Sonntag Sexagesimae | Sonntag, 4. Februar 2018

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
4.2.2018 | 2. Sonntag vor der Passionszeit | Sexagesimae

Kirchenjahr 2017/2018

2. Sonntag vor der Passionszeit

Sexagesimae

 
Info

Ab Beginn der Vorpassionszeit (→3. Sonntag der Vorpassionszeit – Septuagesimae) bis zum Ende der Passionszeit (→Karsamstag) entfällt im →Proprium der Hallelujavers.

 

Fällt der 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimae) auf den 25. Januar, dann wird der →Tag der Berufung des Apostels Paulus auf den Samstag davor, den 24. Januar verlegt.

Dies trat im Zeitraum der Gültigkeit dieser Textordnung (1978/1979 bis 2017/2018) nicht ein.

 

Fällt der 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimae) auf den 2. Februar, dann treten die Lesungen des →Tags der Darstellung des Herrn an die Stelle der Sonntagslesungen.

Dies war im Zeitraum der Gültigkeit dieser Textordnung (1978/1979 bis 2017/2018) in den Jahren 1986 und 1997 der Fall.

 

Fällt der 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimae) auf den 24. Februar (im Schaltjahr: auf den 25. Februar), dann ist der →Tag des Apostels Matthias am Samstag vor dem Sonntag oder an einem Tag in der folgenden Woche zu feiern.

Dies tritt im 21. Jahrhundert in den Jahren 2019, 2030, 2041 und 2052 ein.

 

Wirkung in 2018

- keine -

 
Bewegliches Datum
Bewegliches Datum
  • 8. Sonntag vor Ostern
  • Sexagesimae
  • Abhängig vom Osterdatum
    2. Sonntag vor der Passionszeit liegt zwischen dem 25. Januar und dem 28. Februar eines Jahres
  • Ab 2019 entfällt der Sonntag Sexagesimae, wenn Ostern vor dem 31. März liegt (Schaltjahr: 30. März)
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 56 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 57. Tag Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 60. Tag der Mittwoch der Osterwoche
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

2. Sonntag vor der Passionszeit

Sexagesimae

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

2. Sonntag vor der Passionszeit | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Sexagesimae ist der zweite Sonntag vor der Passionszeit.
Die Zeit vor der Passionszeit umfasst drei Sonntage.
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Heute / ſo jr ſeine ſtimme hören werdet / ſo verſtocket ewre Hertzen nicht.

→Hebr 3,15b

Pſalm
119
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 196 Herr, für dein Wort sei hoch gepreist
oder EG 280 Es wolle Gott uns gnädig sein
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 8,4-8(9-15)
Epistel Zum TextHebr 4,12-13
Altes Testament Zum TextJes 55,(6-9)10-12a
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 4.2.2018 IV Zum Text2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10 Zum TextWeish 6,13-17
2018/2019 24.2.2019 Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019. Zum TextMt 13,31-33(34-35)
2019/2020 16.2.2020  
2020/2021 7.2.2021  
2021/2022 20.2.2022  
2022/2023 12.2.2023  
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 1978/1979, die Reihe II für das Kirchenjahr 1979/1980 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I beginnt. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 8,4-8(9-15)

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Gleichnis vom Säemann

|| →Mt 13,1-23    || →Mk 4,1-20

Verse 4-8

Mal. 13.

→*2)

Mar. 4.

DA nu viel volcks bey einander war / vnd aus den Stedten zu jm eileten / ſprach er durch eine Gleichniſſe / 5Es gieng ein Seeman aus zu ſeen ſeinen Samen / Vnd in dem er ſeet / fiel etlichs an den Weg / vnd ward vertretten / vnd die Vogel vnter dem Himel fraſſens auff. 6Vnd etlichs fiel auff den Fels / vnd da es auffgieng / verdorret es / darumb / das es nicht ſafft hatte. 7Vnd etlichs fiel mitten vnter die Dornen / vnd die dornen giengen mit auff / vnd erſticktens. 8Vnd etlichs fiel auff ein gut Land / vnd es gieng auff / vnd trug hundertfeltige frucht. Da er das ſaget / rieff er / wer ohren hat zuhören / der höre.

 

 

Fakultativ: Verse 9-15

 

ES fragten jn aber ſeine Jünger / vnd ſprachen / Was dieſe Gleichniſſe were? 10Er aber ſprach / Euch iſts gegeben zu wiſſen das Geheimnis des reichs Gottes / Den andern aber in Gleichniſſen / Das ſie es nicht ſehen / Ob ſie es ſchon ſehen / vnd nicht verſtehen / ob ſie es ſchon hören.

