2. Sonntag im Advent | Sonntag, 10. Dezember 2017

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Kalenderblätter
 
Bewegliches Datum
2. Advent zwischen dem 4. Dezember und dem 10. Dezember
  • Mit dem 1. Sonntag im Advent begann das neue Kirchenjahr 2017/2018.
  • Die →Adventszeit umfasst die vier Sonntage vor dem →1. Weih­nachts­tag. Sie beginnt immer am 1. Advent und endet an →Heiligabend.
  • Der frühest mögliche Termin für den 2. Advent ist der 4. Dezember. In diesem Fall wird Heiligabend ein Samstag sein.
  • Der spätest mögliche Termin ist der 10. Dezember, dann fällt Heiligabend auf einen Sonntag, der zugleich der →4. Adventssonntag ist.
  • Die Adventszeit ist unterschiedlich lang und dauert 22 bis 28 Tage.
 
Symbol: Abstand zum Christfest
 
Alternativer Artikel zum 2. Advent

Während wir an dieser Stelle den 2. Sonntag im Advent aus der Sicht des evangelischen Kirchenkalenders beleuchten, finden Sie allgemeine Informationen und Gedanken zu diesem Tag in diesem Artikel:

Zum Artikel

2. Advent 2017

Maria ist schwanger! – Für Joseph muss das ein Schock sein! Wie konnte das geschehen? Wer ist der Vater? Das Kind wird Jesus heißen – es bedeutet »Gott ist Hilfe, Rettung und Heil!«

Mehr darüber in diesem Artikel.
 

Der Name Advent

 

Adventus Domini

Der Name Advent stammt aus dem Lateinischen und meint Ankunft (lat. adventus). Der vollständige lateinische Name lautet Adventus Domini ( »Ankunft des Herrn«) und bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Hochfest der Geburt von Jesus von Nazaret, auf Weihnachten, vorbereitet.

Die Christen gedenken der Geburt Jesu und feiern sie als Menschwerdung Gottes. Zugleich erinnert Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen.

 

Die Adventszeit

 

Praeparatio adventus Domini

Der lateinische Ausdruck praeparatio adventus Domini meint Vorbereitung der Ankunft des Herrn und bezeichnete bereits in der frühen Kirche das, was wir heute Adventszeit nennen.

Zunächst wurde die Adventszeit als Fastenzeit vor →Epiphanias (6. Januar) bzw. vor Weihnachten verstanden. Vermutlich seit dem 6. Jahrhundert wird die Adventszeit auch liturgisch im Messfeiern begangen. Anfangs schwankte die Zahl der Tage und damit die Zahl der Sonntage in der Adventszeit. Erst im 6. Jahrhundert wurden vier Adventssonntage vor Weihnachten durch Papst Gregor dem Großen (540 - 604) festgelegt.

Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische

2. Sonntag
im Advent

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren 1978/1979 bis 2017/2018

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Violett

Violett

2. Sonntag im Advent
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: 2. Sonntag im Advent
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

 
 

Hallelujavers

 
 

Halleluja.

Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit / Vnd die Völcker mit ſeiner Warheit.

Halleluja.

→Ps 96,13b     

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

So ſehet auff / vnd hebt ewer Heubter auff / darumb / das ſich ewer Erlöſung nahet.

→Lk 21,28b

Pſalm
80
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
EG 6 Ihr lieben Christen, freut euch nun
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2018 - 2023 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextLk 21,25-33
Epistel Zum TextJak 5,7-8
Altes Testament Zum TextJes 63,15-16(17-19a)19b; 64,1-3
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2017/2018 10.12.2017 IV Zum TextJes 63,15-16(17-19a)19b; 64,1-3 Zum TextOffb 2,1-7
2018/2019 9.12.2018 Ab hier gilt die neue Ordnung 2018/2019.
2019/2020 8.12.2019  
2020/2021 6.12.2020  
2021/2022 5.12.2021  
2022/2023 4.12.2022  
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 1978/1979, die Reihe II für das Kirchenjahr 1979/1980 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

Neue Ordung ab 2018/2919:
Ab dem Kirchenjahr 2018/2019 gilt eine neue Textordnung, die mit Reihe I beginnt. Die zugehörigen Lese- und Predigttexte sind auf dieser Seite nicht abgebildet.
Bitte rufen Sie den Tag für ein Jahr ab 2019 auf.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 21,25-33

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. XXI.

