15. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 20. September 2009

evangelisches Kreuz
QuickInfo

Textordnung der Evangelischen Kirchen Deutschlands

Evangelium    Zum TextMt 6,25-34
Predigt Zum TextMt 6,25-34  
Lied EG 345, EG 369  
→Gottesdienstordnung

 

evangelisches Kreuz

Das evangelische Kirchenjahr

Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
20.9.2009 | 15. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

15. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

Carl Heinrich Rappard

(† 21. September 1909 in Gießen)

Symbol

Neues Testament Deutsch

(› Erste Ausgabe der Übersetzung Luthers, das sog. Septembertestament, erschienen im September 1522)

Info

Der →Tag des Apostels Bartholomäus (24. August) kann in die Woche vor dem den 15. Sonntag nach Trinitatis fallen. Er kann jedoch nicht an diesem Sonntag begangen werden.

 

Der →Tag des Apostels und Evangelisten Matthäus (21. September) kann auf diesen Sonntag fallen. Dann ist er am Samstag davor an einem Tag der folgenden Woche zu begehen.

 

Fällt der →Tag des Erzengels Michael und aller Engel (29. September) auf diesen Sonntag, oder auf einen Tag der folgenden Woche, oder auf Samstag vor diesem Sonntag, dann wird der den 15. Sonntag nach Trinitatis als Tag des Erzengels Michael und aller Engel gefeiert.

 

Fällt →Ostersonntag auf die Zeit zwischen dem 23. und dem 25. April, dann ist an diesem Sonntag in der Regel →Erntedanktag.

 

Wirkung im Kirchenjahr 2008/2009

Achtung!

Der 21. September ist in diesem Jahr am Montag nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis. Der→Tag des Apostels und Evangelisten Matthäus (21. September) kann nur am Montag oder an einem anderen Tag der Woche begangen werden, jedoch nicht an diesem Sonntag.

 

Kalenderblätter
Kalender

Der 15. Sonntag nach Trinitatis in den Kirchenjahren 2008/2009 bis 2015/2016
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 

Bewegliches Datum
Der 15. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>30. August und dem 3. Oktober eines Jahres.
 
  • 15. Sonntag nach Trinitatis
  • 23. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 15. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    30. August und dem 3. Oktober eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 161 Tage nach Ostern
  • am 162. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag

 

Gottesdienstliche Ordnung

Symbol Evangelisch

Der evangelische

15. Sonntag
nach Trinitatis

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Schmeckt vnd ſehet / wie freundlich der HERR iſt / Wol dem / der auff jn trawet.

Halleluja.

→Ps 34,9     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

All ewer ſorge werffet auff jn / Denn er ſorget fur euch.

→1Petr 5,7

Pſalm
127
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 345 Auf meinen lieben Gott
oder EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2009 - 2014 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMt 6,25-34
Epistel Zum Text1Petr 5,5c-11
Altes Testament Zum Text1Mos 2,4b-9(10-14)15
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2008/2009 gilt die Reihe I.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2008/2009 20.9.2009 I Zum TextMt 6,25-34 Zum Text1Kon 17,3.7-16
2009/2010 12.9.2010 II Zum Text1Petr 5,5c-11 Zum TextSir 30,22-25
2010/2011 --- III entfällt Zum TextLk 12,22-32
2011/2012 16.9.2012 IV Zum TextGal 5,25-26; 6,1-3.7-10 Zum Text2Thess 3,6-13
2012/2013 8.9.2013 V Zum TextLk 17,5-6
2013/2014 28.9.2014 VI Zum Text1Mos 2,4b-9(10-14)15
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe I galt für das Kirchenjahr 2008/2009, danach wieder für das Kirchenjahr 2014/2015.
Die Reihe II galt für das Kirchenjahr 2009/2010. Danach wieder für das Kirchenjahr 2015/2016.

Weitere Texte:
Für diesen Tag standen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passten. Aus ihnen konnte die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzte.

<

 

Biblia 1545

Perikopen nach Luther 1545

15. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Texte für Lesungen und Predigt

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

 

Biblia
1545

Text nach der Lutherbibel von 1545.
Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Matthäus

Mt 6,25-34

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

Aus der Bergpredigt

C.V. bis C.VII.

