Sonntag Exaudi | 2017 - 2024

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Wissenswertes zum Tag
28.5.2017 | Exaudi | 6. Sonntag nach Ostern
 

Exaudi

6. Sonntag nach Ostern

 
 
 Der Tag in den Jahren 2017 bis 2024
Kalender

Der Sonntag Exaudi in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
Sonntag Exaudi zwischen dem 3. Mai und dem 6. Juni
  • 6. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der Sonntag Exaudi liegt zwischen
    dem 3. Mai und dem 6. Juni eines Jahres
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 42 Tage nach Ostern
  • am 43. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
 
Der Sonntag Exaudi im evangelischen Kirchenjahr
Zum Artikel

Sonntag Exaudi 2017

Der Wochenspruch, der Wochenpsalm und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.

Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Hintergründig

Die evangelischen Sonntage

zwischen Ostern und Pfingsten

Die Sonntage zwischen Ostern und Pfingsten dienen dem Gedenken der Ereignisse zwischen Auferstehung und Himmelfahrt sowie dem Warten auf das Heilshandeln Gottes durch die Kraft des Heiligen Geistes an Pfingsten.

Ihre Inhalte betonen den Glauben an die Schöpfung, an die Kraft des Betens, an die Macht des Segnens und an die Wirksamkeit der Taufe. In diesen Wochen begehen die Kirchen die erste Heilige Kommunion und Konfirmationen. In keinem anderen Jahresbereich finden mehr Taufen und kirchliche Eheschließungen statt als in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten.

Sonntage in der Osterzeit im evangelischen Kirchenjahr

Die sechs Sonntage zwischen Ostern und Pfingsten werden allgemein als »Sonntage nach Ostern« oder »Sonntage in der Osterzeit« bezeichnet. In der evangelischen Kirche tragen diese Sonntage Namen:

  • Ostersonntag
  • 1. Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti
  • 2. Sonntag nach Ostern: Miserikordias Domini
  • 3. Sonntag nach Ostern: Jubilate
  • 4. Sonntag nach Ostern: Kantate
  • 5. Sonntag nach Ostern: Rogate
  • 6. Sonntag nach Ostern: Exaudi
  • Pfingstsonntag
 

Die katholischen Sonntage

zwischen Ostern und Pfingsten

Römisch-katholische Zählung und Namensgebung

Die römisch-katholische Namensgebung dieser Sonntage unterscheidet sich in der Zählweise »Sonntag der Osterzeit« (nicht »Sonntag nach Ostern«), was sich auf die Nummerierung auswirkt, sowie in der Namensgebung bzw. in der Schreibweise der Namen.

Zusätzlich wurden mit der Liturgiereform von 1970 die beiden Sonntage »Misericordia Domini« und »Jubilate Deo« im Prinzip in der Reihenfolge getauscht.

Papst Johannes Paul II. bestimmte im Jahr 2000 den 2. Sonntag der Osterzeit (1. Sonntag nach Ostern, »Weißer Sonntag«, Dominica in albis) zum »Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit«.

Daraus ergeben sich seit 1970 deutliche Unterschiede des katholischen Kirchenkalenders zwischen Ostern und Pfingsten zum evangelischen Kir­chen­kalender, der aus der vorreformatorischen römisch-katholischen Liturgie her­vor­ge­gan­gen ist, sowie zum römisch-katholischen Kalender vor 1970.

Sonntage in der Osterzeit im römisch-katholischen Kirchenjahr

Die sieben Sonntage ab Ostern werden allgemein als »Sonntage der Osterzeit« bezeichnet. In der römisch-katholischen Kirche tragen diese Sonntage seit der Liturgiereform von 1970 diese Namen:

  • 1. Sonntag der Osterzeit: Ostersonntag
  • 2. Sonntag der Osterzeit: Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit (Weißer Sonntag)
  • 3. Sonntag der Osterzeit: Jubilate Deo
  • 4. Sonntag der Osterzeit: Misericordia Domini (Sonntag des guten Hirten)
  • 5. Sonntag der Osterzeit: Cantate Domino
  • 6. Sonntag der Osterzeit: Vocem iucunditatis
  • 7. Sonntag der Osterzeit: Exaudi Domine
  • Pfingstsonntag
Info

Wir stützen uns in unseren Kalendern auf die evangelische Kirchenordnung, der wir Zählung und Namensgebung der kirchenlichen Feste und Gedenktage entnehmen. Die katholischen Bezeichnungen und Daten werden in unseren Kalendern derzeit nicht gezeigt.

Hintergründig

Der Name

Exaudi

Blüten | Foto: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Blüten
Foto: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Herkunft

Die evangelischen Kirchen wählten den Namen für diesen Sonntag aus einer Zeile des liturgischen Wechselgesangs, der Antiphon. Sie lautet in der lateinischen Schreibweise:

»Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! «

Übersetzt bedeutet das:

»Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe! Sei mir gnädig und erhöre mich!«

Die Liedzeile wurde gebildet nach dem Bibeltext im Psalm 27, Vers 7:

Das Buch der Psalmen

 

27 7 Gott, höre den Ruf meiner Stimme. Erbarme Dich meiner. Erhöre mich.

 
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