 

 

Verse 25-28

Endzeitrede: Das Kommen des Menſchenſohnes

|| →Mt 24,29-31    || →Mk 13,24-27

Mat. 24.

Mar. 13.

VND es werden Zeichen geſchehen an der Sonnen vnd Mond vnd Sternen / Vnd auff Erden wird den Leuten bange ſein / vnd werden zagen / Vnd das Meer vnd die Waſſerwogen werden brauſen / 26Vnd die Menſchen werden verſchmachten / fur furchte vnd fur warten der dinger / die komen ſollen auff Erden. Denn auch der Himel kreffte / ſich bewegen werden / 27Vnd als denn werden ſie ſehen des menſchen Son komen in der wolcken / mit groſſer krafft vnd herrligkeit. 28Wenn aber dieſes anfehet zu geſchehen / So ſehet auff / vnd hebt ewer Heubter auff / darumb / das ſich ewer Erlöſung nahet.

 

 

Verse 29-33

aus dem Abschnitt

Endzeitrede: Die Ermahnung zur Wachſamkeit

|| →Mt 24,32-36    || →Mk 13,28-31

 

29VND er ſaget jnen ein Gleichnis / Sehet an den Feigenbawm vnd alle Bewme / 30wenn ſie jtzt ausſchlahen / ſo ſehet jrs an jnen / vnd mercket das jtzt der Sommer nahe iſt. 31Alſo auch jr / wenn jr dis alles ſehet angehen / ſo wiſſet / das das reich Gottes nahe iſt. 32Warlich ich ſage euch / dis Geſchlecht wird nicht vergehen / bis das es alles geſchehe / 33Himel vnd Erden vergehen / Aber meine Wort vergehen nicht.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Jak 5,7-8

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel S. Jacobi.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Ermahnung zum Ausharren

Verse 7-8

 

SO ſeid nu gedultig / lieben Brüder / bis auff die zukunfft des HErrn. Sihe ein Ackerman wartet auff die köſtliche frucht der Erden / vnd iſt gedültig darüber / bis er empfahe den Morgenregen / vnd Abendregen. 8Seid jr auch gedültig / vnd ſtercket ewre hertzen / Denn die zukunfft des HErrn iſt nahe.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 63,15-16(17-19a)19b; 64,1-3

AT
IV

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. LXIIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Buß- und Bittgebet des Volkes

Kapitel 63,Verse 15-16

 

6315SO ſchaw nu vom Himel / Vnd ſihe herab von deiner heiligen herrlichen Wonung.

Wo iſt nu dein Eiuer / deine Macht? Deine groſſe hertzliche Barmhertzigkeit helt ſich hart gegen mir.

Die heutigen Ver­se 63,7-19 bil­den in die­ser Aus­ga­be den An­fang des Ka­pi­tels LXIIII. (64).

 

16BIſtu doch vnſer Vater / Denn Abraham weis von vns nicht / vnd Iſrael kennet vns nicht.

Du aber HERR biſt vnſer Vater vnd vnſer Erlöſer / Von alters her iſt das dein Name.

 

 

Fakultativ: Kapitel 63,Verse 17-19a:

 

17Warumb leſſeſtu vns HERR jrren von deinen wegen / Vnd vnſer Hertz verſtocken / das wir dich nicht fürchten?

Kere wider / vmb deiner Knechte willen / Vmb der Stemme willen deines Erbes.

18Sie beſitzen dein heiliges Volck ſchier gar / Deine Widerſacher zurtretten dein Heiligthum.

19Wir ſind gleich wie vorhin / da du nicht vber vns herrſcheteſt / Vnd wir nicht nach deinem Namen genennet waren.

 

 

Kapitel 63,Verse 19b bis Kapitel 64, Vers 3

 

19bAH das du den Himel zurieſſeſt vnd füreſt herab / Das die Berge fur dir zerflöſſen /

 

 

64

 

 

 

 

Beginn des Ka­pi­tels 64 nach heu­ti­ger Zähl­wei­se!