 

 

C. VI.

 

 

Verse 25-34

Die Rede über Vertrauen auf Gottes Fürsorge

→Lk 12,22-31

 

 

Jesus spricht:

 

 

 

 

 

 

 

 

Luc.12.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DArumb ſage ich euch / Sorget nicht fur ewer Leben / was jr eſſen vnd trin­cken werdet / Auch nicht fur ewren Leib / was jr anziehen werdet. Iſt nicht das Leben mehr denn die Speiſe? vnd der Leib mehr denn die Kleidung? 26Sehet die Vogel vnter dem Himel an / Sie ſeen nicht / ſie erndten nicht / ſie ſamlen nicht in die Schewnen / Vnd ewer himliſcher Vater neeret ſie doch. Seid jr denn nicht viel mehr denn ſie? 27Wer iſt vnter euch / der ſeiner Lenge eine elle zuſetzen müge / ob er gleich darumb ſorget?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28VND warumb ſorget jr fur die Kleidung? Schawet die Lilien auff dem felde / wie ſie wachſen / Sie erbeiten nicht / auch ſpinnen ſie nicht. 29Ich ſage euch / Das auch Salomon in aller ſeiner Herr­lig­keit nicht bekleidet ge­we­ſen iſt / als der ſelbigen eins. 30So denn Gott das Gras auff dem felde alſo kleidet / das doch heute ſtehet / vnd morgen in den ofen geworffen wird / Solt er das nicht viel mehr euch thun / o jr Kleingleubigen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31DArumb ſolt jr nicht ſorgen / vnd ſagen / Was werden wir eſſen? Was werden wir trin­cken? Wo mit werden wir vns kleiden? 32Nach ſolchem allen trachten die Hei­den / Denn ewer himliſcher Vater weis / das jr des alles bedürfft. 33Trachtet am erſten nach dem reich Gottes / vnd nach ſeiner Gerechtigkeit / So wird euch ſolches alles zufallen.34Darumb ſorget nicht fur den andern morgen / Denn der morgend tag wird fur das ſeine ſorgen. Es iſt gnug / das ein jg­li­cher tag ſein a eigen Plage habe.

 

 

 

 

 

 

a

(Eigen plage)

Das iſt / teg­li­che erbeit. Vnd wil / es ſey gnug / das wir teg­lich erbeiten / ſollen nicht weiter ſorgen.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Erster Brief des Petrus

1Petr 5,5c-11

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Die erſte Epiſtel
S. Peters.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Mahnungen an die Ältesten und an die Gemeinde

Verse 5c-7

 

 

Petrus schreibt:

 

HAltet a feſt an der Demut / Denn Gott widerſtehet den Hof­fer­ti­gen / Aber den De­mü­ti­gen gibt er gna­de. 6So demütiget euch nu vnter die gewaltige hand Gottes / das er euch erhöhe zu ſeiner zeit. 7Alle ewer ſorge werffet auff jn / Denn er ſorget fur euch.

 

a

(Feſt)

Das die de­mut ge­gen ein­an­der ver­knüpf­fet vnd in ein­an­der ge­floch­ten ſey / das ſie der Teu­fel mit kei­ner liſt noch krafft tren­nen mü­ge.

 

 

 

 

 

 

Verse 8-11

Ermahnung, auch im Leiden fest im Glauben zu stehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SEid nüchtern vnd wachet / Denn ewer wi­der­ſa­cher der Teuffel gehet vmb her / wie ein brüllender Lewe / vnd ſuchet / welchen er verſchlinde. 9Dem widerſtehet feſte im glauben / Vnd wiſſet / das eben dieſelbigen Leiden vber ewer Brüder in der Welt gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10DEr Gott aber aller Gnade / der vns beruffen hat zu ſeiner ewigen Herr­lig­keit / in Chri­ſ­to Jheſu / Derſelbige wird euch / die jr eine kleine zeit leidet / volbereiten / ſtercken / krefftigen / gründen. 11Demſelbigen ſey Ehre vnd Macht von ewigkeit zu ewigkeit / AMEN.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Erstes Buch Mose | Genesis

1Mos 2,4b-9(10-14)15

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. II.

