Der Brief des Paulus an die Römer | Gliederung

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Die Briefe des Paulus

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Briefe des Paulus

Der Brief des Paulus:
An die Römer

Gliederung

 

 

Gliederung des Textes nach Themen und Sinnabschnitten

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Thematische Gliederung

Die Themenabschnitte im Brief des Paulus an die Römer

 

Die Links hinter den Einträgen führen zum Abschnittsbeginn im Text.

 

Textstelle

Themenabschnitt

1,1-17

→I. Prolog: Briefeingang

1,18 - 3,20

→II. Alle Menschen sind in gleicher Weise schuldig

3,21 - 4,25

→III. Die Gerechtigkeit Gottes und der Glaube

5,1 - 8,39

→IV. Die Gerechtigkeit Gottes für das neue Leben ohne Schuld

9,1 - 11,36

→V. Die Gerechtigkeit in der Geschichte Israels

12,1 - 15,13

→VI. Ermahnungen für die Lebensgestaltung

15,14 - 16,27

→VII. Schluss des Briefs

 

Inhaltliche Gliederung

Die Textabschnitte im Römerbrief

 

Die Links hinter den Einträgen führen zu den Abschnitten im Text..

 

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

 

→Kapitel I

 

 

1,1-17

 

I. PROLOG: BRIEFEINGANG

 

1

1,1-7

→Paulus der Apostel, ausgesondert zu predigen das Evangelium

2

1,8-15

→Paulus verlangt es, nach Rom zu kommen

3

1,16-17

→Das Bekenntnis zum Evangelium

 

 

1,18 - 3,20

 

II. ALLE MENSCHEN SIND IN GLEICHER WEISE SCHULDIG

 

4

1,18-32

→Die Gottlosigkeit und die Ungerechtigkeit der Menschen

 

→Kapitel II

1

2,1-16

→Schuld und Ehre vor Gott ohne Ansehen der Person

2

2,17-24

→Das Gesetz kennen und leben ist zweierlei

3

2,25-29

→Die Beschneidung an Leib und Geist

 

→Kapitel III

1

3,1-8

→Gott ist wahrhaftig und alle Menschen falsch

2

3,9-20

→Das Gesetz macht die schuldig, die unter dem Gesetz sind

 

 

3,21 - 4,25

 

III. DIE GERECHTIGKEIT GOTTES UND DER GLAUBE

 

3

3,21-26

→Gerechtigkeit vor Gott kommt durch den Glauben an Jesus Christus

4

3,27-31

→Alleine durch den Glauben

 

→Kapitel IIII

1

4,1-25

→Abraham und David sind Zeugen der Gerechtigkeit durch Glauben

 

→Kapitel V

 

 

5,1 - 8,39

 

IV. DIE GERECHTIGKEIT GOTTES
FÜR DAS NEUE LEBEN OHNE SCHULD

 

1

5,1-7

→Friede mit Gott durch Jesus Christus

2

5,8-15

→Adam und Christus

 

→Kapitel VI

1

6,1-23

→Das neue Leben

 

→Kapitel VII

1

7,1-25

→Geltung und Grenze des Gesetzes

 

→Kapitel VIII

1

8,1-17

→Das Leben im Geist

2

8,18-39

→Hoffnung und Gewissheit

 

→Kapitel IX

 

 

9,1 - 11,36

 

V. DIE GERECHTIGKEIT GOTTES IN DER GESCHICHTE ISRAELS

 

1

9,1-5

→Israels Gotteskindschaft

2

9,6-13

→Die Verheißung an das wahre Israel

3

9,14-29

→Gottes freie Gnadenwahl

4

9,30-33

→Israels falsche Entscheidung

 

→Kapitel X

1

10,1-21

→Israels falsche Entscheidung

 

→Kapitel XI

1

11,1-10

→Nicht ganz Israel ist verstockt

2

11,11-16

→Israel und die Berufung der Heiden

3

11,17-24

→Warnung an die Heiden vor Überhebung

4

11,25-32

→Israels endliche Errettung

5

11,33-36

→Lobpreis der Wunderwege Gottes

 

→Kapitel XII

 

 

12,1 - 15,13

 

VI. ERMAHNUNGEN FÜR DIE LEBENSGESTALTUNG

 

1

12,1-2

→Das Leben eines Christen ist Gottesdienst

2

12,3-8

→Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde

3

12,9-21

→Ermahnung zur brüderlichen Gemeinschaft

 

→Kapitel XIII

1

13,1-7

→Der Christ und die Obrigkeit

2

13,8-10

→Die Liebe, Zusammenfassung des Gesetzes

3

13,11-14

→Der kommende Tag

 

→Kapitel XIIII

1

14,1-23

→Von den Schwachen und Starken im Glauben (1)

 

→Kapitel XV

1

15,1-13

→Von den Schwachen und Starken im Glauben (2)

 

 

15,14 - 16,27

 

VII. SCHLUSS DES BRIEFS

 

2

15,14-21

→Das Amt des Apostels

3

15,22-33

→Reisepläne

 

→Kapitel XVI

1

16,1-16

→Empfehlung der Phebe. Grüße

2

16,17-20

→Warnung vor Irrlehrern

3

16,21-24

→Grüße der Mitarbeiter

4

16,25-27

→Schluss mit Lobpreis Gottes

 
Hintergründig

Die Gliederung der biblischen Texte

Die Tradition der Gliederung

Der Versuch, den Text der Bibel nach bestimmten Gesichtspunkten zu gliedern, folgt einer langen Tradition. Doch erst 1206 wurde der Text erstmals in Kapitel eingeteilt. Dies genügte als Hilfsmittel nur bedingt. Denn vor allem gab es keine Hinweise auf Inhalte. In alten Bibeln findet man daher bei der Kapitelnummer oft einen Satz, der kurz den Inhalt des jeweiligen Kapitels umreißt.