 

11DAS iſt aber die Gleichnis. Der Same iſt das wort Gottes. 12Die aber an dem Wege ſind / das ſind die es hören / Darnach kompt der Teufel vnd nimpt das wort von jrem hertzen / Auff das ſie nicht gleuben / vnd ſelig werden. 13Die aber auff dem Fels / ſind die / Wenn ſie es hören / nemen ſie das wort mit freuden an / vnd die haben nicht wurtzel / Eine zeit lang gleuben ſie / Vnd zu der zeit der anfechtung fallen ſie abe. 14Das aber vnter die Dornen fiel / ſind die / So es hören / vnd gehen hin vnter den ſorgen / reichthum vnd wolluſt dieſes Lebens / vnd erſticken / vnd bringen keine Frucht. 15Das aber auff dem guten Land / ſind die das wort hören vnd behalten / in einem feinen guten Hertzen vnd bringen Frucht in gedult.

 

 

 

*2) Druckfehler: Mal. 13.; Korrektur: Mat. 13.

Der Verweis bezieht sich auf Mt 13.

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Hebr 4,12-13

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Wort Gottes und der Prieſter Chriſtus

Verse 12-13

 

12Denn das wort Gottes iſt lebendig vnd krefftig / vnd ſcherffer / denn kein zweiſchneidig Schwert / Vnd durch dringet / bis das ſcheidet ſeele vnd geiſt / auch marck vnd bein / vnd iſt ein Richter der gedancken vnd ſinnen des hertzen / 13vnd iſt keine Creatur fur jm vnſichtbar / Es iſt aber alles blos vnd entdeckt fur ſeinen augen / Von dem reden wir.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 55,(6-9)10-12a

AT
V

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. LV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Gottes wunderbarer Weg

Fakultativ: Verse 6-9

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 130.

SVchet den HERRN / weil er zu finden iſt / Rufft jn an / weil er nahe iſt. 7Der Gottloſe laſſe von ſeinem wege / vnd der Vbeltheter ſeine gedancken / vnd bekere ſich zum HERRN / So wird er ſich ſein erbarmen / vnd zu vnſerm Gotte / Denn bey jm iſt viel vergebung. 8Denn meine gedancken ſind nicht ewr gedancken / vnd ewer wege ſind nicht meine wege / ſpricht der HERR. 9Sondern ſo viel der Himel höher iſt denn die Erde / So ſind auch meine Wege höher denn ewr wege / vnd meine gedancken denn ewr gedancken.

 

 

Verse 10-12a

 

DEnn gleich wie der Regen vnd Schnee vom Himel fellet / vnd nicht wider dahin kompt / Sondern feuchtet die Erden / vnd machet ſie fruchtbar vnd wachſend / das ſie gibt Samen zu ſeen / vnd Brot zu eſſen. 11Alſo ſol das Wort / ſo aus meinem Munde gehet / auch ſein / Es ſol nicht wider zu mir leer komen / Sondern thun das mir gefellet / vnd ſol jm gelingen / dazu ichs ſende. 12aDenn jr ſolt in Freuden auszihen / vnd im Friede geleitet werden /

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mk 4,26-29

III

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. IIII.

 

 

Verse 26-29

Das Gleichnis von der ſelbſt wachſenden Saat

Mat. 13.

Luc. 8.

VND er ſprach / Das reich Gottes hat ſich alſo / als wenn ein Menſch ſamen auffs land wirfft / 27vnd ſchlefft / vnd ſtehet auff / nacht vnd tag / Vnd der Same gehet auff vnd wechſet / das ers nicht weis 28(Denn die Erde bringet von jr ſelbs zum erſten das Gras / darnach die Ehren / darnach den vollen Weitzen in den ehren) 29Wenn ſie aber die frucht bracht hat / So ſchicket er bald die Sicheln hin / denn die Erndte iſt da.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10

IV

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. XI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Paulus in der Rolle des Narren

Fakultativ: Vers 18

 

18Sintemal / viel ſich rhümen nach dem fleiſch / wil ich mich auch rhümen.

