata:
Psalmi

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Der Psalter

Die Psalmen

Das Buch der Psalmen

Ps

Ps

Ps

Jeſa.
Jeſai.
Jſa.
Iſai.
Eſa.

 

Der Prophet Jeſaja.

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Isaias

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Der Prophet Jesaja

Das Buch Jesaja

Jes

Jes

Jes

Is

Matth.
Matt.
Mat.
Math.
Euangelium S. Mattheus.

Biblia Vulgata:
Evangelium secundum Mattheum

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Das Evangelium nach Matthäus

Matthäusevangelium

Mt

Mt

Mt

Marc.
Mar.

 

Euangelium S. Marcus.

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Evangelium secundum Marcum

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Das Evangelium nach Markus

Markusevangelium

Mk

Mk

Mk

Luce.
Luc.
Euangelium S. Lucas.

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Lukasevangelium

Lk

Lk

Lk

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Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

Liturgiegeschichtliche Verwendung
Perikope Typ Tag
1531 - 1898  

Joh 6,1-15

Evangelium

→ Sonntag Lätare

1899 - 1978  

Joh 6,1-15

Evangelium

→ Sonntag Lätare

Joh 6,24-29

2. Evangelium

→ Erntedanktag

Joh 6,47-57

2. Evangelium

→ Sonntag Lätare

Joh 6,60-69

2. Evangelium

→ Sonntag Kantate

Lutherische Kirchen
1958-1978
 

Joh 6,1-15

Reihe I

→ Sonntag Lätare

Joh 6,22-29

Reihe III

→ Sonntag Lätare

Joh 6,30-36

Marginaltext

→ 20. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,37-40

Reihe III

→ Neujahrstag

Joh 6,37-40

Reihe III

→ 1. Januar | Tag der Beschneidung und Namengebung Jesu

Joh 6,37-40(41-43)44

Reihe V

→ 20. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,47-57

Reihe V

→ Sonntag Lätare

Joh 6,64b-69

Reihe III

→ Sonntag Kantate

1979 - 2018  

Joh 6,1-15

Evangelium + Reihe I

→ 7. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,(23-25)26-29

Marginaltext

→ Sonntag Lätare

Joh 6,30-35

Reihe III

→ 7. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,37-40

Marginaltext

→ 3. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,47-51

Reihe V

→ Sonntag Lätare

Joh 6,55-65

Reihe III

→ Sonntag Lätare

seit 2019  

Joh 6,1-15

Evangelium + Reihe IV

→ 7. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,30-35

Reihe I

→ 7. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,37-40

Pool

→ 3. Sonntag nach Trinitatis

Joh 6,37-40

Reihe IV

→ Gedenktag der Entschlafenen (Totensonntag)

Joh 6,47-51

Reihe I

→ Sonntag Lätare

Joh 6,(47-51)55-66

Pool

→ Sonntag Lätare

 

 

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Die Speisung der Fünftausend

Titelbild
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→Hörbuch-Video: Joh 6,1-15

Das Video zeigt den Text der Ge­schich­te aus der Luther­bi­bel von 1545, in der Je­sus 5000 Zu­hö­rer sei­ner Pre­dig­ten speist, vor­ge­le­sen von Reiner Makohl.

 
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