1. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag, 3. Juni 2018

Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
3.6.2018 | 1. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag
 

1. Sonntag
nach Trinitatis

 

 
Symbol

James Hudson Taylor

(† 3. Juni 1905 in Changsha, Kaiserreich China)

Info

Fällt der →Tag Johannes des Täufers (24. Juni) auf den 1. Sonntag nach Trinitatis oder auf einen Tag der vorausgehenden oder folgenden Woche, dann sollen die Lesungen dieses Gedenktages an die Stelle der Sonntagslesungen treten.

 

Fällt der →Gedenktag der Augsburgischen Konfession auf den 1. Sonntag nach Trinitatis, dann kann sein →Proprium das Sonntagsproprium ersetzen, wenn dieser Sonntag nicht schon für die Feier des →Tags der Geburt Johannes des Täufers vorgesehen ist.

 

Der →Tag der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni) kann in die Woche nach diesen Sonntag fallen und wird dann am folgenden Sonntag, dem 2. Sonntag nach Trinitatis begangen.

 

Der→Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth, Heimsuchung, (2. Juli) kann in die Woche nach diesen Sonntag fallen und kann am 1. Sonntag nach Trinitatis begangen werden oder am 2. Sonntag nach Trinitatis, wenn dort nicht schon der Tag der Apostel Petrus und Paulus nachzuholen ist.

 
Wirkung im Kirchenjahr 2017/2018

- keine -

 

Kalenderblätter

 

Bewegliches Datum
Der 1. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>24. Mai und dem 27. Juni eines Jahres.
 
  • 1. Sonntag nach Trinitatis
  • 9. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 1. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    24. Mai und dem 27. Juni eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
 
  • 63 Tage nach Ostern
  • am 64. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch
 

Der evangelische

1. Sonntag
nach Trinitatis

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Die gerechtigkeit deiner Zeugnis iſt ewig / Vnterweiſe mich / ſo lebe ich.

Halleluja.

→Ps 119,144     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

(Chriſtus ſpricht:)
Wer euch höret / der höret Mich / Vnd wer Euch verachtet / der veracht Mich.

→Lk 10,16

Pſalm
34
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 124 Nun bitten wir den Heiligen Geist
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lippen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 16,19-31
Epistel Zum Text1Joh 4,16b-21
Altes Testament Zum Text5Mos 6,4-9
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

Im Kirchenjahr 2017/2018 gilt die Reihe IV.

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 3.6.2018 IV Zum TextJer 23,16-29 Zum TextJona 1 (2)
2018/2019 23.6.2019 Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019. Zum TextPred 12,1-8
2019/2020 14.6.2020   Zum TextWeish 15,1-3
2020/2021 6.6.2021   Zum TextSir 41,1-7
2021/2022 19.6.2022   Zum Text2Tim 3,14-17
2022/2023 11.6.2023  
   

 

Predigtreihe (Continuatexte) über das Buch Jona

vom 1. bis zum 3. Sonntag nach Trinitatis kann unabhängig vom aktuellen Predigtjahrgang fortlaufend über die Texte des Buches Jona gepredigt werden.

 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext galt.

Reihen:
Die Perikopenordnung von 1978/1979 kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag.

Die Reihen galten nacheinander. Sie umfassten somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.

Die Zählung der Reihen begann im Kirchenjahr 1978/1979 mit Reihe I und wurde kontinuierlich fortgeführt. Nach Reihe VI folgte wieder Reihe I.

Die Reihe IV galt für das Kirchenjahr 2017/2018.

Weitere Texte:
Für diesen Tag standen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passten. Aus ihnen konnte die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzte.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Die Gültigkeit der Textordnung von 1979 endete mit dem Kirchenjahr 2017/2018 in Reihe IV.

Seit dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I begann. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

<
 
Titel Perikopen

1. Sonntag nach Trinitatis

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

DieTexte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Lukas

Lk 16,19-31

REIHE

I

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XVI.