 

 

Fakultativ: Verse 23b-30

 

23bIch habe mehr geerbeitet / Ich habe mehr ſchlege erlidden / Ich bin offter gefangen / Offt in todes nöten geweſt. 24Von den Jüden habe ich fünff mal empfangen viertzig Streich / weniger eines. 25Ich bin drey mal geſteupet / Einmal geſteiniget / Drey mal habe ich Schiffbruch erlidden / Tag vnd nacht hab ich zubracht in der tieffe des meers / 26Ich hab offt gereiſet. Ich bin in ferligkeit geweſen zu waſſer / In ferligkeit vnter den Mördern / In ferligkeit vnter den Jüden / In ferligkeit vnter den Heiden / In ferligkeit in den Stedten / In ferligkeit in den wüſten / In ferligkeit auff dem meer / In ferligkeit vnter den falſchen Brüdern. 27In mühe vnd erbeit / In viel wachen / In hunger vnd durſt / In viel faſten / In froſt vnd blöſſe.

 

28ON was ſich ſonſt zutregt / nemlich / das ich teglich werde angelauffen / vnd trage ſorge fur alle Gemeinen. 29Wer iſt ſchwach / vnd ich werde nicht ſchwach? Wer wird geergert / vnd ich brenne nicht? 30So ich mich je rhümen ſol / wil ich mich meiner ſchwacheit rhümen.

 

 

 

(Schwach)

Mit den Schwa­chen im glau­ben / thet vnd lies er viel / des er wol an­ders macht hat­te / Wie er. j. Corin 9. vnd j2. ſa­get. Vnd brand­te (das iſt) Es ver­dros jn hart / wenn man die Schwa­chen er­ger­te.

 

 

C. XII.

 

 

Verse 1-10

Offenbarung des HErrn und die Schwachheit des Paulus

 

ES iſt mir ja das rhümen nichts nütze /

Doch wil ich komen auff die Geſichte vnd Offenbarung des HErrn. 2Ich kenne einen Menſchen in Chriſto / vor vierzehen jaren / Iſt er in dem Leibe geweſen / ſo weis ichs nicht / Oder iſt er auſſer dem Leibe geweſen / ſo weis ichs auch nicht / Gott weis es / Derſelbige ward entzücket / bis in den dritten Himel. 3Vnd ich kenne denſelbigen Menſchen / Ob er in dem Leibe oder auſſer dem Leibe geweſen iſt / weis ich nicht / Gott weis es / 4Er ward entzücket in das Paradis / vnd höret vnausſprechliche wort / welche kein Menſch ſagen kan. 5Dauon wil ich mich rhümen / Von mir ſelbs aber wil ich mich nichts rhümen / on meiner ſchwacheit. 6Vnd ſo ich mich rhümen wolte / thet ich darumb nicht törlich / denn ich wolte die warheit ſagen. Ich enthalte mich aber des / auff das nicht jemand mich höher achte / denn er an mir ſihet oder von mir höret.

7VND auff das ich mich nicht der hohen offenbarung vberhebe / Iſt mir gegeben ein a Pfal ins Fleiſch / nemlich / des Satanas engel / der mich mit Feuſten ſchlahe / auff das ich mich nicht vberhebe. 8Dafur ich drey mal dem HErrn geflehet habe / das er von mir wiche / 9Vnd er hat zu mir geſagt / Las dir an meiner Gnade genügen / Denn b meine Krafft iſt in den Schwachen mechtig. Darvmb wil ich mich am allerliebſten rhümen meiner ſchwacheit / auff das die krafft Chriſti bey mir wone. 10Darumb bin ich guts muts / in ſchwacheiten / in ſchmachen / in nöten / in verfolgungen / in engſten / vmb Chriſtus willen. Denn wenn ich ſchwach bin / ſo bin ich ſtarck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

(Pfal)

Heisſt hie nicht des Flei­ſches an­fech­tung zur vn­keuſch­eit / Son­dern groſ­ſe pla­ge vnd ſchreck­en vom Teu­fel. Denn Pfal iſt / da man die Leu­te an­ge­ſpieſ­ſet / ge­creutz­iget / oder ge­henckt hat.

 

b

(Meine krafft)

Mit dieſ­em wort trö­ſtet Chri­ſtus al­le / die in ſchwa­cheit oder lei­den ſind. Denn er kann ſei­ne ſter­cke in vns nicht be­wei­ſen / wir ſein denn ſchwach vnd lei­den.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Apg 16,9-15

VI

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. XVI.

 

 

Aus dem Abschnitt

In Troas: Der Ruf nach Mazedonien

Verse 9-10

 

9Vnd Paulo erſchein ein Geſichte bey der nacht / Das war ein Man aus Macedonia / der ſtund vnd bat jn / vnd ſprach / Kom ernider in Macedonian / vnd hilff vns. 10Als er aber das Geſichte geſehen hatte / da trachten wir alſo bald zu reiſen in Macedonian / gewis / das vns der HErr da hin beruffen hette / jnen das Euangelium zu predigen.