 

1wie ein heis Waſſer vom hefftigen Fewr verſeudet.

Das dein Name kund würde vnter deinen Feinden / Vnd die Heiden fur dir zittern müſten.

2Durch die Wunder die du thuſt / der man ſich nicht verſihet / Da du herab fureſt / vnd die Berge fur dir zufloſſen.

Der heu­ti­ge Vers 64,1 ge­hört in­halt­lich zum Ab­satz 63,19b.

3Wie denn von der Welt her nicht gehöret iſt / noch mit Ohren gehöret / hat auch kein Auge geſehen / On dich Gott / was denen geſchicht / die auff jn harren.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 24,1–14

III

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XXIIII.

 

 

Verse 1-3

Endzeitrede: Das Kommen Chriſti. Einleitung

|| →Mk 13,1-4    || →Lk 21,5-7

Mar.13.

Luc.21.

VND Jheſus gieng hin weg von dem

Tempel / vnd ſeine Jünger traten zu jm / das ſie jm zeigeten des Tempels gebew. 2Jheſus aber ſprach zu jnen / Sehet jr nicht das alles ? Warlich ich ſage euch / Es wird hie nicht ein Stein auff dem andern bleiben / der nicht zubrochen werde.

VNd als er auff dem Oleberge ſaſs / tratten zu jm ſeine Jünger beſonders / vnd ſprachen / Sage vns / wenn wird das geſchehen? Vnd welchs wird das Zeichen ſein deiner zukunfft vnd der Welt ende?

 

 

Verse 4-14

Endzeitrede: Das Geſchehen vor der Wiederkunft

|| →Mk 13,5-13    || →Lk 21,8-19

 

4Jheſus aber antwortet / vnd ſprach zu jnen / Sehet zu / das euch nicht jemand verfüre / 5Denn es werden viel komen vnter meinem Namen / vnd ſagen / Ich bin Chriſtus / vnd werden viel verfüren.

Luc. 19.

6IR werdet hören Kriege vnd geſchrey von kriegen / Sehet zu / vnd erſchreckt nicht / Das mus zum erſten alles geſchehen / Aber es iſt noch nicht das ende da. 7Denn es wird ſich empören ein Volck vber das ander / vnd ein Königreich vber das ander / vnd werden ſein Peſtilentz vnd Thewre zeit / vnd Erdbeben hin vnd wider / 8Da wird ſich allererſt die Not anheben.

 

9ALs denn werden ſie euch vberantworten in trübſal / vnd werden euch tödten / Vnd jr müſſet gehaſſet werden / vmb meines Namens willen / von allen Völckern. 10Denn werden ſich viel ergern / vnd werden ſich vnternander verrhaten / vnd werden ſich vnternander haſſen. 11Vnd es werden ſich viel falſcher Propheten erheben / vnd werden viel verfüren. 12Vnd dieweil die Vngerechtigkeit wird vber hand nemen / wird die Liebe in vielen erkalten. 13Wer aber beharret bis ans Ende / der wird ſelig. 14Vnd es wird geprediget werden das Euangelium vom Reich / in der gantzen Welt / Zu einem zeugnis vber alle Völcker / Vnd denn wird das ende komen.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM ALTEN TESTAMENT
Jes 35,3–10

V

 

 

 

Der Prophet Jeſáiá.

 

C. XXXV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Rückkehr der Geretteten

Verse 3-10

 

3STercket die müden Hende / vnd erquickt die ſtrauchelnden Knie. 4Saget den verzagten hertzen / Seid getroſt / Fürcht euch nicht / Sehet / ewr Gott der kompt zur Rache / Gott der da vergilt / kompt vnd wird euch helffen.

5ALS denn werden der Blinden augen auffgethan werden / vnd der Tauben ohren werden geöffnet werden. 6Als denn werden die Lamen lecken wie ein Hirs / vnd der Stummen zunge wird Lob ſagen. Denn es werden Waſſer in der wüſten hin vnd wider flieſſen / vnd Ströme in den gefilden / 7Vnd wo es zuuor trocken iſt geweſen / ſollen Teiche ſtehen / vnd wo es dürre geweſen iſt / ſollen Brunnequellen ſein. Da zuuor die Schlangen gelegen haben / ſol hew vnd rhor vnd ſchilff ſtehen.