Die Verszählung ist erst seit etwa 1550 bekannt. Luther kannte sie noch nicht. Davor gab es unterschiedliche Versuche, ein Kapitel in Blöcke zu zu teilen. So gibt es alte Bibelausgaben, die in den Marginalspalten mit aufeinanderfolgenden Buchstaben beginnend mit A Abschnitte markieren, um Sätze leichter auffinden zu können. Eine ähnliche Vorgehensweise finden wir auch in der Lutherbibel von 1545 in etlichen Büchern oder Kapiteln, so beispielsweise im →Psalm 119. Luther markiert dort Abschnitte mit römischen Ziffern.

Sinnabschnitte wurden vom Schriftsetzer der Lutherbibel durch Versalien mit mehrfacher Zeilenhöhe am Anfang eingeleitet. Ein guter Hinweis für uns, darüber nachdenken, ob hier eine passende Überschrift eingefügt werden könnte. Zusätzlich nutzte Luther (wie andere Herausgeber auch) die Marginalspalten, um kurze Hinweise auf den Inhalt zu geben, und sei es nur ein Name oder ein einziges Wort. Aus diesen Anmerkungen hatten sich schließlich Abschnittsüberschriften entwickelt, wie wir sie heute kennen.

Die Gliederung ist frei wählbar

Die Gliederung nach Themen und die Einteilung nach Sinnabschnitten wird dem Herausgeber einer Bibel überlassen. So unterscheiden sich die Bibeln auch darin, nach welchen Gesichtspunkten sie gliedern, wie stark sie den Text in Sinnabschnitte unterteilen und welche Überschriften sie dafür formulieren.

Zusätzlich findet man abweichende Gliederungen in vielen theologischen Werken, in denen Wissenschaftler die Gliederung ihren Erkenntnissen bei der Erforschung der Texte unterwerfen.

Unsere Gesichtspunkte für eine Gliederung

Die Berücksichtigung bestehender Ansätze

Wir sind bei unserer Gliederung unterschiedlichen Parametern gefolgt. Die Grundlage bildeten zwar die Lutherbibeln der Ausgaben von 1912, 1984 und 2017, doch haben wir ebenso kritisch geprüft, wie andere Bibeln, so beispielsweise die Jerusalemer Bibel und die Elberfelder Bibel, sowie Kommentare zu Altem und Neuem Testament aus der Bibelforschung den Text sehen.

Luthers Einteilung in Sinnabschnitte, wie er sie über das Druckbild der Ausgabe von 1545 angezeigt hatte, genoss besondere Beachtung.

Die Berücksichtigung elektronischer Verweise

Wegen der Möglichkeit, in diesem elektronischen Medium Verweise auf andere Textstellen sozusagen in Mausklicks zu übersetzen, war in den Evangelien ein weiteres Kriterium die sinnvolle Granularität für eine synoptische Vergleichbarkeit per Mausklick. Hier kann es durchaus vorkommen, dass ein Sinnabschnitt nur aus einem Satz besteht.

Die Berücksichtigung gängiger Sprache

Nicht zuletzt war es uns wichtig, abweichend von Traditionen, Überschriften zu formulieren, die dem heutigen Sprachgebrauch eher gerecht werden. Dies ist selbstverständlich ein mühsames Unterfangen und kann nicht befriedigend gelöst werden. Aber dort, wo herkömmliche Formulierungen und die geübte Wortwahl einer (oft veralteten) »Religionssprache« entsprangen, die heute durchaus in kritischer Weise bestens geeignet ist, eine angestaubte Frömmigkeit zu unterstellen, schien es uns oft unumgänglich, einzugreifen und neue Überschriften zu finden.

Die Berücksichtigung des Ziels

Es ist daher Wahrscheinlich, dass unsere Gliederung und unsere Überschriften nicht Ihrem gewohnten Textverständnis entsprechen. Wir hoffen dennoch, dass diese Werkzeuge, dass unsere Beigaben zum Text der Lutherbibel von 1545 Ihnen als Leser dienlich sind. Sie sollen helfen, rote Fäden zu entdecken, Themen zu erkennen, Inhalte zu begreifen und Aussagen zu verstehen. Sie sollen anregen, den Text nicht nur runterzulesen, sondern ihn oder eine Aussage auch kreuz und quer durch unsere Publikation bei Stilkunst.de zu verfolgen.

 
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Sabrina

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