 

 

I.2
DER ZWEITE SCHÖPFUNGSBERICHT:
ADAM UND EVA

 

 

2,4b - 3,24

 

 

Verse 4b-6

Zeitliche Einordnung: Die Welt ist noch ohne Menschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZU der zeit / da Gott der HERR Erden vnd Himel machte / 5vnd al­ler­ley Bewme auff dem Felde / die zuuor nie geweſt waren auff Erden / Vnd al­ler­ley Kraut auff dem Felde / das zuuor nie gewachſen war. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regenen laſſen auff Erden / vnd war kein Menſch der das Land bawete / 6Aber ein Nebel gieng auff von der Erden / vnd feuchtet alles Land.

 

 

 

 

 

Vers 7

Der erste Mensch

Adam.

→1.Cor. 15.

 

 

 

 

VND Gott der HERR machet den Men­ſchen aus dem Erdenklos / vnd er blies jm ein den lebendigen Odem in ſeine Naſen / Vnd alſo ward der Menſch eine lebendige Seele.

 

 

 

 

 

 

Verse 8-9

Der Garten Eden

Para-

dis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND Gott der HERR pflantzet einen Garten in Eden / gegen dem morgen / vnd ſetzet den Men­ſchen drein / den er gemacht hatte. 9Vnd Gott der HERR lies auff­wach­ſen aus der Erden al­ler­ley Bewme / lüſtig an zuſehen / vnd gut zu eſſen / Vnd den Bawm des Lebens mitten im Garten / vnd den Bawm des Erkentnis gutes vnd böſes.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 10-14

Para-

dis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10VND es gieng aus von Eden ein Strom zu weſſern den Garten / vnd teilet ſich da ſelbs in vier Heubtwaſſer. 11Das erſt heiſſt a Piſon / das fleuſſet vmb das gantze Land Heuila / Vnd da­ſelbs findet man gold / 12vnd das gold des Lands iſt köſtlich / vnd da findet man Bedellion vnd den eddelſtein Onix. 13Das ander waſſer heiſſt b Gihon / das fleuſſt vmb das gantze Morenland. 14Das dritte waſſer heiſſt c Hidekel / das fleuſſt fur Aſ­ſy­ri­en. Das vierde waſſer iſt der d Phrath.

 

 

Vers 15

VND Gott der HERR nam den Men­ſchen vnd ſatzt jn in den garten Eden / das er jn bawet vnd bewaret.

a

(Piſon)

Iſt das groſ­ſe waſ­ſer in In­dia / das man Gan­ges hei­ſſet / denn He­ui­la iſt In­di­en­land.

b

(Gihon)

Iſt das waſ­ſer in Egyp­ten / das man Ni­lus heiſſt.

c

(Hidekel)

Iſt das waſ­ſer in Aſ­ſy­ria / das man Ty­gris heiſſt.

d

(Phrath)

Aber iſt das ne­heſt waſ­ſer in Sy­ria / das man Eu­phra­tes heiſſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Lukas

Lk 18,28-30

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVIII.

 

 

Verse 28-30

Die Rede über den Lohn der Nachfolge

|| →Mt 19,27-30   ||→Mk 10,28-31

 

DA ſprach Petrus zu Jheſus / Sihe / wir haben alles verlaſſen / vnd ſind dir nachgefolget. 29Er ſprach zu jnen / Warlich ich ſage euch / Es iſt niemand / der ein Haus verleſſet / oder Eltern / oder Brüder / oder Weib / oder Kind / vmb des reich Gottes willen / 30der es nicht vielfeltig wider empfahe / in dieſer zeit / vnd in der zu­künff­ti­gen Welt / das ewige Leben.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief des Paulus an die Gemeinden in Galatien

Gal 5,25-26; 6,1-3.7-10

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Gálater.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschhnitt

Ermunterung zur brüderlichen Liebe

Kapitel 5, Verse 25-26 und Kapitel 6, Verse 1-3

 

 

Paulus schreibt:

 

525

Die Verse 5,25.26 gehören in die­ser Aus­ga­be zu Kapitel VI.