 

 

Verse 19-31

Die Geſchichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus

 

ES war aber ein reicher Man / der kleidet ſich mit Purpur vnd köſtlichem Linwand / vnd lebet alle tage herrlich vnd in freuden. 20Es war aber ein Armer / mit namen Lazarus / der lag fur ſeiner Thür voller Schweren / 21vnd begeret ſich zu ſettigen von den Broſamen / die von des Reichen tiſche fielen. Doch kamen die Hunde / vnd lecketen jm ſeine Schweren. 22Es begab ſich aber / das der Arme ſtarb / vnd ward getragen von den Engeln in Abrahams ſchos. Der Reiche aber ſtarb auch / vnd ward begraben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23ALs er nu in der Helle vnd in der qual war / hub er ſeine Augen auff / vnd ſahe Abraham von fernen / vnd Lazarum in ſeinem Schos / 24rieff vnd ſprach / Vater Abraham / Erbarme dich mein / vnd ſende Lazarum / das er das euſſerſte ſeines Fingers ins waſſer tauche / vnd küle meine Zungen / Denn ich leide pein in dieſer flammen. 25Abraham aber ſprach / Gedencke Son / das du dein gutes empfangen haſt in deinem Leben / vnd Lazarus da gegen hat böſes empfangen / Nu aber wird er getröſtet / Vnd du wirſt gepeiniget. 26Vnd vber das alles / iſt zwiſſchen vns vnd euch eine groſſe Klufft befeſtiget / das die da wolten von hinnen hin ab faren zu euch / könden nicht / vnd auch nicht von dannen zu vns herüber faren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27DA ſprach er / So bitte ich dich Vater / das du jn ſendeſt in meines Vaters haus / 28Denn ich habe noch fünff Brüder / das er jnen bezeuge / Auff das ſie nicht auch komen an dieſen Ort der qual. 29Abraham ſprach zu jm / Sie haben Moſen vnd die Propheten / Las ſie die ſelbigen hören. 30Er aber ſprach / Nein / Vater Abraham / ſondern wenn einer von den Todten zu jnen gienge / ſo würden ſie buſſe thun. 31Er ſprach zu jm / Hören ſie Moſen vnd die Propheten nicht / ſo werden ſie auch nicht gleuben / ob jemand von den Todten auffſtünde.

 

 

 

 

 

 

(Sie haben)

Hie iſt verboten den Polter­geiſt­ern vnd er­ſchei­nen­den Todt­en zu gleu­ben.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Erster Brief des Johannes

1Joh 4,16b-21

REIHE

II

 

Biblia

 

 

 

 

Die erſte Epiſtel
S. Johánnis.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Liebe Gottes und die Liebe untereinander

Verse 16b-21

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GOTT iſt die Liebe / vnd wer in der Liebe bleibet / der bleibet in Gott / vnd Gott in jm.17Daran iſt die Liebe völlig bey vns / auff das wir eine freidigkeit haben am tage des gerichts / Denn gleich wie er iſt / ſo ſind auch wir in dieſer Welt. 18Furcht iſt nicht in der Liebe / ſondern die völlige Liebe treibet die furcht aus / Denn die furcht hat pein / Wer ſich aber fürchtet der iſt nicht völlig in der Liebe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19LAſſet vns jn lieben / denn er hat vns erſt geliebet. 20So jemand ſpricht / Ich liebe Gott / Vnd haſſet ſeinen Bruder / der iſt ein Lügener. Denn wer ſeinen Bruder nicht liebet / den er ſihet / Wie kan er Gott lieben / den er nicht ſihet? 21Vnd dis Gebot haben wir von jm / Das / wer Gott liebet / das der auch ſeinen Bruder liebe.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Fünftes Buch Mose | Deuteronomium

5Mos 6,4-9

REIHE

VI

 

Biblia

 

 

 

 

Das Fünffte Bucĥ
Moſe.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Ermahnung zur Liebe und zum Gehorſam gegen den HERRN

Verse 4-9

→Matt. 4.

→Matt. 22.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deut. 11.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HOre Iſrael / der HERR vnſer Gott iſt ein einiger HERR. 5Vnd ſolt den HERRN deinen Gott / liebhaben / von gantzem Hertzen / von gantzer Seele / von allem Vermügen. 6Vnd dieſe wort / die ich dir heute gebiete / ſoltu zu hertzen nemen / 7vnd ſolt ſie deinen Kindern * ſcherffen / vnd dauon reden / Wenn du in deinem Hauſe ſitzeſt / oder auff dem wege geheſt / Wenn du dich niderlegeſt oder auffſteheſt. 8Vnd ſolt ſie binden zum Zeichen auff deine hand / vnd ſollen dir ein Denckmal fur deinen augen ſein / 9Vnd ſolt ſie vber deins Hauſes pfoſten ſchreiben vnd an die thore.