 

8VND es wird daſelbs eine Bane ſein vnd ein weg / welcher der heilige Weg heiſſen wird / das kein Vnreiner drauff gehen wird / Vnd derſelbige wird fur ſie ſein / das man drauff gehe / das auch die Thoren nicht jrren mügen. 9Es wird da kein Lewe ſein / vnd wird kein reiſſend Thier drauff tretten / noch daſelbs funden werden / Sondern man wird frey ſicher daſelbs gehen. 10Die Erlöſeten des HERRN werden wider komen / vnd gen Zion komen mit jauchtzen / ewige Freude wird vber jrem Heubte ſein / freude vnd wonne werden ſie ergreiffen / vnd ſchmertz vnd ſeufftzen wird weg müſſen.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Offb 3,7–13

VI

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. III.

 

 

Verse 7-13

6. Der Brief an die Gemeinde in Philadelphia

 

VI.

Jeſa. 22.

VNd dem Engel der gemeinen zu Philadelphia ſchreibe / Das ſaget der Heilige / der Warhafftige / der da hat den ſchlüſſel Dauid / der auffthut / vnd niemand zuſchleuſſet / der zuſchleuſſet / vnd niemand auffthut. 8Ich weis deine werck. Sihe / Ich habe fur dir gegeben eine offene thür / vnd niemand kan ſie zuſchlieſſen / denn du haſt eine kleine krafft / vnd haſt mein wort behalten / vnd haſt meinen Namen nicht verleugnet. 9Sihe / Ich werde geben aus Satanas ſchule / die da ſagen / ſie ſind Jüden / vnd ſinds nicht / ſondern liegen. Sihe / Ich wil ſie machen / das ſie komen ſollen / vnd anbeten zu deinen füſſen / vnd erkennen / das ich dich geliebt habe.

 

10DIe weil du haſt behalten das wort meiner Gedult / wil ich auch dich behalten fur der ſtunde der verſuchung / die komen wird vber der gantzen Weltkreis / zu verſuchen / die da wonen auff Erden. 11Sihe / Ich kome bald / halt was du haſt / das niemand deine Krone neme. 12Wer vberwindet / den wil ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes / vnd ſol nicht mehr hin aus gehen. Vnd wil auff jn ſchreiben den Namen meines Gottes / vnd den namen des newen Jeruſalem / der ſtad meines Gottes / die von Himel her nider kompt / von meinem Gott / vnd meinen Namen den newen. 13Wer ohren hat / der höre / was der Geiſt den gemeinen ſaget.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Offb 2,1-7

M1

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. II.

 

 

Verse 1-7

1. Der Brief an die Gemeinde in Epheſus

I.

VND dem Engel der gemeine zu Epheſo

ſchreibe. Das ſaget / der da helt die ſieben Sterne in ſeiner Rechten / der da wandelt mitten vnter den ſieben güldenen Leuchtern. 2Ich weis deine werck vnd deine erbeit vnd deine gedult / vnd das du die Böſen nicht tragen kanſt / vnd haſt verſucht die / ſo da ſagen / ſie ſeien Apoſtel vnd ſinds nicht / vnd haſt ſie Lügener erfunden / 3vnd vertregeſt / vnd haſt gedult / vnd vmb meines Namens willen erbeiteſtu / vnd biſt nicht müde worden. 4Aber ich habe wider dich / das du die erſte liebe verleſſeſt. 5Gedencke / wo von du gefallen biſt / vnd thu Buſſe / vnd thu die erſten werck. Wo aber nicht / werde ich dir komen balde / vnd deinen Leuchter wegſtoſſen von ſeiner ſtet / wo du nicht Buſſe thuſt. 6Aber das haſtu / das du die werck der Nicolaiten haſſeſt / welche ich auch haſſe. 7Wer Ohren hat der höre / was der Geiſt der gemeinen ſaget. Wer vberwindet / dem wil ich zu eſſen geben von dem holtz des Lebens / das im Paradis Gottes iſt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicolaiten.

 

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlagen die Ordnungen der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen!

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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