 

SO wir im Geiſt leben / ſo laſſet vns auch Geiſt wandeln. 26Laſſet vns nicht eiteler Ehre geitzig ſein / vnter­nander zu entrüſten vnd zu haſſen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

61Lieben Brüder / So ein Menſch etwa von einem Feil vbereilet würde / So helfft jm wider zu recht / mit ſanfftmütigem Geiſt / die jr geiſtlich ſeid / Vnd ſihe auff dich ſelbs / Das du nicht auch verſuchet werdeſt. 2Einer trage des andern Laſt / ſo werdet jr das geſetz Chriſti erfüllen. 3So aber ſich jemand leſſt düncken / er ſey etwas / ſo er doch nichts iſt / der betreuget ſich ſelbs.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Ermunterung, jedem Menschen Gutes zu tun

Verse 7-10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7Jrret euch nicht / Gott leſſt ſich nicht ſpotten. Denn was der Menſch ſeet / das wird er erndten. Wer auff ſein Fleiſch ſeet / der wird von dem fleiſch das Verderben erndten. 8Wer aber auff den Geiſt ſeet / der wird von dem Geiſt das ewige Leben erndten. 9Laſſet vns aber gutes thun / vnd nicht müde werden / Denn zu ſeiner zeit werden wir auch erndten / on auffhören. 10Als wir nu zeit haben / ſo laſſet vns gutes thun / an jederman / Allermeiſt aber an des glaubens Genoſſen.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Lukas

Lk 17,5-6

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVII.

 

 

Verse 5-6

Die Rede über Glauben

|| →Mt 17,20    ↑ →Mk 11,23

Mat. 17.

Mar. 11.

DIe Apoſtel ſprachen zu dem HErrn / Stercke vns den glauben. 6Der HErr aber ſprach / Wenn jr glauben habt / als ein Senff­korn / vnd ſaget zu dieſem Maul­ber­bawm / reis dich aus / vnd verſetze dich ins meer / So wird er euch gehorſam ſein.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Erstes Buch der Könige

1Kon 17,3.7-16

POOL

M
1

 

Biblia

 

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
von den Kònigen.

 

C. XVII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Elia am Bach Krit

Vers 3

 

 

Der HERR sprach zu Elia:

 

GEhe weg von hinnen / vnd wende dich gegen morgen / vnd verbirge dich am bach Crith / der gegen dem Jordan fleuſſt /

 

 

 

 

 

 

 

Verse 7-16

Elia und die Widwe zu Sarepta

 

 

 

 

 

 

→Luc. 4.

 

 

 

 

VND es ge­ſchach nach etlichen tagen / das der Bach vertrocknet / denn es war kein Regen im Lande. 8Da kam das wort des HERRN zu jm / vnd ſprach / 9Mach dich auff vnd gehe gen Zarpath / welche bey Zidon ligt / vnd bleibe da­ſelbs / Denn ich habe da­ſelbs einer Widwen geboten / das ſie dich verſorge.

Widwe zu

Zarpath.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10VND er macht ſich auff / vnd gieng gen Zarpath. Vnd da er kam an die thur der Stad / Sihe / da war eine Widwen / vnd las holtz auff / Vnd er rieff jr / vnd ſprach / Hole mir ein wenig waſſer im Gefeſſe das ich trin­cke. 11Da ſie aber hin gieng zu holen / rieff er jr / vnd ſprach / Bringe mir auch einen biſſen brots mit. 12Sie ſprach / So war der HERR dein Gott lebet / ich habe nichts gebackens / On ein hand vol melhs im Cad / vnd ein wenig öle im Kruge / Vnd ſihe / ich hab ein holtz oder zwey auffgeleſen / vnd gehe hin ein / vnd wil mir vnd meinem Son zurichten / das wir eſſen / vnd ſterben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13ELia ſprach zu jr / fürchte dich nicht / Gehe hin vnd machs / wie du geſagt haſt / Doch mache mir am erſten ein kleines gebackens dauon / vnd bringe mirs er aus / Dir aber vnd deinem Son ſoltu darnach auch machen. 14Denn alſo ſpricht der HERR der Gott Iſrael / Das melh im Cad ſol nicht verzeret werden / vnd dem Olekrug ſol nichts mangeln / Bis auff den tag / da der HERR regen laſſen wird auff Erden. 15Sie gieng hin vnd machet / wie Elia geſagt hatte / Vnd er aſs / vnd ſie auch vnd jr Haus / eine zeit lang. 16Das melh im Cad ward nicht verzeret / vnd dem Olekrug mangelte nichts / nach dem wort des HERRN / das er geredt hatte durch Elia.