*

(Scherffen)

Imer trei­ben vnd üben / das ſie nicht ver­ro­ſten noch ver­tun­ckeln / ſon­dern ſtets in ge­decht­nis vnd wort / als new vnd hel­le blei­ben. Denn je mehr man Got­tes wort han­delt / je hel­ler vnd new­er es wird / vnd hei­ſſt bil­lich / je len­ger je lie­ber. Wo mans aber nicht treibt / ſo wirds bald ver­geſ­ſen vnd vn­kreff­tig etc.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 5,39-47

REIHE

III

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Zeugnis Jeſu für den Sohn Gottes

Verse 39-47

 

 

Jesus spricht:

 

SVchet in der Schrifft / Denn jr meinet / jr habt das ewige Leben drinnen / Vnd ſie iſts / die von mir zeuget / 40Vnd jr wolt nicht zu mir komen / das jr das Leben haben möchtet. 41Ich neme nicht Ehre von Menſchen / 42Aber ich kenne euch / das jr nicht Gottes liebe in euch habt. 43Ich bin komen in meines Vaters namen / vnd jr nemet mich nicht an / So ein ander wird in ſeinem eigen namen komen / den werdet jr annemen. 44Wie könnet jr gleuben / die jr ehre von einander nemet? Vnd die Ehre / die von Gott alleine iſt / ſüchet jr nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

45IR ſolt nicht meinen / das ich euch fur dem Vater verklagen werde / Es iſt einer / der euch verklaget / der Moſes / auff welchen jr hoffet. 46Wenn jr Moſi gleubtet / ſo gleubtet jr auch mir / Denn er hat von mir geſchrieben. 47So jr aber ſeinen Schrifften nicht gleubet / Wie werdet jr meinen worten gleuben?

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch des Propheten Jeremia

Jer 23,16-29

REIHE

IV

 

Biblia

 

 

 

 

Der Próphet Jeremiá.

 

C. XXIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Worte über die falſchen Propheten

Vgl. →Hes 13,2-16; →Hes 34

Verse 16-29

 

SO ſpricht der HERR Zebaoth / Gehorcht nicht den worten der Propheten / ſo euch weiſſagen / Sie betriegen euch / Denn ſie predigen jrs hertzen Geſicht / vnd nicht aus des HERRN Munde. 17Sie ſagen denen die mich leſtern / Der HERR hats geſagt / Es wird euch wol gehen / Vnd allen / die nach jrs hertzen tunckel wandeln / ſagen ſie / Es wird kein Vnglück vber euch komen. 18Denn wer iſt im Rat des HERRN geſtanden / der ſein wort geſehen vnd gehört habe? Wer hat ſein wort vernomen vnd gehöret.

Jere. 14.

27. 29.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19SJhe / Es wird ein wetter des HERRN mit grim komen / vnd ein ſchrecklich vngewitter den Gottloſen auff den Kopff fallen. 20Vnd des HERRN zorn wird nicht nachlaſſen / Bis er thu vnd ausrichte was er im ſinn hat / Hernach werdet jrs wol erfaren. 21Ich ſandte die Propheten nicht / Noch lieffen ſie / Ich redet nicht zu jnen / Noch weiſſagten ſie. 22Denn wo ſie bey meinem Rat blieben / vnd hetten meine wort meinem volck gepredigt / So hette ſie daſſelb von jrem böſen weſen / vnd von jrem böſen leben bekeret.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Daſſelb)

Gottes wort be­ke­ret / Al­le an­der Le­re ver­fü­ret.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23BIn ich nicht ein Gott / der nahe iſt / ſpricht der HERR / vnd nicht ein Gott / der ferne ſey? 24Meinſtu / das ſich jemand ſo heimlich verbergen könne / das ich jn nicht ſehe? ſpricht der HERR. Bin ichs nicht / der Himel vnd Erden füllet / ſpricht der HERR?