Paulo er-

ſcheinet ein Ge­ſichte.

 

 

Verse 11-13

In Philippi, der Hauptſtadt Mazedoniens

 

DA furen wir aus von Troada / vnd ſtracks lauffs kamen wir gen Samothracian / Des andern tages gen Neapolin / 12vnd von dannen gen Philippis / welche iſt die Heubtſtad des landes Macedonia / vnd eine Freieſtad. Wir hatten aber in dieſer Stad vnſer weſen etliche tage. 13Des tages der Sabbather giengen wir hin aus fur die Stad / an das waſſer / da man pfleget zu beten / vnd ſatzten vns / vnd redeten zu den Weibern / die da zuſamen kamen.

 

 

 

 

Philippi .

 

 

 

Verse 14-15

Die Bekehrung der Lydia

 

14Vnd ein gottfürchtig Weib mit namen Lydia eine Purpurkremerin / aus der ſtad der Thyatirer / hörete zu / welcher that der HErr das hertz auff / das ſie drauff acht hatte / was von Paulo geredt ward. 15Als ſie aber vnd jr Haus getaufft ward / ermanet ſie vns / vnd ſprach / So jr mich achtet / das ich gleubig bin an den HErrn / ſo kompt in mein Haus vnd bleibet alda. Vnd ſie zwang vns.

Lydia.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEN APOKRYPHEN
Weish 6,13-17

M1

Info

Das Buch Weisheit Salomos ist Teil der →Apokryphen des Alten Testaments.
Diese Texte sind nicht in jeder Bibelausgabe abgedruckt!

 

 

 

Die Weisheit Salómónis:
An die Tyrannen.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Regenten werden zur Weisheit ermahnt

Verse 13-17

 

12[13]DEnn die Weisheit iſt ſchöne vnd vnuergenglich / vnd leſſt ſich gern ſehen von denen / die ſie lieb haben / Vnd leſſt ſich finden von denen / die ſie ſuchen. 13[14]Ja ſie begegnet vnd gibt ſich ſelbs zu erkennen / denen die ſie gerne haben. 14[15]Wer ſie gern bald hette / darff nicht viel mühe / er findet ſie fur ſeiner thür auff jn warten. 15[16]Denn nach jr trachten / das iſt die rechte Klugheit / vnd wer wacker iſt nach jr / darff nicht lange ſorgen. 16[17]Denn ſie gehet vmbher / vnd ſucht wer jr werd ſey / vnd erſcheinet jm gern vnter wegen / vnd hat acht auff jn / das ſie jm begegne.

Weis-

heit.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 13,31-33(34-35)

M2

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XIII.

 

 

Verse 31-32

Das Gleichnis vom Senfkorn

|| →Mk 4,30-32    || →Lk 13,18-19

Marc.4.

Luc.13.

EIn ander Gleichnis leget er jnen fur / vnd ſprach. Das Himelreich iſt gleich einem Senffkorn / das ein Menſch nam / vnd ſeet auff ſeinen Acker / 32Welches das kleineſt iſt vnter allem Samen / Wenn es aber erwechſt / ſo iſt es das gröſſeſt vnter dem Kol / vnd wird ein Bawm / das die Vögel vnter dem Himel komen / vnd wonen vnter ſeinen zweigen.

 

(Senffkorn)

Kein verachter wort iſt / denn das Euangelium / vnd doch kein kreffti­gers / denn es ma­chet gerecht / die / ſo dran gleuben. Geſetz vnd werck thun es nicht.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Gleichnis vom Sauerteig

|| →Lk 13,20-21

Vers 33

EIn ander Gleichnis redet er zu jnen. Das Himelreich iſt einem Sawerteig gleich / den ein Weib nam / vnd vermenget jn vnter drey ſcheffel Melhs / bis das es gar durchſewrt ward.

(Sawerteig)

Iſt auch das wort das den Menſch­en vernewet.

 

 

 

Fakultativ: Verse 34-35

 

 

 

 

 

→Pſal. 78.

34SOlchs alles redet Jheſus durch Gleichnis zu dem Volck / vnd on gleichniſſe redet er nicht zu jnen. 35Auff das erfüllet würde / das geſagt iſt durch den Propheten / der da ſpricht / Ich wil meinen mund auffthun in Gleichniſſen / Vnd wil ausſprechen die Heimligkeit von anfang der Welt.

 

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlagen die Ordnungen der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen!

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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