 

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Jesus Sirach

Sir 30,22-25

Nach neuer Zählung: Sir 30,21-23

POOL

M
2

Achtung!

Das Buch Jesus Sirach ist Teil der →Apokryphen des Alten Testaments.
Diese Texte sind nicht in jeder Bibelausgabe abgedruckt!

Der Text des Buches Jesus Sirach wurde für die Lutherbibel 2017 komplett neu übersetzt und weicht von der hier gezeigten Textgestalt (gültig bis 2016; letzmals revidiert 1984) stellenweise erheblich ab.

 

Biblia

 

 

 

 

Das Bucĥ
Jeẛus Syracĥ.

 

C. XXX.

 

 

Verse 22-25 (alte Zählung)

Verse 21-23 (neue Zählung im Text der Lutherbibel 2017)

Fröhlichkeit und Freude sind das Lebenselexir

 

 

Jesus Sirach schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21[22]

MAch dich ſelbs nicht trawrig / vnd plage dich nicht ſelbs / mit deinen eigen gedancken / 22[23]Denn ein frölich hertz iſt des Men­ſchen leben / Vnd seine freude iſt ſein langes leben. 23[24]Thu dir guts / vnd tröſte dein hertz / vnd treibe trawrigkeit fern von dir / [25]Denn trawrigkeit tödtet viel Leute / vnd dienet doch nirgent zu.

 

 

 

 

 

 

 

(Nirgent)

Sie hilfft nichts / vnd ma­chet kei­ne ſa­che beſ­ſer / Was ſol ſie denn.

 

 

 

Achtung!Neue Übersetzung in der Lutherbibel 2017

Der Text der Apo­kry­phen des Al­ten Tes­ta­ments wur­de für die Aus­ga­be 2017 der Luther­bi­bel aus dem grie­chi­schen Quell­text kom­plett neu über­setzt. Die­se Über­set­zung weicht z. T. er­heb­lich von der bis­he­ri­gen Text­ge­stalt al­ler Lu­ther­bi­beln bis 2016 (letz­te Re­vi­si­on 1984) ab. Da­durch än­dert sich auch die Vers­zäh­lung.

 

Anmerkung zur Verszählung

In der be­ste­hen­den Pe­ri­ko­pen­ord­nung gilt die Vers­zäh­lung der Bi­bel­aus­ga­ben vor 2017 nach wie vor: hier grü­ne Zah­len in ecki­gen Klam­mern.

Die neue Zäh­lung der Lu­ther­bi­bel 2017 wird durch die ro­ten Zah­len an­ge­zeigt.

Nä­he­re Aus­füh­run­gen zur neu­en Vers­zäh­lung fin­den Sie im zu­ge­hö­ri­gen Ka­pitel un­se­rer On­line-Bi­bel oder in den Aus­ga­ben der Lu­ther­bi­bel mit dem re­vi­dier­ten Text 2017.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Lukas

Lk 12,22-32

POOL

M
3

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XII.