(Nahe iſt)

Sie ſind ſo ſicher vnd frech / als ſe­he ich ir fal­ſches le­ren nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH höre es wol / Das die Propheten predigen vnd falſch weiſſagen in meinem Namen / vnd ſprechen / Mir hat getreumet / mir hat getreumet. 26Wenn wollen doch die Propheten auffhören? die falſch weiſſagen / vnd jres Hertzen triegerey weiſſagen / 27vnd wollen / Das mein Volck meines Namens vergeſſe / vber jren Treumen / die einer dem andern prediget / Gleich wie jre Veter meines namens vergaſſen / vber dem Baal. 28Ein Prophet / der Treume hat / der predige treume / Wer aber mein wort hat / der predige mein wort recht. Wie reimen ſich Stro vnd Weitzen zuſamen / ſpricht der HERR? 29Ist mein wort nicht wie ein Fewer / ſpricht der HERR / vnd wie ein Hamer der Felſen zuſchmeiſt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Predige treume)

Er laſſe meinen Namen mit frie­den / vnd ſa­ge nicht / das mein wort ſey / was jm treu­met / Son­dern es ſey ſein wort / vnd hab ſei­nen na­men.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Matthäus

Mt 9,35-38; 10,1(2-4)5-7

REIHE

V

 

Biblia

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. IX.

 

 

Kapitel 9, Verse 35-38

Die große Ernte

Mar.6.

Luc.13.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luc.10.

IHeſus gieng vmbher in alle Stedte vnd Merckte / leret in jren Schulen / vnd prediget das Euangelium von dem Reich / Vnd heilete allerley Seuche vnd allerley Kranckheit im volcke. 36Vnd da er das Volck ſahe / jamert jn deſſelbigen / Denn ſie waren verſchmacht vnd zurſtrewet wie die Schafe / die keinen Hirten haben. 37Da ſprach er zu ſeinen Jüngern / Die Erndte iſt gros / Aber wenig ſind der Erbeiter. 38Darumb bittet den HERRN der Erndte / Das er Erbeiter in ſeine erndte ſende.

 

 

 

 

 

C. X.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Berufung der zwölf Jünger

|| →Mk 3,13-19    || →Lk 6,12-16    || →Apg 1,13

Kapitel 10, Vers 1

Luvc. 3. 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

VND er rieff ſeine zwelff Jüngere zu ſich / vnd gab jnen macht / vber die vnſaubern Geiſter / Das ſie die ſelbigen austrieben / vnd heileten allerley Seuche vnd allerley Kranckheit.

 

 

 

 

Fakultativ: Kapitel 10, Verse 2-4

Luc. 3 .9.

Act. 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

2DIe namen aber der zwelff Apoſtel ſind dieſe / Der erſt / Simon / genant Petrus / vnd Andreas ſein bruder / Jacobus Zebedei ſon / vnd Johannes ſein bruder / 3Philippus vnd Bartholomeus / Thomas vnd Mattheus der Zölner / Jacobus Alphei ſon / Lebbeus mit dem zunamen Thaddeus / 4Simon von Cana / Vnd Judas Iſcharioth / welcher jn veriet.

 

 

 

 

 

 

 

(Lebbeus)

Iſt der frome Judas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Ausſendung der Jünger
Die Ausſendungsrede

|| →Mk 6,7-13    || →Lk 9,1-6

Kapitel 10, Verse 5-7

Mar. 6.

Luc. 9.

 

 

 

 

 

 

 

DIeſe zwelffe ſandte Jheſus / gebot jnen / vnd ſprach / Gehet nicht auff der Heiden ſtraſſen / vnd ziehet nicht in der Samariter ſtedte / 6Sondern gehet hin zu den verloren Schafen / aus dem hauſe Iſrael. 7Gehet aber vnd predigt / vnd ſprecht / Das Himelreich iſt nahe her bey komen.

 

 

 

CONTINUATEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch des Propheten Jona

Jona 1 (2)

POOL

C

 

Biblia

 

 

 

 

Der Próphet
Jóná.