 

 

Verse 22-32 aus dem Abschnitt

Die Rede über falsches und rechtes Sorgen

|| →Mt 6,25-33    || →Mt 6,20.21

 

 

Mat. 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHeſus ſprach aber zu ſeinen Jün­gern / Darumb ſage ich euch / Sor­get nicht fur ewer Leben / was jr eſſen ſollet / Auch nicht fur ewern Leib / was jr anthun ſollet. 23Das Leben iſt mehr denn die Speiſe / vnd der Leib mehr / denn die Kleidung. 24Nemet war der Raben / die ſeen nicht / ſie erndten auch nicht / ſie haben auch keinen Keller noch Schewnen / vnd Gott neeret ſie doch. Wie viel aber ſeid jr beſſer denn die Vögel?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25WElcher iſt vnter euch / ob er ſchon darumb ſorget / der da künde eine Elle lang ſeiner gröſſe zuſetzen? 26So jr denn das geringſte nicht vermöget / Warumb ſorget jr fur das ander? 27Nemet war der Lilien auff dem felde / wie ſie wachſen / Sie erbeiten nicht / ſo ſpinnen ſie nicht. Ich ſage euch aber / das auch Salomon / in aller ſeiner Herr­lig­keit nicht iſt bekleidet ge­we­ſen / als der eines.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28SO denn das Gras / das heute auff dem felde ſtehet / vnd morgen in den ofen geworffen wird / Gott alſo kleidet / Wie viel mehr wird er euch kleiden / jr Kleingleubigen? 29Darumb auch jr / fraget nicht darnach / was jr eſſen / oder was jr trin­cken ſolt / Vnd faret nicht hoch her / 30Nach ſolchem allen trachten die Hei­den in der welt. Aber ewer Vater weis wol / das jr des bedürffet. 31Doch trachtet nach dem reich Gottes ſo wird euch das alles zufallen.

 

 

 

32FVrchte dich nicht du kleine Herd / Denn es iſt ewrs Vaters wolgefallen / euch das Reich zu geben.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Zweiter Brief des Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki

2Thess 3,6-13

POOL

M
4

 

Biblia

 

 

 

 

Die ánder Epiſtel
S. Páuli:
An die Theſſalonicĥer.

 

C. III.

 

 

Aus dem Abschnitt

Weisungen zum Verhalten gegenüber unordentlichen Mitgliedern der Gemeinde

Verse 6-13

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Theſ. 3.

Act. 20.

 

 

 

 

 

 

 

 

WIr gebieten euch aber / lieben brü­der / in dem Namen vnſers HErrn Jheſu Chriſti / das jr euch entziehet von allem Bruder / der da vnördig wandelt / vnd nicht nach der ſatzung / die er von vns empfangen hat. 7Denn jr wiſſet / wie jr vns ſolt nachfolgen / Denn wir ſind nicht vnordig vnter euch ge­we­ſen / 8haben auch nicht vmb ſonſt das Brot genomen von jemand / Sondern mit erbeit vnd mühe tag vnd nacht haben wir gewircket / das wir nicht jemand vnter euch beſchwerlich weren. 9Nicht darumb / das wir des nicht macht haben / Sondern das wir vns ſelbs zum Furbilde euch geben / vns nachzufolgen. 10Vnd da wir bey euch waren / geboten wir euch ſolchs / Das / ſo jemand nicht wil erbeiten / der ſol auch nicht eſſen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11DEnn wir hören / das etliche vnter euch wandeln vnördig / vnd erbeiten nichts / ſondern treiben Furwitz. 12Solchen aber gebieten wir vnd ermanen ſie / durch vnſern HErrn Jheſum Chriſt / das ſie mit ſtillem weſen erbeiten / vnd jr eigen Brot eſſen. 13Ir aber / lieben Brüder / werdet nicht verdroſſen guts zu thun.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Men­ſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen seit Jahr­hun­der­ten bib­li­sche Tex­te vor.

Die hier ge­bo­te­nen Tex­te fol­gen ei­ner Kir­chen­ord­nung, die heu­te nicht mehr gül­tig ist!

Bit­te ru­fen Sie den Kir­chen­tag im ak­tu­el­len Jahr auf, wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Bi­bel­stel­len für Le­sun­gen und Pre­digt nach der gül­ti­gen Kir­chen­ord­nung für den Got­tes­dienst emp­foh­len wer­den.

 

Biblia 1545

   Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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Fehler und Irr­tü­mer sind nicht aus­ge­schlos­sen. Alle An­ga­ben →ohne Ge­währ.

 
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