 

C. I.

 

 

Holzschnitt, Titelbild zum Buch des Propheten Jona

 

 

 

 

 

 

Kapitel 1

Jonas Berufung und Flucht vor Gott auf ein Schiff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ES geſcĥacĥ das wort

des HERRN zu Jona dem ſon Amithai / vnd ſprach / 2Mache dich auff / vnd gehe in die groſſe ſtad Ninene / vnd predige drinnen / Denn jre bosheit iſt er auff komen fur mich. 3Aber Jona machte ſich auff vnd flohe fur dem HERRN / vnd wolt auffs Meer / vnd kam hin ab gen Japho / Vnd da er ein Schiff fand / das auffs Meer wolt faren / gab er fehrgeld vnd trat drein / das er mit jnen auffs Meer füre / fur dem HERRN.

 

 

 

 

Das Schiff gerät in Seenot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA lies der HERR einen groſſen wind auffs Meer komen / vnd hub ſich ein gros vngewitter auff dem Meer / Das man meinet / das Schiff würde zu brechen. 5Vnd die Schiffleute furchten ſich / vnd ſchrien / ein jglicher zu ſeinem Gott / vnd worffen das Gerete / das im Schiff war / ins Meer / das es leichter würde. Aber Jona war hinunter in das Schiff geſtiegen / lag vnd ſchlieff. 6Da trat zu jm der Schiffherr / vnd ſprach zu jm / Was ſchleffeſtu? Stehe auff / ruffe deinen Gott an / Ob vieleicht Gott an vns gedencken wolte / das wir nicht verdürben.

 

 

 

 

Die Matroſen verſuchen, ihr Leben zu retten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7VND einer ſprach zum andern / Kompt / wir wollen loſſen / das wir erfaren / vmb welchs willen es vns ſo vbel gehe / Vnd da ſie loſſeten / traffs Jonam. 8Da ſprachen ſie zu jm / Sage vns / warumb gehet es vns ſo vbel? Was iſt dein gewerbe? vnd wo kompſtu her? Aus welchem Lande biſtu? vnd von welchem Volck biſtu? 9Er ſprach zu jnen / Ich bin ein Ebreer / vnd fürchte den HERRN Gott von Himel / welcher gemacht hat das Meer vnd das Trocken. 10Da furchten ſich die Leute ſeer / vnd ſprachen zu jm / Warumb haſtu denn ſolches gethan? Denn ſie wuſten / das er fur dem HERRN flohe / Denn er hatte es jnen geſagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11DA ſprachen ſie zu jm / Was ſollen wir denn mit dir thun / das vns das Meer ſtille werde? Denn das meer fuhr vngeſtüm. 12Er ſprach zu jnen / Nemet mich vnd werfft mich ins Meer / ſo wird euch das Meer ſtill werden / Denn ich weis / das ſolch gros Vngewitter vber euch kompt vmb meinen willen. 13Vnd die Leute trieben / das ſie wider zu lande kemen / Aber ſie kundten nicht / Denn das Meer fuhr vngeſtüm wider ſie. 14Da rieffen ſie zu dem HERRN / vnd ſprachen / Ah HERR / las vns nicht verderben vmb dieſes Mannes ſeele willen / vnd rechne vns nicht zu vnſchüldig blut / Denn du HERR thuſt / wie dirs gefellet.

 

 

 

 

 

Jona wird über Bord geworfen

 

 

 

 

 

 

15VND ſie namen Jona / vnd wurffen jn ins Meer / Da ſtund das Meer ſtill von ſeinem wüten. 16Vnd die Leute furchten den HERRN ſeer / vnd theten dem HERRN opffer vnd gelübde.

 

 

 

 

 

 

 

Fakultativ: Kapitel 2

2

 

 

 

 

Beginn des Ka­pi­tels 2 nach heu­ti­ger Zähl­wei­se!

 

 

 

 

 

Fakultativ:

Jona wird vom Fiſch verſchlungen

→Matt. 12.

 

 

 

 

 

1Aber der HERR verſchafft einen groſſen Fiſch / Jona zuuerſchlingen / Vnd Jona war im leibe des Fiſches / drey tag vnd drey nacht.

 

 

 

 

 

C. II.

 

 

 

 

Fakultativ::

Jonas Gebet im Bauch des Fiſches

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND Jona betet zu dem HERRN ſeinem Gott / im Leibe des Fiſches / 3vnd ſprach.

ICH rieff zu dem HERRN in meiner Angſt / vnd er antwortet mir / Ich ſchrey aus dem Bauche der Hellen / vnd du höreteſt meine ſtim.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4DV warffeſt mich in die Tieffe mitten im Meer / das die Flut mich vmbgaben / Alle deine wogen vnd wellen giengen vber mich.

5DAs ich gedacht / Ich were von deinen Augen verſtoſſen / Ich würde deinen heiligen Tempel a nicht mehr ſehen.

6WAſſer vmbgaben mich / bis an mein Leben / Die Tieffe vmbringete mich Schilff bedeckte mein Heubt.

7ICH ſanck hinuntern zu der Berge gründe / Die Erde hatte mich verriegelt ewiglich / Aber du haſt mein Leben aus dem Verderben gefürt / HERR mein Gott.

8DA meine Seele bey mir verzagt / Gedacht ich an den HERRN / Vnd mein Gebet kam zu dir / in deinen heiligen Tempel.

a

(Nicht mehr)

Ebraice eſt que­ſi­ti­uum, Num uel an ui­debo Templum? Hoc debet uerti ne­ga­ti­ue. Nec cu­res hic Ebraiſtas grammati­ſtas, qui in ſenſu Scripturae ſunt Ra­biniſtae, id eſt, ani­mal ſine intellectu. Ipſi in affectibus pro­phe­ticis de re­bus tam arduis nihil ex­perti ſunt, Ideo nec uerba intelligere poſſunt.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9b DIe da halten vber dem Nichtigen / Verlaſſen jre gnade.

10ICh aber wil mit Danckopffern / Meine Gelübde wil ich bezalen dem HERRN / das er mir geholffen hat.

b

Auff Deudſch / Werckheiligen vnd Heuchler ver­laſſen jren Gott vnd Chri­ſtum / vmb jres nich­ti­gen Gottes­dienſts wil­len.

 

 

 

 

 

Fakultativ:

Der Fiſch ſpuckt Jona wieder aus

 

 

 

11VND der HERR ſprach zum Fiſche / Vnd der ſelb ſpeiet Jona aus ans Land.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) lat.: Ebraice est quae­si­ti­uum, Num vel an vi­debo Templum? Hoc debet verti ne­ga­ti­ve. Nec cu­res hic Ebraistas grammati­stas, qui in sensu Scripturae sunt Ra­binistae, id est, ani­mal sine intellectu. Ipsi in affectibus pro­phe­ticis de re­bus tam arduis nihil ex­perti sunt, Ideo nec verba intelligere possunt.

dt.: »Im Hebräischen ist es eine Frage: "Ob ich wohl jemals den Tempel wiedersehen werde?" Dies muss verneinend übersetzt werden. Und du solltest dich nicht um die Experten der Hebräischen Grammatik kümmern, die im Sinne der Schrift Rabbiner sind., dass heißt, Wesen ohne Verstand. Sie selbst sind in der Auslegung der Propheten, in Dingen, die sehr schwer sind, keine Experten. Daher können sie die Frage nicht verstehen.«

 

 

 

Die Holzschnitte der Bibel

Hinweis zur Abbildung in Jona 1

»Die Geschichte des Propheten Jona«

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Die Bildsprechung finden Sie in diesem Artikel:

Titelbild zu Jona

»Die Geschichte des Propheten Jona«

Das Titelbild des Buchs Jona zeigt mehrere Szenen aus dem Buch Jona, von Jonas Berufung bis hin zum Abschlussdialog zwischen Gott und Jona. Viel Platz ist dem großen Fisch gewidmet, der Jona verschlang.

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Predigers Salomo

Pred 12,1-8

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1

 

Biblia

 

 

 

 

Der Prediger
Salomo.

 

C. XII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Jugend und Alter

Verse 1-7

 

 

Der Prediger schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GEdenck an deinen Schepffer in deiner Jugent / ehe denn die böſen Tage komen / vnd die jar erzutretten / Da du wirſt ſagen / Sie gefallen mir nicht. 2Ehe denn die Sonne vnd das Liecht / Mond vnd Sterne finſter werden / vnd Wolcken wider komen nach dem Regen. 3Zur zeit wenn die Hüter im Hauſe zittern / vnd ſich krümmen die Starcken / vnd müſſig ſtehen die Müller / das jr ſo wenig worden iſt / vnd finſter werden die Geſicht durch die Fenſter. 4Vnd die Thür auff der gaſſen geſchloſſen werden / das die ſtim der Müllerin leiſe wird / vnd erwacht wenn der Vogel ſinget / vnd ſich bücken alle Töchter des geſangs. 5Das ſich auch die Höhen fürchten vnd ſchewen auff dem wege / Wenn der Mandelbawm blühet / vnd die Hewſchrecken beladen wird / vnd alle Luſt vergehet (Denn der Menſch feret hin da er ewig bleibt / vnd die Kleger gehen vmbher auff der Gaſſen) 6Ehe denn der Silbernſtrick wegkome / vnd die Güldenquelle verlauffe / vnd der Eimer zuleche am Born / vnd das Rad zubreche am Born. 7Denn der Staub mus wider zu der Erden komen / wie er geweſen iſt / Vnd der Geiſt wider zu Gott / der jn gegeben hat.

 

 

 

Mit die­ſen ver­bro­chen wor­ten be­ſchreibt er das Al­ter eins Men­ſchen / wenn die Hen­de zit­tern / die Bei­ne ſich krüm­men / die Au­gen tun­ckel wer­den / die Zee­ne nicht wol ma­len / die Har graw / vnd die Schul­dern ſich bücken / die Oh­ren han­gen vnd taub wer­den etc.

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Abschnitt

Nachworte

Vers 8

 

 

 

 

ES iſt alles gantz eitel / ſprach der Prediger / gantz eitel.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch der Weisheit Salomos

Weish 15,1-3

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2

Achtung!

Das Buch Weisheit Salomos ist Teil der →Apokryphen des Alten Testaments.
Diese Texte sind nicht in jeder Bibelausgabe abgedruckt!

 

Biblia

 

 

 

 

Die Weisheit Salómónis:
An die Tyrannen.

 

C. XV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Iſrael wurde nicht getäuſcht

Verse 1-3

 

DU vnſer Gott / biſt freundlich vnd trew / vnd gedültig / vnd regierſt alles mit Barmhertzigkeit. 2[2]Vnd wenn wir gleich ſündigen ſind wir doch dein / vnd kennen deine Macht. Weil wir denn ſolchs wiſſen / ſündigen wir nicht / Denn wir ſind fur die deinen gerechnet. 3[3]Dich aber kennen / iſt eine volkomen Gerechtigkeit / vnd deine Macht wiſſen / iſt eine wurtzel des ewigen Lebens.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Jesus Sirach

Sir 41,1-7

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3

Achtung!

Das Buch Jesus Sirach ist Teil der →Apokryphen des Alten Testaments.
Diese Texte sind nicht in jeder Bibelausgabe abgedruckt!

Der Text des Buches Jesus Sirach wurde für die Lutherbibel 2017 komplett neu übersetzt und weicht von der hier gezeigten Textgestalt (gültig bis 2016; letzmals revidiert 1984) stellenweise erheblich ab.

 

Biblia

 

 

 

 

Das Bucĥ
Jeẛus Syracĥ.

 

C. XLI.

 

 

Verse 41,1-4 [41,1-7]

Vom Tod

 

 

 

 

 

 

O Tod wie bitter biſtu / wenn an dich gedenckt ein Menſch / der gute tage vnd gnug hat / vnd on ſorge lebt / [2]Vnd dem es wol gehet in allen dingen / vnd noch wol eſſen mag.

 

 

 

 

 

2[3]O Tod / wie wol thuſtu dem Dürfftigen / [4]der da ſchwach vnd alt iſt / Der in allen ſorgen ſteckt / vnd nichts beſſers zu hoffen / noch zu gewarten hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.4[5]FVrchte den Tod nicht / Gedencke / das alſo vom HERRN geordent iſt / vber alles Fleiſch / beide dere / die vor dir geweſen ſind / vnd nach dir komen werden. [6]Vnd was wegerſtu dich wider Gottes willen / du lebeſt zehen / hundert oder tauſent jar? [7]Denn im Tod fraget man nicht / wie lange einer gelebt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung zur Verszählung

In der bestehenden Perikopenordnung gilt die Verszählung der Bibelausgaben vor 2017: hier grüne Zahlen in eckigen Klammern.

Die neue Zählung der Lutherbibel 2017 wird hier durch die roten Zahlen angezeigt.

Nähere Ausführungen zur neuen Verszählung finden Sie im zugehörigen Kapitel unserer Online-Bibel oder in den Ausgaben der Lutherbibel mit dem revidierten Text 2017.

 

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Zweiter Brief des Paulus an Timotheus

2Tim 3,14-17

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4

 

Biblia

 

 

 

 

Die ánder Epiſtel
S. Páuli:
An Timótheum.

 

C. III.

 

 

Verse 14-17

Die Bedeutung der heiligen Schrift

 

 

Paulus schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

→2. Pet. 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

DV aber / bleibe in dem das du ge­ler­net haſt / vnd dir vertrawet iſt / Sintemal du weiſſeſt / von wem du gelernet habſt / 15Vnd weil du von kind auff die heilige Schrifft weiſſeſt / kan dich dieſelbige vnterweiſen zur ſeligkeit / durch den glauben an Chriſto Jheſu. 16Denn alle Schrifft von Gott eingegeben / iſt nütz zur lere / zur ſtraffe / zur beſſerung / zur züchtigung in der gerechtigkeit / 17Das ein Menſch Gottes / ſey volkomen / zu allem guten werck geſchickt.

 

 

 

Gedankenpausen

 

»Der Gerechte wird seines Glaubens leben.«

Römerbrief, Kapitel 1, Verse 16a und 17

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir ha­ben den Text→Römer 1,16A.17 als Leit­text für die Bei­trä­ge zu den Sonn­ta­gen nach Tri­ni­ta­tis ge­wählt. In die­ser Zeit ste­hen die The­men »Glau­be« und »Ge­mein­de« im Vor­der­grund der Ver­kün­di­gung. Es geht um die Fra­ge­stel­lun­gen, was Glau­ben ist, wie sich Glau­ben zeigt und aus­wirkt, wie die Ge­mein­de Glau­ben um­set­zen und le­ben kann, wie Glau­ben die Ge­mein­de formt.

Ne­ben dem Vaterunser, der Se­gens­bi­tte und dem Glau­bens­be­kenn­tnis bie­ten die Aus­füh­run­gen von Pau­lus wun­der­ba­re An­lei­tun­gen für prak­ti­zier­tes Chris­ten­tum. Sie er­klä­ren in äu­ßert knap­per Form Sinn, In­hal­te und Ziel des Glau­bens.

Sie fin­den An­re­gun­gen für ei­ge­nen Ge­dan­ken über das The­ma Glau­ben in die­sem Ar­ti­kel:

Die Einladung zum Glauben | © Geschütztes Bildmaterial
Zum Artikel

→Die Einladung zum Glauben

Genügt es, Glau­ben zu be­ken­nen? Wie wirkt sich die­ses Be­kennt­nis aus? Ist mehr zu tun? Wie kann ich den Er­folg mes­sen? Was ist das Ziel des Glau­bens?

Anregungen für Ihre Gedanken

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die in­halt­li­che und the­ma­ti­sche Ge­stal­tung der Got­tes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen seit Jahr­hun­der­ten bib­li­sche Tex­te vor.

Die hier ge­bo­te­nen Tex­te fol­gen ei­ner Kir­chen­ord­nung, die heu­te nicht mehr gül­tig ist!

Bit­te ru­fen Sie den Kir­chen­tag im ak­tu­el­len Jahr auf, wenn Sie wis­sen möch­ten, wel­che Bi­bel­stel­len für Le­sun­gen und Pre­digt nach der gül­ti­gen Kir­chen­ord­nung für den Got­tes­dienst emp­foh­len wer­den.

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 

 

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→Sonntag Trinitatis 2018

Der Sonntag thematisiert die Tri­ni­tät, die Drei­fal­tig­keit Got­tes, und das Glau­bens­be­kennt­nis. Wir be­leuch­ten Hin­ter­grün­de und be­trach­ten sie kri­tisch.

Mehr darüber in diesem Artikel.
Der Gerechte wird seines Glauben leben
Titel

→Der Gerechte wird seines Glaubens leben

Römer 1,16a.17 | Lutherbibel 1545

Der Gerechte wird ſeines Glaubens